Brotzeitsalat „Deluxe“


Zutaten

1 Scheibe weißer Presssack
1 Scheibe roter Presssack
1 Scheibe Leberkäse
2 Regensburger
½ Kabanossi
1 Romadur (ich habe Bergkäse genommen)
½ Scheibe Emmentaler am Stück
2 Zwiebeln
1 Bund Radieschen
4 Frühlingszwiebeln
½ Glas Essiggurken
3 Eier hartgekocht

Zubereitung

Presssack, Wurst und Käse nach Belieben in Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln, Radieschen und Essiggurken in Scheiben schneiden.

Dressing
5 EL süßer Senf
2 EL Sahnemeerrettich
1 TL Honig
½ Glas Sud von den Essiggurken
Essig nach Geschmack
2 EL Öl
1 Tasse Wasser

Dressing-Zutaten in ein hohes Gefäß geben, gut verrühren und zum Salat geben. Den Salat mindestens 1 Stunde ziehen lassen, je länger umso besser. Mit den Eiern garnieren und mit Schnittlauchbrot genießen.

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Semmelknödelauflauf mit Champignons und Speck


Irgendwie bin ich ins Auflauf-Fieber geraten. Bei diesem Auflauf waren es einfach die Zutaten, die mich so angesprochen haben. Champignons, Speck und Semmelknödel, die bei mir allerdings in Brezenknödel umgewandelt wurden. Wir mögen Brezenknödel lieber, weil sie einfach pikanter sind. Der Auflauf hat diesmal nicht nur uns geschmeckt, auch meinem lieben Kollegen Markus hat der Auflauf  gemundet. Ich mag es, wenn die Pilze nicht so klein geschnitten sind, dass sie noch „Biss“ haben, die Soße habe ich ein bisschen mit Sahne verdünnt, weil wir mehr Soße brauchen, wenn mehrere Personen mitessen.

Zutaten:

4 Laugensemmeln (Brötchen) vom Vortag
2 Zwiebeln
2 EL Butter
100 ml Milch
1 Bund Schnittlauch
2 Eier (Gr. M)
1 EL Paniermehl
Salz, Pfeffer
geriebene Muskatnuss
1 kg braune Champignons (ich habe noch getrocknete Steinpilze dazu gegeben)
500 g Spitzkohl
2 EL Öl
200 g Schinkenwürfel
250 ml Weißwein
1 Pr. Zucker
300 g Crème Fraîche
50 g Emmentaler

 

Zubereitung:

Die Semmeln (Brötchen) klein würfeln und in eine Schüssel geben. Die Zwiebeln schälen und klein würfeln. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Hälfte der Zwiebeln darin goldgelb andünsten. Di Milch zugießen, kurz erhitzen und alles über die Semmeln geben. ca 10 Minuten beiseite stellen. Den Schnittlauch waschen, trocken tupfen und in feine Röllchen schneiden. Etwas zum Garnieren beiseite stellen, Rest zu den Semmeln geben. Die Eier zufügen und alles zu gut verkneten. Falls die Masse zu weich ist, eventuell noch 1–2 EL Paniermehl unterkneten (wir haben drei Scheiben Toastbrot dazu gegeben). Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit angefeuchteten Fingern ca. 14 kleine Knödel formen.

Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Die Knödel zugeben, Temperatur reduzieren und Knödel darin ca. 10 Minuten garen. Mit einem Schaumlöffel herausheben und abtropfen lassen. Beiseite stellen.

Die Pilze säubern und putzen, halbieren. Den Spitzkohl putzen, waschen, in feine Streifen schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Schinkenwürfel darin anbraten, die Hälfte herausnehmen. Pilze in die Pfanne geben und kräftig anbraten. Restliche Zwiebel und Spitzkohl zufügen und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, ca. 5 Minuten köcheln lassen. Crème fraîche unterrühren und noch einmal abschmecken. In eine Auflaufform geben und die Knödel darauf setzen und mit Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 20 Minuten überbacken. Mit Schnittlauch und Schinkenwürfel bestreut servieren. Guten Appetit.

 

 

 

 

 

Linguine mit Flußkrebsschwänzen in Riesling-Sahne-Sauce


Uns war mal wieder nach Nudeln und da mir auf meinen Einkaufsbummel im Großmarkt die Flußkrebsschwänzchen ins Auge gestochen sind, dachte ich das wäre ein leckeres und schnelles Abendessen für uns. Wir lieben ja jegliches Krabbelgetier das aus dem Meer kommt und Flußkrebse stehen da ganz oben. Ich habe meinem Mann wieder nicht verraten was ich koche und der hat ganz schön große Augen gemacht, als er in den Backofen geguckt hat. Der Geschmack hat uns total überzeugt und wir werden das sicher sehr bald wieder genießen.

