Schoko-Lebkuchentorte


Wieder mal hat ein Blogbeitrag bzw. ein Bild meine Geschmacksknospen erreicht, dass ich anlässlich des bayerischen Feiertages, an dem bei uns die Sternsinger unterwegs sind, dieses Rezept nachbacken musste. Wer Schokomousse mag, der wird diese Torte lieben. Meine Nachbarin Brigitte und noch ein paar liebe Menschen haben alle ein Stück bekommen und das das Feedback war fulminant. Wir haben natürlich auch die Lebkuchentorte von Zugenzirkus genossen, dazu eine Tasse feinen Kaffee genossen.

Zubereitung Dunkler Biskuit

Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Bodenblech einer Springform (Ø 24 cm) mit Backpapier belegen. Den Rand nicht einfetten. Die Eier mit dem heißen Wasser kurz anschlagen, dann den Zucker dazu rieseln lassen. Weiterschlagen bis die Masse hell-cremig ist. In einer Schüssel das Mehl, die Speisestärke, den Kakao und dem Backpulver vermengen. Die Mehlmischung über die Eischaum-Masse sieben und behutsam unterheben. Die dunkle Biskuitmasse in die Springform füllen und für ca. 18-20 Minuten backen. Zur Sicherheit eine Stäbchenprobe machen. Den Boden ca. 2 Minuten in der Springform ruhen lassen, mit einem Messer vom Rand lösen und den Ring wegnehmen.

Zubereitung Schoko-Lebkuchencreme

Den Biskuit einmal waagerecht durchschneiden.
Die eine Hälfte auf eine Tortenplatte setzen und mit Johannisbeergelee bestreichen. Die zweite Biskuithälfte auf die erste Hälfte legen und leicht andrücken. Jetzt in einen einen Tortenring spannen. 300 ml Schlagsahne steif schlagen und kühl stellen, den Mascarpone, den Schmand, Zucker und Vanillezucker auf niedriger Stufe verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Das Kakaopulver dazugeben und kurz mit verrühren. Die Schokolade klein hacken und zusammen mit 100 ml Schlagsahne, Lebkuchengewürz und Zimt in eine Schüssel geben, alles über einem Wasserbad erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist und sich alles gut verrühren bis sich alles schön verbunden hat.
Die Schoko-Sahne zur Mascarpone-Creme geben und zügig verrühren. Wirklich nur solange verrühren, bis sich alles gut verbunden hat. Dann sofort die Schlagsahne unterheben, bis alles gleichmäßig verrührt ist und nun die Masse auf den Biskuit in die Form gießen. Glattstreichen und über Nacht kalt stellen.

Zubereitung Schoko-Glasur und fertigstellen der Schoko-Lebkuchentorte

Abgemessenes Wasser, Kakao und Zucker in einem Topf unter rühren zum Kochen bringen, dann die Butter zugeben, verrühren und zur Seite stellen.
Die Schokolade hacken und in eine Schüssel geben, die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen und über die gehackte Schokolade gießen und verrühren bis die Masse richtig glatt ist. Die Kakao-Soße dazugeben und langsam verrühren. Vorsichtig verrühren, sonst entstehen Luftbläschen, die man später in der Glasur sehen kann. Langsam über Lebkuchentorte gießen und durch leichtes Kippen der Torte, kann die Glasur schön auf der Oberfläche verteilt werden und festwerden lassen.

Nach Belieben mit Schlagsahne und/oder Kakaopulver verzieren, ich habe Schokoherzchen verwendet.

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Pizza Salami und Fenchel


Also wir wollten ja schon letzten Montag mit der zweiten Stoffwechselaktivierung anfangen, aber es gibt nun mal Dinge und Ereignisse im Leben, die eine gewisse Flexibilität erfordern und so verschieben wir das Ganze auf den nächsten Montag. Wir gehen davon aus, dass ich bis dahin auch wieder ruhiger geworden bin. In einen meiner Streifzüge durchs World Wide Web bin ich auf diese kleinen Pizzen gestoßen. Da wir beide Fenchel lieben, haben wir uns diese als Abendessen ausgeguckt. Erich darf endlich mal wieder einen Hefeteig zubereiten und ich mag dieses Leuchten in seinen Augen, wenn er kneten darf. Die Orangen-Mascarponecreme verspricht ein Geschmackserlebnis und unterstützt unsere Ladetage optimal. Mal abgesehen davon, dass sie wirklich lecker ist. Der frische Fenchel, die italienische Salami und ich habe mir noch ein paar Krümmel Ziegenkäse dazu gegeben, runden das Geschmackserlebnis ab. Meiner Meinung nach, gehören Ziegenkäse, Fenchel und Orangen einfach zusammen.

