Wildschwein-Gulasch mit Spätzle

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Einen sehr lieben Freund und Kollegen, Lord Asmodis, hatte sich von mir ein Hirschgulasch gewünscht. Leider konnte ich keinen Hirschen erlegen, aber ein Wildschweinchen lief mir vor die Füße. Aus dem Wildschweinchen habe ich ein feines Gulasch gezaubert und als Beilage habe ich selbstgemachte Spätzle gereicht.

Zutaten: für 4 Personen

650 g Wildschweinfleisch
2 – 3 Knoblauchzehen
Salz
2 TL getrockneter Majoran
1 TL Wildgewürz
½ TL getr. Thymian
2 EL Olivenöl zum Anbraten
2 – 3 mittelgroße Zwiebeln
100 g durchwachsener Speck
1 Lorbeerblatt
400 ml trockener Rotwein
400 ml Wildfond
Salz
Pfeffer
1 – 2 TL Johannisbeermarmelade

 

Für die Zubereitung vom Rezept Wildschwein – Ragout, wird zuerst das Fleisch kurz unter kaltem Wasser gewaschen, mit einem Küchentuch trocken getupft. Anschließend mit einem Messer in gulaschgroße Fleischwürfel geschnitten. Knoblauchzehen schälen, auf einem Küchenbrett in kleine Stücke schneiden, anschließend zusammen mit 1 TL Salz mit einem breiten Messer zu einer Knoblauchpaste zerdrücken. Diese Paste wiederum mit den getrockneten Kräutern vermischen und die Wildschwein- Fleischwürfel damit einreiben. Etwa 15 Minuten zum Einziehen der Gewürze und dem Knoblauch ruhen lassen. Zwiebeln schälen, in kleine Würfel schneiden dann noch den durchwachsenen Bauchspeck in Würfel schneiden. 2 EL Olivenöl in einem Kochtopf erhitzen, die gewürzten Fleischwürfel darin anbraten dann die Speckwürfel hinzugeben, ebenfalls mit anbraten. zuletzt die Zwiebelstückchen mit in den Topf geben, mit dem Rührlöffel gut unterheben und zusammen mit dem Fleisch etwas anschmoren lassen.

Das Wildschweinragout mit einem Teil der Weinmischung ablöschen, Lorbeerblatt hinzugeben und mit geschlossenem Deckel, etwa 75 – 90 Minuten langsam weiter schmoren lassen. Immer wieder etwas von der bereit gestellten Flüssigkeit nachfüllen, damit das Gulasch nicht am Boden anbrennt. Nach 75 Minuten das Fleisch kosten, ob es weich genug ist, das Lorbeerblatt entfernen. Wenn dies der Fall ist, das Ragout für die gewünschte Soßenmenge mit Brühe oder Wasser auffüllen. 2 TL Maisstärke, oder je nach Soßenmenge auch mehr, in etwas kaltem Wasser verrühren, den Kochtopf mit dem Wildschweinragout zur Seite ziehen, das Stärkegemisch zur Soße geben und sofort mit einem Rührlöffel unterrühren.
Anschließend das Ragout unter Rühren aufkochen und noch langsam bei zurückgedrehter Heizstufe, ein paar Minuten weiter köcheln lassen. Nach persönlichem Geschmack mit Salz, grob gemahlenem Pfeffer, oder Pfeffer fein gemahlen, etwas zusätzlichen Wein und 1 – 2 TL von einer säuerlichen Marmelade wie Johannisbeergelee, daruntermischen.

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Waldpilzrahmsüppchen

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Diese Vorspeise, das Waldpilzrahmsüppchen, ist Bestandteil eines Menüs, das ich für unseren lieben Freund und Radiokollegen Lord Asmodis gekocht habe. Er ist einer der wenigen Menschen, für dich ich mich noch gerne in die Küche stelle und aufwendig koche. Unser Menü an diesem schönen und eisigkalten Wintertag war: Vorspeise – Waldpilzrahmsüppchen, Hauptspeise – Wildschweingulasch mit selbstgemachten Spätzle, Dessert – Rose-Champagner-Gelee mit Baiser und rotem Pfeffer. Aber alles schön der Reihe nach, fangen wir mit der Vorspeise an.

