Schoko-Lebkuchentorte


Wieder mal hat ein Blogbeitrag bzw. ein Bild meine Geschmacksknospen erreicht, dass ich anlässlich des bayerischen Feiertages, an dem bei uns die Sternsinger unterwegs sind, dieses Rezept nachbacken musste. Wer Schokomousse mag, der wird diese Torte lieben. Meine Nachbarin Brigitte und noch ein paar liebe Menschen haben alle ein Stück bekommen und das das Feedback war fulminant. Wir haben natürlich auch die Lebkuchentorte von Zugenzirkus genossen, dazu eine Tasse feinen Kaffee genossen.

Zubereitung Dunkler Biskuit

Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Bodenblech einer Springform (Ø 24 cm) mit Backpapier belegen. Den Rand nicht einfetten. Die Eier mit dem heißen Wasser kurz anschlagen, dann den Zucker dazu rieseln lassen. Weiterschlagen bis die Masse hell-cremig ist. In einer Schüssel das Mehl, die Speisestärke, den Kakao und dem Backpulver vermengen. Die Mehlmischung über die Eischaum-Masse sieben und behutsam unterheben. Die dunkle Biskuitmasse in die Springform füllen und für ca. 18-20 Minuten backen. Zur Sicherheit eine Stäbchenprobe machen. Den Boden ca. 2 Minuten in der Springform ruhen lassen, mit einem Messer vom Rand lösen und den Ring wegnehmen.

Zubereitung Schoko-Lebkuchencreme

Den Biskuit einmal waagerecht durchschneiden.
Die eine Hälfte auf eine Tortenplatte setzen und mit Johannisbeergelee bestreichen. Die zweite Biskuithälfte auf die erste Hälfte legen und leicht andrücken. Jetzt in einen einen Tortenring spannen. 300 ml Schlagsahne steif schlagen und kühl stellen, den Mascarpone, den Schmand, Zucker und Vanillezucker auf niedriger Stufe verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Das Kakaopulver dazugeben und kurz mit verrühren. Die Schokolade klein hacken und zusammen mit 100 ml Schlagsahne, Lebkuchengewürz und Zimt in eine Schüssel geben, alles über einem Wasserbad erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist und sich alles gut verrühren bis sich alles schön verbunden hat.
Die Schoko-Sahne zur Mascarpone-Creme geben und zügig verrühren. Wirklich nur solange verrühren, bis sich alles gut verbunden hat. Dann sofort die Schlagsahne unterheben, bis alles gleichmäßig verrührt ist und nun die Masse auf den Biskuit in die Form gießen. Glattstreichen und über Nacht kalt stellen.

Zubereitung Schoko-Glasur und fertigstellen der Schoko-Lebkuchentorte

Abgemessenes Wasser, Kakao und Zucker in einem Topf unter rühren zum Kochen bringen, dann die Butter zugeben, verrühren und zur Seite stellen.
Die Schokolade hacken und in eine Schüssel geben, die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen und über die gehackte Schokolade gießen und verrühren bis die Masse richtig glatt ist. Die Kakao-Soße dazugeben und langsam verrühren. Vorsichtig verrühren, sonst entstehen Luftbläschen, die man später in der Glasur sehen kann. Langsam über Lebkuchentorte gießen und durch leichtes Kippen der Torte, kann die Glasur schön auf der Oberfläche verteilt werden und festwerden lassen.

Nach Belieben mit Schlagsahne und/oder Kakaopulver verzieren, ich habe Schokoherzchen verwendet.

Heiße, weiße Schokolade mit Eierlikör


Für meine Sendung bei Radio Soundspur hatte ich mir ausgedacht, dass ich zu jeder Sendung ein Rezept vorstellen werde, das zur Adventszeit passt. Für die Sendung „Morgen kommt der Nikolaus“ gab es eine heiße, weiße Schokolade mit Eierlikör. Verfeinert wird die Schokomilch noch mit Spekulatiusgewürz, einer Sahnehaube, Spekulatiusbröseln und Karamellsauce. Es schmeckte uns sehr und passt wunderbar zu Stollen, Plätzchen und Lebkuchen.