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Für 4 Stück

Zutaten:

250 g Mehl (Type 550), zzgl. Mehl zum Verarbeiten
1 TL Fenchelsamen, im Mörser zerstoßen
125 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
1/2 Würfel Hefe
3 EL natives Olivenöl extra zzgl. Olivenöl zum Beträufeln
3 EL Mascarpone
2 EL Orangensaft
2 kleine Fenchelknollen
8 Scheiben italienische Salami, italienisch dünn aufgeschnitten
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

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Zubereitung:

Mehl, Fenchelsamen und 1 TL Salz in einer Schüssel mischen und eine Mulde hineindrücken.

In einer separaten Schüssel Wasser, Zucker und Hefe verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Hefemischung und das Olivenöl in die Mulde geben und zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.

Backofen auf 220 Grad/Gas Stufe 7 vorheizen. Mascarpone mit Orangensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fenchelknollen waschen, putzen, den Strunk entfernen und in feine Scheiben hobeln.

Den Teig erneut durchkneten, in vier Stücke teilen und aus jedem Stück eine kleine Pizza formen. Jede Pizza mit etwas Mascarponecreme bestreichen und den gehobelten Fenchel darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen ca. 20–25 Minuten backen, bis der Teig kross und goldbraun ist.

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Die Pizzen leicht mit Salz und Pfeffer würzen, die Salami darauf drapieren, Ziegenkäse darauf krümmeln und mit etwas Olivenöl beträufeln. Sofort servieren.

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Fenchelpizza

Haselnusstorte mit Karamell und Birne {Calendar of Ingredients im Februar}


 

Ich hatte mir ja vorgenommen, im Februar beim Calendar of Ingredients mitzumachen und gestern habe ich es dann auch tatsächlich umgesetzt. Die Zutaten für Februar sind ja Birne Karamell und Grünkohl. Zu letzterem habe ich so gar keine Beziehung, aber dafür umso mehr zu Karamell und Birnen. Eher zufällig bin ich bei Fräulein Zuckerbäcker über ein Rezept gestolpert, welches mich mit dem Karamell schon sehr angesprochen hat. Ich dachte mir, dass ich statt die bei dem Rezept verwendeten Äpfel, auch Birnen nehmen kann. Ich habe jedoch das Rezept ein wenig abgeändert und vier Personen mussten heute den Kuchen kosten, weil es muss ja schließlich nicht nur die Optik stimmen.

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Zutaten

Teig:
220 g weiche Butter
3 Eier Größe L
100 g gemahlene Haselnüsse
150 g Zucker
1/2 Vanilleschote
Prise Salz
150 g Mehl
1 EL Karamell-Aufstrich (noch relativ flüssig) hier das Rezept für meinen selbstgemachten Karamell-Aufstrich
2 gehäufte TL Backpulver

Karamell-Creme:
500gr Mascarpone
200gr Sahne
8-10 EL Karamell-Aufstrich (noch relativ flüssig)
1 EL Puderzucker (nach Geschmack)

Karamell-Fudges:
50 ml Milch
175 ml Kondensmilch
500 g Zucker
100 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker

Belag:
1 Birne (ich habe eine Abate genommen)
4 EL Karamell-Aufstrich
Weiche Karamell-Fudges

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Zubereitung:

Für den Teig die Butter mit Zucker, Salz und Mark der halben Vanilleschote in der Küchenmaschine schaumig rühren. Die Eier einzeln dazugeben und weiterrühren. Dann das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse unterrühren und einen Löffel Karamell-Aufstrich dazugeben. Nochmal alles kurz durchrühren.
Die Masse in die drei Formen verteilen und glattstreichen.

Etwa 20 Minuten bei ca. 150 Grad Umluft backen. Ganz auskühlen lassen.

Währenddessen habe ich die Karamell-Fudges wie jetzt beschrieben hergestellt. Dazu braucht man unbedingt einen Back-/Kochthermometer. Sollte man diesen nicht haben, kann man auch gekaufte Karamell-Bonbons verwenden. Ich wollte das Rezept schon lange testen und so hatte ich gleich Gelegenheit dazu.

