Amarettini-Apfel-Käsekuchen


Gestern kam mein Jugendfreund Franz auf einen Kaffee vorbei und ich habe uns einen Kuchen dazu gebacken. Ich habe noch Elstar Äpfel von unserem Besuch am Bodensee und da lag es nahe, dass es was mit Äpfeln sein durfte. Mir war im Gedächtnis, dass ich ein Rezept mit Amarettinis gesehen habe und ich hatte es natürlich abgespeichert. Mit Quark und Schmand, Apfelgelee.. das musste doch fein schmecken. Heute kann ich sagen, er ist wirklich gelungen und fein. Hier mein Rezept für Euch:

Zutaten für eine Springform Ø 26 cm

250 g Butter
200 g Vollkorn-Butterkekse
200 g Amarettini
4 Äpfel (à ca. 140 g)
250 g Magerquark
100 g Schmand
2 Eier (Gr. M)
50 g Zucker
1 TL Zimt
2 EL Apfelgelee
Fett für die Form

Zubereitung

Die Butter in einem Topf schmelzen, die Butterkekse und Amarettini mit den Händen grob zerbröseln (ich habe sie in der Küchenmaschine grob gemahlen). Die Butter darüber gießen und durchkneten. Eine Springform mit Öl ausstreichen (ich habe für den Boden ein rundes Backpapier verwende). Die Keks-Butter-Krümel in die Form geben, als Boden und dicken Rand (ca. 2 cm Hoch und 1,5 cm breit) andrücken und kalt stellen.

2 Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Die anderen 2 Äpfel waschen, trocken reiben, mit einem Kernhaus-Ausstecher das Kerngehäuse ausstechen und die Äpfel in dünne Ringe schneiden. Quark, Schmand, Eier, Zucker und Zimt glatt rühren, die Apfelwürfel untermengen.

Die Quark-Apfel-Masse auf den Keksboden geben und glatt streichen. Die Apfelringe darauf verteilen, mit Apfelgelee bestreichen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C) ca. 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und 1–2 Stunden auskühlen lassen. Dazu schmeckt Schlagsahne.

Münchner Apfelstrudel


Im Gegensatz zum Wiener Apfelstrudel, der am Blech gebacken wird, ist der Münchner Verwandte eine saftige Angelegenheit. Er wird in einer Bratreine zubereitet. Ersatzweise kann man auch eine feuerfeste Form oder eine Grillpfanne verwenden. Ich habe wieder meine Lieblingsäpfel Elstar genommen und den Strudelteig habe ich diesmal gekauft, da ich am Vormittag noch eine Radiosendung gemacht habe. Der Teig von Henglein ist wirklich fein, aber ich gebe natürlich das Grundrezept für den Strudelteig auch an. Das Rezept ist aus dem Buch „Bayerische Leibspeisen“ zusammengetragen von Olli Leeb.

Grundrezept Strudelteig

1/2 Pfund Mehl (250 g)
1-2 Eier
Prise Salz
3 EL Öl
1/8 l Wasser (125 ml)

Zubereitung Strudelteig

Das Mehl auf ein Brett sieben, eine Mulde hineindrücken und die Eier und das Salz in die Mulde geben. Das Öl und das Wasser noch in die Mulde dazugeben und dann von der Mitte aus, alles mit dem Mehl vermengen. Alles fest verkneten bis der Teig glatt und seidig ist. Je nach Mehlsorte noch Wasser oder Mehl dazugeben. Den Teig trennen, 2 Kugeln daraus formen, mit Öl bepinseln und unter einer warmen Schüssel eine halbe Stunde ruhen lassen. Auf einem bemehlten Tuch erst tellergroß auswellen, dann mit dem Handrücken ausziehen.

