Champagnercreme-Suppe mit Garnelenspieß

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Ich koche immer wieder sehr gerne für Gäste, mögen wir es doch total gerne, liebenswerte Menschen an unserem Tisch zu bewirten. Aber wer uns kennt, der weiß das schon. Es war also wieder soweit und ich habe mir ein herbstliches Menü ausgedacht. Oft sind es Rezepte, die ich irgendwo gesehen habe, die ich gespeichert habe oder die mir einfach in den Kopf schießen. Hier war es eine offene Flasche Champagner, die mich zu diesem Rezept inspiriert hat.

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

400 ml Geflügelfond
250 ml Champagner
250 ml Sahne
4 Eigelb
50 g Parmesan
Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer
8 Garnelen
1 Knoblauchzehe
2 Stiele Thymian

 

Geflügelfond in einem Topf mit 125 ml Champagner aufkochen. Topf vom Herd ziehen.

Parmesan, 125 ml Sahne mit Eigelb und 125 ml Champagner verrühren. Restliche Sahne steif schlagen. Sahne-Eigelb-Mischung und die Hälfte der geschlagenen Sahne unter den Fond rühren. Suppe mit dem Zauberstab schaumig rühren.
Die Garnelen in einer heißen Pfanne mit Olivenöl, Knoblauch und Thymian von jeder Seite 2 min anbraten.
Je 2 Garnelen auf einen Spieß stecken, die Suppe in einen Teller, in ein Glas oder eine Tasse geben und mit dem Spieß garnieren.

 

Kartoffelbratl

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Heute gibt es ein feines Rezept, das ursprünglich aus Niederbayern kommt. Die Liebe zwischen Oberbayern und Niederbayern ist nicht übermäßig groß, aber man kann ja schließlich die Rezepte eines anderen Regierungsbezirkes nachkochen. Das Kartoffelbratl ist ein schnell gemachtes Sonntagsessen, das aber auch an Feiertagen und wochentags genossen werden darf. Mir hat das Rezept ein Arbeitskollege gegeben, allerdings auch kein Niederbayer, sondern ein Allgäuer :-). Wichtig beim Kartoffelbratl ist die Kruste. Man kann einen Schweinekrustenbraten nehmen, aber auch Rippchen oder ein Wammerl (Schweinebauch), eignet sich wunderbar dafür.

Zutaten für zwei hungrige Personen:

1 kg Schweinekrustenbraten
900 g mehligkochende Kartoffeln
2-3 Karotten
Salz
Pfeffer
gemahlener Kümmel
400 ml Wasser (alternativ 200 ml Wasser und 200 ml Bier)

Zubereitung:

Das Fleisch waschen und trocken tupfen, dann die Kruste mit einem scharfen Messer gitterförmig einschneiden. Das Fleisch gut mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.

Nun das Fleisch mit der Krustenseite nach unten in einen Bräter legen und bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 35 – 40 min in den Ofen schieben.

Inzwischen die Kartoffeln schälen und kleine, gleichmäßige Würfel schneiden. Den Bräter aus dem Ofen nehmen, das Fleisch rausnehmen und die Kartoffelwürfel hineingeben und gut salzen und pfeffern. Das Fleisch nun wieder mit der Krustenseite nach unten auf die Kartoffeln legen und für weitere 15 min in den Ofen zurückgeben.

Jetzt Wasser oder Bier hineingießen und die Temperatur auf 200 °C erhöhen. Nach weiteren 15 min kann das Fleisch jetzt gewendet werden. Nach weiteren 30 min sind auch die Kartoffeln und die Karotten fertig. Einfach mal anstechen, oder probieren.

Guten Appetit

Ischler Plätzchen

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Die zweite Sorte Weihnachtsplätzchen, die ich uns für das Weihnachtsfest 2019 gebacken habe, die neben den Vanillehörnchen zu meinen Lieblingsplätzchen gehören, sind Ischler Plätzchen. Der Teig ist anspruchsvoll in der Verarbeitung, jedes Blech muss nach dem Ausstechen nochmal richtig kalt gestellt werden. Die Plätzchen zergehen fast auf der Zunge und darum ist es mir auch wert. Auch das Rezept ist aus dem Bayerischen Backbuch.

