Pizza Salami und Fenchel


Also wir wollten ja schon letzten Montag mit der zweiten Stoffwechselaktivierung anfangen, aber es gibt nun mal Dinge und Ereignisse im Leben, die eine gewisse Flexibilität erfordern und so verschieben wir das Ganze auf den nächsten Montag. Wir gehen davon aus, dass ich bis dahin auch wieder ruhiger geworden bin. In einen meiner Streifzüge durchs World Wide Web bin ich auf diese kleinen Pizzen gestoßen. Da wir beide Fenchel lieben, haben wir uns diese als Abendessen ausgeguckt. Erich darf endlich mal wieder einen Hefeteig zubereiten und ich mag dieses Leuchten in seinen Augen, wenn er kneten darf. Die Orangen-Mascarponecreme verspricht ein Geschmackserlebnis und unterstützt unsere Ladetage optimal. Mal abgesehen davon, dass sie wirklich lecker ist. Der frische Fenchel, die italienische Salami und ich habe mir noch ein paar Krümmel Ziegenkäse dazu gegeben, runden das Geschmackserlebnis ab. Meiner Meinung nach, gehören Ziegenkäse, Fenchel und Orangen einfach zusammen.

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Für 4 Stück

Zutaten:

250 g Mehl (Type 550), zzgl. Mehl zum Verarbeiten
1 TL Fenchelsamen, im Mörser zerstoßen
125 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
1/2 Würfel Hefe
3 EL natives Olivenöl extra zzgl. Olivenöl zum Beträufeln
3 EL Mascarpone
2 EL Orangensaft
2 kleine Fenchelknollen
8 Scheiben italienische Salami, italienisch dünn aufgeschnitten
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

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Zubereitung:

Mehl, Fenchelsamen und 1 TL Salz in einer Schüssel mischen und eine Mulde hineindrücken.

In einer separaten Schüssel Wasser, Zucker und Hefe verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Hefemischung und das Olivenöl in die Mulde geben und zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 220 Grad/Gas Stufe 7 vorheizen. Mascarpone mit Orangensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fenchelknollen waschen, putzen, den Strunk entfernen und in feine Scheiben hobeln.

Den Teig erneut durchkneten, in vier Stücke teilen und aus jedem Stück eine kleine Pizza formen. Jede Pizza mit etwas Mascarponecreme bestreichen und den gehobelten Fenchel darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen ca. 20–25 Minuten backen, bis der Teig kross und goldbraun ist.

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Die Pizzen leicht mit Salz und Pfeffer würzen, die Salami darauf drapieren, Ziegenkäse darauf krümmeln und mit etwas Olivenöl beträufeln. Sofort servieren.

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Fenchelpizza

Lachs-Cupcakes mit Honig-Senf-Creme


Momentan finde ich würzige Muffins oder Cupcakes richtig klasse. Immer will und kann man einfach nichts Süßes essen. Ich habe in der Vergangenheit ja schon Muffins mit Spinat und Ricotta und mit Schinken und Käse gebacken, die uns sehr geschmeckt haben, die Cupcakes mit dem Curry und dem Brokkoli sind auch sehr lecker und nun wollte ich auch noch welche mit Rächerlachs versuchen. Ich möchte gleich vorweg sagen, ich würde beim nächsten Mal deutlich mehr Räucherlachs nehmen. Aber ansonsten haben sie richtig gut geschmeckt, das sagen zumindest die Kollegen meines Mannes, die sie aufessen mussten – die Armen. Ich habe, weil mir der Teig nicht locker genug war, Milch dazu gegeben, das muss man einfach nach Gefühl machen. Ich muss hier auch noch bemerken, da ich mich ja so begeistert über eine Zeitschrift mit Rezepten geäußert hatte, dass ich letztendlich doch schwer enttäuscht war. Ich würde das in der Form nicht nochmal machen, weil von 5 Rezepten darin, ist mir ein Rezept wirklich gelungen, eines – dieses hier – musste ich in den Zutaten verändern und drei Rezepte sind mir mehr oder weniger missglückt. Dass ein Rezept mal nicht glückt, das kann sein und kann auch durchaus an mir liegen, aber dass vier Rezepte nicht den Fotos und vor allem dem Geschmack nicht entsprechen, das finde ich dann doch schon bedenklich. Ich möchte hier nicht negativ kommentieren, aber es ist extrem ärgerlich, wenn man ganze Kuchen mehr oder weniger entsorgt, weil sie einfach nicht nur missglückt aussehen, sondern Teige auch noch ungenießbar sind.
Die dazu gereichte Dill-Honig-Creme war übrigens total lecker.

