Spitzbuben


Eine Sorte, die in meiner Kindheit auch immer auf dem Plätzchenteller gelegen hat, sind Spitzbuben. In meiner Kindheit waren das doppelte Plätzchen, die kein Loch hatten, mir gefällt die moderne Variante aber viel besser. Wichtig ist eine wirklich gute Marmelade. Aber seht selbst und hier auch mein Rezept dazu.

Zutaten für ca. 60 Stück

250 g kalte Butter
400 g Mehl (+ etwas für die Arbeitsfläche)
100 g gemahlene Mandeln
Salz
250 g Puderzucker (+ etwas zum Bestäuben)
2 Eier (Größe M)
400 g rotes Johannisbeergelee

Zubereitung

Butter in kleine Stückchen schneiden. Mehl, Mandeln, Salz und Puderzucker in eine Schüssel geben. Butter und Eier zugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine, zum Schluss mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.
Johannisbeergelee in einem kleinen Topf erwärmen und wieder abkühlen lassen. Gekühlten Plätzchenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 mm dick ausrollen. Mithilfe eines runden Plätzchenausstechers kleine Kreise (ca. 6 cm Ø) ausstechen. Von der Hälfte der Kreise in der Mitte einen kleinen Ring (ca. 3 cm) ausstechen. Die Reste wieder verkneten und ebenso verarbeiten. Kreise und Ringe auf 2–3 mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen. Abzählen, dass immer die gleiche Anzahl Kreise und Ringe auf einem Bleich backen. Bleche im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C) 8–10 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Kreise mit Konfitüre bestreichen, dabei 2–3 mm Rand frei lassen. Ringe mit Puderzucker bestäuben, vorsichtig auf die mit Konfitüre bestrichenen Kreise setzen und leicht andrücken. In einer Plätzchendose lagern, bis sie aufgegessen sind.

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Ischler Plätzchen


Eine weitere Sorte Weihnachtsplätzchen, die für uns immer zum Weihnachtsfest gehören und die neben den Vanillehörnchen zu meinen Lieblingsplätzchen zählen, sind Ischler Plätzchen. Der Teig ist anspruchsvoll in der Verarbeitung, jedes Blech muss nach dem Ausstechen nochmal richtig kalt gestellt werden. Die Plätzchen zergehen fast auf der Zunge und darum ist es mir auch wert. Auch das Rezept ist aus dem Bayerischen Backbuch.

Zutaten für ca. 40 Stück

200 g Mehl
200 g Butter
100 g feiner Grieszucker
100 g ungeschälte Mandeln
Schale und Saft von einer 1/2 Zitrone

Zum Füllen
feine Marmelade (ich nehme Himbeere oder Johannisbeere, weil die schön säuerlich sind)

Zum Glasieren
Zartbitterkuvertüre und ein Stück Kokosfett (für den Glanz)

Dekoration
gehackte Pistazien


Zubereitung

Aus den ober aufgelisteten Zutaten einen gebröselten Mürbeteig herstellen und den Teig kalt stellen. Dann aus dem leicht brüchigen Teig ein kleinen Portionen zweimesserrückendick auswellen, runde Plätzchen ausstechen (ich habe Herzen ausgestochen, ist nicht zu empfehlen, da sie die Form nicht besonders schön behalten). Das Blech wieder ca. 15 Minuten kalt stellen und dann bei 180-190 Grad vorsichtig backen. Unbedingt erkalten lassen, je zwei Plätzchen mit feiner, säuerlicher Marmelade aufeinander setzen, glasieren und mit dem geschälten Mandeln bestreuen und trocknen lassen. Fertig und genießen 

Vanillekipferl


Meine Lieblingsplätzchen sind schon immer Vanillekipferl (Vanillehörnchen) gewesen. Sie sind total mürbe und haben für mich diese Mundgefühl. Ich möchte Euch das Rezept nicht länger vorenthalten. Es ist das Rezept, das auch meine Mutter immer gemacht hat und stammt aus dem Bayerischen Kochbuch aus dem Birkenverlag, das es hier fast in jedem Haushalt gibt, allerdings immer aus verschiedenen Auflagen. Meines ist die 53. Auflage aus dem Jahr 1986.

Zutaten für gebröselten Mürbeteig

200 g Mehl
80 g feinster Zucker
100 g gemahlene, geschälte Mandeln
150 g Butter
2 Eigelb

zum Wenden: Vanillezucker

Zubereitung Mürbeteig

Gebröselten Mürbeteig unter Zugabe geschälter, sehr fein geriebener Mandeln herstellen und kalt stellen. Den Teig zu einer dünner Rolle formen, davon kleine gleichmäßige Stückchen abschneiden und diese zu Hörnchen formen. Bei Mittelhitze (170-180 Grad) lichtgelb backen. Noch heiß in Vanillezucker wenden.

