Bunter Ofengemüse-Nudelsalat mit rotem Pesto


Heute habe ich ein Rezept für euch, es ist ein besonderer Nudelsalat. Dieser Nudelsalat besteht aus relativ wenigen Grundzutaten und ist doch ein kleines bisserl aufwendig. Allerdings haben wir sehr schnell festgestellt, dass sich das wirklich lohnt. Wir waren Freitagabend noch einkaufen und wollten Samstag zu unserem Lieblings-Café fahren. Am Samstagabend wollten wir grillen und dazu eben diesen besonderen Nudelsalat essen. Ich sollte Euch den Namen endlich verraten, es ist ein bunter Ofengemüse-Nudelsalat mit rotem Pesto. Wir haben also am Freitagabend noch die Nudeln gekocht und das Ofengemüse geröstet. Das Ganze hat schon bis fast 23 Uhr gedauert, aber wie gesagt, es war es absolut wert. Ich muss allerdings gestehen, dass ich das Rezept ein wenig verändert habe, stelle Euch aber das Originalrezept ein. Ich habe Lauchzwiebeln, Radieschen, Römersalat und den Balsamicoessig weggelassen. Die Lauchzwiebeln und den Römersalat habe ich vergessen, dafür normale Zwiebeln genommen, die Radieschen waren nicht schön und den Balsamico-Essig fanden wir, dass es den nicht gebrauch hat. Aber hier nun endlich das Rezept.

Zutaten für 6 Portionen:

2 kleine Paprikaschoten (z. B. rot und gelb)
1 große Möhre (ich 3 Möhren)
1 Zucchini (ich 2 Zucchini)
1 Bund Lauchzwiebeln (ich zwei normale Zwiebeln)
1 Bund Radieschen
2 Knoblauchzehen (ich 4 Zehen)
Salz, Pfeffer
5 EL Olivenöl
500 g Nudeln (z.B. Gemelli)
1 Mini-Römersalat
75 g rotes Pesto (Glas)
3 EL heller Balsamico-Essig

Zubereitung:

Für das Röstgemüse Paprika vierteln und entkernen, Möhre schälen. Paprika, Möhre, Zucchini, Lauchzwiebeln und Radieschen waschen. Paprika in Stücke, Möhre, Zucchini und Lauchzwiebeln in Scheiben bzw. in Ringe schneiden. Radieschen vierteln. Knoblauch schälen und hacken.

Alles auf einem Backblech mit Salz, Pfeffer und 2 EL Öl mischen. Im vor­geheizten Backofen (E-Herd: 230 °C/Umluft: 210 °C) ca. 25 Minuten rösten. Dabei die Ofentür 2- bis 3-mal kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Gemüse aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen.

Die Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung kochen. Römersalat waschen und in feine Streifen schneiden. Pesto, Essig und 3 EL Öl verrühren.

Nudeln abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Erst mit Pesto mischen, dann Gemüse, Salatstreifen und Petersilie unterheben. Auskühlen lassen. In einer Dose verpacken und genießen.

Ofenspargel mit mediteraner Weinsauce


Ich stand im Supermarkt an der Kasse und mein Blick fiel auf die Zeitschrift „Lust auf Genuss und ich habe dieses Bild vom Spargel mit mediterraner Weinsauce gesehen und ich wusste, ich muss dieses Gericht kochen. Es ist etwas aufwendig, aber der Geschmack ist jede Minute wert, die die Zubereitung benötigt. Alleine der Spargel aus dem Backofen war eine „Offenbarung“. Wir werden unseren Spargel nur noch so zubereiten. Die Sauce dazu – das Gericht ist ein Gedicht.