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Teig:

500 g Räucherlachs in Scheiben
250 g Mehl
½ TL Salz
1 Msp. weißen Pfeffer
1 Päckchen Backpulver
1 EL Honig
4 Eier (M)
4 EL neutrales Öl
100 g Schmand
evt. Milch, wenn der Teig zu fest ist.

Zubereitung:

Den Backofen vorheizen (E-Herd 175 Grad, Umluft 150 Grad). Die Papierförmchen in die Mulden des Muffinbleches (12 Stück) geben.

Den Lachs fein würfeln. Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer mischen. Eier, Öl, Schmand und Honig dazu geben und mit dem Schneebesen des Rührgerätes cremig rühren. Mehlmischung drüber sieben und unterrühren. Lachs (bis auf eine Kleine Menge die man zur Dekoration braucht) unterheben und in den Muffinförmchen gleichmäßig verteilen. Im heißen Ofen 20-25 Minuten goldbraun backen. Aus den Mulden herausnehmen und auskühlen lassen.

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Dill-Honig-Schmand-Creme:

200 g Schmand
1 EL flüssiger Honig
½ Bund Dill
2 EL mittelscharfer Senf

Zubereitung:

Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. Senf mit dem Honig verrühren und zuletzt den Schmand unterheben. Auf die Cupcakes geben und mit dem restlichen Lachs garnieren.

Lachs-Muffin

Curry-Sesam-Cupcakes


Nach den ganzen leckeren süßen Kuchen war mir heute mal nach was pikant würzigem. Meine momentane Lieblingslektüre ist die Zeitschrift LECKER Bakery. Beim Durchblättern fielen mir gleich die tollen Rezepte der pikanten Muffins auf. Dieses Rezept mit den Brokkoliröschen hat es mir angetan. Allerdings sind sie ein klein bisschen scharf geraten, weil mein Curry so einen hohen Chillianteil hat. Ich habe auch keine kleine Menge Garnelen bekommen und farblich haben mir die Surimi-Garnelen sehr gut gefallen, darum hab ich mich dafür entschieden. Ich war sehr gespannt, ob meine Röschen so schön sichtbar sein werden und ich bin mit meinem Resultat schon recht zufrieden. Gespannt warte ich auf die Kommentare von Erichs Arbeitskollegen, die mal wieder in den Genuss kommen, meine Testesser sein zu dürfen. Ich bin auch gespannt, was sie sagen werden, wenn sie erfahren, dass sie Tofu gegessen haben. Es war auch mein „Erstes Mal“ heute und ich hab ihn auch im Ursprungszustand versucht.. Geschmacklos mit Radiergummi-Konsistenz, aber in den Cupcakes machen sie ein angenehmes Kaufgefühl.

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Zutaten:

500 g Brokkoli
Salz, Currypulver, Zucker, Pfeffer
100 g Tofu
200 g Mehl
1 Pack. Backpulver
2 EL schwarze Sesamsaat
3 Eier (Größe M)
200 g Schlagsahne
4 EL Sesamöl
1 ½ Wasabipaste (Tube)
6 EL Mayonnaise
2 EL Öl
Saft von ½ Zitrone
evt. Kresse zum Bestreuen
12 Papierbackförmchen

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Zubereitung:

Vom Brokkoli 12 Röschen abtrennen, waschen und in kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten garen. Abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

Backofen vorheizen (E-Herd 172° Grad/Umluft 150° Grad). Papierförmchen in die Mulden des Muffin-Bleches (für 12 Stück) verteilen. Tofu fein würfeln. Mehl, Backpulver, 1 ½ EL Curry, 1 Prise Salz und Sesam in einer Schüssel mischen. Eier mit den Schneebesen des Rührgerätes schaumig rühren. Sahne, Sesamöl und ½ TL Wasabipaste unterrühren, die Mehlmischung kurz unterrühren und die Tofuwürfel unterheben.

