Sächsische Rhabarberschnitten


Wie so oft schon, hat mich Eva von ichmussbacken mit einem Rezept inspiriert. Ich konnte mir es nicht vorstellen, Mürbeteig, Erdbeermarmelade, Löffelbiskuit, Rhabarber und ein Guss aus Sahne und Eiern. Ich muss gestehen, während ich den Kuchen gemacht habe, habe ich mich gefragt, ob es denn tatsächlich einen so aufwendiger Kuchen sein muss, den ich mir da ausgesucht habe? Nachdem er allerdings fertig war, war meine Antwort ganz klar „JA“. Er schmeckt vorzüglich und alle die ihn probiert hatten, waren der gleichen Meinung. Manchmal darf es eben gerne ein bisserl mehr sein. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ein paar Änderungen vorgenommen habe, die sich bei der Herstellung so ergeben haben. Mein Mürbeteig wird immer ohne Ei gemacht, ich habe mehr Löffelbiskuits gebraucht, ein Ei mehr für den Guss und etwas mehr Schlagrahm.

Für ein Backblech und einen Back-Rahmen

Zutaten Mürbteig:

450 g Mehl
150 g Puderzucker
300 g Butter
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker

Zutaten Füllung:

250 g Erdbeermarmelade
400 g Löffelbisquit
1500 g Rhabarber

Zutaten Topping:

250 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Marzipan (Zimmertemperatur)
6 Eier (Zimmertemperatur)
250 ml Schlagrahm
40 g Mehl

Zimtzucker:

80 g Zucker
1 gestrichener Teelöffel Zimt

Zubereitung:

Für den Mürbeteig, Mehl, Zucker und die Butter, die in kleine Stückchen geschnitten werden sollte, in die Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbteig etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Back-Rahmen auf die Größe des Blechs einstellen und auf das Backpapier setzen.

Den Mürbteig, auf die Größe des Back-Rahmens ausrollen und auf das Backpapier im Back-Rahmen legen. Mit den Händen den Mürbteig evtl.. an freien Stellen verteilen und am Rand andrücken, so dass dieser den gesamten Back-Rahmen gleichmäßig ausfüllt. Im Backofen ca. 10-15 Minuten zart anbacken. Die Oberfläche sollte leicht gelbbraun angebacken sein.
Während der Mürbteig im Backofen ist, das Topping zubereiten. Dafür Marzipan mit ca. 50 g weicher Butter zu einer homogenen Masse rühren. Die restliche Butter dazu geben schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazuzugeben und gut unterrühren. Zuletzt den Schlagrahm einrühren und dann das Mehl.

Den zart angebackenen Mürbteigboden aus dem Backofen nehmen, kurz auskühlen lassen. Jetzt die Löffelbiskuits eng nebeneinander auf den Boden geben (ggf. zuschneiden). Den Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen. Das Topping darüber gießen, über dem Rhabarber verteilen und glatt streichen. Es sollte der Rhabarber übergossen sein.
Im Backofen ca. 40 Minuten backen. Der Kuchen sollte schön goldgelb sein.

Zucker und Zimt vermischen und gleichmäßig über den noch heißen Kuchen streuen.

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Rhabarber-Pudding


Ich bin ja irgendwie mit dem Rhabarber-Virus infiziert und habe mich entschlossen, das Rezept für den Rhabarber-Pudding auszuprobieren. Es ist ein wirklich schnelles Dessert und schmeckt köstlich. Es war genau das Richtige für unser Pfingst-Menü, aber seht selbst.

