Triologie vom Ziegenkäse – eine Vorspeise


In meinem heutigen Blog möchte ich Euch meine drei Lieblings-Vorspeisen vorstellen. Es ist eine Ziegenkäse-Trilogie, bestehend aus Datteln gefüllt mit Ziegenkäse im Speckmantel, Ziegenkäse-Taler im Speckmantel und marinierter Paprika-Salat mit Ziegen-Frischkäse. Was mir am besten schmeckt, kann ich gar nicht sagen, aber in Kombination ist es auf jeden Fall eine ganz tolle Vorspeise. Die Datteln kann man auch beliebig füllen, mit Mozzarella, Camembert, einer Mandel, Schaf- oder Feta-Käse.

Datteln im Speckmantel

Zutaten für 16 Stück:

16 getrocknete Datteln entkernt
16 Scheiben dünner Frühstücksspeck (Bacon)
Holz-Zahnstocher – Vorspeisen-Löffel – wer mag

Zubereitung:

Die Datteln mit dem Ziegenkäse oder mit einer der oben genannten Zutaten füllen.
Die Dattel jetzt auf den Speckstreifen legen und darin fest einrollen. Eine beschichtete Pfanne mit sehr wenig Fett ausreiben und die Dattel-Röllchen darin schön kross anbraten, dabei darauf achten, dass das Ende des Bacons auf der Unterseite liegt. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp legen. Nun mit dem Zahnstocher zusammenhalten und servieren.

Die Dattel-Spießchen schmecken am besten noch lauwarm.

Ziegenkäse im Speckmantel

Diese Vorspeise, der Ziegenkäse im Speckmantel, kann zusammen mit einem fettarmen Joghurtdip angerichtet werden. Diese pikanten Ziegenkäse-Speckspießchen kann man entweder auf einem kleinen Holzspieß als Fingerfood, oder wie ich als Vorspeise in Portions-Löffelchen oder in kleinen Schälchen als Vorspeise servieren. Als Beilage passt dazu frisches Baguette, schon deswegen, um damit den gut gewürzten Joghurtdip raus zu dippen. Wenn es die Ziegenkäse-Päckchen aber mit den anderen beiden Vorspeisen reicht, würde ich das Brot und den Dip weglassen. Das ist jedem selbst überlassen.

Zutaten für 12 Ziegenkäse-Päckchen (4 Personen):

12 Scheiben Ziegen- Frischkäse (200 g)
12 Scheiben dünner Frühstücksspeck (Bacon)

Für den Joghurt – Dip:
Ca. 150 – 200 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)
Salz
Zitronensaft
wenig Zucker
Pfeffer
1 zerdrückte Knoblauchzehe
2 Tomaten in kleinen Stückchen
Reichlich Frühlingszwiebeln oder Schnittlauchröllchen

Vorspeisen-Löffel oder kleine Schälchen

Zubereitung:

Joghurt-Dip:

Für den Ziegenkäse im Speckmantel zunächst den Dip vorbereiten. Den Naturjoghurt, mit Salz, Zitronensaft, etwas Zucker und Pfeffer nach persönlichem Geschmack zu einem Joghurtdip vermischen. Eine zerdrückte Knoblauchzehe, zwei in kleine Würfel geschnittene Tomaten ohne Fruchtwasser und Kerne, oder auch in kleine Würfel geschnittene grüne Gurken, sowie in feine Röllchen geschnittene Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch unter den Dip geben.

Ziegenkäse im Speckmantel:

Dünne Bacon-Streifen auf ein Küchenbrett legen.
Die Ziegenkäserolle, wenn nicht bereits in Portionen geschnitten, in gut 1 cm dicke (nicht dünner) Käsescheibchen schneiden und im Speck einrollen. Dabei auch die seitlichen Ränder mit Speck bedecken. ich nehme immer zwei Scheiben, damit der Ziegenkäse ringsum im Speck eingehüllt ist. Kurz vor dem Servieren die Ziegenkäse- Speck- Päckchen in einer beschichteten Pfanne mit sehr wenig Öl ausgerieben, sonst ohne weitere Fettzugabe, auf beiden Seiten knusprig braten.


