Grünes Spargel-Risotto


Das Rezept, habe ich bei Instagram, als Video bei einer Italienischen Bloggerin gesehen. Die Idee, den Spargel zu pürieren und somit auch diese wunderbare, frühlingshafte Farbe zu bekommen, hat mich total inspiriert. Das Bild hat wieder eine gewisse geschmackliche Vorstellung ausgelöst und diese ist absolut erfüllt worden. Das ganze geht natürlich auch mit weißem Spargel. Hier mein Rezept für Euch:

Zutaten

300 g Spargel
1 Schalotte,
1000 ml Gemüsebrühe
400 Carnaroli-Reis
60 g Butter
75 g Parmigiano Reggiano
1/2 Glas Weißwein

Zubereitung

Den Spargel putzen, ggf. muss das untere Ende geschält werden und zerteilen (ich habe die Köpfe von den Spargelstange abgetrennt und den Rest in kleine Stückchen geschnitten). Die Schalotte fein hacken, einen Esslöffel der Butter in einem Topf schmelzen lassen, dann die Schalotte dazugeben und glasig andünsten. Den Reis hinzufügen und bei mittlerer Hitze anschwitzen, bis er leicht durchsichtig geworden ist. Nun mit dem Weißwein ablöschen und köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat. Dabei immer wieder umrühren. Nun die Brühe in kleinen Mengen dazugeben, ständig umrühren und erst dann neue Brühe hinzufügen, wenn der Reis die Brühe aufgesaugt hat. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Reis gar und noch etwas bissfest ist. Dabei kann die Menge der benötigten Brühe variieren, also am besten etwas mehr Brühe vorbereiten. Ich komme mit ca. 1000 ml Brühe in etwa hin. Während das Risotto gart, in einem anderen Topf Sonnenblumenöl erhitzen, die restliche Zwiebeln darin anschwitzen, die Spargelstückchen dazu geben und zusammen leicht anbraten. Etwas von der Brühe dazugeben und mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Die Spargelstücke in garen, bis sie bissfest sind. Anschließend in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Das Spargelpüree zum Reis geben, hat das Risotto nun die gewünschte Konsistenz erreicht, den zweiten Esslöffel Butter unterrühren. Dann die Spargelspitzen dazugeben und vorsichtig unterheben. Zum Schluss den geriebenen Parmesan kurz unterrühren und genießen. Man kann Lachs dazu geben, bei uns gab es Scampi dazu.

Hähnchen-Pfanne mit Kokosmilch


Beim Stöbern in meinem Vorratschrank bin ich auf mehrere Dosen Kokomilch gestoßen und so ist die Idee für ein Hähnchen-Curry entstanden und nach kurzem Rezepte-Check, habe ich mich für dieses Rezept entschieden. Wieder sind alle Zutaten drin, die wir so mögen, Lauchzwiebeln, rote Paprika, rote Currypaste und Kokosmilch. Hier mein Rezept für Euch:

Zutaten

80 g Frühlingszwiebeln
150 g rote Paprikaschote(n)
2 cm Ingwer
1 Stängel Zitronengras
300 g Hähnchenbrustfilets
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL rote Currypaste
1 TL Currypulver
165 ml Kokosmilch
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Paprikaschoten waschen, Kerne und weiße Innenhäute entfernen und in Streifen schneiden. Den Ingwer schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Das Zitronengras in der Mitte einschneiden und mit der flachen Seite des Messers zerdrücken. Die Hähnchenbrustfilets waschen, trocken tupfen, wenn notwendig das Silberhäutchen entfernen und in Würfel schneiden. In einer Pfanne das Sonnenblumenöl mit Currypaste heiß werden lassen und das Hähnchenbrustfilet darin anbraten. Curry und den Ingwer zugeben und mit braten. Anschließend Paprika und Frühlingszwiebeln hinzugeben und ebenfalls mit braten. Jetzt die Kokosmilch zugießen und mit dem Zitronengras 4 Min. köcheln lassen. Vor dem Servieren das Zitronengras wieder entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt Reis.

Kürbis-Feta-Quiche


Als ich das Foto von diesem Rezept gesehen habe, hatte ich eine sehr konkrete Vorstellung von dem Geschmack der Tarte. Es hat nur ein paar Tage gedauert, dann gab es die Kürbis-Tarte zum Abendessen. Wir waren beide aber total überrascht, wie harmonisch die Zutaten mit dem Kürbis harmoniert haben. Die Tarte wird es sicherlich öfters geben, sie schmeckt uns auch kalt bzw. lauwarm sehr gut. Die einzigen zwei Änderung am Rezept die ich vorgenommen habe, ich habe noch zwei Teelöffel Kapern und rote Pfefferbeeren dazu gegeben, weil wir beide Kapern und rote Pfefferbeeren so sehr mögen, aber das kann jeder für sich entscheiden.

