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Als mir mein netter Nachbar von der zweiten Etage eine Tüte Äpfel geschenkt hat, ist mir wieder der Apfelkuchen meiner Großmutter eingefallen und ich habe in meinem selbstgeschriebenen Rezeptebuch geblättert, weil ich mich erinnern konnte, dass ich das Rezept noch zu Lebzeiten meiner Großmutter aufgeschrieben habe. Ich habe mich total gefreut, als ich es gefunden hatte und mich nach dem Einkaufen sofort in meine Küche verkrümmelt und mit dem Backen begonnen. Ich möchte Euch das Rezept und ein paar Bildchen nicht vorenthalten und wir waren mit dem Resultat wieder sehr zufrieden. Meine liebe Nachbarin hat natürlich auch wieder ein Stückerl abbekommen, als Dank kam eine Handvoll Kirsch-Pralinen zurück.

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Teig:

250 Gramm Mehl
125 Gramm kalte Butter
2 EL brauner Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Ei

Füllung:

3/4 L Weißwein (alternativ Apfelsaft aber dann weniger Zucker)
1 Kilogramm Äpfel (kleinwürfelig geschnitten)
200 g brauner Zucker
2 Päckchen Vanille-Pudding-Pulver

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Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker und dem Ei mit der Küchenmaschine oder den Händen einen Mürbeteig herstellen und etwa 1/2 Stunde kühl stellen. Ich gebe den Teig immer sofort in die Spring- oder Tarteform uns stelle dann den Teig kalt, weil er sich in kalten Zustand immer schwerer verarbeiten lässt. Also nun den Teig auf der bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und die Springform (26 cm o) damit auskleiden. Währenddessen den Wein aufkochen und die Apfelwürfelchen darin etwa 2 Minuten bißfest köcheln. Zucker und Puddingpulver mit etwas Wein anrühren und zur Seite stellen. Nun den Topf vom Herd nehmen und das Pudding-Wein-Gemisch unter die die Äpfel heben. Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Nun die Apfel-Wein-Masse daraufgeben und schön glattstreichen. Im Ofen ca. 1 Stunde backen. Gut ausgekühlt über Nacht in den Klühlschrank stellen und dann mit einem Klecks Schlagsahne genießen.

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