Pichlsteiner Eintopf oder Picklsteiner


Ein Gericht, das mich immer wieder an meine Kindheit erinnert, ist der Pichlsteiner Eintopf. Bei uns im wunderschönen Oberbayern heißt es ja „Picklsteiner“. Am liebsten hab ich das Picklsteiner meine Oma gemacht, gegessen haben wir in der gemütlichen Wohnküche und am schönsten war es, wenn die ganze Familie am Tisch saß. Ich weiß, dass es in den anderen Rezepten anders ist, aber bei Oma war das Picklsteiner immer aufgewärmt und durchgezogen am allerbesten.

Zutaten

Zutaten für 4 – 6 Personen

800 g Gulasch (gemischt)
4 Karotten
2 Petersilienwurzeln
1/2 Knolle Sellerie
2 Stangen Lauch
300 g Weißkraut
4 große Kartoffeln
2 EL Rapsöl
Salz
Pfeffer
Chiliflocken (wer das möchte)
Edelsüßes Paprikapulver
circa 1,5 l Gemüsebrühe

Zubereitung

Fleisch waschen, trockentupfen und wenn nötig von Sehnen befreien.

Jetzt sämtliche Gemüsesorten vorbereiten. Zwiebeln abziehen und in Würfel schneiden. Die Karotten und die Petersilienwurzeln schälen, in Scheiben schneiden. Den Sellerie ebenfalls schälen und würfeln. Lauch waschen, putzen und in Ringe schneiden. Den Weißkohl putzen und grob hobeln. Zum Schluss die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Wer möchte, kann auch gerne Fenchel dazugeben.

Zuerst das Fleisch kräftig anbraten, dafür das Rapsöl in einem großen Topf erhitzen und das Fleisch unter Wenden einige Minuten anbraten, bis es auf allen Seiten gebräunt ist. Einen Teil des Fleisches wieder herausnehmen und abwechselnd mit den vorbereiteten Gemüsestücken in den Topf einschichten. Dabei jede Schicht kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Ich habe dem Ganzen noch etwa mit Chiliflocken eine leichte Schärfe gegeben

Nun die heiße Brühe angießen. Die Zutaten sollten knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein. Die Brühemenge hängt also auch ein bisschen von der Topfgröße ab. Dann den Deckel auflegen und den Eintopf etwa anderthalb Stunden köcheln lassen. Dabei zwischendurch nicht umrühren.

Zum Schluss das Picklsteiner abschmecken und in Suppentellern servieren.

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Nudelauflauf „Lothringer Art“


Gerade ist es recht stressig bei uns, Weihnachtsdeko bei der Ersatzmama, Weihnachtsdeko bei uns, morgen Abend noch einen wichtigen Arzttermin und wir haben uns geschworen, den Lieferservice nur in Ausnahmefällen oder gar nicht mehr zu belästigen :-). Ich habe am Freitag aus diesem Grund schon vorgekocht. Morgen gibt es dann den vorgekochten Picklsteiner Eintopf (das Rezept folgt), heute gab es einen feinen Nudelauflauf, das Ragù dafür hatte ich bereits auch am Freitag mit vorgekocht. Uns schmeckt die Soße fast besser, als mein Ragù für Lasagne. Wir Deutschen nennen das Ragù meist „Soße Bolognese“, in Italien gibt es aber keine Spaghetti Bolognese, immer Pasta (Tagliatelle) mit Ragù. Heute war es dann echt einfach, Nudeln kochen, die Soße mit den Nudeln vermischen, in die Auflaufform, geriebenen Emmentaler drauf und ab in den Backofen.

Zutaten

2 Zwiebeln (fein gewürfelt)
2 EL gutes Olivenöl
1 kg Hackfleisch (gemischt)
2 kleine Dosen Tomatenmark
400 ml Brühe
200 ml Rotwein
4 Knoblauchzehen (klein geschnitten, nicht gepresst)
1 EL edelsüßes Paprikapulver
1/2 TL Chiliflocken
3 EL Zucker
Salz und gemahlener schwarzer Pfeffer
3 EL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Thymian
1 EL Speisestärke
2 Packungen Nudeln (Mezzi Rigatoni)
300 g geriebener Emmentaler
1 Becher Schlagsahne

