Brotzeitsalat „Deluxe“


Zutaten

1 Scheibe weißer Presssack
1 Scheibe roter Presssack
1 Scheibe Leberkäse
2 Regensburger
½ Kabanossi
1 Romadur (ich habe Bergkäse genommen)
½ Scheibe Emmentaler am Stück
2 Zwiebeln
1 Bund Radieschen
4 Frühlingszwiebeln
½ Glas Essiggurken
3 Eier hartgekocht

Zubereitung

Presssack, Wurst und Käse nach Belieben in Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln, Radieschen und Essiggurken in Scheiben schneiden.

Dressing
5 EL süßer Senf
2 EL Sahnemeerrettich
1 TL Honig
½ Glas Sud von den Essiggurken
Essig nach Geschmack
2 EL Öl
1 Tasse Wasser

Dressing-Zutaten in ein hohes Gefäß geben, gut verrühren und zum Salat geben. Den Salat mindestens 1 Stunde ziehen lassen, je länger umso besser. Mit den Eiern garnieren und mit Schnittlauchbrot genießen.

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Eierlikörkuchen (Kastenkuchen)


Wir bekamen Besuch von einem Jugendfreund und da ich weiß, dass Franz gerne Eierlikör mag, dachte ich mir, dass ich einen Eierlikörkuchen backe. Plätzchen hab ich noch keine gemacht, also musste ein Kuchen her. Das Rezept geht schnell, hat bei mir Gelinggarantie und bleibt tagelang richtig saftig. Wichtig dabei ist nur, dass die Zutaten alle Zimmertemperatur haben. Ich mache den Eierlikörkuchen in einer Kastenkuchenform, da bekomme ich den Kuchen immer in einem Stück raus. Mein Tipp hierzu ist, dass ich den Boden der Kastenkuchenform mit einem zurechtgeschnittenen Streifen Backpapier auslege. Die Form in bisschen angefeuchtet, dann hält der Streifen auch wunderbar.

Zutaten für eine große Kastenform

5 Eier
180 g Puderzucker
2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
250 ml Eierlikör
250 ml Pflanzenöl
150 g Speisestärke
100 g Mehl
1 Pck. Backpulver

Zubereitung

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, die Form mit Butter ausstreichen (ggf. Boden einer Kastenform mit Backpapier auslegen). Die Eier mit Puderzucker, Vanillezucker und der Prise Salz in einer großen Schüssel dick und schaumig schlagen. Noch weiterschlagen, dabei aber den Eierlikör dazugießen, dann nach und nach das Öl zugießen und 2 Minuten lang weiterschlagen. Die Speisestärke, Mehl und Backpulver vermischen und über die Teigmasse stäuben und vorsichtig unter die Masse ziehen. Den Teig in die Form füllen, im Ofen auf der mittleren Schiene 60 – 70 Minuten backen. Den Kuchen 5 – 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und auskühlen lassen.

Kurz vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.

Sächsische Rhabarberschnitten


Wie so oft schon, hat mich Eva von ichmussbacken mit einem Rezept inspiriert. Ich konnte mir es nicht vorstellen, Mürbeteig, Erdbeermarmelade, Löffelbiskuit, Rhabarber und ein Guss aus Sahne und Eiern. Ich muss gestehen, während ich den Kuchen gemacht habe, habe ich mich gefragt, ob es denn tatsächlich einen so aufwendiger Kuchen sein muss, den ich mir da ausgesucht habe? Nachdem er allerdings fertig war, war meine Antwort ganz klar „JA“. Er schmeckt vorzüglich und alle die ihn probiert hatten, waren der gleichen Meinung. Manchmal darf es eben gerne ein bisserl mehr sein. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ein paar Änderungen vorgenommen habe, die sich bei der Herstellung so ergeben haben. Mein Mürbeteig wird immer ohne Ei gemacht, ich habe mehr Löffelbiskuits gebraucht, ein Ei mehr für den Guss und etwas mehr Schlagrahm.

Für ein Backblech und einen Back-Rahmen

Zutaten Mürbteig:

450 g Mehl
150 g Puderzucker
300 g Butter
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker

Zutaten Füllung:

250 g Erdbeermarmelade
400 g Löffelbisquit
1500 g Rhabarber

Zutaten Topping:

250 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Marzipan (Zimmertemperatur)
6 Eier (Zimmertemperatur)
250 ml Schlagrahm
40 g Mehl

Zimtzucker:

80 g Zucker
1 gestrichener Teelöffel Zimt

Zubereitung:

Für den Mürbeteig, Mehl, Zucker und die Butter, die in kleine Stückchen geschnitten werden sollte, in die Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbteig etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Back-Rahmen auf die Größe des Blechs einstellen und auf das Backpapier setzen.

Den Mürbteig, auf die Größe des Back-Rahmens ausrollen und auf das Backpapier im Back-Rahmen legen. Mit den Händen den Mürbteig evtl.. an freien Stellen verteilen und am Rand andrücken, so dass dieser den gesamten Back-Rahmen gleichmäßig ausfüllt. Im Backofen ca. 10-15 Minuten zart anbacken. Die Oberfläche sollte leicht gelbbraun angebacken sein.
Während der Mürbteig im Backofen ist, das Topping zubereiten. Dafür Marzipan mit ca. 50 g weicher Butter zu einer homogenen Masse rühren. Die restliche Butter dazu geben schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazuzugeben und gut unterrühren. Zuletzt den Schlagrahm einrühren und dann das Mehl.

