Rhabarbertarte


Ich habe schon einiges an Rhabarber in dieser Saison gegessen, aber einen Kuchen hatte ich noch nicht gebacken. Dieses Rezept hat mich wieder nicht losgelassen und heute war es dann soweit. Rhabarber mit mit Marzipan, Säure trifft Süße, das konnte ich mir gut vorstellen. Es ist tatsächlich sehr lecker und wie vermutet nicht besonders süß. Uns hat die Tarte sehr gut geschmeckt und auch von der Nachbarin kam ebenfalls ein „sehr lecker“. Hier nun also das Rezept.

Zutaten Mürbeteig

150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker

Zutaten Belag

300 g Rhabarber
125 ml Rotwein
1 Zimtrinde
75 g Zucker
100 g weiße Kuvertüre
3 Blatt Gelatine
100 ml Schlagsahne
250 g Marzipan (ich hatte nur 200 g)
50 ml Rhabarbersaft
20 g Mandelblättchen

 

 

 

 

 

Zubereitung Mürbeteig

Für den Mürbteig Mehl mit Butter und Staubzucker verbröseln und rasch zu einem Teig kneten (ich habe den Teig in der Küchenmaschine gemacht). Ich gebe den Teig auch gleich danach in die Tarteform und stelle die Form für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Inzwischen den Rhabarber schälen und in schräge Stücke schneiden. Den Rotwein mit der Zimtrinde und dem Zucker aufkochen, den Rhabarber dazuzugeben und nur noch ziehen lassen, bis der Rhabarber bissfest ist. Den Zimt entfernen, den Rhabarber aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Wenn man den Teig in den Kühlschrank gegeben hat, jetzt eine Tarteform (Ø 28 cm) mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen. Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Bei mir fällt dieser Schritt weg, weil mein Teig ja gleich nach dem Kneten in die Form gekommen ist. Jetzt den Teig mit einer Gabel in kurzen Abständen einstechen und im Backofen ca. 12 Minuten backen. Die Tarte aus dem Backofen nehmen. Die weiße Kuvertüre in einem heißen Wasserbad schmelzen und den Teigboden mit weißer Kuvertüre bestreichen und auskühlen lassen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Rhabarbersud erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Die Mischung abkühlen lassen.

Das Marzipan und die Schlagsahne mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Sahne sollte unbedingt Zimmertemperartur haben, da das „cremig rühren“ sonst zur Herausforderung wird. Den Rhabarbersaft dazugeben und die Marzipancreme gleichmäßig auf der Tarte verteilen und mindestens 1 Stunde kühlen.

Die Tarte mit Rhabarber belegen und mit Mandelblättchen bestreuen.

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Weiße Trüffeltarte mit Himbeeren


Das Rezept für die Tarte habe ich unter den Rezepten von Annik Wecker gefunden. Ich bekomme zum Geburtstag das neue Rezeptbuch geschenkt und bin schon ganz aufgeregt. Die Tarte mit der weißen Trüffelmasse und den Himbeeren auf dem knusprigen Mürbeteigboden ist einfach unbeschreiblich lecker. Ich habe nur den Mürbeteigboden abgeändert, weil ich meinen einfach besser finde. Alle die die Tarte versucht haben, waren total begeistert. Schon deswegen muss ich Euch das Rezept vorstellen. Viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten Mürbeteig:

150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker

Zubereitung Mürbeteig:

Es ist der klassische 1-2-3 Mürbeteig, der Puderzucker macht ihn besonders knusprig. Die Zutaten zügig zu einem glatten Teig verarbeiten und eine Stunde ruhen lassen. Den Teig in die gefettete Tarteform geben. Die Tarte 18 Minuten bei 175 °C in der Tarteform blind backen und aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zutaten für die Füllung:

300 g Himbeeren frisch oder tiefgekühlt
50 g Zucker
1 TL Zitronensaft frisch gepresst
1 Prise Salz
2 EL Speisestärke

