Rohrnudeln mit Zwetschgen 1.0


Schon meine Oma hat uns zur Zwetschgenzeit immer mit Rohrnudeln verwöhnt. Sie hat ihre Nudeln immer im einem Gasbackofen gemacht und oft auch den Zeitpunkt verpasst, sie in schöner, hellbrauner Farbe aus dem Ofen zu nehmen. Sie hatten oben schon richtige „Röstaromen“. Mein Vater hatte einen sehr eigene Humor und meinte dann immer, gibt’s wieder Briketts? Ich war gestern natürlich extrem aufmerksam, dass mir das nicht auch widerfährt und ich habe eine schöne, hellbraune Farbe hingebracht. Auch sonst sind sie wunderbar fluffig und locker geworden. Ich habe den Teig diesmal auch richtig lange in meiner Küchenmaschine kneten lassen, das hat ihn offensichtlich so fluffig werden lassen. In die Reine habe ich Butter und Zimtzucker gegeben, es ist richtig knusprig geworden. Als nächste wird es dann wohl Dampfnudeln geben.

Zutaten (für 10 Stück)

500 g Zwetschgen
600 g Mehl (unbedingt Sorte 550)
30 g Hefe (ich hab 3 Päck. Trockenhefe genommen)
300 ml lauwarme Milch
100 g weiche Butter
60 g Zucker
2 Eigelbe
1 Prise Salz

Außerdem:
80 g Zucker
100 g Butter

Zubereitung

Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben. Die Milch in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen. Das Mehl in die Rührschüssel einer Küchenmaschine geben, bei frischer Hefe, eine Mulde darin machen, einen Teil der Milch in die Mulde geben, die Hefe zerbröseln und ebenfalls in die Mulde geben. Bei Trockenhefe, die 3 Päckchen gut unter das Mehl und den Zucker mischen.
Bei der frischen Hefe, jetzt die 60 Gramm Zucker einrieseln lassen und mit einer Gabel alles was in der Mulde ist ein bisschen vermischen, dann einige Minuten gehen lassen.
Dann mit dem Knethaken der Küchenmaschine alles gründlich durchkneten, dabei die 100 g weiche Butter, die beiden Eigelb, die restliche Milch und das Salz zugeben.
Wichtig ist nun, dass man den Teig wirklich 10 Minuten lang von der Maschine durchkneten lässt. Er wird dadurch viel fluffiger und „wolliger“. Anfangs erscheint es, dass die Zutaten den Teig zu flüssig gemachen, aber man sieht die Veränderung die durch das lange Kneten passiert. Deshalb anfangs noch kein weiteres Mehl zugeben.
Der Teig ist richtig, wenn er sich mit jeder Bewegung des Knethakens vom Schüsselrand löst und sich um den Knethaken wickelt.
Die Schüssel mit einem frischen Geschirrtuch abdecken und an einen schön, warmen Platz in der Wohnung gehen lassen. Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestreuen, dann den Teig vorsichtig aus der Schüssel fallen lassen. Mit mehlierten Händen den Teig kräftig durchkneten, dabei eventuell noch etwas Mehl einarbeiten, wenn der Teig doch noch zu klebrig ist, weitere 15-20 Minuten unter dem Geschirrtuch gehen lassen. Inzwischen die Zwetschgen entkernen. Den Teig erneut durchkneten und in 10 Portionen aufteilen, jedes Teigfleckerl handtellergroß ausrollen, mit einer oder zwei Zwetschgen füllen und zu einer Kugel formen.
In die Form, in der die Rohrudeln gebacken werden, die Butter schmelzen lassen. Nun in die Form den Zimtzucker geben die Rohrnudeln hineinsetzen und nochmal 15 Minuten gehen lassen. Bei 180 Grad (160 Grad Umluft) für 35-45 Minuten backen. Genießen.. guten Appetit.