Nougatbusserl


Nougatbusserl – schon der Name hat mich innehalten lassen. Nüsse, Baiser und feinstes Nugat, das sind Zutaten aus denen Plätzchenträume gemacht sind. Sie sind wunderbar leicht, nussig und schokoladig. Sie sind so klein, niedlich und man muss einfach immer noch ein Busserl naschen. Ich habe keine Sekunde bereut, das Rezept probiert zu haben und wollte Euch das Rezept auch vorstellen. Dazu kommt auch noch, dass die Nougatbusserl glutenfrei sind.

Zutaten (ergibt je nach Größe ca. 80 bis 100 Stück)

3 Eiweiß (ca. 180g)
100 g Zucker
20 g Speisestärke
1 Prise Salz
110 g Mandeln gemalen (geschält oder ungeschält – je nach Vorliebe)
30 g Puderzucker

Außerdem
150 g Mandelblättchen (zum Bestreuen)
400 g Nougat
1 EL Rum

Zubereitung

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eiweiß mit Zucker, Stärke und dem Salz zu einem lockeren Schnee aufschlagen. Den Puderzucker sieben, mit den Mandeln vermischen und anschließend die Mandeln mit der Hand vorsichtig unter den Eischnee heben.
Die Masse in einen Dressiersack mit kleiner Lochtülle füllen und gleichmäßig, etwa 2 cm große Tuffs auf das, mit Backpapier ausgelegte Backblech spitzen. Die Tuffs mit den Mandelsplittern bestreuen und im Backofen für ca. 14 bis 15 Minuten backen, bis sie leicht Farbe bekommen haben und gut getrocknet sind. Auf dem Backblech abkühlen lassen. wen die Busserlhälften abgekühlt sind, das Nougat in einer Schüssel über Dampf zergehen lassen, dann den Rum dazu geben und verrühren.
Das Nougat wieder in einen kleinen Dressiersack mit kleiner Tülle füllen, aufspritzen und dann je zwei Hälften der Nougatbusserl zusammenkleben.

Haltbarkeit: In einer Plätzchendose, kühl und trocken gelagert, halten sich die Nougatbusserl etwa zwei bis drei Wochen – wenn sie so lange halten.

Orangenplätzchen


Diese Plätzchen habe ich auch wieder auf meinen Streifzügen durchs Internet gefunden, bzw. ich habe einen Beitrag auf dem Blog von kuechenereignisse.com gesehen. Allerdings sind diese kleinen Kunstwerke dort mit Pernambuco-Orangen aus Ligurien gemacht. Die habe ich natürlich nicht (mehr) bekommen. Ich war aber so angefixt von diesen Plätzchen, dass ich sie ohne oben besagte kandierte Orangen gemacht habe. Sie sind sehr fein und „orangig“ und ich habe begeistertes Feedback bekommen. Ich will Euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Zutaten

375 g Butter
200 g Puderzucker
3 Bio-Orangen (unbehandelt, abgeriebene Schale von)
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
20 ml Orangenlikör
50 g Orangeat (feingehackt)
600 g Mehl
150 gmMandeln (gemahlen, geschält)
1 Ei

Außerdem

200 g Zartbitterkuvertüre
250 g Aprikosenkonfitüre
2 EL Grand Manier

Zubereitung

Die kalte Butter mit Puderzucker, Orangenschale, Salz, Vanillemark, Orangenlikör und Orangeat zu einer glatten Masse verkneten. Das gesiebte Mehl mit den Mandeln mischen und mit der Buttermasse wie bei der Herstellung von Streuseln zwischen den Händen verreiben. Zum Schluss das Ei zugeben und einen glatten Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Den Backofen auf 160 °C vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte messerrückendick ausrollen. Plätzchen in gewünschter Größe ausstechen, auf das Blech legen und ca. 20 Minuten backen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen. Die Hälfte der Plätzchen halb in die geschmolzene Kuvertüre tauchen. Nach Belieben mit einem Stückchen kandierter Orangenschale verzieren. Die Kuvertüre antrocknen lassen.
Die Konfitüre mit Grand Manier verrühren und auf die übrigen Plätzchen tupfen. Die Schokoplätzchen daraufsetzen.

