Lebkuchen ohne Mehl


Ich weiß, ich bin wieder spät dran, mit meinen Weihnachtsrezepten, aber dennoch möchte ich Euch, das eine oder andere Rezept noch vorzustellen. Als ich das Rezept von KarambaKarina’s Welt gelesen hatte, wusste ich sofort, dass das ein Rezept ist, das ich ausprobieren möchte. Es wurden megaleckere, weiche und saftige Lebkuchen und sie werden ein fester Bestandteil meiner Weihnachtsgebäckliste werden. Ich habe das Rezept dahingehend geändert, dass ich Zitronat und Orangeat in der Küchenmaschine fein gemahlen habe, es gibt doch viele Menschen, die nicht mögen, wenn sie auf stückiges Zitronat und Orangeat beißen.

Zutaten:
(Für ca. 50 Lebkuchen)

4 Eier
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Lebkuchengewürz (15g)
4 cl Rum
1 gestrichener TL Backpulver
200 g Zitronat
200 g Orangeat
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gemahlene Mandeln
ca. 300 ml Schoko-Glasur
ca. 50 Backoblaten (Durchmesser 7cm)

200 g Kuvertüre (ich nehme Schokoladenpellets)
1 TL Kokosöl
Wer möchte Dekoration

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze, oder 140°C Umluft vorheizen

Orangeat und Zitronat fein mahlen/zerkleinern. Die Eier zusammen mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Orangeat, Zitronat, Haselnüsse, Mandeln, Backpulver, Vanillezucker und Rum dazugeben. Alles gut miteinander vermengen. Einen Esslöffel Teig auf die Oblate geben und gleichmäßig verstreichen. Wenn die Oblaten besonders glatt werden soll, einmal kurz mit einem leicht feuchteten Fingers die Oberfläche glatt streichen. Die Oblaten sollten dabei nicht nass werden. Die Lebenkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen,
dabei ca. 4 cm Abstand zueinander halten, denn die Lebkuchen gehen noch ein wenig auf.

Im Backofen ca. 20 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

Die Kuvertüre oder die Pellets schmelzen, das Kokosöl (für einen schönen Glanz), die Lebkuchen glasieren und dekorieren. Kuvertüre abkühlen lassen und Lebkuchen genießen.

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Rote-Bete-Carpaccio auf Avocadocreme


Wir hatten am Sonntag Besuch und es standen Muscheln mit Weißwein-Gemüse-Soße und Rosmarin-Ofen-Kartoffeln auf dem Menüplan und ich habe eine Vorspeise gesucht, die raffiniert, ausgefallen und leicht ist. In meinem täglichen Newsletter von LIVING AT HOME kam am Mittwoch das Rezept Rote-Beete-Capaccio auf Avocadocreme. Ich konnte mir das sehr gut vorstellen und es kam gestern auch sehr gut an. Wir mögen Avocados, wir lieben Rote Beet und ich mag seit einiger Zeit rohen Fenchel unheimlich gerne. Nach Rückversicherung, dass unser Besuch die Zutaten auch alle mag, stand dem ersten Kochversuch nichts mehr im Weg. Da es so lecker war, möchte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten.

Zutaten für 4 Portionen:

2 reife Avocados (z.B. Sorte Hass)
6 EL Zitronensaft
3 Tl mittelscharfer Senf
16 El Olivenöl
Salz
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Fenchelknolle (ca. 350 g)
30 g Walnusskerne (grob gehackt)
50 g Haselnusskerne (grob gehackt)
1 Tl Mohn
2 Stiele Dill
1/4 Bund Schnittlauch
2 kleine Rote-Bete-Knollen (à ca. 70 g)
1 Beet Rettich- oder Gartenkresse
12 gesalzene Cracker

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Zubereitung:

Avocados halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch aus den Schalen lösen. Avocado mit 2 El Zitronensaft, Senf und 4 El Olivenöl fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Fenchel putzen, längs halbieren und den Strunk keilförmig herausschneiden. Fenchel in sehr dünne Streifen hobeln. Mit 2 El Olivenöl und 1 El Zitronensaft mischen, salzen und pfeffern.

Nüsse und Mohn in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze rösten. Abkühlen lassen. Dann mit 10 El Olivenöl und 3 El Zitronensaft verrühren. Dillspitzen von den Stielen zupfen, fein hacken. Schnittlauch in Röllchen schneiden. Beides mit dem Nuss-Mohn-Öl verrühren, salzen, pfeffern.

