Amarettini-Apfel-Käsekuchen


Gestern kam mein Jugendfreund Franz auf einen Kaffee vorbei und ich habe uns einen Kuchen dazu gebacken. Ich habe noch Elstar Äpfel von unserem Besuch am Bodensee und da lag es nahe, dass es was mit Äpfeln sein durfte. Mir war im Gedächtnis, dass ich ein Rezept mit Amarettinis gesehen habe und ich hatte es natürlich abgespeichert. Mit Quark und Schmand, Apfelgelee.. das musste doch fein schmecken. Heute kann ich sagen, er ist wirklich gelungen und fein. Hier mein Rezept für Euch:

Zutaten für eine Springform Ø 26 cm

250 g Butter
200 g Vollkorn-Butterkekse
200 g Amarettini
4 Äpfel (à ca. 140 g)
250 g Magerquark
100 g Schmand
2 Eier (Gr. M)
50 g Zucker
1 TL Zimt
2 EL Apfelgelee
Fett für die Form

Zubereitung

Die Butter in einem Topf schmelzen, die Butterkekse und Amarettini mit den Händen grob zerbröseln (ich habe sie in der Küchenmaschine grob gemahlen). Die Butter darüber gießen und durchkneten. Eine Springform mit Öl ausstreichen (ich habe für den Boden ein rundes Backpapier verwende). Die Keks-Butter-Krümel in die Form geben, als Boden und dicken Rand (ca. 2 cm Hoch und 1,5 cm breit) andrücken und kalt stellen.

2 Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die anderen 2 Äpfel waschen, trocken reiben, mit einem Kernhaus-Ausstecher das Kerngehäuse ausstechen und die Äpfel in dünne Ringe schneiden. Quark, Schmand, Eier, Zucker und Zimt glatt rühren, die Apfelwürfel untermengen.

Die Quark-Apfel-Masse auf den Keksboden geben und glatt streichen. Die Apfelringe darauf verteilen, mit Apfelgelee bestreichen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und 1–2 Stunden auskühlen lassen. Dazu schmeckt Schlagsahne.

Kürbis-Feta-Quiche


Als ich das Foto von diesem Rezept gesehen habe, hatte ich eine sehr konkrete Vorstellung von dem Geschmack der Tarte. Es hat nur ein paar Tage gedauert, dann gab es die Kürbis-Tarte zum Abendessen. Wir waren beide aber total überrascht, wie harmonisch die Zutaten mit dem Kürbis harmoniert haben. Die Tarte wird es sicherlich öfters geben, sie schmeckt uns auch kalt bzw. lauwarm sehr gut. Die einzigen zwei Änderung am Rezept die ich vorgenommen habe, ich habe noch zwei Teelöffel Kapern und rote Pfefferbeeren dazu gegeben, weil wir beide Kapern und rote Pfefferbeeren so sehr mögen, aber das kann jeder für sich entscheiden.

Zutaten für 8 Stücke

200 g + etwas Mehl
Salz, Zucker
150 g + etwas kalte Butter
400 g Hokkaido Kürbis
100 g getrocknete Soft-Tomaten
100 g schwarze Oliven (entsteint)
optional 2 TL Kapern
200 g Feta
4-5 Stiele Thymian (ich habe getrockneten genommen)
4 Eier (Gr. M)
200 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer, rote Pfefferbeeren

Zubereitung

Für den Mürbteig: 200 g Mehl, je 1⁄2 TL Salz und Zucker in einer Schüssel geben. 150 g Butter in Würfel scheiden, zum Mehl geben und 6 EL kaltes Wasser zugeben. Alles kurz verkneten, bis gerade eben ein Teig entsteht. Auf einer mit Mehl bestäubten Fläche zu einer flachen Teigscheibe formen. Teig in Folie wickeln und ca. 2 Stunden kalt stellen. Ich gebe den Teig immer gleich in die Springform und stelle dann die Form kalt, einfach weil sich der weiche Teig so besser verarbeiten lässt.

Für die Füllung den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Soft-Tomaten würfeln, die Oliven, die Kapern grob hacken und den Feta zerbröseln. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abstreifen. Die Eier mit dem Crème fraîche verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C). Eine hohe Springform (20 cm Ø) fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig halbieren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Hälfte rund (ca. 21 cm Ø) ausrollen und als Boden in die Form legen. Andere Hälfte zu zwei ca. 32 cm langen Streifen aus­rollen. Als Rand in die Form ­legen und gut andrücken. Diese Handgriffe fallen weg, wenn man den Teig nach dem Kneten schon in die Form gegeben hat.