Zutaten:

500 g Rhabarber
120 g Zucker
200 ml Wasser
1 Pk Vanillepuddingpulver

Zubereitung:

Für den köstlichen Pudding wird zunächst der Rhabarber geschält und in kleine Stücke geschnitten. Anschließend den Rhabarber in einen Topf mit Wasser und Zucker aufkochen lassen und solange köcheln lassen, bis der Rhabarber zerkocht ist. Nun das Puddingpulver in einer Tasse mit etwas Wasser verrühren. Den Topf von der Herdplatte nehmen, das Puddingpulver hinzufügen und Alles noch einmal kurz aufkochen lassen. Genießen

Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Limettensahne


Ich mochte ja Rhabarber schon immer sehr gerne, aber dieses Jahr bin ich nahezu süchtig danach. Ich könnte fast jeden Tag einen Kucken, Kompott oder Pudding machen. Dieses Rezept habe ich in der Sendung „Wir in Bayern“ gesehen und war sofort begeistert. Es ist ein klein wenig aufwendig, aber es zahlt sich definitiv aus. Ich habe nur positives Feedback bekommen und auch uns hat der Kuchen sehr geschmeckt. Ich will Euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Rezept für zwei Backformen mit einem Durchmesser von 26 cm

Böden:

160 g Butter
410 g Zucker
2 Prise Salz
5 Eigelb
etwas Vanille
200 g Mehl
2,5 TL Backpulver
40 ml Milch
5 Eiweiß
ca. 20 g gehobelte Mandeln

Zubereitung:

Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Weiche Butter mit 160 g Zucker, Vanille und 1 Prise Salz cremig rühren. Nach und nach das Eigelb einrühren. Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch langsam in die Masse einrühren – nicht zu lange rühren, gerade so, dass eine homogene Masse entsteht. Die Rührmasse auf zwei bereits eingefettete Backformen aufteilen und gleichmäßig verstreichen. Nach Möglichkeit zeitgleich Eiweiß, 250 g Zucker und 1 Prise Salz steif schlagen. Der Eischnee sollte so steif sein, dass sich Spitzen bilden, die eigenständig stehen bleiben. Eischnee auf die Rührmasse streichen. Mit einem Löffel oder einer Winkelpalette Muster in die Eischneemasse ziehen. Mandeln auf beiden Eischneemassen verteilen. Im Backofen ca. 25 Minuten backen.

Rhabarber-Himbeer-Masse:

500 g geschälter und klein geschnittener Rhabarber
170 g Himbeeren (frisch oder TK – wenn TK, dann sollten die Himbeeren vorher aufgetaut sein)
2 EL Zucker
50 g Stärke
50 ml Limettensaft

Zubereitung:

Die Stärke mit etwas Wasser klümpchenfrei rühren. Den klein geschnittenen Rhabarber zusammen mit Zucker und Limettensaft im Topf aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, der Rhabarber sollte weich sein. Die Himbeeren zufügen, nochmals leicht aufkochen lassen und Stärke zufügen. Konstant, aber nicht zu fest rühren, bis sich die Stärke schön gleichmäßig und klümpchenfrei verteilt hat. Nochmals kurz aufkochen lassen. Die Rhabarber-Himbeer-Masse auf einen der beiden Böden verteilen und abkühlen lassen.

Limettensahne:

500 ml Sahne
1 EL Puderzucker
50 ml Limettensaft
Abrieb einer Bio-Limette
evtl. 1 Päckchen Sahnesteif

Zubereitung:

Die Sahne mit dem Puderzucker aufschlagen. Kurz bevor die Sahne fertig aufgeschlagen ist, den Limettensaft mit dem Limettenabrieb langsam einlaufen lassen und kurz weiterrühren. Wer keine Küchenmaschine zum Aufschlagen verwendet, sollte ein Päckchen Sahnesteif in die Sahne rühren.

Fertigstellen:

Die Limettensahne auf die abgekühlte Rhabarber-Himbeer-Masse geben und mit dem zweiten Boden bedecken. An sich ist der Rhabarber-Himbeer-Kuchen jetzt verzehrfertig, schmeckt allerdings noch etwas intensiver, wenn man die Torte für 2-3 Stunden durchziehen lässt.

Tipp:

Den zweiten Boden vor dem Auflegen auf die Sahne in die gewünschten Tortenstücke einteilen und schneiden, dann erst auflegen. So wird das Schneiden des Kuchens im Anschluss etwas leichter und die Sahne drückt beim Anschneiden nicht so leicht auf den Seiten heraus.