Zutaten für 8 Stücke

200 g + etwas Mehl
Salz, Zucker
150 g + etwas kalte Butter
400 g Hokkaido Kürbis
100 g getrocknete Soft-Tomaten
100 g schwarze Oliven (entsteint)
optional 2 TL Kapern
200 g Feta
4-5 Stiele Thymian (ich habe getrockneten genommen)
4 Eier (Gr. M)
200 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer, rote Pfefferbeeren

Zubereitung

Für den Mürbteig: 200 g Mehl, je 1⁄2 TL Salz und Zucker in einer Schüssel geben. 150 g Butter in Würfel scheiden, zum Mehl geben und 6 EL kaltes Wasser zugeben. Alles kurz verkneten, bis gerade eben ein Teig entsteht. Auf einer mit Mehl bestäubten Fläche zu einer flachen Teigscheibe formen. Teig in Folie wickeln und ca. 2 Stunden kalt stellen. Ich gebe den Teig immer gleich in die Springform und stelle dann die Form kalt, einfach weil sich der weiche Teig so besser verarbeiten lässt.

Für die Füllung den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Soft-Tomaten würfeln, die Oliven, die Kapern grob hacken und den Feta zerbröseln. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abstreifen. Die Eier mit dem Crème fraîche verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C). Eine hohe Springform (20 cm Ø) fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig halbieren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Hälfte rund (ca. 21 cm Ø) ausrollen und als Boden in die Form legen. Andere Hälfte zu zwei ca. 32 cm langen Streifen aus­rollen. Als Rand in die Form ­legen und gut andrücken. Diese Handgriffe fallen weg, wenn man den Teig nach dem Kneten schon in die Form gegeben hat.

Die Tomaten, die Oliven, die Kapern , den Feta, den Thymian mit einem 1⁄3 der Eiermasse vermischen. In die Form geben. Die Kürbisspalten und die roten Pfefferbeeren darauf verteilen und mit Rest Eiermasse begießen. Auf der untersten Einschubleiste des heißen Ofens ca. 75 Minuten backen. Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.

TIPP: Klappt auch in einer klassischen Springform (26 cm Ø). Dann ist die Backzeit 10–15 Minuten kürzer.

Rahmschwammerl mit Trüffel an Parmesan-Knödel


Ich liebe ja Kochsendungen und noch mehr liebe ich Kochsendungen die im Bayerischen Fernsehen kommen, die regionale Produkte verwenden und die den Geschmack von Heimat vermitteln. Es liefen ein paar Folgen von „Vronis Lieblingsschmankerl“ und in der ersten Folge gab es Rahmschwammerl mit Trüffel an Parmesan-Knödel. Mir lief beim Zugucken schon das Wasser im Mund zusammen und ich habe letzten Sonntag das Gericht nachgekocht. Es hat meine Erwartungen voll erfüllt und wir haben es total genossen. Der Parmesan in den Semmelknödeln und die Trüffelbutter in den Schwammerln (Pilze) waren wirklich ein Geschmackserlebnis. Hier das Rezept für Euch.

Zutaten für die Rahmschwammerl

1 kg gemischte Waldpilze
2 Schalotten
50 g Butter
2 Zweige Thymian
200 ml Weißwein
500 ml Sahne
1 El Trüffelbutter
Abrieb einer 1/4 Zitrone
Muskatnuss
Salz
Pfeffer

Zutaten für die Knödel

400 g Knödelbrot
300 ml Milch
1 mittelgroße Zwiebel
100 ml Brühe
4 Eier
200 g Parmesan gerieben plus ein Stück zum Garnieren

