Grünes Spargel-Risotto


Das Rezept, habe ich bei Instagram, als Video bei einer Italienischen Bloggerin gesehen. Die Idee, den Spargel zu pürieren und somit auch diese wunderbare, frühlingshafte Farbe zu bekommen, hat mich total inspiriert. Das Bild hat wieder eine gewisse geschmackliche Vorstellung ausgelöst und diese ist absolut erfüllt worden. Das ganze geht natürlich auch mit weißem Spargel. Hier mein Rezept für Euch:

Zutaten

300 g Spargel
1 Schalotte,
1000 ml Gemüsebrühe
400 Carnaroli-Reis
60 g Butter
75 g Parmigiano Reggiano
1/2 Glas Weißwein

Zubereitung

Den Spargel putzen, ggf. muss das untere Ende geschält werden und zerteilen (ich habe die Köpfe von den Spargelstange abgetrennt und den Rest in kleine Stückchen geschnitten). Die Schalotte fein hacken, einen Esslöffel der Butter in einem Topf schmelzen lassen, dann die Schalotte dazugeben und glasig andünsten. Den Reis hinzufügen und bei mittlerer Hitze anschwitzen, bis er leicht durchsichtig geworden ist. Nun mit dem Weißwein ablöschen und köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat. Dabei immer wieder umrühren. Nun die Brühe in kleinen Mengen dazugeben, ständig umrühren und erst dann neue Brühe hinzufügen, wenn der Reis die Brühe aufgesaugt hat. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Reis gar und noch etwas bissfest ist. Dabei kann die Menge der benötigten Brühe variieren, also am besten etwas mehr Brühe vorbereiten. Ich komme mit ca. 1000 ml Brühe in etwa hin. Während das Risotto gart, in einem anderen Topf Sonnenblumenöl erhitzen, die restliche Zwiebeln darin anschwitzen, die Spargelstückchen dazu geben und zusammen leicht anbraten. Etwas von der Brühe dazugeben und mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Die Spargelstücke in garen, bis sie bissfest sind. Anschließend in ein hohes Gefäß geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. Das Spargelpüree zum Reis geben, hat das Risotto nun die gewünschte Konsistenz erreicht, den zweiten Esslöffel Butter unterrühren. Dann die Spargelspitzen dazugeben und vorsichtig unterheben. Zum Schluss den geriebenen Parmesan kurz unterrühren und genießen. Man kann Lachs dazu geben, bei uns gab es Scampi dazu.

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Kürbis-Feta-Quiche


Als ich das Foto von diesem Rezept gesehen habe, hatte ich eine sehr konkrete Vorstellung von dem Geschmack der Tarte. Es hat nur ein paar Tage gedauert, dann gab es die Kürbis-Tarte zum Abendessen. Wir waren beide aber total überrascht, wie harmonisch die Zutaten mit dem Kürbis harmoniert haben. Die Tarte wird es sicherlich öfters geben, sie schmeckt uns auch kalt bzw. lauwarm sehr gut. Die einzigen zwei Änderung am Rezept die ich vorgenommen habe, ich habe noch zwei Teelöffel Kapern und rote Pfefferbeeren dazu gegeben, weil wir beide Kapern und rote Pfefferbeeren so sehr mögen, aber das kann jeder für sich entscheiden.

Zutaten für 8 Stücke

200 g + etwas Mehl
Salz, Zucker
150 g + etwas kalte Butter
400 g Hokkaido Kürbis
100 g getrocknete Soft-Tomaten
100 g schwarze Oliven (entsteint)
optional 2 TL Kapern
200 g Feta
4-5 Stiele Thymian (ich habe getrockneten genommen)
4 Eier (Gr. M)
200 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer, rote Pfefferbeeren

Zubereitung

Für den Mürbteig: 200 g Mehl, je 1⁄2 TL Salz und Zucker in einer Schüssel geben. 150 g Butter in Würfel scheiden, zum Mehl geben und 6 EL kaltes Wasser zugeben. Alles kurz verkneten, bis gerade eben ein Teig entsteht. Auf einer mit Mehl bestäubten Fläche zu einer flachen Teigscheibe formen. Teig in Folie wickeln und ca. 2 Stunden kalt stellen. Ich gebe den Teig immer gleich in die Springform und stelle dann die Form kalt, einfach weil sich der weiche Teig so besser verarbeiten lässt.