Die Tomaten, die Oliven, die Kapern , den Feta, den Thymian mit einem 1⁄3 der Eiermasse vermischen. In die Form geben. Die Kürbisspalten und die roten Pfefferbeeren darauf verteilen und mit Rest Eiermasse begießen. Auf der untersten Einschubleiste des heißen Ofens ca. 75 Minuten backen. Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.

TIPP: Klappt auch in einer klassischen Springform (26 cm Ø). Dann ist die Backzeit 10–15 Minuten kürzer.

Zitronen-Muffins


Draußen wehte ein eiskalter Wind, eigentlich wollten wir spazieren gehen, aber der innere Schweinehund hat dann doch die Oberhand gewonnen und wir sind im kuschlig, warmen Wohnzimmer geblieben. Wir hatten allerdings keine Kekse, keinen Kuchen und so kam es zu den leckeren Zitronen-Muffins. Mit einem Klecks Schlagsahne und einer feinen Tasse Kaffee, so wurde unser Nachmittag perfekt. Ich würde beim nächsten Mal meine Muffins mit einem Stäbchen anpiksen, dass die Zitronenglasur auch in das Innere dringt. Hier mein Rezept für Euch :-).

Zutaten für 12 Stück

175 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier (Gr. M)
3 Bio-Zitronen
300 g Mehl
1 Pck. Backpulver
5 EL Milch
100 g Puderzucker
12 Papier-Muffin-Förmchen

Zubereitung

Die Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer hell schaumig schlagen. Die Eier nacheinander unterrühren, die Zitronen heiß waschen, trocken reiben, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. 1 EL Abrieb und 3 EL Zitronensaft beiseitestellen. Die restliche Schale und den Saft unter den Teig rühren. Das Mehl und das Backpulver vermischen. Abwechselnd die Mehlmischung und die Milch unterrühren, so dass ein glatter Teig entsteht. Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig in die Förmchen füllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd:170 °C/ Umluft: 150 °C) 25-30 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter ca. 1 Stunde abkühlen lassen, die Muffins dann aus der Form nehmen.

Für den Zitronenguss den Puderzucker mit dem übrigem Zitronensaft zu einem glatten Guss verrühren und mit einem Backpinsel auf den Muffins verstreichen. Zitronen-Muffins mit dem übrigem Abrieb bestreuen.

Schoko-Lebkuchentorte


Wieder mal hat ein Blogbeitrag bzw. ein Bild meine Geschmacksknospen erreicht, dass ich anlässlich des bayerischen Feiertages, an dem bei uns die Sternsinger unterwegs sind, dieses Rezept nachbacken musste. Wer Schokomousse mag, der wird diese Torte lieben. Meine Nachbarin Brigitte und noch ein paar liebe Menschen haben alle ein Stück bekommen und das das Feedback war fulminant. Wir haben natürlich auch die Lebkuchentorte von Zugenzirkus genossen, dazu eine Tasse feinen Kaffee genossen.

Zubereitung Dunkler Biskuit

Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Bodenblech einer Springform (Ø 24 cm) mit Backpapier belegen. Den Rand nicht einfetten. Die Eier mit dem heißen Wasser kurz anschlagen, dann den Zucker dazu rieseln lassen. Weiterschlagen bis die Masse hell-cremig ist. In einer Schüssel das Mehl, die Speisestärke, den Kakao und dem Backpulver vermengen. Die Mehlmischung über die Eischaum-Masse sieben und behutsam unterheben. Die dunkle Biskuitmasse in die Springform füllen und für ca. 18-20 Minuten backen. Zur Sicherheit eine Stäbchenprobe machen. Den Boden ca. 2 Minuten in der Springform ruhen lassen, mit einem Messer vom Rand lösen und den Ring wegnehmen.

