Tomaten-Suppe


Im Winter essen wir zwar immer viel Obst, aber Salate stehen nicht immer auf unserem Speiseplan. Ich versuche dann immer, die fehlenden Vitamine über Suppen auszugleichen. Tomatensuppe mögen wir beide sehr gerne, am liebsten mit einem Stück lauwarmen Knofi-Baguette. Ich habe Tomatensuppen aus frischen Tomaten versucht, leider ist da das Geschmackserlebnis im Winter immer eher mau. Es gibt ja unzählige Marken, die passierte Tomaten anbieten, ich komme immer wieder auf die Marke Mutti-Parma (unbezahlte Werbung) zurück. Ich stelle Euch heute meine wirklich einfache, aber köstliche Tomatensuppe vor.

Zutaten für 4 Personen

3 Dosen ganze, geschälte Tomaten oder passierte Tomaten (je 400 g)
1 große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
1 EL Tomatenmark
1 EL Zucker plus etwas zum Abschmecken
1,5 TL Salz
3 EL Olivenöl
3 frische Thymianzweige – alternativ 1 TL getrocknet
2 Lorbeerblätter – frisch oder getrocknet
1/2 TL ganze Pfefferkörner, schwarz
etwas Piment d‘ Espelette

zum Servieren
100 g Schlagsahne oder
1 EL Sauerrahm oder Creme Fraiche

Zubereitung

Die Zwiebeln und die Knoblauchzehen schälen und in grobe Stücke schneiden.
Die Kräuter – wer möchte – in einen Teefilter oder in ein Tee-Ei geben. Wer nicht möchte, kann sie vor dem pürieren die Kräuter auch wieder rausfischen. Das Olivenöl erhitzen darin die Zwiebel- und Knoblauch-Würfel andünsten. Einen Esslöffel Zucker darüber streuen und diesen schmelzen lassen. Nun die 3 Dosen Tomaten in den Topf geben (bei den ganzen muss man die Tomaten etwas zerdrücken)
400 ml Wasser und 1 EL Tomatenmark, das Salz und die Kräuter dazugeben. Die Suppe einmal kurz aufkochen lassen und mit Deckel bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Sahne halbfest schlagen und wieder kalt stellen. Nach 20 Minuten die Suppe vom Herd nehmen, die Kräuter entfernen und die Suppe mit einem Pürierstab fein pürieren und mit Salz, Pfeffer, Piment d‘ Espelette und Zucker abschmecken. Mit der Sahne oder dem Sauerrahm garnieren und genießen.

Tipp: Wir hatten am zweiten Tag kein Baguette mehr und haben Debreziner in die Suppe gegeben, es war ein neuer Geschmack, aber auch sehr lecker.

Griechischer Bauernsalat


Es ist zwar gerade so gar keine Grillzeit, aber beim Aufräumen meines Rechners, sind mir Fotos und Rezepte untergekommen, die ich auf jeden Fall auf Haferlgucker veröffentlichen möchte. Darunter war ein griechischer Bauernsalat, den wir als Beilage zum Grillen hatten. Ich finde man sollte den öfters essen, sehr gesund, wenig Kalorien und trotzdem extrem schmackhaft. Hier mein Sommerrezept im Winter 🙂

Zutaten für 4 Portionen

1 Salatgurke
2 Paprikaschote, rot und grün
500 g Tomaten
2 Zwiebeln
200 g Schafskäse
1 Glas schwarze Oliven
Salz und Pfeffer
evtl. Knoblauchsalz
Saft von einer Zitrone
125 ml bestes Olivenöl
Oregano

Zubereitung

Die Gurke waschen und ungeschält in dünne Scheiben oder Stücke schneiden. Die Paprikas waschen, entkernen und in dünne Streifen schneiden. Die Tomaten waschen und achteln. Die Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Zum Scluß den Schafskäse würfeln und mit Oregano bestreuen.

Die Oliven abgießen und mit Gurke, Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Schafskäse in eine Schüssel geben. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer zu einer Sauce verrühren und über den Salat geben und umrühren.