Zutaten für eine Tasse

250 ml Milch
80 g weiße Schokolade
1 TL Spekulatiusgewürz
40 ml VERPOORTEN ORIGINAL Eierlikör

Zubereitung

Milch, weiße Schokolade, Spekulatiusgewürz und VERPOORTEN ORIGINAL Eierlikör in einen Topf geben. Langsam und unter Rühren erhitzen, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat. Direkt in eine Tasse füllen, nach Belieben mit Sahne, Karamellsauce und Spekulatiuskrümeln toppen und losschlemmen.

Münchner Apfelstrudel


Im Gegensatz zum Wiener Apfelstrudel, der am Blech gebacken wird, ist der Münchner Verwandte eine saftige Angelegenheit. Er wird in einer Bratreine zubereitet. Ersatzweise kann man auch eine feuerfeste Form oder eine Grillpfanne verwenden. Ich habe wieder meine Lieblingsäpfel Elstar genommen und den Strudelteig habe ich diesmal gekauft, da ich am Vormittag noch eine Radiosendung gemacht habe. Der Teig von Henglein ist wirklich fein, aber ich gebe natürlich das Grundrezept für den Strudelteig auch an. Das Rezept ist aus dem Buch „Bayerische Leibspeisen“ zusammengetragen von Olli Leeb.

Grundrezept Strudelteig

1/2 Pfund Mehl (250 g)
1-2 Eier
Prise Salz
3 EL Öl
1/8 l Wasser (125 ml)

Zubereitung Strudelteig

Das Mehl auf ein Brett sieben, eine Mulde hineindrücken und die Eier und das Salz in die Mulde geben. Das Öl und das Wasser noch in die Mulde dazugeben und dann von der Mitte aus, alles mit dem Mehl vermengen. Alles fest verkneten bis der Teig glatt und seidig ist. Je nach Mehlsorte noch Wasser oder Mehl dazugeben. Den Teig trennen, 2 Kugeln daraus formen, mit Öl bepinseln und unter einer warmen Schüssel eine halbe Stunde ruhen lassen. Auf einem bemehlten Tuch erst tellergroß auswellen, dann mit dem Handrücken ausziehen.

Zutaten Apfelstrudel

3 Pfund säuerliche Äpfel (1500 g)
Zitronensaft
150 g Weinbeeren (Rosinen)
5 EL Rum
80 g Butter
1/4 l Sauerrahm
Zucker und Zimt
1/4 l Milch
1/4 l Sahne

Zubereitung Apfelfüllung

Die Äpfel schälen, vierteln, Kernhaus, Stiel und Blüte entfernen. In dünne Scheiben schneiden und gleich mit Zitrone beträufeln, dass sich die Äpfel nicht verfärben. Die Rosinen mit dem Rum beträufeln und den Rum etwas einziehen lassen. Den Strudelteig ausziehen, mit zerlassener und warmer Butter bestreichen. Die Hälfte des Sauerrahms auf dem Teig verstreichen, die Äpfel gleichmäßig drauf verteilen und zum Schluss die Weinbeeren darüber streuen. Den Zimt-Zucker darüber geben und dann die Teigränder einschlagen und den Strudel mit Hilfe des Küchentuches zusammenrollen und in die ausgebutterte Reine/Form gleiten lassen. Den Backofen aus 250 Grad vorheizen. Wenn der zweite Strudel fertig ist, beide Strudel mit der restlichen Butter bestreichen, die Milch mit der Sahne aufkochen und über die Strudel geben. Die Reine in der mittleren Einschubleiste in den Ofen geben und 45-60 Minuten knusprig und goldgelb backen lassen. Auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Apfel-Kuchen mit Puddingsahne und Amarettini


Als ich das Rezept gelesen habe, war ich – wie so oft – Feuer und Flamme und ich habe auch nur ein paar Tage gewartet, bis ich ihn gebacken habe. Alle Zutaten mögen wir und ausgefallene Rezepte sind ja so ganz mein Ding. Ich muss allerdings ehrlich sagen, dass mir der Mürbteig nicht besonders geschmeckt hat, in meinen Mürbeteig kommt kein Ei und statt normalen Zucker Puderzucker. Er schmeckt wie die Weihnachtsbutterplätzchen und wenn ich das Rezept nochmals machen werde, dann mit meinem Mürbeteig. Ich würde auch beim nächsten Mal andere Wild-Preisselbeeren kaufen, die teuren und die richtig dunkelrot sind. Ansonsten hat die Füllung und die Puddingsahne geschmacklich schon echt überzeugt.

