Eierlikör-Haselnuss-Plätzchen


Auch bei diesem Rezept hatte ich eine genaue Vorstellungen, wie Haselnüsse, Eierlikör und Kakao in Verbindung schmecken. Dazu noch etwas essbarer Goldstaub und fertig sind wunderbare Weihnachtsplätzchen. In England gibt es goldenen Glitzerkakao zu kaufen, in Deutschland nur Silbernen. Man kann aber auch Back-Kakao mit beliebigen Glitzerpulver mischen und hat den gleichen Effekt. Bei mir muss sich Optik immer mit Geschmack die Waage halten.

Zutaten für ca. 60 Plätzchen (4 cm Durchmesser)

250 g weiche Butter
200 g Puderzucker
1/2 TL Salz
2 Eier Gr. M
360 g Mehl 550er oder alternativ 405er
140 g Speisestärke
200 g gemahlene Haselnüsse
2 – 3 TL reinen Zimt
1 EL Vanillepaste

Für die Füllung

150 ml Eierlikör
200g Puderzucker

Deko

100 g Back-Kakao
10 g essbarer Goldpuder (es geht auch silber)

Zubereitung

Das Mehl und den Puderzucker in deine große Schüssel sieben, dann Salz, Speisestärke, Haselnüsse und Zimt dazugeben und sehr gründlich vermengen. Die Vanillepaste, die Eier und die weiche Butter dazu geben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine (altenativ mit den Händen) zu einem glatten Mürbeteig kneten. Den Teig mindestens 1 Stunde zum Ruhen in den Kühlschrank legen. Anschließend den Teig 3-5 mm dick ausrollten und die Plätzchen ausstechen. Ich habe ein Blech mit einem Mini-Stern-Ausstecher in der Mitte ausgestochen. Deckel und Boden sollten nach Möglichkeit die gleiche Anzahl haben, sonst muss man beim Zusammenkleben naschen. Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen und die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes und kühles Blech geben. Im vorgeheizten Backofen ca. 12 Minuten schön goldbraun backen lassen. Nach dem Backen ein paar Minuten auf dem Blech lassen und dann die Plätzchen vorsichtig zum Auskühlen auf einen Rost oder in eine Schale legen.

Den Eierlikör mit soviel Puderzucker vermengen und zu einer cremigen und nicht zu flüssigen Masse verrühren. Die Konsistenz sollte so fest sein, dass man die Masse in einen Spritzbeutel oder eine Dosierflasche füllen kann.

Über die, mit dem Stern ausgestochene Seite der Plätzchen, den Gold-Kakao-Puder sieben. Dafür legt ihr sie am besten ganz dicht zusammen, so wird nicht viel verschwendet. Den Rest habe ich aufbewahrt. Auf die Unterseite mittig einen guten Klecks Eierlikör-Masse aufspritzen, dann die bepuderte Oberseite vorsichtig drauflegen und leicht andrücken. Die Plätzchen sollten über Nacht, zumindest für ein paar Stunden trocknen und dann in eine Blechdose füllen. Am besten legt man einen Bogen Backpapier auf jede Lage Plätzchen, so können sie mehrere Wochen wunderbar aufbewahrt werden und bleiben mürbe und schmecken fein.

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Pistazienstäbchen


Mich sprechen Rezepte, egal ob es sich um Speisen oder Desserts, Plätzchen, Pralinen, immer zunächst optisch an.. Ich habe dann eine genaue Vorstellung davon, wie es schmecken könnte oder müsste. Genauso geht es mir mit den Plätzchen, die ich backe. Die einen sind Kindheitserinnerungen, die anderen habe ich irgendwo gesehen, gespeichert und wieder rausgekramt. So ging es mir auch bei den Pistazienstäbchen. Das Rezept habe ich bestimmt schon zwei Jahre und dieses Jahr war es dann soweit. Gestern habe ich sie nachgebacken, hier mein Rezept, auch für Euch zum Nachbacken.