Zutaten Apfelstrudel

3 Pfund säuerliche Äpfel (1500 g)
Zitronensaft
150 g Weinbeeren (Rosinen)
5 EL Rum
80 g Butter
1/4 l Sauerrahm
Zucker und Zimt
1/4 l Milch
1/4 l Sahne

Zubereitung Apfelfüllung

Die Äpfel schälen, vierteln, Kernhaus, Stiel und Blüte entfernen. In dünne Scheiben schneiden und gleich mit Zitrone beträufeln, dass sich die Äpfel nicht verfärben. Die Rosinen mit dem Rum beträufeln und den Rum etwas einziehen lassen. Den Strudelteig ausziehen, mit zerlassener und warmer Butter bestreichen. Die Hälfte des Sauerrahms auf dem Teig verstreichen, die Äpfel gleichmäßig drauf verteilen und zum Schluss die Weinbeeren darüber streuen. Den Zimt-Zucker darüber geben und dann die Teigränder einschlagen und den Strudel mit Hilfe des Küchentuches zusammenrollen und in die ausgebutterte Reine/Form gleiten lassen. Den Backofen aus 250 Grad vorheizen. Wenn der zweite Strudel fertig ist, beide Strudel mit der restlichen Butter bestreichen, die Milch mit der Sahne aufkochen und über die Strudel geben. Die Reine in der mittleren Einschubleiste in den Ofen geben und 45-60 Minuten knusprig und goldgelb backen lassen. Auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Apfelkuchen mit Zimtstreusel


Auf meinen unendlichen Streifzügen durchs Internet, lande ich immer wieder auf ganz tollen Seiten mit noch tolleren Rezepten. Diesmal bin ich auf dem Blog von Zungenzirkus gelandet und dort hat mich das Rezept für den Apfelkuchen mit den Zimtstreuseln spontan angesprochen. Apfelkuchen geht ja eigentlich immer und muss oft nicht aufwendig sein. Ich habe ihn gebacken und er ist sehr lecker geworden. Vielleicht habt auch Ihr Lust, das Rezept mal zu versuchen.

Zutaten Rührteig
5 Eier
5 große Äpfel
160 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
Abrieb ½ Zitrone
1 TL Rum
170 g Mehl
1½ TL Backpulver
180 g Butter
1 Prise Salz
1 EL Zitronensaft

Zutaten Zimtstreusel
150 g Mehl
85 g Butter
80 g Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung Zimtstreusel

Zutaten mit den Fingerspitzen verkneten (ich nehme dazu meine Küchenmaschine), bis lockere Streusel entstehen, ggf. knete ich mit den Fingern etwas nach. Die Streussel kalt stellen.

Zubereitung Rührteig

Den Backofen auf 180° C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
Den Boden Springform (24 cm) gut einfetten und bemehlen.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
Die Äpfel schälen, vierteln und das Kernhaus entfernen. In feine Scheiben schneiden (geht super mit einem Gemüsehobel) und mit dem Zitronensaft beträufeln. Das Mehl und das Backpulver in einer Schüssel gut vermengen. In einer Schüssel die Eier, mit dem Zucker und der Prise Salz auf höchster Stufe ca. 5 Minuten hell aufschlagen. Den Rum und den Zitronenabrieb dazu geben, dann das Mehl und die flüssige Butter mit einem Schneebesen unter die Masse ziehen. Die Apfelscheiben dazugeben und alles vorsichtig vermengen. In die Springform geben und die Zimtsreusel locker auf dem Kuchen verteilen.
Ca. 60 – 75 Minuten backen, zur Kontrolle die Stäbchenprobe machen. Der Kuchen ist fertig, wenn sich die Apfelscheiben weich anfühlen. Sollten die Streusel zu dunkel werden, den Apfelkuchen mit Backpapier abdecken.

Rezept von https://www.zungenzirkus.de/

Nusskuchen ohne Mehl – mit Zimtglasur


Da ich noch so viele Nüsse von Weihnachten übrig habe, habe ich nach einem Rezept für einen Nusskuchen gesucht. Ich habe natürlich nach einem ausgefallenen Rezept gesucht und weil mir die Lebkuchen ohne Mehl so gut geschmeckt haben, war ich natürlich begeistert ein Rezept zu finden, das auch ohne Mehl ist. Der Kuchen ist sensationell saftig und lecker.

Zutaten:

5 Eier
250 g Zucker
2 Pck. Vanillezucker
300 g gemahlene Nüsse (Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln oder gemischt
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung:

3 Eier trennen. Das Eigelb mit zwei aufgeschlagenen Eiern, Zucker und Vanillezucker sehr schaumig aufschlagen, bis keine Zuckerkristalle mehr zu sehen sind. Das Eiweiß separat steif schlagen.

