Mokka Plätzchen


Es gibt Rezepte, die sind zwar etwas aufwendiger, als manch andere Rezept, aber diese kleinen Kunstwerke sind den Aufwand wert und schmecken einfach wunderbar. Ich habe mich, nach dem Erhalt einer sehr freudigen Nachricht, gestern aufgerafft und mit zwei Sorten Plätzchen gebacken – eben auch diese Mokka Plätzchen. Hier für Euch auch das Rezept.

Zutaten für den Kaffeeteig

250 g Mehl
80 g Puderzucker
100 g Mandeln gerieben
1 EL gemahlener Kaffee (kein Instantkaffee, echtes Kaffeepulver)
130 g kalte Butter
2 Dotter
1 EL Sahne

Zutaten für die Füllung

50 g weiche Butter
50 g Puderzucker
1 TL Instantkaffee

Zutaten für die Glasur

40 g Kokosfett
1 gestrichener TL Instantkaffee
100 g Puderzucker

Außerdem ca. 50 Kaffeebohnen aus Schokolade

Zubereitung

Alle Zutaten nur kurz mit der Hand, ich habe es allerdings von meiner KitchenAid machen lassen, zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig, in Frischhaltefolie gepackt, für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig ca. 4mm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher kleine Plätzchen ausstechen. Die Mokka Plätzchen anschließend bei 200°C Ober-/Unterhitze oder 180°C Umluft ca. 8 Minuten backen und dann gut auskühlen lassen. Wenn die Plätzchen erkaltet sind, die Füllng zubereiten. Die Zutaten für die Creme mit einem Mixer für ca. 10 Minuten hellschaumig aufschlagen. Wer mag, kann zusätzlich mit ein paar Tropfen Kaffeelikör, die Creme verfeinern. Ich habe mit einem Spritzbeutel, mit kleiner Tülle, etwas Creme auf eine Hälfte der Plätzchen gespritzt, dann jeweils einen Deckel auf jedes Plätzchen gegeben und dann kühl gestellt. Nach der Kühlzeit wird jetzt die Glasur zubereitet. Dafür das Kokosfett in einem kleinen Topf schmelzen, danach den Instantkaffee mit 2 EL Wasser auflösen und mit dem Staubzucker verrühren. Zum Schluss das geschmolzene Kokosfett mit der Zucker-Kaffeemischung verrühren. Die Mokka Plätzchen mit der noch warmen Glasur überziehen und mit einer Schokoladen-Kaffeebohne verzieren. Vollständig auskühlen lassen.
Die Mokka Plätzchen halten sich in einer Plätzchendose ca. 2 Wochen. Vermutlich sind sie vorher aber bereits aufgegessen.

Rezept von http://www.mannbackt.de

Saure Kalbsleber mit Kartoffelbrei


Eines unserer absoluten Lieblingsessen ist Kalbsleber. Früher stand Leber oder auch Nierchen in vielen bodenständigen Gaststätten auf der Speisekarte, dann irgendwann verschwanden Innereien immer mehr. In griechischen und italienischen Lokalen ist Leber nie verschwunden. Gerade Leber enthält viele Mineralstoffe, vor allem das leicht verwertbare Eisen und eine Menge Vitamine. Wem Kalbsleber zu teuer ist, der kann gerne auch zu Schweineleber greifen, denn immer ist Kalbsleber auch nicht zu bekommen. Man braucht Leber auch nicht in Milch einlegen und ganz wichtig ist, die Leber auch erst nach dem Braten zu salzen. Ich habe meine Leber kaum gesalzen, ich greife gerne zu den konzentrierten Fonds von CHEF Fonds & Saucen um meine Saucen zu verfeinern. Unsere Lieblingsbeilage zu saurer Leber ist Kartoffelbrei (Püree).

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

Kalbsleber

600 g Schweine- oder Kalbsleber
1 Zwiebel
2 EL ÖL
1 EL Mehl
400 ml Bratenfond
1 kräftiger Schuss Essig
Salz, Pfeffer

Kartoffelbrei

600 g Kartoffeln
300 ml Milch
1 Schuss Nuss Butter
Muskat wer mag (ich mag kein Muskat)
Salz

 

 

 

 

 

Zubereitung Kartoffelbrei

Kartoffeln schälen, waschen und vierteln oder halbieren. Die Kartoffeln zugedeckt in wenig kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten garen

Die Milch erwärmen. Die Kartoffeln abgießen, Butter, warme Milch und etwas Muskat zufügen und stampfen (wir nehmen das Handrührgerät. Den Kartoffelbrei mit Salz abschmecken und heiß servieren.