Für die Füllung die Himbeeren verlesen bzw. auftauen und abtropfen lassen. Die Himbeeren mit 100 ml Wasser, Zucker, Zitronensaft, Salz und Speisestärke in einem Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen und etwas köcheln lassen, sodass die Mischung etwas eindickt. Die Füllung auf dem Tarteboden verteilen und alles für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für die Creme:

150 ml Crème double
70 g Butter
300 g weiße Schokolade
2 Riegel weiße Schokolade zum Verzieren

In der Zwischenzeit die Crème double und Butter für die Creme in einem Topf aufkochen. Die Schokolade fein hacken oder mahlen, in eine Schüssel geben und die heiße Crème-Double-Mischung darüber gießen. Alles verrühren, bis die gesamte Schokolade geschmolzen ist. Die Trüffelcreme vorsichtig auf die gekühlte Tarte gießen. Die Tarte nochmals 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Mit einem Sparschäler von der weißen Schokolade Späne abhobeln und die fertige Tarte damit dekorieren.

Variante: Eine besondere Geschmacksnote bekommt diese Tarte, wenn Sie beim Zubereiten der Trüffelcreme 2 EL Mohn unter die Crème double mischen.

Aprikosentarte mit Skyr und Streuseln


Seit einiger Zeit gibt es was Neues im Kühlregal – eine Mischung aus Joghurt und Quark – der Name lautet Skyr. Der Legende nach brachten die Wikinger Skyr im 9. Jahrhundert nach Island – und zwar, um die Milch für den langen Winter haltbarer zu machen. Vergleichbar ist Skyr mit Joghurt oder Quark. Verwendet wird entrahmte Kuhmilch (früher auch vom Schaf), weshalb der Island-„Joghurt“ nur wenig Fett (zwischen 0,2 und 0,5 Prozent) enthält.Mit einem Proteingehalt von 11 Prozent, ist Skyr außerdem der perfekte Workout-Snack. Seinen Kalziumspeicher kann man mit ein paar Löffeln Skyr ebenfalls auffüllen.
Dass wenn ich ein Kuchenrezept mit Skyr lese, wo ich ihn doch total gerne esse, noch dazu mit Aprikosen, dass dann meine Neugierde und mein „Back-Verlangen“ geweckt ist, ist ja wohl sonnenklar. Die Fotos im Blog von Zimtkeks&Apfeltarte, unsere Liebe zu Streuselkuchen haben dann ihr übriges getan und schon stand ich in der Küche. Dabei herausgekommen ist eine megaleckere Tarte und ich werde den sicher noch öfters backen, weil diese uns so gut geschmeckt hat. Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

Für eine Tarte von Ø 24 cm:
50 g weiche Butter
2 EL Zucker
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 ml Milch

Creme:

200 g Skyr natur
200 g Schmand
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
3 EL Zucker (wenn’s süßer sein soll, der nehme noch etwas mehr Zucker)
1 EL Speisestärke
400 g Aprikosen

Streusel:

75 g Butter
50 g Zucker
100 g Mehl
1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker

Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Zucker aufschlagen, das Mehl mit dem Backkpulver vermischen, dann abwechselnd mit der Milch in die Butter-Zucker-Masse einrühren. Eine Tarte- oder Springform ausfetten und den Teig gleichmäßig darin verteilen, dabei einen kleinen Rand ausbilden.
Die Zutaten für die Creme mit dem Handrührer cremig rühren, die Aprikosen waschen und halbieren. Creme auf den Boden der Tarte verstreichen, die Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten in die Creme legen.
Den Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen.
Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer bröselig rühren. Dann nochmal mit der Hand die Streusel verkneten, bis sie die richtige Größe haben. Gleichmäßig auf der Tarte verteilen. Die dann Tarte im vorgeheizten Backofen für 40 – 45 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen, in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Gitterrost komplett auskühlen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Mir persönlich schmeckt sie eiskalt am Besten, meinem Mann dagegen lauwarm 🙂

