Pull-Apart-Bread mit Zimt und Zucker


So, endlich schaffe ich es und stelle Euch mein neues absolutes Lieblingsrezept vor. Es war wieder ein Rezept meiner „Nachbackliste“ und es war wie so oft schon vom meiner lieben Blogfreundin Eva von ichmussbacken. Es war wieder so, gesehen – gefühlt – gebacken. Ich habe es natürlich wieder meiner Nachbarin kosten lassen, zunächst hab ich ihr aber mein Werk noch im Ganzen gezeigt. Am nächsten Tag hat sie aufgeregt an meiner Tür gestanden und mich um das Rezept gebeten. Sie ist der Meinung, es ist das Beste das ich jemals gebacken habe. Wir müssen aber schon auch gestehen, dass wir total begeistert waren und wirklich jeden Bissen genossen haben. Diesmal war ich sogar so, dass nicht mal Erichs Kollegen was abbekommen haben. Also nur meine Freundin, die Nachbarin und wir haben den Rest wegschnabuliert.

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Die Zubereitung war aufregend und hat wirklich Spaß gemacht. Es ist schön, wenn man keine so akkurate Quadrate schneiden muss und wenn man zugucken kann, wie alle schön in der Kastenform aufgeht.

Zutaten für eine Kastenform (30 cm)

Teig:

100 g Butter
125 ml Milch
80 g Zucker
½ TL Salz
2 ½ Pck. Trockenhefe
2 große Eier (nicht mehr kalt)
630 g Mehl

Füllung:

300 g brauner Zucker
150 g weiche Butter
2 EL gemahlenen Zimt

Glasur:

150 g Frischkäse
60 ml Sahne
2 EL Vanillezucker
130 g bis 200 g Puderzucker

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Zubereitung:

Die Butter mit Milch, Zucker und Salz in einem Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Kurz abkühlen lassen. Die Mischung darf nur noch lauwarm sein, wenn man sie auf das Mehl und die Hefe gibt. In Rührschüssel 500 g vom dem Mehl, die Trockenhefe und die Eier vermischen, dann die lauwarme Milch-Butter-Mischung dazugeben. Mit der Küchenmaschine durchkneten, dabei nach und nach so viel von dem restlichen Mehl dazugeben, bis ein glatter und nicht klebender Teig entsteht. Den Teig in der Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Platz gehen lassen, bis er etwa doppelt so groß ist. Das dauert ungefähr so eine Stunde (ich stell ihn immer auf die Heizung).

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Für die Füllung die weiche Butter gründlich mit dem braunen Zucker und dem Zimt verrühren. Ich hab die Butter in der Mikrowelle ein ziemlich weich geschmolzen. Den Teig nochmal durchkneten und dann auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz in ein Rechteck von ca. 40 x 60 cm rollen. Die Füllung gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilen.Den Teig in Rechtecke in der Größe der Kastenform schneiden – sie sollen nicht alle die gleiche Größe haben. Die Kastenform hochkant stellen und die Rechtecke in die Form stapeln. Die Form sollte insgesamt zu nur ungefähr dreiviertel gefüllt sein. Bei den beiden letzten Teigstücken am Rand muss die Füllung innen sein, sonst klebt alles an der Kastenform. Nun die Kastenform gerade stellen und die Rechtecke gleichmäßig in der Form verteilen. Es dürfen keine zu großen Abstände zwischen den Teigecken sein. Die Form mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und ungefähr eine Stunde ruhen lassen.

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Das Backrohr auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Pull-Apart-Bread ca. 30-40 Minuten lang goldbraun backen. Es ist ratsam eine Stäbchenprobe zu machen. Aus dem Backrohr nehmen und abkühlen lassen.

Für das Topping den Frischkäse, die Sahne und den Vanillezucker mit dem Handrührgerät glatt rühren. Den Puderzucker dazu geben und rühren, bis eine weiche Creme entstanden ist. Die Sahne darf nicht fest werden. Auf das Pull-Apart-Bread geben und einfach nur noch genießen.