Zubereitung Leber

Die Leber waschen und trocken tupfen, dann in kleine Scheibchen oder Streifen schneiden. Die Zwiebel häuten, halbieren und in Scheiben schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen, die Leber pfeffern und mit Mehl bestäuben. Im heißen Öl schnell anbraten und wieder aus der Pfanne nehmen. In gleicher Pfanne die Butter erhitzen, darin die Zwiebelringe anschwitzen, mit Essig ablöschen, etwas einkochen und mit Bratenfond auffüllen. Aufkochen, die Leber zurück in die Pfanne geben und mit Salz oder dem konzentrierten Bratenfond abschmecken. Die Leber nur noch erhitzen, nicht kochen. Nochmals abschmecken und falls nötig nachwürzen. Mit Kartoffelbrei anrichten und servieren.

Zartbitter-Eierlikör-Eier


Endlich habe ich Urlaub und endlich finde ich Zeit meine Pralinenrezepte zu veröffentlichen. Es sind ja nicht gerade wenige, aber ich komme immer in so ein Pralinenfieber, dass es immer mehr Sorten werden, wie ich mir vorgenommen habe. Meine Zutaten kaufe ich bei Marita Wohlers Versand  Ich arbeite auch nicht mit Spritzbeuteln, sondern mit Plastikflaschen, wie sie in auch in der gehobenen Gastronomie für Deko oder Dressings benutz werden. Ich kann mit mit der aufschraubbaren Plastikspitze super dosiert die Hohlkörper füllen und zwischendurch in heißes Wasser stellen, bis zur weiteren Verwendung. Ich gebe in meine Ganache auch immer ein Teelöffelchen Trocken-Glukose, das erleichtert die Verwendung, die Masse bleibt geschmeidig und im Mund ist es wunderbar cremig.
Beginnen möchte ich mit meinen Eierlikör-Pralinen, die ich gerne zu Ostern mache.

Zutaten für 63 Pralinen-Mini-Ei-Hohlkörper (Zartbitter):

300 g weiße Schokoladen-Pellets (Callebaut)
1 TL Trocken-Glukose
260 ml Eierlikör
100 g weiche Butter
63 Pralinen-Mini-Ei-Hohlkörper (Zartbitter)

Zum Verschließen:
300 g temperierte Weiße-Schokoladen-Pellets (man könnte auch Zartbitter-Pellets nehmen)

Dekoration:
Weiße Schokolade, Zuckerperlen oder kandierte Veilchen

Zubereitung:

Die Pellets, für die Füllung in eine Schüssel geben und den Eierlikör bei starker Hitze 1 Min. aufkochen. Die Butter einrühren, einen TL Glukose über die Schoko-Pellets geben und die Eierlikör-Butter-Masse unter die Pellets heben, bis diese geschmolzen ist. Ganache kurz ruhen lassen.
Ganache mit dem Pürierstab in kurz steif schlagen, in einen Plastikflasche füllen und die Ganache in die Hohlkugeln füllen. Dabei einen 2 mm hohen Rand lassen. Die Eier kühl stellen und die temperierte weiße Schokolade bereitstellen.
Etwas Schokolade in eine frische Plastikflasche füllen und die Pralinen-Eier mit je 1 Tupfer verschließen und nach Belieben dekorieren. Ich habe grüne Zuckerperlen verwendet. Die Eier-Likör-Eier in der gelieferten Form fest werden lassen.

¹Ich möchte hier auch noch erwähnen, dass ich von der Firma Wohlers nicht für die Erwähnung des Namens entlohnt werde, oder sonstige Vergünstigungen bekomme.

Millirahmstrudel (Milchrahmstrudel)


Ich war schon fleißiger mit meinen Posts, aber es geht nicht immer alles so, wie man es sich erträumt. Berufliche Neuorientierung und ein paar andere Gründe haben mich gebremst. Jetzt ist alles auf einen guten Weg gebracht und ich hoffe, ich bin wieder fleißiger mit meinen Rezepten. Meine neuen Kollegen sollen zu meinem Einstand einen Millirahm-Strudel bekommen und ich habe mich für einen Probe-Strudel entschieden. Ich finde ihn optisch schon mal nicht schlecht und geschmacklich hat er uns auf jeden Fall überzeugt. Ich möchte Euch das Rezept auf keinen Fall vorenthalten.

