Kürbis-Feta-Quiche


Als ich das Foto von diesem Rezept gesehen habe, hatte ich eine sehr konkrete Vorstellung von dem Geschmack der Tarte. Es hat nur ein paar Tage gedauert, dann gab es die Kürbis-Tarte zum Abendessen. Wir waren beide aber total überrascht, wie harmonisch die Zutaten mit dem Kürbis harmoniert haben. Die Tarte wird es sicherlich öfters geben, sie schmeckt uns auch kalt bzw. lauwarm sehr gut. Die einzigen zwei Änderung am Rezept die ich vorgenommen habe, ich habe noch zwei Teelöffel Kapern und rote Pfefferbeeren dazu gegeben, weil wir beide Kapern und rote Pfefferbeeren so sehr mögen, aber das kann jeder für sich entscheiden.

Zutaten für 8 Stücke

200 g + etwas Mehl
Salz, Zucker
150 g + etwas kalte Butter
400 g Hokkaido Kürbis
100 g getrocknete Soft-Tomaten
100 g schwarze Oliven (entsteint)
optional 2 TL Kapern
200 g Feta
4-5 Stiele Thymian (ich habe getrockneten genommen)
4 Eier (Gr. M)
200 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer, rote Pfefferbeeren

Zubereitung

Für den Mürbteig: 200 g Mehl, je 1⁄2 TL Salz und Zucker in einer Schüssel geben. 150 g Butter in Würfel scheiden, zum Mehl geben und 6 EL kaltes Wasser zugeben. Alles kurz verkneten, bis gerade eben ein Teig entsteht. Auf einer mit Mehl bestäubten Fläche zu einer flachen Teigscheibe formen. Teig in Folie wickeln und ca. 2 Stunden kalt stellen. Ich gebe den Teig immer gleich in die Springform und stelle dann die Form kalt, einfach weil sich der weiche Teig so besser verarbeiten lässt.

Für die Füllung den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Soft-Tomaten würfeln, die Oliven, die Kapern grob hacken und den Feta zerbröseln. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abstreifen. Die Eier mit dem Crème fraîche verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C). Eine hohe Springform (20 cm Ø) fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig halbieren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Hälfte rund (ca. 21 cm Ø) ausrollen und als Boden in die Form legen. Andere Hälfte zu zwei ca. 32 cm langen Streifen aus­rollen. Als Rand in die Form ­legen und gut andrücken. Diese Handgriffe fallen weg, wenn man den Teig nach dem Kneten schon in die Form gegeben hat.

Die Tomaten, die Oliven, die Kapern , den Feta, den Thymian mit einem 1⁄3 der Eiermasse vermischen. In die Form geben. Die Kürbisspalten und die roten Pfefferbeeren darauf verteilen und mit Rest Eiermasse begießen. Auf der untersten Einschubleiste des heißen Ofens ca. 75 Minuten backen. Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.

TIPP: Klappt auch in einer klassischen Springform (26 cm Ø). Dann ist die Backzeit 10–15 Minuten kürzer.

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Raclette pikant und süß


Unser neues WMF Raclette kam Gott sei Dank pünktlich vor dem Jahreswechsel und wir waren beide total gespannt, ob es diesmal unseren Anforderungen entsprechen würde. Ja es hat unseren Erwartungen erfüllt. 8 Pfännchen, eine Etage um nicht gebrauchte Pfännchen zu parken und eine richtig gute Grillplatte oben drauf. Wir haben diesmal auf Kartoffeln verzichtet und beim zweiten Mal auch auf Baguette. Dafür haben wir Blätterteig belegt, das schmeckt uns viel viel besser. Hier unsere Zutaten und Fotos 🙂

Mediterrane Polenta zur Lammkeule


Als Beilage zur Lammkeule habe ich mir ein Polentarezept – eine mediterrane Polenta – ausgedacht. Ich hatte schon vor Jahren ein Rezept versucht, da wurden die Polentaschnitten mit Oliven, Fetakäse, Schinken, Lauch belegt und mit Käse überbacken. Diesmal wollte ich meine Lieblingszutaten wie Kapern, Oliven, getrockneten Tomaten dazu verwenden und diese sollten gleich mit der Polenta aufgestrichen werden und dann in Butter und Olivenöl ausgebacken werden. Sie haben schön die Soße aufgesaugt und die Zutaten haben sich mit der Lammkeule wunderbar ergänzt. Hier mein Rezept für Euch :-).

Zutaten für 6 Portionen

1 Zehe Knoblauch
50 g getrocknete Tomaten (in Öl)
30 g Kapern
1 EL Öl (von den getrockneten Tomaten in Öl abgeschöpft)
500 ml Vollmilch
125 g Polenta
50 g geriebener Parmesan
1 EL Butter
Olivenöl

Zubereitung

Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die getrockneten Tomaten und die Kapern ebenfalls fein hacken. Die Butter im Topf zerlassen und den Knoblauch darin bei mittlerer Hitze etwa 1 Min. anschwitzen, dann mit der Milch ablöschen und aufkochen lassen. Die Tomaten- und die Kapern dazu geben und die Polenta unter stetigem Rühren einrieseln lassen. Die Polenta etwa 10 Min. bei kleiner Hitze unter stetigem Rühren köcheln lassen bis sie andickt. Dann den Parmesan unterrühren. Die Polenta in eine mit Backpapier ausgelegte Form (ca. 17 x 25 cm) geben und 1 cm dick ausstreichen. Mit Backpapier abdecken, glatt streichen und vollständig auskühlen lassen, am besten über Nacht. Am nächsten Tag die Masse aus der Form nehmen, in Dreiecke schneiden und in einer beschichteten Pfanne mit Olivenöl und Butter von Seite knusprig anbraten und heiß servieren.