Mokka Plätzchen


Es gibt Rezepte, die sind zwar etwas aufwendiger, als manch andere Rezept, aber diese kleinen Kunstwerke sind den Aufwand wert und schmecken einfach wunderbar. Ich habe mich, nach dem Erhalt einer sehr freudigen Nachricht, gestern aufgerafft und mit zwei Sorten Plätzchen gebacken – eben auch diese Mokka Plätzchen. Hier für Euch auch das Rezept.

Zutaten für den Kaffeeteig

250 g Mehl
80 g Puderzucker
100 g Mandeln gerieben
1 EL gemahlener Kaffee (kein Instantkaffee, echtes Kaffeepulver)
130 g kalte Butter
2 Dotter
1 EL Sahne

Zutaten für die Füllung

50 g weiche Butter
50 g Puderzucker
1 TL Instantkaffee

Zutaten für die Glasur

40 g Kokosfett
1 gestrichener TL Instantkaffee
100 g Puderzucker

Außerdem ca. 50 Kaffeebohnen aus Schokolade

Zubereitung

Alle Zutaten nur kurz mit der Hand, ich habe es allerdings von meiner KitchenAid machen lassen, zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig, in Frischhaltefolie gepackt, für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig ca. 4mm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher kleine Plätzchen ausstechen. Die Mokka Plätzchen anschließend bei 200°C Ober-/Unterhitze oder 180°C Umluft ca. 8 Minuten backen und dann gut auskühlen lassen. Wenn die Plätzchen erkaltet sind, die Füllng zubereiten. Die Zutaten für die Creme mit einem Mixer für ca. 10 Minuten hellschaumig aufschlagen. Wer mag, kann zusätzlich mit ein paar Tropfen Kaffeelikör, die Creme verfeinern. Ich habe mit einem Spritzbeutel, mit kleiner Tülle, etwas Creme auf eine Hälfte der Plätzchen gespritzt, dann jeweils einen Deckel auf jedes Plätzchen gegeben und dann kühl gestellt. Nach der Kühlzeit wird jetzt die Glasur zubereitet. Dafür das Kokosfett in einem kleinen Topf schmelzen, danach den Instantkaffee mit 2 EL Wasser auflösen und mit dem Staubzucker verrühren. Zum Schluss das geschmolzene Kokosfett mit der Zucker-Kaffeemischung verrühren. Die Mokka Plätzchen mit der noch warmen Glasur überziehen und mit einer Schokoladen-Kaffeebohne verzieren. Vollständig auskühlen lassen.
Die Mokka Plätzchen halten sich in einer Plätzchendose ca. 2 Wochen. Vermutlich sind sie vorher aber bereits aufgegessen.

Rezept von http://www.mannbackt.de

Ischler Plätzchen


Die zweite Sorte Weihnachtsplätzchen, die ich uns für das Weihnachtsfest 2019 gebacken habe, die neben den Vanillehörnchen zu meinen Lieblingsplätzchen gehören, sind Ischler Plätzchen. Der Teig ist anspruchsvoll in der Verarbeitung, jedes Blech muss nach dem Ausstechen nochmal richtig kalt gestellt werden. Die Plätzchen zergehen fast auf der Zunge und darum ist es mir auch wert. Auch das Rezept ist aus dem Bayerischen Backbuch.

Zutaten für ca. 40 Stück

200 g Mehl
200 g Butter
100 g feiner Grieszucker
100 g ungeschälte Mandeln
Schale und Saft von einer 1/2 Zitrone

Zum Füllen:
feine Marmelade (ich nehme Himbeere oder Johannisbeere, weil die schön säuerlich sind)

 

Zum Glasieren:
Zartbitterkuvertüre und ein Stück Kokosfett (für den Glanz)

Dekoration:
gehackte Pistazien


Zubereitung:

Aus den ober aufgelisteten Zutaten einen gebröselten Mürbeteig herstellen und den Teig kalt stellen. Dann aus dem leicht brüchigen Teig ein kleinen Portionen zweimesserrückendick auswellen, runde Plätzchen ausstechen (ich habe Herzen ausgestochen, ist nicht zu empfehlen, da sie die Form nicht besonders schön behalten). Das Blech wieder ca 15 Minuten kalt stellen und dann bei 180-190 Grad vorsichtig backen. Unbedingt erkalten lassen, je zwei Plätzchen mit feiner, säuerlicher Marmelade aufeinander setzen, glasieren und mit dem geschälten Mandeln bestreuen und trocknen lassen.