Zubereitung

Das Olivenöl in einem beschichteten Topf erhitzen, die Zwiebeln in dem heißen Öl glasig anbraten, das Hackfleisch dazugeben und krümelig mit braten. Das Paprikapulver, das Tomatenmark dazugeben und weiter mit braten, dann mit der Brühe ablöschen. Den Rotwein, den klein geschnittenen Knoblauch, den Zucker, das Salz und den Pfeffer dazugeben. Das Ganze nun mit geschlossenem Deckel zudecken und 30 Minuten leise schmurgeln lassen. Zwischenzeitlich die Nudeln in einem großen Topf, in kochendem gut gesalzenem Wasser nach Packungsangabe kochen lassen. Unsere Nudeln hätten 14 Minuten gebraucht, wir haben die Kochzeit um 4 Minuten verkürzt. Wir mögen absolut keine „batzigen“ (zu weich gekochte) Nudeln und die Garzeit im Backofen macht die Nudeln dann perfekt „al dente“. Die Sahne dazugeben, dann die Speisestärke mit Wasser anrühren, zum Sugo geben und noch kurz kochen lassen. Nach Bedarf würzen, das Sugo sollte einen pikanten und würzigen Geschmack haben, also nicht mit Salz, Pfeffer, dem Oregano, den Chiliflocken und dem Thymian sparen. Die Soße mit den Nudeln gründlich vermischen und in eine Auflaufform geben. Den geriebenen Emmentaler gleichmäßig darauf verteilen, den Auflauf ca. 45 Minuten bei 160 °C fertig garen lassen. Der Käse sollte leicht gebräunt sein. Mit Parmesan und einem Glas Rotwein genießen. Guten Appetit

Keschten-Herzen (Kastanien-Herzen)


Bei einer Sendung im Bayerischen Fernsehen, habe ich einen sehr interessanten Beitrag über Esskastanien gesehen. Die Sendung hieß Kastanienherbst in Südtirol – die Tisner Kescht und darin wurde neben der mühsamen Arbeit der Ernte, über Keschten-Feste, aber auch über „Schmankerl“ aus Südtirol berichtet. In der Gegend um Tisens (ital. Tesimo), im Etschtal gelegen werden neben Wein und Äpfeln, auch Esskastanien (Maroni) angebaut. Mich hat haben diese Keschten-Herzen fasziniert und ich hab mich auf die Suche nach einem Rezept gemacht, bin fündig geworden und gestern hat die Umsetzung stattgefunden. Ich habe mir mit der Kartoffelpresse zum durchdrücken unheimlich schwer getan und habe dann meine Küchenmaschine dafür bemüht. Auch hab ich die Herzen auch nicht mit der Hand geformt, sie haben mir einfach nicht gefallen, dafür habe ich dann meine Herz-Ausstecher benutzt. Hier mein Rezept, uns haben die Herzen sehr geschmeckt.

Zutaten

200 g gekochte, passierte Kastanien
40 g Puderzucker
100 g zartbittere Schokolade
1 EL Rum
200 ml Sahne

Zubereitung

Die gekochten und passierten Kastanien mit dem Puderzucker und dem Rum in eine Schüssel geben und zu einer festen Masse kneten. Im Originalrezept von Mathilde Wieser Reichhalter wird aus der Masse eine Rolle gemacht und diese in Portionen geschnitten. Aus diesen Portionen werden dann Kugeln geformt und daraus eine dreieckige Form (Herz) gemacht. Wer es wie ich macht, der rollt die Masse aus und sticht Herzen aus. Inzwischen die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Kastanienherzen in die Schokolade tauchen. Diese anschließend trocknen lassen und mit einem kleinen Löffel etwas aushöhlen. Die Kastanienherzen in eine Papierform geben. Daraufhin die Sahne steif schlagen und auf das Herz aufspritzen. Wer möchte, kann die ausgehöhlte Masse noch mit einer Knoblauchpresse über die Sahne geben. Da ich keine Knoblauchpresse besitze, weil man Knoblauch nicht pressen soll, entfällt das bei mir.

Rohrnudeln mit Zwetschgen 1.0


Schon meine Oma hat uns zur Zwetschgenzeit immer mit Rohrnudeln verwöhnt. Sie hat ihre Nudeln immer im einem Gasbackofen gemacht und oft auch den Zeitpunkt verpasst, sie in schöner, hellbrauner Farbe aus dem Ofen zu nehmen. Sie hatten oben schon richtige „Röstaromen“. Mein Vater hatte einen sehr eigene Humor und meinte dann immer, gibt’s wieder Briketts? Ich war gestern natürlich extrem aufmerksam, dass mir das nicht auch widerfährt und ich habe eine schöne, hellbraune Farbe hingebracht. Auch sonst sind sie wunderbar fluffig und locker geworden. Ich habe den Teig diesmal auch richtig lange in meiner Küchenmaschine kneten lassen, das hat ihn offensichtlich so fluffig werden lassen. In die Reine habe ich Butter und Zimtzucker gegeben, es ist richtig knusprig geworden. Als nächste wird es dann wohl Dampfnudeln geben.

