Maispoulardenbrust mit Prosecco-Wirsing und Austernpilzen


Wenn ich Zeit habe und frühzeitig zuhause bin, dann gucke ich immer im Bayerischen Fernsehen „Wir in Bayern“ und dort wird auch immer ein Gericht zubereitet. Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber das Gericht ist so fein, dass ich Euch das Rezept nicht vorenthalten möchte. Wir haben es schon zweimal gegessen und es wird einen festen Platz auf unserer Lieblingsessen-Liste bekommen. Ich bin nicht der absolute Fan von Wirsing, aber der ist einfach unsagbar gut. Gekocht hat das Gericht Diana Burkel, die Küchenchefin im Gourmet Restaurant „Würzhaus“ und gelernt hat sie bei dem einzigen fränkischen Zwei-Sterne-Koch (Michelin) Andree Köthe.

 

Das Rezept ist für 4 Personen

Maispoulardenbrust

4 Maispoulardenbrüste
2 EL Öl
1 TL Paprikapulver, süß
1 TL Thymian, Nadeln fein geschnitten
1 TL Knoblauch, fein geschnitten
1 TL flüssiger Honig
Salz

Zubereitung
Einen Esslöffel Öl mit den Gewürzen und dem flüssigen Honig verrühren. Zwei Hähnchenbrüste zwischen zwei Folien leicht plattieren. Rundherum mit dem Gewürzöl einreiben und salzen. Das restliche Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Poulardenbrüste darin bei mittlerer bis starker Hitze auf jeder Seite ca. 3-4 Minuten (je nach Dicke des Fleisches) braten.

Prosecco-Wirsing

500 g Wirsing
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 EL Mascarpone
20 g Butter
100 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskat
6 Dörraprikosen, über Nacht in Prosecco eingeweicht, dann in feine Streifen geschnitten

Zubereitung
Wirsing putzen, waschen und den Strunk keilförmig herausschneiden. Blätter in feinste Streifen schneiden. Butter erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Wirsing zufügen und kurz mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, salzen, pfeffern und so lange weich dünsten, bis die Flüssigkeit so gut wie verkocht ist. Aprikosen und Mascarpone unterheben und nicht mehr kochen. Mit etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Tipp: Wer möchte, kann das Gemüse noch final mit einem Spritzer Prosecco verfeinern.

Austernpilze

300 g Austernpilze
2 EL Öl
das Helle von 1 Stange Lauch, gewaschen, in feinste Ringe geschnitten
Salz

Zubereitung
Eine beschichtete Pfanne erhitzen und die Pilze darin 3-4 Minuten von allen Seiten in etwas Öl mit Farbe anbraten. Lauch zugeben und mit Salz würzen.

Guten Appetit wünschen Haferlgucker

 

 

Maispoulardenbrust mit gebratener Gurke


Wie bereits angekündigt, war gestern wieder einer der Tage, an denen ich dieses Gefühl hatte, ich muss was in meiner Küche zaubern. Ich hatte am Tag zuvor – als ich krank und mit Fieber auf der Couch rumgelegen bin und dabei Fernsehen geguckt habe gesehen, was bei der Sendung „wir in bayern“ für leckere Schmankerl gekocht werden. Diana Burkel hat dort vorgestern Maispouladen- Brust mit gebratener Gurke gekocht und mich hat das schon sehr angesprochen. Das Rezept war schnell beschafft, morgens – obwohl mir noch gar nicht so war, wie ich mir das dachte – schnell ins Frische-Paradies  gefahren (mein ultimativer Schlemmer-Tempel und erste Wahl beim Fleisch – bzw. Geflügelkauf). Ja und dann habe ich meinen Mann mit einem sehr leckeren Abendessen überrascht.

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Rezept für 4 Personen:

Maispoularde

4 Maispoulardenbrüste, ohne Haut und Knochen (oder 2 große halbiert; insgesamt ca. 400 g) 150 g geriebenen Hartkäse (z.B. Parmesan)
3 Eier
3 TL Sesam (gerne weißen und schwarzen)
1 kleine Knoblauchzehe, sehr fein geschnitten
100 g Mehl
Öl zum Braten
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Hähnchenbrustfilets längs halbieren. Die Eier, den Käse in einem tiefen Teller verquirlen, Sesam und Knoblauch zugeben. Das Öl in der Pfanne erhitzen. Das Fleisch salzen, pfeffern, in Mehl wenden und danach Fleischstücke einzeln durch die Ei-Mischung ziehen. Dann im heißen Öl bei mittlerer Hitze von jeder Seite 2-3 Minuten goldbraun braten. Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.

