Spaghetti mit Zitronensauce und Räucherlachs


Ich hatte noch zwei wunderbare Stücke kaltgeräucherten Rächerlachs aus Norwegen im Kühlschrank und war auf der Suche nach einem Rezept mit Pasta. Wir hatte schon mehrmals das Rezept Mafaldine mit Räucherlachs gemacht, aber ich war mal wieder auf der Suche nach was ausgefallenem. Ich habe mich dann für die Spaghetti mit Zitronensauce und Räucherlachs. Leider habe ich keinen Estragon bekommen, aber es hat trotzdem vorzüglich geschmeckt.

Zutaten für 4 Portionen

250 g Spaghetti/Bavette/Linguine
60 g Räucherlachs
10 schwarze Oliven ohne Kern
1/2 rote Zwiebel
1 TL Butter
1 EL Zitronensaft
100 ml klare Suppe
250 ml Schlagsahne
2 TL Speisestärke
1 unbehandelte Zitrone (davon die Schale)
1 EL frischer Estragon (gehackt)
Salz/Pfeffer

Zubereitung

Die Spaghetti/Bavette/Linguine in Salzwasser „al dente“ kochen. Während die Nudeln kochen, den Lachs in 3–4 mm breite Streifen oder kleine Würfelchen schneiden. Die Oliven in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.

Die Zwiebelwürfel und die Oliven in Butter anschwitzen, mit Zitronensaft und Suppe ablöschen. Die Schlagsahne dazu geben und auf kleiner Flamme ca. 2 Minuten köcheln. Die Speisestärke mit 3 TL Wasser verrühren, in die Sauce geben und kurz kochen.

Die Spaghetti/Bavette/Linguine abseihen, kurz abtropfen lassen und sofort mit der Sauce vermischen. Eine Kelle Nudelwasser abschöpfen, das kann ggf. zur Sauce gegeben werden, wenn diese zu dünnflüssig sein sollte. Die Nudeln im vorgewärmten Teller anrichten und servieren. Guten Appetit

Rinderroulade auf florentinischer Art


Ich lese ja wirklich alle Blogs, die ich abonniert habe und natürlich lasse ich mich auch von den Bildern inspirieren. Wirklich viele Bilder und Blogbeiträge, die mich sehr ansprechen, sind von Christian von Küchenereignisse.

Diesmal hat mich das Rezept von den Rinderrouladen auf florentinische Art angesprochen. Rezepte mit Zutaten, allen Zutaten die ich mag, die muss ich natürlich dann nachkochen. Artischocken, Mortadella, Knoblauch, all damit werden die Rouladen gefüllt. Christian hat für sein Rezept die Rouladen vom Tafelspitz genommen. Ich habe leider nur Rinderrouladen aus der Oberschale bekommen, das ging auch, beim nächsten Mal würde ich aber zum Tafelspitz greifen. In Österreich gibt es, nach meinem Empfinden, das bessere Fleisch, die schöneren Stücke. Ich mag ja eigentlich keinen Spinat, aber mit der braunen Butter und dem Stück Knoblauch, das hat mich auch sehr angesprochen und ich habe es probiert. Es hat mir vorzüglich geschmeckt. Ich hatte noch kleine Kartoffelknödelchen über, die hat es bei uns dann noch dazu gegeben und mit der Braten-Tomaten-Sauce war das echt fein. Hier das Rezept für Euch.

Zutaten

Rinderrouladen (Menge nach Bedarf), Artischocken aus dem Glas (pro Roulade eine Artischocke), Mortadella in Scheiben (eine Scheibe halbiert pro Roulade), kleingehackter Knoblauch und kleingehackte Petersilie (nach Geschmack) und jeweils ein kleines Stück von Zitronenschale (dünn abgeschnitten).

Zubereitung

Die Rouladen mit einer (halbierten) Artischocke, einer Scheibe Mortadella, gehacktem Knoblauch, gehakter Petersilie und einem Stück Zitronenschale und etwas Salz belegen, die Seiten einklappen und zusammen rollen. Mit einem Stück Metzgergarn alle gut verschnüren.

