Zitronen-Muffins


Draußen wehte ein eiskalter Wind, eigentlich wollten wir spazieren gehen, aber der innere Schweinehund hat dann doch die Oberhand gewonnen und wir sind im kuschlig, warmen Wohnzimmer geblieben. Wir hatten allerdings keine Kekse, keinen Kuchen und so kam es zu den leckeren Zitronen-Muffins. Mit einem Klecks Schlagsahne und einer feinen Tasse Kaffee, so wurde unser Nachmittag perfekt. Ich würde beim nächsten Mal meine Muffins mit einem Stäbchen anpiksen, dass die Zitronenglasur auch in das Innere dringt. Hier mein Rezept für Euch :-).

Zutaten für 12 Stück

175 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier (Gr. M)
3 Bio-Zitronen
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
5 EL Milch
100 g Puderzucker
12 Papier-Muffin-Förmchen

Zubereitung

Die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer hell schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren, die Zitronen heiß waschen, trocken reiben, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. 1 EL Abrieb und 3 EL Zitronensaft beiseitestellen. Die restliche Schale und den Saft unter den Teig rühren. Das Mehl und das Backpulver vermischen. Abwechselnd die Mehlmischung und die Milch unterrühren, so dass ein glatter Teig entsteht. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig in die Förmchen füllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd:170 °C/ Umluft: 150 °C) 25-30 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter ca. 1 Stunde abkühlen lassen, die Muffins dann aus der Form nehmen.

Für den Zitronenguss den Puderzucker mit dem übrigem Zitronensaft zu einem glatten Guss verrühren und mit einem Backpinsel auf den Muffins verstreichen. Zitronen-Muffins mit dem übrigem Abrieb bestreuen.

Curry-Sesam-Cupcakes


Nach den ganzen leckeren süßen Kuchen war mir heute mal nach was pikant würzigem. Meine momentane Lieblingslektüre ist die Zeitschrift LECKER Bakery. Beim Durchblättern fielen mir gleich die tollen Rezepte der pikanten Muffins auf. Dieses Rezept mit den Brokkoliröschen hat es mir angetan. Allerdings sind sie ein klein bisschen scharf geraten, weil mein Curry so einen hohen Chillianteil hat. Ich habe auch keine kleine Menge Garnelen bekommen und farblich haben mir die Surimi-Garnelen sehr gut gefallen, darum hab ich mich dafür entschieden. Ich war sehr gespannt, ob meine Röschen so schön sichtbar sein werden und ich bin mit meinem Resultat schon recht zufrieden. Gespannt warte ich auf die Kommentare von Erichs Arbeitskollegen, die mal wieder in den Genuss kommen, meine Testesser sein zu dürfen. Ich bin auch gespannt, was sie sagen werden, wenn sie erfahren, dass sie Tofu gegessen haben. Es war auch mein „Erstes Mal“ heute und ich hab ihn auch im Ursprungszustand versucht.. Geschmacklos mit Radiergummi-Konsistenz, aber in den Cupcakes machen sie ein angenehmes Kaufgefühl.

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Zutaten:

500 g Brokkoli
Salz, Currypulver, Zucker, Pfeffer
100 g Tofu
200 g Mehl
1 Pack. Backpulver
2 EL schwarze Sesamsaat
3 Eier (Größe M)
200 g Schlagsahne
4 EL Sesamöl
1 ½ Wasabipaste (Tube)
6 EL Mayonnaise
2 EL Öl
Saft von ½ Zitrone
evt. Kresse zum Bestreuen
12 Papierbackförmchen

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Zubereitung:

Vom Brokkoli 12 Röschen abtrennen, waschen und in kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten garen. Abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

Backofen vorheizen (E-Herd 172° Grad/Umluft 150° Grad). Papierförmchen in die Mulden des Muffin-Bleches (für 12 Stück) verteilen. Tofu fein würfeln. Mehl, Backpulver, 1 ½ EL Curry, 1 Prise Salz und Sesam in einer Schüssel mischen. Eier mit den Schneebesen des Rührgerätes schaumig rühren. Sahne, Sesamöl und ½ TL Wasabipaste unterrühren, die Mehlmischung kurz unterrühren und die Tofuwürfel unterheben.