Gebratene Gurke

1 Gurke
3 EL Erdnüsse
4 EL Öl (dunkles Sesamöl)
1 rote in Spalten geschnittene Zwiebel

Zubereitung:

Die Gurke dritteln und dann in lange dünne Streifen schneiden. Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen, dann zuerst Zwiebel, Erdnüsse und zuletzt die Gurkenstreifen ins Öl geben und unter Rühren bei starker Hitze etwa 2 Minuten braten. Mit Salz abschmecken, auf einem Teller geben und abkühlen lassen.

Basilikum-Sojajoghurt

1 Becher (150-200 g) Sojajoghurt
1 Bd. Basilikum
1 Stück Ingwer
1 TL Honig

Zubereitung:

Aus Basilikum, Ingwer, Honig eine Paste herstellen und diese unter den Joghurt mischen.

Anrichten: Maishuhnbrüste mit gebratenen Gurken und Basilikum-Joghurt anrichten und mit Basilikum garnieren.

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Maispoularden-Schenkel mit Kräuterseitlingen und Thymian


In Frischeparadies lacht der Metzger schon mir mit, wenn ich mit meinem lauernden Blick durch die Fleischabteilung streife. Neulich an der Kasse war eine Dame vor mir, die hatte so wunderbar lecker aussehende Maispoularden-Schenkel in ihrem Körbchen und sie hat wohl schon meinen intensiven Blick gespürt. Sie meinte dann zu mir, dass sie ihr Hähnchenfleisch nur hier kauft, da diese ein wunderbares Aroma hätten, dass die Herkunft hier sehr transparent ist und man sicher sein kann, dass die Tiere artgerecht und gut gehalten werden. Ich habe noch Kräuterseitlinge gekauft und in meinem Kopf nahm das Gericht eigentlich schon optische und geschmackliche Formen an. Ich habe ein paar Rezepte studiert und wer ein erfahrener Koch ist, der hat bei Lesen schon das Gespür, ob das schmecken und gelingen wird. Ich wollte also Hähnchen, Pilze und hatte irgendwie einen Schuss Weißwein im Kopf. Hier nun mein Rezept, das ich nach meinem Gusto angepasst habe.

 

Hähnchen

Zutaten für zwei Personen:

4 Maispularden-Schenkel
250 g Kräuterseitlinge, geputzt und längs geviertelt
4 Schalotten
1/2 Bund Thymian
2 Knoblauchzehen, mit dem flachen Messer platt gedrückt
500ml Weißwein, z.B. Riesling, Silvaner, Chardonnay
250ml Sahne
Salz und Pfeffer
etwas Olivenöl zum Anbraten
1 EL Mehl
1 EL Butter

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Zubereitung:

Die Hähnchen-Schenkel waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Schenkel zusammen mit dem zerdrückten Knoblauch darin kurz anbraten. Auf der Hautseite beginnen, dann wenden und ruhig schon ein paar Zweige Thymian mit dazu geben. Die Schenkel nebeneinander in eine große ofenfeste Form legen. Die Kräuterseitlinge und die grob gewürfelten Schalotten drum herum verteilen, ebenso den Thymian, daran sollte man nicht sparen. Nun den Weißwein angießen, die Form mit Alufolie abdecken und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 30 Minuten schmoren. Nach 30 Minuten die Alufolie entfernen und die Sahne zugießen. Nochmals ordentlich mit Salz und Pfeffer würzen und weitere 20 Minuten schmoren. Die Form aus dem Ofen nehmen und die Hühnerteile und die Pilze herausnehmen – das geht am besten mit einer Schaumkelle – und auf einer Platte warmhalten.