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Eine ca. 20 x 20 cm große, flache, eckige Backform mit einer Schicht Backpapier auslegen und die Ränder mit einem neutralen Öl schön einfetten. Das Backpapier auf mindestens einer Seite am besten etwas überstehen lassen, sodass man die feste Masse nachher auch gut aus der Form lösen kann.

Die Milch, Kondensmilch, Zucker, Vanillezucker und Butter in einen großen Topf mit dickem Boden geben. Langsam erhitzen, dabei immer weiter gut umrühren. Die Butter soll darin langsam schmelzen und der Zucker soll sich dabei vollständig auflösen. Jetzt die Masse langsam zum Kochen bringen und den Thermometer einhängen. Nun so lange kochen lassen, bis eine Temperatur von 116 °C erreicht ist. Einen entsprechend großen Topf nehmen, da es bei umrühren blubbert und sprudelt. Ich habe es natürlich geschafft, dass mir das ganze übergekocht ist, also dabei bleiben und immer schön und gleichmäßig umrühren, damit die Masse sich nicht am Boden ansetzt.

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Bis die benötigte Temperatur erreicht ist, kann schon fast eine Stunde dauern. Das Karamell muss auch unbedingt so lange köcheln, da es ansonsten nicht heiß genug ist und später nicht fest genug wird!

Das Karamell ist richtig , wenn es diese schöne bräunliche Farbe bekommt. Jetzt gut aufpassen, wenn die Temperatur fast erreicht ist, geht es sehr schnell, dass die Masse anbrennt. Wenn die Temperatur erreicht ist, den Topf vom Herd nehmen und 5-10 Minuten auskühlen lassen. Dann die Masse in die Form geben, glattstreichen und komplett auskühlen lassen.

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Sobald die Karamellmasse kalt ist kann es aus der Form gelöst werden. Nun noch in kleine Würfel schneiden (ich habe sie danach in den Kühlschrank gegeben).

Zwei EL Karamell-Aufstrich in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze warm werden lassen. Die Birne in vier Teile teilen und entkernen, ich habe die Schale dran gelassen. Schmale Scheiben schneiden und in die Pfanne zum Karamell geben. Schön anbräunen, aus der Pfanne nehmen und auskühlen lassen.

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Für die Karamell-Creme die Sahne, in einer fettfreien Rührschüssel steif schlagen. In einer zweiten Schüssel ca. 8-10 EL Karamell-Aufstrich und Mascarpone mit der Küchenmaschine oder dem Handrührer schön glatt rühren. Die geschlagene Sahne dazu geben und wer möchte, kann nun noch 1 bis 2 EL Puderzucker dazugeben und nochmals alles kurz glattrühren.

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Nun wird die Torte zusammengesetzt. Ich habe mir ein Blatt Backpapier vorbereitet und nun wird der ersten Tortenboden darauf gelegt. Einen Löffel des relativ flüssigen Karamell-Aufstrichs auf dem Tortenboden verteilen und dann ein Drittel der Mascarpone-Karamell-Creme glatt verstreichen. Jetzt wird der zweite Boden seitenverkehrt daraufgesetzt und auch darauf wird wieder ein EL Karamellaufstrich verteilt. Wieder Mascarpone-Karamell-Creme darauf verteilen und nun den letzten Boden wieder Seitenverkehrt darauf legen. Wenn man die Tortenböden seitenverkehrt darauf legt, wird die Torte gleichmäßiger. Die restliche Creme auf der ganzen Torte verteilen und kalt stellen. Die kalten Birnen vorsichtig dekorativ darauf legen und die gekühlten Karamell-Fudges darauf verteilen. Genießen

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Waldfrucht-Tiramisu


Nach den ganzen mächtigen und schweren Leckereien an den Feiertagen habe ich ziemlich Lust auf fruchtige und leichte Dinge. Wir haben zwar noch Plätzchenrestbetände, aber diesmal sind sie recht gut weggegangen, nichts desto trotz war mir nach etwas fruchtigem. Bei meinem morgendlichen Lesen der neuen Blogs, habe ich bei Saritv das Waldfrucht-Tiramisu gesehen. Tiramisu habe ich mir gedacht, wieder sowas mächtiges, aber die Mischung Magerquark und Mascarpone nimmt dem Ganzen das Mächtige. Ich habe auch Schlagsahne mit nur 19 % Fett genommen, dann wird es noch ein wenig leichter.

