Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Limettensahne


Ich mochte ja Rhabarber schon immer sehr gerne, aber dieses Jahr bin ich nahezu süchtig danach. Ich könnte fast jeden Tag einen Kucken, Kompott oder Pudding machen. Dieses Rezept habe ich in der Sendung „Wir in Bayern“ gesehen und war sofort begeistert. Es ist ein klein wenig aufwendig, aber es zahlt sich definitiv aus. Ich habe nur positives Feedback bekommen und auch uns hat der Kuchen sehr geschmeckt. Ich will Euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Rezept für zwei Backformen mit einem Durchmesser von 26 cm

Böden:

160 g Butter
410 g Zucker
2 Prise Salz
5 Eigelb
etwas Vanille
200 g Mehl
2,5 TL Backpulver
40 ml Milch
5 Eiweiß
ca. 20 g gehobelte Mandeln

Zubereitung:

Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Weiche Butter mit 160 g Zucker, Vanille und 1 Prise Salz cremig rühren. Nach und nach das Eigelb einrühren. Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch langsam in die Masse einrühren – nicht zu lange rühren, gerade so, dass eine homogene Masse entsteht. Die Rührmasse auf zwei bereits eingefettete Backformen aufteilen und gleichmäßig verstreichen. Nach Möglichkeit zeitgleich Eiweiß, 250 g Zucker und 1 Prise Salz steif schlagen. Der Eischnee sollte so steif sein, dass sich Spitzen bilden, die eigenständig stehen bleiben. Eischnee auf die Rührmasse streichen. Mit einem Löffel oder einer Winkelpalette Muster in die Eischneemasse ziehen. Mandeln auf beiden Eischneemassen verteilen. Im Backofen ca. 25 Minuten backen.

Rhabarber-Himbeer-Masse:

500 g geschälter und klein geschnittener Rhabarber
170 g Himbeeren (frisch oder TK – wenn TK, dann sollten die Himbeeren vorher aufgetaut sein)
2 EL Zucker
50 g Stärke
50 ml Limettensaft

Zubereitung:

Die Stärke mit etwas Wasser klümpchenfrei rühren. Den klein geschnittenen Rhabarber zusammen mit Zucker und Limettensaft im Topf aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, der Rhabarber sollte weich sein. Die Himbeeren zufügen, nochmals leicht aufkochen lassen und Stärke zufügen. Konstant, aber nicht zu fest rühren, bis sich die Stärke schön gleichmäßig und klümpchenfrei verteilt hat. Nochmals kurz aufkochen lassen. Die Rhabarber-Himbeer-Masse auf einen der beiden Böden verteilen und abkühlen lassen.

Limettensahne:

500 ml Sahne
1 EL Puderzucker
50 ml Limettensaft
Abrieb einer Bio-Limette
evtl. 1 Päckchen Sahnesteif

Zubereitung:

Die Sahne mit dem Puderzucker aufschlagen. Kurz bevor die Sahne fertig aufgeschlagen ist, den Limettensaft mit dem Limettenabrieb langsam einlaufen lassen und kurz weiterrühren. Wer keine Küchenmaschine zum Aufschlagen verwendet, sollte ein Päckchen Sahnesteif in die Sahne rühren.

Fertigstellen:

Die Limettensahne auf die abgekühlte Rhabarber-Himbeer-Masse geben und mit dem zweiten Boden bedecken. An sich ist der Rhabarber-Himbeer-Kuchen jetzt verzehrfertig, schmeckt allerdings noch etwas intensiver, wenn man die Torte für 2-3 Stunden durchziehen lässt.

Tipp:

Den zweiten Boden vor dem Auflegen auf die Sahne in die gewünschten Tortenstücke einteilen und schneiden, dann erst auflegen. So wird das Schneiden des Kuchens im Anschluss etwas leichter und die Sahne drückt beim Anschneiden nicht so leicht auf den Seiten heraus.

Rezept von Caro Deichl/BR Fernsehen

Rhabarbertarte


Ich habe schon einiges an Rhabarber in dieser Saison gegessen, aber einen Kuchen hatte ich noch nicht gebacken. Dieses Rezept hat mich wieder nicht losgelassen und heute war es dann soweit. Rhabarber mit mit Marzipan, Säure trifft Süße, das konnte ich mir gut vorstellen. Es ist tatsächlich sehr lecker und wie vermutet nicht besonders süß. Uns hat die Tarte sehr gut geschmeckt und auch von der Nachbarin kam ebenfalls ein „sehr lecker“. Hier nun also das Rezept.