 

Die Soße in einen Topf gießen und aufkochen. Das Mehl mit der Butter zu einer Paste verrühren und die Soße damit binden. Kräftig mit dem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen und einige Minuten köcheln lassen, bis die Soße bindet. Die Schenkel mit den Pilzen und der Soße anrichten und servieren. Ich hatte auch noch fertige, aber frische Bandnudeln gekauft und die gab es bei uns dazu.

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Linguine mit gebratener Geflügelleber


Ich liebe ja Pasta – in jeder Form und als ich über das Rezept gestolpert bin, wußte ich – das muss ich versuchen. Birne, Leber, Salbei und Marsala erschienen mir eine wunderbare Kombination. Das war auch so, ich habe es gestern versucht und es hat uns total gut geschmeckt. Darum möchte ich Euch auch jetzt das Rezept vorstellen. Wir haben ja neben dem Viktualienmarkt noch einen kleineren Markt, den Elisabethmarkt, der von mir nur einen Steinwurf entfernt ist, dort bekommt man alles an Obst und Gemüse und unter anderem auch frisches Wild und Geflügel. Dort habe ich meine frische Geflügelleber geholt, wobei ich denke, eingefroren würde es sicher auch gut gehen. Die Linugine gibt es fast in jedem Supermarkt, aber gestern wollte ich ein bisschen mehr italienisches Gefühl haben und bin in unseren italienischen Supermarkt gefahren. Schon beim Eingang bekomme ich immer Urlaubsgefühle. Die Sprache darin ist fast ausschließlich italienisch, es gibt Unmengen an Pasta und auch das Regal mit Ölen und Essig ist beachtlich. Ich muss immer darauf achten, dass ich nicht in einen Kaufrausch verfalle. Dazu kommt noch, dass sie eine Theke mit den ganzen tollen Salamis, Pancetta, Bresaola und Mortadella haben. Ich liebe die Fenchelsalami und bin natürlich nicht daran vorbei gekommen. Weinliebhaber würden dort auch das ganze Sortiment der italienischen Anbaugebiete finden. Nicht umsonst kauft der Münchner Gastronom bei Feinkost Spina ein.

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Zutaten für 2 Personen:

200 g Geflügelleber (Hähnchen oder Pute)
2 kleine Schalotten (oder eine größere)
1 kleine reife Birne
2-3 Stängel Salbei
2 EL Butter zum Braten
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
100 ml Marsala
200g Linguine
gemahlener Parmesan

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Zubereitung:

Leber abspülen, das Häutchen entfernen und in Stücke teilen. Leber trocken tupfen. Schalotten schälen, vierteln. Die Birne waschen, vierteln, entkernen und in Spalten teilen. Salbeiblätter abzupfen.

Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Salbei darin knusprig braten und dann herausnehmen. Schalotten in der Pfanne 1-2 Minuten anbraten, dann die Leber dazugeben und unter Wenden 5-6 Minuten durchbraten.
Birnenstücke ebenfalls in die Pfanne geben und kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Marsala dazugeben. Kurz aufkochen lassen und abschmecken.
Linguine nach Packungsanweisung bissfest kochen. Abtropfen lassen und zur Leber geben, mischen und nochmals abschmecken. Salbei und Parmesan darüber streuen und sofort servieren.

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Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit

 

 

 

Grünes Hähnchen-Curry mit Mie-Nudeln


Da wir gestern von einem wunderschönen Ausflug zum Hundertwasserturm in Abensberg etwas später zurückkamen, haben wir uns entschlossen, ein schnelles Curry zu machen. Ich hatte noch Hähnchenfilets im Kühlschrank und so war ein sehr schnelles Gericht, das sehr total lecker schmeckt, ganz schnell gemacht.

