Muscheln „Korsische Art“ mit Rosmarinkartoffeln

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Gestern hatten wir bei Radio Darkfire , anlässlich des Karneval-/Faschings-Beginn ein Nonstop „Streamschubbsen“ und das Ganze ging weit über 14 Stunden. „Streamschubbsen“ heißt, dass ein Moderator 30 Minuten sendet und dann an den nächsten Kollegen abgibt (den Stream zum nächsten Modi weiterschubbst) und das immerfort. Es musste schnell gehen mit dem Essen und ich konnte in den Pausen schon das Gemüse schnippeln und die Kartoffeln vorbereiten. Dann nur noch die Muscheln kochen, etwas Sud für das Gemüse abschöpfen und schon ist das Gericht fertig.

Zutaten Muschen

2 kg Miesmuscheln (aussortiert*, gewaschen und geputzt)
1 Metzgerzwiebel
Muschelgewürz
250 ml Weißwein
250 ml Wasser

Zubereitung

Die Zwiebel in Würfel schneiden, in einem Topf mit Öl glasig andünsten und dann mit Wasser und Wein aufgießen. Den Wein-Zwiebelsud aufkochen und die Muscheln in den Topf geben und etwa 15 Minuten bei mittlerer Hitze im geschlossenen Topf köcheln lassen.

Zutaten Gemüse-Sauce

1 Stange Lauch
1 Fenchelknolle
2 Karotten
50 g Butter
1-2 EL Maisstärke (ich habe es weggelassen)
250 g Saure Sahne (ich habe Creme Fraiche genommen)
2 TL Rosenpaprika

Zubereitung

Sellerie und Karotten schälen und in kleine Würfel oder Stifte schneiden. Den Lauch der Länge nach halbieren und in feine Halbringe schneiden. Fenchel ebenfalls in Würfelchen oder Streifen schneiden und mit dem Lauch waschen. Butter in einem Topf schmelzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze darin andünsten.

Die Muscheln mit einem Schaumlöffel aus dem Sud nehmen, beiseite stellen und warm halten. Den Muschelsud zum Gemüse geben (ich habe nicht alles genommen) und nochmals aufkochen lassen. Die Saure Sahne dazu geben und mit Meersalz und Rosenpakrika pikant abschmecken.

 

Rosmarin-Kartoffeln

Kartoffeln schälen und vierteln, mit Olivenöl, Rosmarin und Meersalz gut vermengen. Im Backofen bei 200 Grad 20 Minuten garen, bis sie leicht gebräunt sind. Kurz mit einer Gabel testen, ob sie gar sind.

Guten Appetit

 

*FRISCHECHECK BEI MUSCHELN

Die Frische von Muscheln kann ganz einfach getestet werden: Vor der Zubereitung müssen die Schalenhälften geschlossen sein. Schließen sich leicht geöffnete Muscheln durch den sogenannten Klopftest wieder, dürfen sie ebenfalls in den Kochtopf. Nach dem Kochen dürfen nur die geöffneten gegessen werden.

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Manja’s Kürbissuppe

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Heute gab es eine sehr leckere Kürbis-Gemüse-Suppe von meiner lieben Kollegin Manja. Ich kenne sie ja nur mit Kokosmilch, aber mit Schmelzkäse war mir das neu und ich war sehr sehr neugierig. Sie hat uns so gut geschmeckt, ich konnte schon als ich mit Abschmecken fertig war, nicht aufhören zu probieren. Wer also mal Lust auf die „etwas andere Kürbissuppe“ hat, unbedingt nachkochen. An dieser Stelle, vielen lieben Dank Manja.

Zutaten:

1 Hokaido-Kürbis
1 Bund Suppengrün (ich nur Sellerie, zwei Karotten und eine Petersilienwurzel)
1 Metzger-Zwiebel (oder zwei kleine Zwiebeln)
750 ml Gemüsebrühe
1 Pack Schmelzkäse
1 Pack Kräuter-Schmelzkäse
Salz, Pfeffer, Curry, Zimt und 1 EL Honig (Imkerei Tobias Schwedler)

Zubereitung:

Kürbis halbieren und entkernen. Kürbis, Zwiebel und das Suppengemüse in grobe Stücke schneiden. Etwas Puderzucker karamellisieren und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Das Suppengemüse und den Kürbis mit Sesamöl ca. 5 Min andünsten lassen, bis es süßlich duftet, dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und 15 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer alles pürieren und mit den Gewürzen und dem Honig abschmecken und dann den Schmelzkäse hinzufügen.