Zutaten für 4 Personen:

600 g gemischte Waldpilze (gefrorene Waldpilzmischung und ein paar getrocknete Steinpilze)
1 kl. Pack Egerlinge
1 Zwiebel
2 EL Butter
50 g Mehl
1 1/2 l Gemüsebrühe (ich 1 l Gemüsebrühe und 0,5 l Weißwein)
100 g Sahne
1 Lorbeerblatt
1 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer
etwas Zitronensaft
4 EL Crème fraîche
8 frische Egerlinge zur Deko

Zubereitung:

Die Pilze auftauen lassen und nochmal per Hand verlesen. Von den frischen Pilzen die Stielenden abschneiden und grob würfeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, die Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebel darin andünsten. Jetzt die gefrorenen Pilze und die frischen Pilze dazugeben und bei starker Hitze ca. 3 Min. anbraten. Das Mehl drüber stäuben und unterrühren, den Wein und die Brühe dazu gießen und aufkochen. Die Sahne und das Lorbeerblatt hinzufügen und das Waldpilzsüppchen bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. köcheln lassen, dann das Lorbeerblatt entfernen und das Süppchen fein pürieren. Die Pilze für die Garnitur mit wenig Butter in einer kleinen Pfanne hellbraun anrösten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

 

Das Waldpilzsüppchen in tiefen Tellern anrichten und nach Belieben jeweils mit 1 Klecks Crème Fraîche und den angebratenen Pilzen garnieren.

Schaschlik-Spieße aus dem Ofen

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Hier kommt noch eines unserer Lieblingsgerichte, wo das Rezept schon ein bisserl in der Schublade vergessen lag. Ich spreche von Schaschlik-Spießen. Nicht diese Spieße, die in den Auslagen der Discounter liegen nein – selbst gemacht, im Ofen in einer leckeren Soße geschmort, der Geschmack von den Zwiebeln, dem Speck und dem Fleisch, der in die Soße wandert. Ich mach da immer gleich richtig viele, denn ich habe eine Vielzahl an Abnehmer und auch eingefroren und aufgetaut, ist es immer ein feines Gericht.

Zutaten für 4 Portionen (10 Spieße):

1 kg Schweinefleisch (Schweinenacken oder Schulter)
300 g Bauchspeck
4 mittlere Zwiebeln
4 Paprikaschoten
1 l Gemüsebrühe
1 l Wasser
500 ml Ketchup
1 St. Dose Tomaten (gestückelt 400g)
3 EL Tomatenmark
3 EL Worcestersoße
3 TL Zucker
2 EL Honig
3 EL edelsüßen Paprika
1 TL rosenscharfen Paprika
1 EL Currypulver
1 Peperoni (ersatzweise Tabasco)
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
Paprika
Sonnenblumen oder Rapsöl zum Anbraten

 

Zubereitung:

Das Fleisch waschen und trocken tupfen, danach in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Paprika waschen, Kerngehäuse entfernen und in ca. 3 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln achteln. Knoblauch fein würfeln. Peperoni halbieren, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Gemüsebrühe zubereiten. Bauchspecksscheiben in ca. 3 cm breite Stücke schneiden und in der Mitte noch einmal durchschneiden, so das dünne 3 cm breite Streifen entstehen. Die Reste von Paprika, Zwiebeln und Speck nicht wegwerfen, die kommen später in die Soße.

Abwechselnd Fleisch, Speck, Zwiebeln und Paprika auf Schaschlikspieße stecken. Dabei am besten mit Fleisch beginnen und auch aufhören, da die anderen Zutaten nach dem garen, sonst gerne vom Spieß rutschen.

Die Schaschlikspieße in einer großen Pfanne oder Bräter von allen Seiten scharf anbraten und anschließend herausnehmen. Diese kann man nun in einen ofenfesten Bräter schichten, oder falls man keinen hat, auf die Seite legen und später in die Pfanne mit der Soße legen.
Die Reste von Zwiebeln und Paprika klein schneiden.

Im verbliebenen Fett die Zwiebelreste andünsten. Nach 3 Minuten den Knoblauch und die Peperoni dazugeben und mit andünsten. Die Reste der Paprikas dazugeben und auch mit andünsten. Nun das Tomatenmark und den Zucker dazugeben, alles gut vermengen und etwas anbraten lassen, so das Röstaromen entstehen. Dabei mit etwas Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Mit der Hälfte der Gemüsebrühe ablöschen und etwas einköcheln lassen.

