Spareribs – die perfekte Marinade


Auf unseren unendlichen Streifzügen, den optimalen Metzger im Raum München zu finden, wurden wir nach der letzten Enttäuschung, diesmal fündig und entdeckten diese wunderbaren Spareribs. Ich habe immer eine Marinade nach Gefühl gemacht, mit Ketchup, Sojasoße und Grillgewürzen. Heute habe ich mir die Mühe gemacht, wie eigentlich meistens, Rezepte im Netz zu suchen. Ich verstehe Ratschlagresistente Menschen sowieso nicht, aber das ist sicher auch gut so. Ich bin also auf dieses sensationelle Rezept gestoßen, Senf, Ketchup, Sambal Olek, Honig, Sweet Chili Soße.. Für mich war klar, das muss meine Marinade sein und tatsächlich ist es meine Marianade. Wir sind uns einig, das waren die besten Spareribs, die wir je gegessen haben. Hier das Rezept.

Zutaten:
2 EL Honig
60 g Ketchup
2 Stk Knoblauchzehen gerieben
1 TL Sambal Oelek
1 EL Scharfer Senf (Dijon Senf)
10 SchussSojasauce
6 EL Süß-Saure Chilisauce
1 Schuss Tabasco
1 kg Spare-Ribs
1 Prise Pfeffer
1 Prise Salz

Zubereitung:
Alle Zutaten miteinander vermengen, die Rippchen marinieren und ca. 2 Stunden ziehen lassen. Den Backofen auf 210 Grad vorheizen. Die Rippchen nochmals mit der Marinade bestreichen, dann in den Ofen geben. Nach 20 Minuten Spareribs drehen und von der anderen Seite nochmals 20 Minuten bräunen. Abschließend nochmals drehen und 10 Minuten fertiggaren. Wir haben Krautsalat dazu genossen.

Lachs-Cupcakes mit Honig-Senf-Creme


Momentan finde ich würzige Muffins oder Cupcakes richtig klasse. Immer will und kann man einfach nichts Süßes essen. Ich habe in der Vergangenheit ja schon Muffins mit Spinat und Ricotta und mit Schinken und Käse gebacken, die uns sehr geschmeckt haben, die Cupcakes mit dem Curry und dem Brokkoli sind auch sehr lecker und nun wollte ich auch noch welche mit Rächerlachs versuchen. Ich möchte gleich vorweg sagen, ich würde beim nächsten Mal deutlich mehr Räucherlachs nehmen. Aber ansonsten haben sie richtig gut geschmeckt, das sagen zumindest die Kollegen meines Mannes, die sie aufessen mussten – die Armen. Ich habe, weil mir der Teig nicht locker genug war, Milch dazu gegeben, das muss man einfach nach Gefühl machen. Ich muss hier auch noch bemerken, da ich mich ja so begeistert über eine Zeitschrift mit Rezepten geäußert hatte, dass ich letztendlich doch schwer enttäuscht war. Ich würde das in der Form nicht nochmal machen, weil von 5 Rezepten darin, ist mir ein Rezept wirklich gelungen, eines – dieses hier – musste ich in den Zutaten verändern und drei Rezepte sind mir mehr oder weniger missglückt. Dass ein Rezept mal nicht glückt, das kann sein und kann auch durchaus an mir liegen, aber dass vier Rezepte nicht den Fotos und vor allem dem Geschmack nicht entsprechen, das finde ich dann doch schon bedenklich. Ich möchte hier nicht negativ kommentieren, aber es ist extrem ärgerlich, wenn man ganze Kuchen mehr oder weniger entsorgt, weil sie einfach nicht nur missglückt aussehen, sondern Teige auch noch ungenießbar sind.
Die dazu gereichte Dill-Honig-Creme war übrigens total lecker.

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Teig:

500 g Räucherlachs in Scheiben
250 g Mehl
½ TL Salz
1 Msp. weißen Pfeffer
1 Päckchen Backpulver
1 EL Honig
4 Eier (M)
4 EL neutrales Öl
100 g Schmand
evt. Milch, wenn der Teig zu fest ist.

