Mokka Plätzchen


Es gibt Rezepte, die sind zwar etwas aufwendiger, als manch andere Rezept, aber diese kleinen Kunstwerke sind den Aufwand wert und schmecken einfach wunderbar. Ich habe mich, nach dem Erhalt einer sehr freudigen Nachricht, gestern aufgerafft und mit zwei Sorten Plätzchen gebacken – eben auch diese Mokka Plätzchen. Hier für Euch auch das Rezept.

Zutaten für den Kaffeeteig

250 g Mehl
80 g Puderzucker
100 g Mandeln gerieben
1 EL gemahlener Kaffee (kein Instantkaffee, echtes Kaffeepulver)
130 g kalte Butter
2 Dotter
1 EL Sahne

Zutaten für die Füllung

50 g weiche Butter
50 g Puderzucker
1 TL Instantkaffee

Zutaten für die Glasur

40 g Kokosfett
1 gestrichener TL Instantkaffee
100 g Puderzucker

Außerdem ca. 50 Kaffeebohnen aus Schokolade

Zubereitung

Alle Zutaten nur kurz mit der Hand, ich habe es allerdings von meiner KitchenAid machen lassen, zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig, in Frischhaltefolie gepackt, für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig ca. 4mm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher kleine Plätzchen ausstechen. Die Mokka Plätzchen anschließend bei 200°C Ober-/Unterhitze oder 180°C Umluft ca. 8 Minuten backen und dann gut auskühlen lassen. Wenn die Plätzchen erkaltet sind, die Füllng zubereiten. Die Zutaten für die Creme mit einem Mixer für ca. 10 Minuten hellschaumig aufschlagen. Wer mag, kann zusätzlich mit ein paar Tropfen Kaffeelikör, die Creme verfeinern. Ich habe mit einem Spritzbeutel, mit kleiner Tülle, etwas Creme auf eine Hälfte der Plätzchen gespritzt, dann jeweils einen Deckel auf jedes Plätzchen gegeben und dann kühl gestellt. Nach der Kühlzeit wird jetzt die Glasur zubereitet. Dafür das Kokosfett in einem kleinen Topf schmelzen, danach den Instantkaffee mit 2 EL Wasser auflösen und mit dem Staubzucker verrühren. Zum Schluss das geschmolzene Kokosfett mit der Zucker-Kaffeemischung verrühren. Die Mokka Plätzchen mit der noch warmen Glasur überziehen und mit einer Schokoladen-Kaffeebohne verzieren. Vollständig auskühlen lassen.
Die Mokka Plätzchen halten sich in einer Plätzchendose ca. 2 Wochen. Vermutlich sind sie vorher aber bereits aufgegessen.

Rezept von http://www.mannbackt.de

Werbung

Lebkuchen ohne Mehl


Ich weiß, ich bin wieder spät dran, mit meinen Weihnachtsrezepten, aber dennoch möchte ich Euch, das eine oder andere Rezept noch vorzustellen. Als ich das Rezept von KarambaKarina’s Welt gelesen hatte, wusste ich sofort, dass das ein Rezept ist, das ich ausprobieren möchte. Es wurden megaleckere, weiche und saftige Lebkuchen und sie werden ein fester Bestandteil meiner Weihnachtsgebäckliste werden. Ich habe das Rezept dahingehend geändert, dass ich Zitronat und Orangeat in der Küchenmaschine fein gemahlen habe, es gibt doch viele Menschen, die nicht mögen, wenn sie auf stückiges Zitronat und Orangeat beißen.

Zutaten:
(Für ca. 50 Lebkuchen)

4 Eier
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Lebkuchengewürz (15g)
4 cl Rum
1 gestrichener TL Backpulver
200 g Zitronat
200 g Orangeat
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gemahlene Mandeln
ca. 300 ml Schoko-Glasur
ca. 50 Backoblaten (Durchmesser 7cm)

200 g Kuvertüre (ich nehme Schokoladenpellets)
1 TL Kokosöl
Wer möchte Dekoration

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze, oder 140°C Umluft vorheizen

Orangeat und Zitronat fein mahlen/zerkleinern. Die Eier zusammen mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Orangeat, Zitronat, Haselnüsse, Mandeln, Backpulver, Vanillezucker und Rum dazugeben. Alles gut miteinander vermengen. Einen Esslöffel Teig auf die Oblate geben und gleichmäßig verstreichen. Wenn die Oblaten besonders glatt werden soll, einmal kurz mit einem leicht feuchteten Fingers die Oberfläche glatt streichen. Die Oblaten sollten dabei nicht nass werden. Die Lebenkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen,
dabei ca. 4 cm Abstand zueinander halten, denn die Lebkuchen gehen noch ein wenig auf.

