Omas Gewürzbutter-Plätzchen


Das Rezept habe ich schon seit einem Jahr, bisher hatte ich das Rezept aber nicht ausprobiert. Dieses Jahr war es dann endlich soweit. Vorgestern habe ich den Teig gemacht, er soll über Nacht im Kühlschrank ruhen, gestern war es dann soweit, das Ausstechen hatte begonnen. Es ist relativ viel Teig, ich würde das nächste Mal nur die halbe Menge nehmen. Geschmacklich sind sie so, wie ich es mir vorgestellt habe. Wunderbar buttrig und zimtig 🙂

Zutaten für ca. 3 Bleche

250 g Butter
100 g Butterschmalz
180 g Zucker (kein Puderzucker)
2 Eigelb
500 g Mehl
1 Abgeriebene Zitronenschale
1/2 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken (3 Stück gemörsert)
1 Pack. Vanillezucker
1 EL Arrak Aroma bestellen*
1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
20 g geriebene Zartbitter Schokolade

zum wälzen:
250 g Zucker
2 Pack. Vanillezucker
2 TL Zimt

Zubereitung

Die Butter und das Butterschmalz sollten unbedingt Zimmertemperatur haben. Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Schokolade fein reiben, die Zitronenschale abreiben und alle Zutaten zur Butter-Zuckermasse geben und zu einem glatten Teig kneten. In Folie einschlagen und über Nacht in den Kühlschrank geben. Am nächsten Tag den Teig ca. 1/2 cm dick (auf einer bemehlten Oberfläche) ausrollen und die Plätzchen ausstechen. Bei 170°C Umluft für ca. 12 Minuten backen.
In einer Schüssel 250 g Zucker mit dem Zimt und dem Vanillezucker vermischen und die Plätzchen nach dem Backen noch heiß vorsichtig darin wälzen. Komplett auskühlen lassen, bevor sie in eine Keksdose verpackt werden. Nach ca. 2 Wochen, wenn sie durchgezogen sind, schmecken Omas Gewürzbutterplätzchen am Besten.

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Lebkuchen ohne Mehl


Ich weiß, ich bin wieder spät dran, mit meinen Weihnachtsrezepten, aber dennoch möchte ich Euch, das eine oder andere Rezept noch vorzustellen. Als ich das Rezept von KarambaKarina’s Welt gelesen hatte, wusste ich sofort, dass das ein Rezept ist, das ich ausprobieren möchte. Es wurden megaleckere, weiche und saftige Lebkuchen und sie werden ein fester Bestandteil meiner Weihnachtsgebäckliste werden. Ich habe das Rezept dahingehend geändert, dass ich Zitronat und Orangeat in der Küchenmaschine fein gemahlen habe, es gibt doch viele Menschen, die nicht mögen, wenn sie auf stückiges Zitronat und Orangeat beißen.

Zutaten:
(Für ca. 50 Lebkuchen)

4 Eier
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Lebkuchengewürz (15g)
4 cl Rum
1 gestrichener TL Backpulver
200 g Zitronat
200 g Orangeat
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gemahlene Mandeln
ca. 300 ml Schoko-Glasur
ca. 50 Backoblaten (Durchmesser 7cm)

200 g Kuvertüre (ich nehme Schokoladenpellets)
1 TL Kokosöl
Wer möchte Dekoration

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze, oder 140°C Umluft vorheizen

Orangeat und Zitronat fein mahlen/zerkleinern. Die Eier zusammen mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Orangeat, Zitronat, Haselnüsse, Mandeln, Backpulver, Vanillezucker und Rum dazugeben. Alles gut miteinander vermengen. Einen Esslöffel Teig auf die Oblate geben und gleichmäßig verstreichen. Wenn die Oblaten besonders glatt werden soll, einmal kurz mit einem leicht feuchteten Fingers die Oberfläche glatt streichen. Die Oblaten sollten dabei nicht nass werden. Die Lebenkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen,
dabei ca. 4 cm Abstand zueinander halten, denn die Lebkuchen gehen noch ein wenig auf.

Im Backofen ca. 20 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

Die Kuvertüre oder die Pellets schmelzen, das Kokosöl (für einen schönen Glanz), die Lebkuchen glasieren und dekorieren. Kuvertüre abkühlen lassen und Lebkuchen genießen.

Ischler Plätzchen


Die zweite Sorte Weihnachtsplätzchen, die ich uns für das Weihnachtsfest 2019 gebacken habe, die neben den Vanillehörnchen zu meinen Lieblingsplätzchen gehören, sind Ischler Plätzchen. Der Teig ist anspruchsvoll in der Verarbeitung, jedes Blech muss nach dem Ausstechen nochmal richtig kalt gestellt werden. Die Plätzchen zergehen fast auf der Zunge und darum ist es mir auch wert. Auch das Rezept ist aus dem Bayerischen Backbuch.