Rezept von Caro Deichl/BR Fernsehen

Rhabarbertarte


Ich habe schon einiges an Rhabarber in dieser Saison gegessen, aber einen Kuchen hatte ich noch nicht gebacken. Dieses Rezept hat mich wieder nicht losgelassen und heute war es dann soweit. Rhabarber mit mit Marzipan, Säure trifft Süße, das konnte ich mir gut vorstellen. Es ist tatsächlich sehr lecker und wie vermutet nicht besonders süß. Uns hat die Tarte sehr gut geschmeckt und auch von der Nachbarin kam ebenfalls ein „sehr lecker“. Hier nun also das Rezept.

Zutaten Mürbeteig

150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker

Zutaten Belag

300 g Rhabarber
125 ml Rotwein
1 Zimtrinde
75 g Zucker
100 g weiße Kuvertüre
3 Blatt Gelatine
100 ml Schlagsahne
250 g Marzipan (ich hatte nur 200 g)
50 ml Rhabarbersaft
20 g Mandelblättchen

 

 

 

 

 

Zubereitung Mürbeteig

Für den Mürbteig Mehl mit Butter und Staubzucker verbröseln und rasch zu einem Teig kneten (ich habe den Teig in der Küchenmaschine gemacht). Ich gebe den Teig auch gleich danach in die Tarteform und stelle die Form für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Inzwischen den Rhabarber schälen und in schräge Stücke schneiden. Den Rotwein mit der Zimtrinde und dem Zucker aufkochen, den Rhabarber dazuzugeben und nur noch ziehen lassen, bis der Rhabarber bissfest ist. Den Zimt entfernen, den Rhabarber aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Wenn man den Teig in den Kühlschrank gegeben hat, jetzt eine Tarteform (Ø 28 cm) mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen. Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Bei mir fällt dieser Schritt weg, weil mein Teig ja gleich nach dem Kneten in die Form gekommen ist. Jetzt den Teig mit einer Gabel in kurzen Abständen einstechen und im Backofen ca. 12 Minuten backen. Die Tarte aus dem Backofen nehmen. Die weiße Kuvertüre in einem heißen Wasserbad schmelzen und den Teigboden mit weißer Kuvertüre bestreichen und auskühlen lassen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Rhabarbersud erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Die Mischung abkühlen lassen.

Das Marzipan und die Schlagsahne mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Sahne sollte unbedingt Zimmertemperartur haben, da das „cremig rühren“ sonst zur Herausforderung wird. Den Rhabarbersaft dazugeben und die Marzipancreme gleichmäßig auf der Tarte verteilen und mindestens 1 Stunde kühlen.

Die Tarte mit Rhabarber belegen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Rhabarber-Tartelettes


Mandel-Tarteletts mit Rhabarber

Ich wollte diesmal meiner Freundin eine ganz besondere Freude machen und habe mir gedacht, Tarteletts wären mal eine gute Alternative zu einem Kuchen oder einer Torte. Ich gestehe auch, dass mir das Backen gerade nicht so richtig Spaß macht, aber das hatte ich ja schon öfters und die plötzliche Wärme ist auch nicht grade das, was mich in die Küche zieht. Gut, aber dieses Rhabarber-Tarteletts haben mich schon sehr angesprochen. Sie waren auch geschmacklich so, wie ich sie mir erhofft habe. Das ist ja bei mir ein echt großes Problem, wenn was nicht so schmeckt, wie ich mir das vorstelle, dann bin ich schnell mal sehr enttäuscht. Aber das war hier ja nicht so und darum hat es das Rezept auch in meinen Blog geschafft.

Zutaten für 6 Stück

175 g Mehl
1 Pr Salz
75 g Puderzucker
1/2 TL Backpulver
75 g gemahlene Mandeln ohne Haut
3 Eier (Größe M)
75 g Butter
150 g Schmand
100 ml Milch
1 TL Speisestärke
4 EL Zucker
250 g Rhabarber
1–2 EL Aprikosen-Konfitüre (ich habe Kaktusfeigen-Gelee genommen)
Puderzucker
Fett und Mehl
Mehl
Alufolie

Zubereitung

Mehl, Salz, Puderzucker, Backpulver und gemahlene Mandeln in einer Schüssel vermengen, dann 1 Ei und Butter zugeben. Mit den Knethaken des Handrührgerätes und dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Nun die 6 Tarteletts-Förmchen (ca. 10 cm Ø) fetten und mit Mehl bestäuben.

Den Teig in 6 gleichgroße Portionen teilen. Auf der bemehlter Arbeitsfläche rund (13–14 cm Ø) ausrollen oder mit der Hand flach drücken.Die Förmchen damit auslegen, am Rand festdrücken und ca. 15 Minuten kalt stellen. Nun den Schmand, Milch, Stärke, 2 Eier und 4 EL Zucker glatt verrühren. Rhabarber putzen, waschen, in kleine Stücke schneiden und in den Förmchen verteilen und den Schmandguss darübergießen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 20–25 Minuten backen. Am Ende evtl. mit Alufolie bedecken, wenn sie zu dunkel werden. Die Törtchen herausnehmen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und vorsichtig aus den Förmchen nehmen. Das Gelee aufkochen und glatt verrühren und die Törtchen damit bestreichen. Mit Puderzucker bestäuben. Fertig. Genießen.

Rhabarber-Vanille-Tarte


Trotz der Stoffwechselaktivierung habe ich mich ja entschlossen, beim „Calendar of Ingredients“ weiter mitzumachen und da die Zutaten im Monat Mai Spargel – Rhabarber – Mascarpone sind, habe ich mich nach langem rumsuchen für die Vanille-Rhabarber-Tarte entschlossen, die ich kürzlich bei Zeitschrift essen&trinken gesehen hatte.

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Es gibt ja Kuchen, die gelingen einfach von Anfang an, dann gibt es welche, die fuchsen einen schon ein bisschen, dann die die grad so nicht in der Katastrophe enden und dann die, die bei mir im Mülleimer landen. Meine Vanille-Rhabarber-Tarte bekommt den Status „gerade noch vor der Katastrophe gerettet“ und ob ich sie nochmal backen werde, steht definitiv noch nicht fest.

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Fangen wir von vorne an: ich wollte Karamell herstellen, weil damit das Kochen des Rhabarber- Kompotts beginnen sollte. Ich habe meinen Zucker in den Topf gegeben und angefangen den Geschirrspüler auszuräumen. Ich war so in meinem Element, habe den Grillrost auf den Balkon gebracht, dort ein bisschen an meinen Blümchen rumgezupft und mein Karamell vergessen. Als ich wieder in die Küche kam, war der schon sehr dunkelbraun und es qualmte heftig. Da wir ja seit einiger Zeit hochsensible Rauchmelder haben, die ich öfter mal auf Funktionalität teste , schwante mir böses. Weil ich ja eine brave Ehefrau bin, habe ich meinen Mann Erich noch ein bisschen schlafen, lassen. Wir haben drei Rauchmelder, einen im Wohnzimmer, einen im Flur (direkt vor der Schlafzimmertüre) und einen im Schlafzimmer…. Ich war wie elektrisiert, als ich das durch und durchgehende Geräusch hörte. Es fingen nacheinander der im Flur und im Wohnzimmer an. Ohrenbetäubend. Es dauerte – glaube ich – keine 10 Sekunden und ein total erschrockener und entsetzter Erich stand vor mir. Ich habe gesagt, alles ist gut und „nur“ das Karamell ist angebrannt. Er meinte darauf hin charmant, was für eine schöne Idee in sanft zu wecken.

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Ich habe mich an das Rezept gehalten, aber ich würde in einen Mürbeteig niemals Backpulver geben. Also bis auf die Tatsache, dass der Teig fast zu knusprig braun wurde, hat mich die Vanillecreme auch nochmal richtig geärgert. Sie wollte und wollte nicht fest werden. Ich hab dann nochmals zwei Blätter Gelatine genommen und dann hat es auch geklappt. Ich hatte mir geistig schon Plan B zurecht gelegt, wenn die Creme nicht fest geworden wäre, hätte es heute eine Baiserhaube für den Kuchen gegeben. Als wir ihn aber dann probiert haben, waren wir uns schon einig, dass er geschmacklich sehr lecker sein muss (wir haben ihn ja nicht probiert). Ich werde im Laufe des Tages bestimmt Resonanz von Erichs Kollegen bekommen und die Nachbarin muss auch noch ein Stück essen.

 

Zutaten für eine Tarteform Ø 26 cm:

Mürbeteig:
140 g Mehl
80 g Speisestärke
1 Ei, (Kl. M)
1 Eigelb, (Kl. M)
1/2 TL Backpulver
80 g Puderzucker
Salz
100 g Butter, (nicht zu kalt)
Mehl zum Bearbeiten

Backpapier
500 g Hülsenfrüchte, (z.B. Erbsen)
Klarsichtfolie

Rhabarberkompott:
500g Rhabarber
50 g Zucker
60 ml Orangensaft
4 TL Speisestärke

Vanillecreme:
500 ml Schlagsahne
80 g Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
4 Blätter weiße Gelatine (bei mir waren es 6)
100 g Mascarpone
Espressopulver zum Bestreuen

Für den Mürbeteig Mehl, Stärke, Ei, Eigelb, Backpulver, Puderzucker, 1 Prise Salz und Butter in einer Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Klarsichtfolie umwickelt 30 Minuten kalt stellen.
Inzwischen Rhabarber schälen und in 2 cm kleine Stücke schneiden. Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren. Mit Orangensaft ablöschen, Rhabarber zugeben und 5 Minuten kochen lassen, bis der Rhabarber weich ist und der Zucker sich gelöst hat. Kompott mit der in wenig kaltem Wasser gelösten Stärke stark binden und abkühlen lassen.

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Mürbeteig auf bemehlter Fläche auf 28 cm Ø ausrollen, die Tarte-Form (26 cm Ø) damit auslegen, den Rand gut andrücken und 30 Minuten kalt stellen.
Den Teig erst mit Backpapier, dann mit Hülsenfrüchten belegen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten backen, nach 15 Minuten Hülsenfrüchte und Papier entfernen. Form aus dem Ofen nehmen und den Teig darin vollständig abkühlen lassen.
Sahne auf 400 ml einkochen lassen. Zucker und Vanillemark zugeben. Gelatine erst in kaltem Wasser einweichen, dann tropfnass in der Sahne auflösen, alles leicht abkühlen lassen. Mascarpone mit der Sahne verrühren. Abkühlen lassen, bis die Masse leicht zu gelieren beginnt.
Rhabarber auf den Mürbeteig streichen und 30 Minuten kalt stellen. Vanillecreme darauf verteilen, 5 Stunden kalt stellen. Vor dem Servieren mit dem Espressopulver bestreuen (man kann den Kaffee auch durch Kakaopulver ersetzten).2016-05-23 07.27.10-1

Rhabarber-Heidelbeer-Käsekuchen


Als ich vorgestern den ersten Rhabarber am Markt gesehen habe, musste ich den gleich mitnehmen. Normal guckt man ja nach dem Rezept und dann backt dann den Kuchen, aber es muss doch nicht immer alles in DER Reihenfolge sein. Ich hatte ja schon mehrfach die Rhabarber-Baiser-Torte gebacken, aber ich wollte mal gerne was Neues versuchen. Ich habe also gegoogelt und dieses Rezept gefunden.

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Ich habe allerdings statt Quark, den bei uns erhältlichen Topfen genommen. Ich finde damit wird er einfach „topfiger“ (von der Konsistenz eben anders). Ich werde beim nächsten Mal etwas mehr Heidelbeeren nehmen und die gleich auf den Boden geben ehe der Teig drauf kommt.

Wie immer hatten unsere Nachbarin, Erichs Kollege Hans und wir den Kuchen kritisch probiert und als sehr lecker befunden. Es gibt zwar Meinungen, die dazu einen Mürbteigboden möchten, aber mir kommt nichts darunter.

 

 

Zutaten für eine Springform Ø 26-28:

1 kg Speisequark (ich hatte Topfen „halbfett“ von der Molkerei Berchtesgadener Land)
2 Päck. Vanille-Puddingpulver
250 g Butter
4 Eier
200 g Zucker
1 Päck. Vanille-Zucker
Saft von einer ½ Zitrone
10 Stangen Rhabarber, abziehen
125 g Heidelbeeren
Prise Salz

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Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft ca. 160 Grad). Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren und dann nacheinander die Eier und das Salz unterrühren. Danach den Quark (Topfen), den Zitronensaft und das Pudding-Pulver einrühren. Den Rhabarber schälen und in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. Die Quarkmasse in die Springform füllen und den Rhabarber senkrecht und dicht nebeneinander reinstecken. Dazwischen die Heidelbeeren verteilen.

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Den Kuchen auf der mittleren Schiene in den Ofen geben und ca. 50 – 60 Min. goldbraun backen. Danach im abgeschalteten Ofen noch einige Zeit auskühlen lassen. Vorher mit einem Messer, in der Form entlangfahren dann fällt er nicht so zusammen.

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Erdbeer-Rhabarber-Torte


Momentan ist meine Lieblingsjahreszeit, weil es meine absoluten Lieblingsfrüchte gibt: Erdbeeren und Rhabarber, wobei genaugenommen Rhabarber ein Gemüse ist. Eine Torte zu backen mit beiden Zutaten, ist natürlich für mich genau das Richtige. Naturjoghurt mag ich auch noch total gerne, da hat mich nichts aufgehalten, diese Torte zu backen. Ich war allerdings sehr am Zweifeln, ob sie mir den gelingt, denn ehe ich mit dem Backen beginnen konnte, war ich einem Nervenzusammenbruch nahe. Wir haben im Gemüseladen noch Erdbeeren und Spargel gekauft und dabei habe ich beim Einsteigen meinen Geldbeutel auf das Autodach gelegt. Weißes Dach und weißer Geldbeutel, ein Knopf der von meinem Trenchcoat abging und nach dem ich mich bückte und das Unheil nahm seinen Lauf. Am Gartencenter habe ich bemerkt, dass mein Geldbeutel nicht mehr da ist. Wir haben das Auto umgedreht und meine Handtasche – nichts. Ich habe wirklich alles drin, Personalausweis, Führerschein, diverse Kreditkarten, Krankenkassenkarten und noch ein paar andere Karten. Die 80 Euro waren mir total egal, aber da wir am Mittwoch endlich an den Gardasee fahren wollen, war das Ganze ein Desaster. Wir sind zum Gemüseladen zurück, sind die Straße abgelaufen, waren in allen Geschäften – nichts. Wir also zum Polizeirevier, in 45 endlosen Minuten eine Verlustanzeige aufgegeben und meine noch immer unendliche Verzweiflung. Meine letzte Hoffnung war, einen Zettel an der Eingangstüre zu finden, dass jemand meinen Geldbeutel gefunden hat. Nichts. Zuhause war ein Anruf auf dem Telefon zu sehen, eine Nummer die ich nicht kannte und ich habe sofort dort angerufen. Das Unfassbare ist passiert. Eine junge Frau ist mit dem Auto über meinen Geldbeutel gefahren, hat ihn mitgenommen und mit wahnsinnigem Spürsinn über den Terminzettel meiner Fußpflegerin meine Telefonnummern in Erfahrung gebracht. Allerdings hatte ich genau am Freitag mein Handy nicht dabei. Wir haben also telefoniert, ich war so unendlich erleichtert und ich konnte bei ihrer Mama meinen Geldbeutel abholen. Sie hat noch nicht mal einen Euro Finderlohn angenommen. Es gibt doch noch ehrliche Menschen und ich muss sagen, ich würde auch immer einen gefundenen Geldbeutel abgeben oder versuchen den Besitzer zu ermitteln. Diesen Geldbeutel habe ich aber noch an diesem Tag in den Müll geworfen, weil seit ich ihn habe, ich immer wieder Schwierigkeiten hatte. Erst bin ich zweimal in der Sicherheits-kontrolle bei Karstadt und dm aufgehalten worden. Es waren gleich zwei Sicherheitsettiketten angebracht, die sie mir beim Kauf nicht rausgenommen oder entsichert haben. Dann hatte ich ihn im Supermarkt liegen lassen und von außen gesehen, wie ein Mann ihn in seinem Einkaufswagen versteckt hatte. Ich konnte ihn Gott sei Dank an der Türe wieder in meinen Besitz bringen. Es reichte mir jetzt endgültig. Wieder zu Hause war ich immer noch sehr aufgewühlt, glücklich und trotzdem und mit den Nerven am Ende, habe ich mich trotzdem daran gemacht, die Torte zu backen. Erich hat meinen nervlichen Zustand wahrgenommen und mich tatkräftig dabei unterstützt und somit ist das Resultat auch wirklich gelungen. Er hat uns allen geschmeckt und die Nachbarin war total entzückt, als ich ihr ein Stückerl gebracht habe. Jetzt aber endlich zum Rezept:

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Zutaten:

250 g Rhabarber
1 Pack. Vanillinzucker
75 g weiche Butter
75 g Zucker
70 g Weizenmehl
1 TL Backin
1 Ei (M)
abgeriebene Schale einer Zitrone

2015-04-24 16.17.18

2015-04-24 16.27.45

2015-04-24 16.55.50

 

Für den Belag:
500 g Erdbeeren
8 Blatt weiße Gelatine
500 g Joghurt
50 g Zucker
2 Pack. Vanillinzucker
400 g kalte Schlagsahne

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Für den Guss:
1 Pack. Tortenguss Erdbeergeschmack
2 EL Zucker
250 ml kaltes Wasser

Pistazien für den Rand

Zubereitung:

Springformboden (26 cm) fetten und mit Backpapier auslegen. Backofen auf etwa 180°C (Heißluft etwa 160°C) vorheizen. Rhabarber waschen, putzen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden.
Für den Rührteig die Butter mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührer schaumig aufschlagen. Nach und nach den Zucker, den Vanillin-Zucker und die Zitronenschale einrieseln lassen, bis eine homogene Masse entsteht. Das Ei etwa 1/2 Min. auf höchster Stufe unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und kurz auf mittlerer Stufe unterrühren. Teig in der Form glatt streichen. Die Rhabarberstücke ringförmig in den Teig stecken, dabei am Rand 2 cm frei lassen und backen. Backzeit etwa 25 Min. Den Kuchenboden vom Springformrand lösen und entfernen. Kuchen auf dem Springformboden auf einem Kuchenrost erkalten lassen.Kuchen auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring oder den gesäuberten Springformrand drum rum stellen. Erdbeeren waschen, putzen und in kleine Stifte schneiden. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Joghurt mit Zucker und Vanillin-Zucker in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen verrühren. Gelatine in einem Topf erhitzen und erst ein paar Löffel mit etwa 3 EL Joghurt mit Hilfe eines Schneebesens mit der aufgelösten Gelatine verrühren, dann unter den übrigen Joghurt rühren. Sahne steif schlagen. Sobald der Joghurt anfängt zu gelieren, die Sahne unterheben. Etwa 2/3 der Joghurtcreme vorsichtig unter die Erdbeerstreifen heben und die Masse auf dem Tortenboden verteilen. Zum Schluss die übrige Joghurtcreme darauf geben und glatt streichen.
Tortenguss nach Packungsanleitung mit Zucker und Wasser zubereiten. Den Guss vorsichtig auf den Belag gießen, so dass eine Marmor-Optik entsteht. Die Torte mind. 4 Std. in den Kühlschrank stellen.
Die Torte nach Wunsch mit gehackten Pistazienkernen verzieren.

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Die Rosen habe  ich von meinem Mann geschenkt bekommen.

 

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade mit Tonkabohne


Ich wollte zwar keine Marmelade mehr einkochen, aber sind Dinge die man sich vornimmt, nicht einfach oft nur dazu da, dass man seine Meinung ändert? Es gibt Dinge, die kann ich nicht lassen. Dazu gehört Marmelade zu kochen. Wenn ich ein Rezept sehe, wenn ich Obst sehe, dann wird sofort in meinem Kopf mein Geschmackssinn aktiviert. Diesmal war es ein Rezept, meine Liebe zu Erdbeeren, Rhabarber und zur Tonkabohne. Alleine wenn ich in mein Gewürzgläschen schnuppere, bin ich wie benommen von dem Duft der Tonkabohne. Es ist eine Mischung aus Vanille, Rum, Waldmeister und Bittermandel. Tonkabohnen sind die Samen eines Schmetterlingsblütengewächses, das ursprünglich aus Venezuela und dem Orinokogebiet kommt. Die Samen enthalten den Pflanzenstoff Cumarin, der gerne für die Parfümindustrie und in Herrenparfüms verwendet wird. Es besteht allerdings der Verdacht, dass Cumarin wenn man zu viel davon isst, krebserregend ist, darum sollte man sehr sparsam und sorgfältig damit umgehen. Die Tonkabohne eignet sich hervorragend zu Süßspeisen und verleit den Gerichten einen ganz besonderen Geschmack. Ich habe also nur eine Messerspitze in meine Marmelade gegeben.

Zutaten: 

1 kg Erdbeeren (gewaschen und verlesen)
500 g Rhabarber
1 Pack Gelierzucker 3:1
Eine Messerspitze gemahlene Tonkabohne

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Zubereitung: 

Die Früchte waschen und verlesen. Die Erdbeeren halbieren oder vierteln, das kommt auf die Größe an. Den Rhabarber schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden und waschen.
Die Früchte mit dem Gelierzucker in einen Topf aufkochen lassen und wenn die Fruchtmasse richtig schön kocht, sie noch drei Minuten weiterkochen lassen. Ich persönlich mag samtige Marmeladen, deswegen werde ich die Fruchtmasse pürieren. Danach lasse ich das Fruchtmus nochmal kurz aufkochen und gebe die Messerspitze Tonkabohne dazu.
Anschließend in sterilisierte Marmeladengläser abfüllen, den Deckel drauf geben und ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen. Mit Etiketten versehen und genießen oder verschenken.

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Rhabarber-Baiser-Torte


Wir hatten Gäste zum Kaffeetrinken und Spargelessen eingeladen und bei der Gelegenheit sollte gleich die neue Couch „probegesessen“ werde . Ich hab – weil wir sie alle total gern essen –  meine Rhabarber-Baiser-Torte gebacken. Sie ist mir wieder gut gelungen und ich habe auch meine Nachbarin noch mit einem Stück überrascht.

 

Zutaten für 12 Stücke

Mürbeteig:
240 g Mehl
80 g Puderzucker
160 g Butter
1 Eigelb

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig kalt stellen. Ich persönlich gebe den Teig immer gleich in die Springform und stelle ihn so kalt, weil es viel einfacher ist.

Füllung:
1 kg Rhabarber geschält (in 2 cm dicke Stücke geschnitten)
300 g Sahne
200 g Milch
120 g Zucker
1 EL Vanillezucker
50 g Stärke
7 Eigelb
200 g Quark

Zucker, Vanillezucker mit Stärke und Eiern glatt rühren. Dann Quark und zuletzt Milch und Sahne dazugeben. Rhabarber in die Form geben und mit der Quark-Eier-Milch übergießen. Das Ganze im Ofen bei 180 Grad etwa 70 Minuten backen.

Wenn die Masse nicht mehr flüssig ist, mit dem Baiser beginnen.

Baiser:
3 Eiweiß
150 g Zucker
1 Prise Salz
etwas Puderzucker

Eiweiß mit Salz und Zucker schlagen, wenn sich das Volumen vergrößert hat, restlichen Zucker dazugeben und einen cremigen Eischnee herstellen. Kuchen aus dem Ofen nehmen, etwas Baisermasse auf dem Kuchen verstreichen. Restliche Masse in einem Spritzbeutel füllen und auf den Kuchen dekorativ verteilen. Leicht mit Puderzucker ansieben und ca. 5 Minuten bei 210 Grad in den Backofen geben, bis sich die Spitzen leicht goldbraun färben.

 

 

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