Amarettini-Apfel-Käsekuchen


Gestern kam mein Jugendfreund Franz auf einen Kaffee vorbei und ich habe uns einen Kuchen dazu gebacken. Ich habe noch Elstar Äpfel von unserem Besuch am Bodensee und da lag es nahe, dass es was mit Äpfeln sein durfte. Mir war im Gedächtnis, dass ich ein Rezept mit Amarettinis gesehen habe und ich hatte es natürlich abgespeichert. Mit Quark und Schmand, Apfelgelee.. das musste doch fein schmecken. Heute kann ich sagen, er ist wirklich gelungen und fein. Hier mein Rezept für Euch:

Zutaten für eine Springform Ø 26 cm

250 g Butter
200 g Vollkorn-Butterkekse
200 g Amarettini
4 Äpfel (à ca. 140 g)
250 g Magerquark
100 g Schmand
2 Eier (Gr. M)
50 g Zucker
1 TL Zimt
2 EL Apfelgelee
Fett für die Form

Zubereitung

Die Butter in einem Topf schmelzen, die Butterkekse und Amarettini mit den Händen grob zerbröseln (ich habe sie in der Küchenmaschine grob gemahlen). Die Butter darüber gießen und durchkneten. Eine Springform mit Öl ausstreichen (ich habe für den Boden ein rundes Backpapier verwende). Die Keks-Butter-Krümel in die Form geben, als Boden und dicken Rand (ca. 2 cm Hoch und 1,5 cm breit) andrücken und kalt stellen.

2 Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die anderen 2 Äpfel waschen, trocken reiben, mit einem Kernhaus-Ausstecher das Kerngehäuse ausstechen und die Äpfel in dünne Ringe schneiden. Quark, Schmand, Eier, Zucker und Zimt glatt rühren, die Apfelwürfel untermengen.

Die Quark-Apfel-Masse auf den Keksboden geben und glatt streichen. Die Apfelringe darauf verteilen, mit Apfelgelee bestreichen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und 1–2 Stunden auskühlen lassen. Dazu schmeckt Schlagsahne.

Zitronen-Muffins


Draußen wehte ein eiskalter Wind, eigentlich wollten wir spazieren gehen, aber der innere Schweinehund hat dann doch die Oberhand gewonnen und wir sind im kuschlig, warmen Wohnzimmer geblieben. Wir hatten allerdings keine Kekse, keinen Kuchen und so kam es zu den leckeren Zitronen-Muffins. Mit einem Klecks Schlagsahne und einer feinen Tasse Kaffee, so wurde unser Nachmittag perfekt. Ich würde beim nächsten Mal meine Muffins mit einem Stäbchen anpiksen, dass die Zitronenglasur auch in das Innere dringt. Hier mein Rezept für Euch :-).

Zutaten für 12 Stück

175 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier (Gr. M)
3 Bio-Zitronen
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
5 EL Milch
100 g Puderzucker
12 Papier-Muffin-Förmchen

Zubereitung

Die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer hell schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren, die Zitronen heiß waschen, trocken reiben, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. 1 EL Abrieb und 3 EL Zitronensaft beiseitestellen. Die restliche Schale und den Saft unter den Teig rühren. Das Mehl und das Backpulver vermischen. Abwechselnd die Mehlmischung und die Milch unterrühren, so dass ein glatter Teig entsteht. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig in die Förmchen füllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd:170 °C/ Umluft: 150 °C) 25-30 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter ca. 1 Stunde abkühlen lassen, die Muffins dann aus der Form nehmen.

Für den Zitronenguss den Puderzucker mit dem übrigem Zitronensaft zu einem glatten Guss verrühren und mit einem Backpinsel auf den Muffins verstreichen. Zitronen-Muffins mit dem übrigem Abrieb bestreuen.