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Zutaten:

500 g Hähnchenbrustfilet
1 grüne Paprikaschote
200 g Aubergine
80 g Minimmaiskolben (aus dem Glas)
2 EL Sonnenblumenöl
1 EL grüne Currypaste
1 TL Kurkuma
400 ml Kokosmilch
4 EL Fischsauce
3 – 4 EL Limettensaft
Salz

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Zubereitung:

Paprika waschen, putzen, halbieren und entkernen und der Länge nach in feine Streifen schneiden. Die Minimaiskolben ebenfalls längs halbieren. Die Aubergine waschen und in 2,5 cm große Würfel schneiden. Das Hähnchenfilet in Streifen schneiden und das Öl in einem Topf erhitzen. Das Fleisch darin rundherum ca. 3 Minuten anbraten. Currypaste und Kurkuma zugeben und 30 Sekunden unter Rühren anrösten. Die Kokosmilch hinzufügen, aufkochen und bei mittlerer Hitze 5 Minuten köcheln lassen.
Die Auberginenwürfel jetzt zum Curry geben, nochmal aufkochen und 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mais und Paprika dazugeben und 2 Minuten weiterköcheln lassen. Curry mit Fischsauce und Limettensaft abschmecken, Thai-Basilikum unterrühren und wir haben es mit Mie-Nudeln genossen.

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Und hier noch ein paar Impressionen von unserem Ausflug

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Kirchweih-Sonntag und mein Menü (gefüllte Ente)


Kirchweih-Sonntag

Am dritten Sonntag im Oktober wird in Bayern (in meinem Fall spreche ich hier von Oberbayern) Kirchweih gefeiert, „Allerweltskirchweih“, wie dieser Tag vom Volksmund auch betitelt wird. Denn längst nicht überall ist dieser Tag im Herbst auch der Jahrestag der Weihe des jeweiligen Gotteshauses. Praktisch-pragmatische Gründe haben diesen Feiertag hervorgebracht. Bis 1866 wurde in Bayern in Städten und Dörfern Kirchweih noch gefeiert, wie es gefallen ist: jedes Jahr am Datum der Weihe, in der Regel am Sonntag vor- oder nachher. Und eben nicht nur am Sonntag, sondern auch schon mal bis Mittwoch. Nichts anderes meint die altbayerische Redensart vom Kirta: „A gscheiter Kirta dauert bis zum Irta – und es kunnt se schicka, a dirnmal bis zum Migga.“ Und da die Bevölkerung auch die Kirchweihfeste der Nachbarorte mitgefeiert hat, ist das der Obrigkeit dann zuviel geworden: die Dorfkirchweih wurde abgeschafft, bisweilen gar verboten. Dafür gab es noch die zentral angeordnete, einheitliche Feier am dritten Sonntag im Oktober. Theologische Gründe für diesen Kahlschlag in der Feiertagskultur im 19. Jahrhundert gibt es keine. (Quelle http://www.erzbistum-muenchen.de)

Traditionell gibt es bei uns an „Kirchweih“ entweder Enten- oder Gänse-Braten. Uns ist mittlerweile eine Ente viel lieber und die kaufe ich auch immer schlachtfrisch am Markt. Ich wollte eine leckere Herbstsuppe als Vorspeise und so ist in meinem Kopf folgendes Menü entstanden:

 

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Vorspeise:
Apfel-Sellerie-Creme-Süppchen mit Kreuzkümmel und Thymian

Hauptspeise:
Entenbraten mit Dörrobst gefüllt, Seidenknödeln und Blaukraut (Rotkohl)

Nachtisch:
Crema Catalana (etwas untypisch aber unser Lieblings-Nachtisch)

Kuchen zum Kaffee:
gedeckter Apfelkuchen

 

 

Apfel-Sellerie-Creme-Süppchen mit Kreuzkümmel und Thymian

Zutaten für 4 Personen:
3 säuerliche Äpfel, z. B. Boskoop
2 Zwiebeln
2 EL Butter
1 TL Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer aus der Mühle
400 g mehlig kochende Kartoffeln
400 g Knollensellerie
600 ml Geflügelfond
Saft von 1/2 Zitrone
50 ml Sahne
200 ml Milch
2 Stiele Thymian
4 Tl saure Sahne

Zubereitung:

Äpfel schälen, entkernen und 1/2 Apfel fein würfeln. Übrige Äpfel klein schneiden. Zwiebeln schälen, würfeln. 1 EL Butter erhitzen, 2 EL Zwiebelwürfel darin glasig dünsten. Apfelwürfel zugeben, kurz andünsten. Mit Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen, beiseite stellen. Übrige Butter im Bratfett erhitzen. Restliche Zwiebeln darin andünsten. Kartoffeln und Sellerie schälen, würfeln, mit übrigen Äpfeln zugeben. Alles mit Fond, Zitronensaft, Sahne und Milch ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen. Thymian entfernen. Suppe pürieren. Mit saurer Sahne, Apfelwürfeln und nach Belieben mit gerösteten Weißbrotcroûtons anrichten.