Zutaten Mürbeteig

150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker

Zutaten Belag

300 g Rhabarber
125 ml Rotwein
1 Zimtrinde
75 g Zucker
100 g weiße Kuvertüre
3 Blatt Gelatine
100 ml Schlagsahne
250 g Marzipan (ich hatte nur 200 g)
50 ml Rhabarbersaft
20 g Mandelblättchen

 

 

 

 

 

Zubereitung Mürbeteig

Für den Mürbteig Mehl mit Butter und Staubzucker verbröseln und rasch zu einem Teig kneten (ich habe den Teig in der Küchenmaschine gemacht). Ich gebe den Teig auch gleich danach in die Tarteform und stelle die Form für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Inzwischen den Rhabarber schälen und in schräge Stücke schneiden. Den Rotwein mit der Zimtrinde und dem Zucker aufkochen, den Rhabarber dazuzugeben und nur noch ziehen lassen, bis der Rhabarber bissfest ist. Den Zimt entfernen, den Rhabarber aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Wenn man den Teig in den Kühlschrank gegeben hat, jetzt eine Tarteform (Ø 28 cm) mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen. Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Bei mir fällt dieser Schritt weg, weil mein Teig ja gleich nach dem Kneten in die Form gekommen ist. Jetzt den Teig mit einer Gabel in kurzen Abständen einstechen und im Backofen ca. 12 Minuten backen. Die Tarte aus dem Backofen nehmen. Die weiße Kuvertüre in einem heißen Wasserbad schmelzen und den Teigboden mit weißer Kuvertüre bestreichen und auskühlen lassen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Rhabarbersud erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Die Mischung abkühlen lassen.

Das Marzipan und die Schlagsahne mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Sahne sollte unbedingt Zimmertemperartur haben, da das „cremig rühren“ sonst zur Herausforderung wird. Den Rhabarbersaft dazugeben und die Marzipancreme gleichmäßig auf der Tarte verteilen und mindestens 1 Stunde kühlen.

Die Tarte mit Rhabarber belegen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Weiße Trüffeltarte mit Himbeeren


Das Rezept für die Tarte habe ich unter den Rezepten von Annik Wecker gefunden. Ich bekomme zum Geburtstag das neue Rezeptbuch geschenkt und bin schon ganz aufgeregt. Die Tarte mit der weißen Trüffelmasse und den Himbeeren auf dem knusprigen Mürbeteigboden ist einfach unbeschreiblich lecker. Ich habe nur den Mürbeteigboden abgeändert, weil ich meinen einfach besser finde. Alle die die Tarte versucht haben, waren total begeistert. Schon deswegen muss ich Euch das Rezept vorstellen. Viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten Mürbeteig:

150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker

Zubereitung Mürbeteig:

Es ist der klassische 1-2-3 Mürbeteig, der Puderzucker macht ihn besonders knusprig. Die Zutaten zügig zu einem glatten Teig verarbeiten und eine Stunde ruhen lassen. Den Teig in die gefettete Tarteform geben. Die Tarte 18 Minuten bei 175 °C in der Tarteform blind backen und aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zutaten für die Füllung:

300 g Himbeeren frisch oder tiefgekühlt
50 g Zucker
1 TL Zitronensaft frisch gepresst
1 Prise Salz
2 EL Speisestärke

Für die Füllung die Himbeeren verlesen bzw. auftauen und abtropfen lassen. Die Himbeeren mit 100 ml Wasser, Zucker, Zitronensaft, Salz und Speisestärke in einem Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen und etwas köcheln lassen, sodass die Mischung etwas eindickt. Die Füllung auf dem Tarteboden verteilen und alles für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für die Creme:

150 ml Crème double
70 g Butter
300 g weiße Schokolade
2 Riegel weiße Schokolade zum Verzieren

In der Zwischenzeit die Crème double und Butter für die Creme in einem Topf aufkochen. Die Schokolade fein hacken oder mahlen, in eine Schüssel geben und die heiße Crème-Double-Mischung darüber gießen. Alles verrühren, bis die gesamte Schokolade geschmolzen ist. Die Trüffelcreme vorsichtig auf die gekühlte Tarte gießen. Die Tarte nochmals 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Mit einem Sparschäler von der weißen Schokolade Späne abhobeln und die fertige Tarte damit dekorieren.

Variante: Eine besondere Geschmacksnote bekommt diese Tarte, wenn Sie beim Zubereiten der Trüffelcreme 2 EL Mohn unter die Crème double mischen.

Merveilleux – Baisertörtchen mit Salzkaramell & Erdnusskrokant


Meine Blogfreundinnen kennen meine Nachbackliste, die ich immer dann rauskrame, wenn ich Rezepte bzw. Blogeinträge lese und dann beschließe, dass ich das Rezept unbedingt nachbacken muss. Diesmal las ich ein Rezept von meiner Blogfreundin Maren von „Malus Köstlichkeiten“ und ich war bei den Fotos schon hin und weg. Oft kann ich es nicht erwarten, manchmal klappt es auch nicht so schnell wie ich es mir vorstelle, aber diesmal habe ich es genau eine Woche ausgehalten und gestern war es dann soweit. Ich habe Erfahrung im karamellisieren von Nüssen, ich habe schon öfters Karamellcreme hergestellt und Baiser habe ich auch schon mehrfach gebacken. Also war laut Rezept nichts, womit ich nicht schon Erfahrung hätte und dementsprechend entspannt bin ich die Merveilleux angegangen. Es hat unheimlich Spaß gemacht, die Baiser zu backen, dann davon schon ein bisschen zu naschen. Die Erdnüsse zu karamellisieren und dann de Karamellcreme herstellen, den Finger abzulecken, den Geruch von beidem einzusaugen – eine wahre Freude kann ich Euch sagen. Das Resultat – unbeschreiblich und unglaublich lecker. Uns haben sie total gut geschmeckt, der Arbeitskolleg meines Mannes – der Geburtstag hatte und die Nachbarin – wir sind uns einig – ein echtes Geschmackserlebnis. Hier für Euch das Rezept, ihr solltet es tatsächlich versuchen. Diese wunderbare Köstlichkeit entsteht in vier Schritten.

