Sächsische Rhabarberschnitten


Wie so oft schon, hat mich Eva von ichmussbacken mit einem Rezept inspiriert. Ich konnte mir es nicht vorstellen, Mürbeteig, Erdbeermarmelade, Löffelbiskuit, Rhabarber und ein Guss aus Sahne und Eiern. Ich muss gestehen, während ich den Kuchen gemacht habe, habe ich mich gefragt, ob es denn tatsächlich einen so aufwendiger Kuchen sein muss, den ich mir da ausgesucht habe? Nachdem er allerdings fertig war, war meine Antwort ganz klar „JA“. Er schmeckt vorzüglich und alle die ihn probiert hatten, waren der gleichen Meinung. Manchmal darf es eben gerne ein bisserl mehr sein. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ein paar Änderungen vorgenommen habe, die sich bei der Herstellung so ergeben haben. Mein Mürbeteig wird immer ohne Ei gemacht, ich habe mehr Löffelbiskuits gebraucht, ein Ei mehr für den Guss und etwas mehr Schlagrahm.

Für ein Backblech und einen Back-Rahmen

Zutaten Mürbteig:

450 g Mehl
150 g Puderzucker
300 g Butter
1 Prise Salz
1 EL Vanillezucker

Zutaten Füllung:

250 g Erdbeermarmelade
400 g Löffelbisquit
1500 g Rhabarber

Zutaten Topping:

250 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Marzipan (Zimmertemperatur)
6 Eier (Zimmertemperatur)
250 ml Schlagrahm
40 g Mehl

Zimtzucker:

80 g Zucker
1 gestrichener Teelöffel Zimt

Zubereitung:

Für den Mürbeteig, Mehl, Zucker und die Butter, die in kleine Stückchen geschnitten werden sollte, in die Küchenmaschine geben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Mürbteig etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180° Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Back-Rahmen auf die Größe des Blechs einstellen und auf das Backpapier setzen.

Den Mürbteig, auf die Größe des Back-Rahmens ausrollen und auf das Backpapier im Back-Rahmen legen. Mit den Händen den Mürbteig evtl.. an freien Stellen verteilen und am Rand andrücken, so dass dieser den gesamten Back-Rahmen gleichmäßig ausfüllt. Im Backofen ca. 10-15 Minuten zart anbacken. Die Oberfläche sollte leicht gelbbraun angebacken sein.
Während der Mürbteig im Backofen ist, das Topping zubereiten. Dafür Marzipan mit ca. 50 g weicher Butter zu einer homogenen Masse rühren. Die restliche Butter dazu geben schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazuzugeben und gut unterrühren. Zuletzt den Schlagrahm einrühren und dann das Mehl.

Den zart angebackenen Mürbteigboden aus dem Backofen nehmen, kurz auskühlen lassen. Jetzt die Löffelbiskuits eng nebeneinander auf den Boden geben (ggf. zuschneiden). Den Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen. Das Topping darüber gießen, über dem Rhabarber verteilen und glatt streichen. Es sollte der Rhabarber übergossen sein.
Im Backofen ca. 40 Minuten backen. Der Kuchen sollte schön goldgelb sein.

Zucker und Zimt vermischen und gleichmäßig über den noch heißen Kuchen streuen.

Rhabarber-Himbeer-Kuchen mit Limettensahne


Ich mochte ja Rhabarber schon immer sehr gerne, aber dieses Jahr bin ich nahezu süchtig danach. Ich könnte fast jeden Tag einen Kucken, Kompott oder Pudding machen. Dieses Rezept habe ich in der Sendung „Wir in Bayern“ gesehen und war sofort begeistert. Es ist ein klein wenig aufwendig, aber es zahlt sich definitiv aus. Ich habe nur positives Feedback bekommen und auch uns hat der Kuchen sehr geschmeckt. Ich will Euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Rezept für zwei Backformen mit einem Durchmesser von 26 cm

