Zitronen-Lachs aus dem Ofen


Der Frühling lässt ja immer noch auf sich warten, aber ich finde der Geschmack von Zitronen, der hat einfach was von Frühling und von Sonne. Als ich wieder mal auf einem meiner kulinarischen Streifzüge durchs Internet unterwegs war, bin ich auf das Rezept vom Ofenlachs auf der Seite von http://Emmikochteinfach.de gestoßen. Es hat genau einen Tag gedauert, dann schon badete mein Lachs im Ofen. Es ist ein tatsächlich unheimlich einfaches, schnelles und köstliches Rezept. Das Rezept eignet sich bestimmt auch wunderbar, für wärmere Temperaturen und man kann es dann lauwarm mit Baguette genießen. Ich habe TK-Bio-Lachs-Filets gekauft, man kann da wunderbar zwischen frisch und tiefgefroren wählen. Die Zitronen waren natürlich auch Bio, nur Thymian habe ich keinen bekommen, da musste es der getrocknete sein. Den habe ich sehr vorsichtig dosiert.

Zutaten:

4 Bio Lachsfilets (ohne Haut) frisch oder TK-Lachs
1/2 Bio-Zitrone (gewaschen und in Scheiben geschnitten)
3 EL Bio-Zitronensaft
60 ml Olivenöl (ca. 5 EL)
3 Knoblauchzehen
1 EL Honig
Salz und Pfeffer
5 Thymianzweigerl – alternativ getrockneten, vorsichtig dosiert

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 ° Ober-/Unterhitze (160 ° Umluft) vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl einfetten.

Die Lachsfilets trocken tupfen, salzen und in die Auflaufform legen.

Die halbe Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen sie, in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden und die Scheiben nochmal halbieren. Die Thymianzweigerl waschen und mit einem Küchentuch trockentupfen. Die 2-3 Knoblauchzehen schälen und halbieren, die halbierten Zitronenscheiben, die Thymianzweigerl und den Knoblauch um und auf dem Lachsfilets verteilen.

60 ml Olivenöl (ca. 5 EL), 3 EL Zitronensaft und 1 EL Honig vermischen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und nach Belieben abschmecken.

Die Olivenöl-Zitronen-Sauce über die Lachsfilets geben und für ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen auf der mittlere Schiene garen. Mein Lachs hatte nach 20 Minuten den perfekten Garpunkt.

Als Beilage eignet sich Reis oder Baguette, beides schmeckt wunderbar in der Sauce.

Lasst es Euch schmecken

Blaubeer-Topfen-Strudel


Zutaten für einen Strudel

250 g Topfen
50 g Zucker
1 Ei
½ Teelöffel Vanilleextrakt oder 1 Vanillezucker
Abrieb einer unbehandelten Zitrone
100 g Blaubeeren (Heidelbeeren) frisch oder tiefgekühlt
3 Esslöffel Blaubeermarmelade
1 Blätterteig ca. 270 g
1 verquirltes Ei zum Bestreichen
50 g gesiebten Puderzucker
2-3 Esslöffel Zitronensaft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zubereitung

De Backofen auf 180°C vorheizen. Mit einem Handrührgerät den Topfen mit dem Zucker, dem Ei, dem Vanilleextrakt und dem Zitronenabrieb cremig aufschlagen. In einer Schüssel, die Heidelbeeren mit der Marmelade verrühren.
Den Blätterteig auf dem Papier entrollen und an den Längsseiten gleich viele ca. 1,5 cm breite und 5 cm lange Streifen einschneiden. Die vier Ecken ausschneiden, dass an den beiden Enden der Teig eingeklappt werden kann. Die Topfenfüllung in der Mitte des Teiges verteilen und verstreichen. Die Heidelbeerfüllung darauf verteilen und nun den Teig an beide Enden einklappen. Die eingeschnittene Teigstreifen links und rechts abwechselnd leicht schräg über die Füllung klappen. Die überstehenden Teigstreifen ca. 1 cm nach Ende des Strudels wegschneiden und unter den Strudel klappen. Mithilfe des Papiers auf ein Backblech ziehen und den Strudel mit dem verquirltem Ei bestreichen. Ca. 30 Minuten backen bis der Strudel goldbraun und die Füllung fest gebacken sind.