Für 8-10 Merveilleux Törtchen (Schaumkussgröße)

Baiser:

2 Eiweiß (ca. 70 g)
70 g Zucker
70 g Puderzucker
1 Pr. Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 90 Grad vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Das Eiweiß, mit Salz, in einer fettfreien Schüssel steifschlagen und dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Den Puderzucker drüber sieben und vorsichtig unterheben, ohne dabei den Eischnee zusammenfallen zu lassen. Die Masse in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle (14 mm) füllen und mit senkrecht gestellter Spitze Kreise von 5-6 cm Durchmesser aufspritzen. Darauf achten, dass jedes Baiserplätzchen mit einer kleinen kreisförmigen Bewegung abschließt. Es soll kein Zipfelchen entstehen (ich hab diese, mit einem feuchten Finger glatt gestrichen). Die Baisers jetzt 90 Minuten, bei 90 grad trocknen lassen. Danach bei offener Backofentür abkühlen lassen. In der Zeit den Erdnusskrokant herstellen.

Erdnusskrokant:

150 g gehackte, gesalzene Erdnüsse
90 g Zucker
30 ml Wasser

Zubereitung

Die Erdnüsse hacken, danach den Zucker, mit dem Wasser, in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Hat der Zuckersirup 120 Grad erreicht (mit einem Zuckerthermometer messen), die gehackten Erdnüsse dazugeben und bei mittlerer Hitze, unter ständigem Rühren, goldbraun karamellisieren lassen. Auf einem Stück Backpapier verteilen und komplett abkühlen lassen. Sollte der Krokant zu sehr zusammenkleben, in einen Gefrierbeutel füllen und vorsichtig mit dem Rollholz darauf klopfen.

Karamellcreme mit Salzkristallen:

Zutaten für 2 Gläser à 200 ml

200 g Zucker
100 g Sahne
150 g Butter gesalzen,
oder zur ungesalzenen Butter 2-3 g Meersalz
oder Fleur de Sel geben

 

Den Zucker, mit 50 g Wasser, in einen kleinen Topf (14-16 cm) geben und 5 Minuten zur Seite stellen. Die kalte Butter schon mal in Würfelchen schneiden. Die Zucker-Wasser-Mischung, auf mittlerer Hitze, zum goldbraunen Karamell kochen. Nicht im Topf herumrühren, leichtes Schwenken genügt. Wenn das das Karamell eine goldgelbe Farbe hat, wird es mit der kalten Sahne abgelöscht. Sollte jemand ungesalzene Butter verwenden, so gibt man jetzt das Salz mit hinein. Acht geben, es schäumt ganz schön. Mit einem hitzebeständigem Holzlöffel alles gut verrühren. Um die perfekte Konsistenz zu erhalten, wird mit dem Zuckerthermometer die Temperatur kontrolliert, hat sie genau 108°C erreicht, nimmt man den Topf vom Herd und gibt die gewürfelte Butter hinzu. Mit einem Pürierstab die Creme aufrühren, bis alles gut verbunden ist. Die Karamell-Creme in ein vorbereitetes Glas füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Man kann anstatt dem Salz oder der Salzbutter, auch Fleur de Sel in die Karamell-Creme geben, dann aber erst nach dem aufemulgieren unterrühren, dass die kleinen Salzkristalle möglichst lange erhalten bleiben. Man kann natürlich auch kann aber auch gekauftes Karamell (z.B. von Bonne Maman) verwenden.

Karamellsahne:

100 g Salzkaramellcreme (Rezept s.o.)
50 g Mascarpone
280 g Schlagsahne 35%

Zubereitung 

Die Karamellcreme mit dem Mascarpone verrühren, die Sahne steif schlagen und unter die Karamellcreme ziehen. Wir haben, wegen der doch sommerlichen Temperaturen, die Creme erst mal im Kühlschrank fester werden lasse (30 Minuten).

Herstellung der Törtchen:

Den Erdnusskrokant und das Salzkaramell bereitstellen. Ein Törtchen besteht immer aus zwei Baisers. Dafür den ersten Baiser mithilfe einer kleinen Palette oder einem Messer etwas Karamellsahne kuppelförmig aufstreichen. In die Sahne mittig eine kleine Mulde drücken und mit etwas Salzkaramell füllen. Sollte das Salzkaramell etwas zu zu fest sein, ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmen. Auf die Kuppel wird nun der zweite Baiser gesetzt. Nun muss alles komplett mit einer Schicht Karamellsahne bestrichen werden (ca. 5 mm) und dann vorsichtig in dem Erdnusskrokant wälzen. Das ist etwas tricky, aber je kühler die Hände sind, um so leichter ist die Verarbeitung. Die Törtchen jeweils vorsichtig herausnehmen, auf eine Platte oder einen Teller geben und sofort in den Kühlschrank stellen. Bis zum Servieren sollten die Merveilleux mindestens 2 Stunden, am besten über Nacht durchziehen. Am folgenden Tag sind sie richtig schön weich und soft. Es gibt keine Angaben über Haltbarkeit, wir haben sie in zwei Tagen vernascht.