Nun Ketchup, restliche Gemüsebrühe, Tomaten, Wasser, Honig, Gewürze und Worcestersoße dazugeben und alles gut vermengen. Die Soße zu den Schaschlikspießen in den Bräter geben, oder die Schaschlikspieße in die Soße legen.

Zugedeckt im Backofen bei 180°C für etwa zwei Stunden schmoren lassen. Dabei alle halbe Stunde mal kontrollieren und eventuell oben liegende Schaschlik wenden oder mit etwas Soße übergießen. Oder die gleiche Zeit zugedeckt bei mittlerer Hitze auf dem Herd schmoren lassen.

Am Schluss würzen und abschmecken. Als Beilagen passen am besten Pommes oder Reis.

Das Fleisch sollte nicht zu mager sein, da es sonst zu trocken wird. Kann man klasse einen Tag vorher zubereiten, da es am nächsten Tag noch besser schmeckt.

Triologie vom Ziegenkäse – eine Vorspeise

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In meinem heutigen Blog möchte ich Euch meine drei Lieblings-Vorspeisen vorstellen. Es ist eine Ziegenkäse-Trilogie, bestehend aus Datteln gefüllt mit Ziegenkäse im Speckmantel, Ziegenkäse-Taler im Speckmantel und marinierter Paprika-Salat mit Ziegen-Frischkäse. Was mir am besten schmeckt, kann ich gar nicht sagen, aber in Kombination ist es auf jeden Fall eine ganz tolle Vorspeise. Die Datteln kann man auch beliebig füllen, mit Mozzarella, Camembert, einer Mandel, Schaf- oder Feta-Käse.

Datteln im Speckmantel

Zutaten für 16 Stück:

16 getrocknete Datteln entkernt
16 Scheiben dünner Frühstücksspeck (Bacon)
Holz-Zahnstocher – Vorspeisen-Löffel – wer mag

Zubereitung:

Die Datteln mit dem Ziegenkäse oder mit einer der oben genannten Zutaten füllen.
Die Dattel jetzt auf den Speckstreifen legen und darin fest einrollen. Eine beschichtete Pfanne mit sehr wenig Fett ausreiben und die Dattel-Röllchen darin schön kross anbraten, dabei darauf achten, dass das Ende des Bacons auf der Unterseite liegt. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp legen. Nun mit dem Zahnstocher zusammenhalten und servieren.

Die Dattel-Spießchen schmecken am besten noch lauwarm.

Ziegenkäse im Speckmantel

Diese Vorspeise, der Ziegenkäse im Speckmantel, kann zusammen mit einem fettarmen Joghurtdip angerichtet werden. Diese pikanten Ziegenkäse-Speckspießchen kann man entweder auf einem kleinen Holzspieß als Fingerfood, oder wie ich als Vorspeise in Portions-Löffelchen oder in kleinen Schälchen als Vorspeise servieren. Als Beilage passt dazu frisches Baguette, schon deswegen, um damit den gut gewürzten Joghurtdip raus zu dippen. Wenn es die Ziegenkäse-Päckchen aber mit den anderen beiden Vorspeisen reicht, würde ich das Brot und den Dip weglassen. Das ist jedem selbst überlassen.

Zutaten für 12 Ziegenkäse-Päckchen (4 Personen):

12 Scheiben Ziegen- Frischkäse (200 g)
12 Scheiben dünner Frühstücksspeck (Bacon)

Für den Joghurt – Dip:
Ca. 150 – 200 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)
Salz
Zitronensaft
wenig Zucker
Pfeffer
1 zerdrückte Knoblauchzehe
2 Tomaten in kleinen Stückchen
Reichlich Frühlingszwiebeln oder Schnittlauchröllchen

Vorspeisen-Löffel oder kleine Schälchen

Zubereitung:

Joghurt-Dip:

Für den Ziegenkäse im Speckmantel zunächst den Dip vorbereiten. Den Naturjoghurt, mit Salz, Zitronensaft, etwas Zucker und Pfeffer nach persönlichem Geschmack zu einem Joghurtdip vermischen. Eine zerdrückte Knoblauchzehe, zwei in kleine Würfel geschnittene Tomaten ohne Fruchtwasser und Kerne, oder auch in kleine Würfel geschnittene grüne Gurken, sowie in feine Röllchen geschnittene Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch unter den Dip geben.

