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Die sommerlichen Temperaturen, die Lust auf kühles Essen und ein Telefonat mit einem lieben Freund haben mich heute dazu inspiriert, eine „Knöcherlsülze“ zu machen. Normal haben wir das immer in „Kooperation“ also zusammen gemacht, aber heute habe ich Erich damit überraschen wollen. Ich bin sehr heikel und nur die besten Stücke kommen in meine Sülze. Ich nehme immer zwei kleine Haxerl dazu, weil ich auch das Fleisch so gerne drin mag. Ich hab auch schon eine Vorbestellung aus der Nachbarschaft, von meiner Freundin und Erich möchte das eine oder andere Stück als Mittagessen in der Arbeit gern genießen. Ich denke alle werden genug bekommen und auch satt werden.

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Zutaten:

2 kl. vordere Schweinshaxen
6 Stück Schweinsfüßchen
4 Stück Karotten
2 Stück Zwiebel
2 Stück Sellerie frisch
1 Bund Stück Lauch
Petersilie
3 Stück Lorbeerblätter 5 Stück Wacholderbeeren
1 Stück Knoblauchzehe
2 Teelöffel Pfefferkörner schwarz
Weißweinessig (ich hab weißen Balsamico genommen)
Zucker
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Haxerl und die Füßchen in kaltem Wasser mit dem klein geschnittenen Suppengemüse aufsetzten.

Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Pfefferkörner ebenfalls mitkochen. (Ca. zwei Stunden – im Schnellkochtopf geht es schneller, nur war bei mir die Menge zu groß)

Fleisch und Füße herausnehmen, Füße entsorgen und das Hax´n- Fleisch vom Knochen lösen, in kleine Stücke schneiden und in eine Form geben. Soll die Sülze gestürzt werden, die Form mit Frischhaltefolie auslegen. Die Schwarte kann, wer möchte, mit verarbeitet werden. Ansonsten halt mit dem Fett zusammen ebenfalls bei Seite räumen.

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Den Sud abseihen, dass eventuell auch kleine Knochen und Splitter aufgefangen werden. Nun mit Essig, Salz und eventuell etwas Zucker abschmecken. Der Sud muss total würzig schmecken, sonst ist sie nach dem Gelieren zu fad.

Die Brühe über das geschnittene Fleisch gießen und fest werden lassen. Sollte dies nicht ganz gelingen, so die ganze Geschichte noch einmal erwärmen und Gelatine zugeben. Das Fett, das sich oben absetzt wird abgenommen und ebenfalls entsorgt.

Reste eignen sich durchaus zum Einfrieren. Zum Auftauen in einen Topf geben, erwärmen und dann wieder fest werden lassen.

 

Sülze

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