Den zart angebackenen Mürbteigboden aus dem Backofen nehmen, kurz auskühlen lassen. Jetzt die Löffelbiskuits eng nebeneinander auf den Boden geben (ggf. zuschneiden). Den Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen. Das Topping darüber gießen, über dem Rhabarber verteilen und glatt streichen. Es sollte der Rhabarber übergossen sein.
Im Backofen ca. 40 Minuten backen. Der Kuchen sollte schön goldgelb sein.

Zucker und Zimt vermischen und gleichmäßig über den noch heißen Kuchen streuen.

Brioche-Knödel


Eine tolle Beilage zu allen Schmorgerichten, sind Brioche-Knödel. Leichter wie Semmelknödel, sehr fein durch die leichte Süße, die hervorragend zu deftigen und schweren Soßen passt, das sind Brioche-Knödel. Hier das Rezept dazu, bei uns gab es die Brioche-Knödel zuletzt zu geschmorten Ochsenbackerl, das Rezept findet ihr hier.

 

Zutaten für 4 Personen:

500 g Brioche geschnitten
1 Stck. Schalotte
3 Eier
100 ml Milch
1 TL Butter
Salz
Pfeffer
Muskat (wer mag – bei mir gibt es kein Muskat)
2 EL Semmelbrösel

Zubereitung

Brioche entrinden und in kleine Würfel schneiden. Schalotte in Butter anbraten und mit Milch aufgießen. Würzen und mit den Eiern zum Brioche geben. Gut durchmengen und mit Semmelbrösel ein wenig binden. Die Masse in ein Tuch geben (ich geben es auf eine Frischhaltefolie und wickel den zur Wurst geformten Teig in Alufolie) binden und im Salzwasser ca. 30 Minuten leicht sieden lassen. Knödel auswickeln und aufschneiden – anrichten.

Apfel-Fenchel-Tarte


Als ich das Rezept gelesen habe, habe ich mir mal wieder vorgestellt, wie die Tarte schmecken könnte und ich war ziemlich angemacht davon. Heute habe ich mich ein bisschen gefordert und auch wenn ich gerade ziemliche Schmerzen habe, bin ich zufrieden und ein bisschen glücklich, was mir heute alles geglückt ist und auch noch richtig lecker schmeckt. In dem Rezept wird ein fertiger Tarte-Teig genommen, aber das ist für mich natürlich inakzeptabel. Ich habe mir ein Teigrezept gesucht und die Tarte dahingehend abgewandelt, dass ich statt einer runden Form zwei kleinere Tartes in meiner schönen rechteckigen Form gebacken habe.

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Zutaten für 12 Stücke (für zwei rechteckige Tarteformen)

Teig:

500 g Mehl
250 g Butter
2 Eier
1 Prise Salz

Belag:

600 g Fenchelknollen mit Grün
4 Schalotten
2 Knoblauchzehen (lasse ich bei mir weg)
2 rote Äpfel
1/2 Biozitrone
1 EL Öl
200 g Bacon in Scheiben (weil davon auch so genascht wird)
Salz
Pfeffer
100 g Emmentaler
400 g Schlagsahne
3 Bio-Eier
2 EL Speisestärke
geriebene Muskatnuss
Edelsüßer Paprika
200 g Appenzeller oder Bergkäse

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Aus dem Mehl, den Eiern, Salz und der Butter einen glatten Teig herstellen und 30 Min. kalt stellen. Zwischenzeitlich die Form einfetten. Den Teig ausrollen und mit einem schönen Rand in der Tarteform ausbreiten. Auf der unteren Schiene 10-15 Minuten vorbacken. Im Rezept wird blindbacken vorgeschlagen, ich persönlich mache das schon seit Ewigkeiten nicht mehr, weil meine Teige auch immer so schön und flach bleiben.

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Für den Belag den Fenchel putzen, das Grün abschneiden, den Strunk entfernen und die Knollen in Streifen schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und hacken. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Zitrone abwaschen, Schale abreiben, Saft auspressen und über den Apfelspalten verteilen.

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Das Öl erhitzen und den Bacon darin bissfest und kross anbraten, auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Fenchel in dem ausgetretenen Bratfett bissfest anbraten. Nach ca. 4 Minuten die Schalotten und den Knoblauch dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Fenchel-Zwiebelmischung in einem Schüsselchen zur Seite stellen und die Apfelscheiben vorsichtig gefächert anbraten.

Für die Eier-Sahne die Sahne mit dem Stärkemehl vorsichtig anrühren, die Eier dazu geben und mit Paprika, Salz, Pfeffer und der abgeriebenen Muskatnuss verquirlen. Den Appenzeller oder Bergkäse raspeln und die Hälfte unter die Eier-Sahne heben

Die Hälfte des Emmentalers auf der ersten vorgebackenen Tarte verteilen, die Fenchelmasse und zuletzt die gefächerten Apfelscheiben ebenfalls auf dem Boden verteilen und schön anordnen.  Die Eier-Sahne darüber geben und die Hälfte des restlichen Appenzellers oder Bergkäse darüber verteilen und im Backofen zwischen 25-30 Min goldgelb backen. Beim Anrichten die Bacon-Scheiben darauf geben und mit dem Fenchelgrün verzieren.

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Viel Spaß beim nachkochen und genießen