Johannisbeer-Muffins


Ich hatte ja angekündigt, dass meine Rezepte mit weniger Zucker zubereitet werden. Das ist der Tatsache geschuldet, dass bei mir Diabetes 2 diagnostiziert wurde. Ich bin aber auf einem so guten Weg, dass ich über kurz oder lang, kein Insulin mehr spritzen muss. Meine Freundin Karin hatte sich zum Tee angekündigt und ich habe überlegt, was ich uns dazu backen könnte. Johannisbeeren waren noch im Kühlschrank, Blaubeeren (die allergings nicht im Rezept vorgesehen waren 🙂 ), Joghurt hatte ich noch – die perfekten Zutaten für Johannisbeer-Muffins, zubereitet mit Joghurt. Sie kamen bei Karin, meinem Ehemann und meinem Nachbarn so gut an, dass ich das Rezept beim Haferlgucker veröffentlich muss.

Zutaten für 12 Muffins

200 Gramm Weizenmehl
50 Gramm gemahlene Mandeln
1 ½ Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Natron
1 Prise Salz
130 Gramm Zucker
½ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
2 mittelgroße Eier
90 Milliliter Sonnenblumenöl
200 Gramm griechischer Joghurt bzw. Vollmilchjoghurt/Buttermilch
200 Gramm Johannisbeeren (ich habe noch Blaubeeren dazu genommen)

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Johannisbeeren/Blaubeeren waschen, die Johannisbeeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel die flüssigen Zutaten gut verquirlen.
Die flüssigen, zu den trockenen Zutaten geben. Alles nur kurz, aber kräftig miteinander vermischen. Etwa zwei Drittel der Beeren vorsichtig unter den Teig heben. Die Muffinförmchen (Papier oder Silikon) in ein Muffin-Blech geben, mit dem Teig befüllen und mit den restlichen Beeren belegen. Die Muffins ca. 22-25 Minuten goldbraun backen.

Buttermilch-Zitronen-Torte


Hier kommt mein allererstes Rezept nach meinem Krankenhausaufenthalt, ein kalorienreduziertes Rezept nach meiner Diabetes-Diagnose. Buttermilch, Frischkäse (der Fettreduzierte) und statt Sahne habe ich Kokosmilch genommen. Ich habe auf die gehakte weiße Schokolade in der Creme und die Späne oben drauf verzichtet. Er ist trotzdem sehr frisch und bei der Hitze und auch gar nicht süß. Hier mein Rezept für Euch 🙂

Zutaten für eine Springform (26 cm)

Für den Keksboden:
200g Butterkekse bzw. Löffelbiskuit
100g Butter
1 TL abgeriebene Zitronenschale

Für die Creme:
80g weiße Schokolade
100ml Sahne
600g Frischkäse cremig
3EL Zitronensaft frisch gepresst
1/2TL abgeriebene Zitronenschale
1 Päckchen gemahlene Gelatine
150 Milliliter Buttermilch
50g Zucker
70g weiße Schokolade zum Unterheben

Für die Deko:
Zitronenzesten einer Bio-Zitrone
weiße Schokolade fein gerieben bzw. gehobelt

Zubereitung
Die Kekse zerbröseln – entweder mit einem Küchenhäckslers, oder man zerkleinert sie in einen Gefrierbeutel und mit dem Fleischklopfer bis sie fein bröselig sind. Die Butter schmelzen, dann die Keksbrösel mit der Butter und dem Zitronenabrieb vermischen und gleichmäßig auf den Boden einer mit Backpapier belegten Springform geben. Die Form kühlstellen.
Die gemahlene Gelatine unter die Buttermilch rühren und ca. 10 Minuten quellen lassen. Bei GelantineFix fällt das Quellen weg. Die 80 g Schokolade zerkleinern und bei niedriger Temperatur in einem kleinen Topf und mit der Sahne schmelzen und leicht abkühlen lassen. Weitere 70 g Schokolade mit in kleine Würfelchen schneiden. Den Frischkäse mit dem Zitronensaft und den Zesten glatt rühren. Die Gelatine mit dem Zucker in einem Topf erwärmen und unter Rühren auflösen.
Die aufgelöste Buttermilch-Gelatine-Masse zügig unter die Frischkäsecreme und die Schoko-Sahne rühren, zum Schluss die Schokowürfelchen unterheben. Die Frischkäsecreme auf den gekühlten Keksboden geben und mit einer Winkelpalette glattstreichen. Die Torte für mindestens 3 Stunden kühlstellen.
Für die Deko von einer Bio-Zitrone feine Zesten abreiben, oder etwas Schokolade fein raspeln bzw. schneiden. Die Torte mit Zitronenzesten und Schokolade bestreuen.