Dazu schmecken geröstete Weißbrotstücke (Croutons) – bei uns gab es getoastetes Toastbrot dazu – weil ich kein Croutonfan bin.

Cheesecake-Schnitten mit Brombeer-Kompott

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Dieser Kuchen ist einer meiner absoluten Lieblingskuchen. Ich wusste gar nicht, dass ich so sehr auf Brombeeren abfahre, weil wo bekommt man heute noch Brombeeren am Strauch und die in den Schüsselchen sind immer kurz vorm kaputt geben, oder sie schmecken nach nichts oder einfach nur sauer. Hier kann ich nicht sagen, was mir besser schmeckt, der Cheesecake oder das Kompott. Aber beides zusammen ist einfach unbeschreiblich lecker und meine Liebe zu Brombeeren ist jetzt geweckt. Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken will, das Rezept habe ich bei zimtkeks&apfeltarte gesehen. Ein Blog dem ich neben ein paar anderen sehr regelmäßig besuche und mir die Lippen lecke, weil ich dort eben so unbeschreibliche Rezepte finde, wie auch das nachfolgende.

Zutaten:

Für eine quadratische Form 23 x 23 oder eine Springform 24 cm:
175 g Vollkornkekse (ich habe Butterkekse genommen)
80 g Butter
400 g Frischkäse
Abrieb einer Zitrone
200 g Schmand oder Saure Sahne (ich habe Schmand genommen)
100 g Zucker
1 EL Zitronensaft
1 TL Vanille-Paste (ich habe den Inhalt einer Vanilleschote genommen)
2 Eier
400 g Brombeeren
4 EL Zucker
1 EL Zitronensaft
75 ml roter Traubensaft
1 gestr. EL Speisestärke

Zubereitung:

Die Kekse in einem Zerhacker zerkleinern oder in einen Gefrierbeutel mit dem Fleischklopfer oder einer Kasserolle klein machen. Die Butter schmelzen und mit den Keksbröseln vermischen. Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten und dann die Keks-Butter-Mischung auf dem Boden festdrücken. Den Backofen auf 175°C (150°C Umluft). Den Keksboden für 10 Minuten im vorgeheizten Backofen vorbacken, danach auskühlen lassen. Inzwischen alle Zutaten für den Cheesecakemasse miteinander vermengen. Auf den abgekühlten Boden geben und für ca. 30 Minuten backen. (mit einer Schale mit Wasser im Ofen, wird die Chance geringer, dass der Cheesecake einreißt).
Für das Brombeer-Kompott, die Brombeeren vorsichtig waschen und verlesen. 300 g Brombeeren mit dem Zucker, dem Traubensaft und dem Zitronensaft in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze köcheln, bis die Brombeeren zerfallen. Die Speisestärke mit etwas Saft glatt rühren und zu den Brombeeren geben. Kurz aufkochen, vom Herd nehmen und sobald die Brombeer-Masse etwas abgekühlt ist, die restlichen 100 g Brombeeren dazu geben. Zur Seite stellen.
Den Cheesecake abkühlen lassen und dann für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Zusammen mit einem Klecks Kompott servieren.