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Entenbraten mit Dörrobst gefüllt, Seidenknödeln und Blaukraut (Rotkohl)

1 Ente frisch (ca. 2-2.5 Kilo)
400 g Dörrobst gemischt
Beifuß
Salz
Pfeffer
4 Schalotten
2 Gläser Entenfond

Zubereitung:

Die Ente waschen, trockentupfen und evtl. wenn man das Gefühl hat, dass die Ente zu fett ist, dieses großzügig entfernen. Die Ente jetzt innen und außen salzen und pfeffern und den Beifuß in die Ente geben. Mit dem Dörrobst füllen und die Ente zustecken oder zunähen.
Die Ente mit der Brust nach unten auf dem Rost in einen kalten Herd stellen, den Herd auf 200 Grad stellen. Nach 30 Minuten den Herd auf 180 Grad stellen und zum Schluss die Ente 50 Minuten auf 150 Grad braten. Nach der Hälfte der Zeit die Ente einmal wenden.
Den Bratensaft in einem Topf auffangen, entfetten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Ente zerteilen und die Teile in der Ente nochmal bei 180 Grad in den Ofen geben.

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Seidenknödel

Zutaten für ca. 10 Knödel:
2 kg Kartoffeln
1 Prise(n) Mehl
1 Tasse(n) Wasser
1 TL Salz
500 g Kartoffelmehl

Zubereitung:

Salzkartoffeln kochen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Eine kleine Tasse Wasser, Salz und das Kartoffelmehl dazugeben, 10 Klöße formen und im Mehl wenden. 20 Minuten im Salzwasser ziehen lassen.

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Blaukraut

Zutaten für ca. 4 Portionen:
1 kg Rotkohl
1 EL Zucker
1 EL Salz
frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Balsamico-Essig
1–2 Lorbeerblätter
2 Gewürznelken
1 große Zwiebel
1 Apfel
10 g Butterschmalz
etwas Rinderbrühe

Zubereitung:

Das Blaukraut vom Strunk befreit und in Streifen schneiden. Das Blaukraut mit Zucker, Salz und Essig vermischen, das Gemisch in einer Schüssel geben und 30 Minuten abgedeckt durchziehen lassen. Die Zwiebeln im Schweineschmalz glasig dünsten und mit der Brühe ablöschen. Den Apfel in Würfel schneiden und mit dem Blaukraut in den Topf geben und auf der Brühe verteilen.
Die Gewürze in ein Gewürzsäckchen oder einen Teefilterbeutel geben und mit Küchengarn verschließen oder direkt in den Topf geben. Das Blaukraut eine 1∕2 Stunde bei kleiner Hitze köcheln.
Nach 20 Minuten die Gewürze entfernen. Alles kräftig verrühren und das Blaukraut mit Essig und Johannisbeeregelee pikant abschmecken.

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Crema Catalana

Zutaten für 4 Personen:
2 gestrichene EL Speisestärke
½ l Milch
1 Zimtstange
4 Eigelb
125 g Zucker
½ TL abgeriebene unbehandelte Zitronenschale
4 EL brauner Zucker für die Kruste

Zubereitung:

Die Stärke mit 6 EL kalter Milch verrühren. Die restliche Milch mit der Zimtstange in einem Topf einmal aufkochen lassen. Vom Herd nehmen. In einem zweiten Topf die Eigelbe und den Zucker mit dem Schneebesen verrühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Die Milch durch ein feines Sieb dazu gießen (die Zimtstange entfernen), die Zitronenschale und die Stärke unterrühren.
Den Topf auf den Herd stellen und die Mischung langsam unter ständigem Rühren bis knapp unter den Siedepunkt erhitzen. Sie darf nicht kochen. Wenn die Masse leicht cremig wird, in vier Schalen oder Gläser füllen. Die Creme erst bei Zimmertemperatur, dann mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank etwa 2 Std. abkühlen lassen. Vor dem Servieren die Creme mit je einem EL Zucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner goldgelb karamellisieren.

