Sommerliebe – Kirsch-Himbeer-Earl-Grey-Marmelade


Wie immer habe ich mich auf meine Teilnahme beim COI Calendar of Ingredients gefreut, für den die liebe Maren von Malus Köstlichkeiten sich die Zutaten KIRSCHE – HIMBEERE – EARL GREY ausgesucht hatte. Kirsche und Himbeeren in Kombination hatte ich schon eine Vorstellung, aber dieser Earl Grey kreiste immer noch in meinem Kopf. Zwischenzeitlich hatte ich mir eine Zeitschrift gekauft und darin eine Nuss-Kirsch-Torte entdeckt und mich entschieden, diese Torte für den Event zu backen. Ich hab mit meiner lieben Freundin Ela telefoniert und ihr davon berichtet. Ich hab auch erwähnt, dass ich auch schon über eine Marmelade nachgedacht habe und in unserem Telefonat nahm meine Marmelade an Geschmack und Form zu.

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Ich bin zum Einkaufen, habe Himbeeren, Kirschen und eine Tüte Earl Gray Tee gekauft. Zuhause angekommen habe ich sofort meine Gläser aus dem Keller geholt, den Topf auf den Ofen gestellt und mit meiner Marmelade begonnen. Ich habe nach Hückelhoven berichtet, dass ich den Geschmack sehr außergewöhnlich und lecker finde und in diesem Gespräch hat Ela mir auch noch den Vorschlag für den Namen der Marmelade gesagt: SOMMERLIEBE – Früchte geküsst von Vanille und Bergamotte. Ja und hier ist sie nun. Ich habe sie noch beschriftet und ein bisschen „aufgehübscht“ und nun ist sie fertig die SOMMERLIEBE.

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Zutaten:

600 g entsteinte Sauerkirschen
550 g Himbeeren
500 g Gelierzucker 2:1
Mark einer Vanilleschote
2 EL bester Earl Grey Tee

1 Teefilter oder ein Teesieb

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Zubereitung:

Die Früchte waschen, verlesen und mit dem Gelierzucker ca. 3 Stunden ziehen lassen. Die Vanilleschote auskratzen und die Schote mit zu den Früchten geben. Wenn die Marmelade zu köcheln beginnt, den Teefilter dazu geben und mitköcheln lassen. Vor dem Abfüllen, die Schote und das Teefilter entfernen. Die Gläser mit kochendem Wasser keimfrei machen, die heiße Marmelade einfüllen, mit dem Deckel verschließen und auf den Kopf stellen. Nach ca. einer Stunde kann man die Marmeladengläser wieder umdrehen. Ich beschrifte sie mit schönen Etiketten und dann steht dem Genuss nichts mehr entgegen.

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Feigensenf


Da ich in den letzten Tagen mit meiner Plätzchenplanung sehr beschäftigt war, sind meine Blogs ein bisschen liegen geblieben. Heute habe ich mir vorgenommen, dass sie alle eingestellt werden – hier kommen sie.

Meine Freundin Steffi erzählt mir seit einiger Zeit, dass sie voll auf Feigensenf abfährt und dass es nichts Besseres zu Käse gäbe, als eben Feigensenf. Ich habe ein bisschen im Internet gegoogelt und viele interessante Rezepte gefunden. Ich habe in meinem Kräuterhaus auch genannt „Wurzelsepp“ geguckt und dort Senfpulver und Senfsaat bekommen. In meinem liebsten Obstladen, gleich neben meinem liebsten italienischen Feinkostmarkt (ich weiß schon, zu viel Liebling, aber es stimmt eben) habe ich tolle Feigen aus Italien bekommen. Als Erich von der Arbeit kam, fand er mich leise schmatzend vor dem Töpfchen und er meinte es würde sehr interessant bei uns riechen. Er ist mittlerweile auch ein richtiger Haferlgucker geworden, kommt rein und will gleich in alle Töpfe gucken. Gut bei uns ist der Weg von der Eingangstür direkt über den schmalen Flur und man steht schon in der Küche. Ich habe einfach nur gesagt „probier mal“ und auch er fand den Geschmack toll. Er meinte nachdem er den Löffel abgeleckt hat, dieser Senf würde auch sehr lecker zu Weißwürsten schmecken, aber da kommt halt die Vollblut-Münchnerin in mir durch und zu Weißwürsten gehört eben kein Feigensenf sondern Baumann‘s Weißwurstsenf.