Zubereitung Schoko-Lebkuchencreme

Den Biskuit einmal waagerecht durchschneiden.
Die eine Hälfte auf eine Tortenplatte setzen und mit Johannisbeergelee bestreichen. Die zweite Biskuithälfte auf die erste Hälfte legen und leicht andrücken. Jetzt in einen einen Tortenring spannen. 300 ml Schlagsahne steif schlagen und kühl stellen, den Mascarpone, den Schmand, Zucker und Vanillezucker auf niedriger Stufe verrühren, bis eine homogene Masse entstanden ist. Das Kakaopulver dazugeben und kurz mit verrühren. Die Schokolade klein hacken und zusammen mit 100 ml Schlagsahne, Lebkuchengewürz und Zimt in eine Schüssel geben, alles über einem Wasserbad erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist und sich alles gut verrühren bis sich alles schön verbunden hat.
Die Schoko-Sahne zur Mascarpone-Creme geben und zügig verrühren. Wirklich nur solange verrühren, bis sich alles gut verbunden hat. Dann sofort die Schlagsahne unterheben, bis alles gleichmäßig verrührt ist und nun die Masse auf den Biskuit in die Form gießen. Glattstreichen und über Nacht kalt stellen.

Zubereitung Schoko-Glasur und fertigstellen der Schoko-Lebkuchentorte

Abgemessenes Wasser, Kakao und Zucker in einem Topf unter rühren zum Kochen bringen, dann die Butter zugeben, verrühren und zur Seite stellen.
Die Schokolade hacken und in eine Schüssel geben, die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen und über die gehackte Schokolade gießen und verrühren bis die Masse richtig glatt ist. Die Kakao-Soße dazugeben und langsam verrühren. Vorsichtig verrühren, sonst entstehen Luftbläschen, die man später in der Glasur sehen kann. Langsam über Lebkuchentorte gießen und durch leichtes Kippen der Torte, kann die Glasur schön auf der Oberfläche verteilt werden und festwerden lassen.

Nach Belieben mit Schlagsahne und/oder Kakaopulver verzieren, ich habe Schokoherzchen verwendet.

Spitzbuben


Eine Sorte, die in meiner Kindheit auch immer auf dem Plätzchenteller gelegen hat, sind Spitzbuben. In meiner Kindheit waren das doppelte Plätzchen, die kein Loch hatten, mir gefällt die moderne Variante aber viel besser. Wichtig ist eine wirklich gute Marmelade. Aber seht selbst und hier auch mein Rezept dazu.

Zutaten für ca. 60 Stück

250 g kalte Butter
400 g Mehl (+ etwas für die Arbeitsfläche)
100 g gemahlene Mandeln
Salz
250 g Puderzucker (+ etwas zum Bestäuben)
2 Eier (Größe M)
400 g rotes Johannisbeergelee

Zubereitung

Butter in kleine Stückchen schneiden. Mehl, Mandeln, Salz und Puderzucker in eine Schüssel geben. Butter und Eier zugeben und mit den Knethaken der Küchenmaschine, zum Schluss mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kalt stellen.
Johannisbeergelee in einem kleinen Topf erwärmen und wieder abkühlen lassen. Gekühlten Plätzchenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 mm dick ausrollen. Mithilfe eines runden Plätzchenausstechers kleine Kreise (ca. 6 cm Ø) ausstechen. Von der Hälfte der Kreise in der Mitte einen kleinen Ring (ca. 3 cm) ausstechen. Die Reste wieder verkneten und ebenso verarbeiten. Kreise und Ringe auf 2–3 mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen. Abzählen, dass immer die gleiche Anzahl Kreise und Ringe auf einem Bleich backen. Bleche im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C) 8–10 Minuten hellbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Kreise mit Konfitüre bestreichen, dabei 2–3 mm Rand frei lassen. Ringe mit Puderzucker bestäuben, vorsichtig auf die mit Konfitüre bestrichenen Kreise setzen und leicht andrücken. In einer Plätzchendose lagern, bis sie aufgegessen sind.

Ischler Plätzchen


Eine weitere Sorte Weihnachtsplätzchen, die für uns immer zum Weihnachtsfest gehören und die neben den Vanillehörnchen zu meinen Lieblingsplätzchen zählen, sind Ischler Plätzchen. Der Teig ist anspruchsvoll in der Verarbeitung, jedes Blech muss nach dem Ausstechen nochmal richtig kalt gestellt werden. Die Plätzchen zergehen fast auf der Zunge und darum ist es mir auch wert. Auch das Rezept ist aus dem Bayerischen Backbuch.

