Nougatbusserl


Nougatbusserl – schon der Name hat mich innehalten lassen. Nüsse, Baiser und feinstes Nugat, das sind Zutaten aus denen Plätzchenträume gemacht sind. Sie sind wunderbar leicht, nussig und schokoladig. Sie sind so klein, niedlich und man muss einfach immer noch ein Busserl naschen. Ich habe keine Sekunde bereut, das Rezept probiert zu haben und wollte Euch das Rezept auch vorstellen. Dazu kommt auch noch, dass die Nougatbusserl glutenfrei sind.

Zutaten (ergibt je nach Größe ca. 80 bis 100 Stück)

3 Eiweiß (ca. 180g)
100 g Zucker
20 g Speisestärke
1 Prise Salz
110 g Mandeln gemalen (geschält oder ungeschält – je nach Vorliebe)
30 g Puderzucker

Außerdem
150 g Mandelblättchen (zum Bestreuen)
400 g Nougat
1 EL Rum

Zubereitung

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eiweiß mit Zucker, Stärke und dem Salz zu einem lockeren Schnee aufschlagen. Den Puderzucker sieben, mit den Mandeln vermischen und anschließend die Mandeln mit der Hand vorsichtig unter den Eischnee heben.
Die Masse in einen Dressiersack mit kleiner Lochtülle füllen und gleichmäßig, etwa 2 cm große Tuffs auf das, mit Backpapier ausgelegte Backblech spitzen. Die Tuffs mit den Mandelsplittern bestreuen und im Backofen für ca. 14 bis 15 Minuten backen, bis sie leicht Farbe bekommen haben und gut getrocknet sind. Auf dem Backblech abkühlen lassen. wen die Busserlhälften abgekühlt sind, das Nougat in einer Schüssel über Dampf zergehen lassen, dann den Rum dazu geben und verrühren.
Das Nougat wieder in einen kleinen Dressiersack mit kleiner Tülle füllen, aufspritzen und dann je zwei Hälften der Nougatbusserl zusammenkleben.

Haltbarkeit: In einer Plätzchendose, kühl und trocken gelagert, halten sich die Nougatbusserl etwa zwei bis drei Wochen – wenn sie so lange halten.

Apfelkuchen mit Zimtstreusel


Auf meinen unendlichen Streifzügen durchs Internet, lande ich immer wieder auf ganz tollen Seiten mit noch tolleren Rezepten. Diesmal bin ich auf dem Blog von Zungenzirkus gelandet und dort hat mich das Rezept für den Apfelkuchen mit den Zimtstreuseln spontan angesprochen. Apfelkuchen geht ja eigentlich immer und muss oft nicht aufwendig sein. Ich habe ihn gebacken und er ist sehr lecker geworden. Vielleicht habt auch Ihr Lust, das Rezept mal zu versuchen.

Zutaten Rührteig
5 Eier
5 große Äpfel
160 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
Abrieb ½ Zitrone
1 TL Rum
170 g Mehl
1½ TL Backpulver
180 g Butter
1 Prise Salz
1 EL Zitronensaft

Zutaten Zimtstreusel
150 g Mehl
85 g Butter
80 g Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung Zimtstreusel

Zutaten mit den Fingerspitzen verkneten (ich nehme dazu meine Küchenmaschine), bis lockere Streusel entstehen, ggf. knete ich mit den Fingern etwas nach. Die Streussel kalt stellen.

Zubereitung Rührteig

Den Backofen auf 180° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Den Boden Springform (24 cm) gut einfetten und bemehlen.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
Die Äpfel schälen, vierteln und das Kernhaus entfernen. In feine Scheiben schneiden (geht super mit einem Gemüsehobel) und mit dem Zitronensaft beträufeln. Das Mehl und das Backpulver in einer Schüssel gut vermengen. In einer Schüssel die Eier, mit dem Zucker und der Prise Salz auf höchster Stufe ca. 5 Minuten hell aufschlagen. Den Rum und den Zitronenabrieb dazu geben, dann das Mehl und die flüssige Butter mit einem Schneebesen unter die Masse ziehen. Die Apfelscheiben dazugeben und alles vorsichtig vermengen. In die Springform geben und die Zimtsreusel locker auf dem Kuchen verteilen.
Ca. 60 – 75 Minuten backen, zur Kontrolle die Stäbchenprobe machen. Der Kuchen ist fertig, wenn sich die Apfelscheiben weich anfühlen. Sollten die Streusel zu dunkel werden, den Apfelkuchen mit Backpapier abdecken.

Rezept von https://www.zungenzirkus.de/

Kirsch-Nuss-Torte


Diesmal wollte auch ich schneller beim Calendar of Ingredients dabei sein. Ich habe schon mit großen Augen die Beiträge bestaunt, vor allem Marens Torte von Malus Köstlichkeiten hat mir mal wieder das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und mir die Worte geraubt. Ich war sehr gespannt auf die Zutaten und mit Kirschen und Himbeeren konnte ich mir etwas leckeres vorstellen, nur der Earl Gray Tee wollte gedanklich bei mir nirgends dazu passen.