Zutaten für zwei kleine Gläser:

300 Gramm Feigen (das sind 3-5 Früchte, je nach Größe)
75 Gramm brauner Zucker
2 EL Senfpulver gemahlen
2 – 3 EL Senfkörner
1 Schuss Sherry oder Madeira
1 Spritzer Zitronen- oder Limettensaft
Pfeffer aus der Mühle
4 EL Balsamico-Essig
3 EL Wasser

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Zubereitung:

Die Feigen zunächst mit dem Mixstab fein pürieren, die Masse mit den Zutaten – bis auf die Senfkörner – in einen Topf geben. Unter gelegentlichem Rühren erhitzen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Dann das gemahlene Senfpulver und die ganzen Senfkörner hinzugeben und nochmals etwa 10 Minuten den Feigensenf köcheln lassen. Abschmecken und in die vorher sehr heiß ausgespülten kleinen Gläser mit Schraubverschluss abfüllen, Deckel drauf und auf diesem stehend ein Vakuum ziehen lassen. Wenn der Deckel einen Klick macht ist der selbstgemachte Feigensenf bereit zum Einlagern.

Zu einem würzigen Bergkäse ist das eine Delikatesse

Sea Salt Caramel Spread


Für das Milionärs Shortbread braucht man diesen selbstgemachten Karamelaufstrich. Aber er schmeckt nicht nur auf dem Shortbread, sondern auch wenn man mit dem Löffelchen in das Glas fährt, das ist irgendwie wie ein kleiner Glückstripp, so lecker schmeckt es.

Zutaten für ca. 350 ml

150 g Zucker
110 g Butter
100 ml Sahne
1 Prise Fleur de Sel
Nach Belieben: Mark einer halben Vanilleschote

Zubereitung:

In einen Topf mit schwerem Boden den Zucker mit dem Wasser langsam schmelzen lassen. Dabei nicht umrühren, sondern den Topf immer nur sanft hin und her schwenken. Wenn der Zucker beginnt seine hellbraune Farbe bekommt, die Butter langsam unterrühren. Danach den Topf vom Herd nehmen und die leicht erwärmte Sahne langsam dazu geben, dabei weiter umrühren. Zum Schluss das Meersalz und bei Bedarf, die Vanilleschote dazu geben.

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Zwetschgen-Marmelade mit Balsamico


Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dieses Jahr keine Marmelade zu machen, aber den schönen Zwetschgen konnte ich nicht widerstehen und weil ich dieses Rezept mit dem Balsamico im Kopf hatte, musste ich es einfach versuchen. Man kann den Essig schon schmecken, aber in einer sehr dezenten und feinen Art und Weise. Ich bin froh, dieses Rezept versucht zu haben und bin auf die Resonanz gespannt, von den Menschen, die ein Gläschen geschenkt bekommen haben.

Zutaten:

1,2 g Zwetschgen
100 g Honig
Saft einer Zitrone
80 ml Balsamico
2 Stangen Zimt
1 Päckchen Gelierzucker (2:1)

Zubereitung:

Gewaschene Zwetschgen entsteinen und mit dem Gelierzucker und Honig mittels Stabmixer durchpürieren. Zimt und Zitronensaft darangeben und ab dem Kochvorgang sollte alles 3 Min. richtig sprudelnd durchkochen. Zuletzt den Balsamico darangeben, 1x aufkochen lassen, die Zimtstangen entfernen und in sterilisierte Gläser randvoll abfüllen.
Für 10 Minuten auf den Kopf stellen, dass die Gläser haltbar werden.