Im Backofen ca. 20 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

Die Kuvertüre oder die Pellets schmelzen, das Kokosöl (für einen schönen Glanz), die Lebkuchen glasieren und dekorieren. Kuvertüre abkühlen lassen und Lebkuchen genießen.

Ischler Plätzchen


Die zweite Sorte Weihnachtsplätzchen, die ich uns für das Weihnachtsfest 2019 gebacken habe, die neben den Vanillehörnchen zu meinen Lieblingsplätzchen gehören, sind Ischler Plätzchen. Der Teig ist anspruchsvoll in der Verarbeitung, jedes Blech muss nach dem Ausstechen nochmal richtig kalt gestellt werden. Die Plätzchen zergehen fast auf der Zunge und darum ist es mir auch wert. Auch das Rezept ist aus dem Bayerischen Backbuch.

Zutaten für ca. 40 Stück

200 g Mehl
200 g Butter
100 g feiner Grieszucker
100 g ungeschälte Mandeln
Schale und Saft von einer 1/2 Zitrone

Zum Füllen:
feine Marmelade (ich nehme Himbeere oder Johannisbeere, weil die schön säuerlich sind)

 

Zum Glasieren:
Zartbitterkuvertüre und ein Stück Kokosfett (für den Glanz)

Dekoration:
gehackte Pistazien


Zubereitung:

Aus den ober aufgelisteten Zutaten einen gebröselten Mürbeteig herstellen und den Teig kalt stellen. Dann aus dem leicht brüchigen Teig ein kleinen Portionen zweimesserrückendick auswellen, runde Plätzchen ausstechen (ich habe Herzen ausgestochen, ist nicht zu empfehlen, da sie die Form nicht besonders schön behalten). Das Blech wieder ca 15 Minuten kalt stellen und dann bei 180-190 Grad vorsichtig backen. Unbedingt erkalten lassen, je zwei Plätzchen mit feiner, säuerlicher Marmelade aufeinander setzen, glasieren und mit dem geschälten Mandeln bestreuen und trocknen lassen.

Fertig und genießen 🙂

Bratäpfel mit Mandelbutter


Ich habe das Rezept schon einmal versucht, als wir unsere Freundin Andrea zu Besuch hatten. Ein Dessert soll ja immer die Krönung des Menüs darstellen und dementsprechend beeindruckend soll es sein. Es muss gar nichts grandioses sein, aber es muss einfach genau das gewisse „Etwas“ haben. Genau das gewisse „Etwas“ hat mein Bratapfel-Rezept. Die Krönung ist die Zimt-Mandel-Butter. Die Äpfel kamen schon ungebraten sehr gut an, haben wir diese auf unserer Heimreise im Oktober vom Gardasee bei einem Südtiroler Bauern gekauft. Aber auch als Bratapfel waren sie wunderbar geeignet. Zuhause würde ich wahrscheinlich zu einem „Breaburn“ greifen. Ich mag keine mehligen und süßen Äpfel. Ich mag sie knackig und leicht säuerlich und genau das, sind meine Südtiroler Bauernäpfel. Als Dessert kamen sie zu Abschluss nach einer „Quadralogie von der Ziege“ und einem Lammfilet mit Trüffelrisotto auf unseren Tisch. Die Rezepte folgen zeitnah (hoffentlich 🙂 ).

Zutaten:

Für 4 Portionen
50g Mandelblättchen
4 rotbackige, säuerliche Äpfel
50g Butter
3 EL Zucker
1/2 TL gemahlener Zimt
80 g Marzipanrohmasse
150 ml Orangensaft (ich habe jedesmal Weißwein genommen)
1 EL Zitronensaft
1 EL Zucker

 

Zubereitung:

Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten und auf einen Teller geben und abkühlen lassen. 4 rotbackige, säuerliche Äpfel sehr gründlich waschen und die Deckel abschneiden. Kerngehäuse aus den Äpfeln großzügig ausstechen. In eine Auflaufform (ca. 30 cm Länge) setzen.