MANGO-KOKOSNUSS-KUCHEN IN DER KASTENFORM


Eine meiner Lieblingsfrüchte sind Mangos und seit es die als Flugware gibt, sind die auch wunderbar reif, süß und saftig. Kokos mag ich natürlich auch und somit war klar, als ich das Rezept gesehen habe, dass ich diesen Kuchen backen muss. Er ist tatsächlich so aromatisch und saftig, wie ich mir das vorgestellt habe. Wichtig dabei ist nur, dass der Kuchen komplett durchgebacken ist. Bei feuchten Kuchen, kann das manchmal ja etwas problematisch sein. Also auf jeden Fall eine Stäbchenprobe machen und evt. einfach etwas länger im Ofen lassen. Je nach Ofen und Temperatur kann das ja stark variieren.

Zutaten

170 g Butter
150 g Zucker
3 Eier (Größe L)
1/2 TL Vanille Extrakt
150 g Mangopüree
100 g Crème fraîche
330 g Mehl
2 TL Backpulver
Prise Salz
50 g Kokosraspel
50 g getrocknete Mango, fein gehackt

Glasur

130 g Puderzucker ggf. mehr
1/4 TL Vanille Extrakt
2 EL Mangopüree
wenn nötig etwas Milch

Kokosflocken für Dekoration

Zubereitung

Den Ofen auf 165°C vorheizen. Eine große Kastenform gut einfetten und den Boden mit einem Stück Backpapier auslegen.

Butter und Zucker in eine große Schüssel geben und hell und luftig aufschlagen. Die Eier einzeln dazugeben und jeweils gut unterrühren. Das Vanille Extrakt dazugeben und unterrühren. Mangopüree mit Crème fraîche verrühren, Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Beides in die Schüssel geben und bei nur niedriger Geschwindigkeit nur kurz verrühren. Nun die Kokosraspel und die klein gehackte Mango dazugeben und unterheben. Den Teig in die Kastenform füllen, glatt streichen und für 75-90 Minuten backen. Nach der Backzeit die oben erwähnte Stäbchenprobe machen, ehe man den Kuchen aus dem Ofen holt. Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form etwa 30 Minuten auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter geben und vollständig auskühlen lassen.

Für den Guß, den Puderzucker, Vanille Extrakt und Mango Püree zu einer glatten Glasur ohne Klümpchen vermischen. Sollte die Glasur zu dickflüssig sein, etwas Milch unterrühren. Wenn sie zu dünn sein sollte, noch etwas Puderzucker dazugeben und unterrühren. Den erkalteten Kuchen damit überziehen und mit ein paar Kokosflocken dekorieren. Geießen 🙂

Eierlikörkuchen (Kastenkuchen)


Wir bekamen Besuch von einem Jugendfreund und da ich weiß, dass Franz gerne Eierlikör mag, dachte ich mir, dass ich einen Eierlikörkuchen backe. Plätzchen hab ich noch keine gemacht, also musste ein Kuchen her. Das Rezept geht schnell, hat bei mir Gelinggarantie und bleibt tagelang richtig saftig. Wichtig dabei ist nur, dass die Zutaten alle Zimmertemperatur haben. Ich mache den Eierlikörkuchen in einer Kastenkuchenform, da bekomme ich den Kuchen immer in einem Stück raus. Mein Tipp hierzu ist, dass ich den Boden der Kastenkuchenform mit einem zurechtgeschnittenen Streifen Backpapier auslege. Die Form in bisschen angefeuchtet, dann hält der Streifen auch wunderbar.

Zutaten für eine große Kastenform

5 Eier
180 g Puderzucker
2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
250 ml Eierlikör
250 ml Pflanzenöl
150 g Speisestärke
100 g Mehl
1 Pck. Backpulver

Zubereitung

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, die Form mit Butter ausstreichen (ggf. Boden einer Kastenform mit Backpapier auslegen). Die Eier mit Puderzucker, Vanillezucker und der Prise Salz in einer großen Schüssel dick und schaumig schlagen. Noch weiterschlagen, dabei aber den Eierlikör dazugießen, dann nach und nach das Öl zugießen und 2 Minuten lang weiterschlagen. Die Speisestärke, Mehl und Backpulver vermischen und über die Teigmasse stäuben und vorsichtig unter die Masse ziehen. Den Teig in die Form füllen, im Ofen auf der mittleren Schiene 60 – 70 Minuten backen. Den Kuchen 5 – 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Kurz vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.