Für die Füllung den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Soft-Tomaten würfeln, die Oliven, die Kapern grob hacken und den Feta zerbröseln. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abstreifen. Die Eier mit dem Crème fraîche verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C). Eine hohe Springform (20 cm Ø) fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig halbieren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Hälfte rund (ca. 21 cm Ø) ausrollen und als Boden in die Form legen. Andere Hälfte zu zwei ca. 32 cm langen Streifen aus­rollen. Als Rand in die Form ­legen und gut andrücken. Diese Handgriffe fallen weg, wenn man den Teig nach dem Kneten schon in die Form gegeben hat.

Die Tomaten, die Oliven, die Kapern , den Feta, den Thymian mit einem 1⁄3 der Eiermasse vermischen. In die Form geben. Die Kürbisspalten und die roten Pfefferbeeren darauf verteilen und mit Rest Eiermasse begießen. Auf der untersten Einschubleiste des heißen Ofens ca. 75 Minuten backen. Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.

TIPP: Klappt auch in einer klassischen Springform (26 cm Ø). Dann ist die Backzeit 10–15 Minuten kürzer.

Rahmschwammerl mit Trüffel an Parmesan-Knödel


Ich liebe ja Kochsendungen und noch mehr liebe ich Kochsendungen die im Bayerischen Fernsehen kommen, die regionale Produkte verwenden und die den Geschmack von Heimat vermitteln. Es liefen ein paar Folgen von „Vronis Lieblingsschmankerl“ und in der ersten Folge gab es Rahmschwammerl mit Trüffel an Parmesan-Knödel. Mir lief beim Zugucken schon das Wasser im Mund zusammen und ich habe letzten Sonntag das Gericht nachgekocht. Es hat meine Erwartungen voll erfüllt und wir haben es total genossen. Der Parmesan in den Semmelknödeln und die Trüffelbutter in den Schwammerln (Pilze) waren wirklich ein Geschmackserlebnis. Hier das Rezept für Euch.

Zutaten für die Rahmschwammerl

1 kg gemischte Waldpilze
2 Schalotten
50 g Butter
2 Zweige Thymian
200 ml Weißwein
500 ml Sahne
1 El Trüffelbutter
Abrieb einer 1/4 Zitrone
Muskatnuss
Salz
Pfeffer

Zutaten für die Knödel

400 g Knödelbrot
300 ml Milch
1 mittelgroße Zwiebel
100 ml Brühe
4 Eier
200 g Parmesan gerieben plus ein Stück zum Garnieren

Zubereitung

Die Pilze putzen (nicht waschen!!!) und in mundgerechte Stücke schneiden, die Schalotten fein würfeln und beides in einem Topf in Butter goldgelb anbraten (darf wirklich braten, da sich das Aroma der Pilze durch braten erst richtig entfaltet). Die Blätter von den Thymianzweigen streifen und kurz mit anbraten, danach mit dem Weißwein aufgießen und bis auf die Hälfte reduzieren. Die Sahne hinzugeben und aufkochen, danach die Trüffelbutter zugeben. Köcheln lassen, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist und mit Zitronenabrieb, Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Währenddessen die Milch für die Knödel handwarm erwärmen, die Zwiebel würfeln und glasig in Butter anbraten, mit etwas Brühe angießen und einregulieren lassen, bis die Flüssigkeit fast weg ist. Das Knödelbrot in eine Schüssel geben, die Zwiebeln hinzugeben, die warme Milch, Eier und Parmesan zugeben und locker durchkneten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. In einem Topf Wasser mit gut Salz erhitzen (nicht kochen!). Mit feuchten Händen aus dem Teig Knödel formen. Nicht zu fest drücken, aber gut formen, damit die Knödel nicht zerfallen. Wir machen ja eine andere Form von Semmelknödel, wir geben den Teig auf eine Frischhalte- folie, rollen diese zu einer Wurst und packen die Teigmasse in Alufolie. Die Garzeit beträgt hier genauso ca. 20 Minuten, wie bei den Knödeln – beides muss im Wasser ziehen. Wenn die Knödel oben schwimmen, noch ca.5 Minuten weiterziehen lassen. Zum Garnieren Parmesan darüber hobeln und mit (evtl. Im Wald gefundenen) Sauerkleeblättern und Moosbeeren garnieren, nochmals Pfeffer darüber geben und evtl. Zitronenzesten.