Champagnercreme-Suppe mit Garnelenspieß


Ich koche immer wieder sehr gerne für Gäste, mögen wir es doch total gerne, liebenswerte Menschen an unserem Tisch zu bewirten. Aber wer uns kennt, der weiß das schon. Es war also wieder soweit und ich habe mir ein herbstliches Menü ausgedacht. Oft sind es Rezepte, die ich irgendwo gesehen habe, die ich gespeichert habe oder die mir einfach in den Kopf schießen. Hier war es eine offene Flasche Champagner, die mich zu diesem Rezept inspiriert hat.

 

 

 

 

 

Zutaten für 4 Personen:

400 ml Geflügelfond
250 ml Champagner
250 ml Sahne
4 Eigelb
50 g Parmesan
Salz, Pfeffer, Muskat und Cayennepfeffer
8 Garnelen
1 Knoblauchzehe
2 Stiele Thymian

 

Geflügelfond in einem Topf mit 125 ml Champagner aufkochen. Topf vom Herd ziehen.

Parmesan, 125 ml Sahne mit Eigelb und 125 ml Champagner verrühren. Restliche Sahne steif schlagen. Sahne-Eigelb-Mischung und die Hälfte der geschlagenen Sahne unter den Fond rühren. Suppe mit dem Zauberstab schaumig rühren.
Die Garnelen in einer heißen Pfanne mit Olivenöl, Knoblauch und Thymian von jeder Seite 2 min anbraten.
Je 2 Garnelen auf einen Spieß stecken, die Suppe in einen Teller, in ein Glas oder eine Tasse geben und mit dem Spieß garnieren.

 

Waldpilzrahmsüppchen


Diese Vorspeise, das Waldpilzrahmsüppchen, ist Bestandteil eines Menüs, das ich für unseren lieben Freund und Radiokollegen Lord Asmodis gekocht habe. Er ist einer der wenigen Menschen, für dich ich mich noch gerne in die Küche stelle und aufwendig koche. Unser Menü an diesem schönen und eisigkalten Wintertag war: Vorspeise – Waldpilzrahmsüppchen, Hauptspeise – Wildschweingulasch mit selbstgemachten Spätzle, Dessert – Rose-Champagner-Gelee mit Baiser und rotem Pfeffer. Aber alles schön der Reihe nach, fangen wir mit der Vorspeise an.

Zutaten für 4 Personen:

600 g gemischte Waldpilze (gefrorene Waldpilzmischung und ein paar getrocknete Steinpilze)
1 kl. Pack Egerlinge
1 Zwiebel
2 EL Butter
50 g Mehl
1 1/2 l Gemüsebrühe (ich 1 l Gemüsebrühe und 0,5 l Weißwein)
100 g Sahne
1 Lorbeerblatt
1 Bund Petersilie
Salz
Pfeffer
etwas Zitronensaft
4 EL Crème fraîche
8 frische Egerlinge zur Deko

Zubereitung:

Die Pilze auftauen lassen und nochmal per Hand verlesen. Von den frischen Pilzen die Stielenden abschneiden und grob würfeln. Die Zwiebel schälen und fein würfeln, die Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebel darin andünsten. Jetzt die gefrorenen Pilze und die frischen Pilze dazugeben und bei starker Hitze ca. 3 Min. anbraten. Das Mehl drüber stäuben und unterrühren, den Wein und die Brühe dazu gießen und aufkochen. Die Sahne und das Lorbeerblatt hinzufügen und das Waldpilzsüppchen bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. köcheln lassen, dann das Lorbeerblatt entfernen und das Süppchen fein pürieren. Die Pilze für die Garnitur mit wenig Butter in einer kleinen Pfanne hellbraun anrösten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

 

Das Waldpilzsüppchen in tiefen Tellern anrichten und nach Belieben jeweils mit 1 Klecks Crème Fraîche und den angebratenen Pilzen garnieren.

Triologie vom Ziegenkäse – eine Vorspeise


In meinem heutigen Blog möchte ich Euch meine drei Lieblings-Vorspeisen vorstellen. Es ist eine Ziegenkäse-Trilogie, bestehend aus Datteln gefüllt mit Ziegenkäse im Speckmantel, Ziegenkäse-Taler im Speckmantel und marinierter Paprika-Salat mit Ziegen-Frischkäse. Was mir am besten schmeckt, kann ich gar nicht sagen, aber in Kombination ist es auf jeden Fall eine ganz tolle Vorspeise. Die Datteln kann man auch beliebig füllen, mit Mozzarella, Camembert, einer Mandel, Schaf- oder Feta-Käse.