Beeren-Tartelettes


Ich hatte ja bei meinem Blog für die Rhabarber-Tartelettes schon berichtet, dass es diesmal für den Besuch eine Alternative zu Kuchen oder einer Torte geben sollte und da ich gerade so sehr auf Erdbeeren, Himbeeren, Brom- und Heidelberen abfahre, dachte ich noch an Obst-Törtchen. Das war gar nicht soo einfach, bis ich das passende Rezept für die Tarteletts gefunden hatte und die passende Vanillecreme. Die Tarteletts sollten so schön nach Plätzchen schmecken, die Creme leicht sein und schön nach Vanille schmecken. Ich glaube ich habe gefunden, was ich gesucht habe. Ich finde meistens, nach was ich suche 🙂

Zutaten Mürbeteig (8 Tartelettes Ø 10 cm):

250 g Mehl
75 g Zucker
1 Ei
125 g kalte Butter

Ich habe alle Zutaten in der KitchenAid zu einem glatten Teig verknetet. Wer keine Küchenmaschine hat, darf den Mürbteig in der herkömmlichen Form mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Anschließen ca. eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Man rollt den Teig auf einer bemehlten Fläche aus und stecht mit einem Tartelettesförmchen 8 Kreise aus, so dass der Teig in den Boden des Tartelettesförmchen bedeckt. Ebenso sticht man mit der Außenseite des Tartelettesförmchens 8 Streifen aus, so dass man die Innenseite damit auskleiden kann. Der Teigboden wird mit einer Gabel eingestochen oder kann mit ein paar Hülsenfrüchten blind gebacken werden, sonst wird der Boden wellig. Die Tartelettes bei 190°C Grad fertig backen. Als Backzeit wird ca. 15 Minuten angegeben, ich werfe ab der 12. Minute immer mal einen Blick in den Ofen. Sie sollen schön hellbraun und knusprig sein.

Crème Pâtissière:

4 Eigelb
80 g Zucker
20 g Mehl
20 g Speisestärke
400 ml Milch
1/2 Vanilleschote

Die Eigelb und den Zucker cremig aufschlagen, danach Mehl und Speisestärke dazugeben und nochmal aufschlagen. Vanilleschote auskratzen und zusammen mit dem Mark in der Milch aufkochen. Vom Herd nehmen und die Schote entfernen. Die Milch unter die Mehl-Ei-Mischung rühren und wieder zurück in den Topf gießen. Nochmal unter ständigem Rühren erhitzen bis die Masse schön eindickt. Vom Herd nehmen und mit Frischhaltefolie abdecken. Die Frischhaltefolie direkt auf die Creme legen, damit sich keine Haut bilden kann. Nach dem Abkühlen im Kühlschrank weiterkühlen.

Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und nach Belieben mit einer gezackten Tülle oder mit einer glatten Tülle, die Tartelettes befüllen. Obst nach Belieben, ich persönlich mag es, wenn die Tartetlettes mit gemischten Beeren belegt werden. Anschließend mit dem Beeren belegen. Wer Lust hat, kann die Tartelettes noch mit einem Blatt Minze verzieren.

Kirsch-Nuss-Torte


Diesmal wollte auch ich schneller beim Calendar of Ingredients dabei sein. Ich habe schon mit großen Augen die Beiträge bestaunt, vor allem Marens Torte von Malus Köstlichkeiten hat mir mal wieder das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und mir die Worte geraubt. Ich war sehr gespannt auf die Zutaten und mit Kirschen und Himbeeren konnte ich mir etwas leckeres vorstellen, nur der Earl Gray Tee wollte gedanklich bei mir nirgends dazu passen.

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Ich habe mich dann für eine schlichte Kirsch-Nuss-Torte entschieden, die ich in der aktuellen Ausgabe von Lust auf Genuss (Kirsche, Pfirsiche & Co.) entdeckt habe. Als ich mit meiner Freundin Ela telefoniert habe, hat mich darauf gebracht, dass ich eventuell eine Marmelade aus den drei Zutaten zaubern könnte. Die Idee sitzt in meinem Köpfchen fest und wir werden sehen, ob und was daraus wird.