Ziegenkäse im Speckmantel:

Dünne Bacon-Streifen auf ein Küchenbrett legen.
Die Ziegenkäserolle, wenn nicht bereits in Portionen geschnitten, in gut 1 cm dicke (nicht dünner) Käsescheibchen schneiden und im Speck einrollen. Dabei auch die seitlichen Ränder mit Speck bedecken. ich nehme immer zwei Scheiben, damit der Ziegenkäse ringsum im Speck eingehüllt ist. Kurz vor dem Servieren die Ziegenkäse- Speck- Päckchen in einer beschichteten Pfanne mit sehr wenig Öl ausgerieben, sonst ohne weitere Fettzugabe, auf beiden Seiten knusprig braten.


Paprikasalat mit Ziegenkäse

Dieser Paprikasalat mit Ziegenkäse wird in kleinen Portionen auf sogenannten Vorspeisen- oder Häppchenlöffeln gesetzt und als Vorspeise oder kleinen Zwischengang bei einem mehrgängigen Menü oder bei einer Party oder anderen geselligen Festlichkeit als zwangloses Häppchen, welches mit der Hand zum Mund geführt werden kann, serviert.

Zutaten:

1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
1 Schalotte
4 – 5 getrocknete Tomaten in Öl eingelegt
1 EL Olivenöl zum Braten
1 gestrichener TL getrockneter Thymian
1 EL Rotweinessig
1 EL flüssiger Honig
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Außerdem:
125 g Frischkäse aus Ziegenmilch oder Schafskäse
Frische Kresse oder andere Kräuter zum Bestreuen
20 Vorspeisenlöffel oder normale Esslöffel

Zubereitung:

Zunächst den Paprikasalat vorbereiten. Jeweils eine rote und gelbe Paprikaschote mit dem Sparschäler schälen, halbieren, das Kerngehäuse und die hellen Häute entfernen und kurz unter kaltem Wasser abspülen. Die Paprikaschoten in etwa 3 – 4 cm lange dünnere Streifen schneiden. Die Schalotte in feine Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten etwas abtropfen lassen, danach ebenfalls in Streifen schneiden. Pfanne mit 1 EL Olivenöl ausstreichen und erhitzen. Die Paprikastreifen im heißen sanften Öl anbraten, danach noch etwa 3 – 4 Minuten unter Rühren bei mittlerer Hitze weich schmoren. Die Schalotten, den getrockneten Thymian, sowie die getrockneten Tomaten in die Pfanne geben, unterheben und noch 1 Minute mitschmoren lassen. Den Pfanneninhalt mit 1 EL Essig ablöschen, den Honig darüber träufeln und alles gut miteinander vermischen.

Den Paprikasalat mit Salz und Pfeffer abschmecken, in eine kleine Schüssel umfüllen und ganz auskühlen lassen.

Zum Anrichten nicht zu viel Paprikasalat entweder auf Vorspeisenlöffel oder auf normale Esslöffel aus dem Besteckvorrat geben. Jeweils etwa einen TL Frischkäse aus Ziegenmilch dekorativ daraufsetzen und mit frischer Kresse, Sprossen oder anderen bevorzugten frischen Kräutern bestreut als Vorspeise oder kleines Appetit-Häppchen servieren.

 

Brioche-Knödel

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Eine tolle Beilage zu allen Schmorgerichten, sind Brioche-Knödel. Leichter wie Semmelknödel, sehr fein durch die leichte Süße, die hervorragend zu deftigen und schweren Soßen passt, das sind Brioche-Knödel. Hier das Rezept dazu, bei uns gab es die Brioche-Knödel zuletzt zu geschmorten Ochsenbackerl, das Rezept findet ihr hier.

 

Zutaten für 4 Personen:

500 g Brioche geschnitten
1 Stck. Schalotte
3 Eier
100 ml Milch
1 TL Butter
Salz
Pfeffer
Muskat (wer mag – bei mir gibt es kein Muskat)
2 EL Semmelbrösel

Zubereitung

Brioche entrinden und in kleine Würfel schneiden. Schalotte in Butter anbraten und mit Milch aufgießen. Würzen und mit den Eiern zum Brioche geben. Gut durchmengen und mit Semmelbrösel ein wenig binden. Die Masse in ein Tuch geben (ich geben es auf eine Frischhaltefolie und wickel den zur Wurst geformten Teig in Alufolie) binden und im Salzwasser ca. 30 Minuten leicht sieden lassen. Knödel auswickeln und aufschneiden – anrichten.