Zutaten für ca. 40 Stück

200 g Mehl
200 g Butter
100 g feiner Grieszucker
100 g ungeschälte Mandeln
Schale und Saft von einer 1/2 Zitrone

Zum Füllen:
feine Marmelade (ich nehme Himbeere oder Johannisbeere, weil die schön säuerlich sind)

 

Zum Glasieren:
Zartbitterkuvertüre und ein Stück Kokosfett (für den Glanz)

Dekoration:
gehackte Pistazien


Zubereitung:

Aus den ober aufgelisteten Zutaten einen gebröselten Mürbeteig herstellen und den Teig kalt stellen. Dann aus dem leicht brüchigen Teig ein kleinen Portionen zweimesserrückendick auswellen, runde Plätzchen ausstechen (ich habe Herzen ausgestochen, ist nicht zu empfehlen, da sie die Form nicht besonders schön behalten). Das Blech wieder ca 15 Minuten kalt stellen und dann bei 180-190 Grad vorsichtig backen. Unbedingt erkalten lassen, je zwei Plätzchen mit feiner, säuerlicher Marmelade aufeinander setzen, glasieren und mit dem geschälten Mandeln bestreuen und trocknen lassen.

Fertig und genießen 🙂

Vanillehörnchen

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Das ganze Jahr über habe ich gesagt, ich backe dieses Jahr nicht, aber ich kann es einfach nicht sein lassen. Allerdings war ich dieses Jahr so konsequent, dass die Zahl der Menschen, die von mir Plätzchen und Pralinen bekommen haben, sehr überschaubar war. Die Plätzchen habe ich eigentlich nur für uns gemacht und es haben nur meine Freundin, meine Nachbarin und ein Päckchen ging nach Österreich zu meinen Lama-Freunden. Meine Lieblingsplätzchen sind schon immer Vanillekipferl (Vanillehörnchen) gewesen. Sie sind total mürbe und haben für mich diese Mundgefühl. Ich möchte Euch das Rezept nicht länger vorenthalten. Es ist das Rezept, das auch meine Mutter immer gemacht hat und stammt aus dem Bayerischen Kochbuch aus dem Birkenverlag, das es hier fast in jedem Haushalt gibt, allerdings immer aus verschiedenen Auflagen. Meines ist die 53. Auflage aus dem Jahr 1986.

Zutaten für gebröselten Mürbeteig:

200 g Mehl
80 g feinster Zucker
100 g gemahlene, geschälte Mandeln
150 g Butter
2 Eigelb

zum Wenden: Vanillezucker

Zubereitung Mürbeteig

Gebröselten Mürbeteig unter Zugabe geschälter, sehr fein geriebener Mandeln herstellen und kalt stellen. Den Teig zu einer dünner Rolle formen, davon kleine gleichmäßige Stückchen abschneiden und diese zu Hörnchen formen. Bei Mittelhitze (170-180 Grad) lichtgelb backen. Noch heiß in Vanillezucker wenden.

 

 

Weiße Trüffeltarte mit Himbeeren

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Das Rezept für die Tarte habe ich unter den Rezepten von Annik Wecker gefunden. Ich bekomme zum Geburtstag das neue Rezeptbuch geschenkt und bin schon ganz aufgeregt. Die Tarte mit der weißen Trüffelmasse und den Himbeeren auf dem knusprigen Mürbeteigboden ist einfach unbeschreiblich lecker. Ich habe nur den Mürbeteigboden abgeändert, weil ich meinen einfach besser finde. Alle die die Tarte versucht haben, waren total begeistert. Schon deswegen muss ich Euch das Rezept vorstellen. Viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten Mürbeteig:

150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker

Zubereitung Mürbeteig:

Es ist der klassische 1-2-3 Mürbeteig, der Puderzucker macht ihn besonders knusprig. Die Zutaten zügig zu einem glatten Teig verarbeiten und eine Stunde ruhen lassen. Den Teig in die gefettete Tarteform geben. Die Tarte 18 Minuten bei 175 °C in der Tarteform blind backen und aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zutaten für die Füllung:

300 g Himbeeren frisch oder tiefgekühlt
50 g Zucker
1 TL Zitronensaft frisch gepresst
1 Prise Salz
2 EL Speisestärke

Für die Füllung die Himbeeren verlesen bzw. auftauen und abtropfen lassen. Die Himbeeren mit 100 ml Wasser, Zucker, Zitronensaft, Salz und Speisestärke in einem Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen und etwas köcheln lassen, sodass die Mischung etwas eindickt. Die Füllung auf dem Tarteboden verteilen und alles für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für die Creme:

150 ml Crème double
70 g Butter
300 g weiße Schokolade
2 Riegel weiße Schokolade zum Verzieren

In der Zwischenzeit die Crème double und Butter für die Creme in einem Topf aufkochen. Die Schokolade fein hacken oder mahlen, in eine Schüssel geben und die heiße Crème-Double-Mischung darüber gießen. Alles verrühren, bis die gesamte Schokolade geschmolzen ist. Die Trüffelcreme vorsichtig auf die gekühlte Tarte gießen. Die Tarte nochmals 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Mit einem Sparschäler von der weißen Schokolade Späne abhobeln und die fertige Tarte damit dekorieren.

Variante: Eine besondere Geschmacksnote bekommt diese Tarte, wenn Sie beim Zubereiten der Trüffelcreme 2 EL Mohn unter die Crème double mischen.

Semmelknödelauflauf mit Champignons und Speck

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Irgendwie bin ich ins Auflauf-Fieber geraten. Bei diesem Auflauf waren es einfach die Zutaten, die mich so angesprochen haben. Champignons, Speck und Semmelknödel, die bei mir allerdings in Brezenknödel umgewandelt wurden. Wir mögen Brezenknödel lieber, weil sie einfach pikanter sind. Der Auflauf hat diesmal nicht nur uns geschmeckt, auch meinem lieben Kollegen Markus hat der Auflauf  gemundet. Ich mag es, wenn die Pilze nicht so klein geschnitten sind, dass sie noch „Biss“ haben, die Soße habe ich ein bisschen mit Sahne verdünnt, weil wir mehr Soße brauchen, wenn mehrere Personen mitessen.

Zutaten:

4 Laugensemmeln (Brötchen) vom Vortag
2 Zwiebeln
2 EL Butter
100 ml Milch
1 Bund Schnittlauch
2 Eier (Gr. M)
1 EL Paniermehl
Salz, Pfeffer
geriebene Muskatnuss
1 kg braune Champignons (ich habe noch getrocknete Steinpilze dazu gegeben)
500 g Spitzkohl
2 EL Öl
200 g Schinkenwürfel
250 ml Weißwein
1 Pr. Zucker
300 g Crème Fraîche
50 g Emmentaler

 

Zubereitung:

Die Semmeln (Brötchen) klein würfeln und in eine Schüssel geben. Die Zwiebeln schälen und klein würfeln. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Hälfte der Zwiebeln darin goldgelb andünsten. Di Milch zugießen, kurz erhitzen und alles über die Semmeln geben. ca 10 Minuten beiseite stellen. Den Schnittlauch waschen, trocken tupfen und in feine Röllchen schneiden. Etwas zum Garnieren beiseite stellen, Rest zu den Semmeln geben. Die Eier zufügen und alles zu gut verkneten. Falls die Masse zu weich ist, eventuell noch 1–2 EL Paniermehl unterkneten (wir haben drei Scheiben Toastbrot dazu gegeben). Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit angefeuchteten Fingern ca. 14 kleine Knödel formen.

Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Die Knödel zugeben, Temperatur reduzieren und Knödel darin ca. 10 Minuten garen. Mit einem Schaumlöffel herausheben und abtropfen lassen. Beiseite stellen.