Böden:

160 g Butter
410 g Zucker
2 Prise Salz
5 Eigelb
etwas Vanille
200 g Mehl
2,5 TL Backpulver
40 ml Milch
5 Eiweiß
ca. 20 g gehobelte Mandeln

Zubereitung:

Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Weiche Butter mit 160 g Zucker, Vanille und 1 Prise Salz cremig rühren. Nach und nach das Eigelb einrühren. Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch langsam in die Masse einrühren – nicht zu lange rühren, gerade so, dass eine homogene Masse entsteht. Die Rührmasse auf zwei bereits eingefettete Backformen aufteilen und gleichmäßig verstreichen. Nach Möglichkeit zeitgleich Eiweiß, 250 g Zucker und 1 Prise Salz steif schlagen. Der Eischnee sollte so steif sein, dass sich Spitzen bilden, die eigenständig stehen bleiben. Eischnee auf die Rührmasse streichen. Mit einem Löffel oder einer Winkelpalette Muster in die Eischneemasse ziehen. Mandeln auf beiden Eischneemassen verteilen. Im Backofen ca. 25 Minuten backen.

Rhabarber-Himbeer-Masse:

500 g geschälter und klein geschnittener Rhabarber
170 g Himbeeren (frisch oder TK – wenn TK, dann sollten die Himbeeren vorher aufgetaut sein)
2 EL Zucker
50 g Stärke
50 ml Limettensaft

Zubereitung:

Die Stärke mit etwas Wasser klümpchenfrei rühren. Den klein geschnittenen Rhabarber zusammen mit Zucker und Limettensaft im Topf aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, der Rhabarber sollte weich sein. Die Himbeeren zufügen, nochmals leicht aufkochen lassen und Stärke zufügen. Konstant, aber nicht zu fest rühren, bis sich die Stärke schön gleichmäßig und klümpchenfrei verteilt hat. Nochmals kurz aufkochen lassen. Die Rhabarber-Himbeer-Masse auf einen der beiden Böden verteilen und abkühlen lassen.

Limettensahne:

500 ml Sahne
1 EL Puderzucker
50 ml Limettensaft
Abrieb einer Bio-Limette
evtl. 1 Päckchen Sahnesteif

Zubereitung:

Die Sahne mit dem Puderzucker aufschlagen. Kurz bevor die Sahne fertig aufgeschlagen ist, den Limettensaft mit dem Limettenabrieb langsam einlaufen lassen und kurz weiterrühren. Wer keine Küchenmaschine zum Aufschlagen verwendet, sollte ein Päckchen Sahnesteif in die Sahne rühren.

Fertigstellen:

Die Limettensahne auf die abgekühlte Rhabarber-Himbeer-Masse geben und mit dem zweiten Boden bedecken. An sich ist der Rhabarber-Himbeer-Kuchen jetzt verzehrfertig, schmeckt allerdings noch etwas intensiver, wenn man die Torte für 2-3 Stunden durchziehen lässt.

Tipp:

Den zweiten Boden vor dem Auflegen auf die Sahne in die gewünschten Tortenstücke einteilen und schneiden, dann erst auflegen. So wird das Schneiden des Kuchens im Anschluss etwas leichter und die Sahne drückt beim Anschneiden nicht so leicht auf den Seiten heraus.

Rezept von Caro Deichl/BR Fernsehen

Apfelkuchen mit Zimtstreusel


Auf meinen unendlichen Streifzügen durchs Internet, lande ich immer wieder auf ganz tollen Seiten mit noch tolleren Rezepten. Diesmal bin ich auf dem Blog von Zungenzirkus gelandet und dort hat mich das Rezept für den Apfelkuchen mit den Zimtstreuseln spontan angesprochen. Apfelkuchen geht ja eigentlich immer und muss oft nicht aufwendig sein. Ich habe ihn gebacken und er ist sehr lecker geworden. Vielleicht habt auch Ihr Lust, das Rezept mal zu versuchen.