Zutaten für ca. 40 Stück

200 g Mehl
200 g Butter
100 g feiner Grieszucker
100 g ungeschälte Mandeln
Schale und Saft von einer 1/2 Zitrone

Zum Füllen
feine Marmelade (ich nehme Himbeere oder Johannisbeere, weil die schön säuerlich sind)

Zum Glasieren
Zartbitterkuvertüre und ein Stück Kokosfett (für den Glanz)

Dekoration
gehackte Pistazien


Zubereitung

Aus den ober aufgelisteten Zutaten einen gebröselten Mürbeteig herstellen und den Teig kalt stellen. Dann aus dem leicht brüchigen Teig ein kleinen Portionen zweimesserrückendick auswellen, runde Plätzchen ausstechen (ich habe Herzen ausgestochen, ist nicht zu empfehlen, da sie die Form nicht besonders schön behalten). Das Blech wieder ca. 15 Minuten kalt stellen und dann bei 180-190 Grad vorsichtig backen. Unbedingt erkalten lassen, je zwei Plätzchen mit feiner, säuerlicher Marmelade aufeinander setzen, glasieren und mit dem geschälten Mandeln bestreuen und trocknen lassen. Fertig und genießen 

Vanillekipferl


Meine Lieblingsplätzchen sind schon immer Vanillekipferl (Vanillehörnchen) gewesen. Sie sind total mürbe und haben für mich diese Mundgefühl. Ich möchte Euch das Rezept nicht länger vorenthalten. Es ist das Rezept, das auch meine Mutter immer gemacht hat und stammt aus dem Bayerischen Kochbuch aus dem Birkenverlag, das es hier fast in jedem Haushalt gibt, allerdings immer aus verschiedenen Auflagen. Meines ist die 53. Auflage aus dem Jahr 1986.

Zutaten für gebröselten Mürbeteig

200 g Mehl
80 g feinster Zucker
100 g gemahlene, geschälte Mandeln
150 g Butter
2 Eigelb

zum Wenden: Vanillezucker

Zubereitung Mürbeteig

Gebröselten Mürbeteig unter Zugabe geschälter, sehr fein geriebener Mandeln herstellen und kalt stellen. Den Teig zu einer dünner Rolle formen, davon kleine gleichmäßige Stückchen abschneiden und diese zu Hörnchen formen. Bei Mittelhitze (170-180 Grad) lichtgelb backen. Noch heiß in Vanillezucker wenden.

Nougatbusserl


Nougatbusserl – schon der Name hat mich innehalten lassen. Nüsse, Baiser und feinstes Nugat, das sind Zutaten aus denen Plätzchenträume gemacht sind. Sie sind wunderbar leicht, nussig und schokoladig. Sie sind so klein, niedlich und man muss einfach immer noch ein Busserl naschen. Ich habe keine Sekunde bereut, das Rezept probiert zu haben und wollte Euch das Rezept auch vorstellen. Dazu kommt auch noch, dass die Nougatbusserl glutenfrei sind.

Zutaten (ergibt je nach Größe ca. 80 bis 100 Stück)

3 Eiweiß (ca. 180g)
100 g Zucker
20 g Speisestärke
1 Prise Salz
110 g Mandeln gemalen (geschält oder ungeschält – je nach Vorliebe)
30 g Puderzucker

Außerdem
150 g Mandelblättchen (zum Bestreuen)
400 g Nougat
1 EL Rum

Zubereitung

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eiweiß mit Zucker, Stärke und dem Salz zu einem lockeren Schnee aufschlagen. Den Puderzucker sieben, mit den Mandeln vermischen und anschließend die Mandeln mit der Hand vorsichtig unter den Eischnee heben.
Die Masse in einen Dressiersack mit kleiner Lochtülle füllen und gleichmäßig, etwa 2 cm große Tuffs auf das, mit Backpapier ausgelegte Backblech spitzen. Die Tuffs mit den Mandelsplittern bestreuen und im Backofen für ca. 14 bis 15 Minuten backen, bis sie leicht Farbe bekommen haben und gut getrocknet sind. Auf dem Backblech abkühlen lassen. wen die Busserlhälften abgekühlt sind, das Nougat in einer Schüssel über Dampf zergehen lassen, dann den Rum dazu geben und verrühren.
Das Nougat wieder in einen kleinen Dressiersack mit kleiner Tülle füllen, aufspritzen und dann je zwei Hälften der Nougatbusserl zusammenkleben.

Haltbarkeit: In einer Plätzchendose, kühl und trocken gelagert, halten sich die Nougatbusserl etwa zwei bis drei Wochen – wenn sie so lange halten.