Zutaten

340 g ungesalzene Pistazienkerne
100 g Marzipanrohmasse
1 Eiweiß (Kl. M)
60 g feiner Zucker
10 g Honig
20 g Mehl (Type 550)
1 kleiner Rosmarinzweig
50 g getrocknete Soft-Aprikosen

Zubereitung

250 g Pistazien im Mörser fein mahlen, die restlichen 90 g grob hacken. Das Marzipan grob raspeln und mit den gemahlenen Pistazien, dem Eiweiß, den Zucker, den Honig, das Mehl, dem Rosmarin und den Soft-Aprikosen zu einer glatten Masse verkneten. Den Backofen auf 160 Grad (Umluft 150 Grad) vorheizen. Zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Den Teig in 30 Portionen (à ca. 12 g) zerteilen und jede Portion zu einem ca. 9 cm großen Stäbchen formen, in den gehackten Pistazien wälzen und auf die Bleche setzen. Auf mittlerer Schiene 11–12 Minuten backen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen. Ich hab meine Stäbchen in weiße Schokolade getaucht und mit einem Schokostern verziert.

Omas Gewürzbutter-Plätzchen


Das Rezept habe ich schon seit einem Jahr, bisher hatte ich das Rezept aber nicht ausprobiert. Dieses Jahr war es dann endlich soweit. Vorgestern habe ich den Teig gemacht, er soll über Nacht im Kühlschrank ruhen, gestern war es dann soweit, das Ausstechen hatte begonnen. Es ist relativ viel Teig, ich würde das nächste Mal nur die halbe Menge nehmen. Geschmacklich sind sie so, wie ich es mir vorgestellt habe. Wunderbar buttrig und zimtig 🙂

Zutaten für ca. 3 Bleche

250 g Butter
100 g Butterschmalz
180 g Zucker (kein Puderzucker)
2 Eigelb
500 g Mehl
1 Abgeriebene Zitronenschale
1/2 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken (3 Stück gemörsert)
1 Pack. Vanillezucker
1 EL Arrak Aroma bestellen*
1/2 TL frisch geriebene Muskatnuss
20 g geriebene Zartbitter Schokolade

zum wälzen:
250 g Zucker
2 Pack. Vanillezucker
2 TL Zimt

Zubereitung

Die Butter und das Butterschmalz sollten unbedingt Zimmertemperatur haben. Die Eigelbe mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Schokolade fein reiben, die Zitronenschale abreiben und alle Zutaten zur Butter-Zuckermasse geben und zu einem glatten Teig kneten. In Folie einschlagen und über Nacht in den Kühlschrank geben. Am nächsten Tag den Teig ca. 1/2 cm dick (auf einer bemehlten Oberfläche) ausrollen und die Plätzchen ausstechen. Bei 170°C Umluft für ca. 12 Minuten backen.
In einer Schüssel 250 g Zucker mit dem Zimt und dem Vanillezucker vermischen und die Plätzchen nach dem Backen noch heiß vorsichtig darin wälzen. Komplett auskühlen lassen, bevor sie in eine Keksdose verpackt werden. Nach ca. 2 Wochen, wenn sie durchgezogen sind, schmecken Omas Gewürzbutterplätzchen am Besten.

Kaffee-Kipferl à la Janett Platino


Vorgestern als ich hier viel Zeit damit verbracht habe, meine Vanillekipferl zu schönen Kipferln zu formen, habe ich mir in der Mediathek eine Sendung über Weihnachtsbräuche in Südtirol angesehen. Ich war sofort sehr aufmerksam, als Janet Platino über ihre Plätzchenrezepte berichtet hat. Besonders die Kaffee-Kipferl fand ich sehr interessant und hab mich umgehend auf die Suche nach dem Rezept gemacht. Ich bin fündig geworden und hab das Rezept gestern gleich mal nachgebacken. Uns schmecken die Plätzchen sehr, nicht besonders süß und fein nach Kaffee. Ich würde das nächste Mal etwas weniger Kaffee nehmen, mich hat die Verarbeitung schon sehr gefuxt. Sie sind aber schön und vor allem fein geworden.