 

Himbeer-Tarte


Heute bei meinem Bummel durch den „Obstladen meines Vertrauens“ mit dem dazugehörigen Obsthändler, der auch mein Vertrauen besitzt, habe ich diese Himbeeren argwöhnisch beäugt. Mir hängen im Winter immer mal Äpfel, Birnen, Orangen und Mandarinen sprichwörtlich zu den Ohren raus. Klar kann man auf die Abteilung Südfrüchte ausweichen, aber mich haben diese Himbeeren einfach total angelacht. Ich hab mit meiner Freundin neulich auch so eine Himbeertarte gegessen, die haben auch ambitionierte Münchenpreise dafür verlangt: ein Stück € 4,20 – aber lecker war’s sehr.

2016-01-09 16.00.26Ich bin dann mal googeln gegangen und habe nach einem Rezept geschaut. Ich hatte keinen Blätterteig, aber ein feiner Mürbeteig ist mir eh lieber. Ich habe mich für eine sogenannte Konditorcreme entschieden, ich wollte weder Frischkäse, noch Mascarpone oder weiße Schokolade. Also ich finde, dass die Creme sehr gut dazu passt und ich finde die Tarte allgemein sehr lecker – cremig-fruchtig eben.

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Zutaten für eine Tarteform (24 cm):

Mürbeteig:

125 g kalte Butter
80 g Puderzucker
Salz
1 Ei (Kl. M)
250 g Mehl

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Vanille-Creme :(Für 700 Gramm fertige Creme)

250 ml Vollmilch
250 ml frische Sahne
125 g Zucker
2 Vanilleschoten
4 Eigelb vom Bio-Ei
35 g Stärkemehl
50 g Butter
200 g Schlagsahne

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Für den Mürbeteig den Backofen Umluft 150 Grad vorheizen. Butterwürfel, Puderzucker, Mehl, Ei und 1 Prise Salz mit dem Knethaken der Küchenmaschine glatt rühren. Den Teig mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt mindestens 2 Std. kalt stellen.

Teig auf ungefähre Größe der Tarteform ausrollen und dann gleichmäßig mit den Fingern in der Tarteform den Rand formen. Den Mürbeteig im Backofen ca. 25 Minuten hellbraun backen und abkühlen lassen.

Für die Creme die Milch aufkochen. Die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen und die längs aufgeschlitzte Vanilleschoten hinzufügen. Die Eigelb mit dem restlichen Zucker schaumig schlagen, dann das Stärkemehl einrühren. Die kochende Milch unter kräftigem Rühren auf die Eigelbmasse gießen. Zurück auf den Herd stellen und zwei Minuten kochen lassen. Dabei kräftig mit dem Schneebesen oder Mixer aufschlagen. Vom Herd nehmen und die in Würfel geschnittene Butter einrühren. Zu einer glatten homogenen Masse verarbeiten. In einen Behälter gießen, mit Folie bedecken und zum Abkühlen in den Kühlschrank stellen.

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Nachdem die Konditorcreme abgekühlt ist, die geschlagene Sahne unterheben. Die Creme auf dem Mürbeteigboden gleichmäßig verteilen und die Himbeeren dekorativ darauf setzen und kühl stellen.

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Apfel-Zwiebel-Quiche


Die letzten Äpfel wollen verarbeitet werden, ein paar brauche ich noch für den zweiten Versuch einen Bratapfellikör herzustellen, aber das dauert noch ein bisschen. Bei meinem lieben Blog-Freund Christian von „Küchenereignisse“ habe ich das Rezept der Apfel-Zwiebel-Quiche entdeckt und die Fotos hatten es mir sofort angetan. Heute hab ich mir vorgenommen meinen Mann damit zum Abendessen zu überraschen und ich muss sagen, die Bilder haben das gehalten, was sie versprochen hatten. Die Nachbarin hat natürlich auch wieder was abbekommen, sie bekommt am Montag ihren Tumor im Kopf bestrahlt und ich will sie ein bisschen aufpäppeln.