Zutaten Rührteig
5 Eier
5 große Äpfel
160 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
Abrieb ½ Zitrone
1 TL Rum
170 g Mehl
1½ TL Backpulver
180 g Butter
1 Prise Salz
1 EL Zitronensaft

Zutaten Zimtstreusel
150 g Mehl
85 g Butter
80 g Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung Zimtstreusel

Zutaten mit den Fingerspitzen verkneten (ich nehme dazu meine Küchenmaschine), bis lockere Streusel entstehen, ggf. knete ich mit den Fingern etwas nach. Die Streussel kalt stellen.

Zubereitung Rührteig

Den Backofen auf 180° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Den Boden Springform (24 cm) gut einfetten und bemehlen.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
Die Äpfel schälen, vierteln und das Kernhaus entfernen. In feine Scheiben schneiden (geht super mit einem Gemüsehobel) und mit dem Zitronensaft beträufeln. Das Mehl und das Backpulver in einer Schüssel gut vermengen. In einer Schüssel die Eier, mit dem Zucker und der Prise Salz auf höchster Stufe ca. 5 Minuten hell aufschlagen. Den Rum und den Zitronenabrieb dazu geben, dann das Mehl und die flüssige Butter mit einem Schneebesen unter die Masse ziehen. Die Apfelscheiben dazugeben und alles vorsichtig vermengen. In die Springform geben und die Zimtsreusel locker auf dem Kuchen verteilen.
Ca. 60 – 75 Minuten backen, zur Kontrolle die Stäbchenprobe machen. Der Kuchen ist fertig, wenn sich die Apfelscheiben weich anfühlen. Sollten die Streusel zu dunkel werden, den Apfelkuchen mit Backpapier abdecken.

Rezept von https://www.zungenzirkus.de/

Nusskuchen ohne Mehl – mit Zimtglasur


Da ich noch so viele Nüsse von Weihnachten übrig habe, habe ich nach einem Rezept für einen Nusskuchen gesucht. Ich habe natürlich nach einem ausgefallenen Rezept gesucht und weil mir die Lebkuchen ohne Mehl so gut geschmeckt haben, war ich natürlich begeistert ein Rezept zu finden, das auch ohne Mehl ist. Der Kuchen ist sensationell saftig und lecker.

Zutaten:

5 Eier
250 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
300 g gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln oder gemischt
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:

3 Eier trennen. Das Eigelb mit zwei aufgeschlagenen Eiern, Zucker und Vanillezucker sehr schaumig aufschlagen, bis keine Zuckerkristalle mehr zu sehen sind. Das Eiweiß separat steif schlagen.

Die gemahlenen Nüsse mit dem Backpulver und der Prise Salz vermengen und unter die Eigelbmischung ziehen. Das Ganze kräftig verrühren. Das steifgeschlagene Eiweiss unter die Nussmasse heben.

Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Den Nusskuchen-Teig einfüllen und bei 175°C Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Die „Stäbchenprobe“ gibt Auskunft darüber, ob der Kuchen gar ist. Einfach mit einem Holzstäbchen in den Nusskuchen stechen. Bleibt keine Teigmasse daran kleben, ist der Kuchen fertig.

Zimtglasur

Zutaten:

100 g Puderzucker
3 TL Zimt
15 ml Wasser

Zubereitung:

Staubzucker und Zimt in einer Schüssel miteinander verrühren. Das heiße Wasser langsam unterrühren und die Glasur auf dem Kuchen verteilen.