Paprikasalat mit Ziegenkäse

Dieser Paprikasalat mit Ziegenkäse wird in kleinen Portionen auf sogenannten Vorspeisen- oder Häppchenlöffeln gesetzt und als Vorspeise oder kleinen Zwischengang bei einem mehrgängigen Menü oder bei einer Party oder anderen geselligen Festlichkeit als zwangloses Häppchen, welches mit der Hand zum Mund geführt werden kann, serviert.

Zutaten:

1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
1 Schalotte
4 – 5 getrocknete Tomaten in Öl eingelegt
1 EL Olivenöl zum Braten
1 gestrichener TL getrockneter Thymian
1 EL Rotweinessig
1 EL flüssiger Honig
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Außerdem:
125 g Frischkäse aus Ziegenmilch oder Schafskäse
Frische Kresse oder andere Kräuter zum Bestreuen
20 Vorspeisenlöffel oder normale Esslöffel

Zubereitung:

Zunächst den Paprikasalat vorbereiten. Jeweils eine rote und gelbe Paprikaschote mit dem Sparschäler schälen, halbieren, das Kerngehäuse und die hellen Häute entfernen und kurz unter kaltem Wasser abspülen. Die Paprikaschoten in etwa 3 – 4 cm lange dünnere Streifen schneiden. Die Schalotte in feine Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten etwas abtropfen lassen, danach ebenfalls in Streifen schneiden. Pfanne mit 1 EL Olivenöl ausstreichen und erhitzen. Die Paprikastreifen im heißen sanften Öl anbraten, danach noch etwa 3 – 4 Minuten unter Rühren bei mittlerer Hitze weich schmoren. Die Schalotten, den getrockneten Thymian, sowie die getrockneten Tomaten in die Pfanne geben, unterheben und noch 1 Minute mitschmoren lassen. Den Pfanneninhalt mit 1 EL Essig ablöschen, den Honig darüber träufeln und alles gut miteinander vermischen.

Den Paprikasalat mit Salz und Pfeffer abschmecken, in eine kleine Schüssel umfüllen und ganz auskühlen lassen.

Zum Anrichten nicht zu viel Paprikasalat entweder auf Vorspeisenlöffel oder auf normale Esslöffel aus dem Besteckvorrat geben. Jeweils etwa einen TL Frischkäse aus Ziegenmilch dekorativ daraufsetzen und mit frischer Kresse, Sprossen oder anderen bevorzugten frischen Kräutern bestreut als Vorspeise oder kleines Appetit-Häppchen servieren.

 

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Gute Nachbarschaft – oder wie man sich eine Freude macht


Ein Hoch auf gute Nachbarschaft. Wer meine Blogs regelmäßig verfolgt, wird immer wieder lesen, dass ein Kuchenstück oder etwas von meinen kulinarischen Endprodukten zu meiner Nachbarin geht. Wir wohnen nun seit 16 Jahren nebeneinander, haben mal mehr oder weniger Kontakt, aber trotzdem haben wir immer auf den anderen geschaut. Seit meinem Krankenhausaufenthalt und ihrer Tumorbestrahlung sind wir aber enger zusammengerückt und haben sehr regelmäßigen Kontakt. Wir fahren mal zusammen ins Gartencenter, teilen unsere Liebe zu Blumen und Pflanzen, gehen Essen oder einen Kaffee trinken, besuchen gemeinsam den Hühnerhof und kaufen dort zusammen unsere Eier und die Milch. Heute hat sie mich wieder mit einem Blumenstrauß überrascht und ich habe mich gerade HEUTE besonders gefreut. Ich möchte meine Freude sehr gerne mit Euch teilen und an alle appellieren: Schaut mehr auf Eure Nachbarn! Zwei Augen sehen mehr, zwei Ohren hören mehr und ab und zu ein nettes Wort tut allen gut!