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Erdbeer-Rhabarber-Marmelade mit Tonkabohne


Ich wollte zwar keine Marmelade mehr einkochen, aber sind Dinge die man sich vornimmt, nicht einfach oft nur dazu da, dass man seine Meinung ändert? Es gibt Dinge, die kann ich nicht lassen. Dazu gehört Marmelade zu kochen. Wenn ich ein Rezept sehe, wenn ich Obst sehe, dann wird sofort in meinem Kopf mein Geschmackssinn aktiviert. Diesmal war es ein Rezept, meine Liebe zu Erdbeeren, Rhabarber und zur Tonkabohne. Alleine wenn ich in mein Gewürzgläschen schnuppere, bin ich wie benommen von dem Duft der Tonkabohne. Es ist eine Mischung aus Vanille, Rum, Waldmeister und Bittermandel. Tonkabohnen sind die Samen eines Schmetterlingsblütengewächses, das ursprünglich aus Venezuela und dem Orinokogebiet kommt. Die Samen enthalten den Pflanzenstoff Cumarin, der gerne für die Parfümindustrie und in Herrenparfüms verwendet wird. Es besteht allerdings der Verdacht, dass Cumarin wenn man zu viel davon isst, krebserregend ist, darum sollte man sehr sparsam und sorgfältig damit umgehen. Die Tonkabohne eignet sich hervorragend zu Süßspeisen und verleit den Gerichten einen ganz besonderen Geschmack. Ich habe also nur eine Messerspitze in meine Marmelade gegeben.

Zutaten: 

1 kg Erdbeeren (gewaschen und verlesen)
500 g Rhabarber
1 Pack Gelierzucker 3:1
Eine Messerspitze gemahlene Tonkabohne

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Zubereitung: 

Die Früchte waschen und verlesen. Die Erdbeeren halbieren oder vierteln, das kommt auf die Größe an. Den Rhabarber schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden und waschen.
Die Früchte mit dem Gelierzucker in einen Topf aufkochen lassen und wenn die Fruchtmasse richtig schön kocht, sie noch drei Minuten weiterkochen lassen. Ich persönlich mag samtige Marmeladen, deswegen werde ich die Fruchtmasse pürieren. Danach lasse ich das Fruchtmus nochmal kurz aufkochen und gebe die Messerspitze Tonkabohne dazu.
Anschließend in sterilisierte Marmeladengläser abfüllen, den Deckel drauf geben und ca. 10 Minuten auf den Kopf stellen. Mit Etiketten versehen und genießen oder verschenken.

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Blutorangen-Rosmarin-Marmelade


Ich habe das Rezept bei Eva von ichmussbacken gesehen und ich wusste, dass ich diese Marmelade unbedingt machen muss. Wenn man keinen Rosmarin im eigenen Garten hat, dann reicht es auch, wenn man ein Töpfen Rosmarin am Balkon stehen hat. Blutorangen habe ich tolle am Markt bekommen, ich hab darauf gehofft, dass sie richtig schön „blutig“ sind und das waren sie dann auch. Ich war mir erst unsicher, ob ich sie filetieren muss oder nicht, habe mich dann aber dagegen entschieden. Ich habe schon ein bisschen genascht und ich finde mein Resultat sehr sehr lecker. Genauer weiß ich es, wenn ich eine Rückmeldung von der verschenkten Marmelade bekomme. Ich habe das Rezept dahingehend abgewandelt, indem ich statt 1:1 Gelierzucker 2:1 Gelierzucker genommen.