Amarettini-Apfel-Käsekuchen


Gestern kam mein Jugendfreund Franz auf einen Kaffee vorbei und ich habe uns einen Kuchen dazu gebacken. Ich habe noch Elstar Äpfel von unserem Besuch am Bodensee und da lag es nahe, dass es was mit Äpfeln sein durfte. Mir war im Gedächtnis, dass ich ein Rezept mit Amarettinis gesehen habe und ich hatte es natürlich abgespeichert. Mit Quark und Schmand, Apfelgelee.. das musste doch fein schmecken. Heute kann ich sagen, er ist wirklich gelungen und fein. Hier mein Rezept für Euch:

Zutaten für eine Springform Ø 26 cm

250 g Butter
200 g Vollkorn-Butterkekse
200 g Amarettini
4 Äpfel (à ca. 140 g)
250 g Magerquark
100 g Schmand
2 Eier (Gr. M)
50 g Zucker
1 TL Zimt
2 EL Apfelgelee
Fett für die Form

Zubereitung

Die Butter in einem Topf schmelzen, die Butterkekse und Amarettini mit den Händen grob zerbröseln (ich habe sie in der Küchenmaschine grob gemahlen). Die Butter darüber gießen und durchkneten. Eine Springform mit Öl ausstreichen (ich habe für den Boden ein rundes Backpapier verwende). Die Keks-Butter-Krümel in die Form geben, als Boden und dicken Rand (ca. 2 cm Hoch und 1,5 cm breit) andrücken und kalt stellen.

2 Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die anderen 2 Äpfel waschen, trocken reiben, mit einem Kernhaus-Ausstecher das Kerngehäuse ausstechen und die Äpfel in dünne Ringe schneiden. Quark, Schmand, Eier, Zucker und Zimt glatt rühren, die Apfelwürfel untermengen.

Die Quark-Apfel-Masse auf den Keksboden geben und glatt streichen. Die Apfelringe darauf verteilen, mit Apfelgelee bestreichen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und 1–2 Stunden auskühlen lassen. Dazu schmeckt Schlagsahne.

Kürbis-Feta-Quiche


Als ich das Foto von diesem Rezept gesehen habe, hatte ich eine sehr konkrete Vorstellung von dem Geschmack der Tarte. Es hat nur ein paar Tage gedauert, dann gab es die Kürbis-Tarte zum Abendessen. Wir waren beide aber total überrascht, wie harmonisch die Zutaten mit dem Kürbis harmoniert haben. Die Tarte wird es sicherlich öfters geben, sie schmeckt uns auch kalt bzw. lauwarm sehr gut. Die einzigen zwei Änderung am Rezept die ich vorgenommen habe, ich habe noch zwei Teelöffel Kapern und rote Pfefferbeeren dazu gegeben, weil wir beide Kapern und rote Pfefferbeeren so sehr mögen, aber das kann jeder für sich entscheiden.