Aprikosentarte mit Skyr und Streuseln

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Seit einiger Zeit gibt es was Neues im Kühlregal – eine Mischung aus Joghurt und Quark – der Name lautet Skyr. Der Legende nach brachten die Wikinger Skyr im 9. Jahrhundert nach Island – und zwar, um die Milch für den langen Winter haltbarer zu machen. Vergleichbar ist Skyr mit Joghurt oder Quark. Verwendet wird entrahmte Kuhmilch (früher auch vom Schaf), weshalb der Island-„Joghurt“ nur wenig Fett (zwischen 0,2 und 0,5 Prozent) enthält.Mit einem Proteingehalt von 11 Prozent, ist Skyr außerdem der perfekte Workout-Snack. Seinen Kalziumspeicher kann man mit ein paar Löffeln Skyr ebenfalls auffüllen.
Dass wenn ich ein Kuchenrezept mit Skyr lese, wo ich ihn doch total gerne esse, noch dazu mit Aprikosen, dass dann meine Neugierde und mein „Back-Verlangen“ geweckt ist, ist ja wohl sonnenklar. Die Fotos im Blog von Zimtkeks&Apfeltarte, unsere Liebe zu Streuselkuchen haben dann ihr übriges getan und schon stand ich in der Küche. Dabei herausgekommen ist eine megaleckere Tarte und ich werde den sicher noch öfters backen, weil diese uns so gut geschmeckt hat. Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

Für eine Tarte von Ø 24 cm:
50 g weiche Butter
2 EL Zucker
200 g Mehl
1 TL Backpulver
100 ml Milch

Creme:

200 g Skyr natur
200 g Schmand
Abrieb einer halben Bio-Zitrone
3 EL Zucker (wenn’s süßer sein soll, der nehme noch etwas mehr Zucker)
1 EL Speisestärke
400 g Aprikosen

Streusel:

75 g Butter
50 g Zucker
100 g Mehl
1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker

Zubereitung:

Die weiche Butter mit dem Zucker aufschlagen, das Mehl mit dem Backkpulver vermischen, dann abwechselnd mit der Milch in die Butter-Zucker-Masse einrühren. Eine Tarte- oder Springform ausfetten und den Teig gleichmäßig darin verteilen, dabei einen kleinen Rand ausbilden.
Die Zutaten für die Creme mit dem Handrührer cremig rühren, die Aprikosen waschen und halbieren. Creme auf den Boden der Tarte verstreichen, die Aprikosen mit der Schnittfläche nach unten in die Creme legen.
Den Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen.
Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer bröselig rühren. Dann nochmal mit der Hand die Streusel verkneten, bis sie die richtige Größe haben. Gleichmäßig auf der Tarte verteilen. Die dann Tarte im vorgeheizten Backofen für 40 – 45 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen, in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Gitterrost komplett auskühlen. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. Mir persönlich schmeckt sie eiskalt am Besten, meinem Mann dagegen lauwarm 🙂

 

Merveilleux – Baisertörtchen mit Salzkaramell & Erdnusskrokant

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Meine Blogfreundinnen kennen meine Nachbackliste, die ich immer dann rauskrame, wenn ich Rezepte bzw. Blogeinträge lese und dann beschließe, dass ich das Rezept unbedingt nachbacken muss. Diesmal las ich ein Rezept von meiner Blogfreundin Maren von „Malus Köstlichkeiten“ und ich war bei den Fotos schon hin und weg. Oft kann ich es nicht erwarten, manchmal klappt es auch nicht so schnell wie ich es mir vorstelle, aber diesmal habe ich es genau eine Woche ausgehalten und gestern war es dann soweit. Ich habe Erfahrung im karamellisieren von Nüssen, ich habe schon öfters Karamellcreme hergestellt und Baiser habe ich auch schon mehrfach gebacken. Also war laut Rezept nichts, womit ich nicht schon Erfahrung hätte und dementsprechend entspannt bin ich die Merveilleux angegangen. Es hat unheimlich Spaß gemacht, die Baiser zu backen, dann davon schon ein bisschen zu naschen. Die Erdnüsse zu karamellisieren und dann de Karamellcreme herstellen, den Finger abzulecken, den Geruch von beidem einzusaugen – eine wahre Freude kann ich Euch sagen. Das Resultat – unbeschreiblich und unglaublich lecker. Uns haben sie total gut geschmeckt, der Arbeitskolleg meines Mannes – der Geburtstag hatte und die Nachbarin – wir sind uns einig – ein echtes Geschmackserlebnis. Hier für Euch das Rezept, ihr solltet es tatsächlich versuchen. Diese wunderbare Köstlichkeit entsteht in vier Schritten.