Vielen Dank liebe Eva 🙂

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Nusskranz


Beim Durchstöbern meines Ordners nach einen Salatrezept, bin ich über das Rezept für dem Nusskranz gestolpert. Seit ich es gesehen habe, hat es sich in mein Gedächtnis eingeschlichen und immer wieder angeklopft und gesagt „back mich endlich“. Gestern habe ich mich nach dem gemeinen Angriff der Grippeviren auf mein Immunsystem wieder soweit gut gefühlt, dass ich mich zum Supermarkt aufgemacht habe. Ich muss gestehen, es war nicht ganz einfach für mich, weil ich mit Hefeteig auch schon mal auf Kriegsfuß stehe, aber es ist eigentlich ganz gut gegangen. Hier das Rezept, ein paar Impressionen und dem Endresultat.

Zutaten für den Hefeteig:

1 Würfel Hefe
250 ml lauwarme Milch
500 g Mehl
1 Ei
2 Prisen Salz
80 g Butter
50 g Zucker
etwas abgeriebene Orangenschale

Für die Füllung:

1 großer Apfel
100 g gemahlene Mandeln
100 g gemahlene Haselnüsse
200 g Marzipanrohmasse
2 Esslöffel Stroh-Rum
50 g Zucker
1 Prise Salz
1/4 Teelöffel Zimt
2 Eiweiß
150 g weiche Aprikosenmarmelade

Guß:

150 g Puderzucker
etwas Milch
etwas Vanillearoma
oder alternativ etwas erwärmte Aprikosenmarmelade
Zubereitung:

Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und ca. 10 Minuten gehen lassen, dann zu allen weiteren Zutaten geben und (ich lasse es meine heißgeliebte KitchenAid machen) einen gleichmäßigen Hefeteig daraus kneten. Diesen ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte sich mindestens verdoppelt haben.

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Den Backofen auf 180 °C Umluft (200 °C Ober- / Unterhitze) vorheizen.

Den Apfel ganz fein reiben – ich hab den Saft den Apfels der ausgetreten ist, nicht weggegossen – würde die Flüssigkeit aber nicht mehr mit verwenden, da meine Füllung relativ flüssig geworden ist. Mit den gemahlenen Mandeln sowie den Haselnüssen vermengen. Das Marzipan reiben (ich lege die Masse ca. eine Stunde ins Gefrierfach, dass er ein wenig fest wird) oder in einer Küchenmaschine häckseln und zusammen mit dem Stroh-Rum zur Nussmasse geben und alles gleichmäßig vermischen. Nun noch Zucker, Salz und Zimt untermengen. Die Masse gut durcharbeiten, dass es eine homogene Masse wird. Die beiden Eiweiß steif schlagen und zusammen mit der Aprikosenmarmelade zur Füllung geben und unterheben. Alles gut miteinander vermengen, damit eine Art Paste entsteht.

Den Hefeteig nochmal kurz durchkneten und auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem ca. 65 cm auf 50 cm großen Rechteck ausrollen. Gleichmäßig mit der Nuss-Paste bestreichen. Den Teig der Länge nach aufrollen. Die Rolle nun einmal in der Mitte der Länge nach komplett durchschneiden. Die beiden Stränge nun mit der Schnittfläche nach oben miteinander verschlingen und in einem Kranz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Den Kranz für ca. 30 Minuten goldbraun backen. Nach 15-20 Minuten allerdings nachschauen, ob der Kranz schon gut gebräunt ist. Ist dies der Fall, sollte man ihn mit Alufolie abdecken. Dadurch wird verhindert, dass der Kuchen auf seiner Oberfläche verbrennt, aber dennoch weiterbacken kann.

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Für den Guss den Puderzucker mit der Milch und dem Vanillearoma verrühren und diesen noch auf den heißen Nusskranz streichen. Alternativ kann man die erwärmte Aprikosenmarmelade zum Bestreichen nehmen, für alle, die es noch fruchtiger wollen.

Gutes Gelingen

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