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2015 im Rückblick


Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für diesen Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 8.600 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 3 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Das „Ganzjahresrezept“ für 2016


Man nehme 12 Monate,
putze sie ganz sauber von Bitterkeit,
Geiz, Pedanterie und Angst,
und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile,
sodass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.

Es wird ein jeder Tag einzeln angerichtet
aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.

Dann wird das Ganze sehr reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man
mit einem Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit!

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 Diesen wunderschönen Glücksbringer,
hat gestern für jeden von uns,
unsere liebe Nachbarin gebracht.
Wir haben uns total gefreut.

Wir wünschen unseren Blogfreunden und Blogbesuchern
ein frohes und vor allem friedliches neues Jahr.
Wir freuen uns auf tolle Rezepte und herzliche Kommentare
Petra und Erich

Weihnachtsimpressionen


Alle fiebern darauf hin, Stress, Hektik und das in der sogenannten „staadn“ Zeit. Wir haben uns nur bedingt davon anstecken lassen, ich hab viel Zeit in der Küche verbracht und dieses Jahr wieder mit viel Lust und Laune gebacken. Meine Nachbarin kam immer mal auf Besuch und meinte, bei mir fühle man sich wie in einer echten Weihnachtsbäckerei. Man würde merken, wie ich so in mir ruhend und mit so viel Freunde Dinge mache. Ich hab mich über nichts aufgeregt, auch nicht darüber, dass ich zweimal auf dem falschen Postamt einen Teil meiner Zeit verbracht habe, weil ich eine andere Packstation gewählt habe, die natürlich auch voll war. Ich bin mit einer so positiven Einstellung auf die Menschen zugegangen und ich habe auch so viel Positives zurückbekommen.

Eigentlich wollte ich meine Plätzchenrezepte einstellen, aber backen, vorbereiten und Blogs schreiben, das war mir irgendwie nicht möglich. Nachfolgend veröffentliche ich meine Weihnachts-Back-Liste und wenn irgendjemand ein Rezept haben möchte, bekommt er es natürlich.

Plätzchen2

Plätzchen3

Ruhig, besinnlich, mit Menschen die man gerne an seinem Tisch sitzen hat, das ist unsere Vorstellung von Weihnachten. Es war wunderschön. Wir haben einen Ausflug nach Niederbayern gemacht und traumhafte Sonnenuntergänge genossen. Wir haben uns kleine Geschenke gemacht, Dinge die uns Freude machen – das war unser Weihnachten.

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Wir veröffentlichen heute ein paar Fotos, die einfach unser Weihnachten zeigen und wir werden es auch nie mehr anders machen, wenn es uns möglich ist. Weihnachtsimpressionen eben.

Weihnachts-Back-Liste:

 

Vanillekipferl
Ischler
Lebkuchen
Wiener Schokoladen Plätzchen
Walnussplätzchen
Himbeerplätzchen
Kardamom-Sandgebäck
Pistazien-Sandgebäck
Florentiner
Erdnuss-Baiser
Creme-Fraiche-Wölkchen
Erdnuss-Sterne
Wachauer Krapferl
Apfelbrot
Amarena-Trüffel-Pralinen

Von einigen Dingen könnten wir nicht mal mehr Fotos machen, weil die schlichtweg schon aufgefuttert sind.