Für 8-10 Merveilleux Törtchen (Schaumkussgröße)

Baiser:

2 Eiweiß (ca. 70 g)
70 g Zucker
70 g Puderzucker
1 Pr. Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 90 Grad vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Das Eiweiß, mit Salz, in einer fettfreien Schüssel steifschlagen und dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Den Puderzucker drüber sieben und vorsichtig unterheben, ohne dabei den Eischnee zusammenfallen zu lassen. Die Masse in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle (14 mm) füllen und mit senkrecht gestellter Spitze Kreise von 5-6 cm Durchmesser aufspritzen. Darauf achten, dass jedes Baiserplätzchen mit einer kleinen kreisförmigen Bewegung abschließt. Es soll kein Zipfelchen entstehen (ich hab diese, mit einem feuchten Finger glatt gestrichen). Die Baisers jetzt 90 Minuten, bei 90 grad trocknen lassen. Danach bei offener Backofentür abkühlen lassen. In der Zeit den Erdnusskrokant herstellen.

Erdnusskrokant:

150 g gehackte, gesalzene Erdnüsse
90 g Zucker
30 ml Wasser

Zubereitung

Die Erdnüsse hacken, danach den Zucker, mit dem Wasser, in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Hat der Zuckersirup 120 Grad erreicht (mit einem Zuckerthermometer messen), die gehackten Erdnüsse dazugeben und bei mittlerer Hitze, unter ständigem Rühren, goldbraun karamellisieren lassen. Auf einem Stück Backpapier verteilen und komplett abkühlen lassen. Sollte der Krokant zu sehr zusammenkleben, in einen Gefrierbeutel füllen und vorsichtig mit dem Rollholz darauf klopfen.

Karamellcreme mit Salzkristallen:

Zutaten für 2 Gläser à 200 ml

200 g Zucker
100 g Sahne
150 g Butter gesalzen,
oder zur ungesalzenen Butter 2-3 g Meersalz
oder Fleur de Sel geben

 

Den Zucker, mit 50 g Wasser, in einen kleinen Topf (14-16 cm) geben und 5 Minuten zur Seite stellen. Die kalte Butter schon mal in Würfelchen schneiden. Die Zucker-Wasser-Mischung, auf mittlerer Hitze, zum goldbraunen Karamell kochen. Nicht im Topf herumrühren, leichtes Schwenken genügt. Wenn das das Karamell eine goldgelbe Farbe hat, wird es mit der kalten Sahne abgelöscht. Sollte jemand ungesalzene Butter verwenden, so gibt man jetzt das Salz mit hinein. Acht geben, es schäumt ganz schön. Mit einem hitzebeständigem Holzlöffel alles gut verrühren. Um die perfekte Konsistenz zu erhalten, wird mit dem Zuckerthermometer die Temperatur kontrolliert, hat sie genau 108°C erreicht, nimmt man den Topf vom Herd und gibt die gewürfelte Butter hinzu. Mit einem Pürierstab die Creme aufrühren, bis alles gut verbunden ist. Die Karamell-Creme in ein vorbereitetes Glas füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Man kann anstatt dem Salz oder der Salzbutter, auch Fleur de Sel in die Karamell-Creme geben, dann aber erst nach dem aufemulgieren unterrühren, dass die kleinen Salzkristalle möglichst lange erhalten bleiben. Man kann natürlich auch kann aber auch gekauftes Karamell (z.B. von Bonne Maman) verwenden.

Karamellsahne:

100 g Salzkaramellcreme (Rezept s.o.)
50 g Mascarpone
280 g Schlagsahne 35%

Zubereitung 

Die Karamellcreme mit dem Mascarpone verrühren, die Sahne steif schlagen und unter die Karamellcreme ziehen. Wir haben, wegen der doch sommerlichen Temperaturen, die Creme erst mal im Kühlschrank fester werden lasse (30 Minuten).