Olivenöl in einem Bräter/einer Gußeisernen Pfanne gut erhitzen und die Rouladen von allen Seiten sehr gut (richtig schön braun) anbraten. Bratrückstände am Topfboden müssen sein, das gibt dann den wunderbaren Geschmack. Wenn alle Rouladen gut angebraten sind, ein Glas Weißwein in den Topf geben, ablöschen und warten bis es richtig schön brodelt. Zerdrückten Knoblauch, Lorbeerblatt und mehrere Salbeiblätter dazugeben. Wenn der Wein fast verkocht ist, den Knoblauch, das Lorbeerblatt und die Salbeiblätter rausnehmen. Die Küchengarnfäden entfernen und eine Packung pürierte Tomaten dazu geben. Die Rouladen in der Soße köcheln lassen, bis sie zart sind. Die Soße abschmecken, ich habe nichts mehr dazu gegeben, die Soße war einfach schon perfekt.

Als Beilage neben meinen kleinen Knödelchen gab es Blattspinat. Eine Handvoll Spinatblätter in eine Pfanne geben, etwas braune Butter dazu geben und mit einer auf einer Gabel aufgespießten Knoblauchzehe umrühren, bis die Spinatblätter zusammengefallen sind. Mit einer weiteren Handvoll Spinat wieder von vorne beginnen. Die Roulade mit Spinat, dem Knödelchen und der Soße servieren und genießen.

Raclette pikant und süß


Unser neues WMF Raclette kam Gott sei Dank pünktlich vor dem Jahreswechsel und wir waren beide total gespannt, ob es diesmal unseren Anforderungen entsprechen würde. Ja es hat unseren Erwartungen erfüllt. 8 Pfännchen, eine Etage um nicht gebrauchte Pfännchen zu parken und eine richtig gute Grillplatte oben drauf. Wir haben diesmal auf Kartoffeln verzichtet und beim zweiten Mal auch auf Baguette. Dafür haben wir Blätterteig belegt, das schmeckt uns viel viel besser. Hier unsere Zutaten und Fotos 🙂

Hirschgulasch mit Semmelknödel


Da ich schon in meiner Kindheit unter Jägern aufgewachsen bin, gab es bei uns sehr regelmäßig Wildgerichte. Mein Vater hat sie immer zubereitet und ich habe Rehgulasch, Hirschgulasch, Fasan, Hase und Wildschwein, all das geschmacklich schätzen gelernt. Beim Metzger meines Vertrauens gibt es immer wieder Wildfleisch und wenn ich Hirschgulasch sehe, dann steht das bei uns auch auf dem Speiseplan. Ich mag das Rezept, in dem Johannisbeergelee in die Soße gegeben wird, mit Steinpilzen und Wildfond, so gelingt das Hirschgulasch bestimmt. Hier mein Rezept dazu 🙂

Zutaten für 4 Personen

4 mittelgroße Zwiebeln
1 kg Hirschgulasch
2-3 EL Öl
100 g geräucherter durchwachsener Speck in Würfeln
1 EL Tomatenmark
2 EL Mehl
1/4 l trockener Rotwein
400 ml Wildfond
2 Lorbeerblätter
6 Wacholderbeeren
2 Nelken
etwas Thymian
4 EL Johannisbeergelee
2 EL saure Sahne
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen und klein würfeln. Das Hirschfleisch, wenn noch nicht geschehen, in mittlere Würfel schneiden. Das Gulasch dann waschen, trocken tupfen und Öl in einem Schmortopf oder Bräter erhitzen. Den Speck darin knusprig braten, herausnehmen und beiseite stellen. Gulasch in 3-4 Portionen im heißen Bratfett rundherum kräftig anbraten. Die Zwiebeln zufügen und kurz mit braten. Das gesamte Fleisch und den Speck wieder in den Topf geben, dann das Tomatenmark zufügen und kurz anbräunen. Alles mit Mehl bestäuben und kurz anschwitzen. Mit dem Wein und dem Wildfond ablöschen. Lorbeer, Nelke und Wacholder zufügen. Zugedeckt ca. 1 1/2 Stunden schmoren. Ca. 10 Minuten vor Ende der Schmorzeit das Johannisbeergelee und die saure Sahne in die Soße geben. Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu schmecken Semmelknödel, Spätzle und ein grüner Salat.