Zutaten für eine kleine Form oder Backreine:

Topfenfüllung:
1 Prise Salz
4 Eier
90 g Butter
etwas Zitronenabrieb
1 TL Vanillezucker
110 g Zucker
250 g Saure Sahne
30 g Mehl
400 g Topfen (halbfett)
3 Strudelteigblätter
15 g Butter (für die Reine)
100 g zerlassene Butter (für den Strudel)

Eiermilch:
3 Eier
250 ml Milch
20 g Puderzucker
1 TL Vanillezucker

Zubereitung:

Topfenfüllung:
4 Eiweiß mit dem Zucker, einer Prise Salz und dem Vanillezucker schön steif schlagen. Die zimmerwarme Butter mit dem Eidotter und der geriebener Zitronenschale schaumig rühren. Den Topfen und die Saure Sahne abtropfen lassen und unterrühren. Dann den Eischnee und das Mehl vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben. Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform oder Reine ausbuttern. Die einzelnen Strudelteigblätter nacheinander auf ein sauberes Geschirrtuch legen und mit der zerlassenen Butter bestreichen. Die Topfenmasse auf einem Drittel verteilen und dabei drauf achten, dass genug Rand zum Einschlagen übrig bleibt. Den Strudel vorsichtig mit dem Geschirrtuch einrollen, die Enden festdrücken und umschlagen. Die einzelnen Strudel in die gebutterte Form legen und mit der flüssiger Butter bestreichen. Die Millirahmstrudel für 20 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen.

Eiermilch:
Die Eier mit der Milch dem Staubzucker und einem Teelöffel Vanillezucker mit dem Schneebesen glatt rühren. Nach der 20 Minuten Backzeit die Eiermilch über die Strudel gießen und diese weitere 20 Minuten goldgelb backen, zum Schluss mit Staubzucker bestreuen.

Bratäpfel mit Mandelbutter


Ich habe das Rezept schon einmal versucht, als wir unsere Freundin Andrea zu Besuch hatten. Ein Dessert soll ja immer die Krönung des Menüs darstellen und dementsprechend beeindruckend soll es sein. Es muss gar nichts grandioses sein, aber es muss einfach genau das gewisse „Etwas“ haben. Genau das gewisse „Etwas“ hat mein Bratapfel-Rezept. Die Krönung ist die Zimt-Mandel-Butter. Die Äpfel kamen schon ungebraten sehr gut an, haben wir diese auf unserer Heimreise im Oktober vom Gardasee bei einem Südtiroler Bauern gekauft. Aber auch als Bratapfel waren sie wunderbar geeignet. Zuhause würde ich wahrscheinlich zu einem „Breaburn“ greifen. Ich mag keine mehligen und süßen Äpfel. Ich mag sie knackig und leicht säuerlich und genau das, sind meine Südtiroler Bauernäpfel. Als Dessert kamen sie zu Abschluss nach einer „Quadralogie von der Ziege“ und einem Lammfilet mit Trüffelrisotto auf unseren Tisch. Die Rezepte folgen zeitnah (hoffentlich 🙂 ).

Zutaten:

Für 4 Portionen
50g Mandelblättchen
4 rotbackige, säuerliche Äpfel
50g Butter
3 EL Zucker
1/2 TL gemahlener Zimt
80 g Marzipanrohmasse
150 ml Orangensaft (ich habe jedesmal Weißwein genommen)
1 EL Zitronensaft
1 EL Zucker

 

Zubereitung:

Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten und auf einen Teller geben und abkühlen lassen. 4 rotbackige, säuerliche Äpfel sehr gründlich waschen und die Deckel abschneiden. Kerngehäuse aus den Äpfeln großzügig ausstechen. In eine Auflaufform (ca. 30 cm Länge) setzen.

Butter, 3 El Zucker und 1/2 Tl gemahlenen Zimt gut verrühren. Abgekühlte Mandelblättchen unterrühren. In jede Apfelöffnung 20 g Marzipanrohmasse drücken. Mandelbutter darauf verteilen.

Orangensaft oder Weißwein, 1 El Zitronensaft und 1 El Zucker aufkochen, über die Äpfel in die Form gießen. Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) in der Mitte des Ofens, 35 Min. backen. Nach 25 Min. die Deckel daraufsetzen und mitbacken. Schließlich die Äpfel mit dem Sud aus der Form auf 4 Tellern anrichten und mit je 1 Kugel Vanilleeis servieren.

