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Wie sollte es anders sein, ich habe das Rezept wieder von meiner Blogfreundin Maren von Malu’s Köstlichkeiten. Es hat sage und schreibe 3 Tage gedauert, von dem Zeitpunkt als ich das Rezept in Facebook entdeckt habe und bis ich mich zum Backen in die Küche getrollt habe. Da wir morgen Gäste bekommen, es wird Schollenfilet in Zitronensoße mit blauem Kartoffel-Sellerie-Püree geben (das Rezept wird morgen natürlich nachgereicht) brauchen wir auch einen leckeren Kuchen zum Nachmittagskaffee. Ich finde es immer schön, wenn es dabei so gemütlich zugeht und ich auch noch geschmacklich und optisch eine Überraschung präsentieren kann.

Teig:
2 Eigelbe
20 g Zucker (A)
Abrieb einer Bio Zitrone
1 Prise Salz
2 Eiweiße
30 g Zucker (B)
30 g Mehl
10 g Speisestärke
15 g gemahlene Mandeln

Den Backofen auf 190 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen. Die Springform ( 18 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen. Da ich keine Springform in der Größe habe, nehme ich immer einen Tortenring und stelle diesen auf das Backblech. Die Eigelbe mit dem Zucker (A), der Zitronenschale und dem Salz schaumig rühren. Das Eiweiß steifschlagen und währenddessen den Zucker (B) hinzufügen. Dann wird der Eischnee unter die Eigelbmasse gehoben. Anschließend das gesiebte Mehl, die Stärke und die gemahlenen Mandeln vorsichtig unter die Eimasse heben. Den Teig in der Springform glattstreichen und 20-25 min. bei 190 Grad backen. Kurz abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen. Dann entweder die Backhaut entfernen oder (wie ich bei Maren gelesen habe) den Biskuit ‘umgedreht’ auf dem Kuchenteller platzieren.

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Tränke:
Abrieb einer Bio Orange
Saft einer Orange
Saft einer Zitrone
2 EL Wasser
2 EL. Honig
5 – 30 ml brauner Rum (ich habe zwei EL genommen)

Alle Zutaten in einem kleinen Topf kurz aufkochen. Einen Moment abkühlen lassen. Den Biskuit mit einem spitzen Messer mehrmals einstechen, damit die Flüssigkeit besser einsickern kann. Nun die Tränke esslöffelweise über den Kuchen geben und ihn gut durchziehen lassen.

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Vanillecreme:
125 ml Vollmilch
Mark 1/4 Vanilleschote
15 g Zucker (A)
1 Eigelb
12 g Speisestärke
1 Eiweiß
25 g Zucker (B)

Die Milch mit der Vanille und dem Zucker (A) in einem Topf aufkochen lassen. Das Eigelb mit dem Stärkemehl verrühren und dann mit zwei Esslöffeln von der heißen Milch glattrühren. Das Eiweiß mit dem Zucker (B) steifschlagen. Die angerührte Eigelbmasse in die heiße Milch rühren und zusammen erneut aufkochen lassen. Den Topf vom Herd ziehen und den Eischnee sofort unter die heiße Vanillecreme heben. Den getränkten Kuchen sofort mit der noch warmen Creme komplett bestreichen.

 

Krokant:
75 g Zucker
75 g halbierte Pekannüssen (da ich noch ausreichend von meinen „gebrannten Macadamianüssen“ von Weihnachten hatte, hab ich diese dafür genommen)

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze golden karamellisieren lassen und währenddessen die halbierten Pekannüsse in einer kleinen Pfanne vorsichtig erwärmen. Hat der Zucker eine schöne karamellige Farbe, rührt man die Pekannüsse unter, so dass sie rundherum mit dem Karamell überzogen werden. Danach gleich auf das vorbereitete Backpapier geben und mit dem Kochlöffel glattstreichen. Wenn die Nüsse abgekühlt sind, in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Fleischklopfer (den ich nur noch dafür verwende) o. ä. nach Größe zerstoßen. Ich wollte es eher fein und habe ein bisschen länger geklopft.

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Die vorbereitete Torte komplett mit dem Krokant bestreuen. Wir mussten die Torte natürlich sofort probieren und wir waren total begeistert. Mein Gaumengefühl hat mich nicht getäuscht, nein eigentlich war die Torte noch viel besser als ich es mir vorgestellt habe.

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Viel Spaß beim nachbacken und noch mehr Spaß beim genießen 🙂

 

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