 

Zutaten:

1 kg Spargel
6 EL Olivenöl
Meersalz
½ Zitrone
230 g Gemüsezwiebeln
70 g Lauch
50 g Staudensellerie
130 g Karotten
30 g weiche getrocknete Tomaten
10 g Ingwer (fein gerieben)
1 TL getrocknete Italienische Kräuter
70 g Cashewkerne
200 ml Riesling
2 TL Agavendicksaft (ich habe normalen Zucker genommen)
1 TL Zitronensaft
½ fein abgeriebene Zitronenschale
Meersalz
Pfeffer

 

Für das Gemüse:
160 g Zucchini
80 g Karotten
2 Lauchzwiebeln
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer
1 kleine Avocado
1 EL Kapern
wer möchte etwas Dill

 

Zubereitung:

Die Sauce:
Backofen auf 170 Grad (Umluft: 150 Grad) vorheizen. Den Spargel schälen, putzen. Mit 3 EL Öl vermengen, auf ein Blech mit Backpapier legen und mit Salz bestreuen. Die Zitrone in Scheiben schneiden und auf den Spargel legen. Den Spargel im Ofen 25 Min. garen.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Lauch, Sellerie, Möhre putzen, klein schneiden (würfeln). Die Tomaten fein würfeln. Die Zwiebel im übrigen Öl (3 EL) 5–7 Minuten anrösten. Den Lauch, Sellerie, Möhre, Ingwer, Tomaten, Kräuter, Nüsse zugeben und 5 Minuten garen. Den Wein angießen, zur Hälfte einkochen lassen und mit 300 ml Wasser angießen und aufkochen. Den Dicksaft (Zucker), Zitronensaft und -schale dazugeben, alles im Mixer fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Sauce salzen und pfeffern.

Das Gemüse:
Die Zucchini, Karotten, Lauchzwiebeln putzen, klein würfeln, im Öl in einer Pfanne kurz braten, salzen und pfeffern. Avocadofruchtfleisch fein würfeln, mit Zitronensaft beträufeln, den Spargel mit Zitronenscheiben, Sauce, Gemüse, Avocado, Kapern und Dill auf einer Platte anrichten.

Guten Appetit

Pilzknödel mit Chicorée und rahmigen Zwiebeln


Da der liebe Erich und ich, mit unserem momentanen Gewicht so gar nicht zufrieden sind, wir eigentlich eine Stoffwechsel-Diät in Angriff nehmen wollen, dies aber aus verschiedenen Gründen (dazu zu einem späteren Zeitpunkt mal mehr) noch nicht praktikabel ist, haben wir uns heute beim Autofahren entschlossen, dass wir nunmehr bereits ohne Zucker und Kohlenhydrate uns in Stimmung bringen wollen. So als letzte Kohlenhydrat-Mahlzeit gab es heute bei uns zum Abendessen Pilzknödel mit Chicorée und rahmigen Zwiebeln. Gesehen habe ich das Gericht in der Sendung „Wir in Bayern“ und die sympathische Diana Burkel hat dieses Gericht in der Sendung gekocht. Ich habe es mir sehr lecker vorgestellt und da ich nach meiner Gallen-OP nunmehr keine Probleme mit dem Genuss von Zwiebeln und Knoblauch habe, musste ich das Gericht unbedingt versuchen. Es hat sich gelohnt und es wird es sicher nicht das letzte Mal bei uns gegeben haben. Der bittere Chirorée dazu, ist eine Super-Kombi und wiederum der Salat angemacht mit dem Orangen-Dressing… es passt einfach wunderbar.

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Zutaten Pilzknödel:
Rezept für 4 Personen

15 g getrocknete Pilze (Steinpilze, Morcheln oder Pilz-Mix)
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 EL Butter
1 Knoblauchzehe, angedrückt
600 g mehlig kochende Kartoffeln
90 g Kartoffelmehl
2-3 Eigelb
1 gespickte Zwiebel (Zwiebel, die mit 2 Nelken und 1 Lorbeerblatt gespickt ist)
Muskat, Salz, Pfeffer zum Würzen

Zubereitung:

Pilze mindestens 1 Stunde in warmem Wasser einweichen, am besten aber mehrere Stunden. Ich hatte sie fast 5 Stunden eingeweicht. Ich kaufe meine getrockneten Steinpilze immer in Italien und sie sind sehr sehr sauber geputzt. Bei Bedarf danach gründlich abspülen, abtropfen lassen, sehr gut ausdrücken und ganz fein schneiden. Butter (ich hab neutrales Öl genommen) in einer kleinen Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Pilze darin drei Minuten anschmoren. Mit Salz und Pfeffer würzen, Knoblauch zum Aromatisieren dazugeben und Pilzatlase auskühlen lassen.