Zutaten: Mürbeteig für eine Springform mit 26 cm Durchmesser

250 g Mehl
125 g Butter
100 g Zucker
1 Ei

Mein alternativer Mürbeteig:
300 g Mehl
200 g Butter
100 g Puderzucker

Zubereitung Mürbeteig:

Die Springform gut fetten. Alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbeteig auf die Größe der Springform ausrollen und die Form damit auslegen. Der Teigrand sollte dabei ca. 5 cm hoch sein. Für mindestens 1 Stunde kalt stellen. Ich gebe den Teig immer in die Form und stelle diese dann kalt, weil der Teig weicher besser zu verarbeiten ist.

Zutaten: Pudding-Apfelfüllung

1 kg Äpfel
700 ml Apfelsaft
1 TL Zimt
2 Pck Vanille-Puddingpulver
6 EL Zucker
3 EL Zitronensaft
40-50 g Amarettini
4-5 EL Wild-Preiselbeeren (Glas)

Zubereitung: Pudding-Apfelfüllung

Backofen auf 175° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Die Äpfel schälen, vierteln und vom Kernhaus befreien.
Die Apfelviertel dann in schmale Streifen schneiden und in einer Schüssel mit Zitronensaft und Zimt vermengen. Jetzt 500 ml Apfelsaft in einem Topf erhitzen und die restlichen 200 ml Apfelsaft mit dem Puddingpulver und dem Zucker klümpchenfrei verquirlen. Angerührte Apfelsaft-Pudding-Masse in den kochenen Apfelsaft gießen, nochmals unter rühren aufkochen und den Topf von der Herdplatte ziehen.
Die Wildpreisbeeren auf dem Mürbeteigboden verteilen und die Hälfte der Apfelscheiben in die Form füllen. Jetzt die zerbrröselten Amarettini darauf verteilen. Die Hälfte des heißen Apfelpuddings darüber geben, die reslichen Apfelscheiben und dann den übrigen Pudding einfüllen. Die Form ein paar Mal locker auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich Hohlräume in der Füllung schließen.

Backzeit ca. 60 Minuten
Den Apfel-Amarettini-Kuchen auskühlen lassen und in dieser Zeit den Pudding für das Topping kochen. Der Pudding muss ebenfalls längere Zeit auskühlen!

Zutaten: Puddingsahne

400 ml Milch
1 Pck Puddingpulver, Vanille
3 EL Zucker
250 ml Sahne
2 TL San Apart

Zubereitung: Puddingsahne

300 ml Milch in einem Topf zum Kochen bringen.
In der Zwischenzeit Puddingpulver mit Zucker, 100 ml Milch in einer Tasse verquirlen, in die kochende Milch rühren und nochmals aufkochen lassen. In eine Schüssel umfüllen und sofort mit Klarsichtfolie belegen. Wichtig ist, dass die Folie direkt auf dem Pudding aufliegt, damit sich keine Haut bilden kann. Komplett erkalten lassen. Die Sahne cremig aufschlagen, dann unter rühren langsam 1 TL San Apart einrieseln lassen und weiterschlagen bis die Sahne steif ist. Den Pudding cremig-glatt rühren, dann 1 TL San Apart einrühren und nun die Schlagsahne behutsam unter den Pudding heben.
Gleichmäßig auf dem Apfel-Amarettini-Kuchen verteilen und min. 30 Minuten kalt stellen. Nach Belieben mit zerbröselten Amarettini bestreuen. Das Bestreuen sollte erst kurz vor dem Servieren passieren, denn die Kekse ziehen Feuchtigkeit und werden nach einiger Zeit weich.

Mit einer guten Tasse Kaffee oder Tee genießen 🙂

Überbackene Spargelröllchen


Ich bzw. wir mögen den Frühling schon deswegen, weil es Spargel und Rhabarber gibt. Ich habe das Rezept von den überbackenen Spargelröllchen entdeckt und prompt gab es das Gericht heute schon als Abendessen. Ich würde das nächste Mal mehr Parmesan nehmen, dann wird die Sauce pikanter und sämiger. Aber sonst war das schon ein ganz feines Abendessen.