Die Pilze säubern und putzen, halbieren. Den Spitzkohl putzen, waschen, in feine Streifen schneiden. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Schinkenwürfel darin anbraten, die Hälfte herausnehmen. Pilze in die Pfanne geben und kräftig anbraten. Restliche Zwiebel und Spitzkohl zufügen und kurz mitbraten. Mit Weißwein ablöschen und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, ca. 5 Minuten köcheln lassen. Crème fraîche unterrühren und noch einmal abschmecken. In eine Auflaufform geben und die Knödel darauf setzen und mit Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 20 Minuten überbacken. Mit Schnittlauch und Schinkenwürfel bestreut servieren. Guten Appetit.

 

 

 

 

 

Griechischer Hack-Nudelauflauf

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Ich habe vor einigen Wochen den Newsletter von lecker.de abonniert und seitdem immer wieder leckere oder informative Ideen bekommen. Beim „Rumstöbern“ bin ich auf den Griechischen Hack-Nudel-Auflauf mit Feta aufmerksam geworden. Heute war es so weit, ich wollte was leckeres zum Abendessen und war nach der Arbeit schnell einkaufen. Die Reisnudeln habe ich natürlich in den gut sortierten Supermärkten nicht bekommen, aber ich wusste, dass ich in meinem Lieblings-Supermarkt „Feinkost Spina“ die Reisnudeln schon gesehen hatte. Ich wusste also, wo ich meine letzte Zutat bekomme. Die Zubereitung war relativ einfach und ging auch echt flott. Ich war gespant, was mein Mann dazu sagen wird und er hat mir ein tolles Kompliment gemacht. Sein Lieblingsessen sind meine Schinkennudeln, aber seit heute hat er ein neues Lieblingsgericht. Das freut mich natürlich sehr und ich werde es sicherlich öfters kochen.

Zutaten für 4 Portionen:

1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2–3 EL Olivenöl
500 g gemischtes Hack
1 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
1 Pr. Zimt
1 MS Cayennepfeffer
1/2 TL Edelsüßer Paprika
1 EL getrockneter Thymian
1 Dose stückige Tomaten (425 ml)
3 TL Gemüsebrühe
100 ml Milch
2 EL Crème Fraîche
250 g griechische Nudeln (Kritharaki)- ich habe sie im italienischen Supermarkt gekauft
2–3 Stiele Thymian
200 g Feta (ich habe noch etwas Ziegenfrischkäse genommen)

 

 

Zubereitung:

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Hack zunächst ohne Öl in die Pfanne hineinbröseln und darin unter Wenden anbraten. Jetzt das Öl über das Hack träufeln, dann die Zwiebel, den Knoblauch und den Thymian zufügen, kurz mit anbraten. Das Tomatenmark zufügen, kurz anschwitzen und mit Salz, Pfeffer, Zimt, Cayennepfeffer und Paprika würzen. Mit den Tomaten und der Brühe ablöschen und aufkochen. Zum Schluss die Milch und Crème Fraîche unter die Hackmasse mengen.

Die Reisnudeln roh zufügen, unterrühren. In eine ofenfeste Form füllen und den Käse darüberbröseln. Ich habe zusätzlich noch etwas Ziegenfrischkäse darüber gegeben. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/) ca. 30 Minuten backen. Den Thymian waschen, trocken schütteln, Blättchen grob von den Stielen zupfen. Den Auflauf herausnehmen, mit 1 TL Olivenöl beträufeln und mit Thymian bestreuen. Fertig

Ursprüngliches Rezept: lecker.de

Millirahmstrudel (Milchrahmstrudel)

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Ich war schon fleißiger mit meinen Posts, aber es geht nicht immer alles so, wie man es sich erträumt. Berufliche Neuorientierung und ein paar andere Gründe haben mich gebremst. Jetzt ist alles auf einen guten Weg gebracht und ich hoffe, ich bin wieder fleißiger mit meinen Rezepten. Meine neuen Kollegen sollen zu meinem Einstand einen Millirahm-Strudel bekommen und ich habe mich für einen Probe-Strudel entschieden. Ich finde ihn optisch schon mal nicht schlecht und geschmacklich hat er uns auf jeden Fall überzeugt. Ich möchte Euch das Rezept auf keinen Fall vorenthalten.