Herstellung der Törtchen:

Den Erdnusskrokant und das Salzkaramell bereitstellen. Ein Törtchen besteht immer aus zwei Baisers. Dafür den ersten Baiser mithilfe einer kleinen Palette oder einem Messer etwas Karamellsahne kuppelförmig aufstreichen. In die Sahne mittig eine kleine Mulde drücken und mit etwas Salzkaramell füllen. Sollte das Salzkaramell etwas zu zu fest sein, ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmen. Auf die Kuppel wird nun der zweite Baiser gesetzt. Nun muss alles komplett mit einer Schicht Karamellsahne bestrichen werden (ca. 5 mm) und dann vorsichtig in dem Erdnusskrokant wälzen. Das ist etwas tricky, aber je kühler die Hände sind, um so leichter ist die Verarbeitung. Die Törtchen jeweils vorsichtig herausnehmen, auf eine Platte oder einen Teller geben und sofort in den Kühlschrank stellen. Bis zum Servieren sollten die Merveilleux mindestens 2 Stunden, am besten über Nacht durchziehen. Am folgenden Tag sind sie richtig schön weich und soft. Es gibt keine Angaben über Haltbarkeit, wir haben sie in zwei Tagen vernascht.

Griespudding mit Zwetschgenkompott

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Während meinem Krankenhausaufenthalt 2015 und nach meiner OP haben sie mir zweieinhalb Tage, dreimal täglich Griesbrei gebracht und nach dem zweieinhalbsten Tag war ich kurz davor das Tablett zu werfen, weil ich einfach keinen Gries mehr sehen konnte. Mein Wutausbruch hat mir aber zumindest eine Suppe beschert. Ich hatte keine Lust mehr auf Griesschnitten – geschweige denn, auf Griespudding. Das hat angehalten, bis ich den Blog vom Knusperstübchen, den Griespudding gesehen habe. Die Bilder waren so ansprechend und ich konnte den Geschmack förmlich auf der Zunge schmecken. Gestern abend war es dann soweit, wir hatten nicht besonders viel zu Abend gegessen und der Griespudding sollte das Dessert sein. Mir schmeckt er persönlich kalt besser als war, meinem Mann schmeckt er warm besser. Ach das Rezept für das Zwetschgenkompott ist sensationell lecker. Ich hoffe, er schmeckt Euch auch so gut wie uns.

Zutaten:

Griespudding

600 ml Milch
70 g Weichweizengrieß
90 g Zucker
1 EL Vanillezucker
Prise Zimt
1 Ei
1 Eigelb
100 ml Sahne

Zwetschgenkompott

1 kg Pflaumen
80 g brauner Zucker
1 EL Vanillezucker
1 TL Zimt
1 TL Speisestärke

 

Griespudding:

Die Milch zum Kochen bringen. Das Ei, das Eigelb, den Zucker und den Vanillezucker cremig verrühren. Den Grieß in die kochende Milch einrühren, vom Herd nehmen und die Zucker-Ei-Mischung einrühren. Die Griesmasse zurück auf den Herd stellen und unter ständigem Rühren aufkochen bis die Masse stark eindickt. Sahne cremig
aufschlagen, sie muss nicht steif geschlagen sein und dann in die Grießmasse einrühren. Wer möchte kann den Griespudding mit einer Prise Zimt verfeinern.
In kalt-ausgespülte Gläser, oder in kalt-ausgespülte Formen füllen. Die Gläser kalt stellen oder noch warm mit Kompott füllen. Vor dem Servieren Grießpudding entweder auf einen Teller stürzen – ich hab ihn in den Gläsern gelassen. Mit Kompott servieren.

Zwetschgenkompott:

Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen, dann die Zwetschgen in einen Topf geben, Flüssigkeit mit 100 ml Wasser zum Kochen bringen und warten bis die Zwetschgen weich gekocht sind. Die Speisestärke in etwas Wasser anrühren und in das Kompott rühren. Weiter rühren bis die Masse eindickt ist, dann kühl stellen.