Münchner Apfelstrudel


Im Gegensatz zum Wiener Apfelstrudel, der am Blech gebacken wird, ist der Münchner Verwandte eine saftige Angelegenheit. Er wird in einer Bratreine zubereitet. Ersatzweise kann man auch eine feuerfeste Form oder eine Grillpfanne verwenden. Ich habe wieder meine Lieblingsäpfel Elstar genommen und den Strudelteig habe ich diesmal gekauft, da ich am Vormittag noch eine Radiosendung gemacht habe. Der Teig von Henglein ist wirklich fein, aber ich gebe natürlich das Grundrezept für den Strudelteig auch an. Das Rezept ist aus dem Buch „Bayerische Leibspeisen“ zusammengetragen von Olli Leeb.

Grundrezept Strudelteig

1/2 Pfund Mehl (250 g)
1-2 Eier
Prise Salz
3 EL Öl
1/8 l Wasser (125 ml)

Zubereitung Strudelteig

Das Mehl auf ein Brett sieben, eine Mulde hineindrücken und die Eier und das Salz in die Mulde geben. Das Öl und das Wasser noch in die Mulde dazugeben und dann von der Mitte aus, alles mit dem Mehl vermengen. Alles fest verkneten bis der Teig glatt und seidig ist. Je nach Mehlsorte noch Wasser oder Mehl dazugeben. Den Teig trennen, 2 Kugeln daraus formen, mit Öl bepinseln und unter einer warmen Schüssel eine halbe Stunde ruhen lassen. Auf einem bemehlten Tuch erst tellergroß auswellen, dann mit dem Handrücken ausziehen.

Zutaten Apfelstrudel

3 Pfund säuerliche Äpfel (1500 g)
Zitronensaft
150 g Weinbeeren (Rosinen)
5 EL Rum
80 g Butter
1/4 l Sauerrahm
Zucker und Zimt
1/4 l Milch
1/4 l Sahne

Zubereitung Apfelfüllung

Die Äpfel schälen, vierteln, Kernhaus, Stiel und Blüte entfernen. In dünne Scheiben schneiden und gleich mit Zitrone beträufeln, dass sich die Äpfel nicht verfärben. Die Rosinen mit dem Rum beträufeln und den Rum etwas einziehen lassen. Den Strudelteig ausziehen, mit zerlassener und warmer Butter bestreichen. Die Hälfte des Sauerrahms auf dem Teig verstreichen, die Äpfel gleichmäßig drauf verteilen und zum Schluss die Weinbeeren darüber streuen. Den Zimt-Zucker darüber geben und dann die Teigränder einschlagen und den Strudel mit Hilfe des Küchentuches zusammenrollen und in die ausgebutterte Reine/Form gleiten lassen. Den Backofen aus 250 Grad vorheizen. Wenn der zweite Strudel fertig ist, beide Strudel mit der restlichen Butter bestreichen, die Milch mit der Sahne aufkochen und über die Strudel geben. Die Reine in der mittleren Einschubleiste in den Ofen geben und 45-60 Minuten knusprig und goldgelb backen lassen. Auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Versunkener Apfelkuchen


Ich bin ja ein bisserl im Apfelfieber und ich habe auch meinen optimalen Apfel zum Kochen und Backen gefunden. Elstar ist eine aromatische, sehr saftige und fein-säuerliche Apfelsorte mit weiß-gelblichem Fruchtfleisch. Aufgrund der starken Saftigkeit eignet sich Elstar besonders für Apfelstrudel und andere Rezepte von Apfelkuchen. Aber auch zum „SoEssen“ ist er ein echt feiner Apfel. Ich habe diesen feinen, aber einfachen Apfelkuchen spontan gebacken, aber der Rührteig ist so fluffig und fein geworden, dass ich Euch das Rezept nicht vorenthalten möchte.

Zutaten (für eine Springform mit 26 cm Durchmesser).

