Spaghetti mit Zitronensauce und Räucherlachs


Ich hatte noch zwei wunderbare Stücke kaltgeräucherten Rächerlachs aus Norwegen im Kühlschrank und war auf der Suche nach einem Rezept mit Pasta. Wir hatte schon mehrmals das Rezept Mafaldine mit Räucherlachs gemacht, aber ich war mal wieder auf der Suche nach was ausgefallenem. Ich habe mich dann für die Spaghetti mit Zitronensauce und Räucherlachs. Leider habe ich keinen Estragon bekommen, aber es hat trotzdem vorzüglich geschmeckt.

Zutaten für 4 Portionen

250 g Spaghetti/Bavette/Linguine
60 g Räucherlachs
10 schwarze Oliven ohne Kern
1/2 rote Zwiebel
1 TL Butter
1 EL Zitronensaft
100 ml klare Suppe
250 ml Schlagsahne
2 TL Speisestärke
1 unbehandelte Zitrone (davon die Schale)
1 EL frischer Estragon (gehackt)
Salz/Pfeffer

Zubereitung

Die Spaghetti/Bavette/Linguine in Salzwasser „al dente“ kochen. Während die Nudeln kochen, den Lachs in 3–4 mm breite Streifen oder kleine Würfelchen schneiden. Die Oliven in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.

Die Zwiebelwürfel und die Oliven in Butter anschwitzen, mit Zitronensaft und Suppe ablöschen. Die Schlagsahne dazu geben und auf kleiner Flamme ca. 2 Minuten köcheln. Die Speisestärke mit 3 TL Wasser verrühren, in die Sauce geben und kurz kochen.

Die Spaghetti/Bavette/Linguine abseihen, kurz abtropfen lassen und sofort mit der Sauce vermischen. Eine Kelle Nudelwasser abschöpfen, das kann ggf. zur Sauce gegeben werden, wenn diese zu dünnflüssig sein sollte. Die Nudeln im vorgewärmten Teller anrichten und servieren. Guten Appetit

Linguine mit Flußkrebsschwänzen in Riesling-Sahne-Sauce


Uns war mal wieder nach Nudeln und da mir auf meinen Einkaufsbummel im Großmarkt die Flußkrebsschwänzchen ins Auge gestochen sind, dachte ich das wäre ein leckeres und schnelles Abendessen für uns. Wir lieben ja jegliches Krabbelgetier das aus dem Meer kommt und Flußkrebse stehen da ganz oben. Ich habe meinem Mann wieder nicht verraten was ich koche und der hat ganz schön große Augen gemacht, als er in den Backofen geguckt hat. Der Geschmack hat uns total überzeugt und wir werden das sicher sehr bald wieder genießen.

Zutaten für 4 Portionen:

250 g Flußkrebsschwänze (tiefgefroren oder vakuumiert)
250 g Linguine
250 g Schlagsahne
150 ml Riesling
2 Stengel Lauchzwiebeln
3 EL Öl zum anbraten
Salz
Pfeffer
1 TL Mondamin
ca. 80 g geriebener Parmesan oder Emmentaler
Fett für die Form

Zubereitung:

Bei tiefgefrorenen Flusskrebsschwänzen diese auftauen lassen. Lauchzwiebeln putzen, waschen, abtropfen lassen und in feine Ringe schneiden. Linguine in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung zubereiten. Flusskrebse abspülen und trocken tupfen. Fett in einer Pfanne erhitzen und die Flusskrebse darin leicht anbraten. Zum Schluss die Lauchzwiebelringe dazugeben und kurz mitdünsten. Mit Wein und Sahne ablöschen, aufkochen und 1-2 Minuten köcheln lassen. Sauce mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Das Mondamin mit Wein oder Sahne klümpchenfrei anrühren und in die Sauce geben. Die Nudeln abgießen und abtropfen lassen. 8 Muschelschalen oder eine Auflaufform fetten. Nudeln hineingeben, Soße darüber verteilen und mit Käse bestreuen. Unter dem vorgeheizten Grill ca. 5 Minuten gratinieren oder im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 225 °C/ Umluft: 200 °C/ Gas: Stufe 4) ca. 10 Minuten überbacken.

Präsentation_Flußkrebse

Linguine mit gebratener Geflügelleber


Ich liebe ja Pasta – in jeder Form und als ich über das Rezept gestolpert bin, wußte ich – das muss ich versuchen. Birne, Leber, Salbei und Marsala erschienen mir eine wunderbare Kombination. Das war auch so, ich habe es gestern versucht und es hat uns total gut geschmeckt. Darum möchte ich Euch auch jetzt das Rezept vorstellen. Wir haben ja neben dem Viktualienmarkt noch einen kleineren Markt, den Elisabethmarkt, der von mir nur einen Steinwurf entfernt ist, dort bekommt man alles an Obst und Gemüse und unter anderem auch frisches Wild und Geflügel. Dort habe ich meine frische Geflügelleber geholt, wobei ich denke, eingefroren würde es sicher auch gut gehen. Die Linugine gibt es fast in jedem Supermarkt, aber gestern wollte ich ein bisschen mehr italienisches Gefühl haben und bin in unseren italienischen Supermarkt gefahren. Schon beim Eingang bekomme ich immer Urlaubsgefühle. Die Sprache darin ist fast ausschließlich italienisch, es gibt Unmengen an Pasta und auch das Regal mit Ölen und Essig ist beachtlich. Ich muss immer darauf achten, dass ich nicht in einen Kaufrausch verfalle. Dazu kommt noch, dass sie eine Theke mit den ganzen tollen Salamis, Pancetta, Bresaola und Mortadella haben. Ich liebe die Fenchelsalami und bin natürlich nicht daran vorbei gekommen. Weinliebhaber würden dort auch das ganze Sortiment der italienischen Anbaugebiete finden. Nicht umsonst kauft der Münchner Gastronom bei Feinkost Spina ein.

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Zutaten für 2 Personen:

200 g Geflügelleber (Hähnchen oder Pute)
2 kleine Schalotten (oder eine größere)
1 kleine reife Birne
2-3 Stängel Salbei
2 EL Butter zum Braten
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
100 ml Marsala
200g Linguine
gemahlener Parmesan

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Zubereitung:

Leber abspülen, das Häutchen entfernen und in Stücke teilen. Leber trocken tupfen. Schalotten schälen, vierteln. Die Birne waschen, vierteln, entkernen und in Spalten teilen. Salbeiblätter abzupfen.

Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Salbei darin knusprig braten und dann herausnehmen. Schalotten in der Pfanne 1-2 Minuten anbraten, dann die Leber dazugeben und unter Wenden 5-6 Minuten durchbraten.
Birnenstücke ebenfalls in die Pfanne geben und kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Marsala dazugeben. Kurz aufkochen lassen und abschmecken.
Linguine nach Packungsanweisung bissfest kochen. Abtropfen lassen und zur Leber geben, mischen und nochmals abschmecken. Salbei und Parmesan darüber streuen und sofort servieren.

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Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit