Melonen-Smoothie

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Heute hat man uns ja Temperaturen bis 28 Grad angekündigt und da wir beide Wassermelonen sehr mögen, eigentlich alle Melonen, haben wir uns gestern eine schöne Wassermelone gekauft. Ich habe ein bisschen nach Rezepten geguckt und wir haben uns für eines mit Ahornsirup und Zimt entschieden. Wir würden ein bisserl mehr Zitronensaft nehmen, aber ansonsten ein tolles Rezept. Es schmeckt total lecker und erfrischt unheimlich.

Zutaten:

700 g Wassermelone (in Stücke geschnitten)
1 EL Ahornsirup
1/4 TL Zimt
Saft von einer halben Zitrone (bei uns von einer Zitrone)
8-10 Eiswürfel

 

Zubereitung:

Alle Zutaten in den Mixer, ggf ein paar Eiswürfeln später hinzufügen. Dann zu einer „smoothigen“ Masse mixen und sofort genießen.

Tonkabohnen Erdbeereis

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Wir haben meine Ersatzmama zum Grillen eingeladen und ich wollte ein leichtes, aber dennoch ausgefallenes Dessert zum Abschluss reichen. Zum Kaffee sollte es Cake Pops geben und alles sollte irgendwie doch zusammenpassen. Ich bin ja recht häufig auf fremden Blogs unterwegs und bei Lisbeths Cupcakes & Cookies habe ich dieses Tonkabohnen Erdbeereis entdeckt. Alleine schon das Eis in den Gugelhupfförmchen fand ich zuckersüß und Erdbeeren und Tonkabohne habe ich erst in einer Marmelade versucht und finde es eine fast göttliche Verbindung. Allerdings ist Vorsicht geboten, weil das Aroma der Tonkabohne doch sehr intensiv ist. Ich habe also das Erdbeereis versucht, es ist wunderbar gelungen und geschmacklich auch total gut angekommen. Ein liebes Dankeschön an Lisbeth für dieses tolle Rezept.

Zutaten für 6 Gugelhupfförmchen

200 ml kalte Sahne
200 ml kalte, gezuckerte Kondensmilch
250 g frische Erdbeeren (TK Ware geht auch)
1 EL Honig
Abrieb einer halben Tonkabohne
6er Silikon-Gugelhupfförmchen

Zubereitung:

Einen EL Honig mit den Erdbeeren aufkochen, durch ein feines Sieb passieren und den Tonkabohnenabrieb unterrühren und ein auskühlen lassen. Die kalte Sahne steif schlagen, die Kondensmilch zu der geschlagenen Sahne geben und kurz auf höchster Stufe zu einer festen Creme mixen. Die Eismasse in die Gugelhupfförmchen füllen und mit einem Stück Klarsichtfolie abdecken. Für mindestens 5 Stunden in den Gefrierschrank stellen, besser über Nacht.
Die Masse ergibt 1 Liter Eiscreme und hält sich ca. 14 Tage.
Ich habe die Förmchen mit Erdbeeren und Schlagsahne dekoriert

Marinierte Zucchinis mit geräuchertem Schinken und Grissinis

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Dieses Gericht hatte ich schon vor ein paar Wochen unserem Besuch als Vorspeise serviert. Leider ist es Trubel untergegangen, ich möchte es aber unbedingt in meinem Blog vorstellen. Ich gestehe, ich bin nicht der große Zucchini-Fan, weil es mir immer ein wenig an Geschmack bei der Zucchinis fehlt. Wenn man der Zucchini aber Aromen an die Seite stellt, dann wird daraus ein sehr feines Gemüse. Ich habe meinen Zucchinis weißen Balsamico, mit Zitronen aromatisiertes Olivenöl, Salz und weißen Pfeffer an die Seite gestellt und siehe da, es kommt zu einer sehr feinen Geschmacksentwicklung. Gerade dieses Gericht ist in der warmen Jahreszeit, die auf uns zukommt sehr geeignet, als erfrischende Vorspeise. Unsere Gäste waren total begeistert. Wir haben dieses Gericht mal ein einem sehr feinen Restaurant, dem „Alle Rose“ in Salo als Vorspeise serviert bekommen.

Zutaten für 6 Personen:

2 Zucchinis (gewaschen)
1/4 L Gemüsebrühe
4 EL weißen Balsamico
6 EL Weißwein
4 EL Olivenöl mit Zitronenaroma
Zucker
Salz
Weißer Pfeffer

12 Scheiben San Daniele oder Parmaschinen

Grissinis (ich habe sie aus fertigem, gekühlten Blätterteig mit schwarzem Sesam selbst gebacken)

Zubereitung:

Die gewaschenen Zucchinis in Stifte schneiden und in der Gemüsebrühe und dem Weißwein kurz blanchieren. Absieben, den Sud auffangen und zur Seite stellen. Aus dem Sud, Balsamico, Salz, Pfeffer und zum Schluss dem Olivenöl eine Art Dressing herstellen (pikant nach Geschmack abschmecken) und die Zucchinis dazugeben. Für ca 2 Stunden ziehen lassen und kalt stellen. Beim Eintreffen des Besuches den Zucchini-Salat auf einem Teller anrichten, nochmals einen kleinen Spritzer Olivenöl drauf geben. Nun den geräucherten Schinken und die Grissinis auf dem Teller anrichten und servieren.

 

 

Kaiserschmarrn „bayrische Art“

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Da wir noch selbstgemachtes Apfelmus hatten, wurde unser Speiseplan kurzfristig umgeworfen. Es bot sich einfach ein leckerer Kaiserschmarrn an. Das Rezept kommt, wie sollte es anders sein, aus meinem Bayrischen Kochbuch. Ich habe es einmal als Ausgabe von 1956 und von 1985. Die alte Ausgabe ist die meiner Mutter und die andere das Geschenk meiner Großeltern väterlicherseits zum 18. Geburtstag. Beide Ausgaben sind – außer dem Einband – 1:1 identisch. Ich habe bei meiner Nachbarin noch geklingelt und gefragt ob sie Lust auf ein „Betthupferl“ hat und ihr Gesicht war unbeschreiblich. Wir waren ja gestern zusammen wieder im Gartencenter und ich wurde zum Essen eingeladen, da ist das doch selbstverständlich, dass ich ihr mit einem Schüsserl eine Freude machen möchte. Uns hat er natürlich auch sehr geschmeckt und Erich meinte, ich sollte das Rezept einstellen.

Zutaten:

300 g Mehl
1/2 Liter Milch
6 Eier
50 g geschmolzene Butter

Zubereitung:

Im Kochbuch steht, dass man die Eier trennen soll, aber ich bin nicht so der „Eiertrennfan“. Auch bei Biskuitteigen trenne ich nie die Eier. So wandert bei mir alles in meine KitchenAid und wird auf der höchsten Stufe gerührt bis es ein glatter, samtiger Teig ist. Zuerst kommt ein Stückerl Butter in die beschichtete Pfanne und gieße auf einmal den ganzen Teig hinein.  Ich hebe nach wenigen Minuten die Teigmasse immer wieder an und wenn er goldgelb ist, versuche ich die Masse zu wenden. Ab dem Zeitpunkt zersteche ich den Teig in größere Stücke und achte darauf, dass alles schön gleichmäßig goldgelb angebraten ist. Wer mag, mit Zucker und Zimt bestreuen und mit Kompott oder Mus servieren. Guten Appetit

Beeren-Tartelettes

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Ich hatte ja bei meinem Blog für die Rhabarber-Tartelettes schon berichtet, dass es diesmal für den Besuch eine Alternative zu Kuchen oder einer Torte geben sollte und da ich gerade so sehr auf Erdbeeren, Himbeeren, Brom- und Heidelberen abfahre, dachte ich noch an Obst-Törtchen. Das war gar nicht soo einfach, bis ich das passende Rezept für die Tarteletts gefunden hatte und die passende Vanillecreme. Die Tarteletts sollten so schön nach Plätzchen schmecken, die Creme leicht sein und schön nach Vanille schmecken. Ich glaube ich habe gefunden, was ich gesucht habe. Ich finde meistens, nach was ich suche 🙂

Zutaten Mürbeteig (8 Tartelettes Ø 10 cm):

250 g Mehl
75 g Zucker
1 Ei
125 g kalte Butter

Ich habe alle Zutaten in der KitchenAid zu einem glatten Teig verknetet. Wer keine Küchenmaschine hat, darf den Mürbteig in der herkömmlichen Form mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Anschließen ca. eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Man rollt den Teig auf einer bemehlten Fläche aus und stecht mit einem Tartelettesförmchen 8 Kreise aus, so dass der Teig in den Boden des Tartelettesförmchen bedeckt. Ebenso sticht man mit der Außenseite des Tartelettesförmchens 8 Streifen aus, so dass man die Innenseite damit auskleiden kann. Der Teigboden wird mit einer Gabel eingestochen oder kann mit ein paar Hülsenfrüchten blind gebacken werden, sonst wird der Boden wellig. Die Tartelettes bei 190°C Grad fertig backen. Als Backzeit wird ca. 15 Minuten angegeben, ich werfe ab der 12. Minute immer mal einen Blick in den Ofen. Sie sollen schön hellbraun und knusprig sein.