Zutaten für 4 Portionen:

16 Stangen (ca. 500 g) weißer Spargel
Salz
Pfeffer
3 EL Olivenöl
1 Biozitrone
100 g Parmesan
150 g Bergkäse
300 ml Sahne

Zubereitung:

Backofen auf 170 Grad (Umluft: 150 Grad) vorheizen. Den Spargel schälen, putzen. Den Spargel auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen, mit dem Olivenöl bepinseln und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Die Zitrone in Scheiben schneiden und auf den Spargel legen. Den Spargel im Ofen 30 Min. garen.

Parmesan und Bergkäse fein reiben. Sahne mit etwas Salz und Pfeffer würzen und dem Parmesan gut verrühren. Den Backofengrill auf höchster Stufe vorheizen (alternativ Ober-/Unterhitze auf höchster Stufe).

Jeweils eine Spargelstange in eine Scheibe Kochschinken einrollen. Die Spargelröllchen mit wenig Abstand auf ein Backblech (ich habe eine Auflaufform genommen) legen. Erst mit Sahne übergießen, dann den Bergkäse darauf verteilen.

Spargelröllchen unter dem Backofengrill ca. 10 Minuten überbacken, bis der Käse zerläuft und sich goldbraun färbt.

Wer möchte, kann auf den Spargel ein bisschen Bärlach-Pesto geben, ich habe rote Pfefferbeeren genommen. Zu den überbackenen Spargelröllchen schmecken Salzkartoffeln. Guten Appetit

Matjessalat (Matjes-Stip) mit Pellkartoffeln


Zutaten für 4 Portionen:

12 Matjesfilets
750 – 1000 g Kartoffeln (je nach Hunger)
3 Zwiebeln
3 Apfel, säuerlich
6 Essiggurken
200 g Crème fraîche
200 g Saure Sahne
60 g Sahne
etwas Zitronensaft
etwas Zucker
Salz, Pfeffer
Petersilie (bei mir alternativ mit Schnittlauch)

Zubereitung:
Ich möchte voraus schicken, dass ich statt Crème fraîche, Saure Sahne und Sahne lieber griechschen Joghurt nehme. Diesmal habe ich auch noch die fettreduzierte Variante genommen, aber das bleibt jedem selbst überlassen.

Crème fraîche, Saure Sahne und Sahne gut miteinander verrühren.

Die Essiggurken abtropfen lassen und in Würfel schneiden. Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend die Spalten in kleine Würfelchen schneiden und diese sofort mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Zwiebeln schälen und in dünne Scheibn schneiden. Wer möchte, kann die Äpfel in Scheiben und die Zwiebeln in Würfel schneiden. Die Matjesfilets, wenn sie in Öl eingelegt sind, mit einem Küchenkrepp ein bisschen abtrocknen, dann in Streifen schneiden.

Gurken, Äpfel und Zwiebeln unter die Sahnesauce heben. Diese mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Im Kühlschrank mindestens 3 drei Stunden, besser über Nacht, durchziehen lassen. Wer, so wie ich, Joghurt verwendet, kann die Matjes gleich zu den Zwiebeln und den Äpfeln geben und durchziehen lassen.

Die Kartoffeln waschen und in einem Topf mit kochendem Wasser 25 Minuten garen, abschrecken und mit einem kleinen Messer schälen.

Matjesfilets mit Pellkartoffeln und der Hausfrauensauce auf dem Teller anrichten. Petersilie (Schnittlauch) klein schneiden und über die Kartoffeln geben.

Tipp: Man kann den Matjessalat auch einfach auf Brot genießen.

Amarena-Trüffel


Da Amarenakirschen zum leckersten gehört, was mir spontan einfällt und ich ganz schöne Vorräte „gebunkert“ habe, musste ich unbedingt auch Pralinen damit füllen. Ich habe schon Hohlkörperpralinen damit gefüllt, meine Herausforderung Weihnachten 2020 lag darin, ganze Amarenakirschen in eine Trüffelmasse zu hüllen und zu einer Kugel formen. Es ist nicht ganz einfach, aber es hat erstaunlich gut geklappt. Hier mein Rezept 🙂

Zutaten für ca. 20 Pralinen:

100 ml Sahne
50 ml Amarena-Kirsch-Sirup (aus dem Glas)
200 g Zartbitterkuvertüre
ca 20 Amarena Kirschen (aus dem Glas)

150 g Zartbitterkuvertüre (ich habe weiße Kuvertüre genommen, mir gefiel das besser)

Zubereitung:

Die Sahne zusammen mit dem Sirup in einen kleinen Topf geben und kurz unter rühren, aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und die Zartbitterkuvertüre einrühren und schmelzen lassen.