Datteln im Speckmantel

Zutaten für 16 Stück:

16 getrocknete Datteln entkernt
16 Scheiben dünner Frühstücksspeck (Bacon)
Holz-Zahnstocher – Vorspeisen-Löffel – wer mag

Zubereitung:

Die Datteln mit dem Ziegenkäse oder mit einer der oben genannten Zutaten füllen.
Die Dattel jetzt auf den Speckstreifen legen und darin fest einrollen. Eine beschichtete Pfanne mit sehr wenig Fett ausreiben und die Dattel-Röllchen darin schön kross anbraten, dabei darauf achten, dass das Ende des Bacons auf der Unterseite liegt. Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp legen. Nun mit dem Zahnstocher zusammenhalten und servieren.

Die Dattel-Spießchen schmecken am besten noch lauwarm.

Ziegenkäse im Speckmantel

Diese Vorspeise, der Ziegenkäse im Speckmantel, kann zusammen mit einem fettarmen Joghurtdip angerichtet werden. Diese pikanten Ziegenkäse-Speckspießchen kann man entweder auf einem kleinen Holzspieß als Fingerfood, oder wie ich als Vorspeise in Portions-Löffelchen oder in kleinen Schälchen als Vorspeise servieren. Als Beilage passt dazu frisches Baguette, schon deswegen, um damit den gut gewürzten Joghurtdip raus zu dippen. Wenn es die Ziegenkäse-Päckchen aber mit den anderen beiden Vorspeisen reicht, würde ich das Brot und den Dip weglassen. Das ist jedem selbst überlassen.

Zutaten für 12 Ziegenkäse-Päckchen (4 Personen):

12 Scheiben Ziegen- Frischkäse (200 g)
12 Scheiben dünner Frühstücksspeck (Bacon)

Für den Joghurt – Dip:
Ca. 150 – 200 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)
Salz
Zitronensaft
wenig Zucker
Pfeffer
1 zerdrückte Knoblauchzehe
2 Tomaten in kleinen Stückchen
Reichlich Frühlingszwiebeln oder Schnittlauchröllchen

Vorspeisen-Löffel oder kleine Schälchen

Zubereitung:

Joghurt-Dip:

Für den Ziegenkäse im Speckmantel zunächst den Dip vorbereiten. Den Naturjoghurt, mit Salz, Zitronensaft, etwas Zucker und Pfeffer nach persönlichem Geschmack zu einem Joghurtdip vermischen. Eine zerdrückte Knoblauchzehe, zwei in kleine Würfel geschnittene Tomaten ohne Fruchtwasser und Kerne, oder auch in kleine Würfel geschnittene grüne Gurken, sowie in feine Röllchen geschnittene Frühlingszwiebeln oder Schnittlauch unter den Dip geben.

Ziegenkäse im Speckmantel:

Dünne Bacon-Streifen auf ein Küchenbrett legen.
Die Ziegenkäserolle, wenn nicht bereits in Portionen geschnitten, in gut 1 cm dicke (nicht dünner) Käsescheibchen schneiden und im Speck einrollen. Dabei auch die seitlichen Ränder mit Speck bedecken. ich nehme immer zwei Scheiben, damit der Ziegenkäse ringsum im Speck eingehüllt ist. Kurz vor dem Servieren die Ziegenkäse- Speck- Päckchen in einer beschichteten Pfanne mit sehr wenig Öl ausgerieben, sonst ohne weitere Fettzugabe, auf beiden Seiten knusprig braten.


Paprikasalat mit Ziegenkäse

Dieser Paprikasalat mit Ziegenkäse wird in kleinen Portionen auf sogenannten Vorspeisen- oder Häppchenlöffeln gesetzt und als Vorspeise oder kleinen Zwischengang bei einem mehrgängigen Menü oder bei einer Party oder anderen geselligen Festlichkeit als zwangloses Häppchen, welches mit der Hand zum Mund geführt werden kann, serviert.