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Diesmal musste die Torte eine Menge von Geschmackstests bestehen, weil ich sie so gar nicht gelungen fand. Optisch schon, geschmacklich nicht. So ganz sicher war ich mir aber doch nicht, ob es nicht an mir lag und so machte die Torte eine große Runde. Die Hälfte ging zu den Kollegen meines Mannes, ein Viertel zu meiner Freundin samt Schwester und ein Stück bekam die liebe Nachbarin ab. Also bis auf meinen Mann, der sowieso keine Schokolade mag, war es dem einen Kollegen zuviel Schokolade, dem anderen Kollegen kann es wiederum nicht genug Schokolade sein, die beiden Ladies sind so leicht glücklich zu machen und meine Nachbarin konnte meine Probleme gar nicht verstehen.

Weil sie mir nicht so geschmeckt hat, trotzdem aber so gut angekommen ist, kann ich sie guten Gewissens mit in den Event einstellen.

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Zutaten für eine Springform Ø 24 cm (ergibt 10 Stücke)

Biskuit:
50 g Butter
4 Eier (Größe M)
170 g Zucker
1 Prise Salz
75 g Mehl
100 g gemahlene Haselnusskerne
2 EL Rum

Kirschen:
5 Blatt Gelantine
500 g Kirschen (ich habe die Kirschen mit ein bisschen Strohrum abgerundet)

Schokoladenbuttercreme:
250 g Schlagsahne
20 g Agavendicksaft
300 g Zartbitterschokolade
70 g Butter

Schokoladenglasur:
150 g Schokolade
120 g Sahne

Backofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft 160 Grad).
50 g Butter zerlassen und abkühlen lassen. Die Eier trennen, Eiweiße mit 120 g Zucker, Salz steif schlagen. Eigelbe unterrühren, dann das Mehl mit den Nüssen vermischen und abwechselnd mit der Butter unterheben.

Biskuitmasse in die mit Backpapier ausgelegte Form füllen und ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe). Biskuit noch heiß mit Rum beträufeln und in der Form abkühlen lassen.

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Gelantine in kalten Wasser einweichen. Die Kirschen waschen, 50 g beiseitelegen. Übrige Kirschen halbieren und entsteinen. Mit übrigem Zucker (50 g) und etwas Wasser unter gelegentlichem Rühren ca. 15 Minuten einkochen. Die Gelantine ausdrücken, in der heißen, aber nicht mehr kochenden Masse auflösen. Auskühlen lassen.

Sahne mit Dicksaft aufkochen, über die gehackte Schokolade gießen. Kurz stehen lassen, dann zu einer glatten Masse rühren und im Anschluss die restliche Butter (70 g) unterrühren. Ganache abkühlen lassen.

Biskuit waagerecht halbieren, Ganache auf eine Boden Streichen (ich habe mir ein bisschen für die Biskuitdecke aufgehoben, steht so nicht im Rezept, aber auf dem Bild sieht es so aus) Kirschen drauf verteilen und zweiten Boden auflegen. Mindestens 4 Stunden kühl stellen. Die restliche Ganache auf dem Biskuit verteilen und die Sahne für die Schokoladenglasur aufkochen lassen. Die kochende Sahne über die zerkleinerte Schokolade gießen und zu einer glatten Masse rühren. Über die Torte gießen und mit den übrigen Kirschen garnieren und fest werden lassen.

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Blaubeer-Kokos-Torte für den Calendar of Ingredients


Nachdem der erste Versuch meiner Blaubeer-Kokos-Sahne-Torte, für den Calendar of Ingredients, gründlich in die Hose gegangen ist, habe ich mich diesmal nicht abschrecken lassen und es einfach nochmal versucht. Ich mag einfach keine Rezepte, die nicht klar geschrieben sind. In diesem Rezept aus dem Heft von „Sweat Dreams“, allerdings aus 2015 (Mai, Juni, Juli), wird einmal von Kokoscreme und dann wieder von Kokosmilch gesprochen. Kokosmilch hab ich immer zuhause und ein Glas Kokoscreme habe ich mir extra gekauft. Hätte ich ein bisschen nachgedacht, wäre mir bei der Konsistenz schon aufgefallen, dass sich die Kokoscreme sicher nicht geschmeidig unter die Sahne rühren lässt. Das Ende vom Lied war, dass ich die Sahne grad noch erwischt habe, ehe sie zu Butter geworden ist. Wenn ich was auf den Tod nicht ausstehen kann, dann ist das wenn irgendwo im Essen oder in Torten Bröckchen drinnen sind. Ja und in meiner Sahne waren Bröckchen. Die Größten habe ich rausgefischt, aber sie waren da. Weil ich dann eh schon nicht mehr so genau geleseen habe, habe ich – ohne Tortenring – die Fruchtmasse und die Sahne sofort auf den Biskuit gegeben. Das Ganze war immer wieder am Rutschen und ich habe sie letztlich schnell in den Kühlschrank gerettet. Nun ja wir haben jeder ein Stück versucht, aber der Rest wanderte dann doch ein bisschen traurig in den Mülleimer. Der zweite Versuch ist mir aber gelungen und da die Torte ja nachträglich zu Erichs Geburtstag für die Kollegen war, musste die schon schön richtig aussehen.