„Auszogne“ oder „Kiacherl“


Irgendwo – ich weiß nicht mal mehr wo, habe ich das Rezept für „Auszogne“ gesehen, wie wir hier in München sagen, „Kirwakiacherl“ oder „Kiacherl“ wie sie in anderen Regionen oder Ländern auch genannt werden. Es war wieder ein Rezept, das mich nicht mehr losgelassen hat und letzten Sonntag war es dann soweit. Zusammen haben wir unsere „Auszogen“ in Angriff genommen, ich war ein bisschen skeptisch, aber das Resultat ist doch sehenswert. Ich wollte das Rezept unbedingt in meinem Blog aufnehmen. Praktisch ist für mich auch, wenn ich oft Rezepte suche, dass ich sie in meinem Blog dann finden kann.

Zutaten für den Hefeansatz:

4 EL Milch
30 g Hefe (alternativ 2 Päck. Trockenhefe)
1 TL Zucker

Zutaten für den Hefeteig:

500 g Mehl
250 ml Milch
60 g Butter
30 g Zucker
2 Eier (zimmerwarm)
1 Päckchen Vanillezucker
1 Messerspitze Salz

Zutaten für das Ausbacken im Topf:

Reichlich Butterschmalz (bitte kein Kokosfett oder benutztes Frittier-Fett verwenden)

Zubereitung:

Als erstes machen wir für die Kiacherl den Vorteig. Dazu einen kleinen Topf auf den Herd stellen, Milch und Zucker lauwarm erwärmen, anschließend die Hefe in die Milch bröckeln und gut verrühren und „gehen“ lassen.

Für den Hefeteig zunächst das Mehl in eine Schlüssel sieben, dann mit den Fingern oder einem Löffel eine Mulde hineindrücken. Jetzt den vorbereiteten Vorteig in die Mulde geben, und mit ein bisschen Mehl, zu einen kleinen Hefebrei verrühren, mit Mehl bedecken und mit einen Geschirrtuch abdecken und ca. 10 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. In der Zwischenzeit die Milch in einen Topf geben, die Prise Salz, den Zucker und den Vanillezucker unterrühren und ebenfalls lauwarm erwärmen. In einem anderen Topf die Butter erhitzen, bis sie ganz geschmolzen, aber auch nur lauwarm ist.

Nach der Ruhezeit, die lauwarme Milch in das Mehl geben und verkneten es zu einen Brei. Die Eier aufschlagen, zum Mehl geben, langsam in der Küchenmaschine verrühren und nun die leicht abgekühlte, aber noch flüssigen Butter dazugeben. Den Teig in der Küchenmaschine kneten lassen und bei Bedarf immer wieder etwas zusätzliches Mehl hinzugeben und weiter kneten, bis ein glatter nicht mehr zu klebriger, aber dennoch luftiger Hefeteig enteht.

Den fertig gekneten Hefeteig mit einen Stofftuch abdecken, an einen warmen Platz (ohne Zugluft) ruhen lassen, bis die Menge sich etwa verdoppelt hat.

In der zwischen Zeit das Butterschmalz, in einer Friteuse oder in einen großen Topf erwärmen.

Die Arbeitsplatte etwas Mehl bestäuben, vom inzwischen aufgegangenen Hefeteig, mit den Händen oder mit einer Teigspachtel ca. 100 g Teig abstechen und zu Kugeln formen. Die Hefeteigkugeln nochmals 15 bis 20 Minuten unter einen Tuch auf der Arbeitsplatte ruhen lassen, bis sie wieder doppelt so groß geworden sind.

Etwas flüssiges Butterschmalz in eine kleine Schüssel geben, abkühlen lassen, und mit den Finger kurz ins lauwarme Schmalz tauchen und jeweils eine Kugel rasch von innen her beginnend dünn ausziehen. Es muss ein etwa eineinhalb bis zwei Zentimeter dicker Rand ringsum entstehen.

Das fertige ausgezogene Kiacherl vorsichtig in das heiße Fett gleiten lassen. Das Kiacherl mit einem Esslöffel etwas heißen Schmalz übergießen und warten bis der Kiacherlrand goldbraun geworden ist. Vorsichtig wenden und die Kiacherl auf der anderen Seite ebenfalls knusprig, goldbraun ausbacken (die Rückseite nicht mehr mit Schmalz übergießen).