200 g weiche Butter
150 g Zucker
3 Eier (Größe L)
150 g Mehl
50 g Speisestärke
½ Pck. Backpulver
900 g säuerliche Äpfel (ich habe Elstar genommen)
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Backform gut einfetten.
Die weiche Butter und Zucker mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine hellschaumig rühren. Die Eier nach und nach unterrühren. Mehl, Speisestärke, Backpulver mischen und nur kurz unterrühren. Den Teig in die Form füllen.
Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Den Teig damit belegen und etwas in den Teig drücken. Im Ofen (Mitte, Umluft 160°) ca. 35 Min. backen. Aus der Form lösen, leicht abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Apfel-Kuchen mit Puddingsahne und Amarettini


Als ich das Rezept gelesen habe, war ich – wie so oft – Feuer und Flamme und ich habe auch nur ein paar Tage gewartet, bis ich ihn gebacken habe. Alle Zutaten mögen wir und ausgefallene Rezepte sind ja so ganz mein Ding. Ich muss allerdings ehrlich sagen, dass mir der Mürbteig nicht besonders geschmeckt hat, in meinen Mürbeteig kommt kein Ei und statt normalen Zucker Puderzucker. Er schmeckt wie die Weihnachtsbutterplätzchen und wenn ich das Rezept nochmals machen werde, dann mit meinem Mürbeteig. Ich würde auch beim nächsten Mal andere Wild-Preisselbeeren kaufen, die teuren und die richtig dunkelrot sind. Ansonsten hat die Füllung und die Puddingsahne geschmacklich schon echt überzeugt.

Zutaten: Mürbeteig für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

250 g Mehl
125 g Butter
100 g Zucker
1 Ei

Mein alternativer Mürbeteig:
300 g Mehl
200 g Butter
100 g Puderzucker

Zubereitung Mürbeteig:

Die Springform gut fetten. Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbeteig auf die Größe der Springform ausrollen und die Form damit auslegen. Der Teigrand sollte dabei ca. 5 cm hoch sein. Für mindestens 1 Stunde kalt stellen. Ich gebe den Teig immer in die Form und stelle diese dann kalt, weil der Teig weicher besser zu verarbeiten ist.

Zutaten: Pudding-Apfelfüllung

1 kg Äpfel
700 ml Apfelsaft
1 TL Zimt
2 Pck Vanille-Puddingpulver
6 EL Zucker
3 EL Zitronensaft
40-50 g Amarettini
4-5 EL Wild-Preiselbeeren (Glas)

Zubereitung: Pudding-Apfelfüllung

Backofen auf 175° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Die Äpfel schälen, vierteln und vom Kernhaus befreien.
Die Apfelviertel dann in schmale Streifen schneiden und in einer Schüssel mit Zitronensaft und Zimt vermengen. Jetzt 500 ml Apfelsaft in einem Topf erhitzen und die restlichen 200 ml Apfelsaft mit dem Puddingpulver und dem Zucker klümpchenfrei verquirlen. Angerührte Apfelsaft-Pudding-Masse in den kochenen Apfelsaft gießen, nochmals unter rühren aufkochen und den Topf von der Herdplatte ziehen.
Die Wildpreisbeeren auf dem Mürbeteigboden verteilen und die Hälfte der Apfelscheiben in die Form füllen. Jetzt die zerbrröselten Amarettini darauf verteilen. Die Hälfte des heißen Apfelpuddings darüber geben, die reslichen Apfelscheiben und dann den übrigen Pudding einfüllen. Die Form ein paar Mal locker auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich Hohlräume in der Füllung schließen.

Backzeit ca. 60 Minuten
Den Apfel-Amarettini-Kuchen auskühlen lassen und in dieser Zeit den Pudding für das Topping kochen. Der Pudding muss ebenfalls längere Zeit auskühlen!