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Die Kartoffeln ungeschält 25-30 Minuten in kochendem Salzwasser leise köcheln, abgießen, ausdampfen lassen, pellen und durch die Kartoffelpresse noch warm in eine Schüssel pressen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Pilze, Eigelb, das Kartoffelmehl zugeben und mit der Hand zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Eventuell die Hände mit dem etwas Kartoffelmehl bestäuben und aus der Kartoffelmasse mit dem Eisportionieren kleine Knödelchen vorformen und mit den Händen fertig drehen. Je feuchter die Kartoffelmasse ist, desto mehr Kartoffelmehl wird benötigt. Dann zusammen mit der gespickten Zwiebel in reichlich leicht siedendes Salzwasser geben und 10-15 Minuten ohne Deckel gar ziehen lassen.

Tipp: Wer möchte, kann den gekochten Knödel in Butter abschmelzen oder den erkalteten Knödel in Scheiben schneiden und anbraten.

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Rahmige Zwiebeln:

6 große Zwiebeln, geachtelt
Abrieb von 1 Bio-Orange
1 EL Öl
etwas Wasser zum Angießen
100 ml Sahne
Salz zum Würze
½ TL grober Pfeffer
Eine Prise Zucker

Zubereitung:

Zwiebeln in Öl ohne Farbe anschwitzen, gleich salzen, etwas Wasser, Orangenschalenabrieb zugeben und die Zwiebeln weich schmoren. Sahne dazugeben und die Zwiebeln rahmig einkochen lassen, zum Schluss mit Salz, Pfeffer und wer mag noch einer kleinen Prise Zucker abschmecken.

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Chicorée-Salat:

2 rote Chicorée
Saft einer Orange
Salz, Zucker, Olivenöl zum Würzen (ich habe noch einen kleinen Klecks Senf dazu gegeben)

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Zubereitung:

Chicorée waschen und in seine Rispen aufblättern, evtl. diese noch längs halbieren. Chicorée mit Orangensaft, Salz, Zucker, Senf und Olivenöl zum Salat anmachen.

Pilzknödel

 

 

 

 

Pikante Gemüsepflanzerl


Da wir in der Vergangenheit schon ein paar mal diese Pflanzerl gegessen haben und wir die wirklich total lecker finden, habe ich versucht das Rezept zu finden und es hat dann auch tatsächlich geklappt. Es muss nicht immer Fleisch sein und ich habe mich in der Menge ein bisschen verschätzt, so haben wir eben noch zwei Tage was zum Essen. Die liebe Nachbarin mag die nicht, weil sie keinen Knoblauch mag, aber sie hatte ja was von der Apfel-Zwiebel-Quiche bekommen. Kochen ist Kommunikation, das hat es mir heute wieder bewiesen. Letzten Samstag ist bei den Nachbarn der Rauchmelder angegangen und wir hatten aber schon mitbekommen, dass diese nicht zu Hause waren. Der Rauchmelder ging ein zweites Mal los und wir waren ziemlich ratlos. Da aber dann Ruhe war, haben wir davon abgesehen, die Polizei bzw. die Feuerwehr zu verständigen. Montag habe ich Florian dann im Treppenflur getroffen und hab ihm von den Geschehnissen berichtet. Wir haben daraufhin ausgemacht, dass wir die Handynummern tauschen, dass man sich im Notfall auch verständigen kann. Bisher hatte weder er noch ich, den Zettel mit den Nummern eingeworfen. Heute beim Ausbraten der Gemüsepflanzerl ist prompt der Rauchmelder angegangen. Es hat kurz gedauert, ehe ich ihn ausgeschaltet hatte und 10 Minuten später klingelte es an der Tür. Florian stand draussen, grinste und meinte, ich hab ihn grad lautstark erinnert, dass wir die Nummern tauschen wollten. Ich musste auch lachen und er meinte noch, es würde verdammt lecker riechen und wir sollten uns das Essen schmecken lassen. Tja – so entsteht nette Kommunikation.