Nudelsalat mit Rucola und Tomatensoße – Tomaten und Mozzarella |


Nudelsalat gehört einfach zum Grillen dazu und genau deswegen bin ich auch immer auf der Suche nach dem ultimativen Nudelsalat. Wenn Rezepte dann auch noch Zutaten beinhaltet, dann ist meine Aufmerksamkeit immer schnell geweckt. Rucola mag ich, Nudeln sowieso, Mozzarella und Kräuter. Allerdings habe ich bei diesem Rezept einen Fehler gemacht, es gab keinen Büffelmozzarella und ich dachte in der Soße, geht ein guter Kuhmilchkäse auch. Ein sehr großer Fehler – ich würde den Salat nur noch mit Büffelmozzarella machen, dann ist er noch viel leckerer, als er so gewesen ist. Hier mein Rezept für Euch 🙂

Zutaten

350 g Nudeln (z. B. Farfalle, Fusilli)
80 g getrocknete Tomaten
250 g Cherrytomaten
1 Handvoll Rucola
1 Kugel Mozzarella
Basilikum

Dressing

150 g passierte Tomaten
4 EL Balsamicoessig
4 EL Olivenöl
1 TL Zucker
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanleitung mit einem guten Löffel Salz “ al dente“ kochen, das Wasser abgießen, dann die Nudeln beiseite stellen und auskühlen lassen. Für das Dressing alle Zutaten abmessen und gut verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Die getrockneten Tomaten aus dem Öl nehmen und klein hacken. Die Cherrytomaten halbieren, Mozzarella in kleine Stücke schneiden, Basilikum (nach Geschmack) grob zupfen. Alles zu den Nudeln geben und mit dem Dressing vermischen.
Kurz vorm Servieren den gewaschenen Rucola unterheben.

Mediterrane Polenta zur Lammkeule


Als Beilage zur Lammkeule habe ich mir ein Polentarezept – eine mediterrane Polenta – ausgedacht. Ich hatte schon vor Jahren ein Rezept versucht, da wurden die Polentaschnitten mit Oliven, Fetakäse, Schinken, Lauch belegt und mit Käse überbacken. Diesmal wollte ich meine Lieblingszutaten wie Kapern, Oliven, getrockneten Tomaten dazu verwenden und diese sollten gleich mit der Polenta aufgestrichen werden und dann in Butter und Olivenöl ausgebacken werden. Sie haben schön die Soße aufgesaugt und die Zutaten haben sich mit der Lammkeule wunderbar ergänzt. Hier mein Rezept für Euch :-).

Zutaten für 6 Portionen

1 Zehe Knoblauch
50 g getrocknete Tomaten (in Öl)
30 g Kapern
1 EL Öl (von den getrockneten Tomaten in Öl abgeschöpft)
500 ml Vollmilch
125 g Polenta
50 g geriebener Parmesan
1 EL Butter
Olivenöl

Zubereitung

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die getrockneten Tomaten und die Kapern ebenfalls fein hacken. Die Butter im Topf zerlassen und den Knoblauch darin bei mittlerer Hitze etwa 1 Min. anschwitzen, dann mit der Milch ablöschen und aufkochen lassen. Die Tomaten- und die Kapern dazu geben und die Polenta unter stetigem Rühren einrieseln lassen. Die Polenta etwa 10 Min. bei kleiner Hitze unter stetigem Rühren köcheln lassen bis sie andickt. Dann den Parmesan unterrühren. Die Polenta in eine mit Backpapier ausgelegte Form (ca. 17 x 25 cm) geben und 1 cm dick ausstreichen. Mit Backpapier abdecken, glatt streichen und vollständig auskühlen lassen, am besten über Nacht. Am nächsten Tag die Masse aus der Form nehmen, in Dreiecke schneiden und in einer beschichteten Pfanne mit Olivenöl und Butter von Seite knusprig anbraten und heiß servieren.