Crème Pâtissière:

4 Eigelb
80 g Zucker
20 g Mehl
20 g Speisestärke
400 ml Milch
1/2 Vanilleschote

Die Eigelb und den Zucker cremig aufschlagen, danach Mehl und Speisestärke dazugeben und nochmal aufschlagen. Vanilleschote auskratzen und zusammen mit dem Mark in der Milch aufkochen. Vom Herd nehmen und die Schote entfernen. Die Milch unter die Mehl-Ei-Mischung rühren und wieder zurück in den Topf gießen. Nochmal unter ständigem Rühren erhitzen bis die Masse schön eindickt. Vom Herd nehmen und mit Frischhaltefolie abdecken. Die Frischhaltefolie direkt auf die Creme legen, damit sich keine Haut bilden kann. Nach dem Abkühlen im Kühlschrank weiterkühlen.

Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und nach Belieben mit einer gezackten Tülle oder mit einer glatten Tülle, die Tartelettes befüllen. Obst nach Belieben, ich persönlich mag es, wenn die Tartetlettes mit gemischten Beeren belegt werden. Anschließend mit dem Beeren belegen. Wer Lust hat, kann die Tartelettes noch mit einem Blatt Minze verzieren.

Rhabarber-Tartelettes

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Mandel-Tarteletts mit Rhabarber

Ich wollte diesmal meiner Freundin eine ganz besondere Freude machen und habe mir gedacht, Tarteletts wären mal eine gute Alternative zu einem Kuchen oder einer Torte. Ich gestehe auch, dass mir das Backen gerade nicht so richtig Spaß macht, aber das hatte ich ja schon öfters und die plötzliche Wärme ist auch nicht grade das, was mich in die Küche zieht. Gut, aber dieses Rhabarber-Tarteletts haben mich schon sehr angesprochen. Sie waren auch geschmacklich so, wie ich sie mir erhofft habe. Das ist ja bei mir ein echt großes Problem, wenn was nicht so schmeckt, wie ich mir das vorstelle, dann bin ich schnell mal sehr enttäuscht. Aber das war hier ja nicht so und darum hat es das Rezept auch in meinen Blog geschafft.

Zutaten für 6 Stück

175 g Mehl
1 Pr Salz
75 g Puderzucker
1/2 TL Backpulver
75 g gemahlene Mandeln ohne Haut
3 Eier (Größe M)
75 g Butter
150 g Schmand
100 ml Milch
1 TL Speisestärke
4 EL Zucker
250 g Rhabarber
1–2 EL Aprikosen-Konfitüre (ich habe Kaktusfeigen-Gelee genommen)
Puderzucker
Fett und Mehl
Mehl
Alufolie

Zubereitung

Mehl, Salz, Puderzucker, Backpulver und gemahlene Mandeln in einer Schüssel vermengen, dann 1 Ei und Butter zugeben. Mit den Knethaken des Handrührgerätes und dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Nun die 6 Tarteletts-Förmchen (ca. 10 cm Ø) fetten und mit Mehl bestäuben.

Den Teig in 6 gleichgroße Portionen teilen. Auf der bemehlter Arbeitsfläche rund (13–14 cm Ø) ausrollen oder mit der Hand flach drücken.Die Förmchen damit auslegen, am Rand festdrücken und ca. 15 Minuten kalt stellen. Nun den Schmand, Milch, Stärke, 2 Eier und 4 EL Zucker glatt verrühren. Rhabarber putzen, waschen, in kleine Stücke schneiden und in den Förmchen verteilen und den Schmandguss darübergießen.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 20–25 Minuten backen. Am Ende evtl. mit Alufolie bedecken, wenn sie zu dunkel werden. Die Törtchen herausnehmen, auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und vorsichtig aus den Förmchen nehmen. Das Gelee aufkochen und glatt verrühren und die Törtchen damit bestreichen. Mit Puderzucker bestäuben. Fertig. Genießen.

Salumeria Lenotti – unser Feinschmecker-Paradies

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Ich hatte es schon bei unserem Besuch im Oktober vorgehabt, leider aber im Trubel vergessen oder besser gesagt aus den Augen verloren, ich muss heute über die Salumeria Lenotti in San Zeno die Montagna berichten. Unsere Lieblings-Eisdiele „La Dolce Vita“ liegt auf der Panoramastraße SP9, die uns gerade deswegen sehr regelmäßig durch San Zeno di Montagna führt.