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Zutaten für die Gemüsepflanzerl (6 Personen)

½ Hokaido-Kürbis (Butternut geht genauso gut)
2 Zucchini
4 Karotten
1 Stange Lauch (ich habe Lauchzwiebeln genommen)
1 Stück Sellerie
1 rote Zwiebel
4 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (etwa Daumengroß)
2 Chilis
400 g Bergkäse
4 Eier
6 EL Mehl
Rapsöl
Salz, Pfeffer, Rosenpaprika (edelsüß), Cayennepfeffer

Joghurt-Dipp:

500 g Joghurt
1-2 Zehen Knoblauch
8 Kräuter (gefrorene)
½ Bio-Zitrone (etwas Abrieb davon)
Salz, Pfeffer

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Zubereitung:

Den Kürbis, die Karotten, die Zwiebeln, den Knoblauch und den Sellerie schälen, die Zucchini und die Lauchzwiebeln waschen und mit dem Zerkleinerer alles grob zerkleinern. Das Ganze leicht salzen, vermengen und ziehen lassen. Nach einigen Minuten ausdrücken und den Saft abgießen. Den Bergkäse ebenfalss zerkleinern und zu dem anderen Gemüse dazu geben. Ingwer schälen und mit den Chilis fein hacken und dazu geben. Eier aufschlagen und zu dem Gemüse geben. Mit Rosenpaprika, Cayennepfeffer, Pfeffer, Salz pikant würzen, Mehl drüber streuen und alles gut vermengen. Die Masse darf nicht zu nass sein, sonst fallen die Pflanzerl beim Braten und Wenden auseinander. Etwa 3 gehäufte Esslöffel der Masse nehmen und Pflanzerl formen. In eine Pfanne mit Rapsöl die Pflanzerl geben, flach drücken und bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie auf beiden Seiten eine schöne goldbraune Farbe haben.

Guten Appetit

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Kürbisgemüse mit Nudeln, Steinpilzen und Tomaten


Ich bin gerade voll am „Kürbis-Tripp“ und möchte heute ein veganes Gericht vorstellen. Ich fand beim lesen des Rezeptes die Kombi von Kürbis, Steipilzen und getrockneten Tomaten sehr ansprechend. Weil ich die Nudelsorte ausgerechtnet nicht zuhause hatte, habe ich mich nach dem großen Wochen-Putz noch ins Auto gesetzt und bin zum Feinkost Italiener gefahren. Wir waren ziemlich gespannt, wie das schmeckt und wir haben beide befunden, dass es richtig lecker ist. Nebenbei habe ich noch den Rest des Kürbis geraspelt, weil morgen noch eine tolle Torte folgen wird.

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Zutaten für 4 Portionen:

40 g getrocknete Steinpilze
350 g Hokkaidofruchtfleisch
2 Zwiebeln (ich hab rote genommen)
2 Knoblauchzehen
1-2 Zweige Rosmarin
80 g getrocknete Tomaten (eingelegt in Öl)
300 g Nudeln (Casarecce)
Salz
3-4 EL gutes Olivenöl
Pfeffer aus der Mühle

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Zubereitung:

Die Pilze mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und ca. 30 Minuten quellen lassen. Das Wasser nicht wegschütten. Kürbis waschen, trocknen, entkernen und in 3-4 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein schneiden. Den Rosmarin waschen und vom Stil zupfen, klein schneiden. Die Tomaten abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Die Pilze gut ausdrücken und den Einweichsud aufheben. Die Nudeln nach Packungsanleitung in kochendem Wasser „al dente“ kochen. In der Zwischenzeit, die Zwiebel und den Knoblauch glasig andünsten. Ein wenig Pilzwasser dazugeben und dann Kürbis, Pilze und Rosmarin dazugeben und 7-8 Minuten weich dünsten, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Die Tomaten dazugeben und kurz mitbraten. Die Nudeln abgießen und zum Pilz-Kürbis-Gemüse geben. Mit dem Öl der Tomaten durchschwenken, salzen, pfeffern und auf Tellern anrichten.