Quelle: https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/vronis-lieblingsschmankerl/vronis-lieblingsschmankerl

Gefüllte Tomaten mit Feta zur Lammkeule


Als Belage zur Lammkeule, mit mediterraner Polenta, habe ich noch eine frische Beilage gesucht. Ich bin auf gefüllte und überbackene Tomaten gestolpert und im Nachhinein war es die richtige Entscheidung. Das Frische zum Fleisch und zur Beilage, haben das Gericht wunderbar rund gemacht. Wichtig ist, dass es aromatische Tomaten sind und es ein guter Schafskäse ist, der dann ja wieder perfekt zur Lammkeule passt. Das Rezept für die Lammkeule und die neue Variante von der mediterranen Polenta, stelle ich noch ein.

Zutaten für 4 Portionen

4 Fleischtomaten
2 Knoblauchzehen
1 EL Öl
200 g Schafskäse
1 EL Petersilie, gehackt
1 EL Basilikum, gehackt
3 EL Parmesan
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Tomaten waschen, trockentupfen, Deckel abschneiden und die Tomaten aushöhlen. Den Knoblauch schälen, fein würfeln und in Öl andünsten. Den Schafskäse zerbröseln und mit den gehackten Kräutern und dem Parmesan zum Knoblauch geben und gut vermengen. Die Masse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in die ausgehölten Tomaten füllen. Die gefüllte Tomaten in eine Auflaufform setzen und bei 175 °C im Backofen für ca. 15 – 20 Minuten überbacken.

Bunter Ofengemüse-Nudelsalat mit rotem Pesto


Heute habe ich ein Rezept für euch, es ist ein besonderer Nudelsalat. Dieser Nudelsalat besteht aus relativ wenigen Grundzutaten und ist doch ein kleines bisserl aufwendig. Allerdings haben wir sehr schnell festgestellt, dass sich das wirklich lohnt. Wir waren Freitagabend noch einkaufen und wollten Samstag zu unserem Lieblings-Café fahren. Am Samstagabend wollten wir grillen und dazu eben diesen besonderen Nudelsalat essen. Ich sollte Euch den Namen endlich verraten, es ist ein bunter Ofengemüse-Nudelsalat mit rotem Pesto. Wir haben also am Freitagabend noch die Nudeln gekocht und das Ofengemüse geröstet. Das Ganze hat schon bis fast 23 Uhr gedauert, aber wie gesagt, es war es absolut wert. Ich muss allerdings gestehen, dass ich das Rezept ein wenig verändert habe, stelle Euch aber das Originalrezept ein. Ich habe Lauchzwiebeln, Radieschen, Römersalat und den Balsamicoessig weggelassen. Die Lauchzwiebeln und den Römersalat habe ich vergessen, dafür normale Zwiebeln genommen, die Radieschen waren nicht schön und den Balsamico-Essig fanden wir, dass es den nicht gebrauch hat. Aber hier nun endlich das Rezept.

Zutaten für 6 Portionen:

2 kleine Paprikaschoten (z. B. rot und gelb)
1 große Möhre (ich 3 Möhren)
1 Zucchini (ich 2 Zucchini)
1 Bund Lauchzwiebeln (ich zwei normale Zwiebeln)
1 Bund Radieschen
2 Knoblauchzehen (ich 4 Zehen)
Salz, Pfeffer
5 EL Olivenöl
500 g Nudeln (z.B. Gemelli)
1 Mini-Römersalat
75 g rotes Pesto (Glas)
3 EL heller Balsamico-Essig

Zubereitung:

Für das Röstgemüse Paprika vierteln und entkernen, Möhre schälen. Paprika, Möhre, Zucchini, Lauchzwiebeln und Radieschen waschen. Paprika in Stücke, Möhre, Zucchini und Lauchzwiebeln in Scheiben bzw. in Ringe schneiden. Radieschen vierteln. Knoblauch schälen und hacken.