Zutaten (Für ca. 70 Stück)

1 EL Kaffeebohnen
190 g weiche Butter
270 g Mehl
70 g Puderzucker
50 g Kakaopulver
1 Prise Salz
1 Eigelb
1 TL gemahlener Kardamom
weiße Kuvertüre
Deko wie jeder gerne möchte

Zubereitung

Die Kaffeebohnen sehr fein im Mörser zerstoßen (ich hab gemahlenen Kaffee genommen)

Die Butter mit dem Mehl, dem Zucker, dem Kakaopulver, Salz, Eigelb, Kardamom und dem Kaffeepulver zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten. In Klarsichtfolie gewickelt für mindestens drei Stunden kalt stellen. Den Teig vierteln und jedes Stück zu einer Rolle von ca. 35 cm Länge formen. Jede Rolle in 2 cm dicke Stücke schneiden und diese zu Kipferln formen. Die Kaffeekipferl auf zwei, mit Backpapier ausgelegtem Blechen, bei 180 °C etwa 10 bis 12 Minuten backen. Aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. Helle Kuvertüre im Wasserbad bei geringer Hitze schmelzen, dann etwas abkühlen lassen.

Die Kipferlspitzen in die Kuvertüre tauchen und auf einem Gitter abtropfen lassen und entsprechend verzieren. Gutes gelingen.

Sternflorentiner


Meine vierte Sorte dieses Jahr sind die Sternflorentiner. Ich wollte die ursprünglich schon für das letzte Weihnachten backen, aber dieses Jahr hab ich es endlich geschafft. Es ist zwar, wie bei den meisten Plätzchen, eine rechte Fuzzelei, aber der Geschmack ist absolut fein. Ich habe die Früchte und die Nüsse wirklich klein gehackt, das war die größte Fuzzelei, die zweitgrößte ist es, die Nuss-Frucht-Mischung auf den Plätzchen zu verteilen. Ich bin halt auch immer auf der Suche nach ausgefallenen Plätz

Zutaten

½ Vanilleschote
170 g Butter, zimmerwarm
100 g Puderzucker
Salz
1 Ei (Kl. M)
225 g Mehl
1 TL abgeriebene Limettenschale
180 g Trockenfrucht-Nuss-Mischung (z.B. Caribic Royal von Seeberger)
50 g Mandelblättchen
50 g Zucker
80 g Honig
1 EL Zitronensaft

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen, die Butter in kleine Würfel schneiden. 120 g Butter, Vanillemark, Zucker, 1 Prise Salz, Ei, Mehl und Limettenschale zu einem glatten Teig kneten. Ich habe das meine Küchenmaschine übernehmen lassen. Den Teig in Folie gewickelt 2 Stunden kalt stellen.
Die Frucht-Nuss-Mischung relativ grob hacken und mit den Mandeln mischen. Die restliche Butter, Zucker, Honig und Saft in einem kleinen Topf aufkochen und etwa 1 1/2 Minuten köcheln lassen. Dann unter die Nuss-Frucht-Mischung rühren und alles gut abkühlen lassen.
Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn ausrollen. Sterne von 6 cm Durchmesser ausstechen, ich habe auch Sterne von 4 cm genommen, ich mag es, wenn es verschiedene Größen gibt. Auf mit Backpapier belegte Bleche setzen. Je 1 TL Nussmischung in die Mitte setzen. Sterne im Backofen auf der 2. Schiene von unten 12-14 Minuten goldbraun backen, herausnehmen und abkühlen lassen.

Rohrnudeln mit Zwetschgen 1.0


Schon meine Oma hat uns zur Zwetschgenzeit immer mit Rohrnudeln verwöhnt. Sie hat ihre Nudeln immer im einem Gasbackofen gemacht und oft auch den Zeitpunkt verpasst, sie in schöner, hellbrauner Farbe aus dem Ofen zu nehmen. Sie hatten oben schon richtige „Röstaromen“. Mein Vater hatte einen sehr eigene Humor und meinte dann immer, gibt’s wieder Briketts? Ich war gestern natürlich extrem aufmerksam, dass mir das nicht auch widerfährt und ich habe eine schöne, hellbraune Farbe hingebracht. Auch sonst sind sie wunderbar fluffig und locker geworden. Ich habe den Teig diesmal auch richtig lange in meiner Küchenmaschine kneten lassen, das hat ihn offensichtlich so fluffig werden lassen. In die Reine habe ich Butter und Zimtzucker gegeben, es ist richtig knusprig geworden. Als nächste wird es dann wohl Dampfnudeln geben.