Zutaten für eine kleine Auflaufform (20 x 25 cm):

500 g gefrorene Waldfrüchte
100 g Löffelbiskuits
60 g Zucker
250 g Magerquark
250 g Mascarpone
200 g Schlagsahne
etwas Amaretto (ich habe statt dessen Waldfruchtgrappa genommen)
1 Päck. Vanillezucker
1 TL Kakaopulver

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Zubereitung:

Löffelbiskuits dicht nebeneinander in die Auflaufform legen und mit Amaretto bzw. dem Waldfrucht –Grappa beträufeln und ziehen lassen.
Die Waldfrüchte auftauen lassen (evtl. in der Mikrowelle antauen), danach die Waldfrüchte mit ca. 1 EL Zucker bestreuen und gut durchrühren.Sahne steif schlagen, danach Quark, Mascarpone, Zucker und Vanillezucker mit dem Rührgerät gut vermengen. Die Masse unter die steifgeschlagenen Sahne heben und noch mit etwas Waldfrucht-Grappa abschmecken.Waldfrüchte auf gleichmäßig den Löffelbiskuits verteilen und die Mascarpone-Creme darauf verteilen.Das Tiramisu ca. 1 Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Kakao bestäuben und mit einigen Beeren dekorieren.

Tiramisu

Heidelbeer-Mascarpone-Tarte


Eigentlich ist es mir ja schon fast peinlich, dass ich immer die Kuchen von Malu’s Köstlichkeiten nachbacken muss, aber ihre Rezepte inspirieren mich immer so, ich erahne den Geschmack und dann muss ich einfach den Kuchen backen. Ich habe mir vorgenommen, in der nächsten Zeit, aus dem Tortenbuch, das ich von meinen lieben Ex-Kolleginnen zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, ein paar Rezepte auszuprobieren. Hier aber erst mal das Rezept von der wunderbaren Heidelbeer-Sahne-Tarte. Frank war zu Besuch und so hatte ich gleich einen Anlass gefunden, das Rezept zu probieren. Immer wenn er gerne noch ein Stückerl mit nach Hause nimmt, dann weiß ich, dass der Kuchen oder die Torte auch ihm geschmeckt hat. Erich mag sowieso alles was ich backe – und das ist auch gut so 😉

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Zutaten:

Mandelmürbeteig:

125 g Mehl
1 Prise Salz
50 g Zucker
15 g gemahlene Mandeln
etwas Vanille aus der Mühle oder aus einer 1/4 Schote
75 g weiche Butter
1/2 Ei verquirlt

Zu Bestreichen des gebackenen Mürbeteigs mit der Mandelcreme und den Heidelbeeren, 3-4 EL gute Heidelbeermarmelade

Mandelcreme:

50 g weiche Butter
1 Ei Gr. M
50 g Zucker
1 Teel Rum
50 g gemahlene Mandeln
1 gestr. TL. Stärkemehl
250 g Heidelbeeren

Heidelbeersahne:

70 g Mascarpone
140 ml Sahne
2 EL Heidelbeermarmelade
1 Tütchen Sahnesteif

Zubereitung Mandelmürbeteig:

Alle Zutaten zu einem glatten Mürbeteig verkneten und dann eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig ausrollen und den in die Tarteform geben. Während die Mandelcreme hergestellt wird, den Mürbeteig mit der Form kurz in den Gefrierschrank geben.

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Zubereitung Mandelcreme:

Alle Zutaten zu einer glatten Creme verrühren und gleichmäßig auf dem Mürbeteig verteilen. Dann 2/3 der Heidelbeeren auf der Creme verteilen und bei 180 Grad ca. 35 Minuten backen.

Den Kuchen dann zum Auskühlen zur Seite stellen und wenn er ausgekühlt ist, dünn mit der verrührten Heidelbeermarmelade bestreichen.

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Zubereitung Heidelbeersahne:

Die Zutaten zusammen mit dem Handrüherer steif schlagen, in einen Spritzbeutel mit Rundtülle geben auf die Tarte gleichmäßige Tupfen spritzen. Wer einen Farbkontrast möchte, kann die restliche Sahne noch steif schlagen und auch damit noch die Torte verziehren. Dann kühl stellen und einfach nur genießen ❤

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