Alles auf einem Backblech mit Salz, Pfeffer und 2 EL Öl mischen. Im vor­geheizten Backofen (E-Herd: 230 °C/Umluft: 210 °C) ca. 25 Minuten rösten. Dabei die Ofentür 2- bis 3-mal kurz öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Gemüse aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen.

Die Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung kochen. Römersalat waschen und in feine Streifen schneiden. Pesto, Essig und 3 EL Öl verrühren.

Nudeln abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Erst mit Pesto mischen, dann Gemüse, Salatstreifen und Petersilie unterheben. Auskühlen lassen. In einer Dose verpacken und genießen.

Ofenspargel mit mediteraner Weinsauce


Ich stand im Supermarkt an der Kasse und mein Blick fiel auf die Zeitschrift „Lust auf Genuss und ich habe dieses Bild vom Spargel mit mediterraner Weinsauce gesehen und ich wusste, ich muss dieses Gericht kochen. Es ist etwas aufwendig, aber der Geschmack ist jede Minute wert, die die Zubereitung benötigt. Alleine der Spargel aus dem Backofen war eine „Offenbarung“. Wir werden unseren Spargel nur noch so zubereiten. Die Sauce dazu – das Gericht ist ein Gedicht.

 

Zutaten:

1 kg Spargel
6 EL Olivenöl
Meersalz
½ Zitrone
230 g Gemüsezwiebeln
70 g Lauch
50 g Staudensellerie
130 g Karotten
30 g weiche getrocknete Tomaten
10 g Ingwer (fein gerieben)
1 TL getrocknete Italienische Kräuter
70 g Cashewkerne
200 ml Riesling
2 TL Agavendicksaft (ich habe normalen Zucker genommen)
1 TL Zitronensaft
½ fein abgeriebene Zitronenschale
Meersalz
Pfeffer

 

Für das Gemüse:
160 g Zucchini
80 g Karotten
2 Lauchzwiebeln
Olivenöl
Meersalz
Pfeffer
1 kleine Avocado
1 EL Kapern
wer möchte etwas Dill

 

Zubereitung:

Die Sauce:
Backofen auf 170 Grad (Umluft: 150 Grad) vorheizen. Den Spargel schälen, putzen. Mit 3 EL Öl vermengen, auf ein Blech mit Backpapier legen und mit Salz bestreuen. Die Zitrone in Scheiben schneiden und auf den Spargel legen. Den Spargel im Ofen 25 Min. garen.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Lauch, Sellerie, Möhre putzen, klein schneiden (würfeln). Die Tomaten fein würfeln. Die Zwiebel im übrigen Öl (3 EL) 5–7 Minuten anrösten. Den Lauch, Sellerie, Möhre, Ingwer, Tomaten, Kräuter, Nüsse zugeben und 5 Minuten garen. Den Wein angießen, zur Hälfte einkochen lassen und mit 300 ml Wasser angießen und aufkochen. Den Dicksaft (Zucker), Zitronensaft und -schale dazugeben, alles im Mixer fein pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Sauce salzen und pfeffern.

Das Gemüse:
Die Zucchini, Karotten, Lauchzwiebeln putzen, klein würfeln, im Öl in einer Pfanne kurz braten, salzen und pfeffern. Avocadofruchtfleisch fein würfeln, mit Zitronensaft beträufeln, den Spargel mit Zitronenscheiben, Sauce, Gemüse, Avocado, Kapern und Dill auf einer Platte anrichten.