Zubereitung

Die Pilze putzen (nicht waschen!!!) und in mundgerechte Stücke schneiden, die Schalotten fein würfeln und beides in einem Topf in Butter goldgelb anbraten (darf wirklich braten, da sich das Aroma der Pilze durch braten erst richtig entfaltet). Die Blätter von den Thymianzweigen streifen und kurz mit anbraten, danach mit dem Weißwein aufgießen und bis auf die Hälfte reduzieren. Die Sahne hinzugeben und aufkochen, danach die Trüffelbutter zugeben. Köcheln lassen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist und mit Zitronenabrieb, Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Währenddessen die Milch für die Knödel handwarm erwärmen, die Zwiebel würfeln und glasig in Butter anbraten, mit etwas Brühe angießen und einregulieren lassen, bis die Flüssigkeit fast weg ist. Das Knödelbrot in eine Schüssel geben, die Zwiebeln hinzugeben, die warme Milch, Eier und Parmesan zugeben und locker durchkneten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. In einem Topf Wasser mit gut Salz erhitzen (nicht kochen!). Mit feuchten Händen aus dem Teig Knödel formen. Nicht zu fest drücken, aber gut formen, damit die Knödel nicht zerfallen. Wir machen ja eine andere Form von Semmelknödel, wir geben den Teig auf eine Frischhalte- folie, rollen diese zu einer Wurst und packen die Teigmasse in Alufolie. Die Garzeit beträgt hier genauso ca. 20 Minuten, wie bei den Knödeln – beides muss im Wasser ziehen. Wenn die Knödel oben schwimmen, noch ca.5 Minuten weiterziehen lassen. Zum Garnieren Parmesan darüber hobeln und mit (evtl. Im Wald gefundenen) Sauerkleeblättern und Moosbeeren garnieren, nochmals Pfeffer darüber geben und evtl. Zitronenzesten.

Quelle: https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/vronis-lieblingsschmankerl/vronis-lieblingsschmankerl

Tomaten-Suppe


Im Winter essen wir zwar immer viel Obst, aber Salate stehen nicht immer auf unserem Speiseplan. Ich versuche dann immer, die fehlenden Vitamine über Suppen auszugleichen. Tomatensuppe mögen wir beide sehr gerne, am liebsten mit einem Stück lauwarmen Knofi-Baguette. Ich habe Tomatensuppen aus frischen Tomaten versucht, leider ist da das Geschmackserlebnis im Winter immer eher mau. Es gibt ja unzählige Marken, die passierte Tomaten anbieten, ich komme immer wieder auf die Marke Mutti-Parma (unbezahlte Werbung) zurück. Ich stelle Euch heute meine wirklich einfache, aber köstliche Tomatensuppe vor.

Zutaten für 4 Personen

3 Dosen ganze, geschälte Tomaten oder passierte Tomaten (je 400 g)
1 große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 EL Tomatenmark
1 EL Zucker plus etwas zum Abschmecken
1,5 TL Salz
3 EL Olivenöl
3 frische Thymianzweige – alternativ 1 TL getrocknet
2 Lorbeerblätter – frisch oder getrocknet
1/2 TL ganze Pfefferkörner, schwarz
etwas Piment d‘ Espelette

zum Servieren
100 g Schlagsahne oder
1 EL Sauerrahm oder Creme Fraiche

Zubereitung

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und in grobe Stücke schneiden.
Die Kräuter – wer möchte – in einen Teefilter oder in ein Tee-Ei geben. Wer nicht möchte, kann sie vor dem pürieren die Kräuter auch wieder rausfischen. Das Olivenöl erhitzen darin die Zwiebel- und Knoblauch-Würfel andünsten. Einen Esslöffel Zucker darüber streuen und diesen schmelzen lassen. Nun die 3 Dosen Tomaten in den Topf geben (bei den ganzen muss man die Tomaten etwas zerdrücken)
400 ml Wasser und 1 EL Tomatenmark, das Salz und die Kräuter dazugeben. Die Suppe einmal kurz aufkochen lassen und mit Deckel bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Sahne halbfest schlagen und wieder kalt stellen. Nach 20 Minuten die Suppe vom Herd nehmen, die Kräuter entfernen und die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren und mit Salz, Pfeffer, Piment d‘ Espelette und Zucker abschmecken. Mit der Sahne oder dem Sauerrahm garnieren und genießen.

Tipp: Wir hatten am zweiten Tag kein Baguette mehr und haben Debreziner in die Suppe gegeben, es war ein neuer Geschmack, aber auch sehr lecker.

Spaghetti mit Zitronensauce und Räucherlachs


Ich hatte noch zwei wunderbare Stücke kaltgeräucherten Rächerlachs aus Norwegen im Kühlschrank und war auf der Suche nach einem Rezept mit Pasta. Wir hatte schon mehrmals das Rezept Mafaldine mit Räucherlachs gemacht, aber ich war mal wieder auf der Suche nach was ausgefallenem. Ich habe mich dann für die Spaghetti mit Zitronensauce und Räucherlachs. Leider habe ich keinen Estragon bekommen, aber es hat trotzdem vorzüglich geschmeckt.