Orangenplätzchen


Diese Plätzchen habe ich auch wieder auf meinen Streifzügen durchs Internet gefunden, bzw. ich habe einen Beitrag auf dem Blog von kuechenereignisse.com gesehen. Allerdings sind diese kleinen Kunstwerke dort mit Pernambuco-Orangen aus Ligurien gemacht. Die habe ich natürlich nicht (mehr) bekommen. Ich war aber so angefixt von diesen Plätzchen, dass ich sie ohne oben besagte kandierte Orangen gemacht habe. Sie sind sehr fein und „orangig“ und ich habe begeistertes Feedback bekommen. Ich will Euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Zutaten

375 g Butter
200 g Puderzucker
3 Bio-Orangen (unbehandelt, abgeriebene Schale von)
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
20 ml Orangenlikör
50 g Orangeat (feingehackt)
600 g Mehl
150 gmMandeln (gemahlen, geschält)
1 Ei

Außerdem

200 g Zartbitterkuvertüre
250 g Aprikosenkonfitüre
2 EL Grand Manier

Zubereitung

Die kalte Butter mit Puderzucker, Orangenschale, Salz, Vanillemark, Orangenlikör und Orangeat zu einer glatten Masse verkneten. Das gesiebte Mehl mit den Mandeln mischen und mit der Buttermasse wie bei der Herstellung von Streuseln zwischen den Händen verreiben. Zum Schluss das Ei zugeben und einen glatten Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Den Backofen auf 160 °C vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte messerrückendick ausrollen. Plätzchen in gewünschter Größe ausstechen, auf das Blech legen und ca. 20 Minuten backen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen. Die Hälfte der Plätzchen halb in die geschmolzene Kuvertüre tauchen. Nach Belieben mit einem Stückchen kandierter Orangenschale verzieren. Die Kuvertüre antrocknen lassen.
Die Konfitüre mit Grand Manier verrühren und auf die übrigen Plätzchen tupfen. Die Schokoplätzchen daraufsetzen.

Mokka Plätzchen


Es gibt Rezepte, die sind zwar etwas aufwendiger, als manch andere Rezept, aber diese kleinen Kunstwerke sind den Aufwand wert und schmecken einfach wunderbar. Ich habe mich, nach dem Erhalt einer sehr freudigen Nachricht, gestern aufgerafft und mit zwei Sorten Plätzchen gebacken – eben auch diese Mokka Plätzchen. Hier für Euch auch das Rezept.

Zutaten für den Kaffeeteig

250 g Mehl
80 g Puderzucker
100 g Mandeln gerieben
1 EL gemahlener Kaffee (kein Instantkaffee, echtes Kaffeepulver)
130 g kalte Butter
2 Dotter
1 EL Sahne

Zutaten für die Füllung

50 g weiche Butter
50 g Puderzucker
1 TL Instantkaffee

Zutaten für die Glasur

40 g Kokosfett
1 gestrichener TL Instantkaffee
100 g Puderzucker

Außerdem ca. 50 Kaffeebohnen aus Schokolade

Zubereitung

Alle Zutaten nur kurz mit der Hand, ich habe es allerdings von meiner KitchenAid machen lassen, zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig, in Frischhaltefolie gepackt, für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann den Teig ca. 4mm dick ausrollen und mit einem runden Ausstecher kleine Plätzchen ausstechen. Die Mokka Plätzchen anschließend bei 200°C Ober-/Unterhitze oder 180°C Umluft ca. 8 Minuten backen und dann gut auskühlen lassen. Wenn die Plätzchen erkaltet sind, die Füllng zubereiten. Die Zutaten für die Creme mit einem Mixer für ca. 10 Minuten hellschaumig aufschlagen. Wer mag, kann zusätzlich mit ein paar Tropfen Kaffeelikör, die Creme verfeinern. Ich habe mit einem Spritzbeutel, mit kleiner Tülle, etwas Creme auf eine Hälfte der Plätzchen gespritzt, dann jeweils einen Deckel auf jedes Plätzchen gegeben und dann kühl gestellt. Nach der Kühlzeit wird jetzt die Glasur zubereitet. Dafür das Kokosfett in einem kleinen Topf schmelzen, danach den Instantkaffee mit 2 EL Wasser auflösen und mit dem Staubzucker verrühren. Zum Schluss das geschmolzene Kokosfett mit der Zucker-Kaffeemischung verrühren. Die Mokka Plätzchen mit der noch warmen Glasur überziehen und mit einer Schokoladen-Kaffeebohne verzieren. Vollständig auskühlen lassen.
Die Mokka Plätzchen halten sich in einer Plätzchendose ca. 2 Wochen. Vermutlich sind sie vorher aber bereits aufgegessen.

Rezept von http://www.mannbackt.de