Guten Appetit

Pilzknödel mit Chicorée und rahmigen Zwiebeln


Da der liebe Erich und ich, mit unserem momentanen Gewicht so gar nicht zufrieden sind, wir eigentlich eine Stoffwechsel-Diät in Angriff nehmen wollen, dies aber aus verschiedenen Gründen (dazu zu einem späteren Zeitpunkt mal mehr) noch nicht praktikabel ist, haben wir uns heute beim Autofahren entschlossen, dass wir nunmehr bereits ohne Zucker und Kohlenhydrate uns in Stimmung bringen wollen. So als letzte Kohlenhydrat-Mahlzeit gab es heute bei uns zum Abendessen Pilzknödel mit Chicorée und rahmigen Zwiebeln. Gesehen habe ich das Gericht in der Sendung „Wir in Bayern“ und die sympathische Diana Burkel hat dieses Gericht in der Sendung gekocht. Ich habe es mir sehr lecker vorgestellt und da ich nach meiner Gallen-OP nunmehr keine Probleme mit dem Genuss von Zwiebeln und Knoblauch habe, musste ich das Gericht unbedingt versuchen. Es hat sich gelohnt und es wird es sicher nicht das letzte Mal bei uns gegeben haben. Der bittere Chirorée dazu, ist eine Super-Kombi und wiederum der Salat angemacht mit dem Orangen-Dressing… es passt einfach wunderbar.

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Zutaten Pilzknödel:
Rezept für 4 Personen

15 g getrocknete Pilze (Steinpilze, Morcheln oder Pilz-Mix)
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 EL Butter
1 Knoblauchzehe, angedrückt
600 g mehlig kochende Kartoffeln
90 g Kartoffelmehl
2-3 Eigelb
1 gespickte Zwiebel (Zwiebel, die mit 2 Nelken und 1 Lorbeerblatt gespickt ist)
Muskat, Salz, Pfeffer zum Würzen

Zubereitung:

Pilze mindestens 1 Stunde in warmem Wasser einweichen, am besten aber mehrere Stunden. Ich hatte sie fast 5 Stunden eingeweicht. Ich kaufe meine getrockneten Steinpilze immer in Italien und sie sind sehr sehr sauber geputzt. Bei Bedarf danach gründlich abspülen, abtropfen lassen, sehr gut ausdrücken und ganz fein schneiden. Butter (ich hab neutrales Öl genommen) in einer kleinen Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Pilze darin drei Minuten anschmoren. Mit Salz und Pfeffer würzen, Knoblauch zum Aromatisieren dazugeben und Pilzatlase auskühlen lassen.

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Die Kartoffeln ungeschält 25-30 Minuten in kochendem Salzwasser leise köcheln, abgießen, ausdampfen lassen, pellen und durch die Kartoffelpresse noch warm in eine Schüssel pressen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Pilze, Eigelb, das Kartoffelmehl zugeben und mit der Hand zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Eventuell die Hände mit dem etwas Kartoffelmehl bestäuben und aus der Kartoffelmasse mit dem Eisportionieren kleine Knödelchen vorformen und mit den Händen fertig drehen. Je feuchter die Kartoffelmasse ist, desto mehr Kartoffelmehl wird benötigt. Dann zusammen mit der gespickten Zwiebel in reichlich leicht siedendes Salzwasser geben und 10-15 Minuten ohne Deckel gar ziehen lassen.

Tipp: Wer möchte, kann den gekochten Knödel in Butter abschmelzen oder den erkalteten Knödel in Scheiben schneiden und anbraten.

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Rahmige Zwiebeln:

6 große Zwiebeln, geachtelt
Abrieb von 1 Bio-Orange
1 EL Öl
etwas Wasser zum Angießen
100 ml Sahne
Salz zum Würze
½ TL grober Pfeffer
Eine Prise Zucker

Zubereitung:

Zwiebeln in Öl ohne Farbe anschwitzen, gleich salzen, etwas Wasser, Orangenschalenabrieb zugeben und die Zwiebeln weich schmoren. Sahne dazugeben und die Zwiebeln rahmig einkochen lassen, zum Schluss mit Salz, Pfeffer und wer mag noch einer kleinen Prise Zucker abschmecken.