Pull-Apart-Bread mit Zimt und Zucker


So, endlich schaffe ich es und stelle Euch mein neues absolutes Lieblingsrezept vor. Es war wieder ein Rezept meiner „Nachbackliste“ und es war wie so oft schon vom meiner lieben Blogfreundin Eva von ichmussbacken. Es war wieder so, gesehen – gefühlt – gebacken. Ich habe es natürlich wieder meiner Nachbarin kosten lassen, zunächst hab ich ihr aber mein Werk noch im Ganzen gezeigt. Am nächsten Tag hat sie aufgeregt an meiner Tür gestanden und mich um das Rezept gebeten. Sie ist der Meinung, es ist das Beste das ich jemals gebacken habe. Wir müssen aber schon auch gestehen, dass wir total begeistert waren und wirklich jeden Bissen genossen haben. Diesmal war ich sogar so, dass nicht mal Erichs Kollegen was abbekommen haben. Also nur meine Freundin, die Nachbarin und wir haben den Rest wegschnabuliert.

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Die Zubereitung war aufregend und hat wirklich Spaß gemacht. Es ist schön, wenn man keine so akkurate Quadrate schneiden muss und wenn man zugucken kann, wie alle schön in der Kastenform aufgeht.

Zutaten für eine Kastenform (30 cm)

Teig:

100 g Butter
125 ml Milch
80 g Zucker
½ TL Salz
2 ½ Pck. Trockenhefe
2 große Eier (nicht mehr kalt)
630 g Mehl

Füllung:

300 g brauner Zucker
150 g weiche Butter
2 EL gemahlenen Zimt

Glasur:

150 g Frischkäse
60 ml Sahne
2 EL Vanillezucker
130 g bis 200 g Puderzucker

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Zubereitung:

Die Butter mit Milch, Zucker und Salz in einem Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Kurz abkühlen lassen. Die Mischung darf nur noch lauwarm sein, wenn man sie auf das Mehl und die Hefe gibt. In Rührschüssel 500 g vom dem Mehl, die Trockenhefe und die Eier vermischen, dann die lauwarme Milch-Butter-Mischung dazugeben. Mit der Küchenmaschine durchkneten, dabei nach und nach so viel von dem restlichen Mehl dazugeben, bis ein glatter und nicht klebender Teig entsteht. Den Teig in der Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Platz gehen lassen, bis er etwa doppelt so groß ist. Das dauert ungefähr so eine Stunde (ich stell ihn immer auf die Heizung).

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Für die Füllung die weiche Butter gründlich mit dem braunen Zucker und dem Zimt verrühren. Ich hab die Butter in der Mikrowelle ein ziemlich weich geschmolzen. Den Teig nochmal durchkneten und dann auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz in ein Rechteck von ca. 40 x 60 cm rollen. Die Füllung gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilen.Den Teig in Rechtecke in der Größe der Kastenform schneiden – sie sollen nicht alle die gleiche Größe haben. Die Kastenform hochkant stellen und die Rechtecke in die Form stapeln. Die Form sollte insgesamt zu nur ungefähr dreiviertel gefüllt sein. Bei den beiden letzten Teigstücken am Rand muss die Füllung innen sein, sonst klebt alles an der Kastenform. Nun die Kastenform gerade stellen und die Rechtecke gleichmäßig in der Form verteilen. Es dürfen keine zu großen Abstände zwischen den Teigecken sein. Die Form mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und ungefähr eine Stunde ruhen lassen.

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Das Backrohr auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Pull-Apart-Bread ca. 30-40 Minuten lang goldbraun backen. Es ist ratsam eine Stäbchenprobe zu machen. Aus dem Backrohr nehmen und abkühlen lassen.

Für das Topping den Frischkäse, die Sahne und den Vanillezucker mit dem Handrührgerät glatt rühren. Den Puderzucker dazu geben und rühren, bis eine weiche Creme entstanden ist. Die Sahne darf nicht fest werden. Auf das Pull-Apart-Bread geben und einfach nur noch genießen.

Vielen Dank liebe Eva 🙂

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Sea Salt Caramel Spread


Für das Milionärs Shortbread braucht man diesen selbstgemachten Karamelaufstrich. Aber er schmeckt nicht nur auf dem Shortbread, sondern auch wenn man mit dem Löffelchen in das Glas fährt, das ist irgendwie wie ein kleiner Glückstripp, so lecker schmeckt es.