Zutaten:

1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
1 Schalotte
4 – 5 getrocknete Tomaten in Öl eingelegt
1 EL Olivenöl zum Braten
1 gestrichener TL getrockneter Thymian
1 EL Rotweinessig
1 EL flüssiger Honig
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Außerdem:
125 g Frischkäse aus Ziegenmilch oder Schafskäse
Frische Kresse oder andere Kräuter zum Bestreuen
20 Vorspeisenlöffel oder normale Esslöffel

Zubereitung:

Zunächst den Paprikasalat vorbereiten. Jeweils eine rote und gelbe Paprikaschote mit dem Sparschäler schälen, halbieren, das Kerngehäuse und die hellen Häute entfernen und kurz unter kaltem Wasser abspülen. Die Paprikaschoten in etwa 3 – 4 cm lange dünnere Streifen schneiden. Die Schalotte in feine Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten etwas abtropfen lassen, danach ebenfalls in Streifen schneiden. Pfanne mit 1 EL Olivenöl ausstreichen und erhitzen. Die Paprikastreifen im heißen sanften Öl anbraten, danach noch etwa 3 – 4 Minuten unter Rühren bei mittlerer Hitze weich schmoren. Die Schalotten, den getrockneten Thymian, sowie die getrockneten Tomaten in die Pfanne geben, unterheben und noch 1 Minute mitschmoren lassen. Den Pfanneninhalt mit 1 EL Essig ablöschen, den Honig darüber träufeln und alles gut miteinander vermischen.

Den Paprikasalat mit Salz und Pfeffer abschmecken, in eine kleine Schüssel umfüllen und ganz auskühlen lassen.

Zum Anrichten nicht zu viel Paprikasalat entweder auf Vorspeisenlöffel oder auf normale Esslöffel aus dem Besteckvorrat geben. Jeweils etwa einen TL Frischkäse aus Ziegenmilch dekorativ daraufsetzen und mit frischer Kresse, Sprossen oder anderen bevorzugten frischen Kräutern bestreut als Vorspeise oder kleines Appetit-Häppchen servieren.

 

Big Mac Salat


Ein toller Partysalat, ist der Big Mac Salat. Ich habe ihn schon zu verschiedenen Anlässen mitgebracht und er ist immer sehr gut angekommen. Weil ja die Grillzeit schon begonnen hat, hier mein Rezept dazu:

Zutaten:

6 Brötchen (Hamburgerbrötchen mit Sesam)
1 kleiner  Eisbergsalat
1 Pck.  Schmelzkäse – Scheiben (Chester)
6 Gewürzgurken
500 g Hackfleisch, gemischt
500 g Hackfleisch vom Rind
Salz und Pfeffer
1 Prise Rosenpaprika oder geräuchertes Paprikapulver

Für die Sauce:
1/2 Glas Miracel Whip
1/2 Tube/n   Mayonnaise
6 EL French Dressing
8 EL Gewürzgurken, fein gewürfelt
2 TL Zucker
6 EL Zwiebeln, getrocknete und fein gewürfelt (ich nehme frische und brat die glasig an)
2 TL Essig
2 TL Tomatenketchup
1 TL Salz
2 EL Sauce Gurkenrelish, (süß-sauer)

Zubereitung:

Für die Soße alle Zutaten vermengen und für 25 Sekunden in die Mikrowelle geben. Anschließend noch mal kurz umrühren und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, die Zwiebeln rehydrieren dabei. Ich mach das mit der Mikrowelle trotzdem, brate aber meistens eine kleine Zwiebel glasig an. Uns schmeckt das mit frischen Zwiebeln besser.

Das Hackfleisch portionsweise scharf anbraten, mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika pikant würzen und auskühlen lassen. Die Hamburgerbrötchen halbieren, in der Pfanne ohne Fett bräunen und danach in ca. 2 x 2 cm große Würfel schneiden. Für die Optik, 4 Deckel für die oberste Schicht beiseite legen, diese ebenfalls würfeln. Den Eisbergsalat in mundgerechte Stücke schneiden.