Zutaten für 8 Stücke

200 g + etwas Mehl
Salz, Zucker
150 g + etwas kalte Butter
400 g Hokkaido Kürbis
100 g getrocknete Soft-Tomaten
100 g schwarze Oliven (entsteint)
optional 2 TL Kapern
200 g Feta
4-5 Stiele Thymian (ich habe getrockneten genommen)
4 Eier (Gr. M)
200 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer, rote Pfefferbeeren

Zubereitung

Für den Mürbteig: 200 g Mehl, je 1⁄2 TL Salz und Zucker in einer Schüssel geben. 150 g Butter in Würfel scheiden, zum Mehl geben und 6 EL kaltes Wasser zugeben. Alles kurz verkneten, bis gerade eben ein Teig entsteht. Auf einer mit Mehl bestäubten Fläche zu einer flachen Teigscheibe formen. Teig in Folie wickeln und ca. 2 Stunden kalt stellen. Ich gebe den Teig immer gleich in die Springform und stelle dann die Form kalt, einfach weil sich der weiche Teig so besser verarbeiten lässt.

Für die Füllung den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Soft-Tomaten würfeln, die Oliven, die Kapern grob hacken und den Feta zerbröseln. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abstreifen. Die Eier mit dem Crème fraîche verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C). Eine hohe Springform (20 cm Ø) fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig halbieren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Hälfte rund (ca. 21 cm Ø) ausrollen und als Boden in die Form legen. Andere Hälfte zu zwei ca. 32 cm langen Streifen aus­rollen. Als Rand in die Form ­legen und gut andrücken. Diese Handgriffe fallen weg, wenn man den Teig nach dem Kneten schon in die Form gegeben hat.

Die Tomaten, die Oliven, die Kapern , den Feta, den Thymian mit einem 1⁄3 der Eiermasse vermischen. In die Form geben. Die Kürbisspalten und die roten Pfefferbeeren darauf verteilen und mit Rest Eiermasse begießen. Auf der untersten Einschubleiste des heißen Ofens ca. 75 Minuten backen. Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.

TIPP: Klappt auch in einer klassischen Springform (26 cm Ø). Dann ist die Backzeit 10–15 Minuten kürzer.

Zitronen-Muffins


Draußen wehte ein eiskalter Wind, eigentlich wollten wir spazieren gehen, aber der innere Schweinehund hat dann doch die Oberhand gewonnen und wir sind im kuschlig, warmen Wohnzimmer geblieben. Wir hatten allerdings keine Kekse, keinen Kuchen und so kam es zu den leckeren Zitronen-Muffins. Mit einem Klecks Schlagsahne und einer feinen Tasse Kaffee, so wurde unser Nachmittag perfekt. Ich würde beim nächsten Mal meine Muffins mit einem Stäbchen anpiksen, dass die Zitronenglasur auch in das Innere dringt. Hier mein Rezept für Euch :-).

Zutaten für 12 Stück

175 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier (Gr. M)
3 Bio-Zitronen
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
5 EL Milch
100 g Puderzucker
12 Papier-Muffin-Förmchen

Zubereitung

Die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer hell schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren, die Zitronen heiß waschen, trocken reiben, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. 1 EL Abrieb und 3 EL Zitronensaft beiseitestellen. Die restliche Schale und den Saft unter den Teig rühren. Das Mehl und das Backpulver vermischen. Abwechselnd die Mehlmischung und die Milch unterrühren, so dass ein glatter Teig entsteht. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig in die Förmchen füllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd:170 °C/ Umluft: 150 °C) 25-30 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter ca. 1 Stunde abkühlen lassen, die Muffins dann aus der Form nehmen.

Für den Zitronenguss den Puderzucker mit dem übrigem Zitronensaft zu einem glatten Guss verrühren und mit einem Backpinsel auf den Muffins verstreichen. Zitronen-Muffins mit dem übrigem Abrieb bestreuen.

Schoko-Lebkuchentorte


Wieder mal hat ein Blogbeitrag bzw. ein Bild meine Geschmacksknospen erreicht, dass ich anlässlich des bayerischen Feiertages, an dem bei uns die Sternsinger unterwegs sind, dieses Rezept nachbacken musste. Wer Schokomousse mag, der wird diese Torte lieben. Meine Nachbarin Brigitte und noch ein paar liebe Menschen haben alle ein Stück bekommen und das das Feedback war fulminant. Wir haben natürlich auch die Lebkuchentorte von Zugenzirkus genossen, dazu eine Tasse feinen Kaffee genossen.