Rote Bete schälen (dabei Einweghandschuhe tragen!) und sehr dünn hobeln. Die Avocadocreme auf 4 Teller streichen, Rote Bete und Fenchelsalat darauf anrichten. Die Kresse vom Beet schneiden, über das Carpaccio streuen. Alles mit dem Nuss-Mohn-Öl beträufeln. Mit den Crackern servieren.

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Nuss-Baiser-Torte


Heute möchte ich Euch unseren neuen Lieblingskuchen vorstellen. Ich konnte es ja mal wieder nicht lassen, als ich an der Zeitschrifenabteilung im Supermarkt vorbeigeschlendert bin, einen Blick auf die Zeitschriften mit dem Weihnachtsgebäck u werfen. Mein Blick blieb auf der Zeitschrift „LandGenuss“ hängen, weil darauf schon wunderschöne Plätzchen abgebildet waren. Ich habe sie durchgeblättert und ich war bei fast allen Seiten ziemlich begeistert. Vor allem waren ein paar Kuchen und Torten drin, die mich einfach total „geflashed“ haben. Darunter war auch die Nuss-Baiser-Torte. Ich dachte mir so, die back ich für meine Freundin wenn ich sie besuchen gehe. Ja ich war heute bei ihr und gestern habe ich die Torte gebacken. Wir sind einstimmig der Meinung (Erich, Freundin, Schwester der Freundin, Nachbarin, Kollegen von Erich und natürlich ich) dass die Torte der Wahnsinn ist. Ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen, aber mein Gefühl sagte mir schon, dass es lecker sein könnte. Es hat meine Vorstellung übertroffen. Hier mein Rezept:

Nuss

 

Zutaten für 8 Stücke

Teig:

225 g weiche Butter (etwas mehr für die Form)
225 g Zucker
6 Eier
300 g gemalene Mandeln
75 g gehackte Mandeln
2 TL Backpulver

Füllung:

1 Vanilleschote
100 g weiche Butter
100 g Puderzucker
100 g Frischkäse
100 g Hagebuttengelee (ich hab nur Marmelade bekommen)

Belag:

2 Eiweiß
1 Prise Salz
100 g Zucker
1 Handvoll Haselnusskerne

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine eckige Backform 18 x 18 cm den Boden mit Backpapier auflegen, die Ränder fetten. Butter und Zucker cremig schlagen, die Eier einzeln unterrühren. Haselnusskerne mit Mandeln und Backpulver mischen, unter den Teig heben. Den Teig in die Form streichen und im unteren Drittel des heißen Ofens etwa 35 Minuten backen. Dann herausnehmen und auskühlen lassen.

Für die Füllung Vanillemark auslösen. Butter mit Puderzucker Frischkäse und Vanillemark zu einer festen Creme aufschlagen. Die Creme bis zur Verwendung kühlen. Den Boden vorsichtig aus der Form lösen und in drei gleichdicke Böden schneiden und auf eine passende Tortenplatte setzen. Den Boden mit etwa der Hälfte des Gelees bestreichen, anschließend die Hälfte der Frischkäsecreme darauf geben und ebenfalls verstreichen. Den zweiten Boden aufsetzen und mit dem restlichen Gelee und der restlichen Creme bestreichen und mit dem letzten Boden bedecken. Abgedeckt 3 Stunden kühlen. Eiweiß mit Salz sehr steif schlagen, dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Die Torte rundherum mit der Eiweißmasse locker einstreichen. Die Torte mit dem Küchengasbrenner rundherum vorsichtig abflämmen. Haselnusskerne locker hacken und mittig auf der Torte streuen. Am besten sofort servieren.

Genießen..

Nuuss

Nusskranz


Beim Durchstöbern meines Ordners nach einen Salatrezept, bin ich über das Rezept für dem Nusskranz gestolpert. Seit ich es gesehen habe, hat es sich in mein Gedächtnis eingeschlichen und immer wieder angeklopft und gesagt „back mich endlich“. Gestern habe ich mich nach dem gemeinen Angriff der Grippeviren auf mein Immunsystem wieder soweit gut gefühlt, dass ich mich zum Supermarkt aufgemacht habe. Ich muss gestehen, es war nicht ganz einfach für mich, weil ich mit Hefeteig auch schon mal auf Kriegsfuß stehe, aber es ist eigentlich ganz gut gegangen. Hier das Rezept, ein paar Impressionen und dem Endresultat.

