Rohrnudeln mit Zwetschgen 1.0


Schon meine Oma hat uns zur Zwetschgenzeit immer mit Rohrnudeln verwöhnt. Sie hat ihre Nudeln immer im einem Gasbackofen gemacht und oft auch den Zeitpunkt verpasst, sie in schöner, hellbrauner Farbe aus dem Ofen zu nehmen. Sie hatten oben schon richtige „Röstaromen“. Mein Vater hatte einen sehr eigene Humor und meinte dann immer, gibt’s wieder Briketts? Ich war gestern natürlich extrem aufmerksam, dass mir das nicht auch widerfährt und ich habe eine schöne, hellbraune Farbe hingebracht. Auch sonst sind sie wunderbar fluffig und locker geworden. Ich habe den Teig diesmal auch richtig lange in meiner Küchenmaschine kneten lassen, das hat ihn offensichtlich so fluffig werden lassen. In die Reine habe ich Butter und Zimtzucker gegeben, es ist richtig knusprig geworden. Als nächste wird es dann wohl Dampfnudeln geben.

Zutaten (für 10 Stück)

500 g Zwetschgen
600 g Mehl (unbedingt Sorte 550)
30 g Hefe (ich hab 3 Päck. Trockenhefe genommen)
300 ml lauwarme Milch
100 g weiche Butter
60 g Zucker
2 Eigelbe
1 Prise Salz

Außerdem:
80 g Zucker
100 g Butter

Zubereitung

Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben. Die Milch in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen. Das Mehl in die Rührschüssel einer Küchenmaschine geben, bei frischer Hefe, eine Mulde darin machen, einen Teil der Milch in die Mulde geben, die Hefe zerbröseln und ebenfalls in die Mulde geben. Bei Trockenhefe, die 3 Päckchen gut unter das Mehl und den Zucker mischen.
Bei der frischen Hefe, jetzt die 60 Gramm Zucker einrieseln lassen und mit einer Gabel alles was in der Mulde ist ein bisschen vermischen, dann einige Minuten gehen lassen.
Dann mit dem Knethaken der Küchenmaschine alles gründlich durchkneten, dabei die 100 g weiche Butter, die beiden Eigelb, die restliche Milch und das Salz zugeben.
Wichtig ist nun, dass man den Teig wirklich 10 Minuten lang von der Maschine durchkneten lässt. Er wird dadurch viel fluffiger und „wolliger“. Anfangs erscheint es, dass die Zutaten den Teig zu flüssig gemachen, aber man sieht die Veränderung die durch das lange Kneten passiert. Deshalb anfangs noch kein weiteres Mehl zugeben.
Der Teig ist richtig, wenn er sich mit jeder Bewegung des Knethakens vom Schüsselrand löst und sich um den Knethaken wickelt.
Die Schüssel mit einem frischen Geschirrtuch abdecken und an einen schön, warmen Platz in der Wohnung gehen lassen. Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestreuen, dann den Teig vorsichtig aus der Schüssel fallen lassen. Mit mehlierten Händen den Teig kräftig durchkneten, dabei eventuell noch etwas Mehl einarbeiten, wenn der Teig doch noch zu klebrig ist, weitere 15-20 Minuten unter dem Geschirrtuch gehen lassen. Inzwischen die Zwetschgen entkernen. Den Teig erneut durchkneten und in 10 Portionen aufteilen, jedes Teigfleckerl handtellergroß ausrollen, mit einer oder zwei Zwetschgen füllen und zu einer Kugel formen.
In die Form, in der die Rohrudeln gebacken werden, die Butter schmelzen lassen. Nun in die Form den Zimtzucker geben die Rohrnudeln hineinsetzen und nochmal 15 Minuten gehen lassen. Bei 180 Grad (160 Grad Umluft) für 35-45 Minuten backen. Genießen.. guten Appetit.

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Zwetschgen-Marmelade mit Balsamico


Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dieses Jahr keine Marmelade zu machen, aber den schönen Zwetschgen konnte ich nicht widerstehen und weil ich dieses Rezept mit dem Balsamico im Kopf hatte, musste ich es einfach versuchen. Man kann den Essig schon schmecken, aber in einer sehr dezenten und feinen Art und Weise. Ich bin froh, dieses Rezept versucht zu haben und bin auf die Resonanz gespannt, von den Menschen, die ein Gläschen geschenkt bekommen haben.