Gefüllte Tomaten mit Feta zur Lammkeule


Als Belage zur Lammkeule, mit mediterraner Polenta, habe ich noch eine frische Beilage gesucht. Ich bin auf gefüllte und überbackene Tomaten gestolpert und im Nachhinein war es die richtige Entscheidung. Das Frische zum Fleisch und zur Beilage, haben das Gericht wunderbar rund gemacht. Wichtig ist, dass es aromatische Tomaten sind und es ein guter Schafskäse ist, der dann ja wieder perfekt zur Lammkeule passt. Das Rezept für die Lammkeule und die neue Variante von der mediterranen Polenta, stelle ich noch ein.

Zutaten für 4 Portionen

4 Fleischtomaten
2 Knoblauchzehen
1 EL Öl
200 g Schafskäse
1 EL Petersilie, gehackt
1 EL Basilikum, gehackt
3 EL Parmesan
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Tomaten waschen, trockentupfen, Deckel abschneiden und die Tomaten aushöhlen. Den Knoblauch schälen, fein würfeln und in Öl andünsten. Den Schafskäse zerbröseln und mit den gehackten Kräutern und dem Parmesan zum Knoblauch geben und gut vermengen. Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in die ausgehölten Tomaten füllen. Die gefüllte Tomaten in eine Auflaufform setzen und bei 175 °C im Backofen für ca. 15 – 20 Minuten überbacken.

Spaghetti alla Puttanesca


Dieses Nudelgericht gehört zu meinen absoluten Lieblingsgerichten, es ist alles drin, was ich wahnsinnig gerne mag. Sardellen, Kapern, Oliven – eine perfekte Kombination, dann noch Spaghetti dazu.. Fertig ist ein Leibgericht. Hier mein Rezept für Euch 🙂

Zutaten für 4 Personen

400 g Spaghetti
2 EL Kapern
2 Knoblauchzehe
100 g Oliven schwarze, entkernt
4 Sardellenfilets
3 EL natives Olivenöl
400 g stückige Tomatensauce
Salz und ggf. etwas Nudelwasser um die Sauce zu binden

Zubereitung

Zunächst das Wasser für die Spaghetti erhitzen. Sobald es kocht, etwas Salz und die Nudeln hinzugeben, die Spaghetti „al dente“ kochen. Beim Abseihen nicht vergessen, etwas Nudelwasser aufzuheben.
Die Kapern grob hacken, dann den Knoblauch und die Oliven fein schneiden. Petersilie ebenso fein hacken und dann den Knoblauch mit dem Olivenöl in eine große Bratpfanne geben und anschwitzen. Sardellen, Kapern und Oliven ebenfalls dazugeben. Auf niedriger Stufe ein paar Minuten andünsten, bis die Sardellen zerfallen. Die Tomatensauce zu den anderen Zutaten geben, sorgfältig umrühren und offen köcheln lassen, bis die Sauce angedickt ist. Mit 2-3 Löffeln Nudelwasser aufgießen, um die Sauce zu binden. Umrühren und mit Salz abschmecken. (Vorsicht: Sardellen und Kapern sind schon sehr salzig.)
Die Spaghetti zur Sauce in die Pfanne geben und ein paar Mal anheben und in der Sauce wenden. Sollten die Nudeln noch zu trocken sein, noch etwas Nudelwasser dazugeben, dass die Sauce schön cremig ist und an den Spaghetti haften bleibt. Mit Petersilie bestreuen und ganz heiß servieren.