Wenn die Pralinen-Masse abgekühlt ist, mit einem kleinen Löffel eine kleine Menge abnehmen, die Amarena-Kirschen sanft hineindrücken und zu Pralinen rollen. Auf einen mit Klarsichtfolie ausgelegtes Brett legen und so mit der ganzen Masse verfahren. Die Pralinenkugeln im Kühlschrank wieder festwerden lassen.

Nun die 150g Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Pralinen darin wälzen und dann wieder auf den Teller legen. Kühl stellen und in ca. 2 Wochen verzehren.

Rhabarbertarte


Ich habe schon einiges an Rhabarber in dieser Saison gegessen, aber einen Kuchen hatte ich noch nicht gebacken. Dieses Rezept hat mich wieder nicht losgelassen und heute war es dann soweit. Rhabarber mit mit Marzipan, Säure trifft Süße, das konnte ich mir gut vorstellen. Es ist tatsächlich sehr lecker und wie vermutet nicht besonders süß. Uns hat die Tarte sehr gut geschmeckt und auch von der Nachbarin kam ebenfalls ein „sehr lecker“. Hier nun also das Rezept.

Zutaten Mürbeteig

150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker

Zutaten Belag

300 g Rhabarber
125 ml Rotwein
1 Zimtrinde
75 g Zucker
100 g weiße Kuvertüre
3 Blatt Gelatine
100 ml Schlagsahne
250 g Marzipan (ich hatte nur 200 g)
50 ml Rhabarbersaft
20 g Mandelblättchen

 

 

 

 

 

Zubereitung Mürbeteig

Für den Mürbteig Mehl mit Butter und Staubzucker verbröseln und rasch zu einem Teig kneten (ich habe den Teig in der Küchenmaschine gemacht). Ich gebe den Teig auch gleich danach in die Tarteform und stelle die Form für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Inzwischen den Rhabarber schälen und in schräge Stücke schneiden. Den Rotwein mit der Zimtrinde und dem Zucker aufkochen, den Rhabarber dazuzugeben und nur noch ziehen lassen, bis der Rhabarber bissfest ist. Den Zimt entfernen, den Rhabarber aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Wenn man den Teig in den Kühlschrank gegeben hat, jetzt eine Tarteform (Ø 28 cm) mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen. Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Bei mir fällt dieser Schritt weg, weil mein Teig ja gleich nach dem Kneten in die Form gekommen ist. Jetzt den Teig mit einer Gabel in kurzen Abständen einstechen und im Backofen ca. 12 Minuten backen. Die Tarte aus dem Backofen nehmen. Die weiße Kuvertüre in einem heißen Wasserbad schmelzen und den Teigboden mit weißer Kuvertüre bestreichen und auskühlen lassen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Rhabarbersud erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Die Mischung abkühlen lassen.

Das Marzipan und die Schlagsahne mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Sahne sollte unbedingt Zimmertemperartur haben, da das „cremig rühren“ sonst zur Herausforderung wird. Den Rhabarbersaft dazugeben und die Marzipancreme gleichmäßig auf der Tarte verteilen und mindestens 1 Stunde kühlen.

Die Tarte mit Rhabarber belegen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Nougat-Pralinen


Da ich selbst Nougat sehr gerne mag und auch mein Mann, der kein Scholaden-liebhaber ist, aber Nougat mag sogar er. Also mussten es natürlich auch Nougat-Pralinen sein. Ich habe bewusst schlichte Rezepte gewählt, weil ich finde, da kommen die Geschmackskomponenten am besten zur Geltung. Ich fand den Kontrast in den weißen Hohlkörpern auch am schönsten. Pralinenmasse zu erstellen ist kein Hexenwerk, aber die richtige Temperatur, dass die Hohlkörper nicht schmelzen und das Befüllen, das ist es was es knifflig macht. Ich nehme nur beste Schokolade für die Pralinenherstellung und auch für meine Nougat-Pralinen nehme ich belgische Barry Callebaut Callets. Es geht natürlich auch herkömmliche Kuvertüre.

Zutaten

300 g Nuss-Nougat-Masse
150 g Sahne
100 g belgische Barry Callebaut Callets (kleine Kuvertüre-Plätzchen).