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Zutaten:

1 kg Blutorangen
1 Päckchen Gelierzucker 2:1
1 EL fein gehackten Rosmarin

Zubereitung:

Die Orangen schälen und so gut wie möglich das Weiße (vor allem das in der Mitte), sowie die Kerne entfernen. Die Orangen klein schneiden und mit dem Gelierzucker und dem Rosmarin in einen Topf geben und langsam zum Kochen bringen. Nachdem die Marmelade aufgekocht ist, mit einem Stabmixer fein pürieren und wieder zum Kochen bringen. Bei mir hat es gute drei Minuten gedauert, als ich die Marmelade nach der Gelierprobe in die heiß gespülten Gläser füllen konnte. Anschließend die Gläser für ca. 15 Minuten auf den Kopf stellen. Fertig und genießen

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Kirschaufstrich mit Zimt


 

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Zutaten für 8 Gläser (á 250 ml):

1,5 kg Süßkirschen
50 ml Kirschsaft
500 g Gelierzucker (2:1)
2 Zimtstangen (mir war es nicht genug, ich habe noch etwas Zimtstange in die Marmelade gerieben)

Zubereitung:

Die Kirschen waschen und entsteinen. In einem großen Topf mit Kirschsaft und Zucker mischen. Die Zimtstangen dazugeben und mindestens 45 Minuten ziehen lassen. Die Kirschmischung langsam erhitzen, ab und zu umrühren. Die Zimtstangen entfernen und die Kirschen nun mit dem Stabmixer pürieren. Den Aufstrich aufkochen und 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen und dabei gelegentlich umrühren. Die Marmelade in heiß ausgespülte Gläser füllen, verschließen und umgedreht ca. 5 Minuten auf ein Küchentuch stellen und auskühlen lassen. Haltbarkeit 8-10 Monate

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Erdbeer-Stachelbeer-Konfitüre


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Ich war mir unsicher, ob der Geschmack vom Lavendel tatsächlich mit den Beeren harmonieren würde. Ich hab allerdings statt 2 EL Lavendel nur 1 EL genommen, weil ich Sorge hatte, dass es zu seifig schmecken würde. Ich finde die Mischung so perfekt und schon der Geruch des schmelzenden Zuckers mit den Früchten und den Blüten war einmalig.

Zutaten für 4 Gläser (á ca. 250 g):

500 g Erdbeeren
500 g Stachelbeeren (ich habe rote gekauft)
1 EL getrocknete Lavendelblüten aus der Apotheke oder dem Kräuterhaus
500 g Gelierzucker (2:1)

Zubereitung:

Die Erdbeeren waschen, putzen und grob würfeln. Die Stachelbeeren waschen, Stiel- und Blütenansätze entfernen und halbieren. Früchte mit dem Gelierzucker und den Lavendelblüten in einem großen Topf mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Die Beeren pürieren, langsam aufkochen, 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und gelegentlich umrühren. Die Konfitüre sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen. Gläser verschließen und umgedreht 5 Minuten auf ein Küchentuch stellen. Auskühlen lassen. Haltbarkeit ca. 8-10 Monate

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Rezept von Petra

Aprikosenkonfitüre mit Vanille und Tonkabohne


 

 

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Ich habe mir nochmal am Marktstand Aprikosen gekauft, denn dieses Rezept mit Vanille ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ich dachte mir, dass eine Messerspitze gemahlene Tonkabohne wunderbar den Geschmack verfeinern könnte. Schon als der Zucker, der Hollunderblütensirup, die reifen Früchte, die Vanille und die Tonkabohne im Topf durchzogen, war ich von dem Geruch wie fasziniert.

Zutaten für 5 Gläser ( ca. 250 g):

1,5 kg reife Aprikosen
1 Vanilleschote
1-2 El Zitronensaft
200 ml Hollunderblütensirup
500 g Gelierzucker (3:1)

Zubereitung:

Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen und in feine Stücke schneiden. Vanilleschote längs aufschneiden, Mark mit einem Messer herausschaben. Früchte mit dem Vanillemark, Zitronensaft, Sirup, Zucker und der gemahlen Tonkabohne in einem Topf mischen und eine Stunde ziehen lassen.

Die Mischung pürieren, langsam aufkochen, 5 Minuten sprudelnd kochen lassen und ab und zu umrühren. Die Konfitüre sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen. Gläser verschließen und umgedreht 5 Minuten auf ein Küchentuch stellen. Auskühlen lassen. Haltbarkeit ca. 6-8 Monate

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