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Die Rückmeldungen haben mich total gefreut und auch alleine die Bilder haben gereicht, dass mein Freund Hubert gerne ein Stück genossen hätte. Nichts passiert allerdings ohne Grund und beim zweiten Versuch musste ich neue TK-Heidelbeeren kaufen und siehe da – welche unsagbare Überraschung – bei Edeka gibt es Kanadische Wildheidelbeeren. Die kann man mal gar nicht mit den tiefgefrorenen Heidelbeeren vergleichen, die man sonst käuflich erwerben kann. Alleine der Geruch schon und die Farbe 🙂 Als ich meiner Nachbarin – wie immer – 🙂 ein Stückchen vorbei brachte, hatte ich ihr begeistert von den Heidelbeeren erzählt. Ich hab ihr dann auch noch die „Restlichen“ gezeigt und sie an der Tüte riechen lassen, sie war in ihrer Jugend oft in Norwegen und der Geruch erinnerte sie nun daran. Wie schön…

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Zutaten für eine Springform (Ø 26 cm)

Biskuit:

5 Eier (Zimmertemperatur)
130 g Zucker
1 TL Bio-Zitronenschale
1/2 TL Vanilleextrakt
Salz
140 g Mehl
15 g Stärke
1 TL Backpulver

Zubereitung:

Vorab sei gesagt, dass meist bei der Herstellung von Biskuitteig, erst die Eigelbe mit dem Zucker schaumig (manchmal noch mit warmen Wasser) geschlagen werden und dann der steif geschlagene Eischnee untergehoben wird. Ich habe das von meiner Mutter anders gelernt und schlage immer gleich die ganzen Eier mit dem Zucker steif und meine Biskuitböden gelingen immer. Das klappt auch bei Biskuitrollen so.

Den Ofen auf 190 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Eier mit der Küchemaschine (oder dem Handrührgerät) schaumig schlagen, dabei langsam den Zucker einrieseln lassen und noch 3 Minuten weiterschlagen. Dann Mehl, Stärke und Backpulver sieben, vermischen und alles per Hand vorsichtig unterheben. Den Teig auf die mit Backpapier ausgelegte Springform geben und glatt streichen. Ca. 25 Minuten (bei mir waren es 30) backen (Stäbchenprobe). Herausnehmen und auskühlen lassen.

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Blaubeerfüllung und Kokossahne:

300 g Wald-Heidelbeeren TK (alternativ Kulturheidelbeeren)
5 Blatt Gelatine
50 g Apfelmus
50 g Zucker
1 TL Vanilleextrakt
550 g Sahne
2 Päck Sahnesteif
65 g Kokosraspel
50 ml Kokosmilch

Zubereitung:

Beeren abtropfen lassen und die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Beeren mit Apfelmus, Zucker und gemahlener Vanille vermengen. Die Gelatine ausdrücken, in einem kleinen Töpfchen auflösen, 3 EL Beerenmasse einrühren und unter die Fruchtmasse ziehen. 350 g Sahne mit Sahnesteif steif schlagen. 50 g Kokosraspel und Kokosmilch unterschlagen.
Den Boden waagerecht halbieren. Den unteren Boden mit einem Tortenring umschließen. Kokossahne aufstreichen, kühlen und fest werden lassen. Die Hälfte des Fruchtkompottes auf die Kokossahne streichen, den zweiten Boden auflegen und mit dem restlichen Fruchtkompott bestreichen (mir wäre das zuviel Kokossahne auf dem ersten Boden und so hab ich auf dem zweiten Boden die zweite Hälfte der Kokossahne gegeben). Torte mindestens 3 Stunden kühlen. Den Rest Sahne steif schlagen, Tortenrand damit einstreichen und Tuffs auf die Oberfläche spritzen. Die restlichen Kokosraspel dekorativ auf der Torte verteilen.

Heidelbeer-Kokos

 

Weinschaumtorte mit Himbeeren


Ich hab das Rezept schon länger im Hinterkopf gehabt, es hat nur noch der Anlass gefehlt. Jetzt hatten wir einen Geburtstag zu feiern und endlich konnte ich sie backen. Diese Kombination von Weincreme und der Mohn-Mandel-Biskuit und die Himbeeren sind schon ein Hingucker. Geschmacklich fanden wir sie auch alle toll, vor allem weil sie überhaupt nicht süß gewesen ist.

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Für 14 Stücke und einer Backform mit Ø 26 cm

Biskuitteig:

60 g gemahlene Mandeln
5 Eier (Kl. M)
Salz
120 g Zucker
100 g Mehl
40 g gemahlener Mohn

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Himbeerfüllung:

500 g TK-Himbeeren
130 g Gelierzucker (2:1)
300 g Himbeeren

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Weinschaumcreme:

6 Blätter weiße Gelatine
4 Eigelb (Kl. M)
120 g Zucker
375 ml Weißwein
1 TL fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
3 EL Zitronensaft
6 EL Orangensaft
250 ml Schlagsahne

Zum Tränken:

10 EL Orangensaft
3 EL Himbeergeist
2 EL Puderzucker

Zum Garnieren:

250 ml Schlagsahne
1 Pk. Sahnefestiger
100 g Himbeeren
1 EL Puderzucker

Außerdem Backpapier

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Für den Biskuit Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten und abkühlen lassen. Eier trennen, Eiweiße, 3 EL lauwarmes Wasser und 1 Prise Salz steif schlagen, dann Zucker einrieseln lassen und 3 Minuten zu einem cremig-festen Eischnee aufschlagen. Eigelbe kurz unterrühren. Mehl draufsieben, Mandeln und Mohn vorsichtig unterheben. Masse in eine am Boden mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm Ø) streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2–3, Umluft 160 Grad) auf der untersten Schiene 20 Minuten backen. In der Form auf einem Gitter abkühlen lassen.

