Aprikosentarte mit Skyr und Streuseln


Seit einiger Zeit gibt es was Neues im Kühlregal – eine Mischung aus Joghurt und Quark – der Name lautet Skyr. Der Legende nach brachten die Wikinger Skyr im 9. Jahrhundert nach Island – und zwar, um die Milch für den langen Winter haltbarer zu machen. Vergleichbar ist Skyr mit Joghurt oder Quark. Verwendet wird entrahmte Kuhmilch (früher auch vom Schaf), weshalb der Island-„Joghurt“ nur wenig Fett (zwischen 0,2 und 0,5 Prozent) enthält.Mit einem Proteingehalt von 11 Prozent, ist Skyr außerdem der perfekte Workout-Snack. Seinen Kalziumspeicher kann man mit ein paar Löffeln Skyr ebenfalls auffüllen.
Dass wenn ich ein Kuchenrezept mit Skyr lese, wo ich ihn doch total gerne esse, noch dazu mit Aprikosen, dass dann meine Neugierde und mein „Back-Verlangen“ geweckt ist, ist ja wohl sonnenklar. Die Fotos im Blog von Zimtkeks&Apfeltarte, unsere Liebe zu Streuselkuchen haben dann ihr übriges getan und schon stand ich in der Küche. Dabei herausgekommen ist eine megaleckere Tarte und ich werde den sicher noch öfters backen, weil diese uns so gut geschmeckt hat. Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

Für eine Tarte von Ø 24 cm:
50 g weiche Butter
2 EL Zucker
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 ml Milch

Creme:

200 g Skyr natur
200 g Schmand
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
3 EL Zucker (wenn’s süßer sein soll, der nehme noch etwas mehr Zucker)
1 EL Speisestärke
400 g Aprikosen

Streusel:

75 g Butter
50 g Zucker
100 g Mehl
1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker

Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Zucker aufschlagen, das Mehl mit dem Backkpulver vermischen, dann abwechselnd mit der Milch in die Butter-Zucker-Masse einrühren. Eine Tarte- oder Springform ausfetten und den Teig gleichmäßig darin verteilen, dabei einen kleinen Rand ausbilden.
Die Zutaten für die Creme mit dem Handrührer cremig rühren, die Aprikosen waschen und halbieren. Creme auf den Boden der Tarte verstreichen, die Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten in die Creme legen.
Den Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen.
Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer bröselig rühren. Dann nochmal mit der Hand die Streusel verkneten, bis sie die richtige Größe haben. Gleichmäßig auf der Tarte verteilen. Die dann Tarte im vorgeheizten Backofen für 40 – 45 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen, in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Gitterrost komplett auskühlen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Mir persönlich schmeckt sie eiskalt am Besten, meinem Mann dagegen lauwarm 🙂

 

Marillenknödel


Ich schau – wenn überhaupt – eigentlich nur regionales Fernsehen und am liebsten logischerweise Bayerisches Fernsehen und da schaue ich, wie es sich vermuten lässt, am liebsten die Kochsendungen. Dort gab es neulich Marillenknödel und ich hab mir das so unheimlich lecker vorgestellt. Ich hatte vor zig Jahren irgendwann mal Erdbeerknödel gemacht, aber Marillenknödel stellte ich mir mit der Säure viel viel besser vor. Ich wollte und hätte ja eigentlich nicht mehr dürfen, hatte aber den Topfen und die Aprikosen schon zuhause. Am Dienstag war es dann soweit, mir war egal, dass wir 33 Grad hatten und dass es mir in der Küche beim Kochen der Knödel sehr warm werden würde… Das Resultat lässt sich sehen und vor allem lässt es sich echt lecker „schmecken“ bzw. „genießen“.

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Rezept für 4 Portionen

Marillenknödel:
6 Marillen (Aprikosen)
6 Stück Würfelzucker
60 g weiche Butter
1 Ei
etwas Salz
etwas Zitronenschale
250 g Topfen (ich habe halbfett genommen)
90 g Mehl
60 g Wiener Griessler (doppelgriffiges Mehl)

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Zubereitung:
Aus Butter, Ei, Salz und Zitronenschale eine Masse schlagen und den Topfen zugeben. Mehl und Wiener Griessler unterrühren. Marillen einschneiden, den Kern herausnehmen und durch ein Stück Zucker ersetzen. Die Marille verschließen und mit dem Teig ummanteln. Kleine Knödel daraus formen. Die Knödel in kochendes Salzwasser geben, warten, bis sie an die Oberfläche kommen, und 10 Minuten ziehen lassen.