Zwetschgen-Rohrnudeln

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Immer wenn ich in der Bäckerei dort die Rohrnudeln liegen sehe, fallen mir die Rohrnudeln meiner Großmutter ein. Leider sind sie ihr in ihrem Gasherd, immer sehr dunkel geraten. Deswegen hab ich sie seit dem sie von uns gegangen ist, in der Bäckerei genossen, wo sie so schön hell und sanft gebacken waren. Mein Vater sagte immer spaßeshalber, ach gibt’s wieder Briketts. Gemocht hat er sie genau so, wie der ganze Rest der Familie. Ich hatte mit ihr allerdings immer eine Auseinandersetzung, wenn sie sie mit Kirschen füllen wollte. Seit ich im Urlaub in Ungarn, kiloweise Kirschen gegessen habe und eine Frau meinte, die Würmer machen ihnen wohl nix aus, habe ich eine Wurmphobie. Da war wirklich in jeder Kirsche ein Wurm und seit dem esse ich keine Kirsche mehr, in die ich nicht einen Kontrollblick geworfen habe. Ja und so wurden auch alle Kirschen in den Rohrnudeln, meiner Kontrolle unterzogen. Ich mag sowieso am liebsten Zwetschgen in den Rohrnudeln und ich stelle immer mehr fest, dass Zwetschgen zu meinem absoluten Lieblingsobst gehören. Also in meine Rohrnudeln kamen natürlich Zwetschgen. Ich habe ein anderes Rezept genommen und sie sind mir wirklich gut gelungen. Oft waren sie am nächsten Tag immer ein bisschen fest und trocken, nein bei dem Rezept waren sie am Tag danach genau so fluffig, wie am Backtag.

Zutaten:

500 g Mehl
2 Eier
125 ml lauwarme Milch
50 g Zucker
20 g Hefe oder ein Päck. Trockenhefe
8 Würfelzucker (habe ich weggelassen)
Fett und Butter für die Raine
Butter zum Bestreichen
Zucker zum Bestreuen

 

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Kuhle hineindrücken. Die frische Hefe in eine Tasse mit lauwarmer Milch bröseln und einem TL Zucker verrühren bis sie sich aufgelöst hat und in die Kuhle des Mehls geben. Mit etwas Mehl anrühren. Kurz gehen lassen. (Die Bayern nennen das Dampferl/den Vorteig). Verwenden man Trockenhefe, kann man sich den Vorteig sparen. Einfach die Trockenhefe in die Kuhle geben, dann die lauwarme Milch darauf und kurz verrühren.

Die restlichen Zutaten nun in die Schüssel geben und mit dem Knethaken verkneten. Ich habe den Teig noch zweimal durchgeknetet und wieder gehen lassen. Ist er das letzte Mal auf etwa die doppelte Größe gegangen herausnehmen und ein letztes Mal kräftig durchkneten und aus dem Teig Kugeln formen. Für eine kleinere Raine ca. 8 Kugeln. Für eine größere ca. 10 Kugeln. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Wer will kann in je eine Zwetschge und 1 Stück Würfelzucker geben. Mir ist das zu süß, darum bekommen meine Zwetschgen keine Zuckerwürfelchen. Je eine Zwetschge (ich habe 1 1/2 Zwetschgen genommen) in die Mitte jeder Kugel geben und mit dem Teig gut verschließen.

In eine gefettete und gezuckerte Raine legen. Bei 160 – 180 Grad ca. 30 – 40 Minuten backen. Immer wieder mit Butter bestreichen.

Wenn die Rohrnudeln schön braun sind, aus dem Ofen nehmen. Kurz stehen lassen und anschließend auf ein Blech stürzen. Wenn sie noch warm sind, mit Zucker bestreuen.

Melonen-Smoothie

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Heute hat man uns ja Temperaturen bis 28 Grad angekündigt und da wir beide Wassermelonen sehr mögen, eigentlich alle Melonen, haben wir uns gestern eine schöne Wassermelone gekauft. Ich habe ein bisschen nach Rezepten geguckt und wir haben uns für eines mit Ahornsirup und Zimt entschieden. Wir würden ein bisserl mehr Zitronensaft nehmen, aber ansonsten ein tolles Rezept. Es schmeckt total lecker und erfrischt unheimlich.

Zutaten:

700 g Wassermelone (in Stücke geschnitten)
1 EL Ahornsirup
1/4 TL Zimt
Saft von einer halben Zitrone (bei uns von einer Zitrone)
8-10 Eiswürfel

 

Zubereitung:

Alle Zutaten in den Mixer, ggf ein paar Eiswürfeln später hinzufügen. Dann zu einer „smoothigen“ Masse mixen und sofort genießen.