Zutaten für 4 Portionen:

250 g Flußkrebsschwänze (tiefgefroren oder vakuumiert)
250 g Linguine
250 g Schlagsahne
150 ml Riesling
2 Stengel Lauchzwiebeln
3 EL Öl zum anbraten
Salz
Pfeffer
1 TL Mondamin
ca. 80 g geriebener Parmesan oder Emmentaler
Fett für die Form

Zubereitung:

Bei tiefgefrorenen Flusskrebsschwänzen diese auftauen lassen. Lauchzwiebeln putzen, waschen, abtropfen lassen und in feine Ringe schneiden. Linguine in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung zubereiten. Flusskrebse abspülen und trocken tupfen. Fett in einer Pfanne erhitzen und die Flusskrebse darin leicht anbraten. Zum Schluss die Lauchzwiebelringe dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Wein und Sahne ablöschen, aufkochen und 1-2 Minuten köcheln lassen. Sauce mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Das Mondamin mit Wein oder Sahne klümpchenfrei anrühren und in die Sauce geben. Die Nudeln abgießen und abtropfen lassen. 8 Muschelschalen oder eine Auflaufform fetten. Nudeln hineingeben, Soße darüber verteilen und mit Käse bestreuen. Unter dem vorgeheizten Grill ca. 5 Minuten gratinieren oder im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 225 °C/ Umluft: 200 °C/ Gas: Stufe 4) ca. 10 Minuten überbacken.

Präsentation_Flußkrebse

Apfel-Fenchel-Tarte


Als ich das Rezept gelesen habe, habe ich mir mal wieder vorgestellt, wie die Tarte schmecken könnte und ich war ziemlich angemacht davon. Heute habe ich mich ein bisschen gefordert und auch wenn ich gerade ziemliche Schmerzen habe, bin ich zufrieden und ein bisschen glücklich, was mir heute alles geglückt ist und auch noch richtig lecker schmeckt. In dem Rezept wird ein fertiger Tarte-Teig genommen, aber das ist für mich natürlich inakzeptabel. Ich habe mir ein Teigrezept gesucht und die Tarte dahingehend abgewandelt, dass ich statt einer runden Form zwei kleinere Tartes in meiner schönen rechteckigen Form gebacken habe.

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Zutaten für 12 Stücke (für zwei rechteckige Tarteformen)

Teig:

500 g Mehl
250 g Butter
2 Eier
1 Prise Salz

Belag:

600 g Fenchelknollen mit Grün
4 Schalotten
2 Knoblauchzehen (lasse ich bei mir weg)
2 rote Äpfel
1/2 Biozitrone
1 EL Öl
200 g Bacon in Scheiben (weil davon auch so genascht wird)
Salz
Pfeffer
100 g Emmentaler
400 g Schlagsahne
3 Bio-Eier
2 EL Speisestärke
geriebene Muskatnuss
Edelsüßer Paprika
200 g Appenzeller oder Bergkäse

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Aus dem Mehl, den Eiern, Salz und der Butter einen glatten Teig herstellen und 30 Min. kalt stellen. Zwischenzeitlich die Form einfetten. Den Teig ausrollen und mit einem schönen Rand in der Tarteform ausbreiten. Auf der unteren Schiene 10-15 Minuten vorbacken. Im Rezept wird blindbacken vorgeschlagen, ich persönlich mache das schon seit Ewigkeiten nicht mehr, weil meine Teige auch immer so schön und flach bleiben.

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Für den Belag den Fenchel putzen, das Grün abschneiden, den Strunk entfernen und die Knollen in Streifen schneiden. Schalotten und Knoblauch schälen und hacken. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und in Spalten schneiden. Zitrone abwaschen, Schale abreiben, Saft auspressen und über den Apfelspalten verteilen.

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Das Öl erhitzen und den Bacon darin bissfest und kross anbraten, auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. Fenchel in dem ausgetretenen Bratfett bissfest anbraten. Nach ca. 4 Minuten die Schalotten und den Knoblauch dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Fenchel-Zwiebelmischung in einem Schüsselchen zur Seite stellen und die Apfelscheiben vorsichtig gefächert anbraten.

Für die Eier-Sahne die Sahne mit dem Stärkemehl vorsichtig anrühren, die Eier dazu geben und mit Paprika, Salz, Pfeffer und der abgeriebenen Muskatnuss verquirlen. Den Appenzeller oder Bergkäse raspeln und die Hälfte unter die Eier-Sahne heben

Die Hälfte des Emmentalers auf der ersten vorgebackenen Tarte verteilen, die Fenchelmasse und zuletzt die gefächerten Apfelscheiben ebenfalls auf dem Boden verteilen und schön anordnen.  Die Eier-Sahne darüber geben und die Hälfte des restlichen Appenzellers oder Bergkäse darüber verteilen und im Backofen zwischen 25-30 Min goldgelb backen. Beim Anrichten die Bacon-Scheiben darauf geben und mit dem Fenchelgrün verzieren.

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Viel Spaß beim nachkochen und genießen