Zutaten:

1,2 g Zwetschgen
100 g Honig
Saft einer Zitrone
80 ml Balsamico
2 Stangen Zimt
1 Päckchen Gelierzucker (2:1)

Zubereitung:

Gewaschene Zwetschgen entsteinen und mit dem Gelierzucker und Honig mittels Stabmixer durchpürieren. Zimt und Zitronensaft darangeben und ab dem Kochvorgang sollte alles 3 Min. richtig sprudelnd durchkochen. Zuletzt den Balsamico darangeben, 1x aufkochen lassen, die Zimtstangen entfernen und in sterilisierte Gläser randvoll abfüllen.
Für 10 Minuten auf den Kopf stellen, dass die Gläser haltbar werden.

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Zwetschgentarte mit Vanillecreme und Streusel


Ich liebe Zwetschgen und ich kann einfach nicht aufhören, Zwetschgenkuchen zu backen. Dieses Rezept schmeckt mir bis jetzt am Besten und es könnte mein Lieblingsrezept werden. Ich überlege schon die ganze Zeit, ob ich nicht doch noch Marmelade einkochen soll, weil ich Zwetschgenmarmelade ebenfalls sehr gerne habe. Abnehmer würde ich auch genug finden. Bis dahin backe ich weiter Zwetschgendatschi wie wir Bayern dazu sagen.

Zutaten (für ein kleines Backblech 40 x 25 cm)2015-09-29 09.12.18

Mürbteig:

300 g Mehl
150 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
Prise Salz

Zubereitung:

Zucker, Butter (in Stücke geschnitten), Mehl, Ei und Salz zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen und nun noch der Länge nach 3-4 Mal einschneiden, so das schöne gleichmäßige Stücke entstehen. Beiseite Stellen und abdecken.

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Vanillecreme und Zwetschgen:

1 Pkg Vanillepudding
500 ml Milch
2 EL Zucker
500 g Topfen
1/2 Becher Sauerrahm
100 g Puderzucker

150 g Zwetschgenmus
1,2 kg Zwetschgen

Zubereitung:

Für die Vanillecreme nun den nach Packungsangabe zubereiten. Vanillepudding zubereiten und nun Auskühlen lassen. Inzwischen den Topfen, Sauerrahm und Staubzucker gut verrühren, den lauwarmen Pudding noch einmal mit dem Rührgerät durchrühren bis er schön geschmeidig ist und dann mit der Topfencreme unterrühren.

Streusel:

125 g Mehl
75 g Zucker
100 g Butter
25 g gehackte Mandeln
50 g feine Haferflocken
eine Prise Zimt

Zubereitung:

Während der Mürbeteig noch im Kühlschrank ruht, in einer Schüssel die Zutaten für die Streusel mit den Händen zu Streuseln verkneten.

Den Mürbteig auf der bemehlten Arbeitsplatte auf Blechgröße ausrollen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen. Zwetschgenmus auf dem gesamten Teig gleichmäßig verstreichen. Nun die Topfen-Vanille-Creme darauf glatt verstreichen und die vorbereiteten Zwetschgen der Reihe nach auf dem Kuchen verteilen. Nun die Streusel noch darauf verteilen in den Backofen geben und für ca. 50 Minuten bei 180 Grad backen.

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Zwetschgen-Mohn-Torte


Als ich neulich das Rezept für den Zwetschgen-Mandel-Blechkuchen auf der Blogseite von Maras Wunderland gesucht habe, habe ich noch ein weiteres Rezept gesehen, das ich mir sehr lecker vorstellen konnte. Quark, Mohn, Zwetschgen – eine finde ich doch ziemlich interessante Kombination. Ich habe ihn gestern gebacken und er schmeckt wirklich sehr lecker. Ich habe heute meiner Nachbarin ein Stückchen gebracht und sie war auch sofort begeistert. Ich backe ja relativ wenig mit Mohn, aber ich sollte das vielleicht öfters machen. Ich habe ein bisschen in meinen „geerbten“ Kochbüchern, die wahre Schätze beinhalten, geschmöckert und verspreche, dass ich noch ein paar Zwetschgenkuchenrezepte einstellen werde.