Zubereitung:

Den Backofen vorheizen (E-Herd 175 Grad, Umluft 150 Grad). Die Papierförmchen in die Mulden des Muffinbleches (12 Stück) geben.

Den Lachs fein würfeln. Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer mischen. Eier, Öl, Schmand und Honig dazu geben und mit dem Schneebesen des Rührgerätes cremig rühren. Mehlmischung drüber sieben und unterrühren. Lachs (bis auf eine Kleine Menge die man zur Dekoration braucht) unterheben und in den Muffinförmchen gleichmäßig verteilen. Im heißen Ofen 20-25 Minuten goldbraun backen. Aus den Mulden herausnehmen und auskühlen lassen.

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Dill-Honig-Schmand-Creme:

200 g Schmand
1 EL flüssiger Honig
½ Bund Dill
2 EL mittelscharfer Senf

Zubereitung:

Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. Senf mit dem Honig verrühren und zuletzt den Schmand unterheben. Auf die Cupcakes geben und mit dem restlichen Lachs garnieren.

Lachs-Muffin

Krautsalat mit Senfdressing


Heute möchte ich Euch eine Beilage vorstellen. Nachdem mein Backresultat diese Woche im Mülleimer gelandet ist, habe ich mich an diesem Wochenende auf bodenständiges Kochen und Backen beschränkt. Gebacken habe ich meinen Käsekuchen, den ich aber mit frischen Himbeeren aufgepeppt habe (was sehr lecker schmeckt) und zum Abendessen gibt es heute ein wunderbar einfaches Rindergulasch mit Nudeln. Da ich aber noch ein halbes Spitzkraut im Kühlschrank hatte, dachte ich mir, ein Krautsalat passt wunderbar dazu. Ich kenn nur den Weißkrautsalat aus meiner Jugend, blanchiert und mit ausgelassenem Speck, aber das war heute gar nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Ich bin ein bisserl gesurft und habe dieses Rezept bei „Eat Smarter“ entdeckt. Ich hab mir den Salat lecker vorstellt und wir sind auch nicht enttäuscht worden.

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Zutaten für 4 Portionen:

1 kleiner Weißkohl (ca. 1,2 kg)
2 Zwiebeln
200 ml milder Essig
100 ml neutrales Öl
4 EL Zucker
½ EL Salz
1 TL scharfer Senf

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Zubereitung:

Vom Spitzkohl die äußeren Blätter entfernen. Den Spitzkohl halbieren und die Hälften nochmals längs halbieren. Den Strunk herausschneiden. Die Viertel mit einem Messer (ich hab das Messer genommen) oder auf dem Gemüsehobel in feine Streifen hobeln und in eine Schüssel geben.

Die Zwiebeln schälen und in feine Würfel schneiden.

Den Essig mit den Zwiebeln, dem Öl, dem Zucker und dem Salz in einem kleinen Topf aufkochen. Den heißen Sud vom Herd nehmen und den Senf einrühren. Den heißen Sud über die Weißkohlstreifen gießen und gut vermengen. Ich habe den Salat abschließend mit den Händen schön geknetet.

Den Krautsalat mit einem Teller abdecken und im Kühlschrank am besten über Nacht ziehen lassen (ich hab ihn morgens gemacht und wir haben ihn zu Abend gegessen und nicht im Kühlschrank gehabt).

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Feigensenf


Da ich in den letzten Tagen mit meiner Plätzchenplanung sehr beschäftigt war, sind meine Blogs ein bisschen liegen geblieben. Heute habe ich mir vorgenommen, dass sie alle eingestellt werden – hier kommen sie.

Meine Freundin Steffi erzählt mir seit einiger Zeit, dass sie voll auf Feigensenf abfährt und dass es nichts Besseres zu Käse gäbe, als eben Feigensenf. Ich habe ein bisschen im Internet gegoogelt und viele interessante Rezepte gefunden. Ich habe in meinem Kräuterhaus auch genannt „Wurzelsepp“ geguckt und dort Senfpulver und Senfsaat bekommen. In meinem liebsten Obstladen, gleich neben meinem liebsten italienischen Feinkostmarkt (ich weiß schon, zu viel Liebling, aber es stimmt eben) habe ich tolle Feigen aus Italien bekommen. Als Erich von der Arbeit kam, fand er mich leise schmatzend vor dem Töpfchen und er meinte es würde sehr interessant bei uns riechen. Er ist mittlerweile auch ein richtiger Haferlgucker geworden, kommt rein und will gleich in alle Töpfe gucken. Gut bei uns ist der Weg von der Eingangstür direkt über den schmalen Flur und man steht schon in der Küche. Ich habe einfach nur gesagt „probier mal“ und auch er fand den Geschmack toll. Er meinte nachdem er den Löffel abgeleckt hat, dieser Senf würde auch sehr lecker zu Weißwürsten schmecken, aber da kommt halt die Vollblut-Münchnerin in mir durch und zu Weißwürsten gehört eben kein Feigensenf sondern Baumann‘s Weißwurstsenf.

Zutaten für zwei kleine Gläser:

300 Gramm Feigen (das sind 3-5 Früchte, je nach Größe)
75 Gramm brauner Zucker
2 EL Senfpulver gemahlen
2 – 3 EL Senfkörner
1 Schuss Sherry oder Madeira
1 Spritzer Zitronen- oder Limettensaft
Pfeffer aus der Mühle
4 EL Balsamico-Essig
3 EL Wasser

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Zubereitung:

Die Feigen zunächst mit dem Mixstab fein pürieren, die Masse mit den Zutaten – bis auf die Senfkörner – in einen Topf geben. Unter gelegentlichem Rühren erhitzen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann das gemahlene Senfpulver und die ganzen Senfkörner hinzugeben und nochmals etwa 10 Minuten den Feigensenf köcheln lassen. Abschmecken und in die vorher sehr heiß ausgespülten kleinen Gläser mit Schraubverschluss abfüllen, Deckel drauf und auf diesem stehend ein Vakuum ziehen lassen. Wenn der Deckel einen Klick macht ist der selbstgemachte Feigensenf bereit zum Einlagern.

Zu einem würzigen Bergkäse ist das eine Delikatesse

Mediterane Sushi-Röllchen mit Räucherlachs, Dill-Honig- Senf und Guacamole


Zutaten für vier Personen

Für das Sushi:
8 Scheiben Lachsfilet, geräuchert
4 Scheiben Tramezzini (Größe: 20×10)
1 Gurke
1 Bund Rucola
1 TL Cayennepfeffer
4 EL Saure Sahne
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Rapsöl zum ausbraten

Für die Guacamole:
1 Avocado
1 Zitrone
1 EL Olivenöl
Salz, aus der Mühle
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Für den Dill-Honig-Senf:
1 Orange, unbehandelt
2 EL Estragonsenf
2 EL süßer Senf
1 EL Honig, warm
1/2 Bund Dill

Zubereitung:

 

Die Gurke waschen, trocken tupfen und halbieren. Die eine Hälfte der Länge nach in fünf Millimeter breite Stangen schneiden. Den Rucola waschen, trocken tupfen, die
Stiele entfernen und die Blätter beiseite legen.Für die Guacamole die Avocado schälen, den Kern auslösen und das Fruchtfleisch, den Saft der Zitrone, Salz und Pfeffer und ein Esslöffel Olivenöl mit dem Pürierstab pürieren.

Von dem halben Bund Dill die Stiele entfernen und den Dill klein hacken. Den Dill, den Estragonsenf, den süßen Senf, den Honig und den Saft der Orange mit dem Schneebesen verrühren. Für die Zubereitung der Alpenröllchen, die Tramezzini halbieren, mit dem Nudelholz dünn ausrollen und anschließend mit der Guacamole bestreichen. Den Rucola und feine Streifen vom geräucherten Lachs auf die mit Guacamole bestrichenen Tramezzini legen, jeweils drei feine Gurkenstreifen darauf, etwas sauere Sahne verteilen und anschließend die Tramezzini von Hand einrollen.

Die Alpenröllchen nun mit etwas Rapsöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze von allen Seiten goldbraun anbraten mit einem Messer schräg halbieren, auf einem Teller anrichten und mit dem Dill-Honig-Senf servieren.

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