Fertig und genießen 🙂

Europameisterschafts-Cookies


Es gibt zwei Blogs, die von zwei wahnsinnig liebenswerten Frauen betrieben werden und bei beiden finde ich immer wieder Rezepte die mich zum Nachbacken reizen. Ich kenne ja nicht nur das „Kopfkino“ welches teilweise oscarverdächtig ist, nein ich kenne auch das „Geschmackskino“ und es verdient mindestens ebenfalls einen Oscar. Diesmal habe ich Eva von „ichmussbacken“ einen Besuch abgestattet. Sie hatte diese wunderbaren EM-Cookies gebacken und von ihrem Blog lächelten mich diese wunderbar lecker aussehenden Kekse an, die uns den Nervenkrieg durch die Europameisterschaft versüßen und erträglich machen sollten. Ja das braucht man.

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Während ich noch den Geschmack spürte wusste ich, dass ich diese Kekse nachbacken muss. Ich musste beim Rezept ein bisschen improvisieren, aber ich möchte Euch schon das Originalrezept vorstellen. Statt den gesalzenen Erdnüssen habe ich diesmal gesalzenen Cashew-Nüsse verarbeitet, die ich noch hatte und da es nicht genug waren, hatte ich noch eine Handvoll karamellisierter Cashews von der letzten Mexikanischen Krokant-Torte. Weil das ja süße Nüsse waren, habe ich den Zucker reduziert und ich muss sagen, wir fanden sie alle total lecker. Meine Nachbarin klingelte angezogen von dem Geruch, der offensichtlich im Hausflur zu riechen war. Wir haben herzlich gelacht, weil es der erste heiße Tag war, dass wenn es kalt ist, jeder Plätzchen backen kann. Wir können auch gar nicht sagen, wann sie uns am besten schmecken, wenn sie noch richtig warm sind und auf der Zunge zergehen, oder ob sie knusprig und kernig besser schmecken. Eva beschreibt so super die Inhaltsstoffe und die Zutaten, das mache ich nun nicht, das darf jeder der dieses Rezept auf meinem Blog liest, gerne bei ihr nachlesen. Wenn ihr dort seid, seht Euch nur gleich um, dann geht es Euch so wie mir, dass ich auch gleich noch die Geburtstags-Torte für Erich entdeckt habe.

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Zutaten für ca. 36 große Cookies

390 g Haferflocken
80 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
220 g Zucker
220 g brauner Zucker
225 g weiche Butter
125 g Erdnussbutter
2 Eier (Größe L)
1 EL Vanillezucker
310 g gesalzene Erdnüsse, ganz (ich hatte Cashews)
330 g Zartbittere Schokolade

 

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Zubereitung:

Den Backofen auf 170° Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
Die Haferflocken mit Mehl, dem Backpulver, dem Natron und Salz in einer großen Schüssel mischen. Die Schokolade grob hacken (ich hab Schokolade die in den Zerhacker gegeben).
Den Braunen Zucker, den Zucker, den Vanillezucker und die Erdnussbutter mit dem Handrührer oder in der Küchenmaschine rühren, bis die Mischung schaumig, hell und luftig ist. Die Eier einzeln unterrühren.

Die Haferflockenmischung dazugeben und bei niedriger Geschwindigkeit unterrühren, bis sich alles gerade so vermischt und gebunden hat. Die ganzen Erdnüsse (Cashews) und die Schokoladestückerl dazu geben.

Mit einem Eisportionierer/Löffel kleine Häufchen auf die Backbleche setzen, max. neun Kugeln pro Blech und genug Abstand zwischen den Häufchen lassen.

Die Cookies 13-15 Minuten lang backen, bis sie schön goldbraun sind. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Cookies etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen. Wenn sie etwas fester geworden sind, auf ein Kuchengitter geben und komplett auskühlen lassen.

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Weihnachtsimpressionen


Alle fiebern darauf hin, Stress, Hektik und das in der sogenannten „staadn“ Zeit. Wir haben uns nur bedingt davon anstecken lassen, ich hab viel Zeit in der Küche verbracht und dieses Jahr wieder mit viel Lust und Laune gebacken. Meine Nachbarin kam immer mal auf Besuch und meinte, bei mir fühle man sich wie in einer echten Weihnachtsbäckerei. Man würde merken, wie ich so in mir ruhend und mit so viel Freunde Dinge mache. Ich hab mich über nichts aufgeregt, auch nicht darüber, dass ich zweimal auf dem falschen Postamt einen Teil meiner Zeit verbracht habe, weil ich eine andere Packstation gewählt habe, die natürlich auch voll war. Ich bin mit einer so positiven Einstellung auf die Menschen zugegangen und ich habe auch so viel Positives zurückbekommen.