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Zutaten für eine Springform mit 26 cm Ø:

Für den Mürbeteig

125 g kalte Butter
1 Ei
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
225 g Mehl

Für die Quarkmasse

500 g Topfen oder Quark
2 Eier
150 g Zucker
150 g gemahlen Mohn
2 EL Vanille-Puddingpulver
1 kg Zwetschgen

Für die Streussel

125 g Mehl
75 g Zucker
100 g Butter
25 g gehackte Mandeln
50 g feine Haferflocken

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Zubereitung:

Die Springform einfetten und den Backofen aus 180 Grad vorheizen.
Die Zwetschgen waschen im Sieb trocknen lassen und auf eine Seite aufschneiden, den Kern entfernen und innen einschneiden.
Aus Mehl, Zucker, Ei, kalter Butter und Vanillezucker einen Mürbeteig herstellen. Das kann man in der herkömmlichen Form mit den Händen machen, ich nehme dazu meine Küchenmaschine, weil es total schnell geht und der Teig einfach perfekt geknetet wird. Die Arbeitsplatte etwas mit Mehl bestäuben und rund ausrollen. In die Springform geben und die Form damit bis zum Rand auskleiden. Ich mache das immer mit den Fingern, ich drücke den Teig bis zum Rand. Die Springform für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Währenddessen alle Zutaten für die Füllung mit dem Handrührgerät kurz verrühren. In einer anderen Schüssel die Zutaten für die Streusel mit den Händen zu einem krümeligen Teig verkneten. Die Quarkmasse auf den Mürbeteigboden geben und die Zwetschgen darauf verteilen. Zum Schluss die Streusel darüber geben.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 60 Minuten backen bis die Streusel eine schöne bräunliche Farbe haben. Aus dem Ofen nehmen und in der Form vollständig kalt werden lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken

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Zwetschgen-Mandel-Blechkuchen


So, endlich ist es soweit… Ich fühle mich nach meiner schweren Operation und meinem längeren Krankenhausaufenthalt wieder soweit hergestellt, dass ich mich länger in die Küche wagen kann. Mir fällt langsam auch die Decke auf den Kopf, mir fehlen meine sozialen Kontakte und die Alternative die sich dann für mich anbietet ist, endlich wieder zu kochen und zu backen. Heute will ich es wissen und ich beginne mit einem tollen Herbstkuchen (das Rezept ist vom Blog von Mara aus Maras Wunderland ) und ich beende mein Backwerk mit einer pikanten Tarte mit Fenchel und Äpfeln zum Abendessen.

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Zutaten (für ein kleines Backblech 40 x  25 cm):

Für den Rührteig:

1 kg Zwetschgen
400 g Sahne
140 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
5 Eier
375 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Für die Mandelkruste:

100 g Butter
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 EL Honig
4 EL Milch
200 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Das Backblech einfetten und auf die Seite stellen. Die Zwetschgen waschen, abtropfen lassen und entkernen. Sie sollten in einem Ganzen bleiben, aber so geviertelt angeschnitten sein. Den Backofen auf 200° C vorheizen.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Die Schlagsahne halb steif schlagen und dann den Zucker und den Vanillezucker langsam einrieseln lassen, bis der Zucker sich gelöst hat und die Sahne vollständig steif geschlagen ist. Die Eier einzeln hinzufügen und kurz weiter schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver hineinsieben und kurz unterrühren. Den Teig auf das vorbereitete Backblech geben und glattstreichen. Mit den Zwetschgen belegen und im vorgeheizten Ofen auf der unteren Schiene 20 Minuten backen.

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Inzwischen für die Kruste Butter, Zucker, Vanillezucker, Honig und Milch aufkochen. Die Mandelblättchen dazu geben, unterheben und den Topf vom Herd nehmen. Die Mandelmasse auf dem Kuchen verteilen und weitere 15-20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und lauwarm oder kalt, mit oder ohne Sahne genießen. Frisch ist der Belag noch kross, wenn der Kuchen nicht aufgegessen wird, werden die Mandeln wieder weich, aber schmecken immer noch sehr lecker.

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