Zutaten (für 10 Stück)

500 g Zwetschgen
600 g Mehl (unbedingt Sorte 550)
30 g Hefe (ich hab 3 Päck. Trockenhefe genommen)
300 ml lauwarme Milch
100 g weiche Butter
60 g Zucker
2 Eigelbe
1 Prise Salz

Außerdem:
80 g Zucker
100 g Butter

Zubereitung

Alle Zutaten müssen Zimmertemperatur haben. Die Milch in einem kleinen Topf lauwarm erwärmen. Das Mehl in die Rührschüssel einer Küchenmaschine geben, bei frischer Hefe, eine Mulde darin machen, einen Teil der Milch in die Mulde geben, die Hefe zerbröseln und ebenfalls in die Mulde geben. Bei Trockenhefe, die 3 Päckchen gut unter das Mehl und den Zucker mischen.
Bei der frischen Hefe, jetzt die 60 Gramm Zucker einrieseln lassen und mit einer Gabel alles was in der Mulde ist ein bisschen vermischen, dann einige Minuten gehen lassen.
Dann mit dem Knethaken der Küchenmaschine alles gründlich durchkneten, dabei die 100 g weiche Butter, die beiden Eigelb, die restliche Milch und das Salz zugeben.
Wichtig ist nun, dass man den Teig wirklich 10 Minuten lang von der Maschine durchkneten lässt. Er wird dadurch viel fluffiger und „wolliger“. Anfangs erscheint es, dass die Zutaten den Teig zu flüssig gemachen, aber man sieht die Veränderung die durch das lange Kneten passiert. Deshalb anfangs noch kein weiteres Mehl zugeben.
Der Teig ist richtig, wenn er sich mit jeder Bewegung des Knethakens vom Schüsselrand löst und sich um den Knethaken wickelt.
Die Schüssel mit einem frischen Geschirrtuch abdecken und an einen schön, warmen Platz in der Wohnung gehen lassen. Die Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestreuen, dann den Teig vorsichtig aus der Schüssel fallen lassen. Mit mehlierten Händen den Teig kräftig durchkneten, dabei eventuell noch etwas Mehl einarbeiten, wenn der Teig doch noch zu klebrig ist, weitere 15-20 Minuten unter dem Geschirrtuch gehen lassen. Inzwischen die Zwetschgen entkernen. Den Teig erneut durchkneten und in 10 Portionen aufteilen, jedes Teigfleckerl handtellergroß ausrollen, mit einer oder zwei Zwetschgen füllen und zu einer Kugel formen.
In die Form, in der die Rohrudeln gebacken werden, die Butter schmelzen lassen. Nun in die Form den Zimtzucker geben die Rohrnudeln hineinsetzen und nochmal 15 Minuten gehen lassen. Bei 180 Grad (160 Grad Umluft) für 35-45 Minuten backen. Genießen.. guten Appetit.

Tom Kha Gai Suppe


Seit einiger Zeit schauen mein Mann und ich am Abend immer die tägliche Folge von der Küchenschlacht, aus der Mediathek. Wir haben dort schon das eine oder andere Rezept entdeckt, das ich nachgekocht habe. Dieses Mal war es eine Tom Kha Kai Suppe. Die Suppe ist eine Spezialität aus der thailändischen Küche, die zentralen Zutaten sind Kokosmilch, Hähnchen-brust, Galgant, Ingwer und Zitronengras. Wer möchte, kann die Suppe auch mit Meeresfrüchten oder vegetarisch zubereiten.

Das Thai-Wort tom (ต้ม) bedeutet „gekocht“, kha(ข่า) bedeutet „Galgant“ und kai (ไก่) bedeutet „Huhn“.

Im Rezept der Küchenschlacht werden Zwiebeln und Champignons grob gewürfelt, wir mögen das nicht, darum habe ich die Zwiebeln und die Champignons kleiner gewürfelt.