Als Erich so am dahin cruisen war, fiel mein Blick in den Laden von Signor Lenotti. Was ich so aus den Augenwinkeln sah, ließ mich zu Erich sagen, ich will (muss) da mal reingucken. Gut wir parkten und betraten den Laden. Ich war sprachlos. Das war ja ein Feinschmeckerparadies. Wir kamen sehr schnell ins Gespräch, da Signor Lenotti wirklich toll deutsch spricht und er bot uns an, mit uns eine kleine „Degustation“ zu machen. Wir nahem draußen Platz und dann kamen Schinken, Speck, Käse, Birnenmarmelade zum Käse, grüne und schwarze Oliven, verschiedene Brotsorten,  Rot- und Rosewein und wir fühlten uns wie im Schlaraffenland angekommen. Die ganzen Wurstwaren stammten aus eigener Herstellung, die Birnenmarmelade war selbstgemacht und wieder waren wir in tiefe Genussgespräche verwickelt. Wir hatten alles ratzeputz und feinsäuberlich aufgegessen und nun kamen noch ein bisschen süße Trüffel zum Espresso, den er uns liebenswerterweise aus dem Hotel gegenüber holte. Anschließend schlenderten wir durch den Laden und unser Körbchen zeigt, was wir alles Feines gekauft haben. Signor Lenotti hat auch Kaffee von einer kleinen feinen Kaffeerösterei und so haben wir zuhause noch den tollen italienischen Kaffee genießen dürfen.

Jetzt waren wir ja wieder am Gardasee, wieder fuhren wir die Panoramastraße, leider ohne Eis, weil es zu früh am Morgen war und wir haben natürlich Signor Lenotti besucht. Wir kauften Kaffee, diesmal waren es noch Zwiebelchen in Balsamiko-Essig, die leckeren schwarzen Oliven, die feinen grünen Oliven.. und nächste Woche werden wir bestimmt bei ihm einen kleinen Zwischenstopp machen.

Hier noch ein Link mit ein paar Fotos mehr: http://www.dinodasandra.it/dino/locale/salumeria-lenotti-san-zeno-di-montagna-vr

http://www.salumidelmontebaldo.it/

Ansonsten lasse ich jetzt einfach Bilder sprechen…

Fino alla prossima settimana il signor Lenotti e ancora molto,
molto numerose visite con voi

 

Mousse au Chocolat


Ich bin ja nicht so der Fan vom Valentinstag, aber ich habe mich gestern kurz entschlossen, uns ein Dessert zu machen. Ich finde neben Bayrisch Creme, Creme Brülle, ist Mousse au Chocolat schon ein absoluter Klassiker in der Dessertabteilung. Ich hab es ewig nicht mehr serviert, aber noch sehr genau gewusst, wo mein Rezept liegen muss. Es ist lecker geworden und ich dachte mir, ich stelle das Rezept mal in meinem Blog vor.

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Zutaten für 6-8 Portionen:

200 g Bitterschokolade (ich hab 70%ige genommen)

2 TL Pulverkaffee

5 EL Wasser

5 Eier (getrennt)

4 EL Vanillezucker

1/8 bis ¼ Liter Schlagsahne

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Zubereitung:

Zuerst die Schokolade mit dem Wasser und dem Pulverkaffee  bei milder Hitze schmelzen. Dabei immer wieder umrühren. Aufpassen, dass die Hitze nicht zu stark wird. Inzwischen die Eier trennen und das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und Eigelb mit Vanillezucker cremig aufschlagen. Sahne steif schlagen. Wenn die Schokolade glatt geschmolzen und wieder abgekühlt ist, wird sie vorsichtig mit dem Schneebesen vorsichtig mit der Eigelbmasse vermischt. Als nächstes wird die Schlagsahne und dann der steife Eischnee vorsichtig unter die Schokomasse unter gehoben.

20170214_2046241In Portions-schüsselchen füllen oder in der Zubereitungsschüssel über Nacht kalt stellen. Garnieren und genießen.

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Lasagne-Suppe

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Heute habe ich ein tolles Gericht für Euch, das wirklich schnell geht. Dass wir Nudelliebhaber sind, ist glaube ich kein Geheimnis, aber eine Lasagne-Suppe finde ich wirklich ausgefallen. Das Rezept habe ich schon länger und immer wieder ging es mir durch den Kopf. Heute haben wir es versucht und wir sind beide total begeistert. Ich will Euch das tolle Rezept natürlich nicht vorenthalten.