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Kurztrip zum Gardasee


Wir waren ja schon letztes Jahr im Herbst am Gardasee, allerdings vier Wochen früher und dieses Jahr wollten wir noch mehr das „Herbst-Feeling“ am See genießen. Vor allem aber hatten wir keine Lust mehr auf sommerliche Temperaturen, aber dennoch Lust das angenehme Gefühl der wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren. Wir haben dort ja unsere beiden kleinen Geheim-Tipps „wo unser Bett für die Tage wohnt“. Es sind immer kleine Unterkünfte, mit wenigen und sehr netten Besitzern und meist auch solchen Gästen. Da wir ja einen Tag nach meinem Geburtstag gefahren sind und sich die Abreise ein wenig verzögert hat, weil wir doch nicht ganz so früh aus den Federn kamen, sind wir erst bei einem tollen weiß-blauen Himmel, am frühen Nachmittag in unserem Hotel angekommen. Dort bekamen wir diesmal eine tolle Suite mit Balkon, denn das Hotel liegt direkt am See – also in wunderschöner Lage. Ich liebe es, wenn ich morgens vom Bett aus auf den See schauen kann und gleichermaßen liebe ich es, wenn ich das Plätschern am Ufer beim Einschlafen höre. Ich verbinde dieses Geräusch unheimlich mit meiner Kindheit, Erinnerungen und es macht mir ein total schönes Gefühl.Gardasee1

Ich kann die Orte und die Wochentage der Wochenmärkte seit über 40 Jahren im Schlaf auswendig und es ist ein Muss, mindestens einen davon zu besuchen. Es gibt dort Schönes und Nützliches, Hässliches und Unbrauchbares und auch noch Leckeres. Wir fuhren also Montagvormittag nach Torri del Benaco, haben prompt einen Parkplatz bekommen (ich bin gefahren 🙂 ), was im Sommer fast unmöglich ist und wir haben es total genossen, dass es kein Schieben und Drängeln in den engen Gassen gegeben hat. Ich habe mir einen tollen Schal aus Kashmir und Seide gekauft, einen wärmenden Wollponcho und dann habe ich auch noch eine wunderschöne Kette aus geschliffenen Steinen zum Geburtstag bekommen. Erich hat sich ein Hemd an „seinem“ Hemden-Stand und zwei neue Gürtel gekauft. Im Cafe direkt am Hafen, in dem wir einen ersten Cappuccino genossen, fielen uns drei ziemlich durchgeknallte Typen auf, die uns aber sehr freundlich gegrüßt hatten. Ich habe zu Erich gesagt, das sind bestimmt Musiker, es hat mir einfach mein Gefühl gesagt. Wir haben Sie dann im Cafe noch singend am Klavier gesehen und später sind sie laut Stimmübungen machend, den Markt entlang geschlendert. Alle haben dabei geschmunzelt und es war irgendwie schön, die tollen Stimmen in den engen Gassen zu hören – das war Live-Musik der anderen Art. Am Ende des Markts kommen die Stände mit den Lebensmitteln und wir wissen, dass dort ein Stand frische und heiße Fritti Misti di Mare verkauft – ganz einfach aus der Papiertüte und mit einem Holzspießchen. Mit unserer Tüte haben wir uns auf eine Bank am Ufer gesetzt und einfach nur schweigend genossen. Nach einem abschließenden Cappuccino und einer kleinen Rast, die ich aus gesundheitlichen Gründen nochmal gut gebrauchen konnte, sind wir mit unseren Tüten bepackt, geschafft aber glücklich am Auto angekommen.

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Wir wollten die schöne Sonne noch genießen und sind danach die Panorama-Straße über Costermano und San Zeno di Montagna gefahren. Leider haben sie unser Bänkchen abmontiert, wobei es schon recht schepps und ramponiert dort gestanden hatte. Wir sind trotzdem stehen geblieben und haben den Blick über den südlichen Teil des Sees genossen. Langsam haben wir dann die Rückfahrt ins Hotel angetreten, um noch ein bisschen auf dem Balkon zu sitzen und die Aussicht zu genießen.