Zubereitung Dunkler Biskuit

Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Bodenblech einer Springform (Ø 24 cm) mit Backpapier belegen. Den Rand nicht einfetten. Die Eier mit dem heißen Wasser kurz anschlagen, dann den Zucker dazu rieseln lassen. Weiterschlagen bis die Masse hell-cremig ist. In einer Schüssel das Mehl, die Speisestärke, den Kakao und dem Backpulver vermengen. Die Mehlmischung über die Eischaum-Masse sieben und behutsam unterheben. Die dunkle Biskuitmasse in die Springform füllen und für ca. 18-20 Minuten backen. Zur Sicherheit eine Stäbchenprobe machen. Den Boden ca. 2 Minuten in der Springform ruhen lassen, mit einem Messer vom Rand lösen und den Ring wegnehmen.

Zubereitung Schoko-Lebkuchencreme

Den Biskuit einmal waagerecht durchschneiden.
Die eine Hälfte auf eine Tortenplatte setzen und mit Johannisbeergelee bestreichen. Die zweite Biskuithälfte auf die erste Hälfte legen und leicht andrücken. Jetzt in einen einen Tortenring spannen. 300 ml Schlagsahne steif schlagen und kühl stellen, den Mascarpone, den Schmand, Zucker und Vanillezucker auf niedriger Stufe verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Das Kakaopulver dazugeben und kurz mit verrühren. Die Schokolade klein hacken und zusammen mit 100 ml Schlagsahne, Lebkuchengewürz und Zimt in eine Schüssel geben, alles über einem Wasserbad erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist und sich alles gut verrühren bis sich alles schön verbunden hat.
Die Schoko-Sahne zur Mascarpone-Creme geben und zügig verrühren. Wirklich nur solange verrühren, bis sich alles gut verbunden hat. Dann sofort die Schlagsahne unterheben, bis alles gleichmäßig verrührt ist und nun die Masse auf den Biskuit in die Form gießen. Glattstreichen und über Nacht kalt stellen.

Zubereitung Schoko-Glasur und fertigstellen der Schoko-Lebkuchentorte

Abgemessenes Wasser, Kakao und Zucker in einem Topf unter rühren zum Kochen bringen, dann die Butter zugeben, verrühren und zur Seite stellen.
Die Schokolade hacken und in eine Schüssel geben, die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen und über die gehackte Schokolade gießen und verrühren bis die Masse richtig glatt ist. Die Kakao-Soße dazugeben und langsam verrühren. Vorsichtig verrühren, sonst entstehen Luftbläschen, die man später in der Glasur sehen kann. Langsam über Lebkuchentorte gießen und durch leichtes Kippen der Torte, kann die Glasur schön auf der Oberfläche verteilt werden und festwerden lassen.

Nach Belieben mit Schlagsahne und/oder Kakaopulver verzieren, ich habe Schokoherzchen verwendet.

Spitzbuben


Eine Sorte, die in meiner Kindheit auch immer auf dem Plätzchenteller gelegen hat, sind Spitzbuben. In meiner Kindheit waren das doppelte Plätzchen, die kein Loch hatten, mir gefällt die moderne Variante aber viel besser. Wichtig ist eine wirklich gute Marmelade. Aber seht selbst und hier auch mein Rezept dazu.