Zutaten für den Teig:

250 g eiskalte Butter
250 g Quark (40 % Fett)
1/2 TL Salz
400 g Mehl

Zutaten für die Quiche:

4 rote Zwiebeln
250 g gewürfelter Speck
4-5 große säuerliche Äpfel
5-6 Zweige Thymian
Pfeffer aus der Mühle
2 Eier (M)
250 g Sauerrahm
250 g Crème fraîche
Salz
frisch geriebene Muskatnuss
250 g Gorgonzola-Käse

Außerdem: Butter für die Form und zum Anbraten

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Zubereitung:

Aus Butter, Quark, Salz und Mehl einen glatten Teig kneten. Bei mir wieder mal mit der Küchenmaschine geschehen. Die Zwiebeln in Butter glasig dünsten, dann die Äpfel und den Thymian dazugeben und alles leicht anbraten.
Für den Guss den Sauerrahm, Crème fraîche, Eier, Salz, Pfeffer und Muskatnuss zusammen rühren.
Nun die Apfel-Zwiebel-Mischung in die Tarteform und/oder die Muffinform füllen und mit der Eier-Sauerrahm-CremeFraiche-Mischung übergießen. Den Gorgonzola zerkrümeln, darüber streuen und überbacken. Ich hab es bei Umluft 170 Grad ca. 25 Minuten gebacken. Christian gibt 180 Grad Ober-/Unterhitze und 20 Minuten an. Jeder Ofen ist anders und ich mache das oft auch von der Optik und vom Gefühl abhängig.

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Apfelmus-Tarte mit Baiser


Zutaten:

Für den Teig:
100 g weiche Butter
1 Ei (M)
125 g Zucker
250 g Mehl

Für den Belag:

125 g gemahlene Haselnüsse
(ich habe Mandeln genommen)
750 g Apfelmus

Für den Baiser:

3 Eiweiß
120 g Zucker
Außerdem:
Fett für die Form

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Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C Ober – / Unterhitze vorheizen (160 °C Umluft). Butter, Ei, Zucker, und Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Bei mir hat dies wieder die Kitchen Aid übernommen, mein liebstes Küchengerät. Den Teig in eine Tarte-Form geben und gleichmäßig verteilen und festdrücken. Die Nüsse darauf verteilen und anschließend das Apfelmus darüber geben und glattstreichen. Den Kuchen ca. 45 Minuten backen.
Aus dem Eiweiß und dem Zucker das Baiser herstellen. Dazu das Eiweiß steif schlagen und den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, das Baiser auf der Oberfläche verteilen und nochmals ca. 20 Minuten (bei uns waren es fast 30 Minuten) weiter backen.
Anschließend auskühlen lassen und genießen.

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Elsässer-Apfel-Tarte


Meine Apfelbestände sind noch lange nicht aufgebraucht und so wird noch der eine oder andere Apfelkuchen in meinen Backofen wandern. Neben den Kuchen darf ich zwar immer noch Apfelkücherl backen, die mittlerweile im Büro von Erich der Renner sind, aber das hält mich nicht davon ab, neue Kuchenrezepte zu versuchen. Hier kommt ein Rezept von einem meiner Lieblingskuchen, der Elsässer Apfeltarte. Die Kombination von Vanille und Äpfel ist himmlisch und wenn man den Kuchen noch lauwarm genießen kann, ich könnte noch ein bisschen weiter schwärmen.