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Je 1 EL Teig in die Förmchen füllen, je ein Brokkoliröschen hineinstecken. Restlichen Teig auf den Cupcakes verteilen. Im Ofen ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen, kurz ruhen lassen und aus den Mulden heben.

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Mayonnaise und 1 TL Wasabipaste verrühren, mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Garnelen abtropfen lassen, einen Klecks Mayonnaise auf die Cupcakes geben eine Garnele darauf dekorativ anrichten und mit Kresse bestreuen. Laut Rezept werden rohe Garnelen ohne Haut und ohne Kopf genommen und kurz in Olivenöl knusprig anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.

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Apfel-Zwiebel-Quiche


Die letzten Äpfel wollen verarbeitet werden, ein paar brauche ich noch für den zweiten Versuch einen Bratapfellikör herzustellen, aber das dauert noch ein bisschen. Bei meinem lieben Blog-Freund Christian von „Küchenereignisse“ habe ich das Rezept der Apfel-Zwiebel-Quiche entdeckt und die Fotos hatten es mir sofort angetan. Heute hab ich mir vorgenommen meinen Mann damit zum Abendessen zu überraschen und ich muss sagen, die Bilder haben das gehalten, was sie versprochen hatten. Die Nachbarin hat natürlich auch wieder was abbekommen, sie bekommt am Montag ihren Tumor im Kopf bestrahlt und ich will sie ein bisschen aufpäppeln.

Zutaten für den Teig:

250 g eiskalte Butter
250 g Quark (40 % Fett)
1/2 TL Salz
400 g Mehl

Zutaten für die Quiche:

4 rote Zwiebeln
250 g gewürfelter Speck
4-5 große säuerliche Äpfel
5-6 Zweige Thymian
Pfeffer aus der Mühle
2 Eier (M)
250 g Sauerrahm
250 g Crème fraîche
Salz
frisch geriebene Muskatnuss
250 g Gorgonzola-Käse

Außerdem: Butter für die Form und zum Anbraten

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Zubereitung:

Aus Butter, Quark, Salz und Mehl einen glatten Teig kneten. Bei mir wieder mal mit der Küchenmaschine geschehen. Die Zwiebeln in Butter glasig dünsten, dann die Äpfel und den Thymian dazugeben und alles leicht anbraten.
Für den Guss den Sauerrahm, Crème fraîche, Eier, Salz, Pfeffer und Muskatnuss zusammen rühren.
Nun die Apfel-Zwiebel-Mischung in die Tarteform und/oder die Muffinform füllen und mit der Eier-Sauerrahm-CremeFraiche-Mischung übergießen. Den Gorgonzola zerkrümeln, darüber streuen und überbacken. Ich hab es bei Umluft 170 Grad ca. 25 Minuten gebacken. Christian gibt 180 Grad Ober-/Unterhitze und 20 Minuten an. Jeder Ofen ist anders und ich mache das oft auch von der Optik und vom Gefühl abhängig.