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Für die Himbeerfüllung TK-Himbeeren auftauen lassen. Für die Weinschaumcreme Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen. Eigelbe, Zucker, Wein, Zitronenschale, -saft und Orangensaft in einem Schlagkessel verrühren und über einem kochenden Wasserbad heiß und sehr dick-cremig, bis kurz vor dem Kochen, aufschlagen. Schüssel vom Wasserbad nehmen und in Eiswasser stellen. Gelatine gut ausdrücken, in der heißen Masse auflösen und abkühlen lassen, dabei mehrfach umrühren.

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Für die Himbeerfüllung aufgetaute Himbeeren fein pürieren und durch ein Sieb streichen. 400 g Püree abwiegen, mit dem Gelierzucker in einem Topf verrühren. Unter Rühren zum Kochen bringen und unter Rühren 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Biskuitboden aus der Form lösen, waagerecht in 3 gleich dicke Böden teilen. Zum Tränken Orangensaft, Himbeergeist und Puderzucker verrühren, mit einem Pinsel auf den Böden verteilen. Um den unteren Boden einen verstellbaren Tortenring setzen. Frische Himbeeren daraufsetzen, den Himbeerguss gleichmäßig mit einem Löffel darüber verteilen. Abkühlen lassen.

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Wenn die Weinschaumcreme fest zu werden beginnt, Sahne steifschlagen. 1/3 der Sahne unter die Creme rühren, Rest vorsichtig unterheben. 2. Boden auf die Himbeeren setzen. creme darauf streichen, den 3. Boden daraufsetzen. Torte abgedeckt mindestens 3 Stunden, am besten über Nacht, kalt stellen.

Zum Garnieren Sahne mit Sahnefestiger steif schlagen. Torte aus dem Ring lösen, mit der Sahne einstreichen. Himbeeren auf der Torte verteilen. Mit Puderzucker bestäuben und servieren.

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Erdbeertorte mit Buchweizenbiskuit oder Erichs Geburtstagstorte


Nach ein paar aufregenden und stressigen Stunden am Samstag, hab ich mich dann doch noch aufgerafft und für Erich eine kleine Geburtstagstorte gebacken. Ich hatte ja bei den EM-Cookies schon erwähnt, dass ich als ich das Rezept gesucht habe, auch diese Torte gesehen hatte und mich spontan entschieden hatte, dass das Erichs Geburtstagstorte werden soll.
Holundersirup hatte ich ja selbst gemacht, Erdbeeren hatte ich auch, nur das Buchweizenmehl hatte mir gefehlt. Sie ist zwar nicht annähernd perfekt geworden, aber sie hat uns geschmeckt und Erich hat sich sehr gefreut.

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Zutaten für eine Torte mit 18 cm Durchmesser:

Buchweizenbiskuit:
180 g Buchweizenmehl
5 große oder 6 kleine Eier
2 EL heißes Wasser
100 g brauner Zucker

Mascarponecreme:
200 g Mascarpone
150 g Frischkäse
250 ml Schlagrahm
60 ml Holunderblütensirup
Saft von 1 Zitrone
5 Blatt Gelatine

Füllung:
Etwa ½ Glas Erdbeermarmelade

Dekoration:
250 g kleine Erdbeeren

Zubereitung Biskuit

Zwei Springformen mit 18 cm Durchmesser einfetten bzw. mit Backpapier auslegen (mach ich immer) Den Backofen auf 170° C Umluft vorheizen.
Die Eier und den Zucker ca. 5 Minuten gut schaumig schlagen, bis die Masse sehr hell und luftig ist
Das heiße Wasser mit dem Buchweizenmehl zur Eiermasse geben und mit dem Schneebesen ganz vorsichtig unterheben. Den Teig zu gleichen Teilen auf die beiden Springformen verteilen. In den Backofen geben und ca. 20-25 Minuten backen. Die Böden wenn sie fertig sind, gut auskühlen lassen.

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Zubereitung Mascarponecreme

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, bis sie ganz weich ist.
Die Schlagsahne steif schlagen. Den Mascarpone und Frischkäse gut mit dem Schneebesen oder mit dem Handrührer in einer separaten Schüssel auf niedrigster Stufe vorsichtig verrühren.
Den Holunderblütensirup und den Zitronensaft in einen kleinen Topf geben und bei niedriger Hitze kurz erwärmen. Die Gelatine gut ausdrücken und darin auflösen.
Nun die lauwarme Sirup-Zitronen-Mischung zügig unter die Frischkäsecreme rühren, die geschlagene Sahne unterheben.