Zutaten (für 10 Stück)

500 g Zwetschgen
600 g Mehl (unbedingt Sorte 550)
30 g Hefe (ich hab 3 Päck. Trockenhefe genommen)
300 ml lauwarme Milch
100 g weiche Butter
60 g Zucker
2 Eigelbe
1 Prise Salz

Außerdem:
80 g Zucker
100 g Butter

Zubereitung

Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben. Die Milch in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen. Das Mehl in die Rührschüssel einer Küchenmaschine geben, bei frischer Hefe, eine Mulde darin machen, einen Teil der Milch in die Mulde geben, die Hefe zerbröseln und ebenfalls in die Mulde geben. Bei Trockenhefe, die 3 Päckchen gut unter das Mehl und den Zucker mischen.
Bei der frischen Hefe, jetzt die 60 Gramm Zucker einrieseln lassen und mit einer Gabel alles was in der Mulde ist ein bisschen vermischen, dann einige Minuten gehen lassen.
Dann mit dem Knethaken der Küchenmaschine alles gründlich durchkneten, dabei die 100 g weiche Butter, die beiden Eigelb, die restliche Milch und das Salz zugeben.
Wichtig ist nun, dass man den Teig wirklich 10 Minuten lang von der Maschine durchkneten lässt. Er wird dadurch viel fluffiger und „wolliger“. Anfangs erscheint es, dass die Zutaten den Teig zu flüssig gemachen, aber man sieht die Veränderung die durch das lange Kneten passiert. Deshalb anfangs noch kein weiteres Mehl zugeben.
Der Teig ist richtig, wenn er sich mit jeder Bewegung des Knethakens vom Schüsselrand löst und sich um den Knethaken wickelt.
Die Schüssel mit einem frischen Geschirrtuch abdecken und an einen schön, warmen Platz in der Wohnung gehen lassen. Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestreuen, dann den Teig vorsichtig aus der Schüssel fallen lassen. Mit mehlierten Händen den Teig kräftig durchkneten, dabei eventuell noch etwas Mehl einarbeiten, wenn der Teig doch noch zu klebrig ist, weitere 15-20 Minuten unter dem Geschirrtuch gehen lassen. Inzwischen die Zwetschgen entkernen. Den Teig erneut durchkneten und in 10 Portionen aufteilen, jedes Teigfleckerl handtellergroß ausrollen, mit einer oder zwei Zwetschgen füllen und zu einer Kugel formen.
In die Form, in der die Rohrudeln gebacken werden, die Butter schmelzen lassen. Nun in die Form den Zimtzucker geben die Rohrnudeln hineinsetzen und nochmal 15 Minuten gehen lassen. Bei 180 Grad (160 Grad Umluft) für 35-45 Minuten backen. Genießen.. guten Appetit.

Johannisbeer-Muffins


Ich hatte ja angekündigt, dass meine Rezepte mit weniger Zucker zubereitet werden. Das ist der Tatsache geschuldet, dass bei mir Diabetes 2 diagnostiziert wurde. Ich bin aber auf einem so guten Weg, dass ich über kurz oder lang, kein Insulin mehr spritzen muss. Meine Freundin Karin hatte sich zum Tee angekündigt und ich habe überlegt, was ich uns dazu backen könnte. Johannisbeeren waren noch im Kühlschrank, Blaubeeren (die allergings nicht im Rezept vorgesehen waren 🙂 ), Joghurt hatte ich noch – die perfekten Zutaten für Johannisbeer-Muffins, zubereitet mit Joghurt. Sie kamen bei Karin, meinem Ehemann und meinem Nachbarn so gut an, dass ich das Rezept beim Haferlgucker veröffentlich muss.

Zutaten für 12 Muffins

200 Gramm Weizenmehl
50 Gramm gemahlene Mandeln
1 ½ Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Natron
1 Prise Salz
130 Gramm Zucker
½ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
2 mittelgroße Eier
90 Milliliter Sonnenblumenöl
200 Gramm griechischer Joghurt bzw. Vollmilchjoghurt/Buttermilch
200 Gramm Johannisbeeren (ich habe noch Blaubeeren dazu genommen)

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Johannisbeeren/Blaubeeren waschen, die Johannisbeeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel die flüssigen Zutaten gut verquirlen.
Die flüssigen, zu den trockenen Zutaten geben. Alles nur kurz, aber kräftig miteinander vermischen. Etwa zwei Drittel der Beeren vorsichtig unter den Teig heben. Die Muffinförmchen (Papier oder Silikon) in ein Muffin-Blech geben, mit dem Teig befüllen und mit den restlichen Beeren belegen. Die Muffins ca. 22-25 Minuten goldbraun backen.