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Salt kissed Parmesan Bites


Wir rätseln noch, ob es an der neu gewonnenen Lebensfreude ohne die gesundheitlichen Einschränkungen liegt, oder an den verschriebenen Eisentabletten, aber ich bin mir mittlerweile fast unheimlich, welch eine Energie ich verspüre und auch versprühe. Es gibt kaum etwas, was ich nicht schon gewaschen habe, was ich nicht gespült oder gereinigt habe und es gibt auch kaum noch einen Tag, an dem ich nicht in der Küche etwas Neues ausprobiere. Wir haben von unserem Herbsttripp an den Gardasee zwei riesige Stücke Parmesan mitgebracht und heut hat Erich das Rezept von den „Salt kissed Parmesan Bites“ gelesen und mich spaßhalber liebevoll aufgefordert, ihm diese zu backen. Das Rezept stammt aus dem Buch „Shortbread“ von Lucia und Theresa Baumgärtner. Da ich wie gesagt zur Zeit zu allen Herausforderungen bereit bin, habe ich mich Nachmittags in die Küche geschlichen und mit dem Teig angefangen. Hier das Rezept und ein paar appetitliche Eindrücke davon.

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Zutaten für etwa 40 Stück:

110 g kalte Butter
1 TL Puderzucker
30 g frisch geriebener Parmesan
140 g Mehl (Type 550)
1/2 TL Meersalz
Zum Bestreichen: Olivenöl
Zum Bestreuen: 1 TL Meersalz

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Die Butter klein würfeln und in eine Rührschüssel geben. Die restlichen Zutaten hinzufügen und mit der Küchenmaschine oder von Hand fein krümelig vermischen. Die Krümel zu einem Teig zusammenfügen und nur kurz kneten. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte 3-4 mm und mit einem Kuchenrädchen in Rechtecke schneiden. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben, mit etwas und Olivenöl bestreichen und mit Meersalz bestreuen. Den Backofen (Umluft) auf 150 Grad vorheizen. Die Parmesan Bites etwa 15-20 Minuten goldgelb backen. Am besten noch frisch gebacken servieren.

Erich haben sie auch noch kalt sehr gut geschmeckt. Eine gute Idee auch, wenn Besuch kommt und die lieber würziges als süßes naschen.

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Kürbis-Tarte


Als Hauptspeise gab es zu meiner kleinen Geburtstagseinladung diese Kürbis-Tarte. Ich fand die Idee Kürbis, Schafskäse und Majoran in Kombination ziemlich interessant. Da es ja schon als Vorspeise ein Kürbisgericht gab, war die Hauptspeise natürlich auch aus Kürbis. Es ist ein mildes und nicht so deftiges Rezept, wir haben dazu einen tollen Rotwein genossen und somit war die Verbindung fast perfekt. Den Hefeteig mit Schwarzkümmelsamen zu verfeinern fand ich auch eine tolle Idee und so habe ich die Tarte gebacken. Sie hat uns sehr gut geschmeckt und darum möchte ich dieses Rezept auch zum Nachbacken einstellen.

Zutaten für 4 Portionen:

Teig:
300 g Mehl
Salz
1 TL Schwarzkümmelsamen
20 g frische Hefe
Zucker
2 EL Olivenöl

Belag:
1 kleiner Hokaido-Kürbis (etwa 700 g)
1/2 Bund Majoran
1 Knoblachzehe
3 EL Olivenöl
Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone
Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, Majoran, Chilipulver
100 g Sahne
2 Eier (Größe M)
125 g milder Schafskäse

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Schwarzkümmelsamen, dem Salz in einer Rührschüssel mischen. Die Hefe mit 125 ml lauwarmen Wasser und einer Prise Zucker verrühren. Hefe mit dem Öl zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig an einem warmen Ort 50 Minuten gehen lassen. Den Hokaido-Kürbis gründlich waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Den Majoran abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Den Knoblauch abziehen, fein haken und mit den Kürbisspalten unter wenden andünsten. Mit Zitronensaft und – Schale, Salz, Pfeffer, Majoran und dem Chili würzen. Den Teig nocheinmal kräftig durchkneten und in einer gefetteten Tarteform auslegen. Dabei einen Rand formen, die Kürbisspalten fächerartig auf den Teig legen und nochmal 10 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad). Die Eier mit der Sahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Paprikapulver würzen. Die Mischung über die Kürbispalten gießen und ca. 35 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und den zerbröselten Schafskäse auf der Tarte verteilen und mit den Majoranblättchen garnieren.