Zutaten für 4 Portionen

250 g Spaghetti/Bavette/Linguine
60 g Räucherlachs
10 schwarze Oliven ohne Kern
1/2 rote Zwiebel
1 TL Butter
1 EL Zitronensaft
100 ml klare Suppe
250 ml Schlagsahne
2 TL Speisestärke
1 unbehandelte Zitrone (davon die Schale)
1 EL frischer Estragon (gehackt)
Salz/Pfeffer

Zubereitung

Die Spaghetti/Bavette/Linguine in Salzwasser „al dente“ kochen. Während die Nudeln kochen, den Lachs in 3–4 mm breite Streifen oder kleine Würfelchen schneiden. Die Oliven in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.

Die Zwiebelwürfel und die Oliven in Butter anschwitzen, mit Zitronensaft und Suppe ablöschen. Die Schlagsahne dazu geben und auf kleiner Flamme ca. 2 Minuten köcheln. Die Speisestärke mit 3 TL Wasser verrühren, in die Sauce geben und kurz kochen.

Die Spaghetti/Bavette/Linguine abseihen, kurz abtropfen lassen und sofort mit der Sauce vermischen. Eine Kelle Nudelwasser abschöpfen, das kann ggf. zur Sauce gegeben werden, wenn diese zu dünnflüssig sein sollte. Die Nudeln im vorgewärmten Teller anrichten und servieren. Guten Appetit

Rinderroulade auf florentinischer Art


Ich lese ja wirklich alle Blogs, die ich abonniert habe und natürlich lasse ich mich auch von den Bildern inspirieren. Wirklich viele Bilder und Blogbeiträge, die mich sehr ansprechen, sind von Christian von Küchenereignisse.

Diesmal hat mich das Rezept von den Rinderrouladen auf florentinische Art angesprochen. Rezepte mit Zutaten, allen Zutaten die ich mag, die muss ich natürlich dann nachkochen. Artischocken, Mortadella, Knoblauch, all damit werden die Rouladen gefüllt. Christian hat für sein Rezept die Rouladen vom Tafelspitz genommen. Ich habe leider nur Rinderrouladen aus der Oberschale bekommen, das ging auch, beim nächsten Mal würde ich aber zum Tafelspitz greifen. In Österreich gibt es, nach meinem Empfinden, das bessere Fleisch, die schöneren Stücke. Ich mag ja eigentlich keinen Spinat, aber mit der braunen Butter und dem Stück Knoblauch, das hat mich auch sehr angesprochen und ich habe es probiert. Es hat mir vorzüglich geschmeckt. Ich hatte noch kleine Kartoffelknödelchen über, die hat es bei uns dann noch dazu gegeben und mit der Braten-Tomaten-Sauce war das echt fein. Hier das Rezept für Euch.

Zutaten

Rinderrouladen (Menge nach Bedarf), Artischocken aus dem Glas (pro Roulade eine Artischocke), Mortadella in Scheiben (eine Scheibe halbiert pro Roulade), kleingehackter Knoblauch und kleingehackte Petersilie (nach Geschmack) und jeweils ein kleines Stück von Zitronenschale (dünn abgeschnitten).

Zubereitung

Die Rouladen mit einer (halbierten) Artischocke, einer Scheibe Mortadella, gehacktem Knoblauch, gehakter Petersilie und einem Stück Zitronenschale und etwas Salz belegen, die Seiten einklappen und zusammen rollen. Mit einem Stück Metzgergarn alle gut verschnüren.

Olivenöl in einem Bräter/einer Gußeisernen Pfanne gut erhitzen und die Rouladen von allen Seiten sehr gut (richtig schön braun) anbraten. Bratrückstände am Topfboden müssen sein, das gibt dann den wunderbaren Geschmack. Wenn alle Rouladen gut angebraten sind, ein Glas Weißwein in den Topf geben, ablöschen und warten bis es richtig schön brodelt. Zerdrückten Knoblauch, Lorbeerblatt und mehrere Salbeiblätter dazugeben. Wenn der Wein fast verkocht ist, den Knoblauch, das Lorbeerblatt und die Salbeiblätter rausnehmen. Die Küchengarnfäden entfernen und eine Packung pürierte Tomaten dazu geben. Die Rouladen in der Soße köcheln lassen, bis sie zart sind. Die Soße abschmecken, ich habe nichts mehr dazu gegeben, die Soße war einfach schon perfekt.

Als Beilage neben meinen kleinen Knödelchen gab es Blattspinat. Eine Handvoll Spinatblätter in eine Pfanne geben, etwas braune Butter dazu geben und mit einer auf einer Gabel aufgespießten Knoblauchzehe umrühren, bis die Spinatblätter zusammengefallen sind. Mit einer weiteren Handvoll Spinat wieder von vorne beginnen. Die Roulade mit Spinat, dem Knödelchen und der Soße servieren und genießen.