Je nach Topfgröße, oder nach Kiacherlgröße, können gleich zwei oder mehrere Kiacherl gleichzeitig ausgebacken werden.

Die Kiacherl vorsichtig aus dem heißen Schmalz heben und auf ein paar Blättern Küchenkrepp abtropfen lassen.

Wer möchte, kann die Kiacherl mit etwas Puderzucker bestreuen. Fertig und genießen 🙂

Lebkuchen ohne Mehl


Ich weiß, ich bin wieder spät dran, mit meinen Weihnachtsrezepten, aber dennoch möchte ich Euch, das eine oder andere Rezept noch vorzustellen. Als ich das Rezept von KarambaKarina’s Welt gelesen hatte, wusste ich sofort, dass das ein Rezept ist, das ich ausprobieren möchte. Es wurden megaleckere, weiche und saftige Lebkuchen und sie werden ein fester Bestandteil meiner Weihnachtsgebäckliste werden. Ich habe das Rezept dahingehend geändert, dass ich Zitronat und Orangeat in der Küchenmaschine fein gemahlen habe, es gibt doch viele Menschen, die nicht mögen, wenn sie auf stückiges Zitronat und Orangeat beißen.

Zutaten:
(Für ca. 50 Lebkuchen)

4 Eier
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Lebkuchengewürz (15g)
4 cl Rum
1 gestrichener TL Backpulver
200 g Zitronat
200 g Orangeat
200 g gemahlene Haselnüsse
200 g gemahlene Mandeln
ca. 300 ml Schoko-Glasur
ca. 50 Backoblaten (Durchmesser 7cm)

200 g Kuvertüre (ich nehme Schokoladenpellets)
1 TL Kokosöl
Wer möchte Dekoration

Zubereitung:

Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze, oder 140°C Umluft vorheizen

Orangeat und Zitronat fein mahlen/zerkleinern. Die Eier zusammen mit dem Zucker schaumig aufschlagen. Orangeat, Zitronat, Haselnüsse, Mandeln, Backpulver, Vanillezucker und Rum dazugeben. Alles gut miteinander vermengen. Einen Esslöffel Teig auf die Oblate geben und gleichmäßig verstreichen. Wenn die Oblaten besonders glatt werden soll, einmal kurz mit einem leicht feuchteten Fingers die Oberfläche glatt streichen. Die Oblaten sollten dabei nicht nass werden. Die Lebenkuchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen,
dabei ca. 4 cm Abstand zueinander halten, denn die Lebkuchen gehen noch ein wenig auf.

Im Backofen ca. 20 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

Die Kuvertüre oder die Pellets schmelzen, das Kokosöl (für einen schönen Glanz), die Lebkuchen glasieren und dekorieren. Kuvertüre abkühlen lassen und Lebkuchen genießen.

Blaubeer-Topfen-Strudel


Zutaten für einen Strudel

250 g Topfen
50 g Zucker
1 Ei
½ Teelöffel Vanilleextrakt oder 1 Vanillezucker
Abrieb einer unbehandelten Zitrone
100 g Blaubeeren (Heidelbeeren) frisch oder tiefgekühlt
3 Esslöffel Blaubeermarmelade
1 Blätterteig ca. 270 g
1 verquirltes Ei zum Bestreichen
50 g gesiebten Puderzucker
2-3 Esslöffel Zitronensaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zubereitung