Nun als erstes 1/3 der Brötchenwürfel in eine große Glasschüssel geben, nun folgt jeweils die eine Hälfte des Eisbergsalates, dann die Soße, dann das Fleisch.
Nun eine Schicht Käsescheiben, der Rest Brötchenwürfel (außer die für den Deckel), der übrige Eisbergsalat, die zweite Hälfte der Soße, eine Schicht aus Gewürzgurkenscheiben, und die zweite Hälfte Fleisch. Abschließend werden die Brötchendeckel-Würfel so auf den Salat gelegt, dass die Seiten mit Sesam oben liegen.

Der Salat sollte nun mindestens 5, besser ist 8 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Jetzt für den Winter haben wir ihn nicht ganz so kalt genossen, im Hochsommer ist er eiskalt ein echter Genuss.

Guten Appetit und viel Spaß beim nachmachen 🙂

 

 

Datteln mit Ziegenkäse im Speckmantel


Wie schon angekündigt, hatten wir einen tollen Abend mit unserer Freundin Andrea und ich wollte diesen kulinarisch zu einem Highlight erheben. Ich glaube es ist mir gelungen und ich finde jeden Gang eines Menüs wichtig, aber Vor- und Nachspeise sind ja der Rahmen drum rum und darum.. Wir hatten als Vorspeise: Mit Ziegenkäse gefüllte Dattel im Speckmantel, Maronen in Balsamicoreduktion, Ziegenkäse im Speckmantel und Paprikasalat mit Ziegenkäse. Für all diese kleinen Köstlichkeiten werde ich euch hier die Rezepte aufschreiben. Wir hatten uns diese nochmal als mehr oder weniger Hauptgericht gemacht, weil es uns so geschmeckt hatte.

Zutaten für 6 Personen:

12 Datteln
12 Scheiben Bacon/Bauchspeck
200 g Ziegenfrischkäse

Zubereitung:

Aus den Datteln den Kern entfernen und mit einem Kaffeelöffelchen den Ziegenfrischkäse in die Datteln streichen. Dann die Datteln ein bisschen zusammendrücken und in einer Scheibe Bacon einwickeln. In einer Pfanne ohne Fett hellbraun anrösten. Mit einem Zahnstocher oder auf einem Vorspeisenlöffel servieren.

Kürbissuppe


Heute gab es eine sehr leckere Kürbis-Gemüse-Suppe von meiner lieben Kollegin Manja. Ich kenne sie ja nur mit Kokosmilch, aber mit Schmelzkäse war mir das neu und ich war sehr sehr neugierig. Sie hat uns so gut geschmeckt, ich konnte schon als ich mit Abschmecken fertig war, nicht aufhören zu probieren. Wer also mal Lust auf die „etwas andere Kürbissuppe“ hat, unbedingt nachkochen. An dieser Stelle, vielen lieben Dank Manja.

Zutaten:

1 Hokaido-Kürbis
1 Bund Suppengrün (ich nur Sellerie, zwei Karotten und eine Petersilienwurzel)
1 Metzger-Zwiebel (oder zwei kleine Zwiebeln)
750 ml Gemüsebrühe
1 Pack Schmelzkäse
1 Pack Kräuter-Schmelzkäse
Salz, Pfeffer, Curry, Zimt und 1 EL Honig (Imkerei Tobias Schwedler)

Zubereitung:

Kürbis halbieren und entkernen. Kürbis, Zwiebel und das Suppengemüse in grobe Stücke schneiden. Etwas Puderzucker karamellisieren und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Das Suppengemüse und den Kürbis mit Sesamöl ca. 5 Min andünsten lassen, bis es süßlich duftet, dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und 15 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer alles pürieren und mit den Gewürzen und dem Honig abschmecken und dann den Schmelzkäse hinzufügen.

Dazu schmecken geröstete Weißbrotstücke (Croutons) – bei uns gab es getoastetes Toastbrot dazu – weil ich kein Croutonfan bin.