Zutaten für ca. 2 Portionen

2 Hähnchenbrustfilets, à 130-150 g
200 g braune Champignons
10 Mini-Pflaumentomaten
½ Gemüsezwiebel
1 rote Chilischote (habe ich durch Piment d’Espelette ersetzt)
3 cm Ingwer
3 cm Galgant
1 Limette
400 ml Kokosmilch
½ Bund Koriander
3 Stangen Zitronengras
5 gefrorene Kaffir-Limettenblätter
1 TL brauner Zucker (habe ich durch Kokosblütenzucker ersetzt)
1 TL Salz

Zubereitung

Die Hähnchenbrustfilets waschen, trocken tupfen und in Streifenschneiden. Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Champignons putzen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Die Chilischote der Länge nach halbieren und von den Scheidewänden und Kernen befreien, dann in feine Ringe schneiden. Ich habe die Chilischote durch Piment d’Espelette ersetzt. Das Zitronengras von den holzigen Blättern und Enden befreien und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. Mit einem Fleischklopfer zerdrücken. Galgant und Ingwer in grobe Stücke schneiden und zusammen mit dem Zitronengras in einen Gewürzball oder einen Teefiltertütchen geben. Die Limette halbieren und den Saft einer Hälfte auspressen. Die Hähnchenstreifen, Zwiebel, Champignons, Chilischote, Limettensaft, Kaffir-Limettenblätter, Kokosblütenzucker, Salz, Kokosmilch sowie das Gewürzsäckchen in einen Topf geben und alles kurz aufkochen lassen. Die Tomaten waschen, trockentupfen, halbieren oder vierteln und in die
Suppe geben. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe weitere 3-4 Minuten ziehen lassen. Das Gewürzsäckchen entfernen und die Suppe in Schüsseln anrichten. Koriander abbrausen, trocken wedeln und die Blättchen zerrupft über die Suppe geben. Ich habe statt dem Koriander Radieschenkresse verwendet.

Johannisbeer-Muffins


Ich hatte ja angekündigt, dass meine Rezepte mit weniger Zucker zubereitet werden. Das ist der Tatsache geschuldet, dass bei mir Diabetes 2 diagnostiziert wurde. Ich bin aber auf einem so guten Weg, dass ich über kurz oder lang, kein Insulin mehr spritzen muss. Meine Freundin Karin hatte sich zum Tee angekündigt und ich habe überlegt, was ich uns dazu backen könnte. Johannisbeeren waren noch im Kühlschrank, Blaubeeren (die allergings nicht im Rezept vorgesehen waren 🙂 ), Joghurt hatte ich noch – die perfekten Zutaten für Johannisbeer-Muffins, zubereitet mit Joghurt. Sie kamen bei Karin, meinem Ehemann und meinem Nachbarn so gut an, dass ich das Rezept beim Haferlgucker veröffentlich muss.

Zutaten für 12 Muffins

200 Gramm Weizenmehl
50 Gramm gemahlene Mandeln
1 ½ Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Natron
1 Prise Salz
130 Gramm Zucker
½ Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
2 mittelgroße Eier
90 Milliliter Sonnenblumenöl
200 Gramm griechischer Joghurt bzw. Vollmilchjoghurt/Buttermilch
200 Gramm Johannisbeeren (ich habe noch Blaubeeren dazu genommen)

Zubereitung

Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Johannisbeeren/Blaubeeren waschen, die Johannisbeeren mit einer Gabel von den Rispen streifen. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. In einer zweiten Schüssel die flüssigen Zutaten gut verquirlen.
Die flüssigen, zu den trockenen Zutaten geben. Alles nur kurz, aber kräftig miteinander vermischen. Etwa zwei Drittel der Beeren vorsichtig unter den Teig heben. Die Muffinförmchen (Papier oder Silikon) in ein Muffin-Blech geben, mit dem Teig befüllen und mit den restlichen Beeren belegen. Die Muffins ca. 22-25 Minuten goldbraun backen.

Brotzeitsalat „Deluxe“


Zutaten

1 Scheibe weißer Presssack
1 Scheibe roter Presssack
1 Scheibe Leberkäse
2 Regensburger
½ Kabanossi
1 Romadur (ich habe Bergkäse genommen)
½ Scheibe Emmentaler am Stück
2 Zwiebeln
1 Bund Radieschen
4 Frühlingszwiebeln
½ Glas Essiggurken
3 Eier hartgekocht

Zubereitung

Presssack, Wurst und Käse nach Belieben in Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln, Radieschen und Essiggurken in Scheiben schneiden.

Dressing
5 EL süßer Senf
2 EL Sahnemeerrettich
1 TL Honig
½ Glas Sud von den Essiggurken
Essig nach Geschmack
2 EL Öl
1 Tasse Wasser

Dressing-Zutaten in ein hohes Gefäß geben, gut verrühren und zum Salat geben. Den Salat mindestens 1 Stunde ziehen lassen, je länger umso besser. Mit den Eiern garnieren und mit Schnittlauchbrot genießen.