De Backofen auf 180°C vorheizen. Mit einem Handrührgerät den Topfen mit dem Zucker, dem Ei, dem Vanilleextrakt und dem Zitronenabrieb cremig aufschlagen. In einer Schüssel, die Heidelbeeren mit der Marmelade verrühren.
Den Blätterteig auf dem Papier entrollen und an den Längsseiten gleich viele ca. 1,5 cm breite und 5 cm lange Streifen einschneiden. Die vier Ecken ausschneiden, dass an den beiden Enden der Teig eingeklappt werden kann. Die Topfenfüllung in der Mitte des Teiges verteilen und verstreichen. Die Heidelbeerfüllung darauf verteilen und nun den Teig an beide Enden einklappen. Die eingeschnittene Teigstreifen links und rechts abwechselnd leicht schräg über die Füllung klappen. Die überstehenden Teigstreifen ca. 1 cm nach Ende des Strudels wegschneiden und unter den Strudel klappen. Mithilfe des Papiers auf ein Backblech ziehen und den Strudel mit dem verquirltem Ei bestreichen. Ca. 30 Minuten backen bis der Strudel goldbraun und die Füllung fest gebacken sind.

 

 

 

 

Rhabarbertarte


Ich habe schon einiges an Rhabarber in dieser Saison gegessen, aber einen Kuchen hatte ich noch nicht gebacken. Dieses Rezept hat mich wieder nicht losgelassen und heute war es dann soweit. Rhabarber mit mit Marzipan, Säure trifft Süße, das konnte ich mir gut vorstellen. Es ist tatsächlich sehr lecker und wie vermutet nicht besonders süß. Uns hat die Tarte sehr gut geschmeckt und auch von der Nachbarin kam ebenfalls ein „sehr lecker“. Hier nun also das Rezept.

Zutaten Mürbeteig

150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker

Zutaten Belag

300 g Rhabarber
125 ml Rotwein
1 Zimtrinde
75 g Zucker
100 g weiße Kuvertüre
3 Blatt Gelatine
100 ml Schlagsahne
250 g Marzipan (ich hatte nur 200 g)
50 ml Rhabarbersaft
20 g Mandelblättchen

 

 

 

 

 

Zubereitung Mürbeteig

Für den Mürbteig Mehl mit Butter und Staubzucker verbröseln und rasch zu einem Teig kneten (ich habe den Teig in der Küchenmaschine gemacht). Ich gebe den Teig auch gleich danach in die Tarteform und stelle die Form für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Inzwischen den Rhabarber schälen und in schräge Stücke schneiden. Den Rotwein mit der Zimtrinde und dem Zucker aufkochen, den Rhabarber dazuzugeben und nur noch ziehen lassen, bis der Rhabarber bissfest ist. Den Zimt entfernen, den Rhabarber aus dem Sud nehmen und abtropfen lassen.

Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Wenn man den Teig in den Kühlschrank gegeben hat, jetzt eine Tarteform (Ø 28 cm) mit Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen. Teig ausrollen und die Form damit auslegen. Bei mir fällt dieser Schritt weg, weil mein Teig ja gleich nach dem Kneten in die Form gekommen ist. Jetzt den Teig mit einer Gabel in kurzen Abständen einstechen und im Backofen ca. 12 Minuten backen. Die Tarte aus dem Backofen nehmen. Die weiße Kuvertüre in einem heißen Wasserbad schmelzen und den Teigboden mit weißer Kuvertüre bestreichen und auskühlen lassen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Rhabarbersud erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Die Mischung abkühlen lassen.

Das Marzipan und die Schlagsahne mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Sahne sollte unbedingt Zimmertemperartur haben, da das „cremig rühren“ sonst zur Herausforderung wird. Den Rhabarbersaft dazugeben und die Marzipancreme gleichmäßig auf der Tarte verteilen und mindestens 1 Stunde kühlen.

Die Tarte mit Rhabarber belegen und mit Mandelblättchen bestreuen.