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Am nächsten Tag war es nicht mehr so strahlend schön, aber erfahrungsgemäß ist es im Süden immer Besser. Wir sind also zum Supermarkt nach Costermano gefahren, zufällig ist dort ein Schuhgeschäft, in das ich immer gucken muss und prompt habe ich ein paar tolle Herbstschnürschuhe gefunden. Wir wollten nach dem Besuch im Supermarkt eine Pizza in unserem Lieblingsrestaurant genießen, aber die hatten leider schon geschlossen oder vielleicht nur am Wochenende geöffnet, weil dort sehr viele Einheimische Essen gehen. Wir haben beschlossen, nun ins Hinterland zu fahren, was ich schon lange gerne gemacht hätte. Wir sind über Pesina und Caprino Veronese weiter nach Pazzon und Vezzane bis wir schließlich in Ferrara di Monte Baldo gelandet sind. Das sind allesamt keine aufredenden Städtchen oder Ortschaften, aber sie sind reizvoll und sie haben uns unheimlich gut gefallen. Auf dem Weg nach Ferrara di Monte Baldo, haben wir immer wieder Italiener gesehen, die am Straßenrand standen und irgend etwas aufgesammelt haben. Als wir genauer geschaut haben, haben wir gesehen, dass es wilde Maronibäume sind und die Italiener fleißig am Sammeln waren. Wir haben uns also auch „unseren“ Baum gesucht und waren nun auch fleißig am aufsammeln. Morgen werden wir sie am Abend machen, ich glaube sie werden – auch wenn sie ein bisschen kleiner sind – uns viel besser schmecken, als gekaufte. Auf dem Rückweg sind wir dann aber noch zweimal stehen geblieben, weil einmal Erich und einmal ich, die Stacheln aus unseren Fingern entfernen mussten. Nächstes Jahr haben wir Arbeitshandschuhe im Auto. Wir sind dann noch ein bisschen auf der Panoramastraße stehen geblieben und haben den atemberaubenden Sonnenuntergang angeguckt und dann sind wir ins Hotel, weil uns an diesem Abend ein Candle Light Diner erwartet hat. Es war sehr lecker und stimmungsvoll.

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An unserem dritten und letzten Tag bin ich schon mit dem Geräusch von Regen aufgewacht. Nicht dass die Stimmung am See jetzt weniger reizvoll gewesen ist. Es war alles wolkenverhangen und ein bisschen wie in Watte gepackt, aber dennoch schön. Nach einem weiteren leckeren Frühstück mit diesem italienischen Kaffee auf den ich voll abfahre und mit der aufgeschäumten und zwei Spiegeleier mit Parmaschinken haben wir beschlossen ins Öl-Museum zu fahren. Das Museeum haben wir schon einmal besucht, aber man kann dort auch wunderbar Essig, Öl und Pasten kaufen. Außerdem hatte ich einen Gutschein für eine kleine Flasche Olivenöl und so haben wir uns auf den Weg gemacht. Wir haben dort Acetto Balsamico gekauft, den wir vorher verkostet haben, Olivenöl und zwei Brettchen, einen Pfannenwender und einen Soßenlöffel aus Olivenöl gekauft. In Garda sind wir dann an der Eisdiele stehen geblieben und jeder hat sich drei Kugeln des köstlichen Gelati gegönnt und dabei im strömenden Regen die Menschen beobachtet. Wir sind noch ein wenig am See entlang gefahren, in der stillen Hoffnung, dass sich die Wolken öffnen, aber leider ist das nicht geschehen. Wir sind zurück ins Hotel und haben ein wenig gechillt, weil es doch am Vorabend später geworden war. Wir haben den Koffer wieder eingepackt, da wir wie angedacht keinen Tag verlängern wollten.

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An unserem letzten Tag sind wir nach einem letzten leckeren Frühstück traurig abgefahren, allerdings mit dem Wissen, dass wir nächstes Jahr eine Woche bleiben werden. Im Feinkostgeschäft auf dem Weg zur Autobahn, haben wir Flitzi nochmal richtig vollgepackt und sind dann in weiterhin strömenden Regen auf der Autobahn in Richtung Brenner gefahren. Wir hatten irgendwann Hunger, sind von der Autobahn abgefahren und ich kenn seit vielen Jahren den Bratwurststand dort und der hatte auch tatsächlich auf. Wir durften uns nur nicht an der Tatsache stören, dass wir unsere Bratwurst in einem ersten winterlichen Gefühl mit Schneeflocken genießen durften. Dabei hielten wir einen netten Plausch mit dem Standbesitzer. Total durchgefroren sind wir schnell wieder ins Auto und über Innsbruck, Scharnitz und Garmisch haben wir ohne Regen dann am späten Nachmittag München erreicht.

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Hier noch unsere „Schätze“ die wir im Feinkostgeschäft gekauft haben.

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Crostini mit Kürbiscreme und Parmaschinken


Anlässlich meines Geburtstags und der Tatsache, dass wir am nächsten Tag morgens zu unserem Herbsturlaub an den geliebten Gardasee aufbrechen wollten, haben wir nur ein kleines Abendessen mit meiner Freundin Steffi gemacht. Über den Gardasee kommt noch ein separater Blog. Zu Essen gab es als Vorspeise Crostini mit Kürbiscreme und Parmaschinken und als Hauptspeise eine Kürbistarte. Dazu haben wir ein Fläschchen Primitivo getrunken, ein bisschen gequatscht, gelacht und einen wirklich sehr gemütlichen Abend verbracht.

Deko

Zutaten für vier Personen:

½ Butternut-Kürbis
1 Schalotte oder eine kleine Zwiebel
20 Gramm Butter
6 EL Gemüsefond
2-3 Tropfen Oscar Gemüsefond Konzentrat
½ Ciabatta (oder Baguette)
100 Gramm Parma-Schinken
Majoran (für die Deko)

Zubereitung:

Den Kürbis schälen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Die Würfel mit einer fein geschnittenen Schalotte 15-20 Minuten in Butter und etwas Gemüsefond weich dünsten. Die Kürbiswürfel dann mit einer Gabel zerdrücken und bei Bedarf noch etwas Gemüsefond und Gemüsefondkonzentrat dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Briese Cayennepfeffer würzen und abschmecken.

Für die Crostini die Ciabatta- oder Baguettescheiben im Backofen kurz anröstem und danach die Kürbiscreme darauf streichen. Ein Stückchen Parma-Schinken oder Bresaola (italienischer Rinderschinken) oben drauf geben und eventuell noch mit einem Blättchen Majoran verzieren.

Kürbiscreme

 

Herbstbastelei


Seit einiger Zeit ist meine alte Mobiliät wieder zurück gekommen und ich dränge zu Spaziergängen und in die Natur. Meine Lieblingsjahreszeit ist schon immer der Herbst und auch wenn mancher dem Sommer nachweint – ich bin froh dass er zu Ende ist. In einer Zeitschrift habe ich die Bastelanregung für den Kürbistürkranz gesehen und noch am selben Abend musste ich mich daran versuchen. Ich finde er ist echt dekorativ an unserer Eingangstüre.


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Heute beim Spazierengehen lagen unendlich viele schön schimmernde Kastanien in der Wiese und ich dachte mir, auch damit kann man sicherlich einen schönen Kranz basteln. Hier sind meine Ergebnisse. Einer hängt am Balkon und einen habe ich verschenkt und viel Freude damit bereitet.

 

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Auf dem letzten Bild kann man neben den Kastanien noch meine Erdbeeren sehen, das ist nur ein kleiner Teil von meiner Balkon-Plantage, die immer noch blühen und sehr lecker schmecken.

Hier noch ein Gedicht, das ich wunderschön finde und gerne teilen möchte:

Herbst

Ich gehe spazieren,
die Luft ist so lind,
zig Blätter flanieren,
gepustet vom Wind.

Der Herbst malt sie an,
in prächtigen Farben,
zeigt stets, was er kann,
ist stolz und erhaben.

Ich sehe sein Treiben,
genieße die Pracht,
es ist zu beneiden,
der das einst erdacht.

© Horst Rehmann