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Süßkartoffel-Suppe mit Milchschaum


Anlässlich unseres 11. Hochzeitstages habe ich mich für eine Süßkartoffelsuppe entschieden, als Gag aber dazu Blätterteigherzchen gemacht und die mit Thymian bestreut. Meine Freundin hat mir schon immer von Süßkartoffeln vorgeschwärmt und bei dem Rezept dachte ich mir dann, das ist es.

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Zutaten für 2 Personen:

Blätterteig-Herzchen:

1 Platte fertigen Blätterteig
1 Eiweiß
5 Zweige Thymian (ich nehme getrockneten)
grobes Meersalz

Suppe:
300 g Süßkartoffeln
2 Schalotten
30 g Butter
500 ml Gemüsefond
100 ml Sahne
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
50 ml Noilly Prat

120 ml Milch zum aufschäumen

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Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Den Blätterteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte leicht ausrollen und die Herzen ausstechen. Auf ein mit Backpapierbelegtes Backblech geben. Eiweiß leicht verquirlen. Blätterteigherzen mit Eiweiß bestreichen und mit Meersalz und wenigen Thymianblättchen bestreuen. Ca. 10 Minuten auf der 2. Schiene von unten goldbraun backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Süßkartoffeln und Schalotten schälen, würfeln. Butter erhitzen, Schalotten darin ca. 3 Minuten glasig dünsten. Kartoffeln zugeben, kurz mitdünsten. Mit Fond und Sahne ablöschen. 4 Thymianzweige (ich habe getrockneten genommen) zugeben, würzen, zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen.DSCF5404

Die Milch mit dem Milchaufschäumer erhitzen und die Süßkartoffelsuppe mit einem Milchschaumhäubchen und etwas Thymian verziert anrichten. Dazu die Herzen reichen.

Also ich hab definitiv eine neue Lieblingssuppe 🙂

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Die Blumen, die mir mein Mann zum Hochzeitstag geschenkt hat ❤

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Kürbis-Tarte


Als Hauptspeise gab es zu meiner kleinen Geburtstagseinladung diese Kürbis-Tarte. Ich fand die Idee Kürbis, Schafskäse und Majoran in Kombination ziemlich interessant. Da es ja schon als Vorspeise ein Kürbisgericht gab, war die Hauptspeise natürlich auch aus Kürbis. Es ist ein mildes und nicht so deftiges Rezept, wir haben dazu einen tollen Rotwein genossen und somit war die Verbindung fast perfekt. Den Hefeteig mit Schwarzkümmelsamen zu verfeinern fand ich auch eine tolle Idee und so habe ich die Tarte gebacken. Sie hat uns sehr gut geschmeckt und darum möchte ich dieses Rezept auch zum Nachbacken einstellen.

Zutaten für 4 Portionen:

Teig:
300 g Mehl
Salz
1 TL Schwarzkümmelsamen
20 g frische Hefe
Zucker
2 EL Olivenöl

Belag:
1 kleiner Hokaido-Kürbis (etwa 700 g)
1/2 Bund Majoran
1 Knoblachzehe
3 EL Olivenöl
Saft und abgeriebene Schale einer Zitrone
Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, Majoran, Chilipulver
100 g Sahne
2 Eier (Größe M)
125 g milder Schafskäse