Butter, 3 El Zucker und 1/2 Tl gemahlenen Zimt gut verrühren. Abgekühlte Mandelblättchen unterrühren. In jede Apfelöffnung 20 g Marzipanrohmasse drücken. Mandelbutter darauf verteilen.

Orangensaft oder Weißwein, 1 El Zitronensaft und 1 El Zucker aufkochen, über die Äpfel in die Form gießen. Im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) in der Mitte des Ofens, 35 Min. backen. Nach 25 Min. die Deckel daraufsetzen und mitbacken. Schließlich die Äpfel mit dem Sud aus der Form auf 4 Tellern anrichten und mit je 1 Kugel Vanilleeis servieren.

Zwetschgen-Upside-Down


Die Zutaten für den Calendar of Ingredients sind ja im September

Zwetschgen – Haselnüsse – Sahne.

Calendar-of-Ingredients-Banner-quer

Das ist eine sehr gelungene Auswahl der Zutaten und irgendwo in meinem geistigen Rezeptarchiv hatte ich einen gestürzten Zwetschgenkuchen gespeichert. Also nochmal nachgeguckt und ja, ich habe ihn gefunden, meinen „Zwetschgen-Upside-Down“ aus der Living at Home Ausgabe 08/2014. Da ich ja Karamell über alles liebe, finde ich das eine sehr interessante Mischung, weil wer reicht zum Zwetschgenkuchen schon Karamellsoße. Er hat uns sehr geschmeckt und auch die „Verkoster“ waren alle ziemlich begeistert.

img_2161

Zutaten für eine Springform ø 24 cm

Für den Kuchen:

180 g zimmerwarme Butter
20 g Muscovadozucker (Vollrohrzucker)
500 g feste und saure Zwetschgen
50 g gemahlene Haselnüsse
180 g Mehl
30 g Mohn
Salz
2 TL Backpulver
100 g Marzipanrohmasse
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
40 g Zucker
3 Eier (Kl. M)
100 g Crème fraîche
4 EL Zitronensaft

img_2183

Für die Karamellsoße:

100 g Muscovadozucker (Vollrohrzucker)
100 ml Sahne
60 g kalte Butter, gewürfelt
2 EL Zitronensaft
Salz

img_2175

Den Boden der Springform mit Backpapier belegen, Ring draufsetzen und verschließen und den Boden mit 20 g Butter einstreichen. 20 g Muscovadozucker gleichmäßig darauf verteilen. Die Zwetschgen halbieren, entsteinen und mit den Schnittflächen nach unten in die Springform nebeneinander legen. Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Die Haselnüsse mit Mehl, Mohn, 1 Prise Salz und Backpulver mischen. Das Marzipan grob raspeln. Marzipan, Vanillezucker, Zucker und 160 g Butter mit den Quirlen des Handmixers sehr cremig-weiß aufschlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Crème fraîche, Zitronensaft und Mehlmischung unterrühren. Teig auf die Pflaumen geben, glatt streichen und 40 – 45 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen.

img_2178

Inzwischen für die Sauce 100 g Muscovadozucker mit 2 EL Wasser in einer unbeschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen und goldbraun karamellisieren lassen. Nur ab und zu die Pfanne schwenken, nicht rühren. Sahne zugießen und unter Rühren aufkochen, bis sich der Karamell wieder gelöst hat, dann vom Herd nehmen. Die Butter, Zitronensaft und 1 Prise Salz einrühren, bis sich die Butter aufgelöst hat. Sauce abkühlen lassen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten abkühlen lassen. Dann Ring lösen, den Kuchen auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen. Zum Servieren mit etwas Karamellsauce beträufeln. Restliche Sauce separat reichen. Dazu passt Schlagsahne.

up-side-zwetschge

Winterlicher Frankfurter Kranz


Die Zeitschrift LANDGENUSS ist momentan meine Back-Inspiration. Da wir am Sonntag Besuch hatten, wollte ich unbedingt noch das Rezept ausprobieren und ich glaube er ist mir recht gut gelungen. Allerdings würde ich das nächste Mal etwas weniger Espressopulver nehmen und es wird auch nicht angegeben, dasss der Pudding nach Packungsanleitung und vor allem mit Zucker gekocht werden muss. Ohne wäre es nur bitter gewesen. Ich habe dann noch den Zucker dazu gegeben, aber ein bisschen süßer und weniger bitterer wäre feiner. Lecker war er so wie er war trotzdem sehr und er hat allen sehr geschmeckt.