Brösel:
100 g Butter
Semmelbrösel

Zubereitung:
Butter zerlaufen lassen und die Semmelbrösel darin hellbraun rösten.

Marillenknödel

Aprikosenkonfitüre mit Vanille und Tonkabohne


 

 

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Ich habe mir nochmal am Marktstand Aprikosen gekauft, denn dieses Rezept mit Vanille ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ich dachte mir, dass eine Messerspitze gemahlene Tonkabohne wunderbar den Geschmack verfeinern könnte. Schon als der Zucker, der Hollunderblütensirup, die reifen Früchte, die Vanille und die Tonkabohne im Topf durchzogen, war ich von dem Geruch wie fasziniert.

Zutaten für 5 Gläser ( ca. 250 g):

1,5 kg reife Aprikosen
1 Vanilleschote
1-2 El Zitronensaft
200 ml Hollunderblütensirup
500 g Gelierzucker (3:1)

Zubereitung:

Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen und in feine Stücke schneiden. Vanilleschote längs aufschneiden, Mark mit einem Messer herausschaben. Früchte mit dem Vanillemark, Zitronensaft, Sirup, Zucker und der gemahlen Tonkabohne in einem Topf mischen und eine Stunde ziehen lassen.

Die Mischung pürieren, langsam aufkochen, 5 Minuten sprudelnd kochen lassen und ab und zu umrühren. Die Konfitüre sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen. Gläser verschließen und umgedreht 5 Minuten auf ein Küchentuch stellen. Auskühlen lassen. Haltbarkeit ca. 6-8 Monate

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Aprikosen-Streusel-Kuchen


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Das üppige Angebot an Früchten begeistert mich momentan jedes Mal neu, wenn ich an den Marktständen vorbeigehe. Die Aprikosen sahen so verführerisch aus, dass ich mir in den Kopf setzte, meinen Aprikosen-Streusel-Kuchen zu backen. Ich habe natürlich meiner Nachbarin auch ein Stück gebracht, weil sie sagt mir immer wieder, wie wunderbar sie die Gerüche aus meiner Küche findet. Sie hat mich montags getroffen und mir von den Aprikosen im Kuchen vorgeschwärmt, was mich dazu bewogen hat, noch Aprikosen-Marmelade einzukochen. Das Rezept folgt später.

 

Zutaten für den Rührteig:

125 g Butter
2 Eier
150 g Mehl
½ TL Backpulver
Fett für die Form

Zutaten für den Belag:

1 kg frische Aprikosen
Zutaten für die Streusel:
150 g Mehl
100 g Zucker
100 g kalte Butter

 

Zubereitung:

Die Aprikosen vorbereiten. Die Aprikosen mit einem Schaumlöffel in kochendes Wasser tauchen und abschrecken. Die Haut abziehen, Früchte halbieren und die Kerne entfernen. Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Rührteig herstellen: Butter zerlassen und abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker cremig rühren, Mehl Backpulver mischen und rasch unter die Eiercreme heben. Flüssige Butter unterrühren.
Den Teig in eine gut gefettete Springform (26 cm Ø) einfüllen und einem Teigschaber glatt streichen. Die Aprikosen darauf verteilen und dabei leicht andrücken. Zum Rand hin etwa 1 cm Abstand halten.

Streusel erstellen: Mehl, Zucker, Flocken aus kalter Butter von Hand zu kleinen Streusel verarbeiten. Die Streusel gleichmäßig über den Aprikosen verteilen und im Ofen bei 175 Grad etwa 45 Minuten backen. Wer mag mit Puderzucker bestäuben.

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Apfelbrot


Apfelbrot

750 g     Äpfel, geschält und gehobelt (saftige, nicht harte Sorte)
250 g     Zucker
1 TL       Zimt
½ EL      Kakaopulver
1 Msp.   Nelke(n), gemahlen
60 ml    Rum
150 g     Haselnüsse, geröstet und Haut abgerieben
150 g     Feigen, grob zerkleinert
150 g     Rosinen
150 g     Orangeat, gewürfelt
150 g     Zitronat, gewürfelt
150 g     Aprikose(n), getrocknet und gewürfelt
500 g    Mehl
1 Pkt.    Backpulver

Zubereitung;

Zucker, Zimt, Kakao, Nelken mit den Äpfeln, Nüssen, den
anderen Trockenfrüchten und dem Rum vermischen und über Nacht ziehen
lassen. Am nächsten Tag das Mehl und Backpulver untermischen und in
zwei kleine Kastenformen füllen, bei 175°C, 70-80 Minuten backen.

Mindestens einige Tage in Folie eingehüllt, kühl ruhen lassen.

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