Buttermilch-Zitronen-Torte


Hier kommt mein allererstes Rezept nach meinem Krankenhausaufenthalt, ein kalorienreduziertes Rezept nach meiner Diabetes-Diagnose. Buttermilch, Frischkäse (der Fettreduzierte) und statt Sahne habe ich Kokosmilch genommen. Ich habe auf die gehakte weiße Schokolade in der Creme und die Späne oben drauf verzichtet. Er ist trotzdem sehr frisch und bei der Hitze und auch gar nicht süß. Hier mein Rezept für Euch 🙂

Zutaten für eine Springform (26 cm)

Für den Keksboden:
200g Butterkekse bzw. Löffelbiskuit
100g Butter
1 TL abgeriebene Zitronenschale

Für die Creme:
80g weiße Schokolade
100ml Sahne
600g Frischkäse cremig
3EL Zitronensaft frisch gepresst
1/2TL abgeriebene Zitronenschale
1 Päckchen gemahlene Gelatine
150 Milliliter Buttermilch
50g Zucker
70g weiße Schokolade zum Unterheben

Für die Deko:
Zitronenzesten einer Bio-Zitrone
weiße Schokolade fein gerieben bzw. gehobelt

Zubereitung
Die Kekse zerbröseln – entweder mit einem Küchenhäckslers, oder man zerkleinert sie in einen Gefrierbeutel und mit dem Fleischklopfer bis sie fein bröselig sind. Die Butter schmelzen, dann die Keksbrösel mit der Butter und dem Zitronenabrieb vermischen und gleichmäßig auf den Boden einer mit Backpapier belegten Springform geben. Die Form kühlstellen.
Die gemahlene Gelatine unter die Buttermilch rühren und ca. 10 Minuten quellen lassen. Bei GelantineFix fällt das Quellen weg. Die 80 g Schokolade zerkleinern und bei niedriger Temperatur in einem kleinen Topf und mit der Sahne schmelzen und leicht abkühlen lassen. Weitere 70 g Schokolade mit in kleine Würfelchen schneiden. Den Frischkäse mit dem Zitronensaft und den Zesten glatt rühren. Die Gelatine mit dem Zucker in einem Topf erwärmen und unter Rühren auflösen.
Die aufgelöste Buttermilch-Gelatine-Masse zügig unter die Frischkäsecreme und die Schoko-Sahne rühren, zum Schluss die Schokowürfelchen unterheben. Die Frischkäsecreme auf den gekühlten Keksboden geben und mit einer Winkelpalette glattstreichen. Die Torte für mindestens 3 Stunden kühlstellen.
Für die Deko von einer Bio-Zitrone feine Zesten abreiben, oder etwas Schokolade fein raspeln bzw. schneiden. Die Torte mit Zitronenzesten und Schokolade bestreuen.

Lebenszeichen


Ich wollte mich einfach mal wieder zu Wort melden und auch die stillen Mitleser mit auf Kurs bringen. Ich scharre mit den Hufen, möchte so gerne was kochen, einen Kuchen backen. Leider ist nicht mal scharren möglich, meine 8 kg schwere Orthese fesselt mich an die Couch, aber immerhin hat sich mich nach den schrecklichsten 8 Wochen Krankenhaus befreit. Meine Küche wird mich vermutlich nach dem bevorstehenden „akutstationären“ Aufenthalt, in einer Reha-Fachklink,  im schönen Oberbayern wiedersehen. Meine Lust am Essen ist zwar zwecks med. Appetitzügler etwas eingeschränkt (hat mich um 20 kg erleichtert), meine Lust auf Rezepte größer denn je. Ich gebe nicht auf, niemals. Man bestätigt mir Motivation und eine sehr positive Lebenseinstellung.

Liebe Grüße

Eure Petra

Pause – oder „out of order“


Liebe Follower, derzeit ruht mein Blog hier. Ich bin bereits länger im Krankenhaus und es wird auch noch einige Zeit ins Land gehen, ehe ich wieder am Herd stehen kann.

Meine Rezepte werden sich wohl zukünftig mehr um Kost für Diabetiker (nach entsprechendender Diagnose und einem daraus entstandenen, dramatischen Folgeschaden) drehen, aber ich bin mir sicher, dass ich den Spagat zwischen lecker und gesund schaffen werde. Außerdem bin ich auch sicher, dass ich auf die Beine kommen werde – vielleicht auch nicht in der Form wie vorher.

Aktuell muss ich mich in extremer Geduld üben, ich werde mich zu einem späteren Zeitpunkt zu meinen Erfahrungen äußern.

Bis hoffentlich bald, eure Petra