Geschmorte Ochsenbackerl mit Briocheklnödel

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Aus beruflichen und privaten Gründen, war ich in letzter Zeit nicht sehr aktiv – hier auf meinem Foodblog. Das soll jetzt wieder anders werden, das habe ich mir feste vorgenommen. Ich habe viele Fotos von meinen Gerichten gesammelt und dazu gibt es jetzt die leckersten Rezepte. Wir fangen an mit einem Gericht, das wir unheimlich gerne Essen: Ochsenbäckchen mit Briocheknödeln. Noch vor einiger Zeit war es schwierig Kalbsbäckchen oder Ochsenbäckchen zu bekommen, mittlerweile bekommt man sie bei einem guten Metzger. Man kann sie auch wie ich, im Frischeparadies Niederreuther kaufen, das für mich erste Wahl, beim Kauf von Fleisch und Fisch ist.

Zutaten für 4 Personen:

2 ganze Ochsenbäckchen (ca. 1.000 – 1.200 Gramm)
1 EL Butterschmalz oder Ghee
400 g Wurzelgemüse (1 Karotte, 1/4 Sellerieknolle, 1 Petersilienwurzel, 1/2 Stange Porre)
1 große Zwiebel
2 EL Tomatenmark
150 ml Portwein (ich habe Sherry genommen)
1 Thymianzweigerl
1 Flasche guten, trockenen Rotwein
400 ml Rinderfond
3 Lorbeerblätter
Wachholderbeeren und Piment (ein paar)
Salz + Pfeffer
1 Stück dunkle Schokolade (ein Ripperl)

Zubereitung

Die Bäckchen mit Salz und Pfeffer würzen und mit Butterschmalz, in einem Bräter, beidseitig scharf anbraten, dann das vorbereitete Röstgemüse dazu geben und mitrösten.

Das Fleisch aus dem Bräter nehmen, das Tomatenmark dazu geben und die Gemüse-Tomatenmarkmischung solange anrösten, bis die Mischung eine kräftige braune Farbe hat. Von Zeit zu Zeit mit einem kräftigen Schluck Rotwein ablöschen und immer wieder einkochen lassen. Die Prozedur mehrmals wiederholen, dann das Röstgemüse mit der Rinderbrühe aufgießen, das Fleisch und die Gewürze dazugeben, den Bräter mit dem Deckel abdecken und das Fleisch bei mittlerer Hitze (ca. 170 Grad) im Backofen schmoren lassen.

Während des Schmorens im Ofen, müssen die Bäckchen mehrmals gewendet werden. Falls es zu wenig Flüssigkeit ist, etwas von der Brühe nachgießen. Das Fleisch so lange weiter schmoren, bis es ganz zart ist und fast zerfällt. Wir testen das, in dem wir naschen.

Die Soße abschmecken, ich gebe noch einen kleinen Schuß Portwein dazu – wer möchte kann die Soße abseihen, wir mögen das Schmorgemüse gerne dazu essen. Bei uns gibt es dazu Brioche-Knödel, die mit ihrer Fluffigkeit und ihrer leichten Süße so perfekt dazu passen. Das Rezept findet Ihr hier.

Toffifee Eistörtchen


Es gibt Food-Blogs, die ich in regelmäßigen Abständen besuche und dazu gehört auch der Blog mit dem klangvollen Namen „Life Is Full Of Goodies“ und bei einem dieser Streifzüge bin ich über die Toffifee Eistörtchen gestolpert.. na nicht direkt gestolpert.. aber das Bild hat mir unheimlichen Gusto auf dieses Törtchen gemacht. Es hat also nicht lange gedauert, ehe ich es ausprobiert habe und es hält alles was es verspricht und ist einfach nur köstlich. Eine kleine Anekdote noch dazu, ich musste das Törtchen einmal ein paar Tage später machen, weil ich in der Zwischenzeit die Packung Toffifee vernascht hatte, aber im zweiten Anlauf hat es dann geklappt.