Zutaten für ca. 60 Stück

250 g kalte Butter
400 g Mehl (+ etwas für die Arbeitsfläche)
100 g gemahlene Mandeln
Salz
250 g Puderzucker (+ etwas zum Bestäuben)
2 Eier (Größe M)
400 g rotes Johannisbeergelee

Zubereitung

Butter in kleine Stückchen schneiden. Mehl, Mandeln, Salz und Puderzucker in eine Schüssel geben. Butter und Eier zugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine, zum Schluss mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.
Johannisbeergelee in einem kleinen Topf erwärmen und wieder abkühlen lassen. Gekühlten Plätzchenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 mm dick ausrollen. Mithilfe eines runden Plätzchenausstechers kleine Kreise (ca. 6 cm Ø) ausstechen. Von der Hälfte der Kreise in der Mitte einen kleinen Ring (ca. 3 cm) ausstechen. Die Reste wieder verkneten und ebenso verarbeiten. Kreise und Ringe auf 2–3 mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen. Abzählen, dass immer die gleiche Anzahl Kreise und Ringe auf einem Bleich backen. Bleche im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C) 8–10 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Kreise mit Konfitüre bestreichen, dabei 2–3 mm Rand frei lassen. Ringe mit Puderzucker bestäuben, vorsichtig auf die mit Konfitüre bestrichenen Kreise setzen und leicht andrücken. In einer Plätzchendose lagern, bis sie aufgegessen sind.

Ischler Plätzchen


Eine weitere Sorte Weihnachtsplätzchen, die für uns immer zum Weihnachtsfest gehören und die neben den Vanillehörnchen zu meinen Lieblingsplätzchen zählen, sind Ischler Plätzchen. Der Teig ist anspruchsvoll in der Verarbeitung, jedes Blech muss nach dem Ausstechen nochmal richtig kalt gestellt werden. Die Plätzchen zergehen fast auf der Zunge und darum ist es mir auch wert. Auch das Rezept ist aus dem Bayerischen Backbuch.

Zutaten für ca. 40 Stück

200 g Mehl
200 g Butter
100 g feiner Grieszucker
100 g ungeschälte Mandeln
Schale und Saft von einer 1/2 Zitrone

Zum Füllen
feine Marmelade (ich nehme Himbeere oder Johannisbeere, weil die schön säuerlich sind)

Zum Glasieren
Zartbitterkuvertüre und ein Stück Kokosfett (für den Glanz)

Dekoration
gehackte Pistazien


Zubereitung

Aus den ober aufgelisteten Zutaten einen gebröselten Mürbeteig herstellen und den Teig kalt stellen. Dann aus dem leicht brüchigen Teig ein kleinen Portionen zweimesserrückendick auswellen, runde Plätzchen ausstechen (ich habe Herzen ausgestochen, ist nicht zu empfehlen, da sie die Form nicht besonders schön behalten). Das Blech wieder ca. 15 Minuten kalt stellen und dann bei 180-190 Grad vorsichtig backen. Unbedingt erkalten lassen, je zwei Plätzchen mit feiner, säuerlicher Marmelade aufeinander setzen, glasieren und mit dem geschälten Mandeln bestreuen und trocknen lassen. Fertig und genießen 

Vanillekipferl


Meine Lieblingsplätzchen sind schon immer Vanillekipferl (Vanillehörnchen) gewesen. Sie sind total mürbe und haben für mich diese Mundgefühl. Ich möchte Euch das Rezept nicht länger vorenthalten. Es ist das Rezept, das auch meine Mutter immer gemacht hat und stammt aus dem Bayerischen Kochbuch aus dem Birkenverlag, das es hier fast in jedem Haushalt gibt, allerdings immer aus verschiedenen Auflagen. Meines ist die 53. Auflage aus dem Jahr 1986.

Zutaten für gebröselten Mürbeteig

200 g Mehl
80 g feinster Zucker
100 g gemahlene, geschälte Mandeln
150 g Butter
2 Eigelb

zum Wenden: Vanillezucker

Zubereitung Mürbeteig

Gebröselten Mürbeteig unter Zugabe geschälter, sehr fein geriebener Mandeln herstellen und kalt stellen. Den Teig zu einer dünner Rolle formen, davon kleine gleichmäßige Stückchen abschneiden und diese zu Hörnchen formen. Bei Mittelhitze (170-180 Grad) lichtgelb backen. Noch heiß in Vanillezucker wenden.