Zutaten für ca. 40 Stück

200 g Mehl
200 g Butter
100 g feiner Grieszucker
100 g ungeschälte Mandeln
Schale und Saft von einer 1/2 Zitrone

Zum Füllen:
feine Marmelade (ich nehme Himbeere oder Johannisbeere, weil die schön säuerlich sind)

 

Zum Glasieren:
Zartbitterkuvertüre und ein Stück Kokosfett (für den Glanz)

Dekoration:
gehackte Pistazien


Zubereitung:

Aus den ober aufgelisteten Zutaten einen gebröselten Mürbeteig herstellen und den Teig kalt stellen. Dann aus dem leicht brüchigen Teig ein kleinen Portionen zweimesserrückendick auswellen, runde Plätzchen ausstechen (ich habe Herzen ausgestochen, ist nicht zu empfehlen, da sie die Form nicht besonders schön behalten). Das Blech wieder ca 15 Minuten kalt stellen und dann bei 180-190 Grad vorsichtig backen. Unbedingt erkalten lassen, je zwei Plätzchen mit feiner, säuerlicher Marmelade aufeinander setzen, glasieren und mit dem geschälten Mandeln bestreuen und trocknen lassen.

Fertig und genießen 🙂

Gebrannte Macadamianüsse


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Eine Kollegin kam mit einem Flyer in die Arbeit und berichtete in der Mittagspause, dass wenn wir „diese“ Macadamianüsse käuflich erwerben, wir ein richtig gutes Werk tun. Wir würden damit das Projekt „Macadamiafans Gröbenzell“ unterstützen, das zwischen Kleinunternehmern in Kenia und einer Schule in Gröbenzell besteht und das Nüsse aus biologischem Anbau ohne Zwischenhändler zum Verkauf anbietet. Wir haben die Nüsse in der Mittagspause probiert und fanden, dass sie von ausgesucht guter Qualität waren. Der Preis war ausserdem unschlagbar und ich fand die Idee so gut, dass ich eine Packung Nüsse bestellte und mir vornahm, ein paar lieben Menschen gebrannte Nüsse hübsch verpackt zu Weihnachten schenken möchte. Gesagt – Getan…. Die ersten sind nicht ganz perfekt geworden, die zweiten dafür um so mehr. Ich hatte auch schon welche in der Arbeit zum probieren dabei und alle fanden sie richtig lecker. Ich möchte Euch darum das Rezept und die Zubereitung nicht vorenthalten.

Zutaten:

125 g Zucker
2 EL Vanillezucker
1/2-1 TL Zimtpulver
200 g gehäutete Macadamianüsse

Zubereitung:

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

100 ml Wasser, den Zucker, den Vanillezucker und den Zimt in einer großen Pfanne zum Kochen bringen. Dann die Mandeln zugeben und alles bei mittlerer bis starker Hitze kochen lassen, dabei ab und zu umrühren. Nach 5-8 Minuten ist die Flüssigkeit verdampft und der Zucker überzieht die Macadamianüsse mit einer trockenen Kruste.

Jetzt die Temperatur reduzieren und so lange weiterrühren, bis der Zucker sich wieder verflüssigt hat und als Karamell alle Nüsse relativ gleichmäßig umhüllt. Auf das vorbereitete Backblech schütten. Die Nüsse mit zwei Gabeln schnell voneinander trennen und dann abkühlen lassen. In einem luftdicht verschlossenen Behälter sind die Macadamianüsse einige Tage haltbar, am besten schmecken sie aber ganz frisch und noch leicht warm.

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Zimtwaffeln


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Zutaten:

250 g weiche Butter
300 g Zucker
2 Päck. Vanillezucker
3 Eier
12 TL Zimt
100 g gemahlene Mandeln
500 g Mehl

Die Butter, den Zucker und den Vanillezucker schaumig rühren. Eier, Zimt und Mandeln dazugeben und zum Schluss mit dem Knethaken das Mehl unterkneten.

Den Teig ca. 1 Stunde kalt stellen.

Den Teig in etwa walnussgroße Kugeln teilen. Im Waffeleisen gleichmäßig verteilen und je nach Waffeleisen die Waffeln nach Bräunungswunsch backen. Mein Waffeleisen leuchtet grün, wenn die Waffeln fertig sind. Gleich zerteilen und die Ränder abschneiden – wen das stört. Ich bin da wieder extrem pingelig.

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Apfelbrot


Apfelbrot

750 g     Äpfel, geschält und gehobelt (saftige, nicht harte Sorte)
250 g     Zucker
1 TL       Zimt
½ EL      Kakaopulver
1 Msp.   Nelke(n), gemahlen
60 ml    Rum
150 g     Haselnüsse, geröstet und Haut abgerieben
150 g     Feigen, grob zerkleinert
150 g     Rosinen
150 g     Orangeat, gewürfelt
150 g     Zitronat, gewürfelt
150 g     Aprikose(n), getrocknet und gewürfelt
500 g    Mehl
1 Pkt.    Backpulver

Zubereitung;

Zucker, Zimt, Kakao, Nelken mit den Äpfeln, Nüssen, den
anderen Trockenfrüchten und dem Rum vermischen und über Nacht ziehen
lassen. Am nächsten Tag das Mehl und Backpulver untermischen und in
zwei kleine Kastenformen füllen, bei 175°C, 70-80 Minuten backen.

Mindestens einige Tage in Folie eingehüllt, kühl ruhen lassen.

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