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Gedeckter Apfelkuchen

Zutaten für eine Springform (ca. 28 cm)

Mürbeteig:
250 g Mehl
125 g Butter
100 g Zucker
½ Päckchen Backpulver
Prise Salz
Prise gem. Vanille
1 Ei
1-2 EL Milch
Puderzucker
Backpapier

Füllung:
1 ½ Äpfel
2-3 EL Zitronensaft
40 g Butter
2 ½ TL Zimt

Zubereitung:

Mehl, Butter, Zucker, Ei, Milch und Salz zu einem Mürbeteig verarbeiten. Danach ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen und in der Zwischenzeit die Äpfel schälen. Die Äpfel fein schneiden und mit der Butter und Zimt in einem Topf etwas andünsten.

Jetzt den Teig aufteilen in 2/3 und 1/3. Das größere Stück für den Boden ausrollen und in die Form auf das Backpapier geben. Den Rand ein wenig hochziehen, dann läuft der Saft der Äpfel nicht aus und bleibt schön drin. Die Äpfel jetzt drauf verteilen. Das kleinere Stück Teig nochmals leicht mit etwas Mehlzugabe kneten und wieder ausrollen. Dann schön vorsichtig auf die Äpfel legen, sodass der Kuchen eben schön abgedeckt ist.

Jetzt bei ca. 180°C den Kuchen ca. 35 – 40 Minuten lang backen, bis er eine leicht gelbbraune Farbe bekommt. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

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Hähnchenfilet in Fenchel-Orangensahne


Zutaten:
1 EL Rosinen
2 Pck. Hähnchenfilet
2 EL Olivenöl
3 Knollen Fenchel
1 Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
1 Orange – den Saft davon
2 Orangen – die Filets davon
1 Tasse Brühe
250 ml Sahne
Salz
frisch gemalenen Pfeffer
1 Prise Paprikapulver edelsüß
1 Prise Kurkuma
1 Prise Cayennepfeffer

Zubereitung:

Die äußere Schicht des Fenchels entfernen, den Strunk entfernen und die Knolle achteln.

Inzwischen die Hähnchenfilets salzen und pfeffern und in einer Pfanne in dem Olivenöl von allen Seiten anbraten. Wenn sie schön angebraten sind, zur Seite stellen.

In derselben Pfanne die Zwiebeln, den Knoblauch und den Fenchel anbraten, die Orangenfilet dazu geben. Mit dem Orangensaft ablöschen, Brühe und Sahne angießen und einmal aufkochen lassen. Mit etwas Paprikapulver, Salz und Pfeffer abschmecken, die Rosinen dazu geben und alles 20 Minuten köcheln lassen.

Dazu gab’s bei uns Reis

 

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Zitronenhähnchen mit Rosmarinkartoffeln


Zutaten für 4 Personen:

ca 16 kleine Hähnchenschenkel
1 kg       Kartoffel(n), kleine
grobes Meersalz
500 g    kleine Zwiebel oder Schalotten
250 ml  hochwertiges Olivenöl
250 ml   Zitronensaft
1 Knolle Knoblauch klein gehackt
1 EL       Rosmarin getrocknet oder frisch

Zubereitung:

Die Hähnchenschenkel waschen, trocken tupfen und auf dem Backblech kräftig von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
Kartoffeln und Zwiebeln schälen, größere Kartoffeln evt. halbieren. Knoblauchknolle teilen und die Zehen schälen. Aus Olivenöl, Zitronensaft, gehacktem Knoblauch und ordentlich Salz und Pfeffer eine Marinade herstellen. Kartoffeln und Zwiebeln kurz in der Marinade baden. Dann die Kartoffeln und Zwiebeln zwischen den Hähnchenteilen auf dem Backblech verteilen. Zum Schluss die Marinade mit einem Löffel auf die Fleischstücke geben und den Rest einfach auf dem ganzen Backblech verteilen.
Im Ofen bei ca. 175 Grad Umluft ca. 70 Minuten braten.

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