Rinderroulade auf florentinischer Art


Ich lese ja wirklich alle Blogs, die ich abonniert habe und natürlich lasse ich mich auch von den Bildern inspirieren. Wirklich viele Bilder und Blogbeiträge, die mich sehr ansprechen, sind von Christian von Küchenereignisse.

Diesmal hat mich das Rezept von den Rinderrouladen auf florentinische Art angesprochen. Rezepte mit Zutaten, allen Zutaten die ich mag, die muss ich natürlich dann nachkochen. Artischocken, Mortadella, Knoblauch, all damit werden die Rouladen gefüllt. Christian hat für sein Rezept die Rouladen vom Tafelspitz genommen. Ich habe leider nur Rinderrouladen aus der Oberschale bekommen, das ging auch, beim nächsten Mal würde ich aber zum Tafelspitz greifen. In Österreich gibt es, nach meinem Empfinden, das bessere Fleisch, die schöneren Stücke. Ich mag ja eigentlich keinen Spinat, aber mit der braunen Butter und dem Stück Knoblauch, das hat mich auch sehr angesprochen und ich habe es probiert. Es hat mir vorzüglich geschmeckt. Ich hatte noch kleine Kartoffelknödelchen über, die hat es bei uns dann noch dazu gegeben und mit der Braten-Tomaten-Sauce war das echt fein. Hier das Rezept für Euch.

Zutaten

Rinderrouladen (Menge nach Bedarf), Artischocken aus dem Glas (pro Roulade eine Artischocke), Mortadella in Scheiben (eine Scheibe halbiert pro Roulade), kleingehackter Knoblauch und kleingehackte Petersilie (nach Geschmack) und jeweils ein kleines Stück von Zitronenschale (dünn abgeschnitten).

Zubereitung

Die Rouladen mit einer (halbierten) Artischocke, einer Scheibe Mortadella, gehacktem Knoblauch, gehakter Petersilie und einem Stück Zitronenschale und etwas Salz belegen, die Seiten einklappen und zusammen rollen. Mit einem Stück Metzgergarn alle gut verschnüren.

Olivenöl in einem Bräter/einer Gußeisernen Pfanne gut erhitzen und die Rouladen von allen Seiten sehr gut (richtig schön braun) anbraten. Bratrückstände am Topfboden müssen sein, das gibt dann den wunderbaren Geschmack. Wenn alle Rouladen gut angebraten sind, ein Glas Weißwein in den Topf geben, ablöschen und warten bis es richtig schön brodelt. Zerdrückten Knoblauch, Lorbeerblatt und mehrere Salbeiblätter dazugeben. Wenn der Wein fast verkocht ist, den Knoblauch, das Lorbeerblatt und die Salbeiblätter rausnehmen. Die Küchengarnfäden entfernen und eine Packung pürierte Tomaten dazu geben. Die Rouladen in der Soße köcheln lassen, bis sie zart sind. Die Soße abschmecken, ich habe nichts mehr dazu gegeben, die Soße war einfach schon perfekt.

Als Beilage neben meinen kleinen Knödelchen gab es Blattspinat. Eine Handvoll Spinatblätter in eine Pfanne geben, etwas braune Butter dazu geben und mit einer auf einer Gabel aufgespießten Knoblauchzehe umrühren, bis die Spinatblätter zusammengefallen sind. Mit einer weiteren Handvoll Spinat wieder von vorne beginnen. Die Roulade mit Spinat, dem Knödelchen und der Soße servieren und genießen.