Zutaten: Puddingsahne

400 ml Milch
1 Pck Puddingpulver, Vanille
3 EL Zucker
250 ml Sahne
2 TL San Apart

Zubereitung: Puddingsahne

300 ml Milch in einem Topf zum Kochen bringen.
In der Zwischenzeit Puddingpulver mit Zucker, 100 ml Milch in einer Tasse verquirlen, in die kochende Milch rühren und nochmals aufkochen lassen. In eine Schüssel umfüllen und sofort mit Klarsichtfolie belegen. Wichtig ist, dass die Folie direkt auf dem Pudding aufliegt, damit sich keine Haut bilden kann. Komplett erkalten lassen. Die Sahne cremig aufschlagen, dann unter rühren langsam 1 TL San Apart einrieseln lassen und weiterschlagen bis die Sahne steif ist. Den Pudding cremig-glatt rühren, dann 1 TL San Apart einrühren und nun die Schlagsahne behutsam unter den Pudding heben.
Gleichmäßig auf dem Apfel-Amarettini-Kuchen verteilen und min. 30 Minuten kalt stellen. Nach Belieben mit zerbröselten Amarettini bestreuen. Das Bestreuen sollte erst kurz vor dem Servieren passieren, denn die Kekse ziehen Feuchtigkeit und werden nach einiger Zeit weich.

Mit einer guten Tasse Kaffee oder Tee genießen 🙂

Sächsische Rhabarberschnitten


Wie so oft schon, hat mich Eva von ichmussbacken mit einem Rezept inspiriert. Ich konnte mir es nicht vorstellen, Mürbeteig, Erdbeermarmelade, Löffelbiskuit, Rhabarber und ein Guss aus Sahne und Eiern. Ich muss gestehen, während ich den Kuchen gemacht habe, habe ich mich gefragt, ob es denn tatsächlich einen so aufwendiger Kuchen sein muss, den ich mir da ausgesucht habe? Nachdem er allerdings fertig war, war meine Antwort ganz klar „JA“. Er schmeckt vorzüglich und alle die ihn probiert hatten, waren der gleichen Meinung. Manchmal darf es eben gerne ein bisserl mehr sein. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ein paar Änderungen vorgenommen habe, die sich bei der Herstellung so ergeben haben. Mein Mürbeteig wird immer ohne Ei gemacht, ich habe mehr Löffelbiskuits gebraucht, ein Ei mehr für den Guss und etwas mehr Schlagrahm.

Für ein Backblech und einen Back-Rahmen

Zutaten Mürbteig:

450 g Mehl
150 g Puderzucker
300 g Butter
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker

Zutaten Füllung:

250 g Erdbeermarmelade
400 g Löffelbisquit
1500 g Rhabarber

Zutaten Topping:

250 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Marzipan (Zimmertemperatur)
6 Eier (Zimmertemperatur)
250 ml Schlagrahm
40 g Mehl

Zimtzucker:

80 g Zucker
1 gestrichener Teelöffel Zimt

Zubereitung:

Für den Mürbeteig, Mehl, Zucker und die Butter, die in kleine Stückchen geschnitten werden sollte, in die Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbteig etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Back-Rahmen auf die Größe des Blechs einstellen und auf das Backpapier setzen.

Den Mürbteig, auf die Größe des Back-Rahmens ausrollen und auf das Backpapier im Back-Rahmen legen. Mit den Händen den Mürbteig evtl.. an freien Stellen verteilen und am Rand andrücken, so dass dieser den gesamten Back-Rahmen gleichmäßig ausfüllt. Im Backofen ca. 10-15 Minuten zart anbacken. Die Oberfläche sollte leicht gelbbraun angebacken sein.
Während der Mürbteig im Backofen ist, das Topping zubereiten. Dafür Marzipan mit ca. 50 g weicher Butter zu einer homogenen Masse rühren. Die restliche Butter dazu geben schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazuzugeben und gut unterrühren. Zuletzt den Schlagrahm einrühren und dann das Mehl.

Den zart angebackenen Mürbteigboden aus dem Backofen nehmen, kurz auskühlen lassen. Jetzt die Löffelbiskuits eng nebeneinander auf den Boden geben (ggf. zuschneiden). Den Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen. Das Topping darüber gießen, über dem Rhabarber verteilen und glatt streichen. Es sollte der Rhabarber übergossen sein.
Im Backofen ca. 40 Minuten backen. Der Kuchen sollte schön goldgelb sein.

Zucker und Zimt vermischen und gleichmäßig über den noch heißen Kuchen streuen.