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Je 1 EL Teig in die Förmchen füllen, je ein Brokkoliröschen hineinstecken. Restlichen Teig auf den Cupcakes verteilen. Im Ofen ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen, kurz ruhen lassen und aus den Mulden heben.

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Mayonnaise und 1 TL Wasabipaste verrühren, mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken. Garnelen abtropfen lassen, einen Klecks Mayonnaise auf die Cupcakes geben eine Garnele darauf dekorativ anrichten und mit Kresse bestreuen. Laut Rezept werden rohe Garnelen ohne Haut und ohne Kopf genommen und kurz in Olivenöl knusprig anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen.

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Schinken-Käse-Muffins


Zutaten für 12 Stück:

250 g Mehl
4 Tl Backpulver
½ TL Salz und Pfeffer
150 g Bergkäse
100 g roher Schinken
100 g Möhren
½ Bund Schnittlauch
2 EL Kräutermischung tiefgefroren
90 flüssige leicht gebräunte Butter
180 ml Milch
1 Ei (L)

Zubereitung:

Das Mehl, Backpulver, Salz und den Pfeffer mischen. Den Käse und rohen Schinken in 1/2 cm große Würfel schneiden. Ich nehme gerne den rohen Schinken, einfach weil es besser zu dem würzigen Bergkäse passt. Die Möhren grob raspeln und den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Alles mit dem  Mehl vermischen.

Butter, Milch und Ei verrühren und auf einmal zu der Mehlmischung geben zum Schluss die Kräutermischung dazugeben und mit einem Kochlöffel kurz verrühren, bis alle Zutaten gleichmäßig verteilt sind.

In die Mulden des Muffinblechs die Papierförmchen geben und den Teig gleichmäßig in die darin verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) auf der mittleren Schiene ca. 25 Min. backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form ruhen lassen, dann herausnehmen. Man kann sie noch warm und auch kalt genießen. Guten Appetit

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Pikante Spinat-Ricotta-Muffins


Da pikante Kuchen bei Kollegen immer gut ankamen, wollte Erich auch anlässlich seines 50. Geburtstags seinen Kollegen mit pikante Teilchen Danke sagen. Da wir alle die Spinat-Ricotta-Muffins selbst sehr gerne essen, war das gleich die erste Idee die auf der Backliste gestanden hat. Außerdem sollten die Kollegen noch eine weitere würzige Alternative bekommen, Schinken-Käse-Muffins. Da ich wieder gerne und mehr backe, habe ich mich darauf gefreut und wie man sehen kann, sind sie auch gut gelungen.

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Zutaten für 12 Muffin-Förmchen;

150 g TK-Blattspinat
50 g Parmesan
3 EL Pinienkerne
4 EL (3–4 Stiele) Basilikum
1 TL italienische Kräuter
250 g Ricotta (auf keinen Fall durch Quark nehmen)
60 g Butter
200 ml Milch
2 Eier (Gr. M)
280 g Mehl
3 TL Backpulver
2 EL Zucker
1⁄2 TL Salz
12 Muffinförmchen und 1 Muffinblech

Zubereitung:

Den gefrorenen Spinat auftauen lassen und sehr gut abtropfen lassen. Parmesan reiben. Pinienkerne ohne Fett rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen. Basilikum waschen, trocken schütteln und fein hacken.

Backofen vorheizen (E-Herd: 190 °C). 60 g Butter zerlassen und dann einem Schneebesen heiße Butter, Milch und Eier miteinander verschlagen. In einer zweiten Rührschüssel Mehl, Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Mit einem Gummispachtel oder Holzlöffel die flüssigen Zutaten in die Mehlmischung geben und nur so lange rühren, bis sich beide Mischungen so gerade eben verbunden haben.

Vorsichtig Ricotta, Nüsse, Spinat und alle Kräuter unterheben. Nicht übermäßig durchrühren. Den Teig gleichmäßig in den Muffinförmchen verteilen. Im heißen Ofen 18 Minuten backen. Als Garprobe mit einem Holzspießchen in einen Muffin piecken. Bleibt am Spieß nichts mehr kleben, sind die Muffins fertig. Klebt noch ein bisschen Teig daran, zurück in den Ofen und ein paar Minuten länger backen. Die Muffins 10 Minuten in ihrer Form ruhen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.

 

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