Raclette pikant und süß


Unser neues WMF Raclette kam Gott sei Dank pünktlich vor dem Jahreswechsel und wir waren beide total gespannt, ob es diesmal unseren Anforderungen entsprechen würde. Ja es hat unseren Erwartungen erfüllt. 8 Pfännchen, eine Etage um nicht gebrauchte Pfännchen zu parken und eine richtig gute Grillplatte oben drauf. Wir haben diesmal auf Kartoffeln verzichtet und beim zweiten Mal auch auf Baguette. Dafür haben wir Blätterteig belegt, das schmeckt uns viel viel besser. Hier unsere Zutaten und Fotos 🙂

Hirschgulasch mit Semmelknödel


Da ich schon in meiner Kindheit unter Jägern aufgewachsen bin, gab es bei uns sehr regelmäßig Wildgerichte. Mein Vater hat sie immer zubereitet und ich habe Rehgulasch, Hirschgulasch, Fasan, Hase und Wildschwein, all das geschmacklich schätzen gelernt. Beim Metzger meines Vertrauens gibt es immer wieder Wildfleisch und wenn ich Hirschgulasch sehe, dann steht das bei uns auch auf dem Speiseplan. Ich mag das Rezept, in dem Johannisbeergelee in die Soße gegeben wird, mit Steinpilzen und Wildfond, so gelingt das Hirschgulasch bestimmt. Hier mein Rezept dazu 🙂

Zutaten für 4 Personen

4 mittelgroße Zwiebeln
1 kg Hirschgulasch
2-3 EL Öl
100 g geräucherter durchwachsener Speck in Würfeln
1 EL Tomatenmark
2 EL Mehl
1/4 l trockener Rotwein
400 ml Wildfond
2 Lorbeerblätter
6 Wacholderbeeren
2 Nelken
etwas Thymian
4 EL Johannisbeergelee
2 EL saure Sahne
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen und klein würfeln. Das Hirschfleisch, wenn noch nicht geschehen, in mittlere Würfel schneiden. Das Gulasch dann waschen, trocken tupfen und Öl in einem Schmortopf oder Bräter erhitzen. Den Speck darin knusprig braten, herausnehmen und beiseite stellen. Gulasch in 3-4 Portionen im heißen Bratfett rundherum kräftig anbraten. Die Zwiebeln zufügen und kurz mit braten. Das gesamte Fleisch und den Speck wieder in den Topf geben, dann das Tomatenmark zufügen und kurz anbräunen. Alles mit Mehl bestäuben und kurz anschwitzen. Mit dem Wein und dem Wildfond ablöschen. Lorbeer, Nelke und Wacholder zufügen. Zugedeckt ca. 1 1/2 Stunden schmoren. Ca. 10 Minuten vor Ende der Schmorzeit das Johannisbeergelee und die saure Sahne in die Soße geben. Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu schmecken Semmelknödel, Spätzle und ein grüner Salat.

Nudelsalat mit Rucola und Tomatensoße – Tomaten und Mozzarella |


Nudelsalat gehört einfach zum Grillen dazu und genau deswegen bin ich auch immer auf der Suche nach dem ultimativen Nudelsalat. Wenn Rezepte dann auch noch Zutaten beinhaltet, dann ist meine Aufmerksamkeit immer schnell geweckt. Rucola mag ich, Nudeln sowieso, Mozzarella und Kräuter. Allerdings habe ich bei diesem Rezept einen Fehler gemacht, es gab keinen Büffelmozzarella und ich dachte in der Soße, geht ein guter Kuhmilchkäse auch. Ein sehr großer Fehler – ich würde den Salat nur noch mit Büffelmozzarella machen, dann ist er noch viel leckerer, als er so gewesen ist. Hier mein Rezept für Euch 🙂

Zutaten

350 g Nudeln (z. B. Farfalle, Fusilli)
80 g getrocknete Tomaten
250 g Cherrytomaten
1 Handvoll Rucola
1 Kugel Mozzarella
Basilikum

Dressing

150 g passierte Tomaten
4 EL Balsamicoessig
4 EL Olivenöl
1 TL Zucker
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanleitung mit einem guten Löffel Salz “ al dente“ kochen, das Wasser abgießen, dann die Nudeln beiseite stellen und auskühlen lassen. Für das Dressing alle Zutaten abmessen und gut verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Die getrockneten Tomaten aus dem Öl nehmen und klein hacken. Die Cherrytomaten halbieren, Mozzarella in kleine Stücke schneiden, Basilikum (nach Geschmack) grob zupfen. Alles zu den Nudeln geben und mit dem Dressing vermischen.
Kurz vorm Servieren den gewaschenen Rucola unterheben.