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Schwarzkümmelsamen, dem Salz in einer Rührschüssel mischen. Die Hefe mit 125 ml lauwarmen Wasser und einer Prise Zucker verrühren. Hefe mit dem Öl zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig an einem warmen Ort 50 Minuten gehen lassen. Den Hokaido-Kürbis gründlich waschen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Den Majoran abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Den Knoblauch abziehen, fein haken und mit den Kürbisspalten unter wenden andünsten. Mit Zitronensaft und – Schale, Salz, Pfeffer, Majoran und dem Chili würzen. Den Teig nocheinmal kräftig durchkneten und in einer gefetteten Tarteform auslegen. Dabei einen Rand formen, die Kürbisspalten fächerartig auf den Teig legen und nochmal 10 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft 180 Grad). Die Eier mit der Sahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Paprikapulver würzen. Die Mischung über die Kürbispalten gießen und ca. 35 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und den zerbröselten Schafskäse auf der Tarte verteilen und mit den Majoranblättchen garnieren.

Tarte

Rahmschwammerl


Heute stelle ich ein einfaches Rezept ein, das es in meiner Kindheit oft gegeben hat. Meine Großmutter hat es immer gemacht und wir haben es alle geliebt. Heute bei diesem doch schon herbstlichen Wetter habe ich daran gedacht und nicht mal der Dauerregen konnte mich abhalten, meine Zutaten einzukaufen. Ich habe die Nachbarin – sie ist eine ältere Dame und fast blind – so verrückt gemacht, dass ich ihr glatt einen Teller voll gebracht habe. Wir haben so ein stilles Abkommen – ich bringe ihr immer mal ein Stückchen Kuchen oder was von meinen Gerichten und ich bekomme im Gegenzug immer mal einen Strauß Blumen oder eine besondere Pflanze für meinen Balkon.

Dazu gab es Semmelknödel, das Rezept gibt es separat.

Zutaten für 4 Personen:

1 kleine Zwiebel
2 EL ÖL
600 ml Gemüsebrühe
1 kleines Lorbeerblatt
3 EL getrocknete Egerlinge (ich habe Steinpilze genommen)
150 g Sahne
1-2 TL Speisestärke
20 g Butter
1 Knoblauchzehe (hab ich weggelassen)
1 Streifen unbehandelte Zitronenschale
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Gemahlener Kümmel
Cayennepfeffer
600 g Schwammerl (Pilze – Steinpilze, Pfifferlinge oder braune Champignons)

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Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. 1 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Die Brühe da zugießen, das Lorbeerblatt hinzufügen und die Zwiebel etwa 10 Minuten weich garen. Die Egerlinge dazugeben, den Topf vom Herd nehmen und die Sauce 20 Minuten ziehen lassen.
Das Lorbeerblatt entfernen. Die Sahne dazugeben, die Sauce mit dem Stabmixer aufschäumen und durch ein Sieb in einen Topf streichen.
Die Sauce erneut zum Köcheln bringen. Die Speisestärke mit wenig kaltem Wasser glatt rühren, in die Sauce geben und weitere 2 Minuten sanft köcheln lassen. Die Butter untermixen. Den Knoblauch schälen, halbieren und mit der Zitronenschale in die Sauce geben. Knapp unter dem Siedepunkt einige Minuten ziehen lassen, beides wieder entfernen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer, je 1 Prise Kümmel und Chilipulver würzen.
Inzwischen die Pilze putzen, trocken abreiben und klein schneiden. Das restliche Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen und die Pilze portionsweise darin 1 bis 2 Minuten braten. Wenden, mit Salz und Pfeffer würzen und die Petersilie hinzufügen. Die gebratenen Pilze in die Sauce geben.