Die gemahlenen Nüsse mit dem Backpulver und der Prise Salz vermengen und unter die Eigelbmischung ziehen. Das Ganze kräftig verrühren. Das steifgeschlagene Eiweiss unter die Nussmasse heben.

Eine Springform mit Backpapier auslegen und den Rand fetten. Den Nusskuchen-Teig einfüllen und bei 175°C Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Die „Stäbchenprobe“ gibt Auskunft darüber, ob der Kuchen gar ist. Einfach mit einem Holzstäbchen in den Nusskuchen stechen. Bleibt keine Teigmasse daran kleben, ist der Kuchen fertig.

Zimtglasur

Zutaten:

100 g Puderzucker
3 TL Zimt
15 ml Wasser

Zubereitung:

Staubzucker und Zimt in einer Schüssel miteinander verrühren. Das heiße Wasser langsam unterrühren und die Glasur auf dem Kuchen verteilen.

Passionsfrucht-Cheesecake-Törtchen mit Gewürz-Ananas


Meine liebe Blog-Freundin Maren von Malus Köstlichkeiten, schafft es immer wieder, dass mir das Wasser im Mund zusammenläuft. Mit diesem Rezept hat sie es auch wieder geschafft, dass mir das Rezept tagelang nicht mehr aus dem Kopf ging. Es hatte sich lieber Besuch angekündigt und es war für mich der passende Anlass, die Passionsfrucht-Cheescake-Törtchen mit Gewürz-Ananas nachzubacken.

 

Maren hatte Dessert-Ringe in der Größe 7,5 cm verwendet, das habe ich auch so gemacht, allerdings habe ich noch drei kleine Ringe mit einem Durchmesser von 3,5 cm verwendet, da ich sie zum Kaffee nach einem üppigeren Mahl reichen wollte. Ich muss allerdings gestehen, dass ich gerne das größere esse, einfach weil sie so unbeschreiblich köstlich und exotisch aromatisch sind.

 

Das Rezept stammt aus dem Buch „Sweet – Süße Köstlichkeiten –  Yotam Ottolenghi & Helen Goh –

Zutaten für 5 Törtchen mit 7,5 cm ∅*, 4 Törtchen mit 8 cm ∅* , oder eine eine kleine Torte mit 16-18 cm ∅

Hinweis: Maren hat  hier die halbe Menge des Originalrezeptes aufgeschrieben, die Mengenangaben des Gewürz-Sirups hatte sie nicht verändert.

Krümelboden

20 g Mandelblättchen
65 g Vollkorn-Butterkekse
¼ Teel. gemahlener Zimt
¼ Teel. gemahlener Sternanis (ca. 1 ganzer Sternanis vermahlen/gemörsert)
40 g geschmolzene Butter

Das Backrohr auf 170 Grad vorheizen, die Dessert-Ringe ausbuttern und den Rand innen mit einem Streifen Backpapier auskleiden. Die Dessert-Ringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen. Die Mandelblättchen in einer Pfanne hellbraun anrösten und danach etwas zerdrücken. Die Butterkekse in der Küchenmaschine oder in einem Gefrierbeutel, mit dem Fleischklopfer oder einem Topfboden zu zu feinen Krümeln zermahlen (ähnlich wie Paniermehl). Dann mit den Gewürzen und den gerösteten Mandeln vermischen, die geschmolzene Butter hinzufügen und vermengen. Die Krümelkeksmasse gleichmäßig auf den Boden der Dessert-Ringe aufteilen und mit dem – ich nenne ihn „Festdrücker“ der Ringe leicht andrücken. Die Förmchen, während der Zubereitung der Füllung in den Kühlschrank stellen.