Zutaten für 12 Stücke:

Boden:

Butter zum Fetten für die Form
6 Eier
6 EL
Prise Salz
270 g Zucker
180 g Mehl (Typ 405)
1 1/2 TL Backpulver
120 g Stärke

Füllung:
200 g Johannisbeergelee
1 Zimtstange
2 Sternanis
3 Gewürznelken
3 EL Rotwein
500 ml Milch
5 EL Instant-Espressopulver
1 Päck. Vanillepuddingpulver
200 g weiche Butter

Belag:
100 geschälte gehakte Mandeln
100 ml Kirschsaft
2 EL Zucker

Frankfurter Kranz

Zubereitung:

Eine Frankfurter-Kranz-Form (Ø 24 cm) sorgfältig mit Butter fetten. Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier trennen, Eiweiß mit Salz, Wasser steif schlagen. Den Zucker langsam einrieseln lassen. Eigelb unterheben. Mehl mit Backpulver und Stärke mischen, in die Masse sieben, vorsichtig unterziehen. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Im heißen Ofen etwa 30 Minuten backen. Auf einem Gitter komplett auskühlen lassen.

Das Gelee mit Zimt, Sternanis, Nelken und Rotwein in einen Topf geben und etwas einkochen lassen. Die Gewürze entfernen und das Gelee komplett auskühlen lassen.

Etwas von der Milch abnehmen und mit dem Espressopulver und dem Vanillpuddingpuvler (Zucker nach Packungsangabe) verrühren. Die restliche Milch aufkochen, die Mischung in die Milch geben und nochmals aufkochen, vom Herd nehmen. Die Masse zum Abkühlen in eine Schale geben, mit Frischhaltefolie abdecken und auskühlen lassen. Die Butter unter die Puddingmasse unterrühren, so dass eine Buttercreme entsteht. Die Creme ca. 1 Stunde kalt stellen

Den Boden aus der Form lösen und waagerecht in drei gleich dicke Böden schneiden. Den untersten auf eine Tortenplatte setzen. Den untersten Boden mit der Hälfte des Gelees bestreichen. Etwas von der Espresso-Buttercreme darauf verteilen und den zweiten Boden aufsetzen. Restliches Gelee und etwas Creme darauf verteilen, letzten Boden aufsetzen. Die restliche Creme auf dem Kuchen verteilen und 4 Stunden kalt stellen. Die Mandel goldbraun in einer Pfanne rösten und wenn sie ausgekühlt sind, den Kuchen damit gleichmäßig bestreuen. Kirschsaft mit Zucker sirupartig einkochen lassen. Die Torte mit dem Kirschsirup beträufeln und servieren. Viel Spaß beim Backen.

Frankfurter Kranz1

Nuss-Baiser-Torte


Heute möchte ich Euch unseren neuen Lieblingskuchen vorstellen. Ich konnte es ja mal wieder nicht lassen, als ich an der Zeitschrifenabteilung im Supermarkt vorbeigeschlendert bin, einen Blick auf die Zeitschriften mit dem Weihnachtsgebäck u werfen. Mein Blick blieb auf der Zeitschrift „LandGenuss“ hängen, weil darauf schon wunderschöne Plätzchen abgebildet waren. Ich habe sie durchgeblättert und ich war bei fast allen Seiten ziemlich begeistert. Vor allem waren ein paar Kuchen und Torten drin, die mich einfach total „geflashed“ haben. Darunter war auch die Nuss-Baiser-Torte. Ich dachte mir so, die back ich für meine Freundin wenn ich sie besuchen gehe. Ja ich war heute bei ihr und gestern habe ich die Torte gebacken. Wir sind einstimmig der Meinung (Erich, Freundin, Schwester der Freundin, Nachbarin, Kollegen von Erich und natürlich ich) dass die Torte der Wahnsinn ist. Ich konnte es mir nicht wirklich vorstellen, aber mein Gefühl sagte mir schon, dass es lecker sein könnte. Es hat meine Vorstellung übertroffen. Hier mein Rezept:

Nuss

 

Zutaten für 8 Stücke

Teig:

225 g weiche Butter (etwas mehr für die Form)
225 g Zucker
6 Eier
300 g gemalene Mandeln
75 g gehackte Mandeln
2 TL Backpulver

Füllung:

1 Vanilleschote
100 g weiche Butter
100 g Puderzucker
100 g Frischkäse
100 g Hagebuttengelee (ich hab nur Marmelade bekommen)

Belag:

2 Eiweiß
1 Prise Salz
100 g Zucker
1 Handvoll Haselnusskerne

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine eckige Backform 18 x 18 cm den Boden mit Backpapier auflegen, die Ränder fetten. Butter und Zucker cremig schlagen, die Eier einzeln unterrühren. Haselnusskerne mit Mandeln und Backpulver mischen, unter den Teig heben. Den Teig in die Form streichen und im unteren Drittel des heißen Ofens etwa 35 Minuten backen. Dann herausnehmen und auskühlen lassen.

Für die Füllung Vanillemark auslösen. Butter mit Puderzucker Frischkäse und Vanillemark zu einer festen Creme aufschlagen. Die Creme bis zur Verwendung kühlen. Den Boden vorsichtig aus der Form lösen und in drei gleichdicke Böden schneiden und auf eine passende Tortenplatte setzen. Den Boden mit etwa der Hälfte des Gelees bestreichen, anschließend die Hälfte der Frischkäsecreme darauf geben und ebenfalls verstreichen. Den zweiten Boden aufsetzen und mit dem restlichen Gelee und der restlichen Creme bestreichen und mit dem letzten Boden bedecken. Abgedeckt 3 Stunden kühlen. Eiweiß mit Salz sehr steif schlagen, dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. Die Torte rundherum mit der Eiweißmasse locker einstreichen. Die Torte mit dem Küchengasbrenner rundherum vorsichtig abflämmen. Haselnusskerne locker hacken und mittig auf der Torte streuen. Am besten sofort servieren.

Genießen..

Nuuss

Sugary Kelly Bags


Beim Blättern in dem wunderschönen Büchlein „Shortbread“ fand ich die kleinen Handtäschchen wirklich entzückend. Es passt auch so wunderbar zu meinem Handtaschenspleen (gut dass dazu mein Mann jetzt nichts sagen kann) und so war meine Lust diese Plätzchen zu backen nur eine Frage der Zeit – eigentlich auch nur so lange, bis ich das Förmchen geliefert bekommen habe. Die Perlen hatte ich und das Förmchen habe ich kurzentschlossen im Internet bestellt. Gut dass man dort jetzt problemlos und flott alles bestellen kann. Gestern war es dann soweit.

DSCF5499

 

Zutaten für etwa 30 Stück:

100 g kalte Butter
50 g Zucker
50 g geschälte gemalene Mandeln
135 g Mehl (Typ 550)
1 Prise Meersalz

Für die Royal-Glasur:
1 Eiweiß
250 g Puderzucker
2-3 Tropfen Zitronensaft

Zum Dekorieren: Zuckerperlen

DSCF5514

DSCF5517

Zubereitung:

Die Butter klein würfeln und die restlichen Zutaten hinzufügen und in der Küchenmaschine fein krümelig vermischen. Das Ganze geht natürlich auch mit den Händen. Den Teig nochmals kurz kneten und zusammenfügen. Auf einer bemehlten Arbeitsplatte oder einem Holzbrett 3-4 mm dick ausrollen und mit dem Taschen-Förmchen die Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 30 Minuten kühl stellen. Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und die Plätzchen 15 Minuten goldbraun backen. Nun die Plätzchen auskühlen lassen und die Royal-Glasur machen. Das Eiweiss leicht aufschlagen, den Puderzucker und den Zitronensaft dazugeben und schön glatt rühren. Ich habe die Glasur mit einem neuen feinen Pinsel auftragen und mit den Perlen verzieren. Man sollte es nicht wie ich machen, ich habe das Fläschen mit den Perlen umgeworfen und im ganzen Raum munter die Perlchen umher. Der Staubsauger hat sie aber aufgefressen.

DSCF5505

DSCF5501

Zwetschgentarte mit Vanillecreme und Streusel


Ich liebe Zwetschgen und ich kann einfach nicht aufhören, Zwetschgenkuchen zu backen. Dieses Rezept schmeckt mir bis jetzt am Besten und es könnte mein Lieblingsrezept werden. Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich nicht doch noch Marmelade einkochen soll, weil ich Zwetschgenmarmelade ebenfalls sehr gerne habe. Abnehmer würde ich auch genug finden. Bis dahin backe ich weiter Zwetschgendatschi wie wir Bayern dazu sagen.