Vanillehörnchen


Das ganze Jahr über habe ich gesagt, ich backe dieses Jahr nicht, aber ich kann es einfach nicht sein lassen. Allerdings war ich dieses Jahr so konsequent, dass die Zahl der Menschen, die von mir Plätzchen und Pralinen bekommen haben, sehr überschaubar war. Die Plätzchen habe ich eigentlich nur für uns gemacht und es haben nur meine Freundin, meine Nachbarin und ein Päckchen ging nach Österreich zu meinen Lama-Freunden. Meine Lieblingsplätzchen sind schon immer Vanillekipferl (Vanillehörnchen) gewesen. Sie sind total mürbe und haben für mich diese Mundgefühl. Ich möchte Euch das Rezept nicht länger vorenthalten. Es ist das Rezept, das auch meine Mutter immer gemacht hat und stammt aus dem Bayerischen Kochbuch aus dem Birkenverlag, das es hier fast in jedem Haushalt gibt, allerdings immer aus verschiedenen Auflagen. Meines ist die 53. Auflage aus dem Jahr 1986.

Zutaten für gebröselten Mürbeteig:

200 g Mehl
80 g feinster Zucker
100 g gemahlene, geschälte Mandeln
150 g Butter
2 Eigelb

zum Wenden: Vanillezucker

Zubereitung Mürbeteig

Gebröselten Mürbeteig unter Zugabe geschälter, sehr fein geriebener Mandeln herstellen und kalt stellen. Den Teig zu einer dünner Rolle formen, davon kleine gleichmäßige Stückchen abschneiden und diese zu Hörnchen formen. Bei Mittelhitze (170-180 Grad) lichtgelb backen. Noch heiß in Vanillezucker wenden.

 

 

Weiße Trüffeltarte mit Himbeeren


Das Rezept für die Tarte habe ich unter den Rezepten von Annik Wecker gefunden. Ich bekomme zum Geburtstag das neue Rezeptbuch geschenkt und bin schon ganz aufgeregt. Die Tarte mit der weißen Trüffelmasse und den Himbeeren auf dem knusprigen Mürbeteigboden ist einfach unbeschreiblich lecker. Ich habe nur den Mürbeteigboden abgeändert, weil ich meinen einfach besser finde. Alle die die Tarte versucht haben, waren total begeistert. Schon deswegen muss ich Euch das Rezept vorstellen. Viel Spaß beim Nachbacken.

Zutaten Mürbeteig:

150 g Mehl
100 g Butter
50 g Puderzucker

Zubereitung Mürbeteig:

Es ist der klassische 1-2-3 Mürbeteig, der Puderzucker macht ihn besonders knusprig. Die Zutaten zügig zu einem glatten Teig verarbeiten und eine Stunde ruhen lassen. Den Teig in die gefettete Tarteform geben. Die Tarte 18 Minuten bei 175 °C in der Tarteform blind backen und aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zutaten für die Füllung:

300 g Himbeeren frisch oder tiefgekühlt
50 g Zucker
1 TL Zitronensaft frisch gepresst
1 Prise Salz
2 EL Speisestärke

Für die Füllung die Himbeeren verlesen bzw. auftauen und abtropfen lassen. Die Himbeeren mit 100 ml Wasser, Zucker, Zitronensaft, Salz und Speisestärke in einem Topf verrühren. Bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen und etwas köcheln lassen, sodass die Mischung etwas eindickt. Die Füllung auf dem Tarteboden verteilen und alles für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Zutaten für die Creme:

150 ml Crème double
70 g Butter
300 g weiße Schokolade
2 Riegel weiße Schokolade zum Verzieren

In der Zwischenzeit die Crème double und Butter für die Creme in einem Topf aufkochen. Die Schokolade fein hacken oder mahlen, in eine Schüssel geben und die heiße Crème-Double-Mischung darüber gießen. Alles verrühren, bis die gesamte Schokolade geschmolzen ist. Die Trüffelcreme vorsichtig auf die gekühlte Tarte gießen. Die Tarte nochmals 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Mit einem Sparschäler von der weißen Schokolade Späne abhobeln und die fertige Tarte damit dekorieren.

Variante: Eine besondere Geschmacksnote bekommt diese Tarte, wenn Sie beim Zubereiten der Trüffelcreme 2 EL Mohn unter die Crème double mischen.