Griechischer Bauernsalat


Es ist zwar gerade so gar keine Grillzeit, aber beim Aufräumen meines Rechners, sind mir Fotos und Rezepte untergekommen, die ich auf jeden Fall auf Haferlgucker veröffentlichen möchte. Darunter war ein griechischer Bauernsalat, den wir als Beilage zum Grillen hatten. Ich finde man sollte den öfters essen, sehr gesund, wenig Kalorien und trotzdem extrem schmackhaft. Hier mein Sommerrezept im Winter 🙂

Zutaten für 4 Portionen

1 Salatgurke
2 Paprikaschote, rot und grün
500 g Tomaten
2 Zwiebeln
200 g Schafskäse
1 Glas schwarze Oliven
Salz und Pfeffer
evtl. Knoblauchsalz
Saft von einer Zitrone
125 ml bestes Olivenöl
Oregano

Zubereitung

Die Gurke waschen und ungeschält in dünne Scheiben oder Stücke schneiden. Die Paprikas waschen, entkernen und in dünne Streifen schneiden. Die Tomaten waschen und achteln. Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Zum Scluß den Schafskäse würfeln und mit Oregano bestreuen.

Die Oliven abgießen und mit Gurke, Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Schafskäse in eine Schüssel geben. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer zu einer Sauce verrühren und über den Salat geben und umrühren.

Gebackener roter Pressack mit Sauce Tatare


Ich bin als echte Münchnerin natürlich ein großer Fan von den Sendungen im Bayerischen Fernsehen. Bei „Wir in Bayern“, gibt es dort immer interessante Beiträge von unserem schönen Bayernland und außerdem mag ich die Rezepte sehr, die dort immer abwechselnde Köche zubereiten. Dann gibt es auch noch die Sendung „Einfach – gut – Bachmeier“ Ein Rezept das mich sofort angesprochen hat, war der gebackene, rote Pressack mit Sauce Tartar, zubereitet von Hans-Jörg Bachmeier. Die Sauce Tartar alleine ist Weltklasse und kann zu Fisch, Fleisch und eben zum Pressack gegessen werden.

Zutaten für die Sauce Tartare

2 sehr frische Eigelb
1 TL Senf
1 Spritzer Essig
200 ml Öl
Salz
Pfeffer aus der Mühle
2 Sardellenfilets
4 Cornichons
2 hart gekochte Eier
10 Kapern
2 EL saure Sahne
1 Spritzer Zitronensaft
½ Bund Schnittlauch

Für den Presssack

2 Eigelb
1 EL Sahne
4 Scheiben roter Presssack (à ca. 50 g)
Salz
Pfeffer aus der Mühle
100 g Mehl
100 g Weißbrotbrösel
2 große EL Butterschmalz
40 g kalte Butter

Außerdem

100 g Feldsalat
2 EL Kürbiskernöl

Zubereitung

Für die Sauce Tartare die Eigelbe, den Senf und den Essig in einen hohen Rührbecher geben. Mit dem Stabmixer vorsichtig von unten nach oben ziehen, bis die Sauce Tartare die gewünschte Konsistenz hat. Das Öl einfließen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sardellen und die Cornichons fein hacken. Die Eier schälen, die Eiweiße und Eigelbe getrennt hacken. Sardellen, Cornichons, Eier, Kapern und saure Sahne unter die Mayonnaise rühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln, in feine Röllchen schneiden und unter die Sauce ziehen. Die Sauce kühl stellen. Für den Presssack die Eigelbe und die Sahne in einem tiefen Teller verquirlen. Den Presssack mit Salz und Pfeffer würzen. Das Mehl und die Weißbrotbrösel jeweils in einen tiefen Teller geben. Den Presssack zuerst im Mehl wenden, dann durch die Eiermischung ziehen und zuletzt locker in den Weißbrotbröseln wenden, dabei die Brösel nur leicht andrücken. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Die Presssackschnitzel hineinlegen und die Pfanne immer wieder schwenken. Die Schnitzel wenden und die kalte Butter dazugeben. Immer wieder kräftig schwenken. Die Schnitzel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Den Feldsalat verlesen, waschen und trocken schleudern. Mit dem Kürbiskernöl marinieren und auf Tellern anrichten. Die Schnitzel und die Sauce Tartare dazu anrichten, mit Salz und Pfeffer abschmecken.