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Zutaten:

2 Zwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
3 Stiele Oregano (alternativ 1,5 EL getrockneten Oregano)
3 Stiele Thymian (alternativ 1,5 EL getrockneten Thymian)
2 Rosmarinzweige (alternativ 1 EL getrockneten Rosmarin)
1 EL Butterschmalz, Pflanzenfett oder Ghee (hab ich genommen)
1 kg Hackfleisch vom Rind
3 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Zucker
2 Dosen Tomaten (je 850 ml)
250 ml Gemüsebrühe
8 Lasagne-Platten
50 gr. Parmesankäse frisch gerieben

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Zubereitung:

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und in klein würfeln. Die Kräuter, wenn sie frisch sind, waschen, putzen und ganz fein hacken. Das Ghee in einem Bräter erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig anbraten. Die Zwiebeln, den Knoblauch und die Kräuter dazugeben und kurz mit anbraten. Jetzt das Tomatenmark dazu geben und anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und einer Prise Zucker abschmecken. Die Tomaten, die Brühe angießen und aufkochen lassen. Die Lasagne-Platten in Stücke brechen und nach unten drücken. Sie sollten ganz bedeckt sein, damit sie auch den richtigen Biss bekommen. Den Bräter mit dem Deckel verschließen und in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen geben. Er darf für ca. 40 Minuten vor sich hin schmoren. Zwischenzeitlich den Parmesankäse auf der Reibe  reiben. Die Lasagne-Suppe erneute abschmecken und mit dem Parmesankäse bestreuen.

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Torta Formosa oder ein Schokokuchen wie eine Mousse au Chocolate

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Endlich kann ich mal wieder einen Blog einstellen. Momentan ist die Küche nicht mein Lieblingsplatz in unserer Wohnung. Da ich mir aber vorgenommen habe, mehr darauf zu achten, dass ich Dinge tue, die mir wohltun und die mir Spaß machen, ist es eben so gewesen. Mein heutiger Blog entstand mehr oder weniger mit einem leichten Druck, ich habe mir aber viel Zeit genommen und das Resultat kann sich sehen und schmecken lassen. Ich habe ja Ende des Jahres 2016 einen unheimlich tollen Job angenommen und natürlich musste ich Kuchen zum Einstand mitbringen. Geplant war ein neues Rezept von einem Mandarinen-Schmand-Kuchen und meinen Käsekuchen. Meine Kollegin mag aber so überhaupt nix mit Quark oder Käse und so musste eine leckere Alternative her. Ich dachte mir, Schokoladenkuchen geht immer. Ich hab da zwar ein Rezept, aber ich wollte irgendwas Besonderes und so bin ich bei der Torta Formosa gelandet. Ich liebe ja Mousse au Chocolate und jaa….meine Entscheidung war gefallen.

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Sie kam richtig gut an, alle waren begeistert und ich durfte heute schon da Rezept mehrfach weitergeben. Das ist der Grund, warum ich den auch meinen Followers nicht vorenthalten will. Ich hab im Eifer des Kuchengefechtes leider vergessen, ein Foto des Resultates zu schießen, werde den Kuchen aber, weil er so lecker ist, am Sonntag nochmal backen und dann ein paar „geschmackvolle“ Fotos nachreichen.

Zutaten für eine Springform:

3 Eier
100 g dunkle Schokolade
1 EL Milch
75 g Butter
2 gestrichene EL gemahlene Haselnüsse/Mandeln
2 gestrichene EL Zucker
Puderzucker zum Bestäuben

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Zubereitung:

Zuerst die Eier trennen und die Springform am Boden mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 170° Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Schokolade mit der Milch zusammen vorsichtig schmelzen, entweder im heißen Wasserbad oder in der Mikrowelle. Sobald die Schokolade geschmolzen ist, die Butter kräftig unterrühren. Dann die Eigelbe nach und nach unterrühren.

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Ganz zum Schluss rührt Ihr die gemahlenen Haselnüsse und den Zucker unter. Ich habe das alles nur mit einem Schneebesen (ohne Mixer) gemacht.
Das Eiweiß steif schlagen und den Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Schokomasse heben. Den fluffigen Schokoteig in die vorbereitete Springform füllen und ca. 20 Minuten im heißen Ofen backen. Den Backofen abschalten und den Kuchen langsam darin abkühlen lassen. Dadurch wird er fantastisch saftig. Den abgekühlten Kuchen aus der Springform befreien, mit Puderzucker bestäuben und genießen.

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