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Chicorée-Salat:

2 rote Chicorée
Saft einer Orange
Salz, Zucker, Olivenöl zum Würzen (ich habe noch einen kleinen Klecks Senf dazu gegeben)

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Zubereitung:

Chicorée waschen und in seine Rispen aufblättern, evtl. diese noch längs halbieren. Chicorée mit Orangensaft, Salz, Zucker, Senf und Olivenöl zum Salat anmachen.

Pilzknödel

 

 

 

 

Pikante Gemüsepflanzerl


Da wir in der Vergangenheit schon ein paar mal diese Pflanzerl gegessen haben und wir die wirklich total lecker finden, habe ich versucht das Rezept zu finden und es hat dann auch tatsächlich geklappt. Es muss nicht immer Fleisch sein und ich habe mich in der Menge ein bisschen verschätzt, so haben wir eben noch zwei Tage was zum Essen. Die liebe Nachbarin mag die nicht, weil sie keinen Knoblauch mag, aber sie hatte ja was von der Apfel-Zwiebel-Quiche bekommen. Kochen ist Kommunikation, das hat es mir heute wieder bewiesen. Letzten Samstag ist bei den Nachbarn der Rauchmelder angegangen und wir hatten aber schon mitbekommen, dass diese nicht zu Hause waren. Der Rauchmelder ging ein zweites Mal los und wir waren ziemlich ratlos. Da aber dann Ruhe war, haben wir davon abgesehen, die Polizei bzw. die Feuerwehr zu verständigen. Montag habe ich Florian dann im Treppenflur getroffen und hab ihm von den Geschehnissen berichtet. Wir haben daraufhin ausgemacht, dass wir die Handynummern tauschen, dass man sich im Notfall auch verständigen kann. Bisher hatte weder er noch ich, den Zettel mit den Nummern eingeworfen. Heute beim Ausbraten der Gemüsepflanzerl ist prompt der Rauchmelder angegangen. Es hat kurz gedauert, ehe ich ihn ausgeschaltet hatte und 10 Minuten später klingelte es an der Tür. Florian stand draussen, grinste und meinte, ich hab ihn grad lautstark erinnert, dass wir die Nummern tauschen wollten. Ich musste auch lachen und er meinte noch, es würde verdammt lecker riechen und wir sollten uns das Essen schmecken lassen. Tja – so entsteht nette Kommunikation.

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Zutaten für die Gemüsepflanzerl (6 Personen)

½ Hokaido-Kürbis (Butternut geht genauso gut)
2 Zucchini
4 Karotten
1 Stange Lauch (ich habe Lauchzwiebeln genommen)
1 Stück Sellerie
1 rote Zwiebel
4 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (etwa Daumengroß)
2 Chilis
400 g Bergkäse
4 Eier
6 EL Mehl
Rapsöl
Salz, Pfeffer, Rosenpaprika (edelsüß), Cayennepfeffer

Joghurt-Dipp:

500 g Joghurt
1-2 Zehen Knoblauch
8 Kräuter (gefrorene)
½ Bio-Zitrone (etwas Abrieb davon)
Salz, Pfeffer

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Zubereitung:

Den Kürbis, die Karotten, die Zwiebeln, den Knoblauch und den Sellerie schälen, die Zucchini und die Lauchzwiebeln waschen und mit dem Zerkleinerer alles grob zerkleinern. Das Ganze leicht salzen, vermengen und ziehen lassen. Nach einigen Minuten ausdrücken und den Saft abgießen. Den Bergkäse ebenfalss zerkleinern und zu dem anderen Gemüse dazu geben. Ingwer schälen und mit den Chilis fein hacken und dazu geben. Eier aufschlagen und zu dem Gemüse geben. Mit Rosenpaprika, Cayennepfeffer, Pfeffer, Salz pikant würzen, Mehl drüber streuen und alles gut vermengen. Die Masse darf nicht zu nass sein, sonst fallen die Pflanzerl beim Braten und Wenden auseinander. Etwa 3 gehäufte Esslöffel der Masse nehmen und Pflanzerl formen. In eine Pfanne mit Rapsöl die Pflanzerl geben, flach drücken und bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie auf beiden Seiten eine schöne goldbraune Farbe haben.