Zutaten:

Für das Eis:
400 g gezuckerte Kondensmilch
150 g Nutella
400 g Schlagsahne
Eine kleine Handvoll ganze Haselnüsse

Für das Topping:
100 g Zartbitter Kuvertüre
200 g Schlagsahne
1 Packung Toffifee

Außerdem:
Kleine Springform (Durchmesser ca. 18 cm)
Backpapier zum Auslegen der Form
Spritzbeutel mit Sterntülle

Zubereitung:

Für das Eis zunächst die gezuckerte Kondensmilch gut mit dem Nutella verrühren, dann die Sahne steifschlagen und unterheben. Wer einen Marmoreffekt haben möcht, darf die Sahne nur leicht unterheben, dass durch die beiden unterschiedlich farbigen Massen dieser Effekt entsteht. Zum Schluss die Haselnüsse leicht untermischen. Die Eismasse in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben und das Eis über Nacht gefrieren lassen. Mit einer Eismaschine kann man die Masse zunächst in der Maschine vorgefrieren lassen und dann in die Form füllen. Am nächsten Tag die Kuvertüre kleinhacken und im Wasserbad bei geringer Temperatur schmelzen und über der Eistorte gießen, am schönsten so, dass sie am Rand herunter läuft.
Für das Topping die Sahne steifschlagen und mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle die Tuffs aufspritzen und mit Toffifee belegen.Die Eistorte erneut einfrieren.

Vor dem Verzehr das Eis-Törtchen aus der Form nehmen und vom Backpapier befreien.

Mafaldine mit Räucherlachs

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Das heutige Abendessen ist aus der Idee heraus entstanden, dass wir noch Räucherlachs im Kühlschrank hatten und mir dieser unendlich leid getan hätte, diesen wegzuwerfen. Ich sagte zu meinem Schatz, was er denn von Nudeln mit Lachs halten würde und wie erwartet, war er sehr einverstanden. Wer mich besser kennt, der weiß dass ich keine 0815-Rezepte mag und machte mich auf die Suche nach dem richtigen Rezept. Wir mögen Lachs, wir mögen Kapern, ich mag den Geschmack von Noilly Prat und genau das kam in das entdeckte Rezept rein. Es hat uns vorzüglich geschmeckt und es hat tatsächlich nur 20 Minuten gedauert, drum hier das Rezept.

Zutaten (für 4 Portionen)

400 g Mafaldine
Salz
200 g Räucherlachs (in Scheiben)
2 Schalotten
20 g Butter
100 ml Noilly Prat (Wermut)
200 g Crème fraîche
6 Stiele Dill
20 g Kapern
Pfeffer
Zucker

Zubereitung

Die Mafaldine nach Packungsanweisung in reichlich kochendem Salzwasser bissfest garen. Den Lachs in fingerbreite Streifen schneiden und die Schalotte fein würfeln. Die Butter in einem Topf zerlassen, die Schalotte darin glasig dünsten, den Wermut zugeben und bei starker Hitze auf die Hälfte einkochen lassen. Danach das Crème fraîche unterrühren und bei milder Hitze erwärmen. Die Dillspitzen fein schneiden und nun die Kapern und den Dill unter die Wermut-Sahne rühren, mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken. Die Mafaldine abgießen und das Kochwasser auffangen. Die Nudeln abtropfen lassen, dann mit der Sauce vermischen und nach Belieben 50-100 ml Nudel-Kochwassser zugeben. Zum Schluss den Lachs kurz unterheben.

Nougat-Pralinen

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Da ich selbst Nougat sehr gerne mag und auch mein Mann, der kein Scholaden-liebhaber ist, aber Nougat mag sogar er. Also mussten es natürlich auch Nougat-Pralinen sein. Ich habe bewusst schlichte Rezepte gewählt, weil ich finde, da kommen die Geschmackskomponenten am besten zur Geltung. Ich fand den Kontrast in den weißen Hohlkörpern auch am schönsten. Pralinenmasse zu erstellen ist kein Hexenwerk, aber die richtige Temperatur, dass die Hohlkörper nicht schmelzen und das Befüllen, das ist es was es knifflig macht. Ich nehme nur beste Schokolade für die Pralinenherstellung und auch für meine Nougat-Pralinen nehme ich belgische Barry Callebaut Callets. Es geht natürlich auch herkömmliche Kuvertüre.

Zutaten

300 g Nuss-Nougat-Masse
150 g Sahne
100 g belgische Barry Callebaut Callets (kleine Kuvertüre-Plätzchen).