Spaghetti alla Puttanesca


Dieses Nudelgericht gehört zu meinen absoluten Lieblingsgerichten, es ist alles drin, was ich wahnsinnig gerne mag. Sardellen, Kapern, Oliven – eine perfekte Kombination, dann noch Spaghetti dazu.. Fertig ist ein Leibgericht. Hier mein Rezept für Euch 🙂

Zutaten für 4 Personen

400 g Spaghetti
2 EL Kapern
2 Knoblauchzehe
100 g Oliven schwarze, entkernt
4 Sardellenfilets
3 EL natives Olivenöl
400 g stückige Tomatensauce
Salz und ggf. etwas Nudelwasser um die Sauce zu binden

Zubereitung

Zunächst das Wasser für die Spaghetti erhitzen. Sobald es kocht, etwas Salz und die Nudeln hinzugeben, die Spaghetti „al dente“ kochen. Beim Abseihen nicht vergessen, etwas Nudelwasser aufzuheben.
Die Kapern grob hacken, dann den Knoblauch und die Oliven fein schneiden. Petersilie ebenso fein hacken und dann den Knoblauch mit dem Olivenöl in eine große Bratpfanne geben und anschwitzen. Sardellen, Kapern und Oliven ebenfalls dazugeben. Auf niedriger Stufe ein paar Minuten andünsten, bis die Sardellen zerfallen. Die Tomatensauce zu den anderen Zutaten geben, sorgfältig umrühren und offen köcheln lassen, bis die Sauce angedickt ist. Mit 2-3 Löffeln Nudelwasser aufgießen, um die Sauce zu binden. Umrühren und mit Salz abschmecken. (Vorsicht: Sardellen und Kapern sind schon sehr salzig.)
Die Spaghetti zur Sauce in die Pfanne geben und ein paar Mal anheben und in der Sauce wenden. Sollten die Nudeln noch zu trocken sein, noch etwas Nudelwasser dazugeben, dass die Sauce schön cremig ist und an den Spaghetti haften bleibt. Mit Petersilie bestreuen und ganz heiß servieren.

Gebackener roter Pressack mit Sauce Tatare


Ich bin als echte Münchnerin natürlich ein großer Fan von den Sendungen im Bayerischen Fernsehen. Bei „Wir in Bayern“, gibt es dort immer interessante Beiträge von unserem schönen Bayernland und außerdem mag ich die Rezepte sehr, die dort immer abwechselnde Köche zubereiten. Dann gibt es auch noch die Sendung „Einfach – gut – Bachmeier“ Ein Rezept das mich sofort angesprochen hat, war der gebackene, rote Pressack mit Sauce Tartar, zubereitet von Hans-Jörg Bachmeier. Die Sauce Tartar alleine ist Weltklasse und kann zu Fisch, Fleisch und eben zum Pressack gegessen werden.

Zutaten für die Sauce Tartare

2 sehr frische Eigelb
1 TL Senf
1 Spritzer Essig
200 ml Öl
Salz
Pfeffer aus der Mühle
2 Sardellenfilets
4 Cornichons
2 hart gekochte Eier
10 Kapern
2 EL saure Sahne
1 Spritzer Zitronensaft
½ Bund Schnittlauch

Für den Presssack

2 Eigelb
1 EL Sahne
4 Scheiben roter Presssack (à ca. 50 g)
Salz
Pfeffer aus der Mühle
100 g Mehl
100 g Weißbrotbrösel
2 große EL Butterschmalz
40 g kalte Butter

Außerdem

100 g Feldsalat
2 EL Kürbiskernöl

Zubereitung

Für die Sauce Tartare die Eigelbe, den Senf und den Essig in einen hohen Rührbecher geben. Mit dem Stabmixer vorsichtig von unten nach oben ziehen, bis die Sauce Tartare die gewünschte Konsistenz hat. Das Öl einfließen lassen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sardellen und die Cornichons fein hacken. Die Eier schälen, die Eiweiße und Eigelbe getrennt hacken. Sardellen, Cornichons, Eier, Kapern und saure Sahne unter die Mayonnaise rühren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Den Schnittlauch waschen, trocken schütteln, in feine Röllchen schneiden und unter die Sauce ziehen. Die Sauce kühl stellen. Für den Presssack die Eigelbe und die Sahne in einem tiefen Teller verquirlen. Den Presssack mit Salz und Pfeffer würzen. Das Mehl und die Weißbrotbrösel jeweils in einen tiefen Teller geben. Den Presssack zuerst im Mehl wenden, dann durch die Eiermischung ziehen und zuletzt locker in den Weißbrotbröseln wenden, dabei die Brösel nur leicht andrücken. Das Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Die Presssackschnitzel hineinlegen und die Pfanne immer wieder schwenken. Die Schnitzel wenden und die kalte Butter dazugeben. Immer wieder kräftig schwenken. Die Schnitzel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Den Feldsalat verlesen, waschen und trocken schleudern. Mit dem Kürbiskernöl marinieren und auf Tellern anrichten. Die Schnitzel und die Sauce Tartare dazu anrichten, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mafaldine mit Räucherlachs