Guten Appetit

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Kürbisgemüse mit Nudeln, Steinpilzen und Tomaten


Ich bin gerade voll am „Kürbis-Tripp“ und möchte heute ein veganes Gericht vorstellen. Ich fand beim lesen des Rezeptes die Kombi von Kürbis, Steipilzen und getrockneten Tomaten sehr ansprechend. Weil ich die Nudelsorte ausgerechtnet nicht zuhause hatte, habe ich mich nach dem großen Wochen-Putz noch ins Auto gesetzt und bin zum Feinkost Italiener gefahren. Wir waren ziemlich gespannt, wie das schmeckt und wir haben beide befunden, dass es richtig lecker ist. Nebenbei habe ich noch den Rest des Kürbis geraspelt, weil morgen noch eine tolle Torte folgen wird.

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Zutaten für 4 Portionen:

40 g getrocknete Steinpilze
350 g Hokkaidofruchtfleisch
2 Zwiebeln (ich hab rote genommen)
2 Knoblauchzehen
1-2 Zweige Rosmarin
80 g getrocknete Tomaten (eingelegt in Öl)
300 g Nudeln (Casarecce)
Salz
3-4 EL gutes Olivenöl
Pfeffer aus der Mühle

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Zubereitung:

Die Pilze mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und ca. 30 Minuten quellen lassen. Das Wasser nicht wegschütten. Kürbis waschen, trocknen, entkernen und in 3-4 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein schneiden. Den Rosmarin waschen und vom Stil zupfen, klein schneiden. Die Tomaten abtropfen lassen und in Streifen schneiden. Die Pilze gut ausdrücken und den Einweichsud aufheben. Die Nudeln nach Packungsanleitung in kochendem Wasser „al dente“ kochen. In der Zwischenzeit, die Zwiebel und den Knoblauch glasig andünsten. Ein wenig Pilzwasser dazugeben und dann Kürbis, Pilze und Rosmarin dazugeben und 7-8 Minuten weich dünsten, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Die Tomaten dazugeben und kurz mitbraten. Die Nudeln abgießen und zum Pilz-Kürbis-Gemüse geben. Mit dem Öl der Tomaten durchschwenken, salzen, pfeffern und auf Tellern anrichten.

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Süßkartoffel-Suppe mit Milchschaum


Anlässlich unseres 11. Hochzeitstages habe ich mich für eine Süßkartoffelsuppe entschieden, als Gag aber dazu Blätterteigherzchen gemacht und die mit Thymian bestreut. Meine Freundin hat mir schon immer von Süßkartoffeln vorgeschwärmt und bei dem Rezept dachte ich mir dann, das ist es.

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Zutaten für 2 Personen:

Blätterteig-Herzchen:

1 Platte fertigen Blätterteig
1 Eiweiß
5 Zweige Thymian (ich nehme getrockneten)
grobes Meersalz

Suppe:
300 g Süßkartoffeln
2 Schalotten
30 g Butter
500 ml Gemüsefond
100 ml Sahne
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
50 ml Noilly Prat

120 ml Milch zum aufschäumen

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Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Den Blätterteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte leicht ausrollen und die Herzen ausstechen. Auf ein mit Backpapierbelegtes Backblech geben. Eiweiß leicht verquirlen. Blätterteigherzen mit Eiweiß bestreichen und mit Meersalz und wenigen Thymianblättchen bestreuen. Ca. 10 Minuten auf der 2. Schiene von unten goldbraun backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Süßkartoffeln und Schalotten schälen, würfeln. Butter erhitzen, Schalotten darin ca. 3 Minuten glasig dünsten. Kartoffeln zugeben, kurz mitdünsten. Mit Fond und Sahne ablöschen. 4 Thymianzweige (ich habe getrockneten genommen) zugeben, würzen, zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen.DSCF5404

Die Milch mit dem Milchaufschäumer erhitzen und die Süßkartoffelsuppe mit einem Milchschaumhäubchen und etwas Thymian verziert anrichten. Dazu die Herzen reichen.

Also ich hab definitiv eine neue Lieblingssuppe 🙂

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Die Blumen, die mir mein Mann zum Hochzeitstag geschenkt hat ❤

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