Zutaten für den Hefeteig:

1 Würfel Hefe
250 ml lauwarme Milch
500 g Mehl
1 Ei
2 Prisen Salz
80 g Butter
50 g Zucker
etwas abgeriebene Orangenschale

Für die Füllung:

1 großer Apfel
100 g gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse
200 g Marzipanrohmasse
2 Esslöffel Stroh-Rum
50 g Zucker
1 Prise Salz
1/4 Teelöffel Zimt
2 Eiweiß
150 g weiche Aprikosenmarmelade

Guß:

150 g Puderzucker
etwas Milch
etwas Vanillearoma
oder alternativ etwas erwärmte Aprikosenmarmelade
Zubereitung:

Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und ca. 10 Minuten gehen lassen, dann zu allen weiteren Zutaten geben und (ich lasse es meine heißgeliebte KitchenAid machen) einen gleichmäßigen Hefeteig daraus kneten. Diesen ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte sich mindestens verdoppelt haben.

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Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Den Apfel ganz fein reiben – ich hab den Saft den Apfels der ausgetreten ist, nicht weggegossen – würde die Flüssigkeit aber nicht mehr mit verwenden, da meine Füllung relativ flüssig geworden ist. Mit den gemahlenen Mandeln sowie den Haselnüssen vermengen. Das Marzipan reiben (ich lege die Masse ca. eine Stunde ins Gefrierfach, dass er ein wenig fest wird) oder in einer Küchenmaschine häckseln und zusammen mit dem Stroh-Rum zur Nussmasse geben und alles gleichmäßig vermischen. Nun noch Zucker, Salz und Zimt untermengen. Die Masse gut durcharbeiten, dass es eine homogene Masse wird. Die beiden Eiweiß steif schlagen und zusammen mit der Aprikosenmarmelade zur Füllung geben und unterheben. Alles gut miteinander vermengen, damit eine Art Paste entsteht.

Den Hefeteig nochmal kurz durchkneten und auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem ca. 65 cm auf 50 cm großen Rechteck ausrollen. Gleichmäßig mit der Nuss-Paste bestreichen. Den Teig der Länge nach aufrollen. Die Rolle nun einmal in der Mitte der Länge nach komplett durchschneiden. Die beiden Stränge nun mit der Schnittfläche nach oben miteinander verschlingen und in einem Kranz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Den Kranz für ca. 30 Minuten goldbraun backen. Nach 15-20 Minuten allerdings nachschauen, ob der Kranz schon gut gebräunt ist. Ist dies der Fall, sollte man ihn mit Alufolie abdecken. Dadurch wird verhindert, dass der Kuchen auf seiner Oberfläche verbrennt, aber dennoch weiterbacken kann.

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Für den Guss den Puderzucker mit der Milch und dem Vanillearoma verrühren und diesen noch auf den heißen Nusskranz streichen. Alternativ kann man die erwärmte Aprikosenmarmelade zum Bestreichen nehmen, für alle, die es noch fruchtiger wollen.

Gutes Gelingen

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Apfelbrot


Apfelbrot

750 g     Äpfel, geschält und gehobelt (saftige, nicht harte Sorte)
250 g     Zucker
1 TL       Zimt
½ EL      Kakaopulver
1 Msp.   Nelke(n), gemahlen
60 ml    Rum
150 g     Haselnüsse, geröstet und Haut abgerieben
150 g     Feigen, grob zerkleinert
150 g     Rosinen
150 g     Orangeat, gewürfelt
150 g     Zitronat, gewürfelt
150 g     Aprikose(n), getrocknet und gewürfelt
500 g    Mehl
1 Pkt.    Backpulver

Zubereitung;

Zucker, Zimt, Kakao, Nelken mit den Äpfeln, Nüssen, den
anderen Trockenfrüchten und dem Rum vermischen und über Nacht ziehen
lassen. Am nächsten Tag das Mehl und Backpulver untermischen und in
zwei kleine Kastenformen füllen, bei 175°C, 70-80 Minuten backen.

Mindestens einige Tage in Folie eingehüllt, kühl ruhen lassen.

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