Zutaten für eine kleine Form oder Backreine:

Topfenfüllung:
1 Prise Salz
4 Eier
90 g Butter
etwas Zitronenabrieb
1 TL Vanillezucker
110 g Zucker
250 g Saure Sahne
30 g Mehl
400 g Topfen (halbfett)
3 Strudelteigblätter
15 g Butter (für die Reine)
100 g zerlassene Butter (für den Strudel)

Eiermilch:
3 Eier
250 ml Milch
20 g Puderzucker
1 TL Vanillezucker

Zubereitung:

Topfenfüllung:
4 Eiweiß mit dem Zucker, einer Prise Salz und dem Vanillezucker schön steif schlagen. Die zimmerwarme Butter mit dem Eidotter und der geriebener Zitronenschale schaumig rühren. Den Topfen und die Saure Sahne abtropfen lassen und unterrühren. Dann den Eischnee und das Mehl vorsichtig mit dem Schneebesen unterheben. Das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform oder Reine ausbuttern. Die einzelnen Strudelteigblätter nacheinander auf ein sauberes Geschirrtuch legen und mit der zerlassenen Butter bestreichen. Die Topfenmasse auf einem Drittel verteilen und dabei drauf achten, dass genug Rand zum Einschlagen übrig bleibt. Den Strudel vorsichtig mit dem Geschirrtuch einrollen, die Enden festdrücken und umschlagen. Die einzelnen Strudel in die gebutterte Form legen und mit der flüssiger Butter bestreichen. Die Millirahmstrudel für 20 Minuten im vorgeheizten Backrohr backen.

Eiermilch:
Die Eier mit der Milch dem Staubzucker und einem Teelöffel Vanillezucker mit dem Schneebesen glatt rühren. Nach der 20 Minuten Backzeit die Eiermilch über die Strudel gießen und diese weitere 20 Minuten goldgelb backen, zum Schluss mit Staubzucker bestreuen.

Wildschwein-Gulasch mit Spätzle

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Einen sehr lieben Freund und Kollegen, Lord Asmodis, hatte sich von mir ein Hirschgulasch gewünscht. Leider konnte ich keinen Hirschen erlegen, aber ein Wildschweinchen lief mir vor die Füße. Aus dem Wildschweinchen habe ich ein feines Gulasch gezaubert und als Beilage habe ich selbstgemachte Spätzle gereicht.

Zutaten: für 4 Personen

650 g Wildschweinfleisch
2 – 3 Knoblauchzehen
Salz
2 TL getrockneter Majoran
1 TL Wildgewürz
½ TL getr. Thymian
2 EL Olivenöl zum Anbraten
2 – 3 mittelgroße Zwiebeln
100 g durchwachsener Speck
1 Lorbeerblatt
400 ml trockener Rotwein
400 ml Wildfond
Salz
Pfeffer
1 – 2 TL Johannisbeermarmelade

 

Für die Zubereitung vom Rezept Wildschwein – Ragout, wird zuerst das Fleisch kurz unter kaltem Wasser gewaschen, mit einem Küchentuch trocken getupft. Anschließend mit einem Messer in gulaschgroße Fleischwürfel geschnitten. Knoblauchzehen schälen, auf einem Küchenbrett in kleine Stücke schneiden, anschließend zusammen mit 1 TL Salz mit einem breiten Messer zu einer Knoblauchpaste zerdrücken. Diese Paste wiederum mit den getrockneten Kräutern vermischen und die Wildschwein- Fleischwürfel damit einreiben. Etwa 15 Minuten zum Einziehen der Gewürze und dem Knoblauch ruhen lassen. Zwiebeln schälen, in kleine Würfel schneiden dann noch den durchwachsenen Bauchspeck in Würfel schneiden. 2 EL Olivenöl in einem Kochtopf erhitzen, die gewürzten Fleischwürfel darin anbraten dann die Speckwürfel hinzugeben, ebenfalls mit anbraten. zuletzt die Zwiebelstückchen mit in den Topf geben, mit dem Rührlöffel gut unterheben und zusammen mit dem Fleisch etwas anschmoren lassen.