Cheesecakefüllung

70 g Maracujapüree (ich verwende fertigs, weil es einfach besser schmeckt)
375 g Frischkäse
100 g Zucker
40 g Sauerrahm
2 Eier Gr. M
2 Eigelb

Wer frische Früchte zu Püree verarbeitet, die Passionsfrüchte aushöhlen und das Fruchtfleisch durch ein Sieb passieren und 70 Gramm abwiegen. Das Ganze braucht man nicht zu machen, wenn man wie ich, fertiges Maracujapüree verwendet wird. Den Frischkäse mit dem Zucker glattrühren, dann den Sauerrahm hinzufügen und zu einer homogenen Masse verrühren. Die verquirlten Eier sachte einarbeiten. Zum Schluss nun das Maracujapüree langsam unterrühren. Die Cheesecakemasse nun auf die Krümelböden verteilen. Die Törtchen 25 Minuten backen, bis die Füllung an den Rändern fest, in der Mitte noch etwas wackelpuddingähnlich sind. (In der Springform verlängert sich die Backzeit logischerweise, auch hier die Konsistenz erfühlen). Das Backrohr ausschalten, etwas in die Backofentür einklemmen, so dass diese einen Spalt offen steht. Die Törtchen so vollkommen abkühlen lassen, mit Frischhaltefolie bedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Ananas in Gewürzsirup

200 g frisches Ananasfruchtfleisch in 1 cm Würfel geschnitten
¼ Teel. gemahlener Zimt
¼ Teel. gemahlener Sternanis
Mark ½ Vanilleschote
65 g Zucker
1 El. Zitronensaft
1 El. Wasser
Fruchtfleisch und ggf. Kerne von 1-2 Maracujafrüchten oder Maracujapüree

Das Backrohr auf 200 Grad aufheizen. Die Ananas schälen (ich gestehe, ich kaufe gern die fertig geschälten Stücke, da kann ich den Reifegrad anhand der Farbe prüfen. Den Strunk entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Würfelchen mit den Gewürzen vermengen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen (ich habe die Würfelchen in eine kleine Auflauform gegeben) und 15-20 Minuten im Backofen rösten. Den Zucker in einem kleinen Topf auf einer nicht zu heißen Platte schmelzen zu hellbraunem Karamell kochen. Nicht umrühren, nur den Topf schwenken. Den Topf von der Herdplatte nehmen und mit dem mit Wasser vermengten Zitronensaft ablöschen. Achtung Spritzgefahr. Wenn das Karamell fest werden sollte, den Topf wieder auf die Herdplatte stellen und schwenken und rühren, bis es wieder flüssig wird. Den Sirup wieder zum Kochen bringen und 30-60 Sekunden einköcheln lassen – bis er dickflüssig wird. Die gerösteten Ananaswürfel in den Gewürzsirup geben, umrühren und abkühlen lassen.

Kurz, wirklich ganz kurz vor dem Servieren, die Dessert-Ringe und die Backpapierstreifen entfernen. Die Törtchen auf einen Kuchenteller geben und die Ananasstückchen darauf verteilen. Mit dem Gewürzsirup und mit etwas frischem Maracujapüree beträufeln. Wer möchte, mit Granatapfelkernen, Minzblättern oder frischem Passionsfruchtfleisch verzieren.

Melonen-Smoothie


Heute hat man uns ja Temperaturen bis 28 Grad angekündigt und da wir beide Wassermelonen sehr mögen, eigentlich alle Melonen, haben wir uns gestern eine schöne Wassermelone gekauft. Ich habe ein bisschen nach Rezepten geguckt und wir haben uns für eines mit Ahornsirup und Zimt entschieden. Wir würden ein bisserl mehr Zitronensaft nehmen, aber ansonsten ein tolles Rezept. Es schmeckt total lecker und erfrischt unheimlich.

Zutaten:

700 g Wassermelone (in Stücke geschnitten)
1 EL Ahornsirup
1/4 TL Zimt
Saft von einer halben Zitrone (bei uns von einer Zitrone)
8-10 Eiswürfel

 

Zubereitung:

Alle Zutaten in den Mixer, ggf ein paar Eiswürfeln später hinzufügen. Dann zu einer „smoothigen“ Masse mixen und sofort genießen.