Zutaten (für ein kleines Backblech 40 x 25 cm)2015-09-29 09.12.18

Mürbteig:

300 g Mehl
150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
Prise Salz

Zubereitung:

Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Ei und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen und nun noch der Länge nach 3-4 Mal einschneiden, so das schöne gleichmäßige Stücke entstehen. Beiseite Stellen und abdecken.

2015-09-29 09.11.16

Vanillecreme und Zwetschgen:

1 Pkg Vanillepudding
500 ml Milch
2 EL Zucker
500 g Topfen
1/2 Becher Sauerrahm
100 g Puderzucker

150 g Zwetschgenmus
1,2 kg Zwetschgen

Zubereitung:

Für die Vanillecreme nun den nach Packungsangabe zubereiten. Vanillepudding zubereiten und nun Auskühlen lassen. Inzwischen den Topfen, Sauerrahm und Staubzucker gut verrühren, den lauwarmen Pudding noch einmal mit dem Rührgerät durchrühren bis er schön geschmeidig ist und dann mit der Topfencreme unterrühren.

Streusel:

125 g Mehl
75 g Zucker
100 g Butter
25 g gehackte Mandeln
50 g feine Haferflocken
eine Prise Zimt

Zubereitung:

Während der Mürbeteig noch im Kühlschrank ruht, in einer Schüssel die Zutaten für die Streusel mit den Händen zu Streuseln verkneten.

Den Mürbteig auf der bemehlten Arbeitsplatte auf Blechgröße ausrollen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Zwetschgenmus auf dem gesamten Teig gleichmäßig verstreichen. Nun die Topfen-Vanille-Creme darauf glatt verstreichen und die vorbereiteten Zwetschgen der Reihe nach auf dem Kuchen verteilen. Nun die Streusel noch darauf verteilen in den Backofen geben und für ca. 50 Minuten bei 180 Grad backen.

2015-09-29 09.13.362015-09-29 09.13.43

 

Zwetschgen-Mandel-Blechkuchen


So, endlich ist es soweit… Ich fühle mich nach meiner schweren Operation und meinem längeren Krankenhausaufenthalt wieder soweit hergestellt, dass ich mich länger in die Küche wagen kann. Mir fällt langsam auch die Decke auf den Kopf, mir fehlen meine sozialen Kontakte und die Alternative die sich dann für mich anbietet ist, endlich wieder zu kochen und zu backen. Heute will ich es wissen und ich beginne mit einem tollen Herbstkuchen (das Rezept ist vom Blog von Mara aus Maras Wunderland ) und ich beende mein Backwerk mit einer pikanten Tarte mit Fenchel und Äpfeln zum Abendessen.

2015-09-16 11.59.19

Zutaten (für ein kleines Backblech 40 x  25 cm):

Für den Rührteig:

1 kg Zwetschgen
400 g Sahne
140 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier
375 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Für die Mandelkruste:

100 g Butter
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Honig
4 EL Milch
200 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Das Backblech einfetten und auf die Seite stellen. Die Zwetschgen waschen, abtropfen lassen und entkernen. Sie sollten in einem Ganzen bleiben, aber so geviertelt angeschnitten sein. Den Backofen auf 200° C vorheizen.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Die Schlagsahne halb steif schlagen und dann den Zucker und den Vanillezucker langsam einrieseln lassen, bis der Zucker sich gelöst hat und die Sahne vollständig steif geschlagen ist. Die Eier einzeln hinzufügen und kurz weiter schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver hineinsieben und kurz unterrühren. Den Teig auf das vorbereitete Backblech geben und glattstreichen. Mit den Zwetschgen belegen und im vorgeheizten Ofen auf der unteren Schiene 20 Minuten backen.

2015-09-16 10.47.06 2015-09-16 11.06.00

Inzwischen für die Kruste Butter, Zucker, Vanillezucker, Honig und Milch aufkochen. Die Mandelblättchen dazu geben, unterheben und den Topf vom Herd nehmen. Die Mandelmasse auf dem Kuchen verteilen und weitere 15-20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und lauwarm oder kalt, mit oder ohne Sahne genießen. Frisch ist der Belag noch kross, wenn der Kuchen nicht aufgegessen wird, werden die Mandeln wieder weich, aber schmecken immer noch sehr lecker.

2015-09-16 11.18.24 2015-09-16 11.40.16

2015-09-16 11.59.19