Hirschgulasch mit Semmelknödel


Da ich schon in meiner Kindheit unter Jägern aufgewachsen bin, gab es bei uns sehr regelmäßig Wildgerichte. Mein Vater hat sie immer zubereitet und ich habe Rehgulasch, Hirschgulasch, Fasan, Hase und Wildschwein, all das geschmacklich schätzen gelernt. Beim Metzger meines Vertrauens gibt es immer wieder Wildfleisch und wenn ich Hirschgulasch sehe, dann steht das bei uns auch auf dem Speiseplan. Ich mag das Rezept, in dem Johannisbeergelee in die Soße gegeben wird, mit Steinpilzen und Wildfond, so gelingt das Hirschgulasch bestimmt. Hier mein Rezept dazu 🙂

Zutaten für 4 Personen

4 mittelgroße Zwiebeln
1 kg Hirschgulasch
2-3 EL Öl
100 g geräucherter durchwachsener Speck in Würfeln
1 EL Tomatenmark
2 EL Mehl
1/4 l trockener Rotwein
400 ml Wildfond
2 Lorbeerblätter
6 Wacholderbeeren
2 Nelken
etwas Thymian
4 EL Johannisbeergelee
2 EL saure Sahne
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen und klein würfeln. Das Hirschfleisch, wenn noch nicht geschehen, in mittlere Würfel schneiden. Das Gulasch dann waschen, trocken tupfen und Öl in einem Schmortopf oder Bräter erhitzen. Den Speck darin knusprig braten, herausnehmen und beiseite stellen. Gulasch in 3-4 Portionen im heißen Bratfett rundherum kräftig anbraten. Die Zwiebeln zufügen und kurz mit braten. Das gesamte Fleisch und den Speck wieder in den Topf geben, dann das Tomatenmark zufügen und kurz anbräunen. Alles mit Mehl bestäuben und kurz anschwitzen. Mit dem Wein und dem Wildfond ablöschen. Lorbeer, Nelke und Wacholder zufügen. Zugedeckt ca. 1 1/2 Stunden schmoren. Ca. 10 Minuten vor Ende der Schmorzeit das Johannisbeergelee und die saure Sahne in die Soße geben. Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu schmecken Semmelknödel, Spätzle und ein grüner Salat.