Pull-Apart-Bread mit Zimt und Zucker


So, endlich schaffe ich es und stelle Euch mein neues absolutes Lieblingsrezept vor. Es war wieder ein Rezept meiner „Nachbackliste“ und es war wie so oft schon vom meiner lieben Blogfreundin Eva von ichmussbacken. Es war wieder so, gesehen – gefühlt – gebacken. Ich habe es natürlich wieder meiner Nachbarin kosten lassen, zunächst hab ich ihr aber mein Werk noch im Ganzen gezeigt. Am nächsten Tag hat sie aufgeregt an meiner Tür gestanden und mich um das Rezept gebeten. Sie ist der Meinung, es ist das Beste das ich jemals gebacken habe. Wir müssen aber schon auch gestehen, dass wir total begeistert waren und wirklich jeden Bissen genossen haben. Diesmal war ich sogar so, dass nicht mal Erichs Kollegen was abbekommen haben. Also nur meine Freundin, die Nachbarin und wir haben den Rest wegschnabuliert.

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Die Zubereitung war aufregend und hat wirklich Spaß gemacht. Es ist schön, wenn man keine so akkurate Quadrate schneiden muss und wenn man zugucken kann, wie alle schön in der Kastenform aufgeht.

Zutaten für eine Kastenform (30 cm)

Teig:

100 g Butter
125 ml Milch
80 g Zucker
½ TL Salz
2 ½ Pck. Trockenhefe
2 große Eier (nicht mehr kalt)
630 g Mehl

Füllung:

300 g brauner Zucker
150 g weiche Butter
2 EL gemahlenen Zimt

Glasur:

150 g Frischkäse
60 ml Sahne
2 EL Vanillezucker
130 g bis 200 g Puderzucker

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Zubereitung:

Die Butter mit Milch, Zucker und Salz in einem Topf erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Kurz abkühlen lassen. Die Mischung darf nur noch lauwarm sein, wenn man sie auf das Mehl und die Hefe gibt. In Rührschüssel 500 g vom dem Mehl, die Trockenhefe und die Eier vermischen, dann die lauwarme Milch-Butter-Mischung dazugeben. Mit der Küchenmaschine durchkneten, dabei nach und nach so viel von dem restlichen Mehl dazugeben, bis ein glatter und nicht klebender Teig entsteht. Den Teig in der Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Platz gehen lassen, bis er etwa doppelt so groß ist. Das dauert ungefähr so eine Stunde (ich stell ihn immer auf die Heizung).

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Für die Füllung die weiche Butter gründlich mit dem braunen Zucker und dem Zimt verrühren. Ich hab die Butter in der Mikrowelle ein ziemlich weich geschmolzen. Den Teig nochmal durchkneten und dann auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz in ein Rechteck von ca. 40 x 60 cm rollen. Die Füllung gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verteilen.Den Teig in Rechtecke in der Größe der Kastenform schneiden – sie sollen nicht alle die gleiche Größe haben. Die Kastenform hochkant stellen und die Rechtecke in die Form stapeln. Die Form sollte insgesamt zu nur ungefähr dreiviertel gefüllt sein. Bei den beiden letzten Teigstücken am Rand muss die Füllung innen sein, sonst klebt alles an der Kastenform. Nun die Kastenform gerade stellen und die Rechtecke gleichmäßig in der Form verteilen. Es dürfen keine zu großen Abstände zwischen den Teigecken sein. Die Form mit einem sauberen Geschirrtuch bedecken und ungefähr eine Stunde ruhen lassen.

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Das Backrohr auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Pull-Apart-Bread ca. 30-40 Minuten lang goldbraun backen. Es ist ratsam eine Stäbchenprobe zu machen. Aus dem Backrohr nehmen und abkühlen lassen.

Für das Topping den Frischkäse, die Sahne und den Vanillezucker mit dem Handrührgerät glatt rühren. Den Puderzucker dazu geben und rühren, bis eine weiche Creme entstanden ist. Die Sahne darf nicht fest werden. Auf das Pull-Apart-Bread geben und einfach nur noch genießen.

Vielen Dank liebe Eva 🙂

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Adventsdessert (Lebkuchen-Panna-Cotta)


Zutaten für ca. 4 Portionen

200 g Sahne
300 ml Milch
50 g Zucker
3 Blätter Gelatine
2 TL Lebkuchengewürz
1 Glas Kirschen
15 g Stärke
1 EL Zucker
½ TL Zimt

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Zubereitung:

Die Sahne, Milch, den Zucker und das Lebkuchengewürz aufkochen und die eingeweichte Gelantine nochmals mit der Sahne-Milch aufkochen. Für ca. 1-2 Minuten köcheln lassen, dabei aufpassen, dass die Sahnemischung nicht überkocht. Auf die Gläser verteilen und für ca. 2 bis 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Für die Zimtkirschen 50 ml von Kirschsaft mit der Stärke glatt rühren. Übrigen Kirschsaft zusammen mit den Kirschen, dem Zucker und dem Zimt aufkochen. Angerührte Stärke dazu geben, noch mal für ca. 1 Minute Kochen lassen. Panna-Cotta
Die kalte Panna-Cotta mit den Kirschen bedecken, übrige Kirschen dazu reichen.