Zubereitung

Die Nuss-Nougat-Masse in einem Wasserbad schmelzen, bis sie flüssig ist. Die Sahne einrühren und mit der Nuss-Nougat-Masse etwas abkühlen lassen. In eine Laborflasche (ein Einweg-Spritzbeutel geht natürlich auch) füllen und die Hohlkörper damit befüllen. Nicht bis zum Rand befüllen, ein klein bisschen Platz lassen, damit die Pralinen mit Kuvertüre verschloßen werden können. Die Pralinen dann ca. 30-60 Min. im Kühlschrank aushärten lassen.

Die Callebaut Callets Vollmilch-Kuvertüre (alternativ Vollmilchkuvertüre) im Wasserbad auf ca. 32 Grad erwärmen. Ich habe zum Verschließen auch eine Laborflasche genommen, es geht aber auch mit einem kleinen Löffel. Jede Praline bis zum Rand verschließen. Ich habe auf die noch weiche Schokolade, kandierte Berry-Crispies gestreut und die Pralinen ungefähr 15 Min. aushärten lassen. Wie auch bei meinen anderen Hohlkörperpralinen, habe ich diese zum Befüllen, zum aushärten in ihren Transportschalen gelassen. Erst danach habe ich sie zu Lagerung im Kühlschrank in Aufbewahrungsbehälter gegeben.

https://www.wohlers-versandhandel.de/weitere-Hohlkoerper

https://www.wohlers-versandhandel.de/Callebaut-Kuvertuere

 

Zwetschgen-Upside-Down


Die Zutaten für den Calendar of Ingredients sind ja im September

Zwetschgen – Haselnüsse – Sahne.

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Das ist eine sehr gelungene Auswahl der Zutaten und irgendwo in meinem geistigen Rezeptarchiv hatte ich einen gestürzten Zwetschgenkuchen gespeichert. Also nochmal nachgeguckt und ja, ich habe ihn gefunden, meinen „Zwetschgen-Upside-Down“ aus der Living at Home Ausgabe 08/2014. Da ich ja Karamell über alles liebe, finde ich das eine sehr interessante Mischung, weil wer reicht zum Zwetschgenkuchen schon Karamellsoße. Er hat uns sehr geschmeckt und auch die „Verkoster“ waren alle ziemlich begeistert.

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Zutaten für eine Springform ø 24 cm

Für den Kuchen:

180 g zimmerwarme Butter
20 g Muscovadozucker (Vollrohrzucker)
500 g feste und saure Zwetschgen
50 g gemahlene Haselnüsse
180 g Mehl
30 g Mohn
Salz
2 TL Backpulver
100 g Marzipanrohmasse
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
40 g Zucker
3 Eier (Kl. M)
100 g Crème fraîche
4 EL Zitronensaft

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Für die Karamellsoße:

100 g Muscovadozucker (Vollrohrzucker)
100 ml Sahne
60 g kalte Butter, gewürfelt
2 EL Zitronensaft
Salz

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Den Boden der Springform mit Backpapier belegen, Ring draufsetzen und verschließen und den Boden mit 20 g Butter einstreichen. 20 g Muscovadozucker gleichmäßig darauf verteilen. Die Zwetschgen halbieren, entsteinen und mit den Schnittflächen nach unten in die Springform nebeneinander legen. Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Die Haselnüsse mit Mehl, Mohn, 1 Prise Salz und Backpulver mischen. Das Marzipan grob raspeln. Marzipan, Vanillezucker, Zucker und 160 g Butter mit den Quirlen des Handmixers sehr cremig-weiß aufschlagen. Die Eier einzeln unterrühren. Crème fraîche, Zitronensaft und Mehlmischung unterrühren. Teig auf die Pflaumen geben, glatt streichen und 40 – 45 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen.

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Inzwischen für die Sauce 100 g Muscovadozucker mit 2 EL Wasser in einer unbeschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen und goldbraun karamellisieren lassen. Nur ab und zu die Pfanne schwenken, nicht rühren. Sahne zugießen und unter Rühren aufkochen, bis sich der Karamell wieder gelöst hat, dann vom Herd nehmen. Die Butter, Zitronensaft und 1 Prise Salz einrühren, bis sich die Butter aufgelöst hat. Sauce abkühlen lassen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten abkühlen lassen. Dann Ring lösen, den Kuchen auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen. Zum Servieren mit etwas Karamellsauce beträufeln. Restliche Sauce separat reichen. Dazu passt Schlagsahne.

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