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Apfel-Fenchel-Tarte


Als ich das Rezept gelesen habe, habe ich mir mal wieder vorgestellt, wie die Tarte schmecken könnte und ich war ziemlich angemacht davon. Heute habe ich mich ein bisschen gefordert und auch wenn ich gerade ziemliche Schmerzen habe, bin ich zufrieden und ein bisschen glücklich, was mir heute alles geglückt ist und auch noch richtig lecker schmeckt. In dem Rezept wird ein fertiger Tarte-Teig genommen, aber das ist für mich natürlich inakzeptabel. Ich habe mir ein Teigrezept gesucht und die Tarte dahingehend abgewandelt, dass ich statt einer runden Form zwei kleinere Tartes in meiner schönen rechteckigen Form gebacken habe.

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Zutaten für 12 Stücke (für zwei rechteckige Tarteformen)

Teig:

500 g Mehl
250 g Butter
2 Eier
1 Prise Salz

Belag:

600 g Fenchelknollen mit Grün
4 Schalotten
2 Knoblauchzehen (lasse ich bei mir weg)
2 rote Äpfel
1/2 Biozitrone
1 EL Öl
200 g Bacon in Scheiben (weil davon auch so genascht wird)
Salz
Pfeffer
100 g Emmentaler
400 g Schlagsahne
3 Bio-Eier
2 EL Speisestärke
geriebene Muskatnuss
Edelsüßer Paprika
200 g Appenzeller oder Bergkäse

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Aus dem Mehl, den Eiern, Salz und der Butter einen glatten Teig herstellen und 30 Min. kalt stellen. Zwischenzeitlich die Form einfetten. Den Teig ausrollen und mit einem schönen Rand in der Tarteform ausbreiten. Auf der unteren Schiene 10-15 Minuten vorbacken. Im Rezept wird blindbacken vorgeschlagen, ich persönlich mache das schon seit Ewigkeiten nicht mehr, weil meine Teige auch immer so schön und flach bleiben.

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Für den Belag den Fenchel putzen, das Grün abschneiden, den Strunk entfernen und die Knollen in Streifen schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und hacken. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Zitrone abwaschen, Schale abreiben, Saft auspressen und über den Apfelspalten verteilen.

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Das Öl erhitzen und den Bacon darin bissfest und kross anbraten, auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Fenchel in dem ausgetretenen Bratfett bissfest anbraten. Nach ca. 4 Minuten die Schalotten und den Knoblauch dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Fenchel-Zwiebelmischung in einem Schüsselchen zur Seite stellen und die Apfelscheiben vorsichtig gefächert anbraten.

Für die Eier-Sahne die Sahne mit dem Stärkemehl vorsichtig anrühren, die Eier dazu geben und mit Paprika, Salz, Pfeffer und der abgeriebenen Muskatnuss verquirlen. Den Appenzeller oder Bergkäse raspeln und die Hälfte unter die Eier-Sahne heben

Die Hälfte des Emmentalers auf der ersten vorgebackenen Tarte verteilen, die Fenchelmasse und zuletzt die gefächerten Apfelscheiben ebenfalls auf dem Boden verteilen und schön anordnen.  Die Eier-Sahne darüber geben und die Hälfte des restlichen Appenzellers oder Bergkäse darüber verteilen und im Backofen zwischen 25-30 Min goldgelb backen. Beim Anrichten die Bacon-Scheiben darauf geben und mit dem Fenchelgrün verzieren.

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Viel Spaß beim nachkochen und genießen

 

Schinken-Käse-Muffins


Zutaten für 12 Stück:

250 g Mehl
4 Tl Backpulver
½ TL Salz und Pfeffer
150 g Bergkäse
100 g roher Schinken
100 g Möhren
½ Bund Schnittlauch
2 EL Kräutermischung tiefgefroren
90 flüssige leicht gebräunte Butter
180 ml Milch
1 Ei (L)

Zubereitung:

Das Mehl, Backpulver, Salz und den Pfeffer mischen. Den Käse und rohen Schinken in 1/2 cm große Würfel schneiden. Ich nehme gerne den rohen Schinken, einfach weil es besser zu dem würzigen Bergkäse passt. Die Möhren grob raspeln und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Alles mit dem  Mehl vermischen.