Apfelkuchen mit Zimtstreusel


Auf meinen unendlichen Streifzügen durchs Internet, lande ich immer wieder auf ganz tollen Seiten mit noch tolleren Rezepten. Diesmal bin ich auf dem Blog von Zungenzirkus gelandet und dort hat mich das Rezept für den Apfelkuchen mit den Zimtstreuseln spontan angesprochen. Apfelkuchen geht ja eigentlich immer und muss oft nicht aufwendig sein. Ich habe ihn gebacken und er ist sehr lecker geworden. Vielleicht habt auch Ihr Lust, das Rezept mal zu versuchen.

Zutaten Rührteig
5 Eier
5 große Äpfel
160 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
Abrieb ½ Zitrone
1 TL Rum
170 g Mehl
1½ TL Backpulver
180 g Butter
1 Prise Salz
1 EL Zitronensaft

Zutaten Zimtstreusel
150 g Mehl
85 g Butter
80 g Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung Zimtstreusel

Zutaten mit den Fingerspitzen verkneten (ich nehme dazu meine Küchenmaschine), bis lockere Streusel entstehen, ggf. knete ich mit den Fingern etwas nach. Die Streussel kalt stellen.

Zubereitung Rührteig

Den Backofen auf 180° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Den Boden Springform (24 cm) gut einfetten und bemehlen.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
Die Äpfel schälen, vierteln und das Kernhaus entfernen. In feine Scheiben schneiden (geht super mit einem Gemüsehobel) und mit dem Zitronensaft beträufeln. Das Mehl und das Backpulver in einer Schüssel gut vermengen. In einer Schüssel die Eier, mit dem Zucker und der Prise Salz auf höchster Stufe ca. 5 Minuten hell aufschlagen. Den Rum und den Zitronenabrieb dazu geben, dann das Mehl und die flüssige Butter mit einem Schneebesen unter die Masse ziehen. Die Apfelscheiben dazugeben und alles vorsichtig vermengen. In die Springform geben und die Zimtsreusel locker auf dem Kuchen verteilen.
Ca. 60 – 75 Minuten backen, zur Kontrolle die Stäbchenprobe machen. Der Kuchen ist fertig, wenn sich die Apfelscheiben weich anfühlen. Sollten die Streusel zu dunkel werden, den Apfelkuchen mit Backpapier abdecken.

Rezept von https://www.zungenzirkus.de/

Nusskuchen ohne Mehl – mit Zimtglasur


Da ich noch so viele Nüsse von Weihnachten übrig habe, habe ich nach einem Rezept für einen Nusskuchen gesucht. Ich habe natürlich nach einem ausgefallenen Rezept gesucht und weil mir die Lebkuchen ohne Mehl so gut geschmeckt haben, war ich natürlich begeistert ein Rezept zu finden, das auch ohne Mehl ist. Der Kuchen ist sensationell saftig und lecker.

Zutaten:

5 Eier
250 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
300 g gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln oder gemischt
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:

3 Eier trennen. Das Eigelb mit zwei aufgeschlagenen Eiern, Zucker und Vanillezucker sehr schaumig aufschlagen, bis keine Zuckerkristalle mehr zu sehen sind. Das Eiweiß separat steif schlagen.

Die gemahlenen Nüsse mit dem Backpulver und der Prise Salz vermengen und unter die Eigelbmischung ziehen. Das Ganze kräftig verrühren. Das steifgeschlagene Eiweiss unter die Nussmasse heben.

Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Den Nusskuchen-Teig einfüllen und bei 175°C Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Die „Stäbchenprobe“ gibt Auskunft darüber, ob der Kuchen gar ist. Einfach mit einem Holzstäbchen in den Nusskuchen stechen. Bleibt keine Teigmasse daran kleben, ist der Kuchen fertig.

Zimtglasur

Zutaten:

100 g Puderzucker
3 TL Zimt
15 ml Wasser

Zubereitung:

Staubzucker und Zimt in einer Schüssel miteinander verrühren. Das heiße Wasser langsam unterrühren und die Glasur auf dem Kuchen verteilen.