Das heutige Abendessen ist aus der Idee heraus entstanden, dass wir noch Räucherlachs im Kühlschrank hatten und mir dieser unendlich leid getan hätte, diesen wegzuwerfen. Ich sagte zu meinem Schatz, was er denn von Nudeln mit Lachs halten würde und wie erwartet, war er sehr einverstanden. Wer mich besser kennt, der weiß dass ich keine 0815-Rezepte mag und machte mich auf die Suche nach dem richtigen Rezept. Wir mögen Lachs, wir mögen Kapern, ich mag den Geschmack von Noilly Prat und genau das kam in das entdeckte Rezept rein. Es hat uns vorzüglich geschmeckt und es hat tatsächlich nur 20 Minuten gedauert, drum hier das Rezept.

Zutaten (für 4 Portionen)

400 g Mafaldine
Salz
200 g Räucherlachs (in Scheiben)
2 Schalotten
20 g Butter
100 ml Noilly Prat (Wermut)
200 g Crème fraîche
6 Stiele Dill
20 g Kapern
Pfeffer
Zucker

Zubereitung

Die Mafaldine nach Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen. Den Lachs in fingerbreite Streifen schneiden und die Schalotte fein würfeln. Die Butter in einem Topf zerlassen, die Schalotte darin glasig dünsten, den Wermut zugeben und bei starker Hitze auf die Hälfte einkochen lassen. Danach das Crème fraîche unterrühren und bei milder Hitze erwärmen. Die Dillspitzen fein schneiden und nun die Kapern und den Dill unter die Wermut-Sahne rühren, mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken. Die Mafaldine abgießen und das Kochwasser auffangen. Die Nudeln abtropfen lassen, dann mit der Sauce vermischen und nach Belieben 50-100 ml Nudel-Kochwassser zugeben. Zum Schluss den Lachs kurz unterheben.

Schollenfilet mit Kapern-Zitronensoße


Das „Piccata di pesce“ ist ein schnelles und sehr leichtes Gericht, das aber durch seinen Geschmack trotzdem was „Besonderes“ ist. Ich war auf der Suche nach einem Rezept für Schollenfilets, da ich diesen Fisch unheimlich gerne esse und bin mit diesem Rezept fündig geworden. Da ich violette Kartoffeln hatte und noch ein Stück Sellerie, habe ich mir als Beilage ein Kartoffel-Sellerie-Püree ausgedacht.

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Zutaten für 4 Portionen:

2 EL Mehl zum Wälzen
450 g Schollenfilets
75 g Butter
Saft von 1 Zitrone
4 EL Wasser

2-4 EL Kapern (ich habe gesalzene genommen und darum salze ich sehr verhalten)
1 EL Butter
1 EL frisch gehackte glattblättrige Petersilie (da ich Petersilie überhaupt nicht mal, lasse ich sie weg)
Salz und frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Mehl in einen Teller geben und die Fischfilets auf beiden Seiten im Mehl wälzen. Butter bei mittlerer Temperatur in einer großen Pfanne zerlassen, wenn die Butter leicht gebräunt ist, die Fischfilets dazugeben und auf jeder Seite ca. 1-2 Minuten braten, dabei einmal wenden. Wenn die Filets goldbraun gebraten sind, vorsichtig aus der Pfanne heben und auf einem Teller beiseite stellen. Teller abdecken und warm halten. Den Zitronensaft und das Wasser vermischen und in die Pfanne gießen. Kapern und 1 EL Butter dazugießen. Einköcheln bis die Soße etwas reduziert ist. Mit Salz abschmecken, Petersilie einrühren und Fischfilets zurück in die Pfanne geben. Nochmal erhitzen und sehr heiß servieren.

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Pizza „Petra“


Hier das Rezept von meiner absoluten Lieblingspizza, auf der alles das drauf ist, was ich total gerne mag

Rezept Teig für ein Backblech:

500g Weizenmehl
250ml Wasser
10g Hefe frisch (oder 1/4 Tüte Trockenhefe)
2 1/2 TL Salz

Belag:

2 EL scharfes Tomatenmark
Spice Island Pizzagewürz
1 Dose Artischocken
150 g Italienische Salami
1 Schälchen Pilze
2 gelbe oder rote Paprika
Peperoni nach Schärfe und Geschmack
Kapern (für mich ganz wichtig auf meiner Pizza)
2 Päckchen Mozzarella
1 Päckchen geriebener Emmentaler

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