Butter, Milch und Ei verrühren und auf einmal zu der Mehlmischung geben zum Schluss die Kräutermischung dazugeben und mit einem Kochlöffel kurz verrühren, bis alle Zutaten gleichmäßig verteilt sind.

In die Mulden des Muffinblechs die Papierförmchen geben und den Teig gleichmäßig in die darin verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der mittleren Schiene ca. 25 Min. backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form ruhen lassen, dann herausnehmen. Man kann sie noch warm und auch kalt genießen. Guten Appetit

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Pikante Spinat-Ricotta-Muffins


Da pikante Kuchen bei Kollegen immer gut ankamen, wollte Erich auch anlässlich seines 50. Geburtstags seinen Kollegen mit pikante Teilchen Danke sagen. Da wir alle die Spinat-Ricotta-Muffins selbst sehr gerne essen, war das gleich die erste Idee die auf der Backliste gestanden hat. Außerdem sollten die Kollegen noch eine weitere würzige Alternative bekommen, Schinken-Käse-Muffins. Da ich wieder gerne und mehr backe, habe ich mich darauf gefreut und wie man sehen kann, sind sie auch gut gelungen.

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Zutaten für 12 Muffin-Förmchen;

150 g TK-Blattspinat
50 g Parmesan
3 EL Pinienkerne
4 EL (3–4 Stiele) Basilikum
1 TL italienische Kräuter
250 g Ricotta (auf keinen Fall durch Quark nehmen)
60 g Butter
200 ml Milch
2 Eier (Gr. M)
280 g Mehl
3 TL Backpulver
2 EL Zucker
1⁄2 TL Salz
12 Muffinförmchen und 1 Muffinblech

Zubereitung:

Den gefrorenen Spinat auftauen lassen und sehr gut abtropfen lassen. Parmesan reiben. Pinienkerne ohne Fett rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen. Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken.

Backofen vorheizen (E-Herd: 190 °C). 60 g Butter zerlassen und dann einem Schneebesen heiße Butter, Milch und Eier miteinander verschlagen. In einer zweiten Rührschüssel Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Mit einem Gummispachtel oder Holzlöffel die flüssigen Zutaten in die Mehlmischung geben und nur so lange rühren, bis sich beide Mischungen so gerade eben verbunden haben.

Vorsichtig Ricotta, Nüsse, Spinat und alle Kräuter unterheben. Nicht übermäßig durchrühren. Den Teig gleichmäßig in den Muffinförmchen verteilen. Im heißen Ofen 18 Minuten backen. Als Garprobe mit einem Holzspießchen in einen Muffin piecken. Bleibt am Spieß nichts mehr kleben, sind die Muffins fertig. Klebt noch ein bisschen Teig daran, zurück in den Ofen und ein paar Minuten länger backen. Die Muffins 10 Minuten in ihrer Form ruhen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

 

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Pizza „Petra“


Hier das Rezept von meiner absoluten Lieblingspizza, auf der alles das drauf ist, was ich total gerne mag

Rezept Teig für ein Backblech:

500g Weizenmehl
250ml Wasser
10g Hefe frisch (oder 1/4 Tüte Trockenhefe)
2 1/2 TL Salz

Belag:

2 EL scharfes Tomatenmark
Spice Island Pizzagewürz
1 Dose Artischocken
150 g Italienische Salami
1 Schälchen Pilze
2 gelbe oder rote Paprika
Peperoni nach Schärfe und Geschmack
Kapern (für mich ganz wichtig auf meiner Pizza)
2 Päckchen Mozzarella
1 Päckchen geriebener Emmentaler

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