Zutaten für ca. 350 ml

150 g Zucker
110 g Butter
100 ml Sahne
1 Prise Fleur de Sel
Nach Belieben: Mark einer halben Vanilleschote

Zubereitung:

In einen Topf mit schwerem Boden den Zucker mit dem Wasser langsam schmelzen lassen. Dabei nicht umrühren, sondern den Topf immer nur sanft hin und her schwenken. Wenn der Zucker beginnt seine hellbraune Farbe bekommt, die Butter langsam unterrühren. Danach den Topf vom Herd nehmen und die leicht erwärmte Sahne langsam dazu geben, dabei weiter umrühren. Zum Schluss das Meersalz und bei Bedarf, die Vanilleschote dazu geben.

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Süßkartoffel-Suppe mit Milchschaum


Anlässlich unseres 11. Hochzeitstages habe ich mich für eine Süßkartoffelsuppe entschieden, als Gag aber dazu Blätterteigherzchen gemacht und die mit Thymian bestreut. Meine Freundin hat mir schon immer von Süßkartoffeln vorgeschwärmt und bei dem Rezept dachte ich mir dann, das ist es.

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Zutaten für 2 Personen:

Blätterteig-Herzchen:

1 Platte fertigen Blätterteig
1 Eiweiß
5 Zweige Thymian (ich nehme getrockneten)
grobes Meersalz

Suppe:
300 g Süßkartoffeln
2 Schalotten
30 g Butter
500 ml Gemüsefond
100 ml Sahne
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
50 ml Noilly Prat

120 ml Milch zum aufschäumen

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Zubereitung:

Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. Den Blätterteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte leicht ausrollen und die Herzen ausstechen. Auf ein mit Backpapierbelegtes Backblech geben. Eiweiß leicht verquirlen. Blätterteigherzen mit Eiweiß bestreichen und mit Meersalz und wenigen Thymianblättchen bestreuen. Ca. 10 Minuten auf der 2. Schiene von unten goldbraun backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Süßkartoffeln und Schalotten schälen, würfeln. Butter erhitzen, Schalotten darin ca. 3 Minuten glasig dünsten. Kartoffeln zugeben, kurz mitdünsten. Mit Fond und Sahne ablöschen. 4 Thymianzweige (ich habe getrockneten genommen) zugeben, würzen, zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen.DSCF5404

Die Milch mit dem Milchaufschäumer erhitzen und die Süßkartoffelsuppe mit einem Milchschaumhäubchen und etwas Thymian verziert anrichten. Dazu die Herzen reichen.

Also ich hab definitiv eine neue Lieblingssuppe 🙂

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Die Blumen, die mir mein Mann zum Hochzeitstag geschenkt hat ❤

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Pasta in Salbeibutter geschwenkt


Meine Kollegin Sonja hat mich mit einer Tüte superschönem Salbei aus ihren Garten überrascht.  Samstag haben wir uns dann ein sehr schnelles und leckeres Essen gezaubert. Mein Mann hat seit gestern ein neues Lieblingsessen.

Zutaten für 2 Personen

250 g Spaghetti oder Penne (ich habe Gemeli genommen, weil sich die Butter und der Salbei darumschmiegt)
100 g Butter
1 Bund Salbei, gewaschen und grob zerkleinert
Salz, Pfeffer,
etwas von sehr gutem Olivenöl
frisch geriebenen Parmesan
Wasser zum kochen bringen, einen Teelöffel Salz dazugeben. Salbei waschen und zekleinern.

Butter in einer Pfanne erhitzen, aber nicht braun werden lassen. Wenn das Nudelwasser kocht, die Pasta in das Wasser geben und al Dente kochen.

Nun die Hälfte des Salbei in die Butterpfanne und ein wenig braun anbraten. Wenn die Nudeln fertig gekocht sind, abgießen, in den Topf zurück geben und mit einem guten Schuß Olivenöl bedenken. Jetzt die zweite Hälfte des Salbeis in die Pfanne und auch noch einen wenig frische Butter dazu geben. Dieser Teil des Salbei sollte nur noch kurz weich werden. Die Farbe wird dabei ein sattes Grün annehmen. Jetzt nur noch mit frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Salz abschmecken, dann die Nudeln unterheben und für gut eine Minute auf dem Herd lassen.
Mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Guten Appetit

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