Marinierte Zucchinis mit geräuchertem Schinken und Grissinis


Dieses Gericht hatte ich schon vor ein paar Wochen unserem Besuch als Vorspeise serviert. Leider ist es Trubel untergegangen, ich möchte es aber unbedingt in meinem Blog vorstellen. Ich gestehe, ich bin nicht der große Zucchini-Fan, weil es mir immer ein wenig an Geschmack bei der Zucchinis fehlt. Wenn man der Zucchini aber Aromen an die Seite stellt, dann wird daraus ein sehr feines Gemüse. Ich habe meinen Zucchinis weißen Balsamico, mit Zitronen aromatisiertes Olivenöl, Salz und weißen Pfeffer an die Seite gestellt und siehe da, es kommt zu einer sehr feinen Geschmacksentwicklung. Gerade dieses Gericht ist in der warmen Jahreszeit, die auf uns zukommt sehr geeignet, als erfrischende Vorspeise. Unsere Gäste waren total begeistert. Wir haben dieses Gericht mal ein einem sehr feinen Restaurant, dem „Alle Rose“ in Salo als Vorspeise serviert bekommen.

Zutaten für 6 Personen:

2 Zucchinis (gewaschen)
1/4 L Gemüsebrühe
4 EL weißen Balsamico
6 EL Weißwein
4 EL Olivenöl mit Zitronenaroma
Zucker
Salz
Weißer Pfeffer

12 Scheiben San Daniele oder Parmaschinen

Grissinis (ich habe sie aus fertigem, gekühlten Blätterteig mit schwarzem Sesam selbst gebacken)

Zubereitung:

Die gewaschenen Zucchinis in Stifte schneiden und in der Gemüsebrühe und dem Weißwein kurz blanchieren. Absieben, den Sud auffangen und zur Seite stellen. Aus dem Sud, Balsamico, Salz, Pfeffer und zum Schluss dem Olivenöl eine Art Dressing herstellen (pikant nach Geschmack abschmecken) und die Zucchinis dazugeben. Für ca 2 Stunden ziehen lassen und kalt stellen. Beim Eintreffen des Besuches den Zucchini-Salat auf einem Teller anrichten, nochmals einen kleinen Spritzer Olivenöl drauf geben. Nun den geräucherten Schinken und die Grissinis auf dem Teller anrichten und servieren.

 

 

Pikanter Schichtsalat


Dieses Rezept ist auch von meiner Freundin Maria und wir haben seit heute einen neuen Lieblingssalat. Je länger er im Kühlschrank zieht, umso besser schmeckt er. Man kann ihn alleine, oder wie wir zum Grillen essen.

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Meine liebe Nachbarin meinte, er sei eine Köstlichkeit, was mich total gefreut hat. Man muss allerdings die Zutaten mögen und bei süß und pikant scheiden sich in vielen Fällen ja die Geister. Wir finden aber immer wieder, es ist wirklich gut, dass wir so unterschiedliche Geschmäcker haben. Erich und ich sind da aber total auf einer Wellenlänge.

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Zutaten für 6 Portionen:

6 Eier
370 ml Sellerie in Streifen
425 ml Mais
425 ml Ananasscheibe
100 g Lauchzwiebeln
3 Äpfel
300 g gekochter Schinken
Salz
Pfeffer

Dressing: Salatcreme und Joghurt

Alternativ noch klein gewürfelter Emmentaler oder wer es würziger mag, Bergkäse und Schnittlauch, Kresse oder Petersilie.

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Zubereitung:

Die Eier hart kochen und abschrecken. Sellerie, Mais und Ananas separat auf einem Sieb abtropfen lassen. Lauchzwiebeln putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden. Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und würfeln. Ananas ebenfalls in Würfel und Schinken in feine Streifen schneiden. Eier schälen und in Scheiben schneiden.
Alle Zutaten in einer Glasschüssel in folgender Reihenfolge aufeinander schichten: Selleriestreifen, Apfelwürfel, Schinkenstreifen, Lauchzwiebelringe, Mais, Ananaswürfel und Eierscheiben. Salatcreme oder Joghurt verrühren, salzen und pfeffern und zum Schluss drauf streichen. Nun wer mag, die Käsewürfelchen drauf geben. Abgedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren mit Schnittlauch, Kresse oder Petersilie

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