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Zusammensetzen der Torte:

Die ausgekühlten Böden quer halbieren (wenn möglich gleichmäßiger wie ich), dann den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen, gleichmäßig mit Erdbeermarmelade und einem Viertel der Mascarponecreme bestreichen. Mit den nächsten beiden Böden genauso verfahren: Boden, Marmelade, dann die Mascarponecreme.
Den letzten Boden drauflegen und mit dem Rest der Creme bestreichen, ich habe aus kosmetischen Gründen, die Torte auch am Rand mit der Creme bestrichen. Die gewaschenen und trockenen Erdbeeren darauf verteilen.
Die Torte im Kühlschrank ein paar Stunden fest werden lassen. Kühl aufbewahren und genießen

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PräsentationGeb

Zitronen-Pfirsich-Torte


Da wir morgen zum Essen mit anschließenden Kaffeetrinken eingeladen sind, war ich auf der Suche nach einer sommerlichen Torte. Ich weiß, dass das Wort Sommer gerade eher nicht den IST-Zustand trifft, aber man kann sich doch wenigsten Träumem hingeben und das auch mit einer sommerlichen Torte machen. Witzig ist, dass der Wetterbericht für morgen so gar nichts mit sommerlich zu tun hat. Ich muss gestehen, dass ich satt der angegebenen Pfirsiche auf Nektarinen ausgewichen bin, es gab zwar schon Weinberg-Pfirsiche, die ich wege ihrem feinen Geschmack sehr mag, aber optisch für meine Torte finde ich das Farbspiel von gelben Fruchtfleisch und roter Nektarinenhaut viel ansprechender. Obwohl es gleich Mitternacht ist, hat es mich so gereizt, noch mit Erich ein Stück zu kosten. Wir haben es nicht bereut.

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Der Spruch über dem Rezept der Zeitschrift „Essen & Trinken“ ist so ansprechend, dass ich ihn auch in mein Rezept einfügen muss: Biskuitrolle mit Lemon Curd hält sanfte Zitrus-Creme und Pfirsiche umfangen – die Blüten legen ihren Zauber darüber.

Zutaten:

Biskuit:
4 Eier , (Kl. M)
Salz
140 g Zucker
80 g Mehl
60 g Speisestärke
1 Tl Weinsteinbackpulver

Füllung Biskuitrolle:
150 g Lemon Curd Creme

Quarkcreme:
5 Blätter weiße Gelatine
100 g Magerquark
200 g griechischer Sahnejoghurt
1 Tl fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
2 El Zitronensaft
70 g Puderzucker
2 El Limoncello, (italienischer Zitronenlikör; ersatzweise Orangensaft)
2 Pfirsiche (Nektarinen)
350 ml Schlagsahne

Tränken und Garnieren:
2 El Limoncello, (ersatzweise Orangensaft)
1 El Zitronensaft
1 El Puderzucker
12 essbare Blüten

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Für die Biskuitrolle, die Eier mit 4 El lauwarmem Wasser und 1 Prise Salz mit dem Schneebesen der Küchenmaschine (oder den Quirlen des Handrührers) steif schlagen. 120 g Zucker einrieseln lassen und 3 Minuten weiterschlagen. Das Mehl, Stärke und Backpulver daraufsieben und vorsichtig unterheben. Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten 10 Minuten backen.

Ein Küchentuch mit dem restlichen Zucker bestreuen und die Biskuitplatte mit der Oberseite nach unten daraufstürzen. Das Backpapier mit etwas kaltem Wasser bestreichen und sofort vorsichtig abziehen. Das Lemon Curd glatt rühren und zügig auf die heiße Platte streichen. Den Biskuit von der Längsseite her mithilfe des Tuchs aufrollen und abkühlen lassen.

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Für die Creme, die Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen. Den Quark, Joghurt, Zitronenschale und -saft mit dem Puderzucker verrühren. Den Limoncello erwärmen und die Gelatine gut ausdrücken und darin auflösen. Etwas Quarkcreme zur Gelatine rühren, die Gelatine unter die restliche Quarkcreme rühren und kalt stellen. Die Pfirsiche (Nektarinen) halbieren, entsteinen und in dünne Spalten schneiden. Sobald die Creme fest zu werden beginnt, Sahne steif schlagen. 1/3 der Sahne mit dem Schneebesen unterrühren, restliche Sahne vorsichtig unterheben.

Die Biskuitrolle in 18-20 Scheiben schneiden. Boden und Rand einer Springform (20 cm Ø) dicht an dicht mit den Scheiben auslegen. Zum Tränken den Limoncello, Zitronensaft und Puderzucker verrühren und den Biskuit gleichmäßig damit beträufeln. 1⁄2 der Creme in die Form streichen und dicht an dicht mit Pfirsichen belegen. Restliche Creme kuppelförmig daraufstreichen und leichte Wellen in die Oberfläche drücken. Charlotte mindestens 4 Stunden kalt stellen. Charlotte aus der Form lösen, mit Blüten garniert servieren.


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