Tonkabohnen Erdbeereis

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Wir haben meine Ersatzmama zum Grillen eingeladen und ich wollte ein leichtes, aber dennoch ausgefallenes Dessert zum Abschluss reichen. Zum Kaffee sollte es Cake Pops geben und alles sollte irgendwie doch zusammenpassen. Ich bin ja recht häufig auf fremden Blogs unterwegs und bei Lisbeths Cupcakes & Cookies habe ich dieses Tonkabohnen Erdbeereis entdeckt. Alleine schon das Eis in den Gugelhupfförmchen fand ich zuckersüß und Erdbeeren und Tonkabohne habe ich erst in einer Marmelade versucht und finde es eine fast göttliche Verbindung. Allerdings ist Vorsicht geboten, weil das Aroma der Tonkabohne doch sehr intensiv ist. Ich habe also das Erdbeereis versucht, es ist wunderbar gelungen und geschmacklich auch total gut angekommen. Ein liebes Dankeschön an Lisbeth für dieses tolle Rezept.

Zutaten für 6 Gugelhupfförmchen

200 ml kalte Sahne
200 ml kalte, gezuckerte Kondensmilch
250 g frische Erdbeeren (TK Ware geht auch)
1 EL Honig
Abrieb einer halben Tonkabohne
6er Silikon-Gugelhupfförmchen

Zubereitung:

Einen EL Honig mit den Erdbeeren aufkochen, durch ein feines Sieb passieren und den Tonkabohnenabrieb unterrühren und ein auskühlen lassen. Die kalte Sahne steif schlagen, die Kondensmilch zu der geschlagenen Sahne geben und kurz auf höchster Stufe zu einer festen Creme mixen. Die Eismasse in die Gugelhupfförmchen füllen und mit einem Stück Klarsichtfolie abdecken. Für mindestens 5 Stunden in den Gefrierschrank stellen, besser über Nacht.
Die Masse ergibt 1 Liter Eiscreme und hält sich ca. 14 Tage.
Ich habe die Förmchen mit Erdbeeren und Schlagsahne dekoriert

Marinierte Zucchinis mit geräuchertem Schinken und Grissinis

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Dieses Gericht hatte ich schon vor ein paar Wochen unserem Besuch als Vorspeise serviert. Leider ist es Trubel untergegangen, ich möchte es aber unbedingt in meinem Blog vorstellen. Ich gestehe, ich bin nicht der große Zucchini-Fan, weil es mir immer ein wenig an Geschmack bei der Zucchinis fehlt. Wenn man der Zucchini aber Aromen an die Seite stellt, dann wird daraus ein sehr feines Gemüse. Ich habe meinen Zucchinis weißen Balsamico, mit Zitronen aromatisiertes Olivenöl, Salz und weißen Pfeffer an die Seite gestellt und siehe da, es kommt zu einer sehr feinen Geschmacksentwicklung. Gerade dieses Gericht ist in der warmen Jahreszeit, die auf uns zukommt sehr geeignet, als erfrischende Vorspeise. Unsere Gäste waren total begeistert. Wir haben dieses Gericht mal ein einem sehr feinen Restaurant, dem „Alle Rose“ in Salo als Vorspeise serviert bekommen.

Zutaten für 6 Personen:

2 Zucchinis (gewaschen)
1/4 L Gemüsebrühe
4 EL weißen Balsamico
6 EL Weißwein
4 EL Olivenöl mit Zitronenaroma
Zucker
Salz
Weißer Pfeffer

12 Scheiben San Daniele oder Parmaschinen

Grissinis (ich habe sie aus fertigem, gekühlten Blätterteig mit schwarzem Sesam selbst gebacken)

Zubereitung:

Die gewaschenen Zucchinis in Stifte schneiden und in der Gemüsebrühe und dem Weißwein kurz blanchieren. Absieben, den Sud auffangen und zur Seite stellen. Aus dem Sud, Balsamico, Salz, Pfeffer und zum Schluss dem Olivenöl eine Art Dressing herstellen (pikant nach Geschmack abschmecken) und die Zucchinis dazugeben. Für ca 2 Stunden ziehen lassen und kalt stellen. Beim Eintreffen des Besuches den Zucchini-Salat auf einem Teller anrichten, nochmals einen kleinen Spritzer Olivenöl drauf geben. Nun den geräucherten Schinken und die Grissinis auf dem Teller anrichten und servieren.