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Rezept von A. S aus „Meine bayrische Küche“

Gratinierte Zucchiniröllchen


Beim Blättern in ein einer Kochzeitschrift fiel mir sofort das Bild mit diesem Farbenspiel auf. Ich habe das Rezept gelesen und in diesen Momenten entwickelt sich in meinem Kopf eine Geschmacksvorstellung und wenn diese dann so positiv ausfällt wie bei diesem Rezept, dann muss ich das umgehend nachkochen. Da wir in Bayern ja Feiertag hatten, habe ich mehr Zeit gehabt und diese  in der Küche verbracht. Unser Resümee: sehr lecker und leicht

Zutaten für 4 Personen:

2 Rote Paprika
2 Gelbe Paprika
4-5 Esslöffel Olivenöl (zum Rösten und Braten)
2 Knoblauchzehen
0.5 Bund Thymian
200 Gramm Ricotta
100 Gramm Schlagsahne
80 Gramm Geriebener Parmesan
2 Eigelbe
etwa 20 Getrocknete Tomaten in Öl
etwas Salz und Pfeffer
4 Grüne Zucchini
1-2 Esslöffel Pinienkerne

 

Zubereitung:

Die Paprika halbieren, entkernen, mit der Haut noch oben auf ein gefettetes Blech legen. Unter dem heißen Backofengrill ca. 20 Minuten rösten. Wenn die Haut schwarz geworden ist, die Paprika herausnehmen, mit einem feuchtem Tuch abdecken und ruhen lassen, bis sich die Haut leicht ablöst. Die Paprika häuten, in breite Streifen schneiden.

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Thymianblättchen abzupfen, einige Stängel beiseitelegen. Den Ricotta mit Sahne, Parmesan, Eigelben, 1–2 EL Tomaten-Öl aus dem Glas der eingelegten Tomaten, Knoblauch und Thymian verrühren, mit Salz, Pfeffer würzen. Creme in die Form geben. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Zucchini waschen, putzen und längs in 5 mm breite Scheiben schneiden. Im heißen Öl in einer Grillpfanne portionsweise von einer Seite anbraten. Mit Salz, Pfeffer würzen.

Zucchinischeiben mit der angebratenen Seite nach unten auf eine Arbeitsfläche legen. Mit Paprika und den getrockneten Tomaten belegen und zu Schnecken einrollen. Wenn‘s nicht recht halten wollte, habe ich einen Zahnstocher zum fixieren genommen. Die Röllchen aufrecht in die Ricotta-Creme setzen und im Ofen 20–25 Minuten überbacken. 5 Minuten vor Ende der Backzeit die Pinienkerne darüber streuen. Gratin mit übrigem Thymian garniert servieren. Dazu passt: Baguette oder Ciabatta.

 

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Pasta in Salbeibutter geschwenkt


Meine Kollegin Sonja hat mich mit einer Tüte superschönem Salbei aus ihren Garten überrascht.  Samstag haben wir uns dann ein sehr schnelles und leckeres Essen gezaubert. Mein Mann hat seit gestern ein neues Lieblingsessen.

Zutaten für 2 Personen

250 g Spaghetti oder Penne (ich habe Gemeli genommen, weil sich die Butter und der Salbei darumschmiegt)
100 g Butter
1 Bund Salbei, gewaschen und grob zerkleinert
Salz, Pfeffer,
etwas von sehr gutem Olivenöl
frisch geriebenen Parmesan
Wasser zum kochen bringen, einen Teelöffel Salz dazugeben. Salbei waschen und zekleinern.

Butter in einer Pfanne erhitzen, aber nicht braun werden lassen. Wenn das Nudelwasser kocht, die Pasta in das Wasser geben und al Dente kochen.

Nun die Hälfte des Salbei in die Butterpfanne und ein wenig braun anbraten. Wenn die Nudeln fertig gekocht sind, abgießen, in den Topf zurück geben und mit einem guten Schuß Olivenöl bedenken. Jetzt die zweite Hälfte des Salbeis in die Pfanne und auch noch einen wenig frische Butter dazu geben. Dieser Teil des Salbei sollte nur noch kurz weich werden. Die Farbe wird dabei ein sattes Grün annehmen. Jetzt nur noch mit frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz abschmecken, dann die Nudeln unterheben und für gut eine Minute auf dem Herd lassen.
Mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Guten Appetit

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