Buttermilch-Zitronen-Torte


Hier kommt mein allererstes Rezept nach meinem Krankenhausaufenthalt, ein kalorienreduziertes Rezept nach meiner Diabetes-Diagnose. Buttermilch, Frischkäse (der Fettreduzierte) und statt Sahne habe ich Kokosmilch genommen. Ich habe auf die gehakte weiße Schokolade in der Creme und die Späne oben drauf verzichtet. Er ist trotzdem sehr frisch und bei der Hitze und auch gar nicht süß. Hier mein Rezept für Euch 🙂

Zutaten für eine Springform (26 cm)

Für den Keksboden:
200g Butterkekse bzw. Löffelbiskuit
100g Butter
1 TL abgeriebene Zitronenschale

Für die Creme:
80g weiße Schokolade
100ml Sahne
600g Frischkäse cremig
3EL Zitronensaft frisch gepresst
1/2TL abgeriebene Zitronenschale
1 Päckchen gemahlene Gelatine
150 Milliliter Buttermilch
50g Zucker
70g weiße Schokolade zum Unterheben

Für die Deko:
Zitronenzesten einer Bio-Zitrone
weiße Schokolade fein gerieben bzw. gehobelt

Zubereitung
Die Kekse zerbröseln – entweder mit einem Küchenhäckslers, oder man zerkleinert sie in einen Gefrierbeutel und mit dem Fleischklopfer bis sie fein bröselig sind. Die Butter schmelzen, dann die Keksbrösel mit der Butter und dem Zitronenabrieb vermischen und gleichmäßig auf den Boden einer mit Backpapier belegten Springform geben. Die Form kühlstellen.
Die gemahlene Gelatine unter die Buttermilch rühren und ca. 10 Minuten quellen lassen. Bei GelantineFix fällt das Quellen weg. Die 80 g Schokolade zerkleinern und bei niedriger Temperatur in einem kleinen Topf und mit der Sahne schmelzen und leicht abkühlen lassen. Weitere 70 g Schokolade mit in kleine Würfelchen schneiden. Den Frischkäse mit dem Zitronensaft und den Zesten glatt rühren. Die Gelatine mit dem Zucker in einem Topf erwärmen und unter Rühren auflösen.
Die aufgelöste Buttermilch-Gelatine-Masse zügig unter die Frischkäsecreme und die Schoko-Sahne rühren, zum Schluss die Schokowürfelchen unterheben. Die Frischkäsecreme auf den gekühlten Keksboden geben und mit einer Winkelpalette glattstreichen. Die Torte für mindestens 3 Stunden kühlstellen.
Für die Deko von einer Bio-Zitrone feine Zesten abreiben, oder etwas Schokolade fein raspeln bzw. schneiden. Die Torte mit Zitronenzesten und Schokolade bestreuen.

Amarettini-Apfel-Käsekuchen


Gestern kam mein Jugendfreund Franz auf einen Kaffee vorbei und ich habe uns einen Kuchen dazu gebacken. Ich habe noch Elstar Äpfel von unserem Besuch am Bodensee und da lag es nahe, dass es was mit Äpfeln sein durfte. Mir war im Gedächtnis, dass ich ein Rezept mit Amarettinis gesehen habe und ich hatte es natürlich abgespeichert. Mit Quark und Schmand, Apfelgelee.. das musste doch fein schmecken. Heute kann ich sagen, er ist wirklich gelungen und fein. Hier mein Rezept für Euch:

Zutaten für eine Springform Ø 26 cm

250 g Butter
200 g Vollkorn-Butterkekse
200 g Amarettini
4 Äpfel (à ca. 140 g)
250 g Magerquark
100 g Schmand
2 Eier (Gr. M)
50 g Zucker
1 TL Zimt
2 EL Apfelgelee
Fett für die Form

Zubereitung

Die Butter in einem Topf schmelzen, die Butterkekse und Amarettini mit den Händen grob zerbröseln (ich habe sie in der Küchenmaschine grob gemahlen). Die Butter darüber gießen und durchkneten. Eine Springform mit Öl ausstreichen (ich habe für den Boden ein rundes Backpapier verwende). Die Keks-Butter-Krümel in die Form geben, als Boden und dicken Rand (ca. 2 cm Hoch und 1,5 cm breit) andrücken und kalt stellen.