 

 

 

 

Zitronen-Pfirsich-Torte


Da wir morgen zum Essen mit anschließenden Kaffeetrinken eingeladen sind, war ich auf der Suche nach einer sommerlichen Torte. Ich weiß, dass das Wort Sommer gerade eher nicht den IST-Zustand trifft, aber man kann sich doch wenigsten Träumem hingeben und das auch mit einer sommerlichen Torte machen. Witzig ist, dass der Wetterbericht für morgen so gar nichts mit sommerlich zu tun hat. Ich muss gestehen, dass ich satt der angegebenen Pfirsiche auf Nektarinen ausgewichen bin, es gab zwar schon Weinberg-Pfirsiche, die ich wege ihrem feinen Geschmack sehr mag, aber optisch für meine Torte finde ich das Farbspiel von gelben Fruchtfleisch und roter Nektarinenhaut viel ansprechender. Obwohl es gleich Mitternacht ist, hat es mich so gereizt, noch mit Erich ein Stück zu kosten. Wir haben es nicht bereut.

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Der Spruch über dem Rezept der Zeitschrift „Essen & Trinken“ ist so ansprechend, dass ich ihn auch in mein Rezept einfügen muss: Biskuitrolle mit Lemon Curd hält sanfte Zitrus-Creme und Pfirsiche umfangen – die Blüten legen ihren Zauber darüber.

Zutaten:

Biskuit:
4 Eier , (Kl. M)
Salz
140 g Zucker
80 g Mehl
60 g Speisestärke
1 Tl Weinsteinbackpulver

Füllung Biskuitrolle:
150 g Lemon Curd Creme

Quarkcreme:
5 Blätter weiße Gelatine
100 g Magerquark
200 g griechischer Sahnejoghurt
1 Tl fein abgeriebene Bio-Zitronenschale
2 El Zitronensaft
70 g Puderzucker
2 El Limoncello, (italienischer Zitronenlikör; ersatzweise Orangensaft)
2 Pfirsiche (Nektarinen)
350 ml Schlagsahne

Tränken und Garnieren:
2 El Limoncello, (ersatzweise Orangensaft)
1 El Zitronensaft
1 El Puderzucker
12 essbare Blüten

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Für die Biskuitrolle, die Eier mit 4 El lauwarmem Wasser und 1 Prise Salz mit dem Schneebesen der Küchenmaschine (oder den Quirlen des Handrührers) steif schlagen. 120 g Zucker einrieseln lassen und 3 Minuten weiterschlagen. Das Mehl, Stärke und Backpulver daraufsieben und vorsichtig unterheben. Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) auf der 2. Schiene von unten 10 Minuten backen.

Ein Küchentuch mit dem restlichen Zucker bestreuen und die Biskuitplatte mit der Oberseite nach unten daraufstürzen. Das Backpapier mit etwas kaltem Wasser bestreichen und sofort vorsichtig abziehen. Das Lemon Curd glatt rühren und zügig auf die heiße Platte streichen. Den Biskuit von der Längsseite her mithilfe des Tuchs aufrollen und abkühlen lassen.

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Für die Creme, die Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen. Den Quark, Joghurt, Zitronenschale und -saft mit dem Puderzucker verrühren. Den Limoncello erwärmen und die Gelatine gut ausdrücken und darin auflösen. Etwas Quarkcreme zur Gelatine rühren, die Gelatine unter die restliche Quarkcreme rühren und kalt stellen. Die Pfirsiche (Nektarinen) halbieren, entsteinen und in dünne Spalten schneiden. Sobald die Creme fest zu werden beginnt, Sahne steif schlagen. 1/3 der Sahne mit dem Schneebesen unterrühren, restliche Sahne vorsichtig unterheben.