Das Wildschweinragout mit einem Teil der Weinmischung ablöschen, Lorbeerblatt hinzugeben und mit geschlossenem Deckel, etwa 75 – 90 Minuten langsam weiter schmoren lassen. Immer wieder etwas von der bereit gestellten Flüssigkeit nachfüllen, damit das Gulasch nicht am Boden anbrennt. Nach 75 Minuten das Fleisch kosten, ob es weich genug ist, das Lorbeerblatt entfernen. Wenn dies der Fall ist, das Ragout für die gewünschte Soßenmenge mit Brühe oder Wasser auffüllen. 2 TL Maisstärke, oder je nach Soßenmenge auch mehr, in etwas kaltem Wasser verrühren, den Kochtopf mit dem Wildschweinragout zur Seite ziehen, das Stärkegemisch zur Soße geben und sofort mit einem Rührlöffel unterrühren.
Anschließend das Ragout unter Rühren aufkochen und noch langsam bei zurückgedrehter Heizstufe, ein paar Minuten weiter köcheln lassen. Nach persönlichem Geschmack mit Salz, grob gemahlenem Pfeffer, oder Pfeffer fein gemahlen, etwas zusätzlichen Wein und 1 – 2 TL von einer säuerlichen Marmelade wie Johannisbeergelee, daruntermischen.

Waldpilzrahmsüppchen

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Diese Vorspeise, das Waldpilzrahmsüppchen, ist Bestandteil eines Menüs, das ich für unseren lieben Freund und Radiokollegen Lord Asmodis gekocht habe. Er ist einer der wenigen Menschen, für dich ich mich noch gerne in die Küche stelle und aufwendig koche. Unser Menü an diesem schönen und eisigkalten Wintertag war: Vorspeise – Waldpilzrahmsüppchen, Hauptspeise – Wildschweingulasch mit selbstgemachten Spätzle, Dessert – Rose-Champagner-Gelee mit Baiser und rotem Pfeffer. Aber alles schön der Reihe nach, fangen wir mit der Vorspeise an.

Zutaten für 4 Personen:

600 g gemischte Waldpilze (gefrorene Waldpilzmischung und ein paar getrocknete Steinpilze)
1 kl. Pack Egerlinge
1 Zwiebel
2 EL Butter
50 g Mehl
1 1/2 l Gemüsebrühe (ich 1 l Gemüsebrühe und 0,5 l Weißwein)
100 g Sahne
1 Lorbeerblatt
1 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer
etwas Zitronensaft
4 EL Crème fraîche
8 frische Egerlinge zur Deko

Zubereitung:

Die Pilze auftauen lassen und nochmal per Hand verlesen. Von den frischen Pilzen die Stielenden abschneiden und grob würfeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, die Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebel darin andünsten. Jetzt die gefrorenen Pilze und die frischen Pilze dazugeben und bei starker Hitze ca. 3 Min. anbraten. Das Mehl drüber stäuben und unterrühren, den Wein und die Brühe dazu gießen und aufkochen. Die Sahne und das Lorbeerblatt hinzufügen und das Waldpilzsüppchen bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. köcheln lassen, dann das Lorbeerblatt entfernen und das Süppchen fein pürieren. Die Pilze für die Garnitur mit wenig Butter in einer kleinen Pfanne hellbraun anrösten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

 

Das Waldpilzsüppchen in tiefen Tellern anrichten und nach Belieben jeweils mit 1 Klecks Crème Fraîche und den angebratenen Pilzen garnieren.