2 Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die anderen 2 Äpfel waschen, trocken reiben, mit einem Kernhaus-Ausstecher das Kerngehäuse ausstechen und die Äpfel in dünne Ringe schneiden. Quark, Schmand, Eier, Zucker und Zimt glatt rühren, die Apfelwürfel untermengen.

Die Quark-Apfel-Masse auf den Keksboden geben und glatt streichen. Die Apfelringe darauf verteilen, mit Apfelgelee bestreichen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und 1–2 Stunden auskühlen lassen. Dazu schmeckt Schlagsahne.

Kürbis-Feta-Quiche


Als ich das Foto von diesem Rezept gesehen habe, hatte ich eine sehr konkrete Vorstellung von dem Geschmack der Tarte. Es hat nur ein paar Tage gedauert, dann gab es die Kürbis-Tarte zum Abendessen. Wir waren beide aber total überrascht, wie harmonisch die Zutaten mit dem Kürbis harmoniert haben. Die Tarte wird es sicherlich öfters geben, sie schmeckt uns auch kalt bzw. lauwarm sehr gut. Die einzigen zwei Änderung am Rezept die ich vorgenommen habe, ich habe noch zwei Teelöffel Kapern und rote Pfefferbeeren dazu gegeben, weil wir beide Kapern und rote Pfefferbeeren so sehr mögen, aber das kann jeder für sich entscheiden.

Zutaten für 8 Stücke

200 g + etwas Mehl
Salz, Zucker
150 g + etwas kalte Butter
400 g Hokkaido Kürbis
100 g getrocknete Soft-Tomaten
100 g schwarze Oliven (entsteint)
optional 2 TL Kapern
200 g Feta
4-5 Stiele Thymian (ich habe getrockneten genommen)
4 Eier (Gr. M)
200 g Crème fraîche
Salz, Pfeffer, rote Pfefferbeeren

Zubereitung

Für den Mürbteig: 200 g Mehl, je 1⁄2 TL Salz und Zucker in einer Schüssel geben. 150 g Butter in Würfel scheiden, zum Mehl geben und 6 EL kaltes Wasser zugeben. Alles kurz verkneten, bis gerade eben ein Teig entsteht. Auf einer mit Mehl bestäubten Fläche zu einer flachen Teigscheibe formen. Teig in Folie wickeln und ca. 2 Stunden kalt stellen. Ich gebe den Teig immer gleich in die Springform und stelle dann die Form kalt, einfach weil sich der weiche Teig so besser verarbeiten lässt.

Für die Füllung den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Soft-Tomaten würfeln, die Oliven, die Kapern grob hacken und den Feta zerbröseln. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abstreifen. Die Eier mit dem Crème fraîche verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Ofen vorheizen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 180 °C). Eine hohe Springform (20 cm Ø) fetten und mit Mehl ausstäuben. Den Teig halbieren. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Hälfte rund (ca. 21 cm Ø) ausrollen und als Boden in die Form legen. Andere Hälfte zu zwei ca. 32 cm langen Streifen aus­rollen. Als Rand in die Form ­legen und gut andrücken. Diese Handgriffe fallen weg, wenn man den Teig nach dem Kneten schon in die Form gegeben hat.

Die Tomaten, die Oliven, die Kapern , den Feta, den Thymian mit einem 1⁄3 der Eiermasse vermischen. In die Form geben. Die Kürbisspalten und die roten Pfefferbeeren darauf verteilen und mit Rest Eiermasse begießen. Auf der untersten Einschubleiste des heißen Ofens ca. 75 Minuten backen. Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen.

TIPP: Klappt auch in einer klassischen Springform (26 cm Ø). Dann ist die Backzeit 10–15 Minuten kürzer.