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Ich habe mich dann für eine schlichte Kirsch-Nuss-Torte entschieden, die ich in der aktuellen Ausgabe von Lust auf Genuss (Kirsche, Pfirsiche & Co.) entdeckt habe. Als ich mit meiner Freundin Ela telefoniert habe, hat mich darauf gebracht, dass ich eventuell eine Marmelade aus den drei Zutaten zaubern könnte. Die Idee sitzt in meinem Köpfchen fest und wir werden sehen, ob und was daraus wird.

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Diesmal musste die Torte eine Menge von Geschmackstests bestehen, weil ich sie so gar nicht gelungen fand. Optisch schon, geschmacklich nicht. So ganz sicher war ich mir aber doch nicht, ob es nicht an mir lag und so machte die Torte eine große Runde. Die Hälfte ging zu den Kollegen meines Mannes, ein Viertel zu meiner Freundin samt Schwester und ein Stück bekam die liebe Nachbarin ab. Also bis auf meinen Mann, der sowieso keine Schokolade mag, war es dem einen Kollegen zuviel Schokolade, dem anderen Kollegen kann es wiederum nicht genug Schokolade sein, die beiden Ladies sind so leicht glücklich zu machen und meine Nachbarin konnte meine Probleme gar nicht verstehen.

Weil sie mir nicht so geschmeckt hat, trotzdem aber so gut angekommen ist, kann ich sie guten Gewissens mit in den Event einstellen.

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Zutaten für eine Springform Ø 24 cm (ergibt 10 Stücke)

Biskuit:
50 g Butter
4 Eier (Größe M)
170 g Zucker
1 Prise Salz
75 g Mehl
100 g gemahlene Haselnusskerne
2 EL Rum

Kirschen:
5 Blatt Gelantine
500 g Kirschen (ich habe die Kirschen mit ein bisschen Strohrum abgerundet)

Schokoladenbuttercreme:
250 g Schlagsahne
20 g Agavendicksaft
300 g Zartbitterschokolade
70 g Butter

Schokoladenglasur:
150 g Schokolade
120 g Sahne

Backofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft 160 Grad).
50 g Butter zerlassen und abkühlen lassen. Die Eier trennen, Eiweiße mit 120 g Zucker, Salz steif schlagen. Eigelbe unterrühren, dann das Mehl mit den Nüssen vermischen und abwechselnd mit der Butter unterheben.

Biskuitmasse in die mit Backpapier ausgelegte Form füllen und ca. 35 Minuten backen (Stäbchenprobe). Biskuit noch heiß mit Rum beträufeln und in der Form abkühlen lassen.

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Gelantine in kalten Wasser einweichen. Die Kirschen waschen, 50 g beiseitelegen. Übrige Kirschen halbieren und entsteinen. Mit übrigem Zucker (50 g) und etwas Wasser unter gelegentlichem Rühren ca. 15 Minuten einkochen. Die Gelantine ausdrücken, in der heißen, aber nicht mehr kochenden Masse auflösen. Auskühlen lassen.

Sahne mit Dicksaft aufkochen, über die gehackte Schokolade gießen. Kurz stehen lassen, dann zu einer glatten Masse rühren und im Anschluss die restliche Butter (70 g) unterrühren. Ganache abkühlen lassen.

Biskuit waagerecht halbieren, Ganache auf eine Boden Streichen (ich habe mir ein bisschen für die Biskuitdecke aufgehoben, steht so nicht im Rezept, aber auf dem Bild sieht es so aus) Kirschen drauf verteilen und zweiten Boden auflegen. Mindestens 4 Stunden kühl stellen. Die restliche Ganache auf dem Biskuit verteilen und die Sahne für die Schokoladenglasur aufkochen lassen. Die kochende Sahne über die zerkleinerte Schokolade gießen und zu einer glatten Masse rühren. Über die Torte gießen und mit den übrigen Kirschen garnieren und fest werden lassen.

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Ananas Daiquiri


Wir bekamen am Pfingstsonntag Gäste und ich dachte mir, dazu brauchen wir einen leckeren Appetizer. Ich habe lange rumgesucht und mich dann für einen Ananas Daiquiri entschieden. Wir waren alle gleichermaßen begeistert und es war bei den hohen Temperaturen genau das richtige. Wir können ihn nur sehr empfehlen.

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Zutaten pro Glas:

1 dünne Scheibe frische Ananas
1 Tl Rohrzucker
3 Blätter
Minze Crushed Ice
1 cl Limettensaft
4 cl Ananassaft 4
cl weißer Rum
Bitterlemon nach Geschmack

Zubereitung:

Ananas in feine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Zucker und der Minze in ein großes Glas geben. Mit einem Holzstößel gut zerdrücken. Glas mit Crushed Ice füllen. Säfte und Rum zugeben. Kurz umrühren und nach Geschmack mit Bitterlemon auffüllen. Mit einem Strohhalm servieren.

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