Die Biskuitrolle in 18-20 Scheiben schneiden. Boden und Rand einer Springform (20 cm Ø) dicht an dicht mit den Scheiben auslegen. Zum Tränken den Limoncello, Zitronensaft und Puderzucker verrühren und den Biskuit gleichmäßig damit beträufeln. 1⁄2 der Creme in die Form streichen und dicht an dicht mit Pfirsichen belegen. Restliche Creme kuppelförmig daraufstreichen und leichte Wellen in die Oberfläche drücken. Charlotte mindestens 4 Stunden kalt stellen. Charlotte aus der Form lösen, mit Blüten garniert servieren.


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Double-Chocolate-Cupcakes mit Zitronentopping {Calendar of Incredients}


Nachdem ich so viel Gefallen am Calendar of Ingredients gefunden habe, möchte ich auch im Monat März gerne was beisteuern. Es macht unheimliche Freude, am Ende dann die ganzen tollen Resultate zu sehen und irgendwie das Gefühl zu haben, man hat mitgewirkt. An der Stelle schon mal ein ganz liebes Danke, für die Arbeit die Ihr Euch macht. Es ist so toll, dass Ihr Euch auch noch die Zeit für ein paar persönliche und liebe Worte nehmt. Vieles in der heutigen Zeit ist so schnelllebig, kurz angebunden und unpersönlich. Ich empfinde es als sehr schön, wenn ich ein paar persönliche Worte lese und diese beantworten kann. Die Zutaten sind ja Avocado, Schokolade und Zitrone. Mit Avocados steh ich nicht so sehr auf du und du, aber Schokolade in Verbindung mit Zitrone ist für mich fast nicht zu toppen. Oft kaufe ich mir im Sommer in Italien eine Kugel Schokoladeneis und dazu eine Kugel Zitroneneis, weil das Bittersüße und das Sauere sich einfach wunderbar ergänzen. Ich habe Double-Chocolate-Cupcakes mit Zitronen-Mascarpone-Topping in Verbindung gebracht. Meine Vorstellung hat mich nicht getäuscht, auch hier passt es ziemlich gut.

Mich hat unabhängig davon hat mich heute topinamburo dazu eingeladen, bei ihrer Blogparade „Zeig mir deinen besten Cupcake“ mitzumachen. Ich freue mich über diese Einladung sehr und nehme natürlich mit großer Freude daran teil. Ich bin gespannt, was für tolle Rezepte dort gesammelt werden. Ich habe schon mein Buch „Cupcakes“ vom Hölker Verlag, ein Geschenk von einer Brieffreundin durchgeguckt, ich bin motiviert genug, unter der Woche noch einmal zu backen.

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Zutaten für 12 Cupcakes:

200 g sehr gute Zartbitterschokolade (ich habe Lindt genommen)
150 g Butter
180 g Mehl
½ Päck. Backpulver
30 g dunkles Kakaopulver
280 g feiner Zucker
2 Eier

Zutaten Zitronen-Mascarpone-Topping:

250 g Mascarpone
125 g Frischkäse
Saft einer Zitrone
50 g Puderzucker

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Zubereitung:

Den Backofen auf 160 Grad (Umluft 140 Grad) vorheizen. 12 Muffinblechmulden mit Muffinförmchen auslegen. Für den Teig die Schokolade haken und mit der Butter in eine hitzebeständige Schale geben. So auf das heiße Wasserbad setzen und unter Rühren schmelzen lassen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und dann die Schokoladenbuttermasse langsam darauf geben. Langsam rühren, bis sich alles schön verbunden hat. Das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver darüber sieben und nun wieder alles langsam weiterrühren, bis sich alles schön verbunden hat.
Den Teig auf die Förmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene schieben und die Cupcakes ca. 20-30 Minuten (Stäbchenprobe machen) backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig, abkühlen lassen und aus dem Muffinblechmulden geben.

Für das Topping die Zutaten mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse verrühren und in einen Spritzbeutel mit einer Sterntülle füllen und die Cupcakes verzieren.

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