Panna_Cotta

 

Apfelkücherl


Ich habe schon ein paar Blogs mit Apfelkücherl gesehen und am Freitag musste ich dann endlich welche backen. Ich hab mich für ein Rezept entschieden, das auf der Basis von Brandteig ist. Meine Großmutter hat allerdings immer einen Bierteig gemacht, von dem ich auch ein tolles Rezept in einem meiner Lieblingsbücher „Bayerische Leibspeisen“ gefunden habe, aber mir war so nach einem fluffigen Teig, wo man schön Puderzucker oder Zimtzucker drauf streuen kann.

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Zutaten für ca. 25 Stück:

Für den Teig:
170 ml Milch
3 EL Butter
Prise Salz
100 g Mehl (Typ 550)
3 Eier

Außerdem:
500 g Butterschmalz
5 säuerliche Äpfel (ich hab die Pink Lady genommen)
Puderzucker, Zimtzucker oder Gewürzzucker (Zimt, Piment, Kardamon, Nelke)

Zubereitung:

Für den Teig 70 ml Milch mit 70 ml Wasser, der Butter und 1 Prise Salz in einem kleinen Topf aufköchel und nun das gesiebte Mehl unter ständigem Rühren dazugeben. Die Teigmasse etwa 1 Minute mit dem Kochlöffel weiterrühren, bis sich der Teig vom Topfboden löst. Den Teig in eine Schüssel geben, die Eier nach und nach unterrühren und die restliche Milch hinzufügen, sodass ein dickflüssiger Teig entsteht.

Das Butterschmalz in einem Topf auf 180 °C erhitzen. Es ist heiß genug, wenn an einem ins Fett getauchten Holzlöffelstiel kleine Blasen aufsteigen.

Den Zucker mit dem Zimt und den Gewürzen mischen. Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher herausstechen. Die Äpfel quer in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben mit dem Kochlöffelstiel durch den Teig ziehen, etwas abtropfen lassen und im Fett wenige Minuten goldbraun backen und wenden Die Apfelkücherl mit dem Schaumlöffel herausheben, kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen und sofort im Zucker wenden oder mit Puderzucker bestreuen.

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Spicy Scottie Dogs


Ich konnte nach den Kelly-Bag-Plätzchen auch diesen süßen Hunden nicht widerstehen. Dazu kommt, dass ich seit meinem Urlaub in Schottland ich Shortbread in jeder Form liebe. Ein guter Mürbeteig ist für mich das Allerbeste. Als ich das Taschenförmchen bestellt habe, hab ich auch das Förmchen von dem Terrier gesehen und somit war auch klar, dass ich diese Plätzchen backen werde. Da ich noch von der Royal-Glasur hatte, haben kurzerhand die Hündchen noch ein Halsband bekommen.

Zutaten für ca. 20 Stück

100 g kalte Butter
30 g Zucker
20 g heller Rohr-Zucker
150 g Mehl (Typ 550)
1 Prise Meersalz
1/2 TL gemahlener Zimt
1 Prise frisch gemahlene Muskatnuss

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Zubereitung:

Die Butter klein würfeln und die restlichen Zutaten hinzufügen und in der Küchenmaschine fein krümelig vermischen. Das Ganze geht natürlich auch mit den Händen. Den Teig nochmals kurz kneten und zusammenfügen. Auf einer bemehlten Arbeitsplatte oder einem Holzbrett 3-4 mm dick ausrollen und mit dem Förmchen die Plätzchen ausstechen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 30 Minuten kühl stellen. Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und die Plätzchen 15 Minuten goldbraun backen.

Ich habe den Hündchen noch ein Halsband verpasst, das Rezept für die Glasur Royal hier.

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