Zubereitung

Die Nuss-Nougat-Masse in einem Wasserbad schmelzen, bis sie flüssig ist. Die Sahne einrühren und mit der Nuss-Nougat-Masse etwas abkühlen lassen. In eine Laborflasche (ein Einweg-Spritzbeutel geht natürlich auch) füllen und die Hohlkörper damit befüllen. Nicht bis zum Rand befüllen, ein klein bisschen Platz lassen, damit die Pralinen mit Kuvertüre verschloßen werden können. Die Pralinen dann ca. 30-60 Min. im Kühlschrank aushärten lassen.

Die Callebaut Callets Vollmilch-Kuvertüre (alternativ Vollmilchkuvertüre) im Wasserbad auf ca. 32 Grad erwärmen. Ich habe zum Verschließen auch eine Laborflasche genommen, es geht aber auch mit einem kleinen Löffel. Jede Praline bis zum Rand verschließen. Ich habe auf die noch weiche Schokolade, kandierte Berry-Crispies gestreut und die Pralinen ungefähr 15 Min. aushärten lassen. Wie auch bei meinen anderen Hohlkörperpralinen, habe ich diese zum Befüllen, zum aushärten in ihren Transportschalen gelassen. Erst danach habe ich sie zu Lagerung im Kühlschrank in Aufbewahrungsbehälter gegeben.

https://www.wohlers-versandhandel.de/weitere-Hohlkoerper

https://www.wohlers-versandhandel.de/Callebaut-Kuvertuere

 

Eierlikör-Trüffel

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Mein Plan war es, zu Ostern ein paar Menschen eine Freude zu machen. Dazu gehörte meine liebe Nachbarin, ein paar meiner Kollegen von Radio Darkfire und ja, auch wir sollten ein bisschen was selbstgemachtes naschen. Mittlerweile habe ich eine sehr gute Adresse gefunden, bei der ich meinen Pralinenzubehör kaufe. Bei Marita Wohlers Versand, bekomme ich gleichbleibend gute Qualität, einen guten Preis und die Lieferung ist immer schnell und einwandfrei. Laborflaschen kann man in verschieden Größen im Internet bestellen.

Ich habe meine Liebe zum Pralinenmachen entdeckt und es könnte gut sein, dass ich Weihnachten statt Plätzchen Pralinen produzieren werde. Zu Ostern gehören klassisch Eierlikör-Trüffel. Das Rezept ist nicht sehr anspruchsvoll, aber sehr lecker. Ein Tipp von mir, ich benutze Labor- Flaschen und stelle mir ein Töpfchen mit sehr heißem Wasser bereit, wenn die Masse zu Einfüllen zu fest wird, stelle ich die Laborflasche für ein paar Minuten in das heiße Wasser und schon kann ich sie weiter verwenden. Im übrigen bekam ich nur positive Resonanzen und allen schmeckten die Trüffel sehr gut.

Zutaten

150 g Callebaut Vollmilch Callets (es geht auch gute herkömmliche Schokolade)
130 ml Eierlikör
50 g weiche Butter
63 Mini-Ei-Holkörper Vollmilch
150 g temperierte Callebaut Vollmilch Callets oder gute Vollmilch Schokolade

Zubereitung

Die Callets für die Füllung in eine Schüssel geben. Den Eierlikör bei starker Hitze 1 Min. aufkochen. Die Butter einrühren und die Masse unter die Schokolade heben, bis diese geschmolzen ist. Die Ganache 20 Min. ruhen lassen.

Die abgekühlte Ganache mit dem Pürierstab in ca. 3 Min. steif schlagen. In eine Laborflasche füllen und die Ganache in die Hohlkugeln füllen. Dabei einen 2 mm hohen Rand lassen. Ich habe die Hohlkörper in der Hartschale, in der sie geliefert wurden, gelassen und sie darin befüllt und auch verschlossen Füllung kurz anziehen lassen. Die temperierten Vollmilch-Callets zu Verschließen bereitstellen.

Etwas Schokolade in eine zweite Laborflasche geben und die Hohlkugeln mit je 1 Tupfer verschließen. Trüffel auf Backpapier ablegen oder in der Hartschalen-Form lassen und 30 Min. aushärten lassen. WEr möchte, kann mit einem Pinsel etwas Glanzpuder auf jeden Trüffel auftragen. Ich habe auf den Tropfen der Öffnung ein paar bunte Mini-Zucker-Perlen gegeben.

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