Zutaten für eine Tarteform Ø 28 cm:

Teig:

250 g Mehl
1 Prise Salz
125 g kalte Butter
1 Eigelb
75 g Zucker
1-2 EL kalte Milch
Belag:

1 kg Äpfel
3 Eier
75 g Zucker
15 g Vanillezucker
1 Prise Salz
200 g Sahne

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Zubereitung:

Um den Mürbeteig herzustellen, werden alle Zutaten miteinander vermischt und zu einem glatten Teig verknetet. Ich lasse diese Arbeit meine Küchenmaschine übernehmen, man kann die Zutaten natürlich auch mit den Händen verkneten. Den Teig zum Ruhen dann eine Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen und jedes Viertel in drei Spalten schneiden. Den Backofen auf 200°C vorheizen und nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte auf die Größe der Tarteform ausrollen und in die gefettete Tarteform geben. Den Rand aufziehen und andrücken. Die Apfelspalten auf dem Teig verteilen und die Tarte für ca. 30 Minuten im Ofen backen.

Die Eier mit Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Schneebesen verquirlen und zum Schluß die Sahne unterrühren. Den Guß nach 30 Minuten über die Äpfel geben und die Tarte nochmal für ca. 15-20 Minuten fertigbacken.

Wer möchte, kann den Kuchen mit aromatisierter Schlagsahne reichen.

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Heidelbeer-Mascarpone-Tarte


Eigentlich ist es mir ja schon fast peinlich, dass ich immer die Kuchen von Malu’s Köstlichkeiten nachbacken muss, aber ihre Rezepte inspirieren mich immer so, ich erahne den Geschmack und dann muss ich einfach den Kuchen backen. Ich habe mir vorgenommen, in der nächsten Zeit, aus dem Tortenbuch, das ich von meinen lieben Ex-Kolleginnen zum Geburtstag geschenkt bekommen habe, ein paar Rezepte auszuprobieren. Hier aber erst mal das Rezept von der wunderbaren Heidelbeer-Sahne-Tarte. Frank war zu Besuch und so hatte ich gleich einen Anlass gefunden, das Rezept zu probieren. Immer wenn er gerne noch ein Stückerl mit nach Hause nimmt, dann weiß ich, dass der Kuchen oder die Torte auch ihm geschmeckt hat. Erich mag sowieso alles was ich backe – und das ist auch gut so 😉

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Zutaten:

Mandelmürbeteig:

125 g Mehl
1 Prise Salz
50 g Zucker
15 g gemahlene Mandeln
etwas Vanille aus der Mühle oder aus einer 1/4 Schote
75 g weiche Butter
1/2 Ei verquirlt

Zu Bestreichen des gebackenen Mürbeteigs mit der Mandelcreme und den Heidelbeeren, 3-4 EL gute Heidelbeermarmelade

Mandelcreme:

50 g weiche Butter
1 Ei Gr. M
50 g Zucker
1 Teel Rum
50 g gemahlene Mandeln
1 gestr. TL. Stärkemehl
250 g Heidelbeeren

Heidelbeersahne:

70 g Mascarpone
140 ml Sahne
2 EL Heidelbeermarmelade
1 Tütchen Sahnesteif

Zubereitung Mandelmürbeteig:

Alle Zutaten zu einem glatten Mürbeteig verkneten und dann eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig ausrollen und den in die Tarteform geben. Während die Mandelcreme hergestellt wird, den Mürbeteig mit der Form kurz in den Gefrierschrank geben.

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Zubereitung Mandelcreme:

Alle Zutaten zu einer glatten Creme verrühren und gleichmäßig auf dem Mürbeteig verteilen. Dann 2/3 der Heidelbeeren auf der Creme verteilen und bei 180 Grad ca. 35 Minuten backen.

Den Kuchen dann zum Auskühlen zur Seite stellen und wenn er ausgekühlt ist, dünn mit der verrührten Heidelbeermarmelade bestreichen.

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Zubereitung Heidelbeersahne:

Die Zutaten zusammen mit dem Handrüherer steif schlagen, in einen Spritzbeutel mit Rundtülle geben auf die Tarte gleichmäßige Tupfen spritzen. Wer einen Farbkontrast möchte, kann die restliche Sahne noch steif schlagen und auch damit noch die Torte verziehren. Dann kühl stellen und einfach nur genießen ❤

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