Eigentlich wollte ich meine Plätzchenrezepte einstellen, aber backen, vorbereiten und Blogs schreiben, das war mir irgendwie nicht möglich. Nachfolgend veröffentliche ich meine Weihnachts-Back-Liste und wenn irgendjemand ein Rezept haben möchte, bekommt er es natürlich.

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Ruhig, besinnlich, mit Menschen die man gerne an seinem Tisch sitzen hat, das ist unsere Vorstellung von Weihnachten. Es war wunderschön. Wir haben einen Ausflug nach Niederbayern gemacht und traumhafte Sonnenuntergänge genossen. Wir haben uns kleine Geschenke gemacht, Dinge die uns Freude machen – das war unser Weihnachten.

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Wir veröffentlichen heute ein paar Fotos, die einfach unser Weihnachten zeigen und wir werden es auch nie mehr anders machen, wenn es uns möglich ist. Weihnachtsimpressionen eben.

Weihnachts-Back-Liste:

 

Vanillekipferl
Ischler
Lebkuchen
Wiener Schokoladen Plätzchen
Walnussplätzchen
Himbeerplätzchen
Kardamom-Sandgebäck
Pistazien-Sandgebäck
Florentiner
Erdnuss-Baiser
Creme-Fraiche-Wölkchen
Erdnuss-Sterne
Wachauer Krapferl
Apfelbrot
Amarena-Trüffel-Pralinen

Von einigen Dingen könnten wir nicht mal mehr Fotos machen, weil die schlichtweg schon aufgefuttert sind.

Plätzchen1

Plätzchen4

 

 

 

Wachauer Krapferl


Ich war ja von den tollen Rezepten und Fotos meiner Lieblingsblogger schon total geflashed. Ich wusste zwar welche Plätzchen von meiner geistigen Backliste ich backen wollte, aber immer wieder kamen neue Blogs und ich hätte so vieles gern probiert. Eva von ichmussbacken führt ja meine Nachbackliste unangefochten an und als sie ihre Wachauer Krapferl vorstellte, war ich mir sicher, die möchte ich auch backen. Meine sind optisch zwar nicht so schön wie Eva’s geworden, aber sie waren sowas von lecker, fein. Mürbeteig, der auf der Zunge zergeht, samtige Buttercreme, schmelzende Schokolade… Ich muss mich immer zurückhalten, ich könnte da schwelgen und schwärmen. Ich versuche die sicher bald wieder, weil das ist ja fast ein Konfekt, das muss man ja nicht nur an Weihnachten genießen sollte.

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Zutaten für ca. 35 Stück:

Mürbteig:
270 g Mehl
200 g Butter
110 g Puderzucker
2 Eigelb
50 g dunkle Schokolade

Creme:
250 ml Milch
20 g Vanillepuddingpulver
40 g Vanillezucker
250 g Butter, zimmerwarm
200 g Puderzucker

Glasur:
100 g Zartbitterschokolade
1 EL Butter

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Zubereitung:
Die Schokolade für den Mürbteig fein raspeln.
Für den Mürbteig Mehl, Zucker, Eigelb, geraspelte Schokolade und die in kleine Stücke geschnittene Butter mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Das Backrohr auf 170° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte etwa 3 mm dünn ausrollen. Mit einem runden Ausstecher Plätzchen mit einem Durchmesser von 5 cm ausstechen. Die Plätzchen nochmal kurz kalt stellen, die Formen bleiben dann schöner und etwa 10 Minuten hellbraun backen. Die Plätzchen aus dem Backrohr nehmen und auf gut auskühlen lassen.
Für die Creme 2/3 der Milch und dem Vanillezucker in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Das Vanillepuddingpulver mit in der restlichen Milch verrühren und dann in die kochende Milch einrühren. Mit einem Schneebesen solange rühren, bis die Masse andickt. Vom Ofen nehmen und komplett kalt werden lassen.
Den ausgekühlten Pudding mit dem Stabmixer aufmixen. Mit dem Handmixer die Butter mit dem Puderzucker gut schaumig rühren bis die Mischung soll hell aufgeschlagen ist. Löffelweise den Pudding dazu geben und weiter rühren. Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und mit einer runden Tülle dick auf die Hälfte der abgekühlten Plätzchen dressieren dann ein zweites Plätzchen als Deckel auf die Buttercreme setzen.
Die Schokolade in kleine Stücke brechen oder hacken. Butter zugeben und in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze schmelzen. Die Plätzchen oben damit bestreichen und genießen.