Amarena-Trüffel


Da Amarenakirschen zum leckersten gehört, was mir spontan einfällt und ich ganz schöne Vorräte „gebunkert“ habe, musste ich unbedingt auch Pralinen damit füllen. Ich habe schon Hohlkörperpralinen damit gefüllt, meine Herausforderung Weihnachten 2020 lag darin, ganze Amarenakirschen in eine Trüffelmasse zu hüllen und zu einer Kugel formen. Es ist nicht ganz einfach, aber es hat erstaunlich gut geklappt. Hier mein Rezept 🙂

Zutaten für ca. 20 Pralinen:

100 ml Sahne
50 ml Amarena-Kirsch-Sirup (aus dem Glas)
200 g Zartbitterkuvertüre
ca 20 Amarena Kirschen (aus dem Glas)

150 g Zartbitterkuvertüre (ich habe weiße Kuvertüre genommen, mir gefiel das besser)

Zubereitung:

Die Sahne zusammen mit dem Sirup in einen kleinen Topf geben und kurz unter rühren, aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und die Zartbitterkuvertüre einrühren und schmelzen lassen.

Wenn die Pralinen-Masse abgekühlt ist, mit einem kleinen Löffel eine kleine Menge abnehmen, die Amarena-Kirschen sanft hineindrücken und zu Pralinen rollen. Auf einen mit Klarsichtfolie ausgelegtes Brett legen und so mit der ganzen Masse verfahren. Die Pralinenkugeln im Kühlschrank wieder festwerden lassen.

Nun die 150g Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Pralinen darin wälzen und dann wieder auf den Teller legen. Kühl stellen und in ca. 2 Wochen verzehren.

Werbung

Baileys Trüffel


In der Vergangenheit habe ich meine Pralinen meist mit Hohlkörpern gemacht, warum ich dieses Jahr zu spät dran war, kann ich irgendwie nicht mehr genau sagen. Ich habe mich entschieden, Pralinen zu machen, die lecker sind und ich keine Hohlkörper dazu brauche. Mein erstes Rezept für das ich mich entschieden habe, waren Baileys Trüffel. Sanft schmelzen diese Trüffel im Mund, das feine Aroma vom Whiskey kommt gut durch, wenn der dunkle Kakao geschmolzen ist. Meine Empfehlung ist immer, Pralinen lutschen und nicht kauen, aber das kann natürlich jeder machen, wie er möchte.

Zutaten:

100 g Zartbitterschokolade
100 g Vollmilchschokolade
70 g Butter
10 g Backkakao
50 g Baileys
1/2 Vanilleschote (alternativ gemahlene Vanille)
1 Prise Salz
Backkakao zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Schokolade fein hacken. Danach 2/3 der Schokolade zusammen mit der Butter, Vanille sowie dem Salz schmelzen. Ich mache das in einem beschichtete Topf und auf Stufe 2, wer sich das nicht zutraut, oder keinen solchen Topf hat, kann das ganze auch im Wasserbad schmelzen. Wenn die Schokolade und die Butter vollständig geschmolzen sind, die restliche Schokolade dazu geben und unter Rühren schmelzen, bis alles gut verbunden ist. (Durch diese Methode hat die Schokolade automatisch die ideale Temperatur). Den Baileys und den Kakao dazugeben und zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
Eine eckige Schüssel mit Frischhaltefolie auslegen und die Trüffel- Masse gleichmäßig darin verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Wenn die Masse fest und gut zum Schneiden geworden ist, aus der Form nehmen und in kleine Würfelchen schneiden. Abschließend großzügig mit Kakao bestäuben. Luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren.

Weiße Trüffeltarte mit Himbeeren


Das Rezept für die Tarte habe ich unter den Rezepten von Annik Wecker gefunden. Ich bekomme zum Geburtstag das neue Rezeptbuch geschenkt und bin schon ganz aufgeregt. Die Tarte mit der weißen Trüffelmasse und den Himbeeren auf dem knusprigen Mürbeteigboden ist einfach unbeschreiblich lecker. Ich habe nur den Mürbeteigboden abgeändert, weil ich meinen einfach besser finde. Alle die die Tarte versucht haben, waren total begeistert. Schon deswegen muss ich Euch das Rezept vorstellen. Viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten Mürbeteig:

150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker

Zubereitung Mürbeteig:

Es ist der klassische 1-2-3 Mürbeteig, der Puderzucker macht ihn besonders knusprig. Die Zutaten zügig zu einem glatten Teig verarbeiten und eine Stunde ruhen lassen. Den Teig in die gefettete Tarteform geben. Die Tarte 18 Minuten bei 175 °C in der Tarteform blind backen und aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zutaten für die Füllung:

300 g Himbeeren frisch oder tiefgekühlt
50 g Zucker
1 TL Zitronensaft frisch gepresst
1 Prise Salz
2 EL Speisestärke

Für die Füllung die Himbeeren verlesen bzw. auftauen und abtropfen lassen. Die Himbeeren mit 100 ml Wasser, Zucker, Zitronensaft, Salz und Speisestärke in einem Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen und etwas köcheln lassen, sodass die Mischung etwas eindickt. Die Füllung auf dem Tarteboden verteilen und alles für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für die Creme:

150 ml Crème double
70 g Butter
300 g weiße Schokolade
2 Riegel weiße Schokolade zum Verzieren

In der Zwischenzeit die Crème double und Butter für die Creme in einem Topf aufkochen. Die Schokolade fein hacken oder mahlen, in eine Schüssel geben und die heiße Crème-Double-Mischung darüber gießen. Alles verrühren, bis die gesamte Schokolade geschmolzen ist. Die Trüffelcreme vorsichtig auf die gekühlte Tarte gießen. Die Tarte nochmals 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Mit einem Sparschäler von der weißen Schokolade Späne abhobeln und die fertige Tarte damit dekorieren.

Variante: Eine besondere Geschmacksnote bekommt diese Tarte, wenn Sie beim Zubereiten der Trüffelcreme 2 EL Mohn unter die Crème double mischen.

Eierlikör-Trüffel


Mein Plan war es, zu Ostern ein paar Menschen eine Freude zu machen. Dazu gehörte meine liebe Nachbarin, ein paar meiner Kollegen von Radio Darkfire und ja, auch wir sollten ein bisschen was selbstgemachtes naschen. Mittlerweile habe ich eine sehr gute Adresse gefunden, bei der ich meinen Pralinenzubehör kaufe. Bei Marita Wohlers Versand, bekomme ich gleichbleibend gute Qualität, einen guten Preis und die Lieferung ist immer schnell und einwandfrei. Laborflaschen kann man in verschieden Größen im Internet bestellen.

Ich habe meine Liebe zum Pralinenmachen entdeckt und es könnte gut sein, dass ich Weihnachten statt Plätzchen Pralinen produzieren werde. Zu Ostern gehören klassisch Eierlikör-Trüffel. Das Rezept ist nicht sehr anspruchsvoll, aber sehr lecker. Ein Tipp von mir, ich benutze Labor- Flaschen und stelle mir ein Töpfchen mit sehr heißem Wasser bereit, wenn die Masse zu Einfüllen zu fest wird, stelle ich die Laborflasche für ein paar Minuten in das heiße Wasser und schon kann ich sie weiter verwenden. Im übrigen bekam ich nur positive Resonanzen und allen schmeckten die Trüffel sehr gut.

Zutaten

150 g Callebaut Vollmilch Callets (es geht auch gute herkömmliche Schokolade)
130 ml Eierlikör
50 g weiche Butter
63 Mini-Ei-Holkörper Vollmilch
150 g temperierte Callebaut Vollmilch Callets oder gute Vollmilch Schokolade

Zubereitung

Die Callets für die Füllung in eine Schüssel geben. Den Eierlikör bei starker Hitze 1 Min. aufkochen. Die Butter einrühren und die Masse unter die Schokolade heben, bis diese geschmolzen ist. Die Ganache 20 Min. ruhen lassen.

Die abgekühlte Ganache mit dem Pürierstab in ca. 3 Min. steif schlagen. In eine Laborflasche füllen und die Ganache in die Hohlkugeln füllen. Dabei einen 2 mm hohen Rand lassen. Ich habe die Hohlkörper in der Hartschale, in der sie geliefert wurden, gelassen und sie darin befüllt und auch verschlossen Füllung kurz anziehen lassen. Die temperierten Vollmilch-Callets zu Verschließen bereitstellen.

Etwas Schokolade in eine zweite Laborflasche geben und die Hohlkugeln mit je 1 Tupfer verschließen. Trüffel auf Backpapier ablegen oder in der Hartschalen-Form lassen und 30 Min. aushärten lassen. WEr möchte, kann mit einem Pinsel etwas Glanzpuder auf jeden Trüffel auftragen. Ich habe auf den Tropfen der Öffnung ein paar bunte Mini-Zucker-Perlen gegeben.

https://www.wohlers-versandhandel.de/weitere